Hallo!
Ich würde ganz gerne mal auf die Schnelle wissen, wo der Unterschied zwischen dem Studium an einer Universität und dem Studium an einer Fachhochschule ist. Könnte Ihr mir Auskunft geben?!
Gruß,
Dieter
Hallo!
Ich würde ganz gerne mal auf die Schnelle wissen, wo der Unterschied zwischen dem Studium an einer Universität und dem Studium an einer Fachhochschule ist. Könnte Ihr mir Auskunft geben?!
Gruß,
Dieter
Hallo!
Ich würde ganz gerne mal auf die Schnelle wissen, wo der
Unterschied zwischen dem Studium an einer Universität und dem
Studium an einer Fachhochschule ist. Könnte Ihr mir Auskunft
geben?!
Hallo Dieter,
in der Theorie (aber auch nur da) sind die Universitäten und
TUs für den wissenschaftlichen Nachwuchs zuständig. D.h. das
Studium dort soll für die wissenschaftliche Forschung
vorbereiten. Daher gilt ein solches Studium als theorielastig
und wenig praxisorientiert.
Die Fachhochschulen sollen nun (wie gesagt theoretisch)
anwendungs- und praxisbezogen ausbilden. D.h. weniger Theorie
und dafür mehr Praxis in Laboren und nach Möglichkeit in
Betrieben.
In Praxi sieht das ganz anders aus. Fachhochschulen verkommen
immer mehr (nicht zuletzt dank schnarchnasiger Professoren) zu
Hochschulen zweiter Klasse für Leute, die es an der Uni nicht
geschafft haben. Praxisbezug ist häufig nahe Null, die
durchgeführten Labore finden an museumsreifer Hardware bei
greisen Professoren statt.
Dagegen sind die Universitäten – insbesondere die TUs –
traumhaft (nicht zuletzt dank großzügiger Drittmittel aus der
sog. freien Wirtschaft) modernst ausgestattet. Die Professoren
sind meistens auch sehr viel motivierter und i.d.R. sehr viel
besser informiert. Studenten und deren Interessen werden sehr
viel eher gefördert, es gibt Projekte über das Pflichtpensum
hinaus.
Dafür ist das Universitätsstudium anspruchsvoller, da von den
Studenten ein sehr hohes Mass an Selbständigkeit verlangt wird.
Niemand wird Dir dort genau auf die Finger schauen und das kann
in manchen Fällen zu einem kollossalen Schlendrian führen.
Ein Fachhochschulstudium bietet so gut wie keine
Freiheitsgrade. Das Programm ist straff und stark „verschult“
(leider im negativen Sinne – auch nicht mehr Betreuung, aber
eine Unzahl an zu befolgenden Regeln).
Das Scheinpensum ist auch stark unterschiedlich. Ein
durchschnittlicher Uni-Student muss bis zum Diplom ca. 22
Scheine in 8 Semestern machen. An den Fachhoschschulen sind das
55 Scheine in 7 Semestern.
Ich persönlich würde Dir dringend raten, an einer Universität
– am besten im Ausland – zu studieren, wenn Du ein aktuelles
Wissen bei motivierten Professoren in angenehmer Atmosphäre
erwerben willst.
Wenns hauptsächlich schnell gehen soll, Du keinen Wert auf
fundiertes Wissen legst und ein sehr starkes Selbstbewusstsein
hast, dann wäre ein deutsches Fachhochschulstudium sicher nicht
verkehrt.
Auf jeden Fall sollte man die hinter den Hochschulkonzepten
stehende Theorie kritisch hinterfragen. Wieviel davon wird
tatsächlich umgesetzt?
Es gibt auch in Deutschland sehr starke regionale Unterschiede.
Erkundige Dich vor einem Studium gründlich über die
Alternativen.
Gruß & Viel Erfolg!
Fritze
Huhu!
Soweit mir bekannt darf man FHs mit Fachabi (natürlich auch mit Abi) studieren, an Unis nur (beschränkt? Oder gar nicht?) mit Fachabi.
FHs sind gemeinhin praxisorientierter, die Abgänger kriegen später meistens weniger Geld, sind dafür aber auch meiste eher mit dem Studium fertig. Sie haben aber auch etwas weniger Semesterferien.
Hier vielleicht noch ein interessanter Link:
http://www-fs.informatik.uni-freiburg.de/~studium/in…
bye, Vanessa
*lol*
moin Fritze,
Tolle Satire dein Beitrag 
Gruss
Marion, gut gelacht 
da muss ich mich marions kommentar “lange nicht mehr so gelacht” doch gleich mal anschließen. deine vergleiche uni–fh sind haarsträubend.
ich selbst habe mich entschlossen, an einer fh zu studieren und zwar das fach mediapublishing und es nie bereut. hauptgrund: praxisbezug, der nicht nur durch 2 praktische studiensemester, sondern auch durch wöchentliche praktische übungen und vorlesungen von dozenten, die direkt aus der praxis kommen, gefördert wird. und das niveau ist bestimmt nicht zu niedrig angesiedelt, kommt man ohne probleme auch in renommierten unternehmen im ausland unter (wie z.b. der oxford university press).
am ende zählt die praxis und das (anwenden)können!
susanne
Hi Fritze!
Bin mir nicht sicher ob Dein Beitrag ernst gemeint ist. Falls
ja, dann muß ich hier einige Sachen richtigstellen. Ich habe
ein Diplom einer Fachhochschule und das einer TU und
mittlerweile promoviere ich an einer Universität. Mein
FH-Studium hat mich weit mehr gefordert als das anschließende
Studium an der TU. Der Zeitdruck an der Fachhochschule war
enorm, das fachliche Niveau hoch und die Reputation der Prof’s
ausgezeichnet. Einzig im Grundstudium konnte ich im Bereich der
Mathematik ein höheres Niveau an der Uni erkennen.
Die überwiegende Zahl der Fächer wurde an beiden Hochschulen
mit den selben Lehrbüchern im selben Umfang vermittelt. Die
Anzahl an Laborpraktika war an der Uni lächerlich niedrig,
während ich an der FH in jedem Hauptfach ein meist
zweisemestriges Praktikum absolvierte. Das Arbeiten im Labor
ist für mich eine sehr wertvolle Erfahrung gewesen, die mir an
der Uni aber weitgehend verschlossen blieb.
Grundsätzlich kann ich aber auch nur zu einem Studium an einer
Uni raten, da man dort nach erfolgreichen Abschluß noch alle
Möglichkeiten hat, z.B. die der Promotion, die für
FH-Absolventen in der Regel verschlossen bleiben.
Viele Grüße
Tom
Was bisher richtig war …
Hallo,
Unterschied zwischen dem Studium an einer Universität und dem
Studium an einer Fachhochschule
vorweg: ich habe nicht alle Beiträge ausführlich gelesen, es kann also sein, dass ich mich wiederhole. Aber ich habe den Eindruck, dass dir bisher nicht geholfen wurde.
Es ist schon richtig: Ein Studium an der Universität sollte theoriebezogener, eines an der FH praxisbezogener sein. Nach meiner Erfahrung ist das auch der Fall. Es wird also in der Regel an der FH nicht so tiefschürfend gefragt, sondern hauptsächlich angewendet. Über den Wert des einen bzw. dem anderen möchte ich eigentlich nichts sagen, denn in der Realität hängt die Art des Studiums wohl auch zum großen Teil vom einzelnen Studierenden ab.
Herzliche Grüße
Thomas Miller
FH vs. Uni
Hallo!
An den Universitäten können mehr Fächer studiert werden als an den FHs. Außerdem ist nur an Unis eine Promotion möglich.
Übrigens: Wenn gesagt wird, daß an FHs Schnarch-Professoren lehren und an Unis nicht, dann graut´s mir vor den FHs. An meiner Uni gibt´s auch ein paar Schnarch-Profs und insofern denke ich, daß es auf die Uni, das Fach und auf den Prof ankommt und man die Frage nach der Güte der Ausbildung nicht so pauschal beurteilen kann.
Grüße,
Oliver
Hallo Dieter,
die wesentlichen Unterschiede aus meiner Sicht…
FH:
Uni:
Ich selbst habe Wirtschaftsinformatik an einer FH studiert - und kann mich absolut nicht beklagen. Damals (bis vor 1 Jahr) war das ein ganz familiärer Haufen (jetzt steigen die Studentenzahlen an), und jeder Prof hat sich immer Zeit für einen genommen (von befreundeten Uni-Studenten hab ich da schlimmeres gehört). Die FH wurde 95 eröffnet und ist entsprechend neu bei Gebäuden, EDV; die Profs sind alle jung (die meißten sind ca. Mitte 30). Das Studium war gut organisiert, wenn auch die Verwaltung einem manchmal Fallen gestellt hat (dürfte an Unis mind. genau so schlimm sein) - aber mit etwas Aufpassen ist das auch kein Problem! Und da, wo ich studiert habe, gibt es auch zwei junge Studiengänge, die ansonsten in Deutschland wohl noch nicht so stark verbreitet, nach meinen Infos aber deren Absolventen stark nachgefragt sind: Digitale Medien und Mikrosystemtechnik (letzteres mit superteurem aber modernem Reinraum, der z.B. auch viele Unternehmen für Drittmittelprojekte lockt).
Aus meiner Erfahrung kann ich außerdem auch sagen, dass FH-Absolventen mancher Studiengänge für manche Berufe sogar wegen der praxisorientierten Ausbildung sogar Uni-Absolventen vorgezogen werden.
Also, es hängt doch sehr davon ab, was du studieren und in welchem Bereich du später arbeiten willst, wofür du dich entscheiden solltest. Und dann kommt es auch noch auf die speziellen Plus- und Minuspunkte der infragekommenden (Fach-)Hochschule an.
Viele Grüße
Merlinchen
Hi Fritze,
so was unausgegorenes und wohl aus Unkenntniss geborenes hab ich schon lange nicht mehr gelesen!
Richtig ist sicher, daß die finanzielle und personelle Ausstattung der Unis wesentlich besser ist, als die der FHen, aber schnarchige (schlimmer noch, studentenverachtende) Profs, motzige, ihren Ar… nicht aus dem Sessel kriegende Assis und miserabele Organisation findest Du in wohl jeder Uni in mindestens genauso großem Umfang.
Vorteil der meisten FHen ist schlicht und ergreifend, daß die Semesterzahlen (Anzahl der Studis/Semester) wesentlich kleiner als bei Unis, die Studiendauer deutlich kürzer und die Situation bei der Jobsuche meist besser ist, verglichen zu Universitäten.
Nachteile: Keine, bzw nur sehr geringe Möglichkeiten zur direkten Promotion. Die Bezahlung ist meist deutlich geringer als bei Absolventen der Unis (auch verglichen zu denen, die nicht promoviert haben). Die Karierechancen sind nicht so rosig. Alles natürlich wieder Durchschnittzahlen.
Elrond
Hallo!
An den Universitäten können mehr Fächer studiert werden als an
den FHs.
Nicht so pauschal…kommt auf die Uni bzw. FH an…
Außerdem ist nur an Unis eine Promotion möglich.
Falsch! Du kannst nach dem Master an der FH Deinen Dr. machen.
Übrigens: Wenn gesagt wird, daß an FHs Schnarch-Professoren
lehren und an Unis nicht, dann graut´s mir vor den FHs. An
meiner Uni gibt´s auch ein paar Schnarch-Profs und insofern
denke ich, daß es auf die Uni, das Fach und auf den Prof
ankommt und man die Frage nach der Güte der Ausbildung nicht
so pauschal beurteilen kann.
Würde ich auch so sehen.
An der FH sind nicht weniger und nicht andere Profs als an Uni´s.
Gruß Mike
Grüße,
Oliver
Hi Fritze,
so was unausgegorenes und wohl aus Unkenntniss geborenes hab
ich schon lange nicht mehr gelesen!
Wirklich? Dann bist Du wohl nicht so oft im Internet unterwegs 
Richtig ist sicher, daß die finanzielle und personelle
Ausstattung der Unis wesentlich besser ist, als die der FHen
Da sind wir uns ja einig.
aber schnarchige (schlimmer noch, studentenverachtende)
Profs, motzige, ihren Ar… nicht aus dem Sessel kriegende
Assis und miserabele Organisation findest Du in wohl jeder Uni
in mindestens genauso großem Umfang.
Meiner Erfahrung nach nicht. Ich bin in der Tat auch kein Freund der deutschen Uni-Professoren. Siehe mein älterer Beitrag zum Studium im Ausland. Aber an der Uni haben die Profs erstens erheblich mehr Ahnung von ihrem Fach (sind auf dem neuesten Stand der Forschung), während die FH-Leutchen durch ihre weite Ferne von Forschung und Entwicklung mit teilweise recht veraltetem Wissen unterwegs sind.
Zweitens sollte man nicht unterschätzen, dass Uni-Profs es geschafft haben. Sie müssen sich nicht in dem Maße gegenüber ihren Mitmenschen beweisen. Mehr als C4 geht ja bald nicht mehr. FH-Professoren sind auf dem Niveau von Lehrern. Nicht nur Gehaltsmäßig, sondern auch in ihrer allzu oft üblen Art, offenbar mit ihrem Status nicht zufrieden zu sein. Das äußert sich häufig (ich sage nicht immer) im Umgang mit den Studenten. Da wird man noch verstärkt heruntergemacht bei jeder Gelegenheit.
Ausserdem gibt es an den FHs, da es keine Promotionen gibt, auch keine Assistenten und keinen akademischen Mittelbau. Darum findet dort auch keine ernstzunehmende Forschung statt. Immer von Ausnahmen abgesehen. Das führt dazu, dass FH-Professoren über ihr absolutes Minimalpensum hinaus recht selten an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen sind. So wird es interessierten Studenten umso schwerer gemacht.
Das mag an besonders jungen Fachbereichen/Hochschulen noch anders sein. Dann hat man Glück gehabt. Die Altersstruktur bei den nicht-IT/BWL Fächern ist aber durchweg eine Katastrophe! Die grauen Herren mit teilweise recht fortgeschrittener Verkalkung überwiegen.
Vorteil der meisten FHen ist schlicht und ergreifend, daß die
Semesterzahlen (Anzahl der Studis/Semester) wesentlich kleiner
als bei Unis, die Studiendauer deutlich kürzer und die
Situation bei der Jobsuche meist besser ist, verglichen zu
Universitäten.
Da kann ich doch nur kichern. Die Semesterzahl mag nominal kleiner sein, das dort zu leistende Pensum ist aber so enorm, dass man dort genauso selten in der Zeit fertig wird, wie an der Uni. Das man etwas leichter einen Job findet, liegt sicher nicht zuletzt daran, dass man erheblich schlechter bezahlt wird. Firmen mögen keine Personalkosten.
Der berühmte Praxisbezug – der Ultravorteil gegenüber den Unis – will mir einfach nicht einleuchten. Wo ist der denn bitte zu finden? Ich hatte an der Uni etliche Praktika und Labore zu absolvieren, erheblich mehr und kompakter, als an den FHn. Von der Qualität der Inhalte einmal ganz abgesehen.
Wie auch immer, ich möchte mich hier nicht noch unbeliebter machen, als ich es ohnehin schon zu sein scheine. Daher sage ich: Das alles ist mein ganz subjektiver Eindruck, meine persönliche Meinung. Die Wirklichkeit mag ganz und gar gegensätzlich aussehen.
Aber soll sich hinterher niemand bei mir beschweren, ich hätte ihn nicht gewarnt 
Geht ins Ausland, wenn es irgend geht!
Gruß
Fritze
Hallo!
An den Universitäten können mehr Fächer studiert werden als an
den FHs.Nicht so pauschal…kommt auf die Uni bzw. FH an…
Natürlich, aber im allgemeinen stimmt´s schon so.
Außerdem ist nur an Unis eine Promotion möglich.
Falsch! Du kannst nach dem Master an der FH Deinen Dr. machen.
Das ist mir neu. Danke für die Aufklärung.
Grüße,
Oliver
FH/Uni
Hallihallo,
Das Ziel einer FH-Ausbildung sollte es sein, dass sich der/die Absolvent(in) sicher im Fachgebiet innerhalb des bekannten Wissens sicher bewegen kann und sein/ihr Wissen zur Problemlösung einsetzen kann. Einfach gesagt: Ein FH-Studium sollte eine Ausbildung für die berufliche Praxis sein.
Das Ziel einer Uni/TU Ausbildung sollte es sein, dem Absolventen das Wissen und die Arbeitsmethoden zu vermitteln, damit dieser selbständig das Wissen seines Fachgebietes erweitern kann.
Einfach gesagt: Ein Uni-Studium sollte eine Vorbereitung auf die Forschung sein.
Klar, die Grenzen sind in vielen Fächern fliessend, aber z.B. für die (angewandten) Naturwissenschaften sollte der Unterschied klar sein. Inwieweit einzelne FHs und Unis den jeweiligen Anforderungen auch gerecht werden, steht auf einem anderen Blatt.
Für Dich heisst das, du musst Dir jetzt schon überlegen, ob du einmal in der Forschung arbeiten willst. Lautet Deine Antwort „ja“, dann gehe auf eine Uni. FH ist dann ein Umweg.
Und lass Dir nichts von einer Promotionsberechtigung mit einem „Master of Applied Sciences“ erzählen. Ein Anspruch auf Zulassung zur Promotion ist politisch noch nicht entschieden. Vielleicht kommt er, wahrscheinlich aber nicht. Es gibt deutsche Unis, bei denen die Zulassung zur Promotion rechtlich relativ einfach geht (z.B. TU Chemnitz). Es gibt aber auch ganze Bundesländer (z.B. Bayern), in denen angeblich noch nie ein FH-Absolvent in den Naturwissenschaften direkt zur Promotion zugelassen wurde (Ich weiss nicht, ob es ein Gerücht ist, ich kenne aber keinen).
Bei uns an der ETH werden meines Wissens keine FH-Absolventen als Doktoranden zugelassen, egal wie phantasievoll der Titel war. (Wir mussten einigen Kandidaten deshalb absagen). Der Weg zur Promotion ist dann sehr steinig und führt über einen eingeschobenen Uni-Abschluss. Im Endeffekt verliert der Kandidat dabei viel Zeit.
Auf der anderen Seite musst du sehen, dass eine FH-Ausbildung einen sehr starken Praxisbezug aufweist. Viele Studenten kommen mit der theorielastigkeit der Unis nicht zurecht und wären besser an der FH aufgehoben.
Entscheiden musst du. Nur Du weisst, wo du dich am wohlsten fühlst.
Ciao Rossi
Hallo!
An den Universitäten können mehr Fächer studiert werden als an
den FHs.Nicht so pauschal…kommt auf die Uni bzw. FH an…
Natürlich, aber im allgemeinen stimmt´s schon so.
Nö, was die angebotene Auswahl an Anzahl der Fächer eines Studiengangs sind vollkommen unterschiedlich.
Es gibt eine größere Anzahl an Studiengänge bei den Uni´s, klar, weil man halt die ganzen Geisteswissenschaften nicht studieren kann.
FH DA bietet mittlerweile sogar schon einen Informationsrecht-Studiengang an.
Gruß Mike
…ich aber
so was unausgegorenes und wohl aus Unkenntniss geborenes hab
ich schon lange nicht mehr gelesen!Wirklich? Dann bist Du wohl nicht so oft im Internet unterwegs
-)
Du bist sicher ganz toll oft im Internet unterwegs. Nur an einer deutschen Uni oder gar FH hat du dich vermutlich noch nie blicken lassen.
Ist ja auch nicht schlimm. Aber dann solltest du dich mit dererlei phantasievollen Beurteilungen der deutschen Hochschullandschaft auch etwas zurückhalten.
Gruss
Marion
Was weisst Du schon von mir …
[…]
Du bist sicher ganz toll oft im Internet unterwegs. Nur an
einer deutschen Uni oder gar FH hat du dich vermutlich noch
nie blicken lassen.
Wie kommst Du zu der Einsicht? Nur weil ich nicht Deiner Meinung bin und das System durch und durch anprangere? Nun mach aber mal halblang.
Obwohl Du mich damit sehr persönlich und komplett unsachlich angreifst, werde ich mir eine entsprechende Retourkutsche hier verkneifen. Was weisst Du schon …
Es bleibt hier, um die Diskussion den Brettwarten zuliebe nicht unnötig ausufern zu lassen, nur festzustellen, dass wir offenbar unterschiedlicher Meinung sind. Sehr unterschiedlicher Meinung.
Ich meine, im internationalen Vergleich (und gewisse Studien geben mir da bereits im Kern recht) ist das deutsche Bildungssystem sehr – sagen wir mal schwach. Das gilt nicht nur für die Schulen, sondern auch für die Universitäten. Erst recht für die Fachhochschulen und Berufsakademien. Es mag dort im einzelnen durchaus noch brilliante Köpfe und begnadete Professoren geben. Aber das ist eine verschwindende Minderheit. Die Masse ist doch ziemlich im Mittelmaß gefangen. Ich nehme mich da durchaus nicht aus.
Ich habe mich furchtbar gequält an den deutschen Bildungseinrichtungen – von der Grundschule bis zur Universität. Und ich bin bei weitem nicht der einzige. Komischerweise sind es nicht die intellektuell einfach gestrickten, die mit dem System Probleme haben. Nein, Studienstiftler und Stipendiaten schmeissen reihenweise ihr Studium, orientieren sich um, lassen die Hochschulen ganz hinter sich oder gehen ins Ausland. Nur leicht unangepasste Gestalten werden systematisch ausgegrenzt und kleingehalten. Wehe dem, der Kritik an einem Professor übt.
Im anglo-amerikanischen Ausland mag der Bildungsanspruch veilleicht nicht so hoch sein, das Ergbnis ist für die beteiligten Schüler, Studenten, Lehrer und Professoren aber erheblich besser. Hier ist weniger wie so häufig am Ende mehr!
Weder Abiturienten noch Studenten sind selbstmotivierte Lernmaschinen, die man beliebig mit Faktenwissen vollstopfen kann. Vielleicht ändert sich – angestossen durch die (durchaus fragwürdige) PISA Studie langfristig ja doch mal was zum besseren. Ich hoffe es.
Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich meinen Kindern von einem Studium in Deutschland abraten werde und ihnen – falls sie es wollen – ein Studium im Ausland bezahlen. Soweit ich das finanziell irgendwie verkraften kann.
Sonst kann ich dem Fragesteller nur raten, sich die Hochschulen selbst anzuschauen. Es hat bestimmt niemand etwas dagegen, wenn er als Gast die Veranstaltungen kennenlernt. Dann merkt er auch, dass die Universitäten neben Vorlesungen in durchaus nicht mehr so großen Kreisen, sich vor allem durch keine Übrungsgruppen bei höheren Semestern auszeichnen. Ein weiterer Service, den Fachhochschulen keineswegs anbieten …
Aber ich habe versprochen hier Schluss zu machen.
Gruß
Fritze
[…]
Du bist sicher ganz toll oft im Internet unterwegs. Nur an
einer deutschen Uni oder gar FH hat du dich vermutlich noch
nie blicken lassen.Wie kommst Du zu der Einsicht? Nur weil ich nicht Deiner
Meinung bin und das System durch und durch anprangere? Nun
mach aber mal halblang.
Ich komme zu der Einsicht weil du so offensichtlich dummes Zeug redest, insbesondere was die FHs anbelangt. Hättest du auch nur ein Semester an einer FH verbracht, wüsstest du es einfach besser.
Obwohl Du mich damit sehr persönlich und komplett unsachlich
angreifst, werde ich mir eine entsprechende Retourkutsche hier
verkneifen. Was weisst Du schon …
Einiges, ich habe nämlich sowohl an einer FH als auch an zwei Unis studiert.
Es bleibt hier, um die Diskussion den Brettwarten zuliebe
nicht unnötig ausufern zu lassen, nur festzustellen, dass wir
offenbar unterschiedlicher Meinung sind. Sehr
unterschiedlicher Meinung.
Du scheinst nicht zu begreifen worum es hier geht. Der Fragesteller versucht sich vermutlich zu entscheiden, ob er eher an einer FH oder einer Uni studieren sollte. Deine Meinung schön und gut, aber indem du hier Falschinformationen streust kannst du jemanden wie den Fragesteller böswillig auf eine falsche Fährte führen, die vielleicht seine Zukunft mitbestimmt.
Sowohl fürs FH-Studium, als auch fürs Uni-Studium gibt es Vor- und Nachteile. Die waren gefragt und die gilt es hier aufzuzeigen…nicht sich mit „ist doch eh alles Müll in D“ zu profilieren.
Im anglo-amerikanischen Ausland mag der Bildungsanspruch
veilleicht nicht so hoch sein, das Ergbnis ist für die
beteiligten Schüler, Studenten, Lehrer und Professoren aber
erheblich besser. Hier ist weniger wie so häufig am Ende mehr!
Ich will dich ja nun nicht unbedingt frustrieren, aber ich hab auch im anglo-amerikanischen Ausland studiert und was du sagst stimmt so pauschal einfach nicht.
Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich meinen Kindern von
einem Studium in Deutschland abraten werde und ihnen – falls
sie es wollen – ein Studium im Ausland bezahlen. Soweit ich
das finanziell irgendwie verkraften kann.
Feinfein…da werden sie sich aber riesig freuen, wenn ihre Studienabschlüsse anschließend in D nicht anerkannt werden.
Sonst kann ich dem Fragesteller nur raten, sich die
Hochschulen selbst anzuschauen. Es hat bestimmt niemand etwas
dagegen, wenn er als Gast die Veranstaltungen kennenlernt.
Das kann ich dir auch sehr empfehlen. Insbesondere empfehle ich dir mal eine BWL-Vorlesung an der Uni-Münster im Vergleich zur FH-Münster und ein Besuch z.B. der entsprechenden Fachbereichsbibliothek.
Viel Spass dabei 
Gruss
Marion
Stimmt doch! Weiß gar nicht, was Du hast!
Hallo!
Es gibt eine größere Anzahl an Studiengänge bei den Uni´s,
klar, weil man halt die ganzen Geisteswissenschaften nicht
studieren kann.
Also stimmt´s doch!
Gruß,
Oliver
Hi Fritze!
Zweitens sollte man nicht unterschätzen, dass Uni-Profs es
geschafft haben. Sie müssen sich nicht in dem Maße gegenüber
ihren Mitmenschen beweisen. Mehr als C4 geht ja bald nicht
mehr. FH-Professoren sind auf dem Niveau von Lehrern. Nicht
nur Gehaltsmäßig, sondern auch in ihrer allzu oft üblen Art,
offenbar mit ihrem Status nicht zufrieden zu sein.
Sag’ mal was erzählst Du hier? Das ist übelste Polemik und
zeigt, daß Du devinitiv keinen Schimmer der von Dir
angeprangerten Hochschulart hast. An den FH’s wird der
überwiegende Anteil der Prof’s nach C3 besoldet (nicht nach den
A Tarifen der Lehrer). An den Unis fallen immerhin 45% der
Prof’s in diese Besoldungsgruppe. Es gibt also eine breite
Überschneidung! Überheblichkeit und Standesdünkel habe ich
übrigens in meiner Laufbahn fast ausschließlich bei Uni-Profs
erlebt, während die FH-Professoren überwiegend kollegial und
freundschaftlich auftreten. Das liegt auch daran, das man
niemals seinen Fuß in einen Betrieb gesetzt haben muß um z.B.
an einer Uni einen Ruf auf einen Ingenieurswissenschaftlichen
Lehrstuhl zu erhalten, während an der FH 5 Jahre in leitender
Tätigkeit vorgeschrieben sind.
Das äußert
sich häufig (ich sage nicht immer) im Umgang mit den
Studenten. Da wird man noch verstärkt heruntergemacht bei
jeder Gelegenheit.
An welcher FH hast Du ein solches Verhalten erlebt?
Ausserdem gibt es an den FHs, da es keine Promotionen gibt,
auch keine Assistenten und keinen akademischen Mittelbau.
Richtig!
Darum findet dort auch keine ernstzunehmende Forschung statt.
Immer von Ausnahmen abgesehen. Das führt dazu, dass
FH-Professoren über ihr absolutes Minimalpensum hinaus recht
selten an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen sind. So wird es
interessierten Studenten umso schwerer gemacht.
Bei einer Vorlesungsverpflichtung von 18 h die Woche, plus
Stellung und
Korrektur von Prüfungsaufgaben, plus der Betreuung
von Studien- und Diplomarbeiten plus Verwaltungsaufgaben (z.B.
Praktikumsbeauftragter) ist Dein Statement absoluter
Schwachsinn. An der FH Nürnberg, an der ich mein erstes Studium
machte, waren die Prof’s von 7:30 bis weit nach 18:00 vor Ort
und ansprechbar.
Das mag an besonders jungen Fachbereichen/Hochschulen noch
anders sein. Dann hat man Glück gehabt. Die Altersstruktur bei
den nicht-IT/BWL Fächern ist aber durchweg eine Katastrophe!
Die grauen Herren mit teilweise recht fortgeschrittener
Verkalkung überwiegen.
Mann oh Mann! Das ist ein grundlegendes Problem aller Deutschen
Hochschulen! Wobei das mittlere Alter der Prof’s an den Unis
höher liegt als an den FH’s (wegen der Habil. z.B.).
Da kann ich doch nur kichern. Die Semesterzahl mag nominal
kleiner sein, das dort zu leistende Pensum ist aber so enorm,
dass man dort genauso selten in der Zeit fertig wird, wie an
der Uni. Das man etwas leichter einen Job findet, liegt sicher
nicht zuletzt daran, dass man erheblich schlechter bezahlt
wird. Firmen mögen keine Personalkosten.
Der Unterschied bei Ingenieuren macht i.d.R. wenige hundert
Euro brutto aus, sofern überhaupt ein Unterschied gemacht wird.
FH-Absolventen werden also nur unwesentlich, und nicht
„erheblich“, schlechter bezahlt!
Der berühmte Praxisbezug – der Ultravorteil gegenüber den
Unis – will mir einfach nicht einleuchten. Wo ist der denn
bitte zu finden? Ich hatte an der Uni etliche Praktika und
Labore zu absolvieren, erheblich mehr und kompakter, als an
den FHn. Von der Qualität der Inhalte einmal ganz abgesehen.
Du hast wirklich keinen Plan! Ich habe Verfahrenstechnik
studiert, zuerst an der FH Nürnberg, dort hatte ich folgende
Praktika:
An der TU Clausthal hatte ich:
Habe ich übrigens alles anerkannt bekommen!
Wie auch immer, ich möchte mich hier nicht noch unbeliebter
machen, als ich es ohnehin schon zu sein scheine.
Das kommt daher, wenn man unqualifizierte Bemerkungen über ein
System macht, das man offensichtlich nur von außen kennt.
Du solltest die Argumente Deiner Diskussionsgegener mal zum
Anlass nehmen Deine Meinung zu überdenken.
Übrigens bin ich an der TU Clausthal in den drei wesentlichen
Fächern mit Lehrbüchern ausgebildet worden, die von FH
Professoern verfasst wurden:
„Thermische Trennverfahren“, von Sattler (TFH Mannheim)
„Einführung in die Thermodynamik“, von Cerbe (FH Wolfenbüttel)
„Mechanische Verfahrenstechnik I u. II“, von Stieß (FH Nürnberg)
Gruß
Tom