'Unser' Lied für Oslo - Slang?

Danke schön!
Liebe Experten!

Ich habe dieser Lena nicht unterstellt, dass sie falsches Englisch spricht, sondern dass das ein Slang oder Dialekt sein könnte. Das ist ein Unterschied.

Der englische Text wird wohl auch korrekt sein.

Mich hat einfach nur ihre Aussprache gewundert und ich wollte das genauer wissen.

Mit solch einer Diskussion hätte ich gar nicht gerechnet, finde sie aber sehr interessant und: Ich habe mehr erfahren, als ich erwartet habe. Sehr aufschlussreich das alles und deshalb: Vielen Dank allen!

LG ChrisTine

Hallo,

Aber kann mir mal jemand sagen, was für einen Slang diese Lena
da singt? Ich meine, das ist doch kein British English, oder?

Es ist nicht das oft miese Einheits-Schulenglisch, dass wir von unseren Castinggestalten gewöhnt sind, das ist richtig. Ich habe auch den Eindruck, dass sie ihrem Vorbild Kate Nash nacheifert. Letztendlich ist das in etwa deutsches Schulenglisch + Estuary English.

Es klingt ungewohnt, das ist richtig. Ich kann aber diese Kritik, die ich schon an mehreren Stellen gehört habe, nicht nachvollziehen. Kritisiert Ihr auch Mark Medlock, Dieter Bohlen und Stefan Raab? Die bringen nämlich trotz Mainstream-Aussprache Fehlerklöpse in ihren Texten, dass einem alles hochkommt.

Ich habe jahrelang notenmäßig darunter gelitten, dass US-Englisch von Englischlehrern als „Englisch zweiter Klasse“ angesehen wird. Ich habe mir den amerikanischen Akzent als Kind beim Anschauen von US-Serien im Original eingefangen. Dass ich schon mit 14 unter Amerikanern nicht als Deutsche aufgefallen bin, weil meine Aussprache so gut war, das hat die Herren/Damen Lehrpersonen natürlich nicht beeindruckt, es war ja nur minderwertiges US-Englisch. Die Lieblingsschüler kämpften derweil weiter mit TH und deutschen Konsonanten.

Gruß,

Myriam

sprechwerkzeugen… Keine vorwürfe, aber tatsachen und gründe.

kein vorwurf, aber: Du ignorierst die wichtigere Hälfte meines postings.

gruss, isabel

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Hallo,

Was für eine Welle?
Mir kommt jedesmal, wenn ich den Song höre, das Englisch
einfach sehr eigenartig vor. Das geht auch vielen Bekannten
von mir so, aber keiner konnte sagen, was das für ein
Akzent/Dialekt ist.
Ich weiß nicht, warum es dann so ein Problem für dich ist,
dass ich hier mal nachfrage.

Ich beobachte die Diskussion um das „Phänomen“ Lena zwar nicht intensiv, so aber doch mit eingem Interesse. Das ist nämlich insofern interessant, als es durchaus auch eine polit-soziologische Sicht auf Öffentlichkeitsfaktoren eröffnet.
Ich sehe die Welle darin, dass ich auf Spiegel-Online, Focus-Online FAZ-online etc. schon häufig heftige Diskussionen gesehen habe. Viele dieser Beiträge sind dabei allerdings oft in einem wirklich schlechten Stil und einer derart schauderhaften Rechtsschreibung dargeboten, dass ich mir sofort noch einmal betrachten kann, worin meine letzte Mahlzeit bestand und mich frage, aufgrund welcher Kompetenz der jeweilige Schreiber Kritk übt.
Das ist übrigens eine generelle Aussage, die sich keineswegs auf dich oder sonstige Schreiber hier beziehen soll.

Ich persönlich habe überhaupt kein Problem damit, wenn jemand Song oder Sängerin nicht mag. Ich selbst tue dies zwar, gestehe aber doch jedem auch seinen eigenen Geschmack und seine eigene Ansicht zu.
Ich finde es allerdings unschön, zu betrachten, in welcher Weise medial auf eine Achtzehnjährige eingeprügelt wird. Ich interpretiere da eben bei vielen Schreibern vielfach schlicht Neid und Mißgunst als Motiv; vielleicht auch solche Überlegungen wie: „Wenn ich keinen Erfolg habe, dann darf die auch nicht“ oder auch: „Mir hat mal eine einen Freund ausgespannt, die sah aus wie Lena“

Wenn ich mich an mich selbst zurückerinnere, wie ich in diesem Alter zwischen 18 und 20 war - Ach du liebe Güte.

Beklagen worüber?
Du beklagst dich doch ganz genauso!!!

Ich beklage mich über die Art und Weise derer, die sich beklagen. Und das darf ich auch.

MFG Cleaner

2 „Gefällt mir“

Hallo,

insiderwissen :wink:

echt, jetzt? :-o

MFG Cleaner

Hallo,

Kennste die Story vom Toyota MR2? Sprich das mal französisch
aus.

Davor sind allerdings nicht einmal die Franzosen selbst gefeit. Oder wieso kamen die auf die Idee, ihre demokratische Partei als PD abzukürzen. Wenn ich mich recht erinnere, war das sogar ein riesiger Skandal.

MFG Cleaner

Hi,

Diese blöde Lied muss man ja zig mal am Tag anhören.

Eigentlich war ich ganz stolz drauf, dieses Lied nie gehört zu haben. Wahrscheinlich als letzte Person in Deutschland… Aber jetzt habe ich Deinen Link angeklickt und wünsche, ich hätte es nicht getan. Too late… :smile:

Keine Ahnung wie die junge Dame sich anhört wenn sie englisch spricht, aber wenn sie singt, sind einige akzente zu hören.

Einige Wörter kommen sehr britisch rüber, einige klingen fast ein bisschen irisch. Wenn sie jedoch z.B. „day“ oder „toenails“ singt, dann klingt es als ob sie aus East London kommen möchte. Cor blimey, guv. Nicht besonders elegant, aber modisch. Spätestens bei „I saved the best I had for you“ klingt es aber einfach albern.

Alles zusammen ist ein ein komischer Mischmasch und nicht besonders angenehm. Für meine englischen Ohren, zumindest…

Ich meine, das passt so in die Gegend um Manchester oder so?

Manchester höre ich da gar nicht.

LG,
MacD

Hallo MacD,

ich habe da noch eine Nachfrage:

Wenn ich mich gerade richtig erinnere, spricht das junge Fräulein das Wort neither wie ['ni:ðə] („NEE-ther“) aus. Ich habe mal gelernt, dass im BE dieses Wort ['naiðə] („NYE-ther“) heißt und nur im AE mit langem [i:] artikuliert wird.
Wenn Du jetzt schreibst:

Einige Wörter kommen sehr britisch rüber, einige klingen fast
ein bisschen irisch. […] als ob sie aus East London
kommen möchte

dann frage ich mich bzw. Dich, ob denn im Irischen oder im Cockney neither auch wie ['ni:ðə] gesprochen wird – oder hab ich vielleicht sogar in der Schule was Falsches gelernt und ['naiðə] wird gar nicht (mehr) verwendet?

Liebe Grüße
Immo

Hi,

Das ist leider ein Trugschluss. Es ist GENAU das, was der Lehrer vormacht. Oder wie erklärst Du Dir, dass ein spanischer Schüler, auf einer deutschen Schule in Spanien, Englisch nicht mit spanischem, sondern mit deutschen Akzent spricht?

Er macht das nach, was er hört - aber eben nie >strong> genau das, und wenn du hinhörst, wirst du feststellen, dieser Schüler hat auch spanisches im Akzent dabei.

Mir ist schon klar, dass das Bilden von Lauten erstmal gelernt sein muss. Die Laute, die in der Muttersprache vorkommen, lernt ein Baby beim Brabbeln ‚ganz von allein‘.

Genau. Aber wir sind keine Babys mehr. Diese Fähigkeit, Laute vollkommen identisch bzw. frei von einem fremden Akzent (wobei das selbst bei einem Baby ein diskussionswürdiger Ausdruck ist…)zu übernehmen, geht kurz vor der Pubertät verloren. Isso. Ausnahmen gibt es überall, aber wer eine Ausnahme ist, entscheiden die Gene. Nicht der Sprachlehrer.

Aber diese Laute können auch gelehrt werden! Man muss dazu kein Logopäde sein. Auch ein Fremdsprachenlehrer MUSS den Schülern die Laute der Fremdsprache beibringen & mit ihnen üben! Vorher kann man nicht von einem Schüler erwarten, dass er diesen Laut nachmachen kann, wenn der Lehrer ihn benutzt.

Das tun wir ja auch, nur sind uns dabei oben genannte Grenzen gesetzt, und für viele, viele Schüler, egal welchen Alters, sind selbst akzeptable Annäherungen eine Herausforderung - wie an anderer Stelle genannt die laute in but, lot, water zu unterscheiden zum Beispiel. Selbst wenn sie das th sprechen - die Unterscheidung stimmlos vs stimmhaft ist kaum zu meistern. Vom größten hindernis, dem stimmhaften Auslaut, gar nicht erst zu reden - god und got klingen eben nicht gleich.
Und wenn ein Schüler dann mit deutschem akzent spricht, aber nicht so doll, dass er unverständlich wäre, dann ist man erst mal eine Weile zufrieden und macht Vokabeln, freies Sprechen, ein bisschen Grammatik etc… Allesandere wäre eine Sisyphosaufgabe im vollsten Sinne des sprachlichen Bildes - man käme nie zum Ziel. Und wenn doch, hätte man 30 kleine Leute, die akzentfrei Good morning sagen und die Antwort nicht verstehen…

War das jetzt ausführlich genug?

die Franzi

Hallo Immo,

Wenn ich mich gerade richtig erinnere, spricht das junge
Fräulein das Wort neither wie ['ni:ðə] („NEE-ther“)
aus. Ich habe mal gelernt, dass im BE dieses Wort ['naiðə]
(„NYE-ther“) heißt und nur im AE mit langem [i:] artikuliert
wird.

Ich habe gelernt (ich komme aus Essex, Süd-Ost-England), dass BEIDES geht, also NEEther/NEYEther sowie EEther/EYEther . Ich persönlich verwende „EE-“ und „EYE-“, je nachdem wie es mir geht, was danach kommt und was wir heute für’n Tag haben. :smile:

Ich kenne andere Brits, die es genauso machen wie ich, aber auch welche die nur entweder „EE-“ oder „EYE-“ verwenden.

Wie es bei den Amis ist, weiss ich leider nicht. Ich könnte Montag ein paar Kollegen fragen. Kanadier & Australier haben wir auch. Mal sehen! :smile:

LG,
MacD

Noch was…
Sorry - Du hast wegen Iren gefragt. Ich werde Montag fragen - 1 Irishman haben wir auch. :smile:

Hi,

Das ist leider ein Trugschluss. Es ist GENAU das, was der Lehrer vormacht. Oder wie erklärst Du Dir, dass ein spanischer Schüler, auf einer deutschen Schule in Spanien, Englisch nicht mit spanischem, sondern mit deutschen Akzent spricht?

Er macht das nach, was er hört - aber eben nie >strong> genau
das, und wenn du hinhörst, wirst du feststellen,
dieser Schüler hat auch spanisches im Akzent dabei.

Nein, hat er nicht. Genauso wenig wie im Deutschen.

Mir ist schon klar, dass das Bilden von Lauten erstmal gelernt sein muss. Die Laute, die in der Muttersprache vorkommen, lernt ein Baby beim Brabbeln ‚ganz von allein‘.

Genau. Aber wir sind keine Babys mehr. Diese Fähigkeit, Laute
vollkommen identisch bzw. frei von einem fremden Akzent (wobei
das selbst bei einem Baby ein diskussionswürdiger Ausdruck
ist…)zu übernehmen, geht kurz vor der Pubertät verloren.
Isso. Ausnahmen gibt es überall, aber wer eine Ausnahme ist,
entscheiden die Gene. Nicht der Sprachlehrer.

Ausnahmen gibt es überall. Aber meiner Meinung nach andersrum - es gibt einige wenige, die bestimmte Laute eben wirklich nie hinbekommen. Dem Rest sollte wenigstens die Möglichkeit des Erlernens gegeben werden…

Aber diese Laute können auch gelehrt werden! Man muss dazu kein Logopäde sein. Auch ein Fremdsprachenlehrer MUSS den Schülern die Laute der Fremdsprache beibringen & mit ihnen üben! Vorher kann man nicht von einem Schüler erwarten, dass er diesen Laut nachmachen kann, wenn der Lehrer ihn benutzt.

Das tun wir ja auch, nur sind uns dabei oben genannte Grenzen
gesetzt, und für viele, viele Schüler, egal welchen Alters,
sind selbst akzeptable Annäherungen eine Herausforderung - wie
an anderer Stelle genannt die laute in but, lot, water zu
unterscheiden zum Beispiel. Selbst wenn sie das th sprechen -
die Unterscheidung stimmlos vs stimmhaft ist kaum zu meistern.
Vom größten hindernis, dem stimmhaften Auslaut, gar nicht erst
zu reden - god und got klingen eben nicht gleich.
Und wenn ein Schüler dann mit deutschem akzent spricht, aber
nicht so doll, dass er unverständlich wäre, dann ist man erst
mal eine Weile zufrieden und macht Vokabeln, freies Sprechen,
ein bisschen Grammatik etc… Allesandere wäre eine
Sisyphosaufgabe im vollsten Sinne des sprachlichen Bildes -
man käme nie zum Ziel. Und wenn doch, hätte man 30 kleine
Leute, die akzentfrei Good morning sagen und die Antwort nicht
verstehen…

Ok, wenn Du sagst, dass im Lehrplan einfach nicht genug Zeit ist, sich genügend mit Aussprache zu beschäftigen, ist das was anderes. Um in einer Fremdsprache verstanden zu werden, kommt es aber übrigens nicht nur auf die Aussprache, sondern auch auf die BETONUNG an (especially in English). Ich bin sogar der Meinung (wenn ich jetzt etwas übertreiben darf), dass man selbst den schlimmsten Akzent im Englischen verstehen kann, solange der Sprecher korrekt betont. Oder im Umkehrschluss, dass auch eine gute Aussprache schlecht verstanden wird, wenn die Betonung falsch ist. That’s because English is based on high beats and low beats.

Anyway, ich versuche daher, solche Sachen immer wieder zu üben. Wie nötig das ist, sehe ich zB, wenn mein gerade angefangener C1-2 Kurs mich bittet, mit ihnen pronunciation zu machen!

Was das th angeht - ich hab halt nen irischen Akzent. Und da das korrekte Aussprechen des th vielen erstmal unmöglich ist, fange ich immer erst mit einer Annäherung an: eben auf irisch: thumb becomes ‚tum‘, that becomes ‚dat‘. Die Zunge liegt dabei ganz ganz dicht an den Positionen, an denen sie zur korrekten Bildung des jeweiligen th liegen müsste. Statt meilenweit entfernt.

Bei +65jährigen mit Hörgerät bemühe aber auch ich mich nicht mehr, Aussprache zu verbessern.

War das jetzt ausführlich genug?

Hatte ich um ausführlich gebeten? *g*

But many thanks.
isabel

Meld!

Hi,

Diese blöde Lied muss man ja zig mal am Tag anhören.

Eigentlich war ich ganz stolz drauf, dieses Lied nie gehört zu
haben. Wahrscheinlich als letzte Person in Deutschland…
Aber jetzt habe ich Deinen Link angeklickt und wünsche, ich
hätte es nicht getan. Too late… :smile:

Ich hab’s noch nicht gehört! Bis ich also den link anklicke, oder das Radio einschalte, kann ich mich also auch noch zu diesen Personen zählen. Und in meiner Elterngeneration könnte ich Dir da sicherlich noch ne Menge andere Leute bieten…

gruss, iz

Hi,

weil du mir mit dem Akzent so vehement widersprichst: Wenn Du Beweise für Deine Theorie hast, kannst Du damit einen Doktortitel gewinnen, mindestens. Nebst Veröffentlichungen, Ehrendoktortiteln und viel Geld von der Wirtschaft.
Was Du behauptest, widerspricht den Erkenntnissen der Wissenschaft, und da rede ich nicht von Neuerfindungen, sondern den eher fundierten Kenntnissen (Schlagwort für die Literatursuche: Spracherwerb).
Ich lasse mich aber gerne auf einen Versuch ein. Ich habe einen Schüler, der nicht in der Lage ist, das dunkle l auszusprechen. Zwar im Russischen, aber es ist das gleiche dunkle l wie in Englisch „wall“. Er macht ein deutsches helles l (übrigens ist der Unterschied im Russischen oft sinntragend). Ich habe es mehrfach vorgesprochen, ihm alleine, und ihn nachsprechen lassen, Ich habe ihm erklärt, wie es gesprochen wird (Position der Zunge etc.) Wir haben auch Muttersprachler in der Klasse, die ihm das geduldig und wirklich akzentfrei vorsprechen. Das Schuljahr ist fast vorbei, er kann es nicht. Verrate mir einen Trick.

Um in einer Fremdsprache verstanden zu werden, kommt es aber übrigens nicht nur auf die Aussprache, sondern auch auf die BETONUNG an

definitely.

(especially in English).

definitely not, but for the exception of dessert vs desert

Ich bin sogar der Meinung (wenn ich jetzt etwas übertreiben darf), dass man selbst den schlimmsten Akzent im Englischen verstehen kann, solange der Sprecher korrekt betont.

hrhr … wetten, dass nicht? Komm Du mal in den Schulunterricht … da gibt es Aussprachevarianten wo selbst ein trainierter (= deutschen Akzent gewöhnter) Lehrer aussteigt. Leider kann ich da niemanden mitnehmen, Datenschutz, Persönlichkeitsrechte sind da mehr als berechtigterweise im WEge.

Und da das korrekte Aussprechen des th vielen erstmal unmöglich ist

Jeder Deutsche kann ein th aussprechen - sag ihnen einfach, sie sollen lispeln. Dann machen sie ein th. Das Problem ist, dass das für das Deutsche Ohr lustig klingt, weil dieser Laut normalerweise ein Sprechfehler ist, der Sprachtherapie bedarf. Daher schämen sich die Leute (Mir hat grad vor zwei Wochen eine meiner erwachsenen Schülerionnen gesagt, dass sie das Wort „through“ hasst - es klingt albern, sagt sie, und sie vermeidet es, wenn sie nur irgend kann. th spricht sie nicht aus, wir haben es in der Stunde ausprobiert, sie kann es)

Hatte ich um ausführlich gebeten? *g*

Jup, dir fehlten in meiner ersten Antwort die Kommentare zum größten Teil deines vorhergehenden Postings.

But many thanks.

You’re welcome.

die Franzi

halb OT
Hallo,

weil ich zufällig gerade drüber gefallen bin:
http://eurovision.ndr.de/news/meldungen/esccd104.html

Die Hannoveranerin singt selbstverständlich wieder in schönstem Englisch mit Süd-London-Akzent - den sie selbst allerdings als „Pseudoakzent“ bezeichnet.

Auch wenn ich zur eigentlichen Frage nichts beitragen kann, finde ich die Selbsteinschätzung (so das Zitat stimmt) doch interessant.

Viele Grüße
Kati

Hi,

Ich hab’s noch nicht gehört! Bis ich also den link anklicke,
oder das Radio einschalte

Du Glücklicher! Tu’s nicht!!! :wink:

Gruß,
MacD

Hi,

Die Hannoveranerin singt selbstverständlich wieder in
schönstem Englisch mit Süd-London-Akzent

??? Das müssen sie erfunden haben, nachdem ich England verlassen hatte… :smile:

den sie selbst allerdings als „Pseudoakzent“ bezeichnet

Er, ja.

Auch wenn ich zur eigentlichen Frage nichts beitragen kann,
finde ich die Selbsteinschätzung (so das Zitat stimmt) doch
interessant.

Ich auch. Danke dafür!

Schöne Grüße,
MacD

Hi,

weil du mir mit dem Akzent so vehement widersprichst: Wenn Du
Beweise für Deine Theorie hast, kannst Du damit einen
Doktortitel gewinnen, mindestens. Nebst Veröffentlichungen,
Ehrendoktortiteln und viel Geld von der Wirtschaft.
Was Du behauptest, widerspricht den Erkenntnissen der
Wissenschaft, und da rede ich nicht von Neuerfindungen,
sondern den eher fundierten Kenntnissen (Schlagwort für die
Literatursuche: Spracherwerb).
Ich lasse mich aber gerne auf einen Versuch ein. Ich habe
einen Schüler, der nicht in der Lage ist, das dunkle l
auszusprechen. Zwar im Russischen, aber es ist das gleiche
dunkle l wie in Englisch „wall“. Er macht ein deutsches helles
l (übrigens ist der Unterschied im Russischen oft
sinntragend). Ich habe es mehrfach vorgesprochen, ihm alleine,
und ihn nachsprechen lassen, Ich habe ihm erklärt, wie es
gesprochen wird (Position der Zunge etc.) Wir haben auch
Muttersprachler in der Klasse, die ihm das geduldig und
wirklich akzentfrei vorsprechen. Das Schuljahr ist fast
vorbei, er kann es nicht. Verrate mir einen Trick.

EIN Schüler. Eben. Er ist die Ausnahme, nicht die Regel. Du behauptest, es sei umgekehrt.

Um in einer Fremdsprache verstanden zu werden, kommt es aber übrigens nicht nur auf die Aussprache, sondern auch auf die BETONUNG an

definitely.

(especially in English).

definitely not, but for the exception of dessert vs desert

Oh, definitely yes. You’re thinking invididual words - I’m thinking whole sentences. But this is true in both cases anyway.

For understanding spoken English, not for being understood, this may even be more relevant:

Do you happen to know what the time is?

Someone might catch ‚(what) - time - is?‘
Once someone knows that they don’t have to catch every word to effectively communicate in English, they can actually answer the question they were asked.

But never mind…

gruss, isabel

2 „Gefällt mir“

Hi,

der eine ist extrem. aber n deutschen Akzent, undv noch dazu ausgeprägt, haben alle. Ausnahmslos. Hab grad fast 80 Schüler selbst, und weitere ca. 50 in der mdl. Prüfung gehört. Alle mit deutschem Akzent. Wobei natürlich die Möglichkeit bleibt, dass an unserer Schule 14 Komplettversager Englisch unterrichten…

Aber diesmal hast Du Teile meines Postings ignoriert:

weil du mir mit dem Akzent so vehement widersprichst: Wenn Du

Beweise für Deine Theorie hast, kannst Du damit einen
Doktortitel gewinnen, mindestens.

die Franzi

Aber diesmal hast Du Teile meines Postings ignoriert:

weil du mir mit dem Akzent so vehement widersprichst: Wenn Du

Beweise für Deine Theorie hast, kannst Du damit einen
Doktortitel gewinnen, mindestens.

Wie gesagt, meine Theorie scheinst Du missverstanden zu haben:
It’s not the majority, but the minority who just cannot produce the required sounds. You said it’s the other way round. You seem to think I said that EVERYBODY can be taught how to produce sounds correctly. I didn’t say that and I didn’t mean than. I thought my response to your example had made that clear.

What I base my theory on would bring us back full circle to the Spanish guy with the German accent in English…

gruss, isabel

1 „Gefällt mir“