Unser Sohn hat ein Schlafproblem

Wir haben seit ca. 1-2 Wochen das Problem, dass unser Sohn nachts aufwacht und im Bett stehend anfängt zu weinen/schreien.

Anfangs reichte es aus, wenn man ihn wieder hingelegt hat und ein bißchen gestreichelt hat. Dann ist er sofort wieder eingeschlafen. Seit ca. 1 Woche allerdings ist er nur noch dadurch zu beruhigen, dass man ihn auf den Arm nimmt und er dort wieder einschläft.

Anfangs dachten wir er wollte nur seinen Dickkopf durchsetzen und haben ihn eine Weile schreien lassen. Allerdings bringt ihn das so in Rage, dass er irgendwann beginnt sich zu übergeben. Außerdem wird von ihm das ganze Haus (wohnen derzeit noch zur Miete) wach…

Wenn man ihn auf den Arm nimmt schläft er auf der Stelle wieder ein, aber wenn man ihn zurück ins Bett legen will, fängt er sofort mit Herzrasen an zu kreischen, als ob er vor irgendwas Angst hätte oder so?

Beim Arzt waren wir auch schon, der sagt, dass alles ok ist. Tagsüber ist er auch super drauf und echt pflegeleicht, nur das mit Schlafen klappt nicht mehr und wird augenscheinlich immer schlimmer, so dass sich bei meiner Frau und mir so langsam Ratlosigkeiten breit macht…

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann uns Tipps geben, was wir dagegen machen können? Vielen Dank im Voraus…

Hallo,

wenn euer Sohn 18 Jahre alt ist, versteh ich das, dann will er sicher noch etwas fern gucken.
Ist euer Sohn kleiner, kann es einiges sein: Windel voll, zahnen,Durst, bockig sein, verwöhnt, Bauchweh…LAngeweile ect.

Wie alt ist er denn?

LG

Hallo,

euer Kind hat euch die Frage ja eigentlich bereits beantwortet. Es sehnt sich nach Nähe/Körperkontakt. Das ist nicht nur im Tierreich üblich :wink:

Nehmt den Kleinen einfach mit zu euch ins Bett und genießt es alle.

LG
sine

bockig sein, verwöhnt, …LAngeweile

Wenn ein kleines Kind nachts aufwacht und anfängt zu schreien, bis es sich übergibt und bei Körperkontakt sofort wieder ruhig wird und sogar einschläft, sind diese drei Dinge im Sicherheit auszuschließen!

Dass das Kind keine 18 Jahre alt ist, kann der aufmerksame Leser dem Text entnehmen: Das Kind steht im Bett und schreit. Das kann nur ein Gitterbett sein, andernfalls würde das KIind wohl aufstehen und seine Eletern suchen oder spielen.

Grüße von Suse

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Danke für die Aufklärung! owt
Grüße MAnou

Ergänzung
Es gibt auch kinder bettchien die man direkt ans bett „hängen“ kann… so das dass ehebett sozusagen erweitert wird um das kinderbetchien mit gitter.

Sollte verhindern das sich der Vater im tiefschlaf auf das kind legt (der mutter trau ich das eher weniger zu :wink: )und das kind ist im eigenen Bett.

Ob das produkt empfehlenswert ist lass ich mal offen, habe auch keine erfahrung damit da noch kinderlos… Könnte mir aber vorstellen das es ganz Praktisch ist während der zeit nach der geburt wenn das kind in der nacht noch häuffig kommt.

gruss sev

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Wir haben seit ca. 1-2 Wochen das Problem, dass unser Sohn
nachts aufwacht und im Bett stehend anfängt zu
weinen/schreien.

Hallo,
leider hab ich jetzt nicht raus bekommen wie alt dein Kind ist…

Anfangs reichte es aus, wenn man ihn wieder hingelegt hat und
ein bißchen gestreichelt hat. Dann ist er sofort wieder
eingeschlafen. Seit ca. 1 Woche allerdings ist er nur noch
dadurch zu beruhigen, dass man ihn auf den Arm nimmt und er
dort wieder einschläft.

Anfangs dachten wir er wollte nur seinen Dickkopf durchsetzen
und haben ihn eine Weile schreien lassen. Allerdings bringt
ihn das so in Rage, dass er irgendwann beginnt sich zu
übergeben. Außerdem wird von ihm das ganze Haus (wohnen
derzeit noch zur Miete) wach…

Also das finde ich ehrlich gesagt gar nicht gut!!
Kleine Kinder kennen keine Zeit. Sie haben nur Bedürfnisse und diese müssen befriedigt werden. Stell dir das mal vor, da steht der Kleine und hat Angst weil er sich alleine fühlt. Er schreit nach der Mutter, die kommt nicht. Kannst du dir vorstellen was das für Panik in einem Kind auslöst? Das er erbricht verdeutlicht nur wie panisch er geworden ist, als er merkte es kommt keiner.
Gerade kleine Kinder bis ca. 2 1/2 Jahren sollte man nie länger als 3-4 Minuten schreien lassen. Der weiß doch auch noch gar nicht was Zeit ist. Für ihn ist es unvorstellbar lange wenn er etwas braucht und keiner kommt. Und Zuneigung ist ein echtes Bedürfniss.
Also bitte nicht wieder so lange schreien lassen! Nicht wegen den Mietern sondern wegen deinem Kind.

Wenn man ihn auf den Arm nimmt schläft er auf der Stelle
wieder ein, aber wenn man ihn zurück ins Bett legen will,
fängt er sofort mit Herzrasen an zu kreischen, als ob er vor
irgendwas Angst hätte oder so?

Der braucht halt Nähe und Zuneigung. Vielleicht hat er gerade viel zu verarbeiten und träumt sehr wild.

Beim Arzt waren wir auch schon, der sagt, dass alles ok ist.
Tagsüber ist er auch super drauf und echt pflegeleicht, nur
das mit Schlafen klappt nicht mehr und wird augenscheinlich
immer schlimmer, so dass sich bei meiner Frau und mir so
langsam Ratlosigkeiten breit macht…

Na nach 1-2 Wochen sollte man den Kopf aber noch nicht in den Sand stecken. Vielleicht macht er einfach einen Entwicklungsschub. Mein Kleiner schläft immer super durch. Außer er bekommt Zähne, oder hat irgend einen Schub. Dann wacht er auch 1-2 die Nacht auf.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann uns Tipps
geben, was wir dagegen machen können? Vielen Dank im Voraus…

Wenn er aufwacht und schreit, dann nimm ihn hoch, trage ihn und leg dich mit ihm in euer Bett. Laß ihn doch einfach da schlafen! ( Jetzt bitte nicht gleich damit kommen: der geht da nie wieder raus) Das geht er! Ich leg meinem Bub immer das Stillkissen um den Körper, dann fühlt er sich begrenzter. Vielleicht hilft euch das ja auch.

Gruß

leicht ot
Hallo,

Sollte verhindern das sich der Vater im tiefschlaf auf das
kind legt (der mutter trau ich das eher weniger zu :wink:

Ich trau das gar niemand zu. Wird immer als Argument gegen das „Familienbett-Konzept“ gebracht.
Kennt irgendjemand einen Fall, wo das tatsächlich passiert ist?

Gruß
Elke

Nein ich kenne keinen Realen fall, aber ich weiss das es nächte gibt in denen ich mich doch ziemlich fest bewege. Ich bin auch schon quer über meinem Schatz aufgewacht… oder spässe wie mitten in der nacht den kopf an der wand angeschlagen als ich auf die toilette wollte weil ich mich samt kopfkissen um 180 Grad gedreht habe und auf der falschen seite aus dem bett wollte… dannach wieder falsch eingepennt und am morgen wieder richtig im bett…

Ich glaube ich würde nicht mehr gut schlafen wenn das kind irgendwo zwisschen mir und der Freundin liegen würde. Einfach nur noch so halbschlaf…

Aufgrund meiner erlebnissen mit meinem schlafverhalten währ mir nicht wohl mit dem Kind direkt im Bett :wink: daher mein Beitrag…

Gruss Sev

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Hallo,

erstmal Danke für die bisherigen Meldungen. Nun zu den Fragen… Unser Sohn ist 9 Monate alt…

Windel voll,zahnen,Durst, bockig sein, verwöhnt,Bauchweh etc. ham wir natürlich alles geprüft. Das einzige, was passen könnte, wären die Zähne, aber die anderen hat er bislang auch ohne Problem „im Schlaf“ bekommen…

Wir gehen ja auch davon aus, dass der Kleine quasi „Verlustängste“ oder so hat und nehmen ihn dann auch auf den Arm (das mit dem Schreien lassen, haben wir nur einmal für max 5-10 Min gemacht… sind ja keine Monster, falls hier der Eindruck entstanden sein sollte…)

Die Frage wäre ja nur gewesen, ob man ihm diese Ängste irgendwie nehmen kann, da dies ja schon sehr ausgeprägt zu sein scheint… Es ist nämlich so, dass er wirklich nur einschläft, wenn er auf dem Arm ist, da bringt es auch nichts, wenn man ihn mit ins Bett nimmt…

Das mit der Ratlosigkeit war auch vielleicht etwas übertrieben, es ist eben nur so, dass der Kleine bislang immer super viel und gerne geschlafen hat und nun seit ca. 2 Wochen auf einmal nicht mehr und dies scheint von Tag zu Tag bzw. Nacht zu Nacht schlimmer zu werden.

Das ist ja schon etwas merkwürdig…

Hallo,

Nein ich kenne keinen Realen fall,

siehst du, ich auch nicht - noch nie!

Ich glaube ich würde nicht mehr gut schlafen wenn das kind
irgendwo zwisschen mir und der Freundin liegen würde. Einfach
nur noch so halbschlaf…

Das ist ein ganz anderes Argument. Übrigens habe ich immer gut geschlafen mit Kindern im Bett, bin nur morgens total verbogen aufgewacht.

Aufgrund meiner erlebnissen mit meinem schlafverhalten währ
mir nicht wohl mit dem Kind direkt im Bett :wink: daher mein
Beitrag…

Das mag schon so sein. Aber es gibt ganze Länder, in denen ein Familienbett das normale ist.
Gruß
Elke

Hallo,

erstmal Danke für die bisherigen Meldungen. Nun zu den
Fragen… Unser Sohn ist 9 Monate alt…

Ich nochmal :smile:
Gerade in dem Alter entdecken die Kinder das es soetwas wie Entfernung gibt. Das ist auch das Alter in den viele anfangen zu fremdeln. Ich würde es ganz schwer darauf schieben. Er lernt jetzt halt, das die Mama von der Entfernung auch mal weg sein kann.
Klar, dass das Angst macht. Leg sich aber wieder!!

Windel voll,zahnen,Durst, bockig sein, verwöhnt,Bauchweh etc.
ham wir natürlich alles geprüft. Das einzige, was passen
könnte, wären die Zähne, aber die anderen hat er bislang auch
ohne Problem „im Schlaf“ bekommen…

Wir gehen ja auch davon aus, dass der Kleine quasi
„Verlustängste“ oder so hat und nehmen ihn dann auch auf den
Arm (das mit dem Schreien lassen, haben wir nur einmal für max
5-10 Min gemacht… sind ja keine Monster, falls hier der
Eindruck entstanden sein sollte…)

Die Frage wäre ja nur gewesen, ob man ihm diese Ängste
irgendwie nehmen kann, da dies ja schon sehr ausgeprägt zu
sein scheint… Es ist nämlich so, dass er wirklich nur
einschläft, wenn er auf dem Arm ist, da bringt es auch nichts,
wenn man ihn mit ins Bett nimmt…

Das mit der Ratlosigkeit war auch vielleicht etwas
übertrieben, es ist eben nur so, dass der Kleine bislang immer
super viel und gerne geschlafen hat und nun seit ca. 2 Wochen
auf einmal nicht mehr und dies scheint von Tag zu Tag bzw.
Nacht zu Nacht schlimmer zu werden.

Verstehe ich voll. Bei uns war es immer so, dass es ein paar Tage ganz schlimm wurde und dann innerhalb von 1- 2 Nächten wieder super ruhig. Du wirst sehen, bestimmt ist es nächste Woche auch bei Euch wieder ganz ruhig. :smile:

Alles Gute,

Das ist ja schon etwas merkwürdig…

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Hallo und guten Nachmittag,

ich verstehe bestens was in euerm Knderzimmer vorgeht. Ich habe auch 2 Söhne und beide hatten phasenweise Schlafprobleme. Eine Möglichkeit die sich nach längeren Nächten bewehrt hat ist ganz einfach: Zimmer umräumen! Das Kindchen hilft mit sein Bettchen an einen anderen Ort zu schieben, die Schränke,Tische usw. liebevoll umzustellen, neue Bettwäsche und einen Glücksbringer aufs Kopfkissen zu legen- es bewirkt Wunder! Probier es mal. Ich wünsch euch viel Glück.
Conni.

Ich hab hier vor kurzem was gelesen…das hat evtl sogar einen Namen, ich weiss ihn nur nicht mehr.
Blätter mal ein paar Beiträge runter, da müsste sich dazu was finden!

Gesucht und gefunden: Google mal nach „Nachtschreck“

Gesucht und gefunden: Google mal nach „Nachtschreck“

Wenn man das macht, wird man feststellen, dass das fast ausnahmslos Kinder über vier Jahren betrifft.
Da wir aber immer noch nicht wissen, wie alt das Kind ist, KANN es ja ein Hinweis sein (aber die Beschreibung klingt anders).

Gruß
Elke

Es ist gut möglich das genau nichts passieren würde, und eig. bin ich auch nicht so ängstlich… Jedoch reicht es zum teil auch, vor allem in den ersten monaten die bettdecke über den Kopf des kindes zu ziehen damit es erstickt…

„Im ersten Jahr sollte das Baby im Schlafzimmer der Eltern im eigenen Bettchen schlafen.“

Das Schlafen der Kinder im eigenen Bett im Zimmer der Eltern senkt das Risiko für SIDS. Es wird vermutet, dass die Kinder durch die Schlafgeräusche der Eltern in der eigenen Atmung angeregt werden. Die Kinderbettmatratze sollte fest sein, damit das Kind nicht darin versinken kann. Das Schlafen im Bett der Eltern erhöht das Risiko für SIDS insbesondere für ganz junge Kinder und wenn die Eltern Raucher sind. Die Matratzen der Elternbetten sind in der Regel weicher und die Decken können zu Überwärmung oder Überdecken des Kindes führen.
Für viele Mütter ist es angenehmer, das Kind nachts zum Stillen ins Bett zu holen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Die Kinder sollten nach dem Stillen nach Möglichkeit wieder in ihr Bettchen gelegt werden. Das gemeinsame Schlafen auf dem Sofa scheint ein besonders hohes Risiko darzustellen und sollte vermieden werden.

Aber wie gesagt bekannt ist mir kein Fall…

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Ich hab da ja schlichtweg keine Ahnung von…hab mich eben nur an den Thread damals erinnert.
Was der TE dann draus macht, und obs was bringt…*schulterzuck*

Hi,

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann uns Tipps
geben, was wir dagegen machen können? Vielen Dank im Voraus…

ich kann bei solchen Sachen immer wieder raten, nach Nachtschreck zu googeln … Davon abgesehen: Wenn er auf dem Arm sofort wieder einschläft, wo ist das Problem, es so zu machen? Ist möglicherweise einfach eine Phase, in der er das genau so braucht. Wie alt ist er denn?

Gruß
Cess

9 Monate…
… ist das Kind alt…