Hallo,
(Deine Schimpfwörtern habe ich leider nur am Schluß gelesen. Da ich meine Arbeit nicht umsonst gemacht gesehen haben will, schicke ich es trotzdem ab, aber das mindeste was man von Dir verlangen soll ist eine Entschuldigung!)
- (Und imho das wichtigste) Du und der Kindesvater seid die
einzigen (evtl Großeltern?), die das zu entscheiden haben. Ihr
seid mit Abstand diejenigen, die das Kind am besten kennen.
Lass Euch nichts darüber einreden!
dem widerspreche ich deutlich!
Zum einen finde ich es von Eltern unverantwortlich, diese
Entscheidung alleine, nach Bauchgefühl, zu treffen.
Das habe ich aber nirgends gesagt! Und ausserdem bin ich damit einverstanden, daß es so sein soll, wie du sagst!. So eine Entscheidung soll möglichst nach „ernsten“ Kriterien getroffen werden. Aber wie hier schon mehrfach erwähnt, KiGas tendieren Kann-Kindern grundsätzlich ein Jahr länger zu behalten. Und da kommt der menschlichen Verstand der sagt: „Ep! ich kenne mein Kind besser und aus dem und dem Grund trifft dieser Verallgemeinung meinem Kind nicht zu“.
Eltern
haben selten die Qualifikation für diese Entscheidung
Das wiederum Widerspreche ich entschieden. 6 Jahre Erziehung und Beisamensein sind für mich, in diesem Alter durchaus eine Qualifikation.
und
selbst wenn sie sie haben, haben Eltern nicht den nötigen
Abstand.
Abstand zu was?
Mit einer falschen Entscheidung kann man dem Kind das
Leben auf Jahre hinweg erschweren.
Eben! Und aus diesem Grund will diese Entscheidung gewogen sein. Und -ich wiederhole- niemand kennt das Kind besser als die Menschen, die fast 6 Jahren mit ihm verbracht haben.
Ich widerspreche aber auch der Behauptung, Eltern würden ihre
Kinder am besten kennen. Eltern kennen ihr Kind am längsten,
aber für eine halbwegs objektive Betrachtung und Beurteilung
fehlt ihnen schlicht der emotionale Abstand.
Ich glaube da sehe ein kleines Widespruch: Wie kann man ein Mensch am längsten kennen, mit ihm tagtäglich leben und nicht am Besten kennen? Ich liebe mein Kind überalles, aber ich kann mir bestimmten Paramether aussuchen und anhanddessen vermuten, ob mein Kind schulreif ist oder nicht. Abe wie gesagt, ich kann jederzeit die Meinung anderer Menschen, die mein Kind auch kennen, hören.
Wenn ich jemanden
innig liebe, habe ich eine rosa Brille auf und die färbt nun
mal den Blick auf diesen Menschen.
Aber wenn ich sehe daß bestimmte Kriterien definitiv vorhanden sind und davon macht man die Einschulung abhängig, was denn?
Ausserdem, was wäre wenn das Kind 1 Woche früher auf die Welt gekommen wäre? Wäre es deshalb schon schulreif? Das mag ich mir kaum vorstellen…
Sich dies einzugestehen ist
für mich ein Zeichen Vernunft, es zu leugnen ein Zeichen von
Dummheit.
Ich finde diese Aussage beleidigend, verletzend und als Zeichen von wenig Respekt anderer Menschen gegenüber.
Vernunft zeigt sich auch dadurch aus, daß man die Meinung von andersdenkende respktiert und nicht difamiert.
- Die Anforderungen der KiGa sind mMn. welten von denen der
Schule entfernt. Daß eine KiGa-Erzieherin sagt, wie es in der
Schule wird, basiert nur auf Vermutungen. Bei uns war es
soweit, daß sie meinten, es wäre für unser Kind evtl besser
noch ein Jahr im KiGa zu bleiben, weil… er mit Scheren nicht
gut umgehen konnte!!!
Ich kenne natürlich die Verhältnisse bei Euch nicht, aber zu
behaupten die Empfehlung einer Erzieherin beruhe nur auf
Vermutungen, ist eigentlich schon eine Unverschämtheit.
Ab hier ist Schluß. Ich muß mir solchen Worten nicht gefallen lassen.
Unverschämt ist nur, wer die Meinung anderer nicht einmal hört und mit Schimpfwörter um sich geht.
Nur soviel: eine KiGa-Erzieherin kennt idR nicht wie es in der Schule geht. Genauso wie ein Bäcker nicht wissen muß welche Schuhgröße ich trage.
Aber ich gehe auf Deinen Wortwahl mit keinem anderen Wort mehr ein. Und überlege Dir was wirklich unverschämt ist bzw bedeutet.
Absolut grußlos,
H