owT…
Gruß, David
owT…
Gruß, David
owT…
Gruß, David
Selbstmord ist eine Sünde gegen das Leben. Deshalb darf zum Beispiel in der katholischen Kirche niemand mehr Priester werden, der einen Selbstmordversuch hinter sich hat.
Gruß, Infotalk
‚Du sollst nicht töten‘ ?? (owt)
.
Hallöle,
um es mal paulinisch zu formulieren:
Christen stehen nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter Gnade, denn der Tod ist die Kraft der Sünde, die Sünde aber die Kraft des Gesetzes. Da Christus aber die Sünde für die Menschen überwunden hat, ist das Gesetz wohl noch da, aber die letztliche Folge seiner Nichteinhaltung ist nicht mehr der Tod durch die Sünde, sondern die Erlösung durch den Glauben.
Gruss
tigger
Man maßt sich die Herrschaft über Leben und Tod an, die nur Gott vorbehalten ist. Außerdem zeigt sich ein Mangel an Vertrauen auf Gott, wenn man nicht mehr an ein sinnvolles Leben glaubt. Einen ausgeführten Selbstmord kann man auch nicht mehr bereuen und man muß mit dieser Schuld vor Gott treten.
Allerdings spielt bei Selbstmord oft eine schwere seelische oder Geisteskrankheit mit, darum kann man die moralische Verantwortung des Selbstmörders nicht so einfach und pauschal aburteilen. Im protestantischen Bereich weiß ich im Moment von keiner Konfession, die heute den Selbstmord als eine unvergebbare Sünde ansieht. Man überläßt Gott das Urteil über die Motive und den geistlichen Zustand des Einzelnen.
Hallo,
ich glaube zwar, dass Deine Aussage vollkommen richtig ist, aber kannst Du es denn auch mit Deinem Gewissen wirklich vereinbaren, diese Wahrheit kundzutun?
Bzw. wundere ich mich gerade wieviel Prozent derjenigen, die ES wagen, Christen sind.
Eine Statistik wäre höchst interessant.
Besten Gruß
Mathias
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Hallo,
unter archaischen Verhältnissen stellt
der Selbstmord einen Eingriff in die
Besitzverhältnisse des „Herrn“ dar.
Ihm wird eine Arbeitskraft/Militärkraft
entzogen. Das kostet das Gemeinwesen etwas.
Darin sehe ich den Ursprung der „Sündenauf-
fassung“ in den postabrahamitischen Religionen,
bei denen ja Gott zunächst als etwas furchtbares,
beherrschendes, zorniges und konformitäts-
forderndes auftritt. So wie ein asiatischer
Herrscher eben „nach unten“ erscheinen würde.
Mein Senf
Grüße
CMБ
Hallo David!
Das eigene Leben mit freiem Entschluß zu beenden, liegt im Selbsrbestimmungsrecht jedes Menschen. Dafür kann es gute Gründe geben, die mit klarem Verstand abgewogen wurden. Mit Sünde bringe ich Suizid nicht in Verbindung. Ich empfinde es als unzumutbare Anmaßung, einem Menschen die Freiheit des selbst gewählten Todes streitig machen zu wollen.
Gruß
Wolfgang
agreed, but…
… es ist noch gar nicht sooo lange her, dass zB in Irland Selbstmörder nicht auf dem normalen, christlichen (katholischen) Friedhof beerdigt werden durften.
Die Einstellung zu Selbstmord hat sich zum Glück mittlerweile geändert, und man versteht halt heutzutage ein bisschen was über psychische Erkrankungen.
Aber dem war halt über viele Jahrhunderte hinweg nicht so…
gruss, isabel
denn du sollst nicht töten gibt es nicht ist falsch übersetzt.
Elia
Hi David, natürlich Mord, dabei ist es egal an wem, ob ungeborenes Leben, den Nachbarn oder sich selbst.
Bye Elia
Hallo Isabel.
Man wirft es immer weider durcheinander Tötung ist nicht gleich Mord, aber Mord ist immer auch Tötung.
Das Strafrecht unterscheidet hier genau.
So muss man auch sehr genau Unterschied machen ob sich einer umbringt wegen Unlust zu Leben oder weil er seelisch krank ist, dann ist es natürlich keine Sünde und kein Mord aber genau entscheiden kann das nur Gott alleine.
leider wird und wurde schnell verurteilt und falsch verstanden.
Nette Grüße Elia
Hallo Isabel!
… es ist noch gar nicht sooo lange her, dass zB in Irland
Selbstmörder nicht auf dem normalen, christlichen
(katholischen) Friedhof beerdigt werden durften.
Die katholische Kirche, aber vermutlich Glaubensgemeinschaften schlechthin, sind nicht unbedingt Orte individueller Selbstbestimmung.
Die Einstellung zu Selbstmord hat sich zum Glück mittlerweile
geändert, und man versteht halt heutzutage ein bisschen was
über psychische Erkrankungen.
Suizid als Folge psychischer Erkrankung ist nicht die Freiheit, die ich meine.
Gruß
Wolfgang
Todsünde
Tschuldige,
das konnte ich mir nicht verkneifen …
Grüße
Cess
hi.
mord natürlich, daher heißt es ja selbstmord.
das war aber schwer! 
jetzt wärs nett, wenn jemand mit genügeng sachkenntnis ausführen könnte, wie die einzelnen religionen das begründen und welche sanktionen für den selbstmörder drohen - sowohl „jenseitliche“ als auch „diesseitliche“. das begrabenwerden außerhalb des friedhofs wurde ja schon erwähnt.
stimmt es wirklich, daß das mit den zehn geboten begründet wird? ich glaube nicht!
ein wichtiger punkt wäre noch der „selbstmord aus religiösen gründen“, der von nicht wenigen religionen nicht nur geduldet, sondern auch erwartet wird und als höchste tat überhaupt gilt. für seinen glauben das leben zu lassen, also sich entweder umbringen lassen oder aktiv selbstmord begehen, kommt in vielen religionen vor.
dazu noch allgemein zu dem thread:
das strafrecht aber, und persönliche meinungen zu dem thema, waren nicht gefragt. warum schaffen es so viele nicht, auf eine sachliche frage sachlich und zum thema passend zu antworten? stattdessen kommen meinungen und das strafrecht! *lol* angesichts des phänomen der selbstmordattentäter ist der selbstmord im zusammenhang mit der religion ist sehr sehr wichtiges thema, das man sachlich behandeln muß.
gruß
dataf0x
und das Wort Freitod? OwT
Machst du es an einem Wort fest?
Wörter und Ideologie
Machst du es an einem Wort fest?
ja. das wortpaar selbstmurd vs. freitod ist ein schönes beispiel dafür, wie der sprachgebrauch ideologische haltungen unterschwellig vermitteln soll.
beides sind alternative bezeichnungen für suizid = selbsttötung.
selbstMORD beinhaltet eine moralische wertung, die religiösen ursprungs ist. selbsttötung wird dem begriff nach in die nähe von mord gerückt und wird somit zum kapitalverbrechen gegen sich selbst.
FREItod beinhaltet ebenfalls eine moralische wertung. das wort soll andeuten, daß selbsttötung eine handlung der freiheit ist oder zur freiheit führt oder aus freien stücken geschieht, und somit etwas positives ist. es schwingt die vorstellung einer heldentat mit.
wenn man neutral bleiben will, sollte man also suizid oder selbsttötung sagen.
gruß
dataf0x
Hallo, ja und am damit verbundenen Begriff, der sinnunterschied ist doch massgeblich.
Das ganze Strafrecht macht alles am Wort fest an was sonst? Dafür gibt es ja die Worte und Begriffe und Semantik.
Und Freitod ist doch klar Selbsttötung in Form eines Mordes an sich selbst.
Wäre es nur Tötung seiner selbst kämen fast nur nicht zurechenbare Motive wie seelische Ursachen in Frage. Davon gibt es genug.
In aller Regel ist eine Selbsttötung Mord, bis eben auf diese Ausnahmen die eigentlich nur gesundheitlich bedingt sind, wo aber nicht körperliche Leiden gehören, nur mentale und psychische Erkrankungen und Phasen.
Das Wort „Freitod“ ist eine etwas romantisierte Form von Selbstmord, denn dazu ist klarer Vorsatz im Spiel und eben einfach wegen dem schrecklichen Wort Selbstmord ein anderes Wort gewählt. Man kann auch sagen Neutralisation oder Auslöschung oder Termination usw, wie es gern die Geheimdienste machen oder „Säuberung“ gar ethnische Säuberung.
Alles schönere Worte die immer dasselbe meinen: Mord.
Gruß Elia
Interessant
Hi!
„es schwingt die vorstellung einer heldentat mit“
Inwiefern, könntest du mir das näher erläutern? Bloß wegen dem Begriff „Frei“ ?
Ich persönlich würde das Wort Suizid/suicide benutzen.
Gruß
Siân
Hi!
Du schilderst lediglich deine persönliche Meinung.
Gruß
Siân