Unter welche Sünden fällt der Selbstmord?

Hallo Helmut!

Das Wissen über das Jenseits :ist bei uns Menschen leider :nicht sehr verbreitet…

Das liegt in der Natur der Sache :smile:. Wer behauptet, über das Jenseits etwas zu wissen, verwechselt Glauben und Wissen.

Gruß
Wolfgang

Hallo, du gehst von einem anderen Gesichtspunkt aus, der Gläubige geht von der Erhaltung des Originals aus, er verscuht so nahe und so eng wie nur möglich am Original zu bleiben.
Sprachlich kann man natürlich sich anders ausdrücken, aber wenn man es streng mit religiösem Hintergrund betrachtet dann ist man versucht wenn man die Überlieferung als heilige Schrift von Gott inspiriert ansieht und auffasst versucht, möglichst überhaupt nichts zu ändern.
So sehe ich das und viele juden auch.
Nach der Auffassung die Thora ist unaufhebbar, darf aber auch nichts wie im Koran die Muslime es auch so tun, auch nur im Geringsten verändert werden. ür ihn ist es heilig und unantastbar.
Am besten gleich nur in hebräisch aussprechen. Der starkgläubige will versuchen ganz nah am Original zu bleiben um möglichst das Wort Gottes so sieht er es ja, unverändert zu lassen, gleich ob sprchlich verständlich oder sinnvoll, er nimmt es so unverändert auf und schätzt es.
Nur davon gehe ich immer aus.
Natürlich kann man alles viel morderner ausdrücken, aber für den Rechtgläubigen geht das nicht weder inm Koran als Muslim noch als Jude in der Thora.

Darum unsere verschiedene Ansichten.

Gruß Elia

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hi

ganz egal ob man religiös ist oder nicht: ein text kann niemals in einer übersetzung studiert werden. so kann nur blödsinn rauskommen. wenn man die jeweilige sprache nicht kann, dann kann man den text auch nicht wirklich verstehen. eine übersetzung kann nur als ungefähre hilfsmittel dienen. jedes gerede über irgendwelche bedeutungen in der bibel ist doch sinnlos, wenn man nichtmal die sprache lesen kann! ich finde das fruchtlos. derweil kann ich nichtmal selber antikes hebräisch auf einer stufe, dich ich dafür als hinreichend bezeichnen kann!

der tag, an dem übersetzung der tora ins griechische fertiggestellt wurde, gilt im judentum als trauertag.

der koran wird prinzipiell nur auf arabisch studiert.

…und das ganze nicht zu unrecht!

gruß
dataf0x

Hallo Wolfgang!

Das Wissen über das Jenseits :ist bei uns Menschen leider :nicht sehr verbreitet…

Das liegt in der Natur der Sache :smile:. Wer behauptet, über das
Jenseits etwas zu wissen, verwechselt Glauben und Wissen.

Leider verwechselst Du hier ‚Glauben‘ mit ‚glauben‘. Siehe FAQ:1631

Da es sich beim christlichen Glauben um Vertrauen handelt, können wir darauf vertrauen, dass Jesus uns die Wahrheit sagt.

Und seine Darstellung des Jenseits ist ziemlich eindeutig. (zB.: Luk.16,19-31)

Gruss Harald

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Hi, das stimmt aber man kann sich Interlinearübersetzungen suchen die sehr nahe am Originaltext belieben.
Man kann nicht sagen es sei sowieso fruchtlos, man kann das Kind nicht mit dem Bade ausschütten wie man so sagt.
Immerhin kommt man bei aller Mühe austeichend nahe an den ursprünglichen Sinn bei entsprechender Mühe.
So gut wie möglich am Originaltext bleiben mittels mehreren Übersetzungen die man verwendet, eine Interlinearübersetzung ist dabei am besten, das bringt einem schon sehr viel weiter als von vorneweg zu sagen ist doch sowieso sinnlos. So einfach sollte man es sich nicht machen.
Es gibt sehr viele wissenschaftliche Hilfmittel um unklare Stellen zu ergründen, was dann trotz guten Willens immer noch unklar bleibt, da muss man eben passen oder auf die Rechtleitung hoffen dieman sich dabei erbeten sollte. Das ist eine Glaubensfrage, nicht eine sprachwissenschaftliche Angelegenheit.
Ich habe jedenfalls keine Probleme man muss eben sich investieren und viele Bücher zulegen, wenn man will lernt man auch was nötig.
Man kann trotz allem der Sache nahe kommen wenn der Weg auch steinig ist, aber es geht bis zu einem ausreichendem Grade. Wenn man sich auch das Wesentliche konzentriert.
Es ist immer ein Unterschied ob es ein Studium der göttlichen Geheiße ist die man als solche erkannt hat und liebt oder ob es ein reines sprachwissenschaftliches Studium sein soll.
Das ist dann ein großer Unterschied.
Auf jeden Fall sollte man nicht allem deswegen gleich eine Absage erteilen und sagen bringt ja doch nichts, das ist zu einfach.

Gruß Elia

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Hallo,

ich glaube zwar, dass Deine Aussage vollkommen richtig ist,
aber kannst Du es denn auch mit Deinem Gewissen wirklich
vereinbaren, diese Wahrheit kundzutun?

Ich verstehe nicht ganz, was Du meinst. Ähm…ich wollte damit
nicht sagen, dass man töten darf, weil Christen das Gesetz
möglicherweise nicht interessieren würde, sondern es ging ja
um die Frage, ob Selbstmord eine Sünde (resp. welche Sünde
Selbstmord) sei. Dass es möglicherweise eine Sünde wider den
Geboten Mose ist (wie Isabell andeutete), ist schon richtig.
Daraus lässt sich für Christen aber nicht zwangsläufig eine
„Straffolge“ herleiten, weil sie durch den Glauben an Christus
über die Folgen der Nichteinhaltung des Gesetzes Mose
hinweggehoben sind.

Oder habe ich Dich jetzt möglicherweise missverstanden?

Bestimmt, den gerade hast Du nur in anderen Worten gesagt, was Du zuvor geantwortet hast und ich glaube ja, dass Du damit vollkommen recht hast.

Mit der Erlösung durch Jesus ist also derjenige, der die Sünde „Selbstmord“ begeht, eben gleichzeitig durch Gott vergeben.

Jedem Atheisten oder Angehöriger einer anderen Religion in der das nicht so geregelt ist, wird es meiner Meinung nach ungemein schwerer fallen, sich umzubringen.

Bzw. wundere ich mich gerade wieviel Prozent derjenigen, die
ES wagen, Christen sind.

ES=Selbstmord begehen

Das ist natürlich eher polemisch, da ich davon ausgehe, dass die meisten diesen Sachverhalt vor ihrer Tat gar nicht so ausführlich beleuchten.

Kannst Du konkretisieren, was Du meinst?

Ich hoffe Du verstehst jetzt, warum ich Dich frage, weshalb Du die Wahrheit hier darstellst, weil durch die Wahrheit eventuell die letzte Blockade des Fragestellers ausgeräumt wurde Selbstmord zu begehen.

Die Quintessenz

„Ja es ist eine Sünde, aber Dir wird vergeben,“ ist nicht gerade eine Aussage, die mich vom Selbstmord abhalten würde; eher das Gegenteil.

Das wars auch schon.

Besten Gruß
Mathias

owT

Hallo,

Mit der Erlösung durch Jesus ist also derjenige, der die Sünde
„Selbstmord“ begeht, eben gleichzeitig durch Gott vergeben.

Das wollte ich so nicht sagen. Diese Sünde „Selbstmord“ führt dann aber nicht mehr ins Gericht, weil eben Gericht nur da zustande kommt, wo Gesetzesbruch besteht. Aber eben dies hat Christus für seine Gläubigen überwunden, so dass eben ein Gesetzesbruch für einen gläubigen Christen nicht mehr ins Gericht führt, sondern unter die Gnade.

Jedem Atheisten oder Angehöriger einer anderen Religion in der
das nicht so geregelt ist, wird es meiner Meinung nach
ungemein schwerer fallen, sich umzubringen.

Naja, da bin ich mir nicht ganz sicher, ob das so richtig ist. Einen Atheisten kann man dazu imho nicht ins Verhältnis setzen.

Ich hoffe Du verstehst jetzt, warum ich Dich frage, weshalb Du
die Wahrheit hier darstellst, weil durch die Wahrheit
eventuell die letzte Blockade des Fragestellers ausgeräumt
wurde Selbstmord zu begehen.

„Ja es ist eine Sünde, aber Dir wird vergeben,“ ist nicht
gerade eine Aussage, die mich vom Selbstmord abhalten würde;
eher das Gegenteil.

Naja, was soll ich sagen? Dem Fragesteller antworten, ein Selbstmörder würde direkt in die Hölle wandern, wenn’s doch nicht stimmt? Das wäre doch keine kleine Notlüge, denn ich darf doch als Christ nicht einfach das von Gott gegebene Evangelium verdrehen, um dadurch einen Einfluss auf den ebenfalls von Gott gegebenen freien Willen eines anderen Menschen nehmen zu wollen. Die erkannte Wahrheit zu verneinen, das wäre eine Sünde, die tatsächlich nicht vergeben werden kann. Nö, da muss es andere Wege aus der Misere geben, als einen Menschen, dem es ohnehin schon schlecht geht, auch noch zu belügen und ihm Dinge anzudrohen, die vielleicht gar nicht im Zusammenhang mit dem stehen, was er zu tun gedenkt.

Gruss
tigger

Hallo Wolfgang,

> Das liegt in der Natur der Sache :smile:. Wer behauptet, über das Jenseits etwas zu wissen, verwechselt Glauben und Wissen.

gehört nicht zu allem, was die Beziehung zwischen Gott und uns Menschen angeht, der Glaube?

Alles was wir von Gott wissen, wurde uns von Gott durch seine Propheten geoffenbart!

Gott aber kann nicht mit dem Verstand, sondern nur mit dem Herzen gefunden werden. Ein Mensch aber, der noch nicht an Gott glauben kann, hat noch eine blinde Seele!

Herzliche Grüße
Helmut