ich und bestimmt jede Menge andere Mitmenschen haben folgendes Problem.
Meine Ehe ist geschieden. Aus der Ehe geht unser gemeinsamer Sohn (11) hervor. Eine Unterhaltsleistung in Höhe von 440.- € zahle ich Monat für Monat. Dummerweise habe ich damals einen Vergleich für Nachehlichen unterhalt erwirkt.140,00 € Ehegattenunterhalt und 300,00 € für den Sohn.
Für unseren Sohn bezahle ich 114% des Regelsbetrag der Düsseldorfer Tabelle.
Als kleines Glied der Weltwirtschaft bin auch ich extrem von der Weltwirtschaftskriese betroffen. Seit Januar Arbeite ich Kurz.
Im Februar habe ich insgesamt ganze 4 Tage gearbeitet.
Dem entsprechent ist auch mein Einkommen im Februar Ausgefallen.
Ich denke mein Arbeitgeber kann die Kriese auf mich weitergeben.
Nur ich, als Unterhaltsplichtiger, darf die Weltwirtschaftkriese auf meine Unterhaltszahlungen nicht kompensieren.
Meine Rolle als Zahler wird mir aus diesen Grund immer mehr bewust.
Es gibt wohl ne Möglichkeit zu klagen. Eine Abänderungsklage ist bei meinem Kurzarbeitergeld nicht finanzierbar. Rechtsbeistand bekomme ich nicht da ich im Besitz mehreren Immobielien bin.
Die Mieteinnahmen die ich bekomme decken sich ziemlich mit meine Ausgaben die ich für meine Immobielien habe.
Mein Anwalt hat gemeind, ich würde damit nicht durchkommen und ich sollte doch versuchen mich mit ihr vernünftig zu einigen.
Meine Ex-Frau interessiert es überhaupt nicht.
Sie besteht auf den vollständigen Betrag von 440,00 €.
Wenn ich den Betrag voll zahle bin ich am Existens Minimum.
Keiner kann sagen wie lange die Kriese anhält!
Ich rechne mit noch weniger Geld die ich in den nächsten Monat bekommen werde.
Es kann doch nicht sein, das ich von einem monatlichen Einkommen von ca. 1.000,00 € - 1.200,00 € noch 440,00 € an meiner Ex abtretten muß.
Ich selbst wohn ja auch in Miete da meine Wohnungen für mich alleine zu groß sind und ich eine günstige Wohnung gefunden habe.
Doch, Fixe Kosten hab ich doch auch!
Ich bin echt verzweifelt und aus diesen Grund bitte ich um Hilfe, ob man hier ind diesem Fall echt nichts machen kann.
Bin für jede Antwort dankbar
Dein Beitrag und meine Antwort wird wahrscheinlich wieder gelöscht werden, da der Beitrag nicht fiktiv geschrieben ist.
Also deshalb nur soviel: Anwalt wechseln und dann darauf klagen, dass der Ehegattenunterhalt entfällt.
Kindesunterhalt ist weniger leicht zu ändern.
Hierzu aber den genauen Wortlaut des Vergleiches prüfen lassen. Mit einem elfjährigem Kind, kann die Frau schon Vollzeit arbeiten.
Evtl. zur nächsten Vätergruppe gehen und dort um Hilfe bitten.
Moin Baumschubser!
Hat mein Vorschreiber schon gesagt: Anwalt, aber hoppi galoppi! Eine Eilklage sollte es sein. Und du hast Chancen das der Unterhalt gegenüber deiner Ex-Ehefrau gekürzt wird. Evtl. sogar gegenüber dem Kind.
Ich habe das gerade hinter mir. Bin seit Januar arbeitslos und von knapp 450€ auf 60€ Unterhalt gegenüber meinem Kind gesetzt worden.
Kopf hoch und den Anwalt anrufen.
Gruß
Martin
lass mich das noch einmal festhalten: Du bist Eigentümer mehrerer Immobilien und meinst, die Zahlung des Unterhaltes für Dein Kind - welcher immerhin Teil der Lebensgrundlage desselben ist - ist Dir nicht zuzumuten?
Diese Worte sind Hohn in den Ohren aller mühsam dahinkrebsenden Alleinerziehenden (die zu 40% auf Hartz IV angewiesen sind) und ein kalssischer Fall von Jammern auf hohem Niveau.
Was genau hindert Dich daran, eine dieser Immobilien zu verkaufen?
Ich bin ganz neu hier und stöbere sehr interessiert.
Da fällt mir sofort auf, dass Menschen, die sich Experten nennen, wohl sofort mit egoernannter Justiz meinen urteilen zu dürfen/können, ohne Informationen zum Thema zu haben. Ist das hier so üblich oder sind das etwa keine Experten? Oder ist es üblich, dass man hier auch seinen Frust einfach loswerden darf. Das wäre toll…
im Gegensatz zu vielen Fachbrettern gibt es bei dem Thema Eltern und Kinder keine Experten denn auch wenn wir nicht alle Eltern sind – Kinder sind wir allemal und daher gestehe ich jedem eine Meinung und seine Ansicht zu (das mache ich sogar in den Fachbretter so).
Da wäre die Frage besser ob dieses Thema hier im richtigen Brett ist oder nicht, in einem der Bretter über Recht qualifizierter beantwortet werden könnte aber daran arbeite ich noch.
waren das nicht Kindsalter acht Jahre halbtags arbeiten und
vierzehn ganztags?
Hallo Gandalf,
mit dem WAREN liegst Du richtig. Bis zum 31.12.2007 war das tatsächlich so. Dann wollte die Politik (nach Vorgabe des Bundesverfassungsgerichtes) ändern und zwar, dass ein betreuender Elternteil schneller wieder auf die eigene Beine kommt um z. B. den Anschluss im Berufsleben nicht zu sehr zu verpassen und etwas für die eigene Rente zu tun (damit später die Kinder diese nicht mit Elternunterhalt aufstocken zu müssen).
Die Gerichte haben bisher die großartigen Versprechungen in den Interviews von Frau Ministerin Zypries nicht oder nicht so wie angekündigt umgesetzt. War möglich, da das Gesetz nicht eindeutig definiert war bzw. ist.
Allerdings gehen viele Gerichte davon aus, dass man mit 11-jährigen Kind durchaus Vollzeit arbeiten kann (habe ich übrigens vor über dreißig Jahren mit einem dreijährigen Kind gemacht).
Bis das in die letzte Instanz ausgeurteilt ist, ist man hier aber trotzdem auf die jeweilige Meinung des jeweiligen Richters angewiesen.
man erwartet bei der ersten frage und dem ersten stöbern
fachlich versierte antworten auf eine frage und liest in
erster linie
meinungen
altes gezänk von länger anwesenden teilnehmern
bisweilen einen guten rat
je nach frage udn stranglaufzeit eine echte, verwertbare
antwort
bei wiederholtem fragen von teilaspekten desselben themas
bisweilen eine wahre flut an einer mischung aus allem
Du hast das wichtigste Vergessen, den moralischen Zeigefinger wie
im Post zuvor. Es wird nicht auf die Frage geantwortet sondern
lediglich die Unverschämheit dargstellt solche Fragen überhaupt
zu stellen.
verstehe ich das richtig?
du willst also das problem der allgemeinen angespannten wirtschaftlichen lage bis nach hinten zu deinem kind durchschieben?
wo bitte sollte das denn etwas einsparen können? beim essen? beim schulbedarf? lieber mal ein zeitlang in lumpen zur schule gehen?
das ist hier kein rechtsbrett, richtig, deshalb sind überlegungen dieser art legitim.
falls die unterhaltszahlungen für dich wirklich nicht stemmen sind, solltet du dich wirklich zusammen mit deiner exfrau für eine zeitlang auf einen anderen betrag einigen. ihr seid erwachsen und es kann euch zugemutet werden, derartige problem verantwortungsvoll zu regeln, ohne gleich dem schwächsten in der reihe die decke wegzuziehen. findest du nicht?
du willst also das problem der allgemeinen angespannten
wirtschaftlichen lage bis nach hinten zu deinem kind
durchschieben?
In normalen Familien ist das so, wenn Vati Kurzarbeit macht
dann müssen Frau und Kinder auch sparen oder wo soll das Geld
herkommen?
Was ist daran jetzt verwunderlich?
Da du mehrere Immobilien besitzt, wäre es doch möglich, eine davon zu verkaufen. So könntest du diese finanzielle Krise überbrücken. Auch eine Möglihchkeit wäre, eine Immobilie zu verkaufen und eine kleinere zu kaufen, damit du selbst darin wohnen kannst und somit Geld einsparen kannst.
Der Unterhalt ist ja nicht zum Verprassen deiner Ex-Frau zugeschrieben worden. Es ist für dein Kind und dafür, dass deine Ex-Frau euer Kind erziehen kann und Zeit hat, sich zu kümmern. Das wird ja gern mal übersehen. Insofern ist es doch zumutbar, dass du eine von mehreren Immobilien aufgibst, damit dein Kind versorgt wird. Oder?
Kindesunterhalt ist das eine - aber ich bin sehr wohl der Meinung, dass die Mutter eines 11-jährigen Kindes nicht derart gefordert ist, dass sie zu Haus bleiben muss. Da kann man sehr gut arbeiten gehen. Wobei ich das durchaus unabhängig von Kurzarbeit meine. Aber in der Situation dann ganz besonders. Im Übrigen hatte ich nicht den Eindruck, dass die Absicht hinter dem Beitrag stand, dem Kind die Decke wegzuziehen…
Gleichwohl habe ich aber so meine Zweifel, dass da mehrere Immobilien nun wirklich gar nichts abwerfen sollen…
nach meinem wissen ist der vater in jedem fall verpflichtet, den mindestunterhalt laut düsseldorfer tabelle zu leisten. die mutter sollte sich darüber einen titel holen (geben lassen).
dann springt das jugendamt ein.
allerdings ergibt sich daraus, dass das vorgestreckte geld vom vater zurückgeholt wird. was bedeuten würde, dass das in den immos steckende geld früher oder später freigemacht werden muß.
ich weiß nicht, ob es zwingend legitim ist, eigene meinungen abseits des rechtsbrettes zu äußern: aber ich würde meinen: juristisch wirst du bis auf einen selbstbehalt ums zahlen nicht drumrumkommen. unter den selbstbehalt fällt wahrscheinlich deutlich weniger als mehrere immobilien.
die mutter sollte sich darüber einen titel holen (geben lassen).
Und der Vater sich auf sich auf keinen Fall drauf einlassen.
dann springt das jugendamt ein
Bei was? Beim Lohn pfänden? Meines Wissens leistet das Jugendamt auch Unterhaltsvorschuss ohne Titel. Falls Du das meinst.
allerdings ergibt sich daraus, dass das vorgestreckte geld vom vater :zurückgeholt wird
Wenn jemand wirtschaftlich nicht in der Lage ist, Unterhalt zu bezahlen, ergibt sich daraus, dass er den Unterhaltsvorschuss NICHT zurück bezahlen muss.
Ob das hier der Fall ist, kann ich aber nicht beurteilen.
aber ich bin sehr wohl der
Meinung, dass die Mutter eines 11-jährigen Kindes nicht derart
gefordert ist, dass sie zu Haus bleiben muss. Da kann man sehr
gut arbeiten gehen.
doch nicht wenn man so toll Unterhalt bekommt!
Dummerweise habe ich damals einen Vergleich für Nachehlichen unterhalt erwirkt. 140,00 € Ehegattenunterhalt
Meine Kristallkugel sagt mir, dass die Mutter mit 140,-- €
im Monat zumindest nicht fett wird.
Wobei ich das durchaus unabhängig von Kurzarbeit meine.
Aber in der Situation dann ganz besonders.
Ja, weil man da besonders schnell einen Job bekommt, wenn die die einen haben befürchten müssen den selbigen zu verlieren?