50 % für deinen Sohn, nicht mehr+nicht weniger
Hallo,
wieviel du für deine Immobilien gearbeitet hast, tut hier wenig zur Sache. Deine Frau hat sich bei der Geburt auch ihren Beckenboden kaputt gemacht.
Du hast ein Kind gezeugt, also musst du auch zu 50 % dafür einstehen, dass es versorgt wird, Punkt.
Deine Frau zahlt offenbar die Miete für das Kinderzimmer, fährt in ihrem eigenen Auto und auf eigene Benzinkosten das Kind zum Arzt, zum von ihr bezahlten Musikunterricht und zu Freunden, kauft von ihrem Geld Kinderkleidung, Spielsachen, Schulsachen, zahlt für euer gemeinsames Kind Lebensmittel, Strom, Heizung, Wasser, die Geburtstagsgeschenke für die Freunde, nimmt es auf ihre Kosten mit in den Urlaub, zahlt den Eintritt in den Zoo, ins Kino und fürs Schullandheim. Usw usw usw.
Noch dazu verbringt sie Zeit mit eurem Sohn, kümmert sich um die Schulaufgaben, kocht für ihn, geht mit ihm zum Arzt und auf Elternabende, leistet die komplette Erziehungsarbeit, bringt ihn abends ins Bett, kümmert sich darum dass rausgewachsene Klamotten ersetzt werden, unternimmt was mit ihm, hört ihm zu, hilft ihm, wenn er sie braucht, usw usw usw.
Alles was du für deinen Sohn tust ist, dass du monatlich 440 EUR überweist. (Ok, ich weiss nicht, ob du ihn hin und wieder mal hast, aber das machts auch nicht fett).
Du hast mehrere Immobilien und jammerst nun darüber, dass du dich zu 50 % an der Versorgung EURES GEMEINSAMEN Sohnes beteiligen sollst.
Deine Frau scheint ohnehin bereits sparsam zu wirtschaften (gebrauchte Klamotten usw.). Wo soll sie denn noch sparen? Sie wird auch weiterhin alles tun, was ich oben geschrieben habe, und noch viel mehr.
Dieses Geld ist nicht für deine Frau (die angeblich den Hals nicht voll bekommt, aber von der du erwartest, alles allein zu machen), es ist DEIN ANTEIL daran, für deinen Sohn zu sorgen.
Und ja, das ist erstmal wichtiger als DEINE Altersvorsorge, denn dein Sohn lebt JETZT.
Wenn du denkst, deine Frau bekommt den Hals nicht voll, schau vielleicht mal in den Spiegel.
Julia