Hallo
Du hast da einiges verwechselt, dahe meine
(katholisch-Ökumenische) Sichtweise:
Der wichtigste Unterschied fehlt noch:
Bei den Evangelikanen ist die oberste und höchste Instanz die
Bibel
Die Katholiken haben nebst der bibel und dem Papst noch eine
andere schrift und die Akrokrüphen.
OK, die Evangolen lassen nur die Bibel sprechen, die Katholen
eigentlich auch, wobei sich im Laufe der Jahre
„Neuinterpretationen“ hinzugesellt haben (z.B. die Dogmen von
der ewigen Jungfräulichkeit Mariens und der Jungfrauengeburt
Mariens (also auch sie wurde jungfräulich geboren, damit sie
ohne Adams Erbsünde war)
Eben, das sage ich ja. Und dazu gibt es doch noch das katholische Buch, wie heisst es schon wieder, wo solche Sachen stehen.
Außerdem gibt es die Apokryphen. Dies sind Schriften, welche
nicht in den Kanon der Bibelbücher aufgenommen wurden.
Genau und die Katholiken nehmen sie sehr ernst. ZB ist das Fegefeuer nirgends in der bibel erwähnt, nur in einem Apokryphenbuch
dazu
zählen z.B. das Thomas-Evangelium
Nein, das gehört nicht dazu
und andere. Diese Texte sind
NICHT Inhalt der katholischen Lehre.
Oh doch zB das Buch Syrach
Im weiteren beten sie unbiblisch zu Heiligen (nicht nur zu
Gott), glauben unbiblisch ddas Maria bis Lebensende jungfrau
war (dh Jesus keine geschwister hatte) und sogar Lebend in den
Himmel gefahren ist.
Ok, Marienverehrung ist der Volksglaube
Na ja, der Volksglaube hat auch eine Ursache, die eben in der jkatholischen Lehre begründet ist.
und (so denke ich) der
Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Frauen innerhalb der
Gemeinde
Na ja, Maria als Ideal im Sinne ewiger Keuschheit, kann man auch als Manipulatin an den frauen betrachten, da dies ja Frauen hier kaum erreichen können, speziell wenn sie Kinder haben… smile.
(ok, manche Gemeinden entmenschlichen die Mutter
Jesu, aber bei den Evangolen war die Frau bis zum 2.Weltkrieg
in keinster Weise repräsentiert, denn erst später wurden
Frauen zu Pastoren und Pfarrerinnen)
Na ja, bei Katholiken noch heute nicht
Die Heiligen im Allgemeinen sind auch ein Thema für sich:
Ursprünglich ist ihre „Aufgabe“ in der Vorbildfunktion zu
suchen.
Da habe ich keine Probleme im Gegenteil.
Ganz nebenbei sind wir wiedergeborene Christen gemäss Bibel alle heilig, auch wenn wir uns oft nicht so benehmen… smile
Inzwischen gelten sie aber auch als Mittler zwischen
Gott und den Menschen (Gott ist abstrakt,
Eben, dass ist völlig unbiblisch. Weiss auch nicht, was an Jesus so abstrakt sein soll
.mit dem Heiligen als
Mensch kann ich viel besser eine Beziehung aufbauen).
Ich nicht. Jesus Leben und Jesus als mensch ist ggenau so leicht eine Beziehung aufzubauen, nocvhj leichter sogar, da er ja antworten kann.
Klar
kann mancher Kult überhand nehmen.
Allerdings
Möchte das untenstehende dazu noch ergänzen
- die Stellung des Papstes als Nachfolger des Petrus, wird von
den Protestanten nicht akzeptiert,
nicht akzeptiert wird eigentlich die unfehlbarkeit des
Papstes, da kein mensch unfehlbar ist.
Nein, die Protestanten kennen keinen Papst, daß die Katholen
nen Papst und (und manche dann ihre Scherereinen damit) haben,
interessiert die nicht die Bohne.
Klar, aber warum ist das so? Weil die Unfehlbarkeit des Papstes und somit der obgenannten lehre die für alle gelten soll, nicht akzeptiert wurde. Wenn der Papst nicht als unfehlbar und damit auch micht als über der bibel stehend definiert geworden wäre, gäbe es heute keine Protestanten
Die Altkatholiken haben sich wegen des Dogmas der
Unfehlbarkeit des Papstes (die sich ausschließlich auf
Glaubensfragen erstreckt und auch nur in einem längeren
Verfahren erklärt werden kann) im Rahmen des ersten
Vatikanischen Konzils abgespalten.
Eben. Den Protestanten ging es noch um mehr. Um die obgenannten unbiblischen Lehren, die eng damit zusammenhängen
- die Eucharistielehre, für die Katholiken IST die Hostie der
Leib Christi, für die Protestanten BEDEUTET das Brot den Leib
Christi (wobei es da Feinunterschiede gibt),
(ja, die Lutheraner haben ein anderes Verständnis als die
Reformierten, teilweise ist es ja auch nur ein Gedenkmahl)
Aber die Bedeutung ist auf die Zeit des Abendmals beschränkt,
so passiert es schon, daß bei den Evangolen Toastbrotstückchen
zum Abendmal gereicht werden und der Rest als Croutons in der
Soße endet. Genauso wird der Wein getrunken.
Finde ich auch nicht gut. Aber wie Du sagst, zumindest die luheraner und auch andere sehen es da ähnlich wie die katholiken
Dies ist nicht ganz korrekt. Die Protestanten sind sich da
nicht einig. Eine wesentliche differnz besteht aber darin,
dass bei den katholiken unbedingt ein Prister das Abendmahl
segnen muss, ansonsten es keines sein soll. Bei den
Protestanten besteht keine entsprechende Vorschrifft/Ansicht
Ja, bei den Katholen ist eben das Amt des Priesters, welches
durch die Weihe verliehen wird, zwingend notwendig, um die
WANDLUNG zu vollziehen. Aber das Verteilen ist nicht den
Priestern alleine vorbehalten.
Eben.
- die Rechtferstignungslehre, die Katholen haben die Beichte
und die Möglichkeit durch gute Werke ihre Sünden lozuwerden,
Naja, die Katholen beziehen sich mit dem Sakrament der Beichte
auf das Osterevangelium „Wem ihr die Sünde vergebt, dem ist
sie vergeben…“
Na ja. Wenn das so gemeint war, wieso heben dann die ersten Christen keine Beichte gemacht? Deswegen ist es unbiblisch und genaun das unbiblische lehnen die Protestanten ab.
Die Beichte wird auch als Sakrament der
Versöhnung (zwischen dem Eintzelnen mit Gott, aber auch
zwischen den Menschen) bezeichnet.
Ja, aber ist unbiblisch, deshalb als 2Zwang" abgelehnt. Alle Personen in der Bibel haben mit Gott direkt sich versöhnt. Sage ict, dass die gespräche wie sie bei der Beichte geführt werden schlecht sind, im gegenteil. Aber vergeben kann nur der den die Sünde traf und Gott. Und Gott tut es auch gemääss bibel, wenn wir Busse tun. Da braucht es kein mensch.
Zur Sündenvergebung ist tätige Reue zwingend notwendig,
Ja, use heisst Gott um ergebung bitten, Reue und Umkehr
welche
mit der Zeit zum Ablaßhandel pervertierte.
Genau
Martin Luther (und damit die Protestanten) beziehen sich aber
auf die Paulusbriefe, wo es sinngemäß heißt, daß
Sündenvergebung und Aufnahme in den Himmel allein aus der
Gnade Gottes entspringen, und der Mensch demnach allein Gottes
Allmacht ausgeliefert ist.
Jein. Ês steht wie oben, dass allen Vergeben wird, wenn sie Christus als Herrn und sein Opfer für Ihre schuld angenommen haben und Busse tun. Dann aber hat er uns aber sein Reich zugesichert, dh dann kann man sicher sein, Vergebung erhalten zu haben.
Die Katholiken sind vion der anischt das durch gute Werke
Sünden vergeben werden abgekommen.
Dafür glauben sie entgegen der bibel, dass man im Fegefeuer
wegen allfälligen unvergebeben Sünden noch leiden muss, bevor
man ins Paradies eingehen kann
Naja, das Fegefeuer macht einen Unterschied zwischen
Lebenslänglich und Lebenslänglich (ok, im ewigen Leben):
Wer nicht sofort ions Paradies kommt, soll halt im Fegefeuer
eine gewisse Zeit seine Sünden bereuen, damit sie ihm vergeben
werden und kann dann eintreten ins Paradies.
Eben das ist nicht aus der Bibel, sondern von einem Apokryphenbuch (weiss nicht welches). Deshalb ist es nicht wahr und wird abgelehnt
Das ist doch
tröstlicher, als wann man für immer und ewig in der Hölle
schmoren müßte, oder?
Sehe es anders. Wenn ich weiss dass mir alles vergeben wird wenn ich darum bitte, finde ich es tröstlicher nicht ins fegefeuer zu müssen.
Wenn jemand nich an Jesus glaubt und deshalb nicht busse tut, glaubt er auch nicht ans fegefeuer, also ist es kein Trost für ih
die Evangelen müssen daran glauben, ehe sie das Gefühl der
Gnade, der Erleichterung verspüren dürfen.
Dies ist nicht ganz korrekt. Sie beziehen sich auch da auf die
Bibel:
Jesus vergibt, wenn man Busse tut, dh um vergebung bittet und
umkehrt von den Taten.
Ach ja, katholische Kirchen sind schöner! Sagt man.
Sie haben zumindest mehr Schmuck etc
Gruß Beat
Im Allgemeinen sind die katholischen Gottesdienste auch besser
besucht (in Prozenten der Gemeindeglieder), so daß es schon
evangelische Pfarrer i.R. lieber zum katholischen als zum
evangelischen Gottesdienst hingezogen hat.
Dass ist richtig, sofern Du nur die Staatskirchen siehst. Die freien evangelischen Gemeinden sind aber noch besser besucht.
Denke es liegt daran, dass die katholische Kirche im Gegensatz zu der protestantischen Staatskirche recht einheitlich an die meisten wichtigen Glaubensgrundsätze zurecht festhält, wie zb Jungfrauengeburt und Auferstehung nach sündlosen Leben Jesus. In dieser Beziehung decken sich die Glaubensgrundsätze von freien evangelikaner mit der kath Kirche völlig. Die freien evangelikaner gehen aber noch ein Stück weiter und glauben auch den anderen biblischen aussagen, weshalb sie meines Erachtens noch mehr Segen und Besucher haben
Gruss
beat