ich habe zwei uralte Haken in der Wand in einem Durchgang.
Zwischen diesen möchte ich ein Drahtseil spannen an dem ich etwas aufhängen kann.
Jetzt habe ich dieses Seil mit Drahtseilkelmmen angebracht und auch gespannt. Dabei ist mir aber der eine Haken aus der Wand gerissen.
Er scheint zwar einer älteren Datums zu sein, ist aber noch vollkommen in Ordnung, weshalb ich ihn gerne wieder verwenden würde.
Hier ein Bild: http://www.resultado.de/resultado/image_display.php?..
Meine Frage ist jetzt wie ich den Haken in der Wand verankert bekomme ohne das er wieder ausreisst?
Hilft es ihn mittels Zement ins Mauerwerk einzubetten?
Gibt es im Baumarkt schon vorgefertigten Zement den man nur noch einfüllen braucht?
Meine Frage ist jetzt wie ich den Haken in der Wand verankert
bekomme ohne das er wieder ausreisst?
Hilft es ihn mittels Zement ins Mauerwerk einzubetten?
ja, das geht zwar ohne weiteres, aber beim heutigen stand der Technik wäre ein Dübelhaken vorteilhafter, da er auch besser und einfacher zu entfernen wäre. Dein arbeitsaufwand ist im endeffekt gleich.
Gibt es im Baumarkt schon vorgefertigten Zement den man nur
noch einfüllen braucht?
ja, gibt es, sprech doch einfach einen Fachverkäufer darauf an, aber lass dich auch mal auf die angesprochenen Dübelhaken beraten.
ja, das geht zwar ohne weiteres, aber beim heutigen stand der
Technik wäre ein Dübelhaken vorteilhafter, da er auch besser
und einfacher zu entfernen wäre. Dein arbeitsaufwand ist im
endeffekt gleich.
Das war auch meine erste Idee. Da es aber auf der anderen Seite einen baugleichen Haken gibt, wollte ich das Raumbild nicht verändern.
Und der sitzt bombenfest. Den kann ich nicht austausxchen ohne die halbe Wand mit rauszureißen.
Im Innenbereich ist Gips wohl die bessere Wahl als irgendwas auf Zementbasis. Wenn es nicht halten sollte kannst Du auch mit 2-Komponenten Zeugs (Hilti-Hit o.ä.) arbeiten, das ist aber sehr teuer.
wenn ich mal mit meinem Bauinschinörwissen was dazu anmerken darf: Es kommt auch drauf an, wie „waagrecht“ das Seil gespannt werden soll, sprich, wie hoch die Durchbiegung sein darf. Wenn ich mich recht erinnere, muss bei null Durchbiegung die horizontale Kraftkomponente gegen unendlich gehen. Das schafft aber nicht mal Schorschdabbeljuh mit Zero-Tolerance-Einstellung, sprich, auch den Amis reißt dabei der Haken aus der Wand. Also immer schön vorsichtig die Spanneinrichtung bedienen und „nicht zuviel wollen“.
Die Kräfte zum Ausreißen eines Dübels aus einer Massivwand kriegt man übrigens mittels 2 mm Edelstahlseil und herkömmlichen Zaunspannern ohne größere Verrenkung des rechten Arms hin. Nur als Hinweis, damit das Gebrösele nicht wieder von vorne losgeht.
Im Innenbereich ist Gips wohl die bessere Wahl als irgendwas
auf Zementbasis. Wenn es nicht halten sollte kannst Du auch
mit 2-Komponenten Zeugs (Hilti-Hit o.ä.) arbeiten, das ist
aber sehr teuer.
An Gips hatte ich auch schon gedacht. Nur war meine Befürchtung, dass das aufgrund der hohen Zugkräfte nicht halten wird.
gespannt werden soll, sprich, wie hoch die Durchbiegung sein
darf.
Bei mir wars gar nicht so doll wagerecht gespannt. Ein bißchen Durchbiegung sehe ich als normal an.
Das mit der Kraft gegen unendlich habe ich mir schon gedacht.
Die Kräfte zum Ausreißen eines Dübels aus einer Massivwand
kriegt man übrigens mittels 2 mm Edelstahlseil und
herkömmlichen Zaunspannern ohne größere Verrenkung des rechten
Arms hin. Nur als Hinweis, damit das Gebrösele nicht wieder
von vorne losgeht.
So ein Seilspanner habe ich bereits dran. damit ist es um einiges einfacher als nur mit Drahtseilklemmen.
wenn der Haken horizontalen Zug aufnehmen soll, würde ich das einzumauernde Teil mit dem Hammer etwas verformen und die Spitze abwinkeln. Ursprünglich war das wahrscheinlich ein „Einschlaghaken“ um etwas dran aufzuhängen.
wenn der Haken horizontalen Zug aufnehmen soll, würde ich das
einzumauernde Teil mit dem Hammer etwas verformen und die
Spitze abwinkeln. Ursprünglich war das wahrscheinlich ein
„Einschlaghaken“ um etwas dran aufzuhängen.
Könnte natürlich sein, dass da eine Gardinenstange früher dran gehangen hat.
Das würde auch den Haken gegenüber erklären.
die Zugtbelastung auf den Haken dürfte recht hoch sein. Gips scheidet deshalb schon von vornherein aus. Du darfst nicht vergessen, dass der Zug auf den Haken wesentlich höher ist als das Gewicht, was das Seil tragen soll. Ich würde - wie schon geschrieben - den Haken verformen und dann mit Schnellzement oder 2-K-Mörtel festmauern. Wichtig dabei ist, dass das Loch absolut staubfrei ist, denn der verhindert die Bindung zwischen Mörtel und Mauer.
Nebenher: Ich habe in weichem Mauerwerk schon sehr erfolgreich Schmelzkleber (diese Sticks) in die Löcher gespritzt und dann die Schraube oder den Dübel reingesetzt. Hält bis heute bombenfest.
die Zugtbelastung auf den Haken dürfte recht hoch sein. Gips
scheidet deshalb schon von vornherein aus.
Sehe ich nämlich genauso.
Nebenher: Ich habe in weichem Mauerwerk schon sehr erfolgreich
Schmelzkleber (diese Sticks) in die Löcher gespritzt und dann
die Schraube oder den Dübel reingesetzt. Hält bis heute
bombenfest.
Das ist ja mal ein super Tipp. Finde ich echt klasse.
Ich werd mal schaun ob das funktioniert. Hast du auch Erfahrungswerte bei festen Wänden (Ziegel etc)?
Hält das auch bombenfest?
der Heißkleber kühlt sofort ab wenn er mit massivem Metall oder Steinen / Ziegelmauerwerk in Berührung kommt, außerdem verdampft er dabei im Mauerstein u.U. noch enthaltenes Wasser und verbindet sich dann nicht mit dem Stein.
Man kann das Problem umgehen, indem man die Stellen des Mauerwerks wo der Haken hinein-heißgeklebt werden soll mit einem Haarfön kräftig erhitzt und den Haken ebenfalls vorwärmt.
der Heißkleber kühlt sofort ab wenn er mit massivem Metall
oder Steinen / Ziegelmauerwerk in Berührung kommt, außerdem
verdampft er dabei im Mauerstein u.U. noch enthaltenes Wasser
und verbindet sich dann nicht mit dem Stein.
Man kann das Problem umgehen, indem man die Stellen des
Mauerwerks wo der Haken hinein-heißgeklebt werden soll mit
einem Haarfön kräftig erhitzt und den Haken ebenfalls
vorwärmt.
Hallo,
ich habe zwar noch nie Probleme mit dem Heisskleber gehabt (bisher nur das Loch mit Pressluft ausgeblasen), aber ich werde den Tipp mit dem Erhitzen mal ausprobieren. Hört sich gut an.