USA-Gekauftes Auto zum Käufer bringen

hallo WWW-lers!
Angespront durch den Posting über Indianers in USA habe ich mich an etwas erinnert und ich wollte von euch wissen, bitte

  1. Ob das überhaupt noch aktuell ist
  2. Was Ihr davon hält
  3. Ob jemand von euch das mal gemacht hat

Und nun die Geschichte:
Ein bekannter von mir wußte von der Möglichkeit in USA recht günstig zu fahren, fast kostenlos. Es ging darum daß zB. in New York ein neues Auto bei einem Händler steht. Ganz genau dieses Modell, der womöglich mit dieser Ausstattung nicht mehr produziert wird, braucht einen anderen Händler aus Miami für einen Kunden der bereits sogar dafür schon bezahlt hat. Also der NY-Händler nimmt sich einen solchen Tourist, gibt ihm das Auto und der fährt das Ding nach Miami. Dazu hat er mehr als ausreichend Zeit, so daß er unterwegs sich auch was anschauen kann. Der Touri muß einfach nur eine Versicherung zahlen und ein Teil der Benzin und gut ist.

Vielen Dank!

Schöne Grüße,
Helena
PS. Mehr Einzelheiten dazu kenne ich nicht.

Hallo Helena!

Guckst Du
http://www.reisetraeume.de/usa/tips/Auto.html

Findest Du

_"Die Firma Auto Driveaway Co., Corporate Headquarters, 310 S. Michigan Ave., Chicago, IL 60604, Phone: (312) 341-1900, (800) 346-2277, Fax: (312) 341-9100 [email protected] hat sich auf Autoüberführungen innerhalb der USA spezialisiert.

Dabei gelten grob die folgenden Regeln
* Sie müssen 21 sein und über einen gültigen Führerschein verfügen.
* Sie können kostenlos versicherte Fahrzeuge fahren
* Die Kaution von in der Regel US$ 300 wird am Ende zurück erstattet, wenn sich der Wagen in gutem Zustand befindet
* die erste Tankfüllung ist frei
* Agent und Reisender eignigen sich auf eine Fahrtstrecke und ein Ankunftsdatum. Es wird dabei von maximal 650 Kilometer am Tag ausgegangen, sodaß Nebenbei Sightseeing möglich ist. Allerdings verpflichten Sie sich dazu, die Ankunftszeit einzuhalten.
* Das Geschäft wird von einem der lokalen Büros abgewickelt. Die Adressen erhalten Sie nach Anmeldung per Mail
URL : http://www.autodriveaway.com "_

(Der Server der letzten Adresse streikt zur Zeit, aber im Google-Cache findest Du nützliche Infos und Adressen. So hat sich das Mindestalter wohl inzwischen auf 23 Jahre und die Kaution auf USD 350 erhöht.)

Gruß, Hartmann.

Hallo Helena,

die Aussichten, das als Tourist zu machen, sind ohne amerikanischen Führerschein sehr schlecht.

Zudem: die Frage, wie das Fahrzeug versichert ist, ist völlig unklar, denn wenn Amerikaner PKWs fahren, sind diese oft über eine KFZ-Versicherung, die die PERSON versichert ebenfalls versichert - das ist als Ausländer nicht der Fall.

Eine Fahrstrecke von 650 km bedingt bei den Geschwindigkeitsbeschränkungen in den USA Strecken von etwa 7 Stunden Fahrzeit - würde ich im Urlaub nur in Ausnahmefällen machen und nur bei besonders langweiliger Strecke. Von Urlaub kann da keine Rede mehr sein.

Bei einem Wochenpreis eines Mietwagens von Deutschland aus von ungefähr 200 Euro INKLUSIVE Vollkasko und Haftpflichtzusatzversicherung von 1 Mio Euro (die in dieser Form in den USA gar nicht zu kriegen ist!) würde ich mir diese Unwägbarkeit nicht antun, wenn ich dann noch denke, daß ich kein Urlaubserlebnis, sondern nur ne streckenfressende Hetzerei habe.

Wendy

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Hartmann!
Ganz genau das ist was ich gemeint habe!
Viiiiiiiiiiiiiiiiiiielen Dank, Hartmann!!!
Dafür (leider nur) ein Sternchen: am liebsten hätte ich noch mindestens 5 gegeben!!!
Schöne Grüße,
Helena