Vasektomie, ohne Nebenwirkung?

Hallo ihr Wissenden,

uns beschäftigt wieder einmal das Thema „Empfängnisverhütung“.
Nach jahrelanger Verhütung mit den verschiedensten Methoden incl. aller möglichen Nebenwirkungen bei meiner Frau habe ich mich entschlossen die Verhütung nicht nur meiner Frau zu überlassen. Nach dem wir nun in dem Alter sind, in dem wir wirklich nicht mehr mit Nachwuchs rechnen möchten (außer Enkelkinder), habe ich mich mit der Empfängnisverhütung des Mannes beschäftigt. Vasektomie ist ja nun doch eine entgültige Entscheidung, die wohl überlegt sein sollte. Im Hinterkopf macht „Mann“ sich ja doch Sorgen um seine Männlichkeit!
Der Arzt beruhigt einen zwar in dieser Hinsicht, ich möchte aber doch wissen ob es jemanden gibt, der diesen Eingriff schon gemacht hat oder es vorhatte und es dann doch nicht getan hat (Gründe). Mich interessiert vor allem die psychologische Seite daran, denn es spielt sich ja doch alles im Hirn ab.

Besten Dank für die Antworten

Ralf

Hi Ralf,

ich selber hab mich zwar noch nicht sterilisieren lassen, habe es aber vor, wenn wir uns sicher sind, keine Kinder mehr zeugen zu wollen.
Allerdings haben sich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis einige Männer sterilisieren lassen, die meisten augenscheinlich ohne physische uns psychische Probleme.
Trotzdem könnte ich mir vorstellen, daß einige Männer, die sich bewust oder unbewust über ihre Zeugungsfähigkeit definieren Probleme haben können.
Hast Du Probleme mit Kondomen? Nicht mechanische, sondern ein blödes Gefühl beim Vögeln mit Gummi. Dann kannst Du zu dieser Gruppe Männer gehören. Wenn nicht, denke ich wirst Du keine Probleme mit der Sterilität haben.
Es gibt Männer, die bei offensichtlicher Verhütung Probleme haben, solltest Du dazu gehören, komm damit mit Dir ins Reine.

Gandalf

Danke für die Antwort,

Hast Du Probleme mit Kondomen? Nicht mechanische, sondern ein
blödes Gefühl beim Vögeln mit Gummi.

Irgendwie schon, ohne ist es eben halt besser, wir haben da unsere Erfahrungen gesammelt in 10 Jahren mit Gummis!

Es gibt Männer, die bei offensichtlicher Verhütung Probleme
haben, solltest Du dazu gehören, komm damit mit Dir ins Reine.

Bin ich ja eigentlich, deswegen ja meine Frage. Das Thema hatten wir schon früher einmal gehabt, aber auf Grund eines damals noch bestehenden Kinderwunsches meinerseits hatte ich es innerlich abgelehnt.
Jetzt habe ich eingesehen das unsere Kids zu groß sind um nochmal mit Kleinkind anzufangen.
Nur die Verhütung meiner Frau zu überlassen scheint mir doch etwas zu egoistisch.

Ralf

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Nebenwirkung? Nachwirkung? Deine Entscheidung!
Hallo, Ralf!

Ich entspreche Deinem Wunsch und lasse die medizinischen Fakten beiseite. Falls da Fragen sind, können wir das gerne noch miteinander ausbröseln. Aber vor der Medizin kommt die Entscheidungsfindung. Vereinfachend hat die medizinische Seite keinen großen Einfluss, weil der Eingriff unkompliziert ist.
Schwieriger ist die Entscheidung selbst. Denn sie ist für den Mann grundlegend. Obendrein ist die OP nicht medizinisch notwendig, sondern beruht auf einer rein freiwilligen Grundlage.

Die Psychologie des Ganzen… nun, ich bin kein Psychologe. Aber ich gebe es aus meiner Sicht wieder.
Ich ließ mir damals viel Zeit. Eile schadet nur und hält vom Denken ab.

Das schlimmste Szenario tritt dann ein, wenn Du es nicht für Dich , sondern Deiner Frau zum Gefallen tust. Oder weil es erwartet wird. Oder weil es verlangt wird. Oder weil Du toll sein willst. Oder weil Du anders als andere sein willst.
Wir wissen, daß alle „weiblichen“ Verhütungen mit Stoffen arbeiten, die die Funktionen des Körpers beeinflussen. Und manchmal tritt dann beim Mann etwas ein, das zwischen Leidtun, Pflichtbewußtsein und Verantwortungsgefühl, schlechtem Gewissen, Pragmatismus und wirtschaftlichem Kalkül rangiert. Dann kommt noch Edelmut hinzu, der sich am ehesten „vermarkten“ läßt. „Oh, schau, was ich Feines getan habe!“ Die Vielzahl der Argumente macht es dem Mann aber nicht leichter. Weiß er noch, was wirklich wichtig ist? Vielleicht ja, vielleicht auch nicht. „Aber egal… es wird schon irgendwie passen! Ich bin schließlich schon groß…“

Falsch! Falsch! Falsch!

Einige Fragen sind wirklich wichtig. Sie sind relativ einfach zu beantworten. Denn sie müssen mit der größtmöglichen Wahrheit angegangen werden - anders geht es nicht! Und Wahrheiten sind von Natur aus einfach. Es sei denn, Du bist nicht sicher. Dann kannst Du die Fragen aber nicht uneingeschränkt hinsichtlich einer positiven Entscheidung beantworten. Und genau hier ist der Hund begraben. Wenn Du schwankst, mußt Du es lassen! Schwierig wird es morgen, wenn Du nur für heute entscheidest. Also bist Du gezwungen zu wissen , was Du morgen willst! Fehler rächen sich, denn „etwas falsch entschieden“ gibt es danach nicht. In dieser Lage zu stecken stelle ich mir grauenhaft vor. Es ist nicht nur die Ungewissheit, ob die Vasektomie rückgängig gemacht werden kann (was operativ aufwendig und kostspielig ist). Schlimmer dürfte das Eingeständnis eines fundamentalen Fehlers sein, was einem Versagen gleichkommt… und das an einem Punkt der Seele, der intimer und empfindlicher kaum sein kann.

„Bin ich ohne Vorbehalte überzeugt?“
„Will ich das, weil es in mein Leben passt?“
„Will ich das, weil ich definitiv und unwiderruflich (gleichgültig, welche Frau auch immer mir eines Tages über den Weg läuft) keine Kinder (mehr) will“?
„Könnte es mir passieren, daß ich die Entscheidung bereue?“
„Ist mir nicht nur theoretisch klar, daß an meiner Männlichkeit nicht gerüttelt wird?“
„Fühle ich mich danach noch vollständig?“

Lass Dir niemals einreden, es sei egoistisch, die Vasektomie nicht machen zu lassen!
Gesunder Egoismus ist, wenn Du es für Dich und nur für Dich tust.

Beginne damit!
Und lass Dir Zeit!

Gruß!
Tino

Hallo Tino,

„Bin ich ohne Vorbehalte überzeugt?“
„Will ich das, weil es in mein Leben passt?“
„Will ich das, weil ich definitiv und unwiderruflich
(gleichgültig, welche Frau auch immer mir eines Tages über den
Weg läuft) keine Kinder (mehr) will“?
„Könnte es mir passieren, daß ich die Entscheidung bereue?“
„Ist mir nicht nur theoretisch klar, daß an meiner
Männlichkeit nicht gerüttelt wird?“
„Fühle ich mich danach noch vollständig?“

Scheinbar kannst du hellsehen!!

Das sind genau die Fragen die ich mir seit geraumer Zeit stelle,und auf die ich MIR immer noch keine 100% „JA“ Antwort geben will.
Theoretisch ist ja alles klar, es ist irgendwie immer das „aber“ was mich bei meiner Entscheidung zögern lässt.
Du hast recht es ist meine, und nur meine Entscheidung, ich werde noch etwas in mich gehen die Zeit wirds bringen.

Besten Dank

Ralf

Und lass Dir Zeit!

wie wahr!!!

Hallo Tino!
Hier die Meinung einer Frau, auch wenn sie vielleicht nicht interessiert.

Das schlimmste Szenario tritt dann ein, wenn Du es nicht
für Dich , sondern Deiner Frau zum Gefallen
tust.

Wohl wahr, aber was wäre in diesem Fall die Alternative? Das Frau sich sterilisieren läßt? Das wird komischerweise meistens als ganz selbstverständlich hingenommen.

Oder weil es erwartet wird. Oder weil es verlangt wird. Oder
weil Du toll sein willst. Oder weil Du anders als andere sein
willst.

Gibt es wirklich viele Männer, die so denken? Mein ich nicht böse. Sondern ich frage mich ernsthaft,ob ein Mann eine Vasektomie durchführen läßt, damit er toll, oder anders als andere ist??

Wir wissen, daß alle „weiblichen“ Verhütungen mit Stoffen
arbeiten, die die Funktionen des Körpers beeinflussen.

Meinst Du damit die Pille?? Hormone beinflussen den Körper aber ganz gewaltig!!Jawohl und diese Stoffe sind u.U. körperschädigend für die Frau (besonders junge Frauen)und diese Stoffe setzen voraus, daß Frau manch andere Stoffe ihrem Körper nicht zuführen sollte.

manchmal tritt dann beim Mann etwas ein, das zwischen Leidtun,
Pflichtbewußtsein und Verantwortungsgefühl, schlechtem
Gewissen, Pragmatismus und wirtschaftlichem Kalkül rangiert.
Dann kommt noch Edelmut hinzu, der sich am ehesten
„vermarkten“ läßt.

Entschuldige, aber wieso tut Dir die verhütende Frau leid? Warum schlechtes Gewissen? Vielleicht weil „weibliche“ Verhütung genausowenig Pipifax, wie eine Vasektomie ist?
Pflichtbewußtsein und Verantwortungsgefühl sollte der Herzensdame gegenüber immer vorhanden sein. Und sogenannter Edelmut…ich glaub kaum, daß sich ein Mann aus Edelmut zeugungsunfähig machen läßt. Da wär er ja schön blöde!Außerdem stehen Frauen nicht auf diese Art von Edelmut.

Vielzahl der Argumente macht es dem Mann aber nicht leichter.

Welche Argument? Edelmut und schlechtes Gewissen?

Es ist nicht
nur die Ungewissheit, ob die Vasektomie rückgängig gemacht
werden kann (was operativ aufwendig und kostspielig ist).

Kann rückgängig gemacht werden.

Schlimmer dürfte das Eingeständnis eines fundamentalen Fehlers
sein, was einem Versagen gleichkommt… und das an einem Punkt
der Seele, der intimer und empfindlicher kaum sein kann.

Das Eingeständnis eines Fehlers kommt dem Versagen gleich? Beziehst Du das auf die Zeugungsunfähigkeit? Warum meint ihr Männer immer, nur wer Samen hat und Kinder zeugen kann ist ein ganzer Mann???Wer hat euch denn den Unsinn ins Ohr geflüstert?!
Da müßte ja jeder von Natur aus zeugungsunfähige, oder nur bedingt zeugungsfähige Mann, ein Versager, oder Halbversager sein? Das ist ja krass!

„Ist mir nicht nur theoretisch klar, daß an meiner
Männlichkeit nicht gerüttelt wird?“

Wie soll den „praktisch“ klar sein das an der Männlichkeit nicht gerüttelt wird? Wenn Dich Deine Frau „trotzdem“ liebt? Klar du bist ja auch kein anderer Mensch, dein Charakter, Deine Stärken und Schwächen sind immer noch dieselben geblieben, ob mit oder ohne Samen.

„Fühle ich mich danach noch vollständig?“

Was fehlt? Die Gewissheit Kinder in die Welt setzen zu können. Das kann Dir auch durch Unfall, Medikamenteneinnahmen, oder Erkrankungen passieren.Wenn es danach ging, müßtest Du dir die Frage jeden Tag stellen

Lass Dir niemals einreden, es sei egoistisch, die Vasektomie
nicht machen zu lassen!
Gesunder Egoismus ist, wenn Du es für Dich und nur für
Dich
tust.

Das ist allerdings sehr wahr.
Gruß Natascha

schürzenjäger-tüv
mir fällt grad ein anbaggern ein: der sagte mit großen knopfaugen, er hat sich sterilisieren lassen und einen kredit aufgenommen. knapp neben der bettkante. war ein komisches gefühl, in das gesicht zu schaun. ganz nah und gleichzeitig ganz weit weg. kurz drauf meinte er, ich brauch eine therapie. wen von uns beiden er da gesehen hat? keine ahnung. stimmung wechselt. kinderwunsch auch. und wenn du deine meinung änderst, ist der aufwand wesentlich höher als beim spirale ziehen.

Hallo an alle Zögernden…

Habe mich sterilisieren lassen, kenne mindestens 10 weitere vasektomierte Männer und bei KEINEM gibt es irgendwelche psychischen oder gar physischen Probleme.
Wichtig ist aber in der Tat die Entscheidung, die man alleine für sich treffen muss - mir war klar, dass ICH keine Kinder mehr wollte, weder mit meiner Frau noch mit einer anderen in Zukunft. Klar haben wir darüber gesprochen und als sicher war, dass es für weitere Kinder (2 haben wir) zu spät ist, war mein Entschluss eindeutig. Ein mulmiges Gefühl war es schon, aber nach drei Tagen war alles wie früher, man musste nur etwas vorsichtig sein. Wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe mir nie wieder Gedanken darüber gemacht oder es ist mir nie mehr bewußt geworden, dass ich ab da steril war…
Ich kann es wirklich empfehlen - meiner Frau geht es seit dem auch besser - keine Verhütung mehr. Und es hat keinerlei sicht-, riech- oder schmeckbare Auswirkungen.

Infos und Erfahrungsberichte auch hier: http://www.vasektomie.de

Gruß aus Aachen

Pit

:wink:

Scheinbar kannst du hellsehen!!

Nein.
Erinnern! :wink:

Gruß!
Tino

Hallo Biggi!
Dein Kommentar ist ein Traum. Bravo und Gratulation!!!
Liebe Grüße
Natascha

Hallo Ralf!
Einige Fragen, auf deren Antworten ich sehr gespannt bin:
Wodurch definierst Du Dich?
Über Dein Genital? Kein dummer Scherz; Ich denke mir wenn Du von Dir als Peson denkst, sprichst und handelst, steht doch immer das Wort „ICH“ an erster Stelle.
Du denkst doch nicht „Samenstrang“ sagt, denkt, handelt.
Deine Charaktereigenschaften, Deine Vor und Nachteile als Mensch bleiben doch.
Hast Du Angst davor, Frau könnte Dich nicht mehr als „ganzen Mann“ sehen?
Sag nun nicht Frau kann da nicht mitreden. Kann sie sehr wohl, denn beim Thema Sterilisation ist meist Frau gefragt. Das wird als verständlicher hingenommen, als beim Mann. Warum?
Frau muß sich dabei mit genau denselben Fragen beschäftigen wie Mann.
Liebe Grüße Natascha

Diskussion ohne Grundlage - also gar keine!
Natascha, ich habe Gedankengänge aufgezeigt. Und es waren - damals wie heute - meine! Weshalb Du daraus eine Diskussion machen willst, will mir nicht einleuchten.

Gruß!
Tino

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Weil ich glaube,daß die von Dir geschilderten Gedankengänge, viele Männer beim Thema Vasektomie beschäftigen.Und ich denke, es ist immer besser, mehrere ,unterschiedlichste Gedankengänge zu hören, da man sich manchmal im Kreis dreht.
Was einem nicht einleuchtet oder gefällt, kann ja in die Tonne gekippt werden.:smile:

Gruß Natascha
P.S. Diskussionsgrundlage waren Deine Gedankengänge:smile:

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Hallo Natascha,

Wodurch definierst Du Dich?
Über Dein Genital?

Auch wenn ich der Meinung bin, dass die Beantwortung dieser Frage für die Lösung des eigentlichen „Problems“ nicht wirklich relevant ist und auch wenn ich nicht Ralf bin, denke ich, dass sich Ralf - auch - durch die Liebe zu seiner Frau definiert.

Vielleicht habe ich ja etwas überlesen, etwas, was mich erkennen lassen würde, dass Deine verbalen Angriffe gerechtfertigt sein könnten. Aber er ist es doch, der sich hier über die weitere Verhütung und einen Eingriff an sich selbst Gedanken macht. Ängste und Sorgen plagen ihn. Er hat nicht verlangt, dass seine Frau sich einer OP unterzieht, sieht es - wie er hier zeigt - gerade nicht als selbstverständlich oder verständlicher an, dass das Frauensache ist.

Deine Charaktereigenschaften, Deine Vor und Nachteile als
Mensch bleiben doch.

Ja, ja … was ist dagegen schon ein erfülltes Sexualleben, Sex, bei dem sich das Herz, der Schwanz und der Kopf wohlfühlen …

Hast Du Angst davor, Frau könnte Dich nicht mehr als „ganzen
Mann“ sehen?

Möglicherweise hat er diese Angst und ich könnte es verstehen. Aber dabei, diese Angst zu überwinden, können wir ihm auch nicht helfen. Dazu/darüber muss er mit seiner Frau sprechen und letztlich über den schmalen Grad zwischen eigener Überzeugung und Überzeugtwordensein wandern. Keine leichte Aufgabe.

Liebe Grüße!
Birgit

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mal suchen
Hallo Ralf,

das Thema war schon mind. 2mal im Brett Lust und Liebe. Dort hatte sich auch mind. 1 betroffener Mann gemeldet. Mein Tip ist, mal dort einen Verweis reinzusetzen und/oder Modin TessaVance mal anzufragen, ob sie dir die Threads mal raussuchen kann. Leider habe ich keine Ahnung wie die Threads hiessen, der med. Fachbegriff (wie hier) war es mit Sicherheit nicht.

Tschuess Marco.

aus frauensicht
hi ralf!

nach der geburt unseres zweiten sohnes hat sich
mein mann (damals dreissig) sterilisieren lassen.
der urologe, der den eingriff durchgeführt hat,
hat wohl ein bisschen gepfuscht.
jedenfalls hatte mein mann noch sechs wochen nach
der op heftige schmerzen. der urologe sagte allerdings,
das sei normal.
obs allerdings auch normal war, dass mein mann noch
ein jahr später nach jedem orgasmus ein schmerzhaftes
ziehen in den hoden hatte, bezweifle ich.

die echten probleme allerdings bahnen sich jetzt an:
wir sind getrennt, er ist 32 und seine 25jährige
freundin hegt einen kinderwunsch.

viel glück bei der entscheidungsfindung!

alabama

Hallo Birgit!

Vielleicht habe ich ja etwas überlesen, etwas, was mich
erkennen lassen würde, dass Deine verbalen Angriffe
gerechtfertigt sein könnten.

Tut mir leid, ich habe es nicht als verbalen Angriff gemeint, sondern wirklich nur als Frage.Ohne jede böse Absicht. Wenn es aber als dieses angesehen wird, entschuldige ich mich hiermit in aller Form. Ich wollte ihm damit mit Sicherheit nicht auf die Füße treten.

ihn. Er hat nicht verlangt, dass seine Frau sich einer
OP unterzieht, sieht es - wie er hier zeigt - gerade
nicht als selbstverständlich oder verständlicher an,
dass das Frauensache ist.

Das habe ich auch nicht behauptet.

Hast Du Angst davor, Frau könnte Dich nicht mehr als „ganzen
Mann“ sehen?

Möglicherweise hat er diese Angst und ich könnte es verstehen.

Deswegen habe ich diese Frage ja auch gestellt und nicht als Provokation. Möchte ich nur nochmal ausdrücklich betonen!
Eine schwere Entscheidung ist es sicherlich, die auch wohlüberlegt sein sollte
Liebe Grüße Natascha

Hallo Ralf,
ein kurzer Tip von mir: erkundige Dich einmal bei Pro-Familia, ob die zu diesem Thema noch psychologische Beratung anbieten (das war früher mal der Fall)

Liebe Grüße
Suse

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Hi Ralf,

Hast Du Probleme mit Kondomen? Nicht mechanische, sondern ein
blödes Gefühl beim Vögeln mit Gummi.

Irgendwie schon, ohne ist es eben halt besser, wir haben da
unsere Erfahrungen gesammelt in 10 Jahren mit Gummis!

ich mein nicht das physische Gefühl sondern das psychische. Wir haben auch ettliche Jahre mit Gummis verhütet und jetzt hat sich mien Frau eine Spirale setzen lassen, weil sie sich nicht im klaren ist, ob noch weitere Kinder kommen sollen (wir haben 2).

Jetzt habe ich eingesehen das unsere Kids zu groß sind um
nochmal mit Kleinkind anzufangen.

Nachfrage: Ich oder wir?!

Wir haben uns bisher noch nicht so recht entschieden bzw. die Lage ist die, daß ich mich gerne auf ein drittes Kind einlaßen würde, aber meine Frau ist sich noch nicht so ganz sicher. Auf der anderen Seite habe ich aufgrund meines Alters immer stärkere Bedenken weitere Kinder in die Welt zu setzen. Ich habe uns(!) noch zwei Jahre ‚Galgenfrist‘ gegeben, über weitere Kinder nachzudenken, dann macht es Schnippschnipp.

Gandalf

Hallo Gandalf,

Nachfrage: Ich oder wir?!

erst wir dann ich!
Zur Erklärung, Ich wollte immer noch ein Kind (oder zwei) meine Frau meinte zwei seien genug, hatte bis vor kurzen noch die Hoffnung das mal ein UNFALL passierte, hätte mich echt gefreut, aber mit dem Alter musste ich einsehen das meine Frau recht hatte und habe das Thema KIND abgehakt.
Es ist jetzt über 3 Jahre her. Bisher war Verhütung bei uns meistens Sache meiner Frau (Spirale hat sie nicht vertragen) dann Gummis, dann Pille(bis jetzt aber immer mit Nebenwirkung).
Vor ewig langer Zeit hatten wir uns mal über Sterilisation unterhalten, wohlgemerkt bei Mann und Frau, und festgestellt das es bei Frau doch eine große OP ist und bei Mann macht es sozusagen der „Pförtner“. Damals ist bei mir der Entschluß gereift (das sagt sich jetzt so einfach) das es doch auch eine Alternative ist. Tenor meiner Frau: aber nur wenn ICH es wirklich will.
Wie sagst du so schön

Ich:habe uns(!) noch zwei Jahre ‚Galgenfrist‘ gegeben, über

weitere Kinder nachzudenken, dann macht es Schnippschnipp.

Bei mir ist es soweit!!

Ralf