Hallo,
folgendes muss ich los werden:
(Vorgeschichte: ich wollte bei meinem Arzt einen Termin vereinbaren, die Sprechstundenhilfe sagte mir, dass ich dafür anrufen muss, worauf ich sagte, ich wäre ja schon da und will das „jetzt“ machen. Sie sagte das geht nicht. Ich war ziemlich sauer und sagte, dass ich „Jetzt“ den Termin vereinbaren will und keinen Bock habe für eine Terminvereinbarung die ich dann ja am Telefon machen muss und die mir und meiner privaten Kasse mit 19.80 € ( glaube ich)in Rechnung gestellt wird. Das wird dann unter " Telefonischer Beratung" in Rechnung gestellt. Sie weigerte sich, also weigerte ich mich den Arzt weiter zu konsultieren und habe mir einen „Neuen“ gesucht.)
Ich wundere mich nicht, wenn die Krankenkassenkosten steigen, wenn Jeder Arzt nur für eine Terminvereinbarung per Telefon so viel kassiert und das auch noch als Beratung abrechnet. Das macht mich ganz sauer! Worin hat er mich denn beraten? Ich habe ja gar nicht mit ihm, geredet!!!
Nun, wo ich eben dabei bin, gehen wir weiter: Wenn ich eine Rechnung von einem Professor habe der mich nicht selbst behandelt hat und seinen Assistenzarzt geschickt hat, mit welchem Recht will dieser Mensch denn die Kosten für sich beanspruchen? Klar, meine Kasse ist so doof, dass sie die Kosten erstattet, aber ich finde das nicht richtig! Ich bin nicht bereit die Kosten für eine nicht gebrachte Leistung zu erbringen! Muss ich nun gegen den Professor klagen oder gegen meine Kasse die das erstattet?
Wenn schon sparen, dann denke ich, sollte das in JEDEM Bereich sein.
KLar, es ist wunderschön Privatpatient zu sein, aber was mich ärgert, ist eben, dass „Andere“ darunter leiden und nicht die Dinge bekommen die sie vielleicht nötig haben, weil eben mal ein Professor seinen Lehrling vorschickt und die vollen Kosten kassiert!
Ich will nicht wissen was bei Anderen abgerechnet wird… wäre doch toll, wenn Jeder der den Arztbesuch hinter sich hat erst mal die Leistungen die es tatsächlich gab quittieren müsste. Ich denke, da würde Staat Milliarden sparen!.. Nur mal so überleg…
folgendes muss ich los werden:
(Vorgeschichte: ich wollte bei meinem Arzt einen Termin
vereinbaren, die Sprechstundenhilfe sagte mir, dass ich dafür
anrufen muss, worauf ich sagte, ich wäre ja schon da und will
das „jetzt“ machen. Sie sagte das geht nicht. Ich war ziemlich
sauer und sagte, dass ich „Jetzt“ den Termin vereinbaren will
und keinen Bock habe für eine Terminvereinbarung die ich dann
ja am Telefon machen muss und die mir und meiner privaten
Kasse mit 19.80 € ( glaube ich)in Rechnung gestellt wird. Das
wird dann unter " Telefonischer Beratung" in Rechnung
gestellt.
Nein, so was gibt es nicht in der Gebührenordnung, Anmeldungen kosten nichts, sag mal, woher Du das hat, das würde mich interessieren.
Ist mir noch nie passiert.
wenn eine leistung nicht erbracht wurde wieso sollst du sie dann
bezahlen??
viele meiner patienten reklamieren ihre rechnungen die dann ohne
schwierigkeiten geändert werden.
nicht die kassen sind hier gefragt-sondern die patienten selbst.
wenn eine leistung nicht erbracht wurde wieso sollst du sie
dann
bezahlen??
viele meiner patienten reklamieren ihre rechnungen die dann
ohne
schwierigkeiten geändert werden.
Da bist du aber eine Ausnahme. Da ich leider sehr viel zum Arzt muss, schau ich mir auch die Gebühren an. Meine Praxis ist dann - ich bekomme die Rechnungen ja meist über eine Verrechnungsstelle - dass ich die Rechnungen dann mit entsprechendem Vermerk zurückschicke. Häufig wird sie korrigiert - aber einmal kam dann gleich ein Mahnbescheid und die Arzthelferin rief mich an, dass ich die Praxis nicht mehr aufzusuchen hätte. Als ich mit dem Arzt sprach, sagte er: „durch die Rechnungsreklamation ist das Vertrauensverhältnis Arzt-Patient zerstört. Ein Patient müsse schon davon ausgehen,dáss der Arzt das abrechne, was ihm zustehe. Und irgendwie müsse ein Arzt ja auch sehen, wie er seine Praxiskosten gedeckt bekommt. Sie sind ein Patient, bei dem ich mehr Zeit brauche, also muss ich andere Postitionen berechnen. Ich lege keinen Wert mehr auf Sie, suchen Sie sich einen anderen Arzt“.
ups, das war hart.
In Behandlung war ich mit 3 Karteikarten, einmal inneres allgemein, einmal Probleme der LWS, und ein Unfall HWS. Da hatte er für alle 3 Fälle eine mehr als 30minütige Beratung, für alle 3 Fälle eine ärztliche Bescheinigung und für alle 3 Fälle Ausstellen eines Rezeptes berechnet. – In der Praxis war ich 1 1/2 Stunden im Wartezimmer und 10 Minuten beim Arzt.
Ich bekam eine Krankmeldung, 1 Rezept zu Karte 1.
Leider muss man heute als Privatpatient wahnsinnig aufpassen. Ich gebe schon zu, wenn es soweit ist, dass ich die Rechnungen anfange zu kontrollieren – ist es mit meinem Vertrauen nicht mehr weit. Das mag falsch sein, und führte dann zum Eklat, als ich anfing zu kontrollieren. Aber bei meinem Arzt, dem ich wirklich vertraue - kontrolliere ich in der Tat nicht.
Aber das wäre insgesamt vielleicht eine eigene Anfrage wert. Nur mit deiner Aussage lieber Matthias – das scheint eher selten zu sein.
nicht die kassen sind hier gefragt-sondern die patienten
selbst.
Ich meine die Kassen sind insofern gefragt, als sie auf Hinweise der Patienten reagieren.
Nein, so was gibt es nicht in der Gebührenordnung, Anmeldungen
kosten nichts, sag mal, woher Du das hat, das würde mich
interessieren.
Ist mir noch nie passiert.
ist mir schon passiert, sogar zweimal.
Ich hatte einen Posten ‚Beratung, auch telephonisch‘ auf der Rechnung, den ich mir nicht erklären konnte. Eine Nachfrage (auch per Telephon, die dann aber nicht mehr berechnet wurde) ergab, daß es genau die Terminvereinbarung war. Protest und Drohung, dies an die Kasse und ev. auch an die Ärztekammer weiterzuleiten, bewirkte eine neue Rechnung, die besagten Posten nicht mehr enthielt.
hallo Rainer,
es ist durchaus üblich, eine telefonische Terminvereinbarung als Telefonische Beratung abzurechnen - mehrfach passiert. Nur- ich bin zu müde geworden, dass zu reklamieren. Die Krankenversicherung hatte nämlich mal gesagt, dass seien Peanuts…
nicht die kassen sind hier gefragt-sondern die patienten
selbst.
wie kann ich als Kassenpatient Rechnungen kontrollieren?
Ich hab noch nie irgenwelche Abrechnungen zu Gesicht bekommen… kann man das zur Einsicht von der Kasse einfordern?
Wenn ja, dann würde ich gern gefragt sein… aber so sehe ich da eigentlich keine Möglichkeit zu kontrollieren als Patient…
aber einmal kam dann gleich ein Mahnbescheid und
die Arzthelferin rief mich an, dass ich die Praxis nicht mehr
aufzusuchen hätte. Als ich mit dem Arzt sprach, sagte er:
„durch die Rechnungsreklamation ist das Vertrauensverhältnis
Arzt-Patient zerstört. Ein Patient müsse schon davon
ausgehen,dáss der Arzt das abrechne, was ihm zustehe. Und
irgendwie müsse ein Arzt ja auch sehen, wie er seine
Praxiskosten gedeckt bekommt. Sie sind ein Patient, bei dem
ich mehr Zeit brauche, also muss ich andere Postitionen
berechnen. Ich lege keinen Wert mehr auf Sie, suchen Sie sich
einen anderen Arzt“.
ist eine ganz schön harte Nummer, die der Arzt da abzieht. Nun hat der Arzt (normalerweise) ja ein recht geringes Einzugsgebiet. Ich glaube, ich hätte in diesem Fall nicht mit meiner Meinung über ein solches (scheinbar rein geldorientiertes) Verhalten hinter dem Berg gehalten und zumindest im Bekanntenkreis laut die Frage danach gestellt, ob ein Arzt, der so reagiert, mir immer die medizinisch angezeigte Behandlung angedeihen lässt, oder doch eher die, die die höchsten Deckungsbeiträge für seine Praxis verspricht.
Ich finde übrigens nicht, dass das Kontrollieren einer Rechnung von Misstrauen spricht. Auch bei den treuesten Lieferanten unserer Firma werden die Rechnungen genau kontrolliert, es werden eingehende Waren nachgewogen etc, das ist im Geschäftsleben komplett Usus und hat nichts mit Misstrauen zu tun. Auch wenn es medizinische Behandlung ist, die du kaufst und dich sehr persönlich betrifft, imho ist das nichts grundsätzlich anderes. Wie das Beispiel deines Arztes zeigt, zumindest nicht zwangsläufig aus ärztlicher Sicht.
Natürlich wird der Mythos der selbstlosen Heildenden gern hochgehalten, wer lässt sich schon gern in die (finaziellen) Karten sehen.
Ich stimme mit Matthias überein, die Patienten sind gefragt, die Leistungen ihrer Ärzte zu kontrollieren. Leider ist das bisher nur Privatpatienten möglich.
die frage im ausgangsposting bezog sich auf privatpatienten. gesetzlich versicherte kriegen die rechnung nie zu gesicht-dieser vorschlag wird auch schon seit jahren mit der begründung „zu viel aufwand“ abgeblockt.
nur komisch warum es bei den millionen privatversicherten dann funktioniert.
ob dir die KV die rechnungen zeigt kann ich nicht sagen. allerdings sind ja schon hunderte fälle von rechnungsbetrug aufgedeckt worden-und da braucht man ja auch die daten dazu.
tschüss
matthias
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meine patienten erzählen öfter von solchen fällen.
die wenigsten machen sich die mühe zu reklamieren-schliesslich kriegen sie ihr geld ja von der KV wieder erstattet.
und der KV ist es im grossen und ganzen auch egal weil die eben dann einfach die beiträge für alle wieder erhöht.
so kann man den teufelskreis aus höheren kosten und höheren beiträgen zwar nicht durchbrechen-aber scheinbar ist die schmerzgrenze noch nicht erreicht.
aber mal eine ganz andere frage:
wenn ich essen gehe und nur eine pizza und ein getränk bestelle und verzehre-soll ich dann auch den salat und die nachspeise bezahlen die auf der rechnung steht???
wenn der inhaber mit seinen preisen nicht klarkommt dann muss er eben zusperren.
ich weiss dass ärzte unter einem wahnsinnigen druck stehen-ich möchte nicht für einen tag tauschen.
aber wenn sich die praxis nicht rentiert dann muss ich eben konsequent sein und meine kassenzulassung abgeben und nur noch privat behandeln.
da kenn ich einige die seitdem wesentlich ruhiger und „glücklicher“ sind-und auch nicht am hungertuch nagen.
nur jammern dass die kassen (die gesetzlichen) zu wenig zahlen nutzt nichts.
die privatkassen werden gemolken um die defizite der gesetzlichen auszugleichen-und das schon seit jahren.
die privaten kassen juckt das nicht-die erhöhen die beiträge.
nur komisch warum es bei den millionen privatversicherten dann
funktioniert.
und in vielen anderen Laendern auch.
M.E. waere das ein wirklicher Beitrag zur Kostensenkung. Nicht mal wegen falschen Rechnungsbetraegen, sondern einfach nur deshalb, damit der Patient auch mal sieht, was er kostet (und nicht nur, was ihm jeden Monat abgezogen wird).
in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) gibt es die Ziffer 1 oder 1b für eine Beratung oder eine eingehende Beratung (durch den Arzt/die Ärztin). Dies ist in keinem Fall mit einer telefonisch Terminabsprache abgedeckt.
Meine persönliche Meinung ist, dass es sich kein Arzt leisten kann, derart mit Privatpatienten umzuspringen. Ich will hier gar nicht verhehlen, dass es schwarze Schafe gibt, aber ist das Abrechnungssystem derart transparent, dass man Unzulänglichkeiten schnell aufdecken kann. Über kurz oder lang schneidet sich der Arzt/die Ärztin somit selber ins Fleisch.
Zu Deiner Frage der Behandlung beim Chefarzt - Du hast sicher einen Behandlungsvertrag unterschrieben und wenn Du dort mal genau nachsiehst, wirst Du finden, wer alles „auf Weisung“ des Chefarztes behandlungsberechtigt ist. Die Kohle steckt zwar der Chef ein, aber es ist eigentlich (IMHO) schon recht frech, von „Lehrlingen“ zu sprechen. Der CA hat sich von den Fähigkeiten seiner OA’s oder der Priv-Ass. überzeugt und diese handeln ja nicht eigenmächtig. Jeder Handgriff wird vom CA (oder dessen Vetreter) abgesegnet. Wie sollte das System denn funktionieren, wenn der CA mal im Urlaub oder auf einem Kongreß ist ?
Sicher ist nicht alles Gold, was glänzt - aber es hilft auch, die Dinge mal von 2 Seiten zu sehen.
Gruß, Jürgen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Die Krankenversicherung hatte nämlich mal gesagt,
dass seien Peanuts…
… womit bewiesen ist, daß Versicherer und Ärzteschaft unter einer Decke stecken. Viele Peanuts verleiten eben dazu, diesen Beschiß systematisch auszubauen.
Es gab mal früher (vielleicht auch noch heute) eine Software für Privatliquidation für Weißkittel. Diese Software durchkämmte alle Patienten, die gegenwärtig nicht in Behandlung waren und schusterte ihnen Minirechnungen zu, die unterhalb der Nachprüfschwelle für die Versicherer lag und - zack - wurde Herrn Maier eine Behandlung abgebucht, der er nie zuteil wurde. Er war ja gar nicht in der Praxis und hatte auch telefonisch keine Beratung gehabt.
Diese Softwaremodule wurden auf Sonderwunsch in die bestehende Fakturierung eingeklinkt und freilich unterm Tresen verkauft. Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Kassen von dieser Praxis Wind bekommen hatten. Nun gut, das ist schon eine Ewigkeit her (DOS-Zeitalter), mich sollte es aber wundern, wenn solche Möglichkeiten heute ganz und gar nicht mehr ausgeschöpft werden sollten.
Die Krankenversicherung hatte nämlich mal gesagt,
dass seien Peanuts…
… womit bewiesen ist, daß Versicherer und Ärzteschaft unter
einer Decke stecken. Viele Peanuts verleiten eben dazu, diesen
Beschiß systematisch auszubauen.
Aha - warum glaubst Du, geht mittlerweile ein hoher Prozentsatz der Arbeitszeit der Ärzte für Papierkram drauf ? Meinst Du etwa, wir unterhalten uns mit den Versicherungen über die „Farbe der Bettwäsche“ ?
Wenn Du keine Ahnung/keinen Einblick in die Materie hast, schreibe doch bitte nicht solch einen Blödsinn.
Es gab mal früher (vielleicht auch noch heute) eine Software
für Privatliquidation für Weißkittel. Diese Software
durchkämmte alle Patienten, die gegenwärtig nicht in
Behandlung waren und schusterte ihnen Minirechnungen zu, die
unterhalb der Nachprüfschwelle für die Versicherer lag und -
zack - wurde Herrn Maier eine Behandlung abgebucht, der er nie
zuteil wurde. Er war ja gar nicht in der Praxis und hatte auch
telefonisch keine Beratung gehabt.
Diese Softwaremodule wurden auf Sonderwunsch in die bestehende
Fakturierung eingeklinkt und freilich unterm Tresen verkauft.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß die Kassen von dieser Praxis
Wind bekommen hatten. Nun gut, das ist schon eine Ewigkeit her
(DOS-Zeitalter), mich sollte es aber wundern, wenn solche
Möglichkeiten heute ganz und gar nicht mehr ausgeschöpft
werden sollten.
Sollte es dies wirklich mal gegeben haben (nenne doch mal Roß und Reiter), so ist das heutzutage völlig unvorstellbar.
Dies ist ein Freibrief zum Betrug, was strafbar ist, und außerdem hat der Arzt/die Ärztin eine große Chance, entweder die Kassenzulassung zu verlieren, möglicherweise auch noch die Approbation. Somit kann er/sie dann in Zukunft in der Fußgängerzone Pan-Flöte spielen. Dies wird wohl kaum jemand riskieren. Ich habe bereits weiter oben geschrieben, dass es sicherlich schwarze Schafe gibt, aber es gibt in KEINEM anderen Berufszweig eine derarte Transparenz des Abrechnungssystems.
Bisher besteht im Gesundheitswesen nicht die Bereitschaft, über die Transparenz der Kosten auch nur zu sprechen. Dabei meine ich nicht nur die vom niedergelassenen Arzt berechneten Leistungen, sondern alle beteiligten Stellen bis hin zu den Kassenärztlichen Vereinigungen und den Krankenkassen.
Patienten mit einer Selbstbeteiligung und nicht versicherte Patienten erhalten selbstverständlich eine Rechnung und haben ein Interesse, diese zu kontrollieren. Kassenpatienten werden systematisch dumm gehalten. So interessiert es keinen, welche Kosten entstehen und was abgerechnet wird. Nicht einmal die gesetzlichen Krankenkassen kennen die Kosten des einzelnen Versicherten.
Seit langer Zeit wird am Gesundheitswesen gebastelt. Aber nirgends laufen Veränderungen auf Transparenz und per Selbstbeteiligung (dann selbstredend mit Patientenrechnung) des Patienten auf ein allseitiges Interesse an wirtschaftlich sinnvoller Vorgehensweise hinaus. Ansätze in dieser Richtung werden als zu aufwendig oder unsozial abgebügelt. Und natürlich fehlen nicht die Einwände, daß die Leute dann womöglich ihre Krankheiten verschleppen. Wer so argumentiert, hält die Deutschen für ein Volk aus Idioten, die zu einfachen Abwägungen und Eigenverantwortung nicht in der Lage sind.
Ich kann aus den Verhältnissen nur schließen, daß es ein allseitiges Interesse an freier Selbstbedienung gibt.
viele meiner patienten reklamieren ihre rechnungen die dann
ohne
schwierigkeiten geändert werden.
Du meinst damit aber nicht deine Rechnungen, oder?
Ich finde es schon einen Hammer, wenn man Sachen auf die Rechnung gesetzt bekommt, die man nicht bekommen hat.
nicht die kassen sind hier gefragt-sondern die patienten
selbst.
das dumme ist nur, dass für den Patienten viele Sachen nicht nachvolziehbar sind. Z.B. berechtnet mein Zahnartzt zu den Kosten einer örtlichen Betäubung die Kosten für das Narkosemittel. Leider gibt es zu dieser Abrechnungsweise viele verschiedene Gerichtsurteile. Was ist in diesem Fall dann zu tun?
Ich finde diese Situationen einfach unmöglich, zumal Ärzte bei Selbstzahlern ohnehin mehr bekommen als bei Kassenpatienten.
Wenn ein Arzt die Kürzung einer Rechnung kommentarlos hinnimmt, habe ich den Eindruck, dass die Rechnung von vorn herein in betrügerischer Absicht geschrieben wurde.
ich habe sogar mal für ein Telefonat zahlen müssen, dass ich mit einer Sprechstundenhilfe geführt habe. Sie sollte eine Info an die Ärztin unseres Sohnes geben, den sie Tags zuvor untersucht hatte. Sie hatte einen sehr besorgten Eindruck gemacht und war zu keiner eindeutigen Diagnose gekommen. Sie sagte, wenn die Kopfschmerzen länger anhielten, müsse er in Krankenhaus. Nun hatte er Winpocken bekommen und ich wollte es ihr nur mitteilen lassen, weil sie so besorgt schien.
Das hat man dann halt.
Viele Grüße
Utemaus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Als die Chipkarte eingeführt wurde, habe ich mich gewundert, dass ich für das ein halbes Jahr zuvor geborene Kind keine bekam. Auf die Anfrage bei der Krankenkasse wurde mir gesagt, dass es nicht registriert sein. Aber es wären doch schon ärztliche Leistungen in erheblichem Umfang auf ihn abgerechnet worden (mit Krankenschein, meinte ich. Darauf kam die Antwort, dass man nicht extra Leute einstellen könne, die das kontrollieren. Peng!