Verbot 'Killerspiele' läuft ins Leere !?

Hallo,
selbst wenn selbstgerechte Politiker es schaffen sollten, ein solches Gesetz durchzudrücken:
Man kann doch z.B. auch ganz legal indizierte Spiele bei „amazon.uk“ bestllen. Die sind natürlich in Englisch, aber immerhin.
Wie will man sowas (kennt ihr vielleicht noch andere Tricks?) wirksam ohne verbotswidrige Handelsbeschränkungen verbieten?
Gruß
rakete

Da tut sich eh nix. In diesem Fall verlasse ich mich ganz auf die Unfähigkeit unserer Politiker, die nur darüber reden um die Massen zu beruhigen. In ca. einem Monat ist das Medieninteresse an der Sache verloren gegangen und damit auch der Diskussionsbedarf der Politiker.

Greetz,
Timo

Hallo,

Da tut sich eh nix. In diesem Fall verlasse ich mich ganz auf
die Unfähigkeit unserer Politiker, die nur darüber reden um
die Massen zu beruhigen. In ca. einem Monat ist das
Medieninteresse an der Sache verloren gegangen und damit auch
der Diskussionsbedarf der Politiker.

ganz meine Meinung. Selbst wenn die Politiker sich für ein Verbot entscheiden bleibt die Frage: wer entscheidet überhaupt was ein Killerspiel ist und was nicht.

MfG Tobias

Hi, nur weil jetzt mal wieder einer druchgedreht ist, sollen solche Spiele verboten werden? Es gibt immer wieder einen der durchknallt, aber ob das davon kommt? Mein ältester Sohn hat das gleiche Spiel früher gespielt (heute ist er 25 Jahre) und er ist nicht ausgerastet - ebenso wenig wie seine damaligen Freunde. Er ist weder aggressiv davon geworden, noch hat er jemals jemanden verprügelt oder sonst was. ER hat sein Gymnasium super gemacht, ist jetzt bald mit seinem Studium fertig, hat eine ganz normale Beziehung. Ich finde, dieser arme Junge der jetzt leider tot ist, hatte arge Probleme, da er schon psychisch krank war und wenn es das Spiel nicht gegeben hätte, dann hätte er halt selbst was auf die Beine gestellt - eben mit Waffen im Wald rumgerannt - was er ja auch gemacht hat. Jetzt jammern wieder mal die Eltern - ich frage mich allen Ernstes, wo waren denn die Eltern? Da muss der Kontakt zwischen Eltern und Jugendlichem ja wohl erheblich gestört gewesen sein, dass die das nicht gemerkt haben. Wenn mein Sohn soetwas vorher schon gemacht hätte, mit Waffen im Wald und so weiter, ich hätte das gewußt und auch gemerkt. Wie sah denn das Zimmer aus, selbst da hätte bei der Mutter doich was klingeln müssen? Das passiert nur, weil sich viele Eltern doch garnicht um ihre Kids kümmern. Bei uns gibts auch solche Leute. Die wissen noch nicht mal wo sich ihr Sohn von 9 jahren abends rumdrückt, wenns dunkel wird. ich weiß das jederzeit wo mein jüngster Sohn heute 10 Jahre ist und der ist bestimmt nicht draussen um die Zeit, es sei denn, er ist bei einem Freund und lungert nicht rum. Es liegt nicht an den Spielen, es liegt an der Vernachlässigung der Eltern. Dann wundern sie sich, wenn sie keinen Zugang mehr zu ihren Kindern haben und die nix zuhause erzählen. Viele sollten mal überlegen, wie sie überhaupt mit den Kindern umgehen. Alles nur im Befehlston und so gut wie keine Liebe, nur Drill und Langeweile. Wenn man Kinder hat, muss man sich auch drum kümmern. Viele Mütter bzw. Eltern verwechseln „das Selbständig werden der Kinder“ mit ihrer eigenen Faulheit. Ab einem gewissen Alter, muss man sich ja nicht mehr um die Kinder bemühen. Da liegt m.E. der Hase im Pfeffer. Nicht die Spiele sind es schuld, da liegt viel im Vorfeld bei der Erziehung!

Da tut sich eh nix. In diesem Fall verlasse ich mich ganz auf
die Unfähigkeit unserer Politiker, die nur darüber reden um
die Massen zu beruhigen.

Diesen Optimismus kann ich leider nicht teilen. Die Unfähigkeit dieser Politiker hat sie beispielsweise nicht davon abgehalten, das Chemikalienrecht, bis ins Absurde zu verschärfen. Heute muß man schon mit einer Hausdurchsuchung rechnen, wenn man nur in der Kundenliste eines Chemikalienhändlers steht. Und wenn dabei etwas gefunden wird, aus dem man Sprengstoff machen kann (und dazu zählt beispielsweisde schon ganz gewöhnliches Kochsalz), dann droht sogar eine entsprechende Anklage.

Diesen Politikern traue ich auch entsprechende Überreaktionen bei Computerspielen zu. Wer dann so unvorsichtig ist, sich die Spiele über das Internet zu beschaffen, darf sich schon mal darauf vorbereiten, daß die Staatsanwaltschaft seine Wohnung auf den Kopf stellen läßt.

Amen!
Bin genau deiner Meinung!

Greetz,
Timo

Hallo,

ich hab zufällig diesen Artikel mit dem Abschiedsbrief entdeckt:
http://up2date.wordpress.com/2006/11/20/amoklaufer-i…

Merkwürdigerweise werden Sätze wie „Das einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin.“ oder „Seit meinem 6. Lebensjahr wurde ich von euch allen verarscht! Nun müsst ihr dafür bezahlen!“ scheinbar von den Politikern ignoriert aber augrund einer angeblich von ihm erstellten CS-Map der Schule (wenn ich für irgendein Spiel eine Map erstellen würde, würde ich mir wahrscheinlich auch irgendein echtes Vorbild suchen) startet sofort eine Debatte über das Verbot von „Killerspielen“.

Ich denke, die Politiker wissen einfach nicht was sie tun sollen und haben sich einen Sündenbock gesucht, der jedesmal aufs neue herhalten kann und dabei unterstützen die Medien auch noch tatkräftig. Deshalb können Gesetze gegen „Killerspiele“ gar nicht in Kraft treten, da sonst der Sündenbock Spieleindustrie nicht mehr existiert.

MfG Tobias

PS: Gibt es das Abschiedsvideo eigentlich noch irgendwo oder wurde es erfolgreich aus dem Internet entfernt?

Hallo,
meine Meinung zu Computertspielen wie Fear, HL2 usw ist folgende.

Unsere Politiker haben auf der Seite recht das solche Spiele Gewalt Verherlichen. Doch worum geht es denn in sollchen Spielen, nicht um die Gewalt. Sondern um das Strategische Denken.
Bei unserem Amokläufer sind nicht diese Spiele der auslöser gewehsen, sonder seine Psyche. Hat er ja selber bewiesen, indem er in seinem Brief schrieb, Ihr habt mich getretten, gedemüttigt usw. Das heißt für mich er kam mit seinem Umfeld nich mehr klar. Also die Psyche.
Das er sein Spiel beherschte hat er auch bewiesen.
seine Rauchbomben hat er an Strategisch wichtigen Punkten Posizoniert, also so das der Polizei garnichts anderes übrig blib als an seinen Bomben vorbei zu gehen. Somit wusste er aber wo und wie weit sie in sein Kampfteritorium schon eingedrungen waren.Die Spiele haben Ihm nur geholfen unbemerkt in das Gebäude Einzudringen, der aus löser muss was anderes gewehsen sein. Schuld sind für mich nur die Eltern und alle die Ihn dazu getrieben haben. Aber er ist wieder ein guttes Beispiel dafür, dass mit unserer Gesellschaft was nicht stimmt.
Wenn unsere Politiker sollche spiele Verbieten wollen müssten sie ja auch Autorennspiele Verbieten, denn da wird das schnelle Fahren Verherlicht und werden die deswegen Verbohten.
Bsp.: der 14 Jährige vor paar Jahren der die LKW´S geklaut hat und sich ein Rennen mit der Polizei lieferete. Da hat keiner gesagt es sind Auto Renn Spiele schuld. Warum nicht???

Also das Spiele an solchen Situationen schuld sind ist für mich totaler Bull Shit.

bye
vensen

meine Meinung
Hi zusammen,

meiner Meinung nach haben solche Spiele genau den gegenteiligen
Effekt. Sie geben einem nämlich die Möglichkeit seine Agressionen
abzubauen ohne Gefahr für die Umwelt. Übrigens genauso wie sämtliche Kampfsportarten. Die Menschen/Jugendlichen die zu Amokläufer werden haben grundsätzlich ein psychisches Problem, was aber keinesfalls durch Spiele oder Kampfsportarten ausgelöst wurde. Und heutzutage ist es nunmal schwer einen jugendlichen zu finden, der noch nie solche Spiele auf PC oder Konsole gespielt hat. Zu solchen Spielen zählen nämlich nicht nur CS, Quake, HL (usw. egoshooter halt) sondern auch Rollenspiele wie WoW, da sie alle nur durch Gewaltanwendung zu meistern sind und obendrein eine Realitätsflucht zulassen. Deshalb kann man eigentlich sagen, dass jeder der irgendwann mal Amok läuft und zwischen 15 und 25 ist zwangsläufig schon mal eines dieser Spiele gespielt hat. Und wenn nicht das, hat er zumindest schon mal einen gewaltverherrlichenden Film gesehen. Frauen spielen übrigens auch solche Spiele und schauen Actionfilme… So könnte man auch die Vergewaltigungsfälle auf Pornos schieben, weil in denen meistens Frauen als willige Sexgespielinnen dargestellt werden. Meint ernsthaft jemand dass dadurch für den Konsumenten die Illusion ensteht alle Frauen wären Freiwild? Genau… Pornos, Computerspiele, Comics, Romane, Filme etc. sind eben fiktiv. Und egal wie gestört jemand auch sein mag, den Unterschied erkennt jeder der einigermassen intelligent ist. Und in der Regel sind es ja keine Dummbatzen die Amok laufen. Zur Planung und Durchführung einer solchen Tat ist nämlich Intelligenz nötig.

Schade nur, dass diese Menschen der Gesellschaft ja schon in der Erziehungsphase verloren gehen. Computerspiele werden hier vorgschoben um bequem von den eigentlichen Ursachen abzulenken. Verantwortlich sind nämlich zunächst einmal die Eltern. Dann natürlich die Schule (Lehrer), da diese auch eine gewisse Überwachungspflicht wahrzunehmen hat. In schweren Fällen kann auch das Jugendamt eingeschaltet werden, wobei dann die Erziehung quasi wieder versagt hat. Nur wenn sich keiner für die Bedürfnisse und Probleme von Jugendlichen interessiert und sie somit nicht erkannt werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wieder einer Amok läuft. Wer ist schuld wenn Computerspiele bis dahin verboten wurden? Weiterhin geht unser Schulsystem nicht auf den einzelnen ein. Zum Beispiel landet ein mathematisch hochbegabtes Kind nicht selten auf der Sonderschule, weil es vielleicht Schwierigkeiten in der Rechtschreibung hat und deshalb als dumm abgestempelt wird. Dadurch wird ihm dann schon vornherein eine seinen Fähigkeiten entsprechende Zukunft verbaut und es wird irgendwann am Fliessband landen. Zu guter letzt ist es auch die Schuld von allen die mit diesen Menschen Kontakt haben. Denn Zivilcourage bedeutet auch Probleme zu erkennen und entsprechend zu helfen, auch wenn dies nur durch informieren von Lehrkräften geschieht. Niemand läuft Amok ohne vorher massig Signale zu senden.

Selbstverständlich ist natürlich primär der schuldig, der Amok läuft, den es liegt ja an der Entscheidung des einzelnen wie er auf seine Umwelt reagiert. Nur wird niemand als Amokläufer geboren.

Danke fürs Lesen, bin gespannt auf Eure Meinungen…

Alex

angeblich von ihm erstellten CS-Map der Schule (wenn ich für
irgendein Spiel eine Map erstellen würde, würde ich mir
wahrscheinlich auch irgendein echtes Vorbild suchen)

angeblich ist richtig, die map enthält eine Schule die den gleichen Namen hat und ist bereits seid 6 Jahren im Umlauf…also schon lange bevor der Täter CS das erste mal gespielt hat

Seffus,

zum Thema Politiker: ich glaube, dass man nicht unterschätzen sollte, ich welcher Art und Weise hier wieder versucht wird, auf Kosten einer Minderheit Stimmen zu fangen …

Ave, Euer
Jimmy

Hallo Himbeere,

bin genau deiner Meinung. Leider ist es für die Politik, die jetzt zum Handeln aufgefordert wird, (find ich z.B. auch albern, was hätte die Politik da machen können? wer hätte handeln sollen, wären v.a. Eltern und Freunde des Jungen oder evtl. noch Lehrer) nicht wirklich möglich, was am Eltern-Kind-Verhältnis zu machen.

Ich finds auch sehr grotesk, dass jetzt diese Spiele in den Hauptfokus gestellt werden. Warum interessiert sich keiner dafür, wo der Kerl seine Waffe her hatte. Oder warum er sich ausser Stande sah mit Eltern oder Vertrauten über seine Probleme zu sprechen.

Aber die Leute sind so, sie brauchen was, was sie schnell verbieten udn beschuldigen können. Die Eltern anzuklagen wär ja auch pietätslos. Und niemand will sich an die eigene Nase fassen, dass die ach so normalen Eltern auch man selbst sein könnte und das zurückgezogene Kind, das nicht mehr mit den Eltern redet z.B. auch der eigene Nachwuchs sein kann. Lieber einfache Ursache-Wirkung: Killerspiel macht Amokläufer. Ergo, Spiel weg, keiner läuft mehr Amok.

Ich finds traurig, dass so ein verzweifelter junger Mann der echte Probleme hatte auf einen tumben Dummbolzen reduziert wird, der ein Computerspiel spielt und ohne eigenen Antrieb dann nachmacht, was er da gesehen hat. Das ist wirklich eine unglaubliche Ignoranz.

Gruß, Seraphim

Hallo,

auch wenn ich hier der einzige mit dieser Meinung bin: ich halte ein Verbot von Killerspielen für sinnvoll.

Es ist doch ganz logisch, dass ein Spiel, bei dem man einem Mädchen mit einer Kettensäge erst die Beine, dann die Arme, dann den Kopf absägen muss auf einen ca. 16jährigen verrohend wirkt.

Ich frage mich, wie man drauf sein muss, um so ein Spiel zu programmieren.

Leider fällt mir keine Möglichkeit ein, wie man ein solches Verbot durchsetzen könnte, das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen.

Aber wenn nur ein einziger Jugendlicher dadurch abgehalten werden kann, an solche Mörderspiele heranzukommen, hat sich so ein Verbot gelohnt.

Gruß
Cantharellus

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi Alex,

Du hast all das geschrieben, was ich in Worten nie so gut ausdrücken konnte.

Zusätzlich ist diese ganze anti Killerspiele Kampagne ist nur ein politisches Ablenkungsmanöver. Die wollen uns nur beschäftigt halten und glauben, dass sie das mit diesem Thema schaffen.

Gewalt hat es immer gegeben, nur heute wird es halt durch die Medien publik.

Wenn ich sehe, wie Kinder mit ihren Eltern sprechen und wie dieselben Eltern sich das gefallen lassen, dann wundert mich die aufkommende Gewalt garnicht. Die antiautoritäre Erziehung verhindert, dass Kindern Grenzen aufgezeigt werden. Der Prozess des Erwachsenwerdens erfordert jedoch das Aufzeigen von Grenzen. Kinder loten aus, wie weit Sie zu weit gehen können und da diese Grenzen fehlen gehen manche Menschen, die einfach nicht lernen konnten wo man aufhört, zu weit.

Das wird weiterhin passieren. Egal ob Spiele verboten werden oder nicht.

Gewalt gibts im Fernsehn schon viel länger, eine Diskussion zum Verbot von Fernsehern ist mir aber noch nicht untergekommen…

lg,
fred

Hallo,

ich hab zufällig diesen Artikel mit dem Abschiedsbrief
entdeckt:
http://up2date.wordpress.com/2006/11/20/amoklaufer-i…

er hat nicht nur unsere Lebensweise an den Pranger gestellt sondern auch die Politik. Kein Wunder, dass die ablenken wollen und alles auf die Spiele schieben :smiley:

Ich muss sagen, bis auf wenige Punkte hat er wirklich Recht. Dumm nur, dass es niemals anders war. Im Gegenteil. Früher waren die Menschen nur NOCH ÄRMER als sie heute sind (manche Länder leider immer noch ausgenommen). Es ging in der gesamten Geschichte der Menschheit IMMER nur um Macht und wer Geld hat hat auch Macht, damit gehts immer nur um Geld und Besitz.

Ich finds auch schlimm, dass das sogar in den Schulen von Kindern schon celebriert wird. Ist es nicht der Besitz, dann ist es das Aussehen oder die Herkunft.

Wobei ich auch der Meinung bin, dass all diejenigen Einwanderer lieber dafür sorgen sollten, das sich IHR Land weiterentwickelt, anstatt in die wohlhabenden europäischen Länder auszuwandern und den Wohlstand zu geniessen, für den sie (und Ihre Vorfahren) nie etwas getan haben.

Aber er hat schon Recht, mit vielen Dingen, die er schreibt. Nur hat er den falschen Menschen die Schuld gegeben. Von seiner Sicht aus sind ALLE Schuld, die sich dieser Lebensweise unterordnen. Nur, dass man halt nur die Wahl hat mit dem Strom zu schwimmen oder zu ertrinken…

Im Grunde hat er nur den Sinn des Lebens ergründet und recht früh herausgefunden, dass es keinen wirklichen Sinn gibt (zumindest mal für ihn). Klar, man kann versuchen Spass zu haben, einen guten Job zu bekommen, eine Familie zu haben, aber am Ende verliert man das Alles sowieso wieder. Bei Menschen, die nicht an ein Leben nach dem Tode glauben (für mich nix anderes als ein frommer Wunsch und die Hoffnung, dass man das Alles hier nicht wirklich umsonst durchmacht) kommt da natürlich Ernüchterung auf.

IMHO ist die Menschheit mit ihre Einstufung der Wertigkeit ganz am Anfang der Evolution (sogar noch vor den Affen) und nicht, wie sie glaubt, fortgeschritten. Solange jeder nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist, auch wenn er anderen damit schadet, wird sich die Menschheit auch nicht weiterentwickeln…, zumindest nicht geistig (womit ich nicht die Wissenschaften anspreche :wink:. Solange wir uns nicht weiterentwickeln sind wir nicht würdig, die „Endlichkeit“ des Weltalls zu erforschen, worin für mich, der einzige Sinn dieser „Evolution“ besteht.

Den Gedanken, dass unser Universum nur der Spielball eines Kindes ist, finde ich garnicht abstrakt.

lg,
fred

Hallo,
lassen wir mal die Umsetzung eines solchen Verbotes ausser Acht.
Du findest es also richtig das man „solche“ SPiele verbietet.
OK aber kannst du auch definieren was du mit solchen SPielen meinst?

Darin sehe ich das eigentliche Problem eine „vernünftige“ Lösung zu finden.
Ab wann ist es zuviel?
Ab wann werden wir beeinflusst?
Heist FSK 16 das jeder der 16 ist keine Probleme mit dem SPiel/Film hat?

Wir haben bereits eine FSK auf Filme und auch Spiele. Diese Organisation versucht immer eine Einschätzung, ab welchem Alter das Spiel oder der Film verarbeitet werden kann. EIn generelles Verbot für SPiele/Filme soll greifen ab FSK16 oder FSK 18 oder wo?
Sollte es jemanden Ausserhalb der FSK geben der entscheidet? Und was passiert wenn diese Organisationen geteilter Meinung sind?

Vom Prinzip her gebe ich dir Recht, dass beeinflussende Medien verboten werden sollten aber man wird dies nie machen können, da man nicht weiss wie und wovon jeder einzelne von uns beeinflusst wird.
Es ist also unmöglich, wie so vieles andere.

mfg
Bert

hi Bert,

Vom Prinzip her gebe ich dir Recht, dass beeinflussende Medien
verboten werden sollten

Genau! Verbietet die Fernsehwerbung! Die ist auch beeinflussend (angeblich) :smiley: Mich beeinflusst die Fernsehwerbung z. B. gleich garnicht mehr fernzusehen, weil mich die andauernden Unterbrechnungen nur nerven…

lg,
fred

Petition: Verbot von Auto´s! die töten…
wenigstens bewiesenermassen. Sei es nun durch Unfälle (welche zeitweise ja auch beabsichtigt sind), oder über die Umweltverschmutzung.

Wenn schon, dann lasst uns ALLES verbieten, was Menschen tötet, bevor wir anfangen Sachen zu verbieten, von denen wir nur ANNEHMEN, dass sie Menschen so beeinflussen, dass diese jemanden töten.

Auf dem Weg, lasst uns gleich die Politiker verbieten, weil die lassen wirklich Mordlust in mir aufwallen :wink:

lg,
fred

Tach!

auch wenn ich hier der einzige mit dieser Meinung bin: ich
halte ein Verbot von Killerspielen für sinnvoll.

Es ist doch ganz logisch, dass ein Spiel, bei dem man einem
Mädchen mit einer Kettensäge erst die Beine, dann die Arme,
dann den Kopf absägen muss auf einen ca. 16jährigen verrohend
wirkt.

Ich frage mich, wie man drauf sein muss, um so ein Spiel zu
programmieren.

Man könnte sich auch fragen, wie ein Mensch drauf sein muss, der eine Schusswaffe konstruiert. Oder eine herstellt. Oder eine verkauft. Oder Munition entwickelt, die in einen Körper eindringt, um dann im Körper zu zersplittern.

Man könnte sich fragen, ob Hersteller und Händler von Waffen, die bei einem Amoklauf, einem Mord oder anderen Straftaten benutzt werden, nicht für die entstandenen Schäden haftbar gemacht werden müssen. Denn ein Schnellfeuergewehr oder ein Munitionstyp wie Parabellum (wörtlich: „für den Krieg“) sind bestimmt nicht für die Jagd gedacht.

Und wenn jemand sagt, durch Killerspiele kommen Jugendliche und Erwachsene erst auf die Idee, einen Amoklauf zu beginnen, dann kann ich nur sagen, dass ein Amoklauf ohne Waffen kaum funktionieren wird.

Das eigentliche Problem wird mit der - zugegebenermaßen äußerst populären - Verbotsdiskussion aber nur umgangen. Wenn ein Jugendlicher solche Killerspiele spielt, dann frage ich mich, was dessen Eltern eigentlich dazu sagen. Warum schreiten die Eltern nicht ein, reden mit ihrem Kind über dessen Spielleidenschaft, suchen nach den Gründen und Ursachen. Der Grund: Auch hier gilt Konfliktvermeidung vor Ursachenforschung. Denn Letzteres ist unbequem und tut weh.

Viele Eltern setzen ihre Kinder ganz bewusst nach der Schule dem Babysitter Fernsehen aus. Oder dem Babysitter Computer. Hauptsache, Vater und Mutter haben ihre Ruhe. Wer nicht bereit ist, sich mit seinen Kindern ernsthaft auseinanderzusetzen, darf sich nicht wundern, wenn ihm irgendwann die Kontrolle entgleitet. Unsere Gesellschaft ist seit Jahren auf dem Trip, Menschen mehr und mehr als „Material“ oder „Ressource“ zu sehen. Wundert es da jemanden, wenn Leute völlig austicken?

Ob Emsdetten oder Weimar - ein Verbot der Killerspiele hätte die Taten nicht verhindert.

Grüße
Heinrich

Hallo,
wie ich sehe hast du mich richtig verstanden.

Werbung ist das erste was verboten werden muss.
Durch Werbung werden ganze Familien ausgelöscht, sogar ganze Kulturen.
Es werden Kriege geführt nicht wegen dem Öl, nein, wegen der Werbung für neue Autos die jeder haben will, denn dazu braucht man Sprit und den gibts usw. usw.