Hi Christian,
welche Meinungen sind denn in Deutschland verboten? Werde doch
mal ein bißchen konkreter.
Die Antwort auf diese Frage findest du hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
*gg*
Gruß
Marion
Hi Christian,
welche Meinungen sind denn in Deutschland verboten? Werde doch
mal ein bißchen konkreter.
Die Antwort auf diese Frage findest du hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
*gg*
Gruß
Marion
Peinlich, peinlich
Der einzige Artikelschreiber, von dem bislang kein einziges Argument kam, bist du. Bei den Vorwürfen handelt sich hier wohl um einen typischen Fall von Projektion. Im Gegensatz zu dir kenne ich die Gesetzeslage und habe mich auch mit den Gefahren von Verboten sehr intensiv auseinander gesetzt.
Und jetzt Ende der Diskussion. Dein beleidigender und frustriert Ton gefällt mir nicht.
Der einzige Artikelschreiber, von dem bislang kein einziges
Argument kam, bist du.
Da irrst du. Du bist auf 3 verschiedenen Postings nach Beispielen für deine Behauptungen gefragt worden, bisher ohne Reaktion deinerseits. Oder hast du tatsächlich keine?
Dein beleidigender und
frustriert Ton gefällt mir nicht.
Sei ein bißchen nachsichtig mit pendragon. Wir wissen alle, daß Emanzen eigentlich nur frustriert sind. Bleibe einfach nur sachlich und argumentiere, da hat das Brett mehr davon!
Gruß
Sancho
Ich warte immer noch auf deine Beispiele, welche politische Meinnungsäußerungen in D angeblich verboten sind 
was ist schon das Grundgesetz? Ein Sammelsurium teils in der
Tat guter, teils dagegen vollkommenen willkürlicher,
idiotischer und selbst verbrecherischer Maßstäbe. Ein Text,
der in sich selbst widersprüchlich ist und das Unrecht
verfestigt.Welches Unrecht? Welche Vorschriften sind idotisch? Welche
sind verbrecherisch?
Gut, das sind jeweils subjektive Empfindungen. Meiner Meinung nach z. B. die Immunität Abgeodrneter gegen Strafverfolgung.
Welche in sich widersprüchlich?
Beispielsweise die Formulierung, daß keiner wegen seiner Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht etc. benachteiligt werden darf,
andererseits die Festlegung der Wehrpflicht, die für Frauen, Juden und unter bestimmten anderen Voraussetzungen nicht greift.
Also: Mehr Details!
Gruß,
ChristianP.S.
Willkürlich ist das Grundgesetz zugegebenermaßen, aber das ist
in der Sache an sich begründet.
Hi!
Ich denke, der Zugriff zu Kinderpornographie ist etwas
anderes: hier wurde bereits eine Straftat begangen - und zwar
Sexualität mit einem Kind, das weder sein Einverständnis dazu
geben konnte, noch sich dazu frei äussern konnte. Dem Kind
wurde sozusagen die Sexualität eines anderen aufgedrängt.
Solche Schriften zu erwerben oder herzustellen ist
strafrechtlich relevantes Verhalten.
Das mit der begangenen Straftat ist korrekt. Allerdings setzt es voraus, dass die Straftat also solche definiert ist. Man muss nicht erst einen Menschen töten, um einen Mord und damit eine Straftat zu begehen - bereits die Planung ist strafbar.
Im Fall von radikalen Meinungsäusserungen - egal ob von rechts
oder links - liegt der Fall anders. Hier kann und sollte sich
jeder seine eigene Meinung bilden, auch Jugendliche. Es bringt
nichts, alles aus dem Verkehr zu ziehen, denn irgendwann wird
jeder damit konfrontiert und ist gezwungen, für sich selbst
Stellung zu beziehen. Das Verbieten von politischen
Meinungsäusserungen ist meines Erachtens Gehirnwäsche und hat
mit einer Demokratie nichts mehr zu tun … entspricht eher
einer Ostblock-Mentalität.
Wenn nun jemand Artikel verfasst, in dem zum Mord an Andersdenkende aufgerufen wird,
wenn Zeitschriften publiziert werden, wo die Bevölkerung offen aufgefordert wird, nicht bei ethnischen Minderheiten zu kaufen, sondern deren Läden zu stürmen und zu verwüsten, damit sie wissen, wie unerwünscht sie sind,
wenn in Schriften propagiert wird, dass „minderwertiges Leben“ sich keinesfalls fortpflanzen darf und geistig Behinderte daher zwangsweise zu sterilisieren sind,
dann ist das für dich nichts weiter als der Ausdruck einer persönlichen Meinung, die frei verbreitet werden darf und jeder Staatsbürger in seinem Briefkasten finden kann?
Ich halte das für Aufforderung zur Gewalt, für Volksverhetzung, für Rassismus.
Wenn du dich so vehement für die Freiheit einsetzt , o.g. Dinge zu veröffentlichen, dann wirst du vermutlich auch für die Abschaffung folgender StGB-Paragraphen optieren:
111 (Öffentliche Aufforderung zur Gewalt),
125 (Landfriedensbruch)
126 (Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten)
130 (Volksverhetzung, Aufforderung zur Gewalt)
131 (Gewaltdarstellung und Rassenhass)
Außerdem müsstest du das Völkerstrafgesetzbuch gänzlich abschaffen - weil Hetze und Gewaltaufforderung gegen Andersdenkende, Anderslebende und Andersaussehende ja nichts weiter ist als der erlaubte Ausdruck einer eigenen Meinung.
Was machst du, wenn du plötzlich zur Andersdenkenden, Anderslebenden, Andersaussehenden erklärt wirst, und eine Horde vor deiner Haustür steht, dein Auto demoliert, deine Fenstersteiben einwirft, deine Wohnung mit Mollis in Brand steckt und du aus der fahrenden Straßenbahn geworfen wirst? Klatscht du Beifall und freust dich über diese freie Meinungsäußerung?
Grüße
Heinrich
In Anbetracht dessen, dass du dich hier als Rechtanwältin
ausgibst, kommt mit echt das Lachen. Vielleicht solltest du
mal wieder ein wenig Paragraphen lesen
deine ad hominems sind echt toll.
datafox
dem ist nichts mehr hinzuzufügen. du hast es auf den punkt gebracht. in den meisten verfassungen steht dennoch ausdrücklich, daß jede partei, die die abschaffung des staates als ziel hat, verboten werden muß. tja.
man sagt nicht umsonst: wenn das volk nur aus dummen besteht, ist demokratie gefährlich! aber wer will schon ernsthaft das gegenteil davon, nämlich einen „gescheiten“, der allein über uns alle entscheidet?
datafox
Ich warte immer noch auf deine Beispiele, welche politische
Meinnungsäußerungen in D angeblich verboten sind
zb. wenn einer behauptet, daß juden die welt beherrschen sollen oder daß hitler eigentlich gar nicht so übel gewesen wäre oder die bekannt auschwitzlüge? warum traut sich keiner, ihr feiglinge!! natürlich IST es verboten sowas oder ähnliches öffentlich zu sagen. das sind zwar keine ernsthaften „politischen meinungsäußerungen“ aber immerhin ist eine äußerung, nämlich eine äußerung falscher tatsachenbehauptungen , also entweder lüge oder geglaubter unsinn.
daß diese äußerungen verboten sind bedeutet für mich nur eines: es besteht angst. der staat hat angst vor den geistern die man rief und nicht mehr loswird. es ist nicht verboten zb. zu sagen „die erde ist eine scheibe“. da lachen dann alle! warum lachen nicht alle über andere falschaussagen? weil deutschland/österreich nie entnazifiziert wurde und diese „meinungen“ als gefahr angesehen werden? das wäre aber traurig. anders kann ich es mir aber nicht erklären.
datafox
Spielverderber
Moin Heinrich,
schade, ich hätte doch gerne von Simone selbst gehört, wie schützenswert sie dererlei „Meinungsäußerungen“ findet 
Gruss
Marion
In Anbetracht dessen, dass du dich hier als Rechtanwältin
ausgibst, kommt mit echt das Lachen. Vielleicht solltest du
mal wieder ein wenig Paragraphen lesendeine ad hominems sind echt toll.
Aber wer wird denn gleich…ich wollte doch nur hilfreich sein. Schließlich geht es hier um die Berufsehre 
Gruss
M.
andererseits die Festlegung der Wehrpflicht, die für Frauen,
Juden und unter bestimmten anderen Voraussetzungen nicht
greift.
aber geh, in deutschland ist niemand wehr"pflichtig". niemand kann gezwungen werden zum militär zu gehen. jeder kann verweigern aus „gewissensgründen“. was ist denn das für eine wehr"pflicht"? deine aussage solltest du mal unter diesem gesichtspunkt betrachten. übrigens wußte ich das nicht, das mit den juden. wo steht das?
datafox
Wieso will man solche Parteien verbieten. Meiner Meinung nach
gewinnen die Parteien dann aus dem Untergrund heraus nur mehr
Stimmen und Mitglieder, da man sich dann nicht mehr öffentlich
mit rechtsradikalen Parteien oder Ideologien auseinandersetzen
muss.Solche Verbote sind in einer Demokratie unlogisch.
Sie sind nur unlogisch für Leute, die als Ziel haben, die Demokratie abzuschaffen
1.) Die Partei wird vom Volk nicht angenommen, dann stellt sie
ja auch keine ernste Gefahr dar und es besteht kein Anlaß zum
Verbot.
Darum geht es hier nicht. Parteien, die es als erklärtes Ziel haben, die Demokratie abzuschaffen, ähneln Kriminellen, die als erklärtes Ziel haben, Eigentum zu rauben. Letzteren würdest du auch nicht deinen Wohnungsschlüssel in die Hand drücken, auch wenn sie zur Zeit vielleicht gar nicht in der Lage wären, dich zu bestehen, weil sie grad mit einer Grippe im Bett liegen.
2.) Die Partei wird vom Volk angenommen, dann basiert das auf
dem Willen des Volkes und ist im demokratischen Sinne nur
richtig.
Falsch. Das Wesentliche Merkmal einer Demokratie ist nicht der Wille der Mehrheit, sondern der Schutz der Minderheit. Im Mittelpunkt des demokratischen Wertesystems steht immer der Eigenwert des Individuums. Jedem Einzelmenschen soll eine möglichst große Entfaltungsmöglichkeit seiner Persönlichkeit gesichert werden. Diese „individuelle Freiheit“ wenn du so willst, endet da, wo die des anderen anfängt. Um diese sich teilweise widerstreiten Interessensbereiche der Einzelnen zu Regeln, gibt es Gesetze. Im Grund ist jedes Gesetz eine Einschränkung der persönlichen Freiheit.
Wenn du also für eine Abschaffung bestimmter Verbote plädierst, weil diese deiner Meinung nach die Freiheit einzelner oder gar der Mehrheit einschränken, müsstest du logischerweise für die Abschaffung sämtlicher Gesetzt und Gebote plädieren.
Der „logische“ Gegenpart zur Demokratie ist also keineswegs die Diktatur, sondern eine Art gesetzlose Anarchie.
Gruß
Marion
Persönlichkeitsrechte
Moin datafox,
ist Rechtsstaatlichkeit wirklich so schwer zu verstehen ?
Jedem ist es völlig einsichtig, wenn ich z.B. dich oder jemand anderen als Person nicht öffentlich beleidigen, verleumden, zur Gewalt gegen dich aufrufen oder ähnliches darf. Das Gesetz, das dieses verbietet, dient deinem Schutz als Person.
(Und dabei ist es völlig unerheblich, ob eine Verleumdung in manchen Augen als „lächerlich“ angesehen wird.)
Was im Kleinen gilt, muss nun aber auch im Großen gelten, seien es Berufsgruppen, Volksgruppen, Firmen, Bundeswehrsoldaten, Parteien, Religionsgruppen oder ein Kaninchenzüchterverein.
Wenn du dererlei lediglich auf den jüdischen Bevölkerungsanteil in D bezieht, dann zeugt das allenfalls von deinem begrenzten Blickwinkel. Obiges Recht kann jeder und jede Gruppe für sich in Anspruch nehmen.
Einzige Ausnahme bildet hier die sogenannte „Ausschwitzlüge“. Diese Ausnahme erklärt sich aus der Geschichte unseres Landes und dem Ansinnen, die Würde der Opfer des Holocaust zu wahren. Wenn dir das nicht passt, ok. Ich kann damit sehr gut leben und fühle mich in keinster Weise dadurch eingeschränkt, dass ich das Gedenken dieser Opfer nicht in den Dreck ziehen kann.
Gruss
Marion
Einzige Ausnahme bildet hier die sogenannte „Ausschwitzlüge“.
Diese Ausnahme erklärt sich aus der Geschichte unseres Landes
und dem Ansinnen, die Würde der Opfer des Holocaust zu wahren.
Wenn dir das nicht passt, ok. Ich kann damit sehr gut leben
und fühle mich in keinster Weise dadurch eingeschränkt, dass
ich das Gedenken dieser Opfer nicht in den Dreck ziehen kann.
hallo marion,
und wieder machst du dich eines groben verstoßes gegen die diskussionskultur schuldig: anstatt sachlich zu bleiben, greifst du mich persönlich an und unterminierst meine argumentation mit dem versuch mir unterzuschieben, ich würde das andenken von holocaustopfern in den dreck ziehen bzw. dies prinzipiell zulassen wollen. dieser schluß ist ein nicht gerechtfertigt, da ich argumentiert habe, daß die existenz des verbots der auschwitzlüge eben nicht das andenken der opfer zur grundlage hat, sondern die angst vor dem wiederaufleben von nazigedankengut. also bitte bleibe sachlich und bringe keine auchweichmanöver, indem du deinen gegner persönlich angreifst.
gruß
datafox
Moin Datafox,
und wieder machst du dich eines groben verstoßes gegen die
diskussionskultur schuldig: anstatt sachlich zu bleiben,
greifst du mich persönlich an
Ist das jetzt die neue Masche? Wir versuchen Diskussionsgegner zu diskreditieren, indem wir ihnen erstmal pauschal vorwerfen, sie würden persönlich angreifen ? *lach*.
Menschen die glauben, sie können Meinungsdiskussionen (und dabei geht es hier im Wesentlichen) komplett von der Person, die dies Meinung äußert trennen, sind nicht sachlich sondern sind sich offenbar genau dieses Unterschieds: Meinung - Sachlichkeit gar nicht bewusst. Eine Meinung ist immer subjektiv.
Um beim Thema zu bleiben: Schließlich wird ja auch nicht die „Meinung“ im Fall einer persönlichen Beleidigung verurteilt, sondern derjenige, der diese äußert. Ist das in deinem Sinne dann auch unsachlich ? 
da ich argumentiert habe, daß die existenz des
verbots der auschwitzlüge eben nicht das andenken der opfer
zur grundlage hat, sondern die angst vor dem wiederaufleben
von nazigedankengut.
oh, so hatte ich dich nicht verstanden. Dieses Argument ist meiner Meinung auch nicht stichhaltig, da du den Leuten das Denken (Gedankengut) eh nicht verbieten kannst.
Ich kann über dich ja auch denken, was ich will, nur wenn ich es öffentlich äußere verletze ich damit u.U. deine Persönlichkeitsrechte (oder im Vergleichsfall das Andenken an die Opfer). Das Verbot dieser Äußerungen verhindert somit kein „Gedankengut“ sondern schützt deine persönliche Integrität (und die gilt auch für Verstorbene).
Zum zweiten geht Nazigedankengut weit über die Ausschwitzlüge hinaus. Nur durch ein Verbot derselben ließe sich da also wohl kaum irgendwas eindämmern. Im Gegenteil versuchen die Rechten, dererlei mit ein bisschen Verdrehung und Übertreibung immer wieder, der staunenden, unbedarften Masse als eine Art „Maulkorb“ zu verkaufen, fühlen sich in ihren demokratischen Rechten eingeschränkt und was weiss ich nicht was alles *Träneninaugenhab*.
Das ich nicht lache.
also bitte bleibe sachlich und bringe
keine auchweichmanöver, indem du deinen gegner persönlich
angreifst.
War das jetzt ein persönlicher Angriff gegen meine Person? *empörschau* *g*.
Gruss
Marion
hi,
Parteien, die es als erklärtes Ziel
haben, die Demokratie abzuschaffen, ähneln Kriminellen, die
als erklärtes Ziel haben, Eigentum zu rauben.
richtig. und in einer funktionierenden demokratie kommen solche kräfte erst gar nicht an die macht. und wenn doch, dann hat das volk es nicht anders verdient, bzw. das wahlsystem hat versagt. dann bleibt nur noch abhauen solange du noch kannst!
Falsch. Das Wesentliche Merkmal einer Demokratie ist nicht der
Wille der Mehrheit, sondern der Schutz der Minderheit.
das ist ideologie. in vielen demokratien werden minderheiten eben nicht oder weniger geschützt. warum nicht? weil die mehrheit es nicht für nötig hält.
Mittelpunkt des demokratischen Wertesystems steht immer der
Eigenwert des Individuums. Jedem Einzelmenschen soll eine
möglichst große Entfaltungsmöglichkeit seiner Persönlichkeit
gesichert werden. Diese „individuelle Freiheit“ wenn du so
willst, endet da, wo die des anderen anfängt. Um diese sich
teilweise widerstreiten Interessensbereiche der Einzelnen zu
Regeln, gibt es Gesetze. Im Grund ist jedes Gesetz eine
Einschränkung der persönlichen Freiheit.
ja. nur trifft diese definition von „gesetz“ genausogut auf ein königreich zu. auch einem könig kann die persönliche entfaltung seines volkes am herzen liegen, sodaß er gesetze erläßt, die alle so einschränken, daß sie einander nichts mehr antun können oder wollen. dieser gedanke ist so alt wie die 10 gebote oder wahrscheinlich viel älter. mit demokratie hat das nichts zu tun.
Wenn du also für eine Abschaffung bestimmter Verbote
plädierst, weil diese deiner Meinung nach die Freiheit
einzelner oder gar der Mehrheit einschränken, müsstest du
logischerweise für die Abschaffung sämtlicher
Gesetzt und Gebote plädieren.
wieso? zuerst muß klar sein, welche freiheiten hier überhaupt gemeint sind und welche werte wir als die höchsten einschätzen.
Der „logische“ Gegenpart zur Demokratie ist also keineswegs
die Diktatur, sondern eine Art gesetzlose Anarchie.
der logische gegenpart einer volksherrschaft ist die herrschaft einer einzigen kraft ÜBER das volk, zb. ein königreich. eine diktatur ist es nicht notwendigerweise.
gruß
datafox
Moin
Parteien, die es als erklärtes Ziel
haben, die Demokratie abzuschaffen, ähneln Kriminellen, die
als erklärtes Ziel haben, Eigentum zu rauben.richtig. und in einer funktionierenden demokratie kommen
solche kräfte erst gar nicht an die macht.
Mir ist jetzt nicht klar, ob wir unter einer „funktionierenden Demokratie“ das gleiche verstehen. Für mich gehören Gesetzte zu ihrem Schutz zu einer funktionierenden Demokratie durchaus dazu.
Wenn man es lediglich auf Wahlergebnisse beschränkt, dann hättest du Unrecht. Wir erleben oft genug, dass kleine Splitterparteien, die knapp über die 5% Hürde hinauskommen (also eigentlich nur einen sehr geringen Prozentsatz der deutschen Bevölkerung repräsentieren) durch Koalitionen erheblichen Machteinfluss geltend machen können (auch „Königsmacher“) genannt.
und wenn doch, dann
hat das volk es nicht anders verdient, bzw. das wahlsystem hat
versagt. dann bleibt nur noch abhauen solange du noch kannst!
Mir ist es lieber, eine Demokratie schützt sich ausreichend, damit dererlei Gefahr gar nicht erst besteht und alle bleiben können wo sie sind.
Falsch. Das Wesentliche Merkmal einer Demokratie ist nicht der
Wille der Mehrheit, sondern der Schutz der Minderheit.das ist ideologie.
Natürlich, wenn du so willst, ist Demokratie nichts weiter als eine Ideologie, die aus der Ohnmacht der Menschen angesichts monarchischer Diktaturen heraus entstanden ist.
in vielen demokratien werden minderheiten
eben nicht oder weniger geschützt. warum nicht? weil die
mehrheit es nicht für nötig hält.
Dann haben wir es aber nicht mehr mit Demokratien sondern mit einer Diktatur der Mehrheit zutun (wer sagt, dass eine Diktatur immer nur von einer Person oder einer Minderheit ausgehen muss ?).
Mal ein hypotetisches Beispiel: Wenn die Mehrheit der SPD/Grüne/FDP beschießen würde, für die nächsten Wahlen allen CDU-Parteimitgliedern das Wahlrecht zu entziehen, dann wäre das zwar eine Mehrheitsentscheidung, aber absolut undemokratisch und somit in D nicht verfassungsgemäß. Die CDU-Mitglieder hätten dann das demokratisch verbriefte Recht, das Verfassungsgericht anzurufen, um dererlei zu verhindern. (Und somit erkennen wir, dass auch die Gewaltenteilung unabdingbare Voraussetzung einer Demokratie ist).
Mittelpunkt des demokratischen Wertesystems steht immer der
Eigenwert des Individuums. Jedem Einzelmenschen soll eine
möglichst große Entfaltungsmöglichkeit seiner Persönlichkeit
gesichert werden. Diese „individuelle Freiheit“ wenn du so
willst, endet da, wo die des anderen anfängt. Um diese sich
teilweise widerstreiten Interessensbereiche der Einzelnen zu
Regeln, gibt es Gesetze. Im Grund ist jedes Gesetz eine
Einschränkung der persönlichen Freiheit.ja. nur trifft diese definition von „gesetz“ genausogut auf
ein königreich zu. auch einem könig kann die persönliche
entfaltung seines volkes am herzen liegen, sodaß er gesetze
erläßt, die alle so einschränken, daß sie einander nichts mehr
antun können oder wollen. dieser gedanke ist so alt wie die 10
gebote oder wahrscheinlich viel älter. mit demokratie hat das
nichts zu tun.
Das stimmt, nur der Unterschied ist, dass in einer Monarchie der König „nach Belieben“ Gesetze zum Schutze seines Volkes oder Minderheiten erlassen kann oder eben auch nicht (wenn es ihm nicht beliebt). Diese Willkür in der Hand eines Menschen oder einer Gruppe von Menschen entspricht nicht den Grundsätzen von Demokratie. Entscheidend sind also nicht nur, dass es Gesetze gibt, sonder auch, wie sie zustande kommen (Stichwort Gewaltenteilung).
Wenn du also für eine Abschaffung bestimmter Verbote
plädierst, weil diese deiner Meinung nach die Freiheit
einzelner oder gar der Mehrheit einschränken, müsstest du
logischerweise für die Abschaffung sämtlicher
Gesetzt und Gebote plädieren.wieso? zuerst muß klar sein, welche freiheiten hier überhaupt
gemeint sind und welche werte wir als die höchsten
einschätzen.
Das sind aber politische Entscheidungen, die da getroffen werden müssen (beruhend z.B. auf einem gesellschaftlichen Konsens) und keine logischen.
Der „logische“ Gegenpart zur Demokratie ist also keineswegs
die Diktatur, sondern eine Art gesetzlose Anarchie.der logische gegenpart einer volksherrschaft ist die
herrschaft einer einzigen kraft ÜBER das volk, zb. ein
königreich. eine diktatur ist es nicht notwendigerweise.
Wieso ?
Gruss
Marion
meinungsdiskussionen
hallo,
Menschen die glauben, sie können Meinungsdiskussionen (und
dabei geht es hier im Wesentlichen) komplett von der Person,
die dies Meinung äußert trennen, sind nicht sachlich sondern
sind sich offenbar genau dieses Unterschieds: Meinung -
Sachlichkeit gar nicht bewusst. Eine Meinung ist immer
subjektiv.
meine meinung zu nazis, neonazis und auschwitzlügnern brauche ich wahrscheinlich hier nicht auszuführen. erstens kann sich jeder zusammenreimen was ich davon halte und zweitens ist meine meinung irrelevant.
wir diskutieren aber nicht meinungen über neonazis oder persönliche haltungen zu diversen verboten, sondern die begründungen für diese. das ist ein unterschied. wenn ich sage, das verbot der auschwitzlüge ist schwach begründet, dann ist das keine meinungsäußerung über die auschwitzlüge oder deren verbot sondern ein statement über die involvierten argumente, warum diese verboten sein soll bzw. warum nicht. das ist keine meinungsdiskussion sondern eine sachdiskussion! aber anscheinend können manche das argument von seinem inhalt nicht trennen.
oh, so hatte ich dich nicht verstanden. Dieses Argument ist
meiner Meinung auch nicht stichhaltig, da du den Leuten das
Denken (Gedankengut) eh nicht verbieten kannst.
man kann denken verbieten, indem man die inhalte kriminalisiert. m.e. bringt es aber genau das gegenteil: die verbotenen inhalte werden mystifiziert und interessant gemacht.
Im Gegenteil versuchen die Rechten,
dererlei mit ein bisschen Verdrehung und Übertreibung immer
wieder, der staunenden, unbedarften Masse als eine Art
„Maulkorb“ zu verkaufen, fühlen sich in ihren demokratischen
Rechten eingeschränkt und was weiss ich nicht was alles
*Träneninaugenhab*.
ja. sie müssen sich aber gefallen lassen, daß man dann darauf sagt: wer faschistische ideen vertritt, darf nicht die rechte in anspruch nehmen, die die demokratie garantiert. mit anderen worten: ein bekennender faschist darf meinungsfreiheit nicht für sich erstreiten. er darf sie in anspruch nehmen wenn er sie hat (zb. in den usa), aber dafür kämpfen kann er nicht, ohnen einen widerspruch zu erzeugen.
War das jetzt ein persönlicher Angriff gegen meine Person?
*empörschau* *g*.
du weißt schon was ich meine.
gruß
datafox
Füchsin und Drächin offt.
Hallo Datenfuchs und hallo Drache 
immer wieder kurios bis lustig, wie Ihr Euch in die Haare bekommt und Aussagen voneinander missversteht sowie Euch einander provoziert, ich lese mit 
mal ernsthaft datafox, da steht kein angriff auf dich von marion, diesmal nicht zumindest 
mal ernsthaft marion, du hast jedoch woanders in diesem thread deinem www-nick alle ehre gemacht, ich sah mich auch schon geneigt mich in die reihe der einzufuegen, die bei simone nachfragen, was sie fuer verboten haelt *g*
viele gruesse, peter-lustig