Ihr kennt sicher alle das Gefuehl welches man hat nachdem man masslos zuviel gegessen hat. Z.b. nen brutal fetten Schweinebraten. Ein paar Burger vom BK. Einfach zuviel! Der Kreislauf macht seine Probleme, man kann sich kaum bewegen, usw…
Nun, mein Problem ist, dass ich dieses Gefuehl schon nach kleinsten Mahlzeiten habe. Es reicht oft schon eine Kleinigkeit damit ich „in den Seilen haenge“. Esse ich normal, wie meine Freunde, Kollegen bin ich praktisch die naechtsen 2 Stunden unbrauchbar.
Der Arzt hat ein paar Routineuntersuchungen gemacht, aber nichts aufregendes gefunden. Und ich denke daran aendert sich auch nichts wenn man ihn nich mit der Nase drauf stoesst.
Das ganze geht inzwischen schon ueber ein Jahr. Etwas psychisches schliesse ich aus bzw. bin mir sicher dass es hiervon nicht kommt.
Folgendes ausserdem:
sehr frischer Kaugummi, Mundwasser, etc. macht die ganze Situation ertraeglicher (regt wohl irgendwas an?)
ebenso etwas Alkohol beim essen
Meine Frage waere:
was kann physisch dahinterstecken? (gastroskopie wurde uebrigens schon gemacht, is ok) organisch oder bakteriell?
was genau bewirkt oder regt alkohl an? Fettverdauung? Galle?
Persoenlich glaube ich dass irgend etwas funktionell nicht i.o. ist…
sehr frischer Kaugummi, Mundwasser, etc. macht die ganze
Situation ertraeglicher (regt wohl irgendwas an?)
ebenso etwas Alkohol beim essen
Hmm. Isst du sehr würzarm? Alldieweil viele der Dinge wie Senf, Meerettich, Kümmel, … und auch Pfefferminz sehr wohl verdauungsanregend wirken.
Dieses pflanzliche Präparat wäre mal mein Tipp, außer gut gewürzt (ich meinde damit nicht scharf) zu essen.
Daneben helfen auch warme Getränke. Wie wäre es denn mit einem Tee nach dem Essen. Oder auch einfach nur heisses/warmes Wasser. Kaffee wirkt auch sehr schnell auf die Nerven im Darm.
Persoenlich glaube ich dass irgend etwas funktionell nicht
i.o. ist…
Bleiben wir erst mal auf dem Teppich. Vielleicht braucht deine Verdauung einfach nur etwas „Anschub“.
Der Arzt hat ein paar Routineuntersuchungen gemacht, aber
nichts aufregendes gefunden. Und ich denke daran aendert sich
auch nichts wenn man ihn nich mit der Nase drauf stoesst.
Hat er auch auf Hepatitis A getestet ? Man sagt zwar, dass Hepatitis A keine chronische Form entwickelt, aber sie kann auch recht lang andauern und das Verdauungssystem stören. Typisch ist Völlegefühl und Abneigung gegen bestimmte Nahrungsmittel bis zum Ekel.
Also zunächst die Leberenzyme messen, wenn diese auffällig sind auf Hepatitis A testen.
Udo Becker
hallo,
es gibt verschiedene möglichkeiten, von unverträglichkeiten,
die eine umkehrreaktion hervorrufen. psychisch/ physisch und umgekehrt.
google…psychokinesiologie nach klinghardt…dort findest du mediziner und heilpraktiker die sich mit diesen thema beschäftigen
„regulationsdiagnostik“, in mölln gibt es eine klinik, das wäre meine
wärmste empfehlung. lg konstanze
funktionell nicht in ordnung, sagst du, … na da gehört die psyche aber dazu. so klar kann man das nicht trennen: „körperlich funktionelle störung, aber nichts psychisches“.
wenn der dok keine fiesen krankheiten gefunden hat, bliebt in deinem fall die funktionelle störung. gerade diese (also die störung der organfunktionen und des gesamten körpersystems) wird insbesondere durch das nervensystem beeinflusst.
denkbar, und mir aus vielen fällen bekannt, ist eine art innere anspannung beim essen, also eine eigentliche stressreaktion, die dazu führt, dass die nahrung nicht in ruhe aufgenommen und verdaut werden kann. unwohlsein wird oft durch anspannung und stress ausgelöst und innerviert besonders gerne die verdauungsorgane. das heisst dann beim arzt „funktionelle körperliche störung“, weil der einen normalen patienten natürlich nicht „bekloppt schreiben“ kann und viele patienten vor einem psychischen zusammenhang zurückschrecken. sie kommen dann nicht wieder und gehen zu einem anderen arzt, der eine (beruhigende) „rein körperliche“ störung aufschreibt.
ginge es um wirkliche heilung, würden ärzte und patienten sich bei funktionellen störungen in einem längeren gespräch um lebenssituation und gefühlslage von patienten kümmern. die soll es noch geben…
p.s.: funktionelle störungen machen einen riesigen teil aller arztkonsultationen aus. meine letzte info liegt bei 40%! in unserem auf schnelle linderung und schnelles geldverdienen ausgerichteten gesundheits-system kommt es oft zu unnötigen oder fragwürdigen behandlungen von funktionellen störungen. motto: „pille beim arzt, gespräch bei psychischer krankheit“.
das ist aber nicht so auf-spaltbar und sehr schade!