Vergessen oder nicht vergessen beeinflussbar?

Hallo zusammen,
ich würde mal sehr gerne wissen, ob man beeinflussen kann, ob man etwas vergisst oder sich behält (die Haustür abzuschließen, das Licht auszumachen, Termine…) und ob es sinnlos ist, jemandem etwas vorzuwerfen, weil er sich etwas nicht behalten kann! Hängt das vielleicht stark vom Stress der Person ab oder vom IQ oder von der Lernfähigkeit, oder spielen so viele Faktoren dabei mit, dass man überhaupt nicht sagen kann, warum man etwas vergisst/nicht vergisst (außer es wurde oft genug wiederholt/es ist mit starken gefühlen verbunden; aber ich spreche jetzt nur von den alltäglichsten Dingen)?

Kann man sich damit rechtfertigen, dass man einfach nicht 100%ig in der Lage ist, sich etwas zu merken?

Hallo MOlt3N,
was einem Menschen wichtig ist, behält er leicht. Was ihm/ihr unwichtig ist, wird vergessen.
Die Wichtigkeiten bilden sich (besonders bei jungen Menschen und das ist auch logisch, denn Sozialverhalten will erlernt werden) vorrangig über Lust, Laune und persönlichen Nutzen.
So man sich eine Sache unabhängig von Lust und Laune wichtig machen will, muß zunächst ein kognitiver Prozeß stattfinden, sprich, es muss die Erkenntnis reifen, daß eine Umschulung des eigenen Verhaltens nützlich und nötig ist für ein soziales Miteinander. (Das Gegenteil von sozialem Verhalten nennt man übrigens asoziales Verhalten).
Diese Umschulung kann dann durch Disziplin, Achtsamkeit und Hilfsmittel (Freunde um Erinnerung bitten, kleine Merkzettel auf den Lichtschalter kleben etc.) trainiert und so ein neues Verhalten kultiviert werden.

Kann man sich damit rechtfertigen, dass man einfach nicht
100%ig in der Lage ist, sich etwas zu merken?

Kann man schon, ist aber kindisch und dumm.
Kurz gefaßt: wer will, sucht nach Möglichkeiten - wer nicht will, sucht nach Ausreden.
Shebop

Hallo Shebop,

was einem Menschen wichtig ist, behält er leicht. Was ihm/ihr
unwichtig ist, wird vergessen.

das stimmt so pauschal nicht.
Mir passiert es immer wieder, daß ich Erinnerungsausfälle bei Namen habe. Selbst bei Kollegen, mit denen ich schon viele Jahre, wenn auch nicht regelmäßig, zusamenarbeite, krieg ich immer wieder Probleme, deren Namen aus dem Gedächtnis zu holen. Und Du kannst mir glauben, daß es mir wichtig ist, die Namen parrat zu haben. Die Kollegen sind mir durchaus sympatisch und ich arbeite gerne mit ihnen zusammen.
Andererseits kann ich mir höchst komplizierte Bezeichnungen von chemischen Verbindungen problemlos merken.

Erinnern ist weit komplexer als die meisten denken.

Gandalf

Nabend Gandalf,

Und Du kannst mir glauben, daß es mir wichtig ist, die
Namen parrat zu haben.

Das glaube ich dir gerne. Aber dies ist ja kein Widerspruch zu meiner Aussage. Man kann Menschen sympathisch finden, gern mit ihnen arbeiten und trotzdem sind sie für einen persönlich überhaupt nicht wichtig. Auch hat der (spätere) Wunsch nach Erinnerung eines Namens einen anderen Ursprung als das Merken desselben. Der Wunsch nach Erinnerung ist egoistisch (im Sinne des Wortes, nicht populärpsychologisch), das Merken von Dingen die den anderen betreffen ist das Gegenteil.
So es dir wichtig ist, dem anderen zu zeigen, daß du ihn für wert befunden hast ihm soviel Aufmerksamkeit zu schenken seinen Namen zu erinnern, dann wirst du den Namen entweder aufschreiben (wenn du weißt, daß du ihn ansonsten vergißt) oder ihn 20mal innerlich runterrattern oder sonstwie lernen.

Andererseits kann ich mir höchst komplizierte Bezeichnungen
von chemischen Verbindungen problemlos merken.

Diesem ‚problemlosen Merken‘ ist aber ein Lernprozeß vorausgegangen:
So, wie du Formeln erlernt und deren Logik kultiviert hast, läßt sich auch die Aufmerksamkeit gegenüber anderen trainieren und kultivieren -
nur so kann ein Lernprozeß in einen (Quasi-)Automatismus übergehen.
(Es gibt nichts Gutes, außer man tut es! / Kästner).
Gruß zur Geisterstunde von Shebop

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Hallo ich bin auch so ein Namenstrottel, aber meist ist es dann, dass ich den Leuten dann quasi innerlich andere Namen gegeben habe, die ich im normalen Alltag aber nicht nutzen kann.
so hab ich oft das Problem mit Kollegin A’s Freund /Dauerlebensabschnittsgefährten. Er selbst ist echt nett, war eine ganze Zeit auch mit Kollege, da er als Netzadmin auch fürchterlich wichtig hier war… trotzdem ist er eben für mich immer nur A’s Freund und nicht H. (den Anfangsbuchstaben krieg ich immer noch hin, aber dann haperts, er hat auch einen nicht ganz üblichen Namen, obwohl ich schonmal jemanden mit dem NAmen kannte und gar nicht mochte- der andere schmachtete mich in der Schule immer an, also durchau ein KO Kriterium für den Namen).
Solang ich also immer nur über A’s Freund rede gehts, dann kann ich fragen, „kommt dein Freund auch zum Grillen“ oder „Hast du die neue Frisur von A’s Freund schon gesehen“ aber wenn er dann da ist, zb. auf jener Grillparty und ich fragen will „Hey H, reichste mal die Cola rüber“ dann wirds schon eng und ich dürste dann bis er ausgerechnet mal zum Fleisch ist, damit ich den zweitnächsten anhauen kann, ob er mal was rüberreicht.
Gruß Susanne

Dann ist mein Ältester kein Mensch…
…denn er vergisst und verliert ständig Sachen, die ganz wichtig für ihn sind.

was einem Menschen wichtig ist, behält er leicht. Was ihm/ihr
unwichtig ist, wird vergessen.

Gerade erst hat er seine Tasche (oder Rucksack) mit Handy, Geld und allem möglichen wichtigen Zeugs auf dem U-Bahnhof oder S-Bahnhof stehen lassen und fuhr ohne was weiter. Es war irre kompliziert und stressig für ihn, das alles wieder zu bekommen. Auf diese Weise hat er schon mindestens ein Fahrrad und weißichnochwas vergessen, verloren etc.
Alles äußerst wichtige Sachen. Für ihn wichtig.
Ich neige also dazu, ähnlich wie Gandalf, zu sagen: Es ist komplizierter. Möglicherweise hat es mit unbewussten autodestruktiven oder selbstbestrafenden Tendenzen zu tun.
Gruß,
Branden

Hallo Branden,

…denn er vergisst und verliert ständig Sachen, die ganz
wichtig für ihn sind.

Persönliche Wichtigkeiten sind aber andere als diejenigen, die von der Gesellschaft auferlegt werden!

Gerade erst hat er seine Tasche (oder Rucksack) mit Handy,
Geld und allem möglichen wichtigen Zeugs auf dem U-Bahnhof
oder S-Bahnhof stehen lassen und fuhr ohne was weiter.

Diese Dinge sind wichtig im Sinne der gesellschaftlichen Ordnung, nicht aber zwangsläufig für uns persönlich. So leicht wir Regenschirme etc. vergessen, so schwerlich vergessen wir unseren eigenen Geburtstag, den Namen der Menschen, die uns etwas bedeuten, das Datum des Urlaubstarts u.a.

Alles äußerst wichtige Sachen. Für ihn wichtig.

Aber nur in zweiter Hinsicht, d.h. erst in der Konsequenz des Verlustes, erst dort greift die Wichtigkeit bezüglich solcher Dinge wie Personalausweiß, Mobiltelefon etc.
Die persönlichen Wichtigkeiten aber greifen in erster Hinsicht, also von vornherein, sie sind uns bewußt nicht erst dann, wenn wir sie verlieren. Sie sind uns bewußt, weil wir sie nicht verlieren (oder auch nur Tendenzen in diese Richtung ausschließen) wollen. Da liegt der Unterschied.

Ich neige also dazu, ähnlich wie Gandalf, zu sagen: Es ist
komplizierter. Möglicherweise hat es mit unbewussten
autodestruktiven oder selbstbestrafenden Tendenzen zu tun.

Ich glaube vielmehr, daß die Art des unbewußten Umgangs gesellschaftsfähig geworden ist, ebenso wie gängige Entschuldigungen hierfür („ich bin halt vergesslich - Punkt“).
Wenn die eigene Schlusigkeit so erklärt wird, gibt es nichts mehr zu hinterfragen, das Thema ist abgehakt und die anderen haben sich zwangsläufig damit zu arrangieren. Eine ganz einfache Sache für den Vergesslichen, denn er hat ja selbsternanntermaßen ‚keinen Einfluß darauf‘, ob er etwas vergißt oder nicht. Jemand, der so argumentiert denkt offensichtlich nicht Chef seiner Taten zu sein, sondern von vorgegebenen (genetischen/vererbten/anerzogenen, was auch immer als Entschuldigung herangezogen wird) Strukturen marionettenhaft fremdbestimmt zu werden. Das mag tw. so sein, gleichwohl ist es jedoch jedem Menschen freigestellt sich in Sachen Aufmerksamkeit weiterzuentwickeln, selbst aus einer erdachten Fremdbestimmung heraus.
Wichtig ist, was wir uns wichtig machen und nicht das, was uns als wichtig vorgesetzt wird.

In diesem Sinne erscheint mir dein Sohn (unbekannterweise) mit diesem Vergesslichkeitspunkt weitaus sympathischer als jemand, der o.g. gesellschaftliche Wichtigkeiten an erste Stelle setzt, sprich seine Geldbörse/Papiere nie verliert, dafür aber bspw.den Geburtstag des besten Freundes.
So gesehen ist die Rucksack-Vergesslichkeit deines Sohnes gesünder und menschlicher als es für manche zunächst erscheint. :wink:
Freundliche Grüße sendet Shebop

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Hallo Susanne,

aber meist ist es dann, dass ich den Leuten dann quasi innerlich
andere Namen gegeben habe, die ich im normalen Alltag aber nicht
nutzen kann.

kenn ich :smile: und das ist ein gutes Beispiel für die Struktur, die ich meine: indem du das tust, machst du dir diesen Namen zu eigen, verknüpfst ihn mit Emotionen, so daß er eine persönliche Komponente bekommt, und sich daher leicht merken läßt. Oftmals zielen solch innere Namensgebungen ja auf Verhaltensweisen der betreffenden Person ab (eine Sekretärin auf einer früheren Arbeitsstelle wurde bspw. von vielen meiner Kollegen hinter ihrem Rücken ‚Pitbull‘ genannt).

Ebenso, wie sich solche selbstgegebenen Namen ins Gedächtnis einbinden lassen, lassen sie sich mit dem tatsächlichen Namen der Person verknüpfen: Ich hatte bspw. arbeitstechnisch eine lange Zeit u.a. auch Praktikanten zu betreuen, sehr viele kamen und gingen und die Namen zu behalten war nicht immer leicht. Also habe ich mir Eselsbrücken gebaut wie: „er nervte gestern und nervt morgen - groß, blond und schiefe Zähne: Torben“, oder „wird ängstlich, wenn ich nicht gleich griene, die schüchterne, kleine Sabine“. Diejenigen, die ich anfangs trotzdem vergaß, fragte ich jedesmal erneut, solange bis ich den Namen drauf hatte (manchmal ergab sich die Eselsbrücke auch gerade dadurch: „jedesmal vergeß ich sie - die braunhaarige Leonie“).

Würde ich nicht nachfragen, hätte ich ja die Erwartungshaltung der Unfehlbarkeit an mein Gedächtnis (das wäre märchenhaft) und würde mich anders darstellen als ich bin! Wozu sollte ich dies tun? Um schlauer zu wirken als ich bin? Für mich ist das nicht erstrebenswert.
Aber gerade dies erneute Nachfragen scheint vielen unangenehm zu sein, dabei besteht dazu m.E überhaupt kein Grund, denn wir sind ja keine Computer.
Beste Grüße von Shebop

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Gerade deshalb schrieb ich ja:
„wichtig FÜR IHN sind“ !! Nicht für die Gesellschaft. Der ist es egal, ob er seine Tasche mit Handy usw. verliert.

…denn er vergisst und verliert ständig Sachen, die ganz
wichtig für ihn sind.

Persönliche Wichtigkeiten sind aber andere als diejenigen, die
von der Gesellschaft auferlegt werden!

Eben, eben! Das sehe ich genauso und deshalb habe ich das ja gerade beschrieben, weil es ungewöhnlich , zumindest schwer erklärlich ist.

Wichtig ist, was wir uns wichtig machen und nicht das, was uns
als wichtig vorgesetzt wird.

ER braucht das Geld, ER braucht das Handy - ER hatte das Problem damit.
Theoretisch sind wir uns völlig einig und deshalb ist das Problem eben noch ungeklärt.
Gruß,
Branden

Kann man sich damit rechtfertigen, dass man einfach nicht
100%ig in der Lage ist, sich etwas zu merken?

Hi, es kommt darauf an, worum es geht: Hast Du Probleme, dir Termine zu merken, kann man schon mal zugeben, dass dies einem einfach schwerfällt.

Vergisst Du aber, den Herd auszumachen, und deine Bude brennt ab, was nutzt Dir da ne Ausrede?

Will sagen, Menschen, die extrem vergesslich sind, müssen sich halt Methoden suchen, mit denen sie es hinkriegen, sich an diese Sachen zu ‚erinnern‘. 'Ne Art Checkliste halt.

Mit den ‚alltäglichen‘ Sachen wie ‚hab ich den Hausschlüssel, ist der Herd aus, ist das Fenster zu, …‘ geht das recht einfach, sich das anzutrainieren.

Mit Terminen ist das etwas schwieriger (das obig genannte ist ja JEDES Mal relevant, wenn ich die Wohnung verlasse, deshalb kann man sich da schon ganz gut Routine antrainieren).

Aber auch bei Terminen lässt sich eine gewisse Routine antrainieren:
ZB ganz konsequent jeden Abend vorm ins-Bett-Gehen schauen, was am nächsten Tag ansteht, auf nen Zettel schreiben, und diesen zB neben den Wecker legen oder so.

Übung macht den Meister!

gruss, isabel

Hi,

wie alt ist dein Sohn? Ich vermute mal noch nicht SOOOO alt, dass er vollkommen unabhängig vom Geld der Eltern ist. DU weißt, was für stress auf ihn wartet, wenn Geld, Handy, Fahrrad weg sind. DU weißt, wie schwer man sich Geld erarbeitet und wie schnell es ausgegeben ist. ER weiß das nciht. Er merkt es, wenn es weg ist / alle ist, aber das Gedächtnis verzeiht ihm alles. Die Eltern ersetzen das verlorene Taschengeld - er muss es sich nciht, wie Du, wenn Dir was geklaut wird, erst wieder selber verdienen und also bis nächsten Monat warten.
Das ist mit persönlicher Wichtigkeit, Bedeutung gemeint. Ich kenne das auch so aus der Erfahrung mit meinen Schülern. Vor allem die Schüler, die direkt von der Realschule kommen, sind sehr sorglos mit ihrem Geld. Diejenigen, die zwischendrin eine Berufsausbildung hatten und gearbeitet haben, sind da anders gestrickt. Ganz Kleine (solange die Pubertät noch nicht wirklich losgegangen ist) achten auf ihr Geld, weil die Eltern da Stress machen. Da hat das Geld tatsächlich eine persönliche Bedeutung, denn auch die Eltern haben mehr bedeutung im Leben. Mit der Pubertät möchte man alles alleine machen, anders als die Eltern, und da hat man da nicht mehr so viel druck. Aber man ist es eben noch gewohnt, dass die Eltern einem alles hinterherräumen, verzeihen, lösen.

die Franzi

Branden - wir sind gar nicht weit voneinander entfernt in unseren Gedankengängen, stimmt. Ich glaube, der Unterschied liegt darin, daß ich ‚gesellschaftliche Wichtigkeiten‘ anders definiere als du.
Ein Handy fällt für mich nicht unter den Punkt ‚persönliche Wichtigkeit‘, da es lediglich das gesellschaftliche Mittel ist, um eine ‚persönliche Wichtigkeit‘ zu untermauern, bspw. durch Anrufe bei der Liebsten. Der Verlust des Mittels hat jedoch eine andere Tragik, als der Verlust der Beziehung, die dahinter steht und die die ‚persönliche Wichtigkeit‘ darstellt.
Gruß, Shebop

Hi,

hier sucht jemand nach einer entschuldigung für Vergesslichkeit *gg*. MAn kann sien Gedächtnis tatsächlich trainieren. Terminkalender führen (und auch benutzen). Sachen auswendig lernen (Gedichte, Sprüche, vokabeln, die mannschaftsaufstellung im Finale am kommenden Sonntag …).Memory spielen … Im Buchhandel findest Du sicher auch jede Menge literatur zum Thema Gedächtnistraining.

die Franzi

Hi,

shebop hat Dir ja schon Tips gegeben, wie du das mit den Namen machen kannst.
In der Schule muss ich ja jedes Jahr so 100 - 150 neue Schüler mit Namen anreden können, und ich habe das nach 2 Wochen drauf. Nun hilft mir der Sitzplan, was außerhalb der Schule nun nciht so gut funktioniert. Aber mein wichtigster Trick ist universell einsetzbar: Sobald du den Namen einer Person weißt, benutze ihn. Sprich die Person mit Namen an, und schaue sie dabei an. Wenn es direkt nachdem sich die Person vorgestellt hat, nichts gibt, was du wissen willst, dann erfinde etwas. Beende einfach jede Aussage, die Du an diese Person richtest, mit deren Namen: „Schön, dass Du gekommen bist, Susanne.“ „Susanne, möchtest Du Deinen Kaffee mit Milch?“ Angenehmer Nebeneffekt: Dein Gesprächspartner fühlt sich beachtet, fühlt sich wichtig, und fühlt sich wohl.
Benutze den Namen auch, wenn du über die Person sprichst: Nenne H eben nicht „Annes Freund“ oder „H“ oder „Dein Freund“ sondern bei seinem richtigen Namen. und wenn er dir grad nicht einfällt, dann frag, und setz dann den eigentlichen Satz MIT namen fort.

Die Franzi

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Hi Franzi,
du hast das in einfacheren Worten besser dargelegt als ich (ich neige dazu oft zu verkomplizieren, eine Marotte). Diesem und dem unteren Kommentar zur steten Anwendung des Names stimme ich in allen Punkten zu.
Beste Grüße, Shebop

sondern bei seinem richtigen Namen. und wenn er dir grad nicht
einfällt, dann frag, und setz dann den eigentlichen Satz MIT
namen fort.

Hallo Franzi, die andern Tipss in Ehren, aber das ist arg peinlich noch nachzufragen, wenn ich nach gut 5 Jahren immer noch nicht nen Namen von nem Kollegen (ok wir haben meist an unterschiedlichen Tagen dort gearbeitet- studentische Hiwis halt-, aber seine Freundin A war Jahrelang mit mir in den selben Seminaren an der Uni) merken kann, also jedenfalls nicht so, dass er mir immer spontan einfällt, wenn ich ihn grad brauchen könnte. (wir haben ein Computerproblem?, dann lass uns doch lieber ? fragen als auf den Remotedestoptrupp der univerwaltung zu warten, mensch wie hieß er denn noch gleich…na der der bis vor 2 Jahren hier den Netzadmin machte/A’s Freund halt, der holt sie nachher sowieso ab, wie jede Woche)
Ok das ist aber auch echt mein Extrembeispiel, was mir wirklich ziemlich peinlich ist.
Gruß Susanne

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Hi,

ok, is verständlich. dann pass auf, wenn du den namen das nächste mal hörst, und verwende ihn in stillen selbstgesprächen. und wenn du ihn dann wieder mal siehst / mit jemandem über ihn redest, siehe oben.

Die Franzi

Hi,

ok, is verständlich. dann pass auf, wenn du den namen das
nächste mal hörst, und verwende ihn in stillen
selbstgesprächen. und wenn du ihn dann wieder mal siehst / mit
jemandem über ihn redest, siehe oben.

Der gag ist ja im Steillen Kämmerlein hab ich ihn notfalls parat, oder zumindest nach ner Runde grübeln fällt er mir wie Schuppen…manchmal auch gerade dann wennich den Namen mal nicht brauch sondern nur so an irgendwas denk, wo er auch irgendwie dabei war oder eben grade nicht oder so…
Er liegt mir ja auch sonst oft auf der Zunge, aber die führt bekanntlich nicht ins Hirn.
Also spontan ist das Problem, wenn ich Zeit hab zum Grübeln, vor enem Anruf, dann ist das kein Problem, dann sprech ich ihn auch immer ganz fleißig mit Namen an, damit er nicht denkt, ich könnt ihn mir nicht merken :wink:
Oder ich verschieb den Anruf bis mir der Name einfällt… irgendwann mitten in der Nacht, wenn ich aufs Klo muss oder so kommts dann „hmm, morgen muss ich aber endlich H. anrufen *pling*“ (hier bräuchte ich ein Glühlämpchensmilie)
das ist ziemlich ungünstig, es ist dunkel, drum ist nichts mit aufschreiben, gleich anrufen ist auch nicht und der Name ist dann so fest im Hirn, dass er das bestimmt nicht wieder raus geht…denkste.

Gruß Susanne

Moin Franzi

wie alt ist dein Sohn?

Er wird dieses Jahr 18.

Die Eltern ersetzen das
verlorene Taschengeld

Na, das sehe ich nicht unbedingt. :wink:
Gruß,
Branden

Hi,

Die Eltern ersetzen das
verlorene Taschengeld

Na, das sehe ich nicht unbedingt. :wink:

Naja, aber wenn du (papa) schon am 20. ein blankes Konto hast (inkl überziehungss- und dispokredit zuende), dann ist eben kein geld mehr da, auch der Kredit kostet geld. Betteln bei freunden is peinlich, … etc. Du weißt was ich meine.
Sohnemann kriegt bei dir immer noch ein Dch überm kopf, essen und Klamotten, Service von Hotel Mama (ist gar nicht mal bös gemeint). Er tickt da anders.

Die Franzi