Verhütungsstäbchen

Huhu,

nächstes Jahr muss mein Verhütungsstäbchen raus, und ich frage mich an welchen Arzt ich mich wenden soll.

Zu meine Frauenarzt will ich nicht mehr, den wechsel ich jetzt. Der neue Frauenarzt „weigert sich“ weil er von der Methode nix hält.

Allgemeinmediziner denk ich, würde ich nicht den entscheidenen Schnitt zutraun, die haben mir zu wenig Praxis mit dem Messerchen, denk ich (Naja ich denke das Stäbchen wird auch eingekapselt sein, bisschen fummeln muss wohl sein^^).

Nun meine Frage: Es gibt bei uns eine Notfallpraxis/Schönheitchirugie, ergo die können mit dem Messer umgehn. Frage: Würden die das rausnehmen?
Klar das es nicht umsonst ist, aber bezahlbar ? Was meint ihr?

Gruß Wölkchen

Hallo!

Zu meine Frauenarzt will ich nicht mehr, den wechsel ich
jetzt. Der neue Frauenarzt „weigert sich“ weil er von der
Methode nix hält.

Und wie erklärt er, daß er „nichts davon hält?“ und was schlägt er vor?

Das würde ich mir anhören und ggf. dann einen anderen Arzt suchen. Denn begründen muß er das schon ordentlich. Evtl. kannst Du es dann nachvollziehen und schließt dich ihm an.
Gruß
Carmen

Hallo,

wie darf man das verstehen: „Der neue Frauenarzt „weigert sich“ weil er von der Methode nix hält.“

Ich denke, das Stäbchen soll raus? Und nicht rein. Wenn der Arzt von der Methode nichts hält, sollte das Entfernen also kein Thema sein.

Im übrigen finde ich es nicht okay, pauschal zu sagen, von einer Verhütungs-Methode hält man nichts. Für eine Frau ist eine bestimmte Pille geiegnet, für eine andere eben nicht. Es kommt doch immer sehr auf die Frau an, ihre individuelle Situation, die gesundheitliche Vorgeschichte, psychologische Dinge (wie sicher fühlt man sich mit Methode X) und auch in Bezug darauf, wie praktisch sie eine bestimmte Methode findet. So einen Frauenarzt finde ich komisch!

Viele Grüße
Anna

Hallo Wölkchen,

vor einigen jahren hat es wegen solcher Stäbchen mal einen ziemlichen Skandal gegeben; an Einzelheiten kann ich mich nicht erinnern. Ich meine aber, es waren jeweils mehrere Stäbchen, die implantiert wurden und die sind wohl im Arm gewandert … es gab fürchterliche Schwierigkeiten, die Dinger zu entfernen, regelrechte Gemetzel teilweise, oft waren kosmetische Operationen danach notwendig.

Die Ärzte hatten sich zunächst wohl über die Entfernung keine Gedanken gemacht … auch der Hersteller war einigermaßen ratlos … Ich weiß nicht, in wieweit die aktuellen Präparate damit vergleichbar sind.
Ursprüngliche Zielgruppe für diese Implantate waren -soviel ich weiß -geistig Behinderte.