Verweis wegen Skateboard?

Guten Tag zusammen,

ich habe heute etwas erfahren, bin stinksauer und weiß nicht wie ich auf das Geschehene reagieren soll.

Meine Tochter ist im September an eine neue Schule gekommen. Diese Schule ist so weit von unserem Stadtteil entfernt, dass mein Kind die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt und den Rest der Strecke per Skateboard zurücklegt. Selbstverständlich, und das möchte ich ausdrücklich betonen, benutzt meine Tochter das Skateboard ausschließlich auf dem Schulweg, nicht auf dem Schulgelände!
Bisher war das kein Problem. Heute jedoch verbat die Sportlerherin!!! meiner Tochter das Skateboard nochmals mitzubringen. Andernfalls würde sie einen Verweis bekommen. Meine Tochter wies die Lehrerin darauf hin, dass sie das Skateboard nur zu Fortbewegungszwecken auf dem Schulweg benutzt, es niemals jedoch auf dem Schulgelände fährt. Die Lehrerin meinte daraufhin, dass ihr das egal sei und drohte abermals mit einem Verweis. Dann meinte meine Tochter, dass sie ja gerne eine schriftliche Erlaubnis von mir vorlegen könne, die bestätigt, dass sie das Skateboard auf dem Schulweg benutzen dürfe. Aber auch das war der Lehrerin egal, meine Tochter würde trotzdem einen Verweis bekommen, wenn sie das Skateboard nochmal dabei haben würde.

Ich bin stinksauer und würde dieser „Pädagogin“ am liebsten mal gehörig die Meinung geigen. Was bildet sich diese Person eigentlich ein? Sie ist weder die Direktorin noch die Klassleitung und die Schulleitung hat in einem Schreiben darauf hingewiesen, dass DER GEBRAUCH unterrichtsfremder Gegenstände, unter anderem Skateboards, Inliner, Roller etc auf dem Schulgelände nicht erlaubt sind. Mein Kind gebraucht das Skateboard jedoch in der Schule nicht!!! Meinem Kind sofort mit einem Verweis zu drohen ist das Allerletzte.

Wie reagiere ich jetzt am besten? Ok, am liebsten würde ich dieser Person Wörter an den Kopf werfen, die ich hier am Board nicht wiedergeben möchte, aber ich weiß natürich auch, dass ich besonnen vorgehen muss, damit diese „Lehrperson“ meine Tochter nicht für den Rest der Schulzeit auf dem Kieker hat. Andererseits kann ich es aber auch nicht durchgehen lassen, dass diese Frau für meine Tochter Regeln aufstellt, die jeglicher Logik entbehren und auch noch mit einem Verweis, welches ja das letzte Mittel ist, droht, ohne selbst wegen ihres Verhaltens Konsequenzen spüren zu müssen.

Was würdet Ihr als Eltern tun? Mich würden aber auch Meinungen von Lehrkräften interessieren.

MfG

Tanja

Hallo Tanja,

bist Du wirklich sicher, dass sich alles so zugetragen hat, wie Du es hier schreibst, bzw wie (ich vermute, dass) Deine Tochter es erzählt hat? Ich könnte mir schon vorstellen, dass die Wahrheit hier etwas „gebogen“ wurde.

Du stellst Deine Tochter für meinen Geschmack zu sehr als Unschuldsengel hin und bist

stinksauer und würde dieser „Pädagogin“ am liebsten
mal gehörig die Meinung geigen. Was bildet sich diese Person
eigentlich ein? Sie ist weder die Direktorin noch die
Klassleitung und die Schulleitung hat in einem Schreiben
darauf hingewiesen, dass DER GEBRAUCH unterrichtsfremder
Gegenstände, unter anderem Skateboards, Inliner, Roller etc
auf dem Schulgelände nicht erlaubt sind.

Warum die Aufregung, wenn sie weder Direktorin, noch Klassenleitung noch Schulleitung ist?

Mein Kind gebraucht
das Skateboard jedoch in der Schule nicht!!! Meinem Kind
sofort mit einem Verweis zu drohen ist das Allerletzte.

Bist Du da in Deinem „gerechten Zorn“ ganz sicher? Auch nicht nur ein „klein bisschen“ gefahren, oder jemand anderen fahren lassen?

Wie reagiere ich jetzt am besten? Ok, am liebsten würde ich
dieser Person Wörter an den Kopf werfen, die ich hier am Board
nicht wiedergeben möchte, aber ich weiß natürich auch, dass
ich besonnen vorgehen muss, damit diese „Lehrperson“ meine
Tochter nicht für den Rest der Schulzeit auf dem Kieker hat.
Andererseits kann ich es aber auch nicht durchgehen lassen,
dass diese Frau für meine Tochter Regeln aufstellt, die
jeglicher Logik entbehren und auch noch mit einem Verweis,
welches ja das letzte Mittel ist, droht, ohne selbst wegen
ihres Verhaltens Konsequenzen spüren zu müssen.

Oben hast Du geschrieben, dass es ein Verbot gibt. Damit dürfte die für Deine Tochter aufgestellte Regel nicht „jeder Logik entbehren“.

Was würdet Ihr als Eltern tun?

Ich würde in folgender Reihenfolge:
Mit meiner Tochter reden, um herauszufinden was wirklich war.
Die Sache drei Nächte überschlafen.
Mit der Lehrerin reden, um herauszufinden was wirklich war.
Die Sache drei Nächte überschlafen.
Vielleicht mit der Schulleitung reden, um zu klären, was erlaubt ist und was nicht.
Ich würde über ein anderes Fortbewegungsmittel als das Skateboard nachdenken. Ich würde auch über die Größe der Zeitersparnis nachdenken, und ob sich es wirklich lohnt. Andere Schüler laufen möglicherweise den gleichen Weg.

Gruß
Jörg Zabel

PS: Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer Dienstaufschtsbeschwerde gegen die Lehrerin … Ich würde das nicht in Erwägung ziehen.

Moien

Kauf einen grösseren Ranzen. Wenn das Board verpackt ist sollte es wesentlich weniger Ärger geben.

Wie reagiere ich jetzt am besten?

Bis 10 zählen und danach die andere Seite hören. Nur ruhig und sachlich fragen was loss war und 5 min zuhören. Nur zuhören. Bis jetzt hast du eine Version der Story, wenn du beide hast kannst du die Leute immernoch zusammenfalten.

Andererseits kann ich es aber auch nicht durchgehen lassen,
dass diese Frau für meine Tochter Regeln aufstellt, die
jeglicher Logik entbehren

Da ist sehr wohl Logik drin. Wenn ein Schüler einen anderen mit Board sieht denkt er: „coole Idee, scheinen die Lehrer durchgehen zu lassen, bring ich morgen auch mit“. Dabei ist es wurscht was der erste mit dem Board macht. Spätestens der 3. fährt auch rum. Und nach 3-4 Wochen kommt die grosse Beschlagnahmeaktion und ein paar dutzend Schüler sind ihre Boards wieder los.

Das will keiner.

cu

Hallo,
wenn Skateboards auf dem Schulgelände verboten sind, wie wird das kontrolliert, dass deine Tochter nicht fährt? Was macht sie mit dem Skateboard, trägt sie es immer unterm Arm?
Versuch dich mal in die Lage der Lehrer zu versetzen: Du magst deiner Tochter 100%ig vertrauen, wenn sie sagt, sie benutzt es nur auf dem Schulweg. Die Lehrer können dies bei 300 oder 500 oder 1200 Schülern nicht.
Ich arbeite an einer Schule. Bei uns müssen Fahrräder auf dem Schulgelände geschoben werden - weißt du, wie oft ich am Tag zu Schülern sage: „Bitte steig ab.“ und wenn ich Glück habe, steigt der/diejenige ab (wenn nicht, wirds langwierig) und von denen, die absteigen, steigen 50% wieder auf, sobald man ihnen den Rücken kehrt. Nicht lustig! (nebenbei: es gibt gute Gründe, warum bei uns das Fahrrad geschoben werden muss, bis man auf der Straße ist und ja, ich weiß, dass ist für die Schüler lästig, allerdings für die 1-4 Klässler, die auf dem Gelände spielen, einfach sicherer)

Inliners kann man nicht schnell anziehen. Ein Skateboard kann man innerhalb von Sekunden hochschnellen lassen und in der Hand haben und dann darf sich der Lehrer auf eine Diskussion einlassen.

Schulen dürfen auch z.B. das Mitbringen von verschiedenen Sachen (z.B. Pokémon-Karten) verbieten. Auch wenn die Karten nur in der Schultasche sind.

Vielleicht kannst du dich aber dennoch an die Klassenlehrerin wenden und ihr das Problem schildern. Vielleicht sieht sie ein, dass es hier eine Sonderregelung geben könnte. Aber große Hoffnungen kann ich dir nicht machen, denn wenn das Mitbringen deiner Tochter erlaubt wird, werden auch andere ihr Skateboard mitbringen und auf gleiche Rechte drängen. Und jetzt darfst du raten, ob sich alle immer daran halten werden, dass die Dinger nicht auf dem Gelände genutzt werden.

Ich sehe das Verbot als Stress-Prävention der Lehrer.

Gruß
Elke

Hallo,

PS: Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer
Dienstaufschtsbeschwerde gegen die Lehrerin … Ich würde das
nicht in Erwägung ziehen.

Und gegen was würde man sich da beschweren? Dass die Lehrerin eine Schulregel durchsetzen wollte?

Gruß
Elke

1 „Gefällt mir“

Hallo,
wenn Skateboards auf dem Schulgelände verboten sind, wie wird
das kontrolliert, dass deine Tochter nicht fährt? Was macht
sie mit dem Skateboard, trägt sie es immer unterm Arm?

Hallo,

Skateboards sind auf dem Schulgelände nicht verboten. Weder die Schulleitung, noch die Klassleitung hat das Mitführen von Skateboards verboten!

Versuch dich mal in die Lage der Lehrer zu versetzen: Du
magst deiner Tochter 100%ig vertrauen, wenn sie sagt, sie
benutzt es nur auf dem Schulweg. Die Lehrer können dies bei
300 oder 500 oder 1200 Schülern nicht.

Wenn meine Tochter die Schule betritt, ist sie sofort im Gebäude. Sie hat also gar nicht die Möglichkeit den Schulhof mit dem Skateboard zu befahren. In den Pausen ist das Board im Klassenzimmer eingeschlossen. Es geht darum, dass der Sportunterricht immer in den letzten beiden Schulstunden ist. Sie muss das Skateboard mit zur Turnhalle nehmen, da sie danach nicht mehr ins Klassenzimmer kommt, da dieses abgeschlossen wird.

Ich arbeite an einer Schule. Bei uns müssen Fahrräder auf dem
Schulgelände geschoben werden - weißt du, wie oft ich am Tag
zu Schülern sage: „Bitte steig ab.“ und wenn ich Glück habe,
steigt der/diejenige ab (wenn nicht, wirds langwierig) und von
denen, die absteigen, steigen 50% wieder auf, sobald man ihnen
den Rücken kehrt. Nicht lustig! (nebenbei: es gibt gute
Gründe, warum bei uns das Fahrrad geschoben werden muss, bis
man auf der Straße ist und ja, ich weiß, dass ist für die
Schüler lästig, allerdings für die 1-4 Klässler, die auf dem
Gelände spielen, einfach sicherer)

Inliners kann man nicht schnell anziehen. Ein Skateboard kann
man innerhalb von Sekunden hochschnellen lassen und in der
Hand haben und dann darf sich der Lehrer auf eine Diskussion
einlassen.

Wie schon gesagt, meine Tochter hat gar nicht die Möglichkeit das Board zu benutzen, da sie direkt von der Straße ins Schulgebäude geht und gar nicht die Schulhof überqueren muss.

Schulen dürfen auch z.B. das Mitbringen von verschiedenen
Sachen (z.B. Pokémon-Karten) verbieten. Auch wenn die Karten
nur in der Schultasche sind.

Das Mitbringen von Skateboards ist an der Schule meiner Tochter nicht verboten. Nur der Gebrauch auf dem Schulgelände, sprich Pausenhof. Aber wie schon gesagt, in den Pausen ist das Skateboard im Klassenzimmer eingeschlossen.

Vielleicht kannst du dich aber dennoch an die Klassenlehrerin
wenden und ihr das Problem schildern. Vielleicht sieht sie
ein, dass es hier eine Sonderregelung geben könnte. Aber
große Hoffnungen kann ich dir nicht machen, denn wenn das
Mitbringen deiner Tochter erlaubt wird, werden auch andere ihr
Skateboard mitbringen und auf gleiche Rechte drängen. Und
jetzt darfst du raten, ob sich alle immer daran halten werden,
dass die Dinger nicht auf dem Gelände genutzt werden.

Ich sehe das Verbot als Stress-Prävention der Lehrer.

Gruß
Elke

Hallo Tanja,

bist Du wirklich sicher, dass sich alles so zugetragen hat,
wie Du es hier schreibst, bzw wie (ich vermute, dass) Deine
Tochter es erzählt hat? Ich könnte mir schon vorstellen, dass
die Wahrheit hier etwas „gebogen“ wurde.

Ich bin 1000% sicher, dass sich alles so zugetragen hat, wie meine Tochter sagt. Du kennst mein Kind nicht. Sie ist ein ehrlicher Mensch und sicher nicht blöd. Sie weiß ganz genau, dass es früher oder später rauskommen würde, wenn die Sache anders abgelaufen wäre als sie es sagt.

Du stellst Deine Tochter für meinen Geschmack zu sehr als
Unschuldsengel hin und bist

stinksauer und würde dieser „Pädagogin“ am liebsten
mal gehörig die Meinung geigen. Was bildet sich diese Person
eigentlich ein? Sie ist weder die Direktorin noch die
Klassleitung und die Schulleitung hat in einem Schreiben
darauf hingewiesen, dass DER GEBRAUCH unterrichtsfremder
Gegenstände, unter anderem Skateboards, Inliner, Roller etc
auf dem Schulgelände nicht erlaubt sind.

Warum die Aufregung, wenn sie weder Direktorin, noch
Klassenleitung noch Schulleitung ist?

Eben weil sie „nur“ die Sportlehrerin ist und deshalb gar nicht bestimmen kann, ob meine Tochter ein Skateboard mitführen darf oder nicht. Sowas entscheidet die Schulleitung, nicht Frau Sportlehrerin.

Mein Kind gebraucht
das Skateboard jedoch in der Schule nicht!!! Meinem Kind
sofort mit einem Verweis zu drohen ist das Allerletzte.

Bist Du da in Deinem „gerechten Zorn“ ganz sicher? Auch nicht
nur ein „klein bisschen“ gefahren, oder jemand anderen fahren
lassen?

NEIN

Wie reagiere ich jetzt am besten? Ok, am liebsten würde ich
dieser Person Wörter an den Kopf werfen, die ich hier am Board
nicht wiedergeben möchte, aber ich weiß natürich auch, dass
ich besonnen vorgehen muss, damit diese „Lehrperson“ meine
Tochter nicht für den Rest der Schulzeit auf dem Kieker hat.
Andererseits kann ich es aber auch nicht durchgehen lassen,
dass diese Frau für meine Tochter Regeln aufstellt, die
jeglicher Logik entbehren und auch noch mit einem Verweis,
welches ja das letzte Mittel ist, droht, ohne selbst wegen
ihres Verhaltens Konsequenzen spüren zu müssen.

Oben hast Du geschrieben, dass es ein Verbot gibt. Damit
dürfte die für Deine Tochter aufgestellte Regel nicht „jeder
Logik entbehren“.

Es gibt das Verbot des Gebrauchs, nicht des Mitführens eines Skateboards.

Was würdet Ihr als Eltern tun?

Ich würde in folgender Reihenfolge:
Mit meiner Tochter reden, um herauszufinden was wirklich war.
Die Sache drei Nächte überschlafen.
Mit der Lehrerin reden, um herauszufinden was wirklich war.
Die Sache drei Nächte überschlafen.
Vielleicht mit der Schulleitung reden, um zu klären, was
erlaubt ist und was nicht.
Ich würde über ein anderes Fortbewegungsmittel als das
Skateboard nachdenken. Ich würde auch über die Größe der
Zeitersparnis nachdenken, und ob sich es wirklich lohnt.
Andere Schüler laufen möglicherweise den gleichen Weg.

Ich glaube nicht, dass andere Kinder den gleichen Weg laufen, denn dann wären sie wohlmöglich 2 Stunden unterwegs, denn die Schule ist am einen Ende der Stadt und wir wohnen am anderen Ende. Würde meine Tochter nur die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen wäre sie ebenfalls mit einer Stunde dabei, da die Anschlüsse Bus-Straßenbahn-Bus beschissen sind und sie die Strßenbahnstrecke daher mit dem Skateboard zurücklegt.

Gruß
Jörg Zabel

PS: Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer
Dienstaufschtsbeschwerde gegen die Lehrerin … Ich würde das
nicht in Erwägung ziehen.

Hallo,

PS: Natürlich gibt es auch die Möglichkeit einer
Dienstaufschtsbeschwerde gegen die Lehrerin … Ich würde das
nicht in Erwägung ziehen.

Und gegen was würde man sich da beschweren? Dass die Lehrerin
eine Schulregel durchsetzen wollte?

Also, es gibt keine Schulregel die besagt, dass das Mitführen von Skateboards zu unterlassen ist. Aber das habe ich ja bereits in den anderen Postings ausgeführt.

Was mich eigentlich stört und ärgert ist ja nicht, dass die Lehrerin sie angesprochen hat, sondern, dass sie gleich mit einem Verweis droht. Ich bin zwar keine Lehrerin, aber ich habe auch eine pädagogische Ausbildung. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass Lehrer auch Pädagogik und pädagogische Psychologie als Bestandteil ihrer Ausbildung haben.
Ich habe jedenfalls gelernt, dass positive Bestärkung besser ist als mit Strafe zu drohen und dass Sanktionen, wenn sie denn schon unbedingt sein müssen, dem Vergehen angemessen sein sollen und in der Stärke aufeinander aufbauen, sprich, zuest Verwarnung, dann Mitteilung, dann Verweis, nicht sofort Verweis. Außerdem, wenn die Lehrerin schon meint „Regeln“ durchsetzen zu müssen, hätte sie auch begründen müssen. Das lernt jede Erzieherin, dass man Regeln und Verbote mit den Kindern bespricht und ihnen erklärt, warum sie etwas nicht dürfen. Anscheinend haben Lehrer von Pädagogik nicht die große Ahnung. Sie mögen vielleicht in ihren Fachdisziplinen super sein, das alleine reicht halt nicht.

Tanja

Hi Tanja
Ich würde da gar keine Umwege (Schulleitung etc.) gehen, sondern ich würde mich direkt an den Schulrat deines Bezirkes wenden.
Ich hatte vor Jahren auch mal ein freundliches Telefonat mit dem Schulrat wegen eines ähnlchen Vorfalls bei einem meiner Kinder.
So ein Schulrat hat oft mehr Überblick und so ein Telefonat ist manchmal das Richtige.
Gruß,
Branden

Hallo

Ich denke, Du solltest einfach mal mit dieser Lehrerin reden/telefonieren und sie ganz ruhig und sachlich auf diese Skateboard-Sache ansprechen. Auf keinen Fall solltest Du hitzig reagieren, egal wie sich diese Lehrering verhalten sollte und sie auch nicht unbedingt wegen der Drohung eines Verweises kritisieren, sondern ihr erstmal verdeutlichen, dass Deine Tochter das Skateboard nur als Fortbewegungsmittel für den Schulweg benutzt und dass es deines Wissens nicht verboten sei ein Skateboard mit in die Schule zu bringen. Also versuch erstmal ganz cool auf ihre Vernunft
zu hoffen. Sollte sie weiterhin auf ihrem Standpunkt beharren, könntest Du ihr vielleicht vorschlagen, dass Deine Tochter ihr Skateboard in eine Tasche packt und es da drin auch lässt solange sie sich auf dem Schulgelände befindet.
Sollte alles nicht bringen, könntest Du ihr noch sagen, dass deine Tochter auf das Skateboard angewiesen ist und es weiterhin zur Schule mitbringen wird und dass ein Verweis in deinen Augen nicht angebracht wäre; und sollte sie einen Verweis aussprechen, würdest Du das nicht akzeptieren und die notwendigen Schritte unternehmen um den Verweis abzuwehren. Wichtig ist aber, dass du nicht wütend rüber kommst, das würde absolut nichts bringen.
Anschliessend, falls erforderlich, wäre vielleicht ein klärendes Gesprach mit der Schuldirektion hilfreich.

oT
Moin,

als Mod dieses Bereiches, lese ich so ziemlichen jeden Artikel hier. Mir fällt aber zum wiederholten mal auf, dass ein riesiges Aggressionspotential von Elternseite gegenüber Lehrer/Schule besteht. Gerade in diesen Bereich scheint es große Hemmschwellen zu geben, direkt das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen. Stattdessen werden oft Taktiken ausgearbeitet, wie man über die Schulleitung/Schulämter, möglichst großen Wirbel wegen Banalitäten verursachen kann. Worin liegt da der Nutzen außer, dass das Klima (auch Lehrer zu Schüler) beschädigt wird?

Schon eine komische Sache!

Gruß
CM

Hallo,

Also, es gibt keine Schulregel die besagt, dass das Mitführen
von Skateboards zu unterlassen ist. Aber das habe ich ja
bereits in den anderen Postings ausgeführt.

Ja, das macht das Bild deutlicher.

Was mich eigentlich stört und ärgert ist ja nicht, dass die
Lehrerin sie angesprochen hat, sondern, dass sie gleich mit
einem Verweis droht. […]
Ich habe jedenfalls gelernt, dass positive Bestärkung besser
ist als mit Strafe zu drohen und dass Sanktionen, wenn sie
denn schon unbedingt sein müssen, […]

Alles richtig, was du schreibst. Dennoch ist deine Erregung einer Lösung abträglich. Kommuniziere mit der Klassenlehrerin, ist immer noch mein Rat.

Gruß
Elke

PS: Dennoch wäre ich bei den 1000%igem (sic!) Vertrauen vorsichtig. Es hat auch nichts mit Dummheit zu tun, wenn man einen Vorfall durch die eigene Brille sieht und nicht notwendigerweise mit Lügen.

Hi,

positiv formuliert: Eltern beschützen ihre Kinder gegen jede Gefahr. Negativ formuliert: Fast jeder von uns erzieht irgendjemanden, also neigen wir, dazu zu glauben, den Job dsa Lherers mindestens genausogut zu beherrschen, wie der Lehrer selber. Und weil wir unsere Kinder lieben, sind sie unsere Engel und machen natürlich alles richtig, immer und überall.

Aufaddieren darfst du dir das selber :frowning:

Die Mehrheit der Eltern sind ganz vernünftig. Da funktioniert die Kommunikation mit dem Kind, das Einschätzungsvermögen ist in Ordnung, etc. Von diesen Eltern hört man (auch als Lehrer) so gut wie nie was - und das sind 99,9%. Das Problem ist, dass die restlichen 0,1% Krach schlagen ohne Ende.

Die Franzi

1 „Gefällt mir“

Man muss aber auch anmerken, dass es viele Lehrer gibt die sehr arrogant gegenüber Schülern und auch deren Eltern auftreten. Und oft trauen Schüler als auch Eltern sich nicht zu wehren wenn es zu offensichtlichem Fehlverhalten eines Lehrers kommt. Als Schulanfänger bekommt man von seinen Eltern eingeimpft immer brav auf die Lehrer zu hören. Da darf man sich dann auch als Elternteil nicht gegen so eine Authoritätsperson auflehnen, oder? Und die Angst, man könne durch eine direkt an den Lehrer gerichtete Kritik an dessen Verhalten und/oder Methoden Nachteile für sein Kind verursachen, lässt einen Umweg über die Schulleitung sicherer erscheinen.

Hi,

(Vorsicht, lang)

es wurde ja eigentlich alles Wichtige schon gesagt, aber ich äußere mich trotzdem noch mal, um die Mehrheit zu unterstützen - obwohl oder gerade weil ich eine gewisse Unbelehrbarkeit bei der Threadstellerin feststelle.
Zum ersten gibt es an jeder Schule eine Hausordnung, und an jeder Schule ist da das Mitbringen von unterrichtsfremden Gegenständen verboten. Auf Grund dieses Paragraphen kann man neben Handys, der Bravo, dem Lieblingskuscheltier und dem vom Lieblingsopa geerbten Erinnerungstaschenmesser auch ein Skateboard verbieten. Betonung auf „kann“, ich sage gleich noch mehr dazu.
Diese Hausordnung kann von allen Lehrkräften an der Schule durchgesetzt werden. Sonst müßte ich ja den Direktor holen, wenn ein Schüler in meinem Unterricht mit seinem BAnknachbarn seine Pornosammlung durchblättert (hab volljährige Schüler, sowas ist aber noch nciht vorgekommen). Auch der Hausmeister darf die Hausordnung durchsetzen, sofern die Ordnung im Haus gefährdet ist oder die Einrichtung / das Gebäude beschädigt werden. Wenn solche Anweisungen nicht beachtet werden, kann ein Verweis ausgesprochen werden - auch wenn es eine Anweisung des Hausmeisters ist. Ein Verweis sollte wenn möglich vorher angedroht werden, damit er nicht aus dem heiteren Himmel kommt. Wenn allerdings jemand kokelt, gibt es den Verweis gleich, ohne Warnung.
Unterrichtsfremde Gegenstände darf ich dem Schüler entziehen, muss sie ihm aber wieder zurückgeben - am ende der Stunde, am ende des Tages, am Ende des Schuljahres, immer unter der Auflage, dass der Gegenstand nicht mehr in die Schule mitgebracht wird. Bei Zuwiderhandlung gibt es dann den Verweis. Wenn ich den Gegenstand nicht zurückgebe, ist das Diebstahl.
Auch ein Fahrrad ist ein unterrichtsfremder Gegenstand, deswegen gibt es Fahrradstellplätze auf dem Schulhof.
Unterrichtsfremde Gegenstände sind verboten, weil sie vom Unterricht ablenken (und die Schüler sind ja in der Schule um etwas zu lernen, nicht, um miteinander Karten zu spielen etc.), oder, weil von ihnen eine potentielle Gefahr ausgeht. Mit fahrrädern kann man sich gegenseitigg umfahren, mauch unabsichtlich. Mit Skateboards erst recht, da klappt das sogar im Gebäude: „Guck mal wiecool ich bin, ich kann mit dem Skateboard die Treppe runterfahren!“ - „Ey cool, kann ich mal dein Skateboard? ich muss dir den Trick mit dem Treppengeländer zeigen!“ Mit Skateboards kann man sich auch gegenseitig verprügeln, und wenn man es an die Wand lehnt, sich wegdreht, es fällt um, jemand tritt drauf … autsch. Die Lehrkräfte (Teilzeit, Vollzeit, jung, alt, neu, langjährig, Sport, MAthe …) und der Hausmeister haben während der Unterrichtszeit die Aufsichtspflicht über die Schüler. Sie müssen während dieser Zeit (genau wie die eltern sonst zu Hause) für die körperliche und seelische Unversehrtheit aller Schüler sorgen, dazu gehört nicht nur das Verhindern absichtlicher SChäden, sondern auch die Vermeidung von Unfällen. Wenn ein Unfall mit dem Skateboard geschieht, sind die Lehrer an dem Unfall schuld und die unfallversicherung etc. der Schule muss zahlen, wenn nicht sogar noch schlimmeres, je nach Art des Unfalls.
In amerikanischen Filmen hört man vor Gericht die Eidesformel „… die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit“. Kinder halten sich nicht immer so ganz daran, auch gegenüber ihren Eltern, und auch wenn das Verhältnis noch so gut ist.
Deine Tochter mag dir ja die Wahrheit sagen („Ja Mama, klar steig ich auf dem Schulhof ab!“), aber vielleicht sagt sie dir ja nicht die ganze wahrheit (sie denkt sich „ey klar fahr ich auf dem Gang, der weg zu dem Raum ist so weit und da kommt eh kaum einer“), und sicherlich sagt sie dir noch so einiges außer der Wahrheit („Och mama, die Sportlehrerin mag ich eh nicht, ich hab keinen Bock auf sportunterricht, und ich brauch mein Skateboard halt *liebguck*“ - das ist dann nicht gelogen, hat aber nichts mit der Frage zu tun)
Meine Empfehlung ist, sich erstmal zu beruhigen und mehrere Nächte darüber zu schlafen, bis du in der Lage bist, statt „zu dieser Lehrperson“ zu gehen, einen Termin mit der Sportlehrerin deiner Tochter zu vereinbaren. Dann solltest du (wieder nach ein paar Nächten Schlaf) hingehen und sie fragen, was aus ihrer sicht
(!!!) mit dem Skateboard vorgefallen ist. Kinder benehmen sich gegenüber ihren Eltern anders als gegenüber ihren Lehrern, und gegenüber ihren Mitschülern zeigen sie wieder ein anderes Verhalten. Dann wirst du vermutlich ein ganz anderes Bild von der Sache bekommen. Die Lehrerin hat keinen vorteil von dem Verweis, wir kriegen da keinen Zuschlag aufs Gehalt wenn wir möglichst viele verteilen. Uns geht auch keiner ab, wenn wir einen Verweis verteilen, im Gegenteil, es nervt, weil es zusätzlicher Papierkram ist und portokosten verursacht, weil man ihn den Eltern zuschicken muss. Deine Tochter hat einen Vorteil in der Situation gerade. Wenn der Verweis durchkommt, kann sie ihr Skateboard nicht mit in die Schule bringen und nicht mehr angeben / bewundert werden / auf dem Schulhof kunststücke vorführen / schneller von Raum zu Raum kommen / die bewundernden Blicke der Jungs genießen „Mädl auf m Skateboard!!!“ - such dir eine beliebige Kombination aus. Selbst wenn deine Tochter tatsächlich ncihts getan hat, hat sie unter Umständen einen Vorteil von einer sonderregelung: sie hätte sich gegen eine von ihr ungeliebte Lehrerin durchgesetzt und an Status gegenüber ihren Mitschülern gewonnen. Deine Tochter kann kaum verlieren.
Um es nochmal zu wiederholen: Wenn deine Tochter irgendwas angestellt hat mit dem Skateboard, wird es verboten und darf verboten werden. Wenn Deine Tochter nichts angestellt hat, darf es aus Sicherheitsgründen trotzdem verboten werden (jemand kann ihr das Skateboard klauen und was damit anstellen etc. …), abern ur im letzten Fall hast Du eine Verhandlungschance, aber nur eine Chance, kein REcht. Die Lehrer haben das Hausrecht in der Schule, genau so wie Du in Deiner Wohnung.
Aber das allerwichtigste ist: beninmm dich in dem Gespräch! keiner der Begriffe, die in deinem Posting stehen, darf in dem Gespräch fallen oder auch nur gedacht werden. Wie würde es Dir gefallen, wenn jemand so mit dir umgeht? Ich kann Dir sagen, was ich mit einer Mutti machen würde, die so mit mir spricht: Ich würde das Gespräch beenden, die Mutti bitten, sich an den Schulleiter zu wenden, wenn noch Gesprächsbedarf ist, und gehen. Wsas der Direktor dann macht? der Lädt dann mich und die Mutti zu einem 6-Augen-Gespräch ein und moderiert die Veranstaltung und passt auf, dass wir uns nicht die Augen auskratzen. Entscheidung trifft er da aber keine (falls Du Dir Hoffnung gemacht hast)

Die Franzi

Hallo,

Gerade in diesen Bereich scheint es
große Hemmschwellen zu geben, direkt das Gespräch mit dem
Lehrer zu suchen. Stattdessen werden oft Taktiken
ausgearbeitet, wie man über die Schulleitung/Schulämter,
möglichst großen Wirbel wegen Banalitäten verursachen kann.
Worin liegt da der Nutzen außer, dass das Klima (auch Lehrer
zu Schüler) beschädigt wird?

verallgemeinern kann man das freilich nicht, aber in offenen Gesprächen mit (inzwischen „friedlichen“ Eltern, deren Kinder die Schule beendet hatten), wurden doch verschiedene Gründe dafür offenbar:

Bei manchen ging dieses Verhalten auf in der eigenen Schulzeit erlebte (und immer noch nachwirkende) Ohnmachtsgefühle gegenüber Lehrern zurück. Eine Konfrontation mit dem aktuellen Lehrer des Kindes wurde vermieden, einerseits, weil man befürchtete, wieder in die Rolle des „unterlegenen“ Schülers zu geraten, andererseits, weil man im Einschalten übergeordneter Stellen eine Möglichkeit sah, endlich auch einmal einen Lehrer in diese Ohnmachts-Position zu versetzen.

Andere scheuten den direkten Weg, weil sie das (oft nicht unberechtigte) „ungute Gefühl“ hatten, die Schilderungen ihres Kindes könnten evtl. doch unvollständig/übertrieben/einseitig sein und sie würden in einem Gespräch mit dem Lehrer, der - im Gegensatz zu Schulleitung/Schulrat etc. – das Kind fast täglich erlebt, womöglich nicht nur erfahren, dass sich die Sache faktisch anders abgespielt hat, sondern zusätzlich unerfreuliche Dinge hören, von denen sie bisher nichts ahnten.
(Und falls sich die Angelegenheit im Nachhinein als Sturm im Wasserglas entpuppte: Da man sich gleich beim „Chef“ beschwert hatte, hat der Lehrer - hoffentlich - wenigstens auch mal Ärger gekriegt – s. o. …)

Und dann gibt es die Fälle, wo Eltern „auf einen Zug aufspringen“, sich an Kampagnen beteiligen, ohne zu wissen, wer/was dahinter steckt und worum es eigentlich geht. Man „hat gehört“, Lehrer XY benote „ungerecht“ – dann darf man ja auch davon ausgehen, dass die Noten, die er dem eigenen Kind gibt, nicht dessen wirklichen Leistungen entsprechen …

Sehr interessant finde ich übrigens, dass nicht wenige ehemalige Schüler berichten, es sei ihnen letzten Endes sehr peinlich gewesen, dass ihre Eltern wegen mancher Lappalie gleich „so ein Fass aufgemacht“ hätten.

Gruß
Kreszenz

3 „Gefällt mir“

Mal eine andere Idee
Hallo,

kreativ wie ich immer bin… :smile:

Bohr in die Mitte vom Skateboard ein Loch. Dann kann deine Tochter das Board am Fahrradständer festketten (was ihr sicher niemand verbieten wird, da man dabei keinen Fahrradstellplatz belegen muss) und das Problem ist gelöst: Keiner muss das Board mehr während der Schulzeit rumtragen oder ist versucht damit zu fahren.

Kunststücke macht sie ja keine, also wird ein kleines Loch die Nutzung nicht einschränken. Stabil genug sollte das Ganze bleiben, wenn du nicht gleich das halbe Brett raussägst.

mfg
MB

Hallo,

  • obwohl oder gerade weil ich eine gewisse Unbelehrbarkeit bei
    der Threadstellerin feststelle.

Das stelle ich hier bei vielen Anwortposternn auch fest.

Zum ersten gibt es an jeder Schule eine Hausordnung, und an
jeder Schule ist da das Mitbringen von unterrichtsfremden
Gegenständen verboten.

Die Ursprungsposterin hat inzwischen was weiß ich wie oft mitgeteilt, dass das Mitbringen des Skateboardes NICHT verboten ist, lediglich der GEBRAUCH.

Gruß
Didi

1 „Gefällt mir“

Hi,

Die Ursprungsposterin hat inzwischen was weiß ich wie oft
mitgeteilt, dass das Mitbringen des Skateboardes NICHT
verboten ist, lediglich der GEBRAUCH.

Mietzekatzes Antwort war allgemein gehalten.

Sangoma

Hi,

In den Pausen ist das Board im
Klassenzimmer eingeschlossen. Es geht darum, dass der
Sportunterricht immer in den letzten beiden Schulstunden ist.
Sie muss das Skateboard mit zur Turnhalle nehmen, da sie
danach nicht mehr ins Klassenzimmer kommt, da dieses
abgeschlossen wird.

Weiß die Sportlehrerin das?

Sangoma

1 „Gefällt mir“