Verweis wegen Skateboard?

Hi Elke,

Meine Antwort auch.

Echt? Wenn du meinst…

Jaja, mein ich.

Du hast aber Franzis Posting kritisiert und ihr unterstellt,
dass sie die Antworten der UP nicht gelesen hat. :

Und wo steht das nochmal genau? Ich hatte geschrieben, dass viele das nicht gelesen haben.

Dabei hat
sie nur sehr ausführlich erklärt, wie das mit Verboten von
Dingen so an einer Schule gehandhabt wird, da wurde (erstmal)
nicht speziell auf den Fall des Skateboards eingegangen.

Nein, sie hat geschrieben, dass das an ALLEN Schulen so sei.

Gruß
Armin

Handys sind bayernweit verboten

Hi,

das stimmt aber nicht!
Einschalten darf man sie nicht - aber mitnehmen schon.

viele Grüße
Susanne

Bist du Lehrerin?
Hallo Miezekatze

Mit Skateboards kann man sich auch gegenseitig verprügeln, …

Man kann sich auch mit Schulbüchern gegenseitig verprügeln.

und wenn man es an die Wand lehnt, sich wegdreht, es fällt um, jemand tritt drauf … autsch.

Ich bin schon mal auf Schulheften, die auf dem Boden lagen, ausgerutscht; die waren so glatt, weil sie alle einen Umschlag hatten.

In amerikanischen Filmen hört man vor Gericht die Eidesformel „… die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit“. Kinder halten sich nicht immer so ganz daran, …

Na ja, die haben diesen Eid ja wahrscheinlich auch nicht geleistet.

  • such dir eine beliebige Kombination aus.

Davor hast du dir ungefähr 30 Zeilen lang ausgedacht, was dieses Mädchen warum mit dem Skateboard gemacht haben könnte …
Und dann soll sich die Mutter eine von deinen Phantasievorstellungen aussuchen, die auf ihre Tochter zutrifft? Wieso?

Selbst wenn deine Tochter tatsächlich ncihts getan hat, …

Skateboardfahren ist an und für sich keine kriminelle Handlung.

Die Lehrer haben das Hausrecht in der Schule, genau so wie Du in Deiner Wohnung.

Na also das aber wohl nicht so ganz! Die Schule gehört denen nicht, und sie haben sie auch nicht gemietet! Das ist ihr Arbeitsplatz, und sie haben die Aufgabe, die Kinder zu fördern, und nicht selbstherrlich die Kinder unter irgendwelchen Vorwänden zu schikanieren.

Aber das allerwichtigste ist: beninmm dich in dem Gespräch!

Das ist das Allerwichtigste, aha.

keiner der Begriffe, die in deinem Posting stehen, darf in dem Gespräch fallen oder auch nur gedacht werden.

Darf nicht gedacht werden? Ich dachte, wir hätten Gedankenfreiheit?

Wie würde es Dir gefallen, wenn jemand so mit dir umgeht?

Vielleicht hat es ja auch eine Ursache, wenn jemand so über die Lehrerin denkt.

Ich kann Dir sagen, was ich mit einer Mutti machen würde, die so mit mir spricht: Ich würde das Gespräch beenden, die Mutti bitten, sich an den Schulleiter zu wenden, wenn noch Gesprächsbedarf ist, und gehen.

Sag bloß, du bist Lehrerin?

Was der Direktor dann macht? der Lädt dann mich und die Mutti zu einem 6-Augen-Gespräch ein und moderiert die Veranstaltung und passt auf, dass wir uns nicht die Augen auskratzen. Entscheidung trifft er da aber keine (falls Du Dir Hoffnung gemacht hast)

In so einem Fall muss man dann die vorgesetzte Behörde aufsuchen.

VG

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Hallo

Gerade in diesen Bereich scheint es große Hemmschwellen zu geben, direkt das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen.

Vielleicht sind die Hemmschwellen gar nicht so groß. Ich denke, die meisten haben schon im Kopf, dass sie erstmal mit dem Lehrer reden, aber überlegen sich direkt schon den nächsten Schritt, weil das Gespräch mit dem Lehrer erfahrungsgemäß sowieso nichts bringt.

  • Doch, ich hatte schon einmal ein Gespräch mit einem Lehrer, das etwas gebracht hatte. Aber das war auch keine Situation, wo ich andernfalls zum Direktor gegangen wäre. Und das war auch ein außergewöhnlicher Lehrer, der war auch sehr beliebt in der Klasse.

Stattdessen werden oft Taktiken ausgearbeitet, wie man über die Schulleitung/Schulämter, möglichst großen Wirbel wegen Banalitäten verursachen kann.

Ich finde das keine Banalität, wovon hier die Rede ist. Man kann natürlich einfach behaupten, es sei eine, aber das wäre halt eine Behauptung.

Worin liegt da der Nutzen außer, dass das Klima (auch Lehrer zu Schüler) beschädigt wird?

Ist das das Äußerste, was Eltern erreichen können?

Viele Grüße

Hi,

ja, ich bin Lehrerin.

Man kann sich auch mit Schulbüchern gegenseitig verprügeln.

Man darf es aber trotzdem nicht, und mit Skateboards richtet man beim Prügeln mehr Schaden an. Im Unterricht braucht man Schulbücher. Einen Grund, Skateboards zu verwenden, gibt es aber nicht. Also kann ich sie verbieten.

Ich bin schon mal auf Schulheften, die auf dem Boden lagen,
ausgerutscht; die waren so glatt, weil sie alle einen Umschlag
hatten.

Deswegen sagen die Lehrer Schülern in den unteren Klassen (Grundschule, auch noch Unterstufe), dass sie die Hefte nur auf dem Tisch oder in der Schultasche aufbewahren sollen, dass sie nicht auf dem Boden liegen dürfen, weil … auch in höheren Klassen muss man es manchmal noch sagen. Und deine Eltern haben dir wegen solcher und ähnlicher Situationen (hoffentlich) gesagt, dass man guckt, wo man hintritt. Ich werde aber keinen verweis wegen eines am Boden liegenden Heftes erteilen, weil der Aufwand durch das Risiko nicht gerechtfertigt ist. in den weitaus meisten fällen stolpert man nur über das Heft (wenn überhaupt), das Heft wird aber gebraucht. Die denkbaren Unfälle mit einem Skateboard richten mehrheitlich mehr schaden an, und das skateboard wird nciht gebraucht.

Na ja, die haben diesen Eid ja wahrscheinlich auch nicht
geleistet.

Hab ihn auch nur als Beispiel dafür gebraucht, wie weit dehnbar die Begriffe Wahrheit und Lüge sind

was
dieses Mädchen warum mit dem Skateboard gemacht haben könnte

Und dann soll sich die Mutter eine von deinen
Phantasievorstellungen aussuchen, die auf ihre Tochter
zutrifft? Wieso?

Sie soll sich keine aussuchen. Sie soll nur daran denken, dass die Möglichkeit existiert, dass es anders ist, als ihre Tochter es schildert, und dass es die Möglichkeit gibt, dass die Lehrerin einen Grund für ihr Verhalten hat.

Na also das aber wohl nicht so ganz! Die Schule gehört denen
nicht, und sie haben sie auch nicht gemietet! Das ist ihr
Arbeitsplatz, und sie haben die Aufgabe, die Kinder zu
fördern, und nicht selbstherrlich die Kinder unter
irgendwelchen Vorwänden zu schikanieren.

Richtig, ich darf die Kinder nicht schikanieren. Aber die Schule gehört dem Staat, und ich arbeite für den Staat. Daher passe ich auch auf das Gebäude auf, so, wie auch der Kellner in einem REstaurant / der Verkäufer in einem Supermarkt / die SEkretärin im Büro etc darauf achten, dass Kundschaft / Gäste / Besucher nicht das GEbäude beschädigen / etwas stehlen etc. Die verteilen Hausverbot, ich Hinweise, Verweise und auch ausschluss vom Unterricht.

Aber das allerwichtigste ist: beninmm dich in dem Gespräch!

Das ist das Allerwichtigste, aha.

Ich verkneife mir jetzt einen Komentar über deiine Erziehung.

Darf nicht gedacht werden? Ich dachte, wir hätten
Gedankenfreiheit?

Natürlich sind ihre Gedanken frei, sie darf ihre meinung haben und behalten. Aber wenn sie im Gespräch sitzt und sich nur damit beschäftigt, wie doof ihr gegenüber ist, kommt man auf keinen grünen zweig im Gespräch. Sie wird dann nichts neues erfahren, weil beide mauern, und dann kann sie sich das Gespräch auch sparen.

Wie würde es Dir gefallen, wenn jemand so mit dir umgeht?

Vielleicht hat es ja auch eine Ursache, wenn jemand so über
die Lehrerin denkt.

Das mag ja sein. Aber der Anstand sollte mir bestimmte Verhaltensweisen verbieten. Es gibt auch höfliche Methoden, jemandem kalr zu machen, dass man mit seiner ansicht nicht einverstanden ist.

Ich kann Dir sagen, was ich mit einer Mutti machen würde, die so mit mir spricht: Ich würde das Gespräch beenden, die Mutti bitten, sich an den Schulleiter zu wenden, wenn noch Gesprächsbedarf ist, und gehen.

Sag bloß, du bist Lehrerin?

Ja. hab ich ja oben schon. Und ich würde den Schulleiter zu dem Gespräch hinzuziehen, damit das Gespräch vernünftig und sachlich bleiben kann. Weder verpetze ich damit die Mutti beim Schulleiter, noch ihre Tochter, und sie verpetzt mich auch nciht.

In so einem Fall muss man dann die vorgesetzte Behörde
aufsuchen.

Der Direktor kann in disziplinarischen Dingen eine Entscheidung treffen, muss aber nicht, in fachlichen Dingen nicht.
Natürlich steht dir jederzeit die Möglichkeit zur Verfügung, dich an die höheren Instanzen zu wenden.

Die Franzi

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Hi,

Vielleicht sind die Hemmschwellen gar nicht so groß. Ich
denke, die meisten haben schon im Kopf, dass sie erstmal mit
dem Lehrer reden, aber überlegen sich direkt schon den
nächsten Schritt, weil das Gespräch mit dem Lehrer
erfahrungsgemäß sowieso nichts bringt.

Ich als relativ junge Lehrerin (36) freue mich, dass ich so große Chancen habe, ein gutes Verhältnis mit den Eltern meiner Schüler zu haben und mein kleines bisschen zu leisten, um das Image des Lehrers in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Ich finde das keine Banalität, wovon hier die Rede ist. Man
kann natürlich einfach behaupten, es sei eine, aber das wäre
halt eine Behauptung.

Höchstwahrscheinlich ist es eine Banalität. hab ich an anderer Stelle schon oft genug dargelegt, wie viele harmlose erklärungen es gibt. Nicht banal wäre es, wenn die Lehrerin der Schülerin verboten hätte, den Schulweg mit dem Skateboard zurückzulegen. Nicht banal wäre es auch, wenn die Tochter tatsächlich einen Unfall mit dem Skateboard in der Schule verursacht oder billigend in kauf genommen hätte. Aber ich denke, keines dieser drei Szenarien ist besonders wahrscheinlich. Vermutlich hat die Lehrerin nur nicht gewollt, dass das Skateboard in zB der Turnhalle herumsteht und wollte, dass es irgendwo draußen belibt, die Schülerin hat etwas beleidigt reagiert, daraufhin hat die Lehrerin wiederholt, dass das Skateboard nicht in die Turnhalle darf und gesagt, dass für eine Zuwiderhandlung ein Verweis verteilt werden kann. Die Mutti zu Hause versteht was anderes und sucht das Gespräch miteinander, die beiden Frauen besprechen das (vielleicht sogar bei einer Tasse Kaffee) und jede lernt was dazu: die Mutti erkennt, dass sie was missverstanden hat, die Lehrerin lernt, dass man nciht gleich das Wort Verweis in den Mund nehmen muss, und gut ist.

Worin liegt da der Nutzen außer, dass das Klima (auch Lehrer zu Schüler) beschädigt wird?

Ist das das Äußerste, was Eltern erreichen können?

Nein. Eltern können immer erreichen, dass ihren Kindern Recht geschieht. Manchmal klappt es sogar, dass sie das bekommen, was sie wollen, auch wenn es schlecht für ihre Kinder ist. Hatte ich auch schon in meinem unterricht: 6. Klasse Gymnasium, neues Lehrbuch, das natürlich nicht ganz zum Lehrbuch in der 5. Klasse passt. Hab das den Schülern erklärt und gesagt, dass ich selber dafür sorge, dass sie die Vokabeln (und es ging nur um Vokabeln, die Grammatik war gleich) bekommen, die das neue Sechstklasslehrbuch voraussetzt. Klappte prima, die Schüler haben die Vokabeln sogar gefunden und gelernt, bevor ich sie ihnen gegeben hab (ja, Sechstkläßler lesen noch freiwillig den nächsten Text, obwohl er noch gar nicht im Unterricht dran ist). Dann kamen zwei Schüler zu mir, ob ich ihnen nicht die Vokabelliste aus dem neuen Fünftklassbuch geben könnte, damit sie die Vokabeln lernen können, die das Buch für die 5. anbietet und die sie nicht hatten, als sie in der 5. mit dem alten buch gearbeitet hatte, Die Eltern hätten gesagt, sie sollen darum bitten. Ich guck etwas erstaunt, bespreche mit der ganzen Klasse noch mal, was wir machen, alles klar. Dann kamen der Fachbetreuer Englisch und der stellvertretende Direktor im Abstand von wenigen Tagen zu mir und baten mich, die Vokabelliste halt herzugeben. Ich wollte es nciht, weil das so vorsichtig geschätzt deutlich über 100 Vokabeln sind, die Schüler genug arbeit haben und ich ihnen die ganzen Wörter sowieso dosiert übers schuljahr verteilt gebe. Außerdem lernt man Vokabeln eh nur richtig, wenn man sie gleich verwenden kann. Der stellvertretende Direktor meinte dann zu mir, ich solle es machen, denn der Elternbeiratsvorsitzende hätte seine tochter in der Klasse und hätte im Direktorat angerufen, und wenn ich es nciht tue, bekäme ich eine dienstliche Weisung. Also habe ich die Liste kopiert, aausgeteilt, den LKindern gesagt sie sollen sie lernen. Die Kinder haben irritiert geguckt, und ich habe mich weiterhin an meine Praxis gehalten, die die Vokabeln nach und nach beizubringen. ich erstelle die Schulaufgaben und weiß, welche Vokabeln dran waren, am Ende des Schuljahres ist der Unterschied aufgeholt und es werden eh bis Ende Klasse 11 nur die Wörter verlangt, die im Lehrbuch sind.
Was ich gelernt habe für die Zukunft, falls soetwas mal wieder geschieht? Ich teile die Wortliste gleich aus, gebe 7 Tage Zeit sie zu lernen, stelle eine Vokabelex (die kann ich gar nicht so leicht machen, wie es notwendig wäre, um einen guten Schnitt zu erreichen), und gut is. Vermutlich wird ein grad noch akzeptabler Schnitt rauskommen, die Kinder sind eine Woche lang hoffnungslos überarbeitet, ärgern sich über die schlechte Note, die Eltern sind glücklich, weil ich mich so einsetze für die kinder und endlich mal was vernünftiges tue, ich werde gelobt für meinen Einsatz über das notwendige Maß hinaus, und dann ist es vorbei. In einer solchen Situation leiden die Kinder immer, wenn die Eltern eine Fehde mit den Lehrern usfechten, weil sie als Eltern halt meinen, den Lehrerjob besser zu können. In der Praxis haben sie zu Hause immer geört, was da alles schlimmes passieren kann, wenn sie die Vokabeln nciht lernen, ständig geschieht in meinem unterricht irgendwas, was den normalen Ablauf stört, dann bekommen sie ein Vokabelliste, die sie nciht brauchen, und sind tagelang verunsichert.
Die Variante der Theori ist kürzer, aber heftiger, denn sie sind überarbeitet und bekommen vermittelt, das mit dem LEhrbuchwechsel etwas schlimmes und dramatisches geschehen ist.
Natürlich muss ich die Ex nicht werten. Aber das muss ja vorher keiner wissen. Denn in der Regel schreibt man eine Ex nicht, um sie nciht zu werten (viel zu viel Arbeit, und auch rechtliche Konsequenzen … was, wenn einer in der Ex eine 1 hatte?)

Die Franzi

Hallo

Man kann sich auch mit Schulbüchern gegenseitig verprügeln.

Man darf es aber trotzdem nicht,

Aber mit Skateboards doch auch nicht.

und mit Skateboards richtet man beim Prügeln mehr Schaden an.

Das stimmt natürlich, aber dann ist da wohl auch die Hemmschwelle höher.

Im Unterricht braucht man Schulbücher. Einen Grund, Skateboards zu verwenden, gibt es aber nicht.

Es gibt aber doch einen Grund, Skateboards für den Schulweg zu verwenden. Und da es in den Schulen normalerweise keinen gesicherten Skateboard-Parkplatz, muss ein Skateboard eben immer mitgeschleppt werden.

Es gibt ja auch keinen Grund, Winterjacken und Regenschirme im Unterricht zu verwenden.

Also kann ich sie verbieten.

Würdest du das dann auch sagen?

Mit Regenschirmen kann man sich übrigens auch sehr gut verprügeln. Einen Regenschirm könnte man geradezu als Waffe bezeichnen.

Ich bin schon mal auf Schulheften, die auf dem Boden lagen,
ausgerutscht;

Deswegen sagen die Lehrer …, dass sie nicht auf dem Boden liegen dürfen, weil …

Das könnte man doch auch über Skateboards sagen …

Und deine Eltern haben dir wegen solcher und ähnlicher Situationen (hoffentlich) gesagt, dass man guckt, wo man hintritt.

Ich bin auf den Schulheften meiner Kinder ausgerutscht (war aber nicht weiter schlimm).

Übrigens liegen hier bei uns zu Hause auch immer die Skateboards der Kinder auf dem Boden rum, und auf denen bin ich noch nicht ausgerutscht. Sie sind halt nicht so flach und deswegen besser zu sehen.

Und ansonsten lernt man das sichere Gehen eigentlich am besten durch Erfahrung, und nicht dadurch, dass einem was von den Eltern gesagt wird.

Die denkbaren Unfälle mit einem Skateboard richten mehrheitlich mehr schaden an, …

Die denkbaren Unfälle. Also das, was sich der Lehrer denkt, es hängt also von der Phantasie des Lehrers ab.

und das skateboard wird nciht gebraucht.

Es wurde ja schon gesagt, insbesondere in der Fragestellung, dass das Skateboard für den Schulweg gebraucht wird.

Aber die Schule gehört dem Staat, und ich arbeite für den Staat. Daher passe ich auch auf das Gebäude auf, so, wie auch der Kellner in einem REstaurant / der Verkäufer in einem Supermarkt / die SEkretärin im Büro etc darauf achten, dass Kundschaft / Gäste / Besucher nicht das GEbäude beschädigen / etwas stehlen etc. Die verteilen Hausverbot, ich Hinweise, Verweise und auch ausschluss vom Unterricht.

Wenn der Verkäufer im Supermarkt (und alle anderen aufgeführten Arbeitnehmer) den Kunden verbietet, ein Skateboard mitzuführen, wird er wohl einen Verweis wegen geschäftsschädigenden Verhaltens bekommen. Der Kunde soll sich ja wohl fühlen und nicht unter Verdacht gestellt werden, nur weil er ein Skateboard besitzt. In all diesen Gebäuden wird wird nur Hausverbot erteilt, wenn die Kunden da tatsächlich herumfahren. In manchen Supermärkten wird noch nicht einmal was gesagt, wenn die Leute vorsichtig und vernünftig mit Inlinern fahren.

Es gibt auch höfliche Methoden, jemandem kalr zu machen, dass man mit seiner ansicht nicht einverstanden ist.

Das stimmt antürlich.
Das gilt aber auch für Lehrer, auch gegenüber Kindern und Jugendlichen.
(Ich meine jetzt die im Ursprungs-Posting erwähnte Lehrerin, nicht dich oder andere Lehrer).

Viele Grüße
Simsy

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Hi

… weil das Gespräch mit dem Lehrer
erfahrungsgemäß sowieso nichts bringt.

Ich als relativ junge Lehrerin (36) freue mich, dass ich so große Chancen habe, ein gutes Verhältnis mit den Eltern meiner Schüler zu haben und mein kleines bisschen zu leisten, um das Image des Lehrers in der Öffentlichkeit zu verbessern.

Ich vermute jetzt aus dem Zusammenhang, dass du das ironisch meinst? -
Wie gesagt, das Gespräch mit dem Lehrer stünde für mich natürlich immer an erster Stelle, aber ich hätte daran nur keine großen Erwartungen. Aber wie schon gesagt, wenn der Lehrer mit Interesse reagiert, dann kann es auch ganz anders ausgehen.

Was ich schwierig finde ist, dass von vornherein nicht viel Zeit eingeplant ist für Lehrer-Eltern-Gespräche. Da kann der einzelne Lehrer aber wohl auch nicht allzu viel dran ändern.

Nicht banal wäre es, wenn die Lehrerin der Schülerin verboten hätte, den Schulweg mit dem Skateboard zurückzulegen.

Aber das tut sie doch praktisch. Wie soll denn die Schülerin den Schulweg mit dem Skateboard zurücklegen, wenn sie kein Skateboard dabei hat?

Vermutlich hat die Lehrerin nur nicht gewollt, dass das Skateboard in zB der Turnhalle herumsteht und wollte, dass es irgendwo draußen belibt, die Schülerin hat etwas beleidigt reagiert, daraufhin hat die Lehrerin wiederholt, dass das Skateboard nicht in die Turnhalle darf und gesagt, dass für eine Zuwiderhandlung ein Verweis verteilt werden kann.

Ja gut, sowas kann ich mir auch vorstellen, es gibt aber für Schüler praktisch keine Möglichkeit, ein Skateboard auf dem Schulweg zu benutzen, wenn sie es dann nicht ständig bei sich führen. Wenn man sein Skateboard im Umkleideraum liegen lässt, hat man bald mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit bald 2 Skateboards da zu stehen.

Die Mutti zu Hause versteht was anderes und sucht das Gespräch miteinander, die beiden Frauen besprechen das (vielleicht sogar bei einer Tasse Kaffee) und jede lernt was dazu: die Mutti erkennt, dass sie was missverstanden hat, die Lehrerin lernt, dass man nciht gleich das Wort Verweis in den Mund nehmen muss, und gut ist.

Das wäre natürlich eine gute Möglichkeit.

Viele Grüße
Simsy

Hi,

Man darf es aber trotzdem nicht,

Aber mit Skateboards doch auch nicht.

Eben, deswegen kann ich sie verbieten. was wirklich vorgefallen ist, wissen wir hier nicht. Wenn ein Mädchen mit dem Skateboard in meinen unterricht kommt, und das Teil mit in den Klassenraum bringt, würde ich sie bitten, das zu unterlassen und das Skateboard im Fahrradschuppen unterzustellen. Der ist im Schulhof und noch durch ein Tor abgesichert. Wenn wir das nicht hätten, würde ich sie darauf hinweisen, dass sie das Skateboard zu tragen und würde ihr eine besonders sichere Stelle im Klassenzimmer zeigen, wo sie es hinstellen kann (wenn sie das nicht schon von sich aus tut)

und mit Skateboards richtet man beim Prügeln mehr Schaden an.

Das stimmt natürlich, aber dann ist da wohl auch die
Hemmschwelle höher.

Das heißt aber nicht, dass keiner was damit anstellt. An den meisten Schulen sind mehr Kinder als in der durchschnittlichen Familie. Für die sind alle Lehrer verantwortlich. Mit wem schimpfst du denn zuerst, wenn dein Kind in der Pause auf dem Schulhof verhauen wird / würde?

Es gibt ja auch keinen Grund, Winterjacken und Regenschirme im
Unterricht zu verwenden.

Also kann ich sie verbieten.

Würdest du das dann auch sagen?

Wenn es auf dem Gang dafür Garderoben gibt, gehören die Jacken etc da hinein. Mützen gehören im Unterricht abgesetzt und auch in die Garderobe, wenn es eine gibt, oder in die Schultasche / auf den Schülertisch. Wenn es keine Garderobe gibt, hängen die Jacken bei funktionierender Heizung über dem Stuhl oder auf einem freien Tisch. Einmal aus Respekt (sollen ja nicht aussehen wie auf der Durchreise), und zum anderen aus gesundheitlichen Gründen … draußen ist es kälter als drinnen, und wenn sie schon drinnen die ganze zeit mit der Jacke sitzen, dann frieren sie beim Rausgehen erst recht und holen sich was. Wenn die Heizung kaputt ist, dürfen die Schüler auch mal angezogen im Unterricht sitzen.

Das könnte man doch auch über Skateboards sagen …

Eben, …siehe oben und vorher.

Ich bin auf den Schulheften meiner Kinder ausgerutscht (war
aber nicht weiter schlimm).

Klassischer Fall von selber Schuld. Ich hab keinen Bock, auf den Schulheften meiner Schüler auszurutschen :smile:

Übrigens liegen hier bei uns zu Hause auch immer die
Skateboards der Kinder auf dem Boden rum, und auf denen bin
ich noch nicht ausgerutscht. Sie sind halt nicht so flach und
deswegen besser zu sehen.

Bei dir zu Hause rennen, schon aus offensichtlichen biologischen Gründen, weniger Kinder rum als in einer beliebigen Schule. und die laufen auch nciht paarweise oder gruppenweise ratschend durch die gegend … und wenn sie über was fallen, fliegen sie nciht so weit wie auf einem Schulflur … plus, wenn dein kind über sein eigenes Skateboard (oder du über seins) fliegt, dann bist du schuld, und niemandem Rechenschaft schuldig. außer sicher deinem mann.

Und ansonsten lernt man das sichere Gehen eigentlich am besten
durch Erfahrung, und nicht dadurch, dass einem was von den
Eltern gesagt wird.

Gottseidank bist du nciht meine Mama … du läßt deine kinder jeden Unfall bauen, auch wenn du ihn kommen siehst? Na mahlzeit.

Die denkbaren Unfälle mit einem Skateboard richten mehrheitlich mehr schaden an, …

Die denkbaren Unfälle. Also das, was sich
der Lehrer denkt, es hängt also von der Phantasie des Lehrers
ab.

Murphys Gesetz: Alles, was theoretisch geschehen kann, wird irgendwann geschehen. Und wenn sich deine Tochter in meinem Unterricht eine böse Platzwunde auf der Stirn holt, weil sie über Klein Susis Skateboard gefallen ist, dann wirst du ganz schnell bei mir sein (wie jede andere Mutti, und wie ich es auch voon einer Mutti erwarte) und mich fragen, warum ich es Klein Susi erlaube, ihr Skateboard gleich neben die Tür zu legen, wo man es doch beim Reinkommen nciht sieht.

Wenn der Verkäufer im Supermarkt (und alle anderen
aufgeführten Arbeitnehmer) den Kunden verbietet, ein
Skateboard mitzuführen, wird er wohl einen Verweis wegen
geschäftsschädigenden Verhaltens bekommen.

Wird er nicht. ich habe noch eine zweite nützliche berufsausbildung - Einzelhandelskauffrau Lebensmittel, 2 Jahre Lehre und 5 Jahre Berufserfahrung. Wenn er das Skateboard trägt, ist alles ok. Wahrscheinlich werden sich die Verkäuferinnen untereinander davon erzählen (guck mal, ob der auch nciht damit fährt). Wenn er damit fährt, wird er höflich gebeten, abzusteigen, wenn das nicht funktioniert, wird er höflich des Ladens verwiesen, er stellt nämlich eine Gefahr für die anderen kunden dar. und als Angestellter / inhaber ist es mir lieber, dass der eine kunde mit seinem Skateboard sauer ist und nciht mehr kommt, als dass ich x andere verliere, weil sie denken, was für ein GEsocks rennt in dem Laden rum, man ist ja seines Lebens nciht mehr sicher.
Ich durfte auch jederzeit Kundschaft, die ohne Körbchen und nur mit einkaufstasche herumlief, nachlaufen, um zu gucken, ob ie nichts stehlen, oder einfach einen Korb in die Hand drücken „Sie haben das sicher vergessen, so ist es leichter für Sie“.
Variante 1 ist eher supermarkttauglich, Variante 2 ist die Methode des Einzelhandels im … gehobenen … Preissegment.

Die Franzi

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Hi,

ein sehr vernünftiger Artikel hier, und schon bekommst Du keine Sternchen mehr dafür (bisschen Ironie)

Klar war der erste Satz von mir ironisch gemeint.

Aber wie schon gesagt, wenn der
Lehrer mit Interesse reagiert, dann kann es auch ganz anders
ausgehen.

Eben, deswegen sprach ich ja auch von Höflichkeit, auch in Gedanken, wenn man in dem Gespräch ist. Das funktioniert auch noch (wenn auch langsamer) wenn die Situation schon relativ verfahren ist. Aber solange man noch reden kann, …

Was ich schwierig finde ist, dass von vornherein nicht viel
Zeit eingeplant ist für Lehrer-Eltern-Gespräche. Da kann der
einzelne Lehrer aber wohl auch nicht allzu viel dran ändern.

hm, das hängt natürlich immer davon ab, wie viele Eltern gerade etwas von einem wollen, und ob man gerade viele Korrekturen zu Hause liegen hat. aber in der Regel sollte eine Viertelstunde drin sein, je nach bedarf auch mal mehr.

Nicht banal wäre es, wenn die Lehrerin der Schülerin verboten hätte, den Schulweg mit dem Skateboard zurückzulegen.

Aber das tut sie doch praktisch. Wie soll denn die Schülerin
den Schulweg mit dem Skateboard zurücklegen, wenn sie kein
Skateboard dabei hat?

Fahrradschuppen … ähnliche Vorschläge sind ja schon ganz früh in dem Thread gemacht worden.

Wenn man sein Skateboard im Umkleideraum liegen lässt,
hat man bald mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit bald 2
Skateboards da zu stehen.

Mit genau der gleichen Wahrscheinlichkeit, wie man dann auch 2 Markenjeans, Markenrucksäcke etc da stehen hat.

Die Franzi
PS: Mich interessiert tatsächlich brennend, was im diskutierten Fall nun tatsächlich geschehen ist.

Hallo

ein sehr vernünftiger Artikel hier, und schon bekommst Du keine Sternchen mehr dafür (bisschen Ironie)

Sternchen scheint man hauptsächlich dann zu bekommen, wenn man polarisiert, also für eine bestimmte Meinung.

aber in der Regel sollte eine Viertelstunde drin sein, je nach bedarf auch mal mehr.

Eine Viertelstunde klar, aber wie oft?

Ich kann nich wirklich guten Kontakt mit einem Lehrer halten, wenn mal ein Gespräch vorgesehen ist. Da gibt es so viel Missverständnisse, Dinge, über die man vorher noch nicht nachgedacht hatte usw., so dass ich fast immer mindestens noch ein weiteres Gespräch ein paar Tage danach gebraucht hätte, um wirklich guten Kontakt zum Lehrer zu haben.

Fahrradschuppen … ähnliche Vorschläge sind ja schon ganz
früh in dem Thread gemacht worden.

Welche Schule hat denn so einen Fahrradschuppen? Eure vielleicht, aber ich hab noch keine Schule mit einem solchen kennengelernt. Das bringt ja auch nur was, wenn der gut bewacht ist, also von jemandem, der auch weiß, wem was gehört.

Viele Grüße
Simsy

Hi,

Eine Viertelstunde klar, aber wie oft?

Das kann ich nicht so allgemein sagen. Je nach Bundesland unterrichtet ein Lehrer so 24 - 25 Stunde, bei mir sind es 24. Wenn man ein Fach mit vielen Stunden hat (englisch mit 4-6 Stunden, je nach Stufe und Schultyp), dann hat man da 4 bis 6 Klassen je ca. 30 schüler, wenn man ein Fach mit wenig Wochenstunden hat (Sozialkunde ist 1 bis 2stündig, Chemie ähnlich), dementsprechend mehr, der REst ist Kopfrechnen :wink: Natürlich bewegt sich die Zahl der Kinder, bei denen wirklich Gesprächsbedarf besteht, irgendwo im Rahmen von 1-5% (wobei das auch wieder vom Schultyp abhängt, an einer Hauptschule in einem Großstadtghetto ist das sicher anders als in einer Realschule auf dem Land, oder bei erwachsenen Schülern wie bei mir). Aber ich denke mal, wenn es wirklich Probleme gibt, dann hat auch der Lehrer Gesprächsbedarf und wird wenigstens mal 5min finden. Dass man sich nciht immer die Zeit nimmt, wenn man sie eigentlich nciht hat, weil die Eltern eh „nur“ kommen, um sich mal zu erkundigen (obwohl das so einmal im jahr auch ne gute idee ist), und das Kind ist ein Engelchen, das ist ja auch klar.

Welche Schule hat denn so einen Fahrradschuppen? Eure
vielleicht, aber ich hab noch keine Schule mit einem solchen
kennengelernt. Das bringt ja auch nur was, wenn der gut
bewacht ist, also von jemandem, der auch weiß, wem was gehört.

Hm, also an meinen 6 Schulen bisher gab es sowas … wobei ich nciht ausschließen möchte, dass es sehr innerstädtisch gelegene Schulen in GRoßstädten gibt, die da wirkloich ein Platzproblem haben … Aber ich war an einer priv. Wirtschaftsrealschule in München in der Nähe des Hauptbahnhofs, und auch da war platz da.

Die Franzi

Hallo,

Unterrichtsfremde Gegenstände darf ich dem Schüler entziehen,
muss sie ihm aber wieder zurückgeben - am ende der Stunde, am
ende des Tages, am Ende des Schuljahres, immer unter der
Auflage, dass der Gegenstand nicht mehr in die Schule
mitgebracht wird. Bei Zuwiderhandlung gibt es dann den
Verweis. Wenn ich den Gegenstand nicht zurückgebe, ist das
Diebstahl.

Du hast bereits ein heftiges Problem, wenn du den Gegenstand bis Schuljahresende behälst. Bei welchen Gegenständen würdest du das für angemessen halten?
Ich hoffe du bist nicht Lehrerin an einer staatlichen Schule, sonst wäre da mit dem Schulrecht einiges daneben. Wo unterrichtest du denn?
Jeder Jurist würde dich damit dranbekommen.

Gruß

MischaelSchm

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Hi,

an einer staatlichen Schule mit im wesentlichen volljährigen Schülern, wo ich eigentlich noch ncihts entziehen musste ausser dem Mathebuch (z.Z.) bis ans Ende meiner Englischstunde.
Wo du so fragst… Jahr ist schon unrealistisch. In der Regel bis ans Ende der Stunde, bei minderjährigen Schülern behält man es auch mal, läßt das Kind heimgehen und ruft die Eltern an, um den Gegenstand abzuholen.
Wenn ich aus irgendeinem Grund vorhabe, etwas länger zu behalten, konsultiere ich den Direktor, der weiß rechtlich erstens besser bescheid und ist mein Rückhalt / meine Infoquelle was das REchtliche angeht.

Die Franzi

Hallo,

dann wird er dir hoffentlich sagen, dass jedenfalls in Bawü das Einziehen nur zur unmittelbaren Störungsbeseitigung zulässig ist, also maximal bis Ende des Schultages. Alles andere wäre rechtlich unzulässig.

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