In der Ausgangsfrage ging es um lauter Jumbos, die Spitze an
Heck und Flügel an Flügel den Himmel bedecken. Wie soll sich
das denn sonst äußern, wenn nicht als Luftdruckänderung - was
Du ja auch selber schon schriebst?natürlich durch luftdruckänderungen - ist richtig, aber für
uns menschen wäre das nicht merkbar - außer schallwellen.
jedes windchen verursacht mehr luftdruckschwankungen als 12km
weit entfernte flugzeuge.
Ich glaube du verkennst etwas die Dimensionen hier…
Bei einem einzelnen Flugzeug verteilt sich der zusätzliche Luftdruck auf ein Gebiet von hunderten von Quadrat-Kilometern am Boden. Dass du das nicht spürst ist wohl klar. Wenn die Flugzeuge aber dicht an dicht wie o.g. fliegen, dann verteilt sich der Luftdruck gerade mal auf die Fläche unterhalb eines Flugzeugs. Das macht wohl schon nen leichten Unterschied:
Der normale Luftdruck beträgt etwa 1bar - oder anders gesagt 10000 Newton pro m², was in etwa der Gewichtskraft einer Tonne pro m² entspricht.
Nehmen wir als Flugzeug einen Airbus A300, der mit einer Länge von 54m und einer Spannweite von 45m eine Fläche von etwa 2500m² abdeckt. Das Flugzeug hat dabei etwa eine Masse von 130 Tonnen, was grob einer Gewichtskraft von 1.300.000 Newton entspricht. Dieses Gewicht muss sich nun auf obige Fläche verteilen, so dass der Druck am Boden also um grob 500 Newton pro m³ steigen würde.
Jetzt schauen wir mal, welcher Wind bei Normalbedingungen einen ähnlichen Winddruck auf die gleiche Fläche von 1m² erzeugen würde:
Das sind sqrt((2*F)/(p*cw*A)) = sqrt((2*500N)/(1,2kg/m² * 1 * 1m²)) = sqrt(1000 / 1,2) m/s = 28,9 m/s ~ 103 km/h.
Also ein Wind von 103km/h ist nötig, um den gleichen Druck auf einen m² zu erzeugen. Das ist laut Beaufortskala immerhin Windstärke 11, also ein orkanartiger Sturm. Wenn also eine Armada solcher Flugzeuge dicht an dicht gedrängt in 12km Höhe über dich hinweg fliegen würde, dann wäre ein Wind in dieser Größenordnung in etwa nötig, um den Luftdruck unterhalb der Flugzeuge auszugleichen. Ich denke, das würdest du doch irgendwie merken…
