hallo zusammen,
ich war am Sonntag in der Notaufnahme vom Klinikum Großhadern - der Obermotz dort hat mir gesagt, daß ich noch schnell heimfahren soll um meine Koffer zu packen. Dann darf ich gleich mit zwei Wochen Krankenhausaufenthalt rechnen.
Mit meinem Personalmenschen habe ich mich noch am Montag unterhalten: wenn der Klinikaufenthalt vorüber ist werden wir uns mit meinem Chef und dem Betriebsrat mal ernsthaft über meine Zukunft unterhalten müssen (wobei ein Arbeitsplatzwechsel in einem relativ kleinen Betrieb wie dem unserem leider nicht durchführbar ist).
Das mit dem empfohlenen Sport leuchtet mir durchaus ein (würde ich auch ganz gerne wieder machen); nur muß man dafür wieder die private Weiterbildung (Stichwort: lebenslanges Lernen) aufgeben. Naja - irgendwo muß man halt Prioritäten setzen.
herzlichen Dank nochmal für Eure Ratschläge
schöne Feiertage
Wolfgang
Hi Wolfgang,
dann wünsche ich Dir neben einem schönen Weihnachtsfest alles Gute für den Klinikaufenthalt und natürlich auch für die Zeit danach.
Alles hat 2 Seiten und es liegt oft an einem selber eine Sache als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten. Mag sein daß Du deinen bisherigen Arbeitsplatz später nicht mehr einnehmen wirst, aber wenn Du immer gemobbt wurdest und hohen Streß empfunden hast - dann ist es vielleicht auch gar nicht schlecht wenn sich etwas verändert. Vielleicht denkst Du später daß die Veränderungen, die jetzt kommen, die besten Entscheidungen waren, die Du je getroffen hast…
The future is wide open.
Viele Grüße und alles Gute,
MecFleih
naja …
Alles hat 2 Seiten und es liegt oft an einem selber eine Sache
als „gut“ oder „schlecht“ zu bewerten. Mag sein daß Du deinen
bisherigen Arbeitsplatz später nicht mehr einnehmen wirst
hallo Fleiher,
das Beste ist es ja wirklich, von meinem derzeitigen Arbeitgeber wegkzuommen (auch wenn mir die Arbeit - wie schon geschrieben - Spaß macht). Aber wenn das einfach zu machen wäre, dann würde ich (und mit mir vermutlich die halbe Belegschaft) schon seit ein paar Monaten woanders sein. Daß man im Nachhinein immer etwas klüger ist (und eine Entscheidung als gut oder schlecht ansieht) - nun ja, das ist immer so.
Nur: wie schon am 21.12. geschrieben ist dieser Wechsel für mich mehr als schwierig. Eine Weggehen vom jetzigen Arbeitgeber ist (kurzfristig) nicht machbar - wegen der schon genannten Gründe. Und einfach zu kündigen, ohne einen neuen Arbeitsplatz zu haben? Das ist ja fast sowas wie Selbstmord (auch wegen der schon genannten Gründe).
Ich werde mich also morgen für einige Zeit in die Klinik begeben und in meiner dann reichlich zur Verfügung stehenden Zeit den Stellenmarkt beobachten. Aber das mache ich ja schon seit Monaten - ohne bisher irgendwas vernünftiges gefunden zu haben…
Trotzdem: vielen Dank für Deine Aufmunterung. Und wie mir vor ein paar Tagen jemand geschrieben hat:
Life is what happens while we are making other plans
Wolfgang
oberton
tinnitus ist ein signal von vielen - grüner star, bluthochdruck, herzrasen, pressatem, brennen und brustenge… alles einladungen zur inventur, wenn du halt als feind erlebst. manchmal genügt es, langsamer zu sein: vielleicht atmet dann sogar dein „halt“ auf. weniger ist mehr.