VL-Fonds -> welchen wählen?

Hallo an alle!

Ich bin auf der Suche nach dem „richtigen“ VL-Fonds.
Ich will pro Monat 34 Euro vom Ag auf diesen Fonds überweisen lassen.

Ausgesucht habe ich diese drei Fonds (scheinen Klassiker zu sein)

  • cominvest Fondak P [WKN: 847101 / ISIN: DE0008471012]
  • Fidelity European Growth A EUR [WKN: 973270 / ISIN: LU0048578792]
  • DWS Vermögensbildungsfonds I [WKN: 847652 / ISIN: DE0008476524]

Welchen von diesen, oder gibt es noch andere Interessante, sollte ich wählen um einen Vermögensaufbau zu gestalten?

Gruß Fabian.

Ausgesucht habe ich diese drei Fonds (scheinen Klassiker zu
sein)

  • cominvest Fondak P [WKN: 847101 / ISIN: DE0008471012]
  • Fidelity European Growth A EUR [WKN: 973270 / ISIN:
    LU0048578792]
  • DWS Vermögensbildungsfonds I [WKN: 847652 / ISIN:
    DE0008476524]

Hallo,

wenn ich unter nur diesen dreien die Wahl hätte und ohne weiteres Wissen über sonstige Anlagen, würde ich persönlich vermutlich zum letzteren tendieren, weil er am breitesten streut. Man kann das eingezahlte Kapital schließlich 7 Jahre lang nicht umschichten. Wenn du allerdings bereits andere Anlagen hast, die den Rest der Welt abdecken, entfällt dieser Grund. Dann würde ich den VL-Sparplan so wählen, dass er sich gut mit dem sonstigen Portfolio ergänzt. Die drei aufgelisteten Fonds sind per se alle nicht schlecht, denke ich.

Grüße,
Sebastian

Ich hätte den Fidelity genommen, da zumindest bisher gute Entwicklung und europ. Streuung. Der Fondak har nur deutsche Werte, deswegen fällt der für mich mittlerweile fast weg.
Meine Fonds im Depot sind gut gestreut, habe so ziemlich von allem etwas dabei…

Das ist das „Problem“, dass man nicht wechseln kann, ansonsten würde ich ja u.U. einfach wechseln.

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Guten Tag Fabian,
wie so oft, gibt es auch auf Ihre Frage eine Antwort oder die Wahrheit.
Eine Antwort könnte lauten: „Nehmen Sie dieses, denn es wird Ihnen
gut tun.“
Die Wahrheit lautet: Nach dem letzten großen Börsenkellergang vor 5 Jahren hat sich der Großteil a l l e r Fonds im Mülleimer wiedergefunden. Und es gab Tausende davon.
Nun kann man sagen: „Was kümmert mich die Dummheit der Leute von
vor fünf Jahren ? Eben deswegen suche ich mir ja den besten Fonds aus.“
Gemach, gemach. Nur, damals waren die Anleger genauso der Meinung,
dass sie den besten Fonds ausgesucht haben. Und es gab Millionen
davon.
Auch das ist kein Problem. Eher im Gegenteil. Nur wenn Millionen
Unfug machen, funktioniert das Spiel für die wenigen, die daran
verdienen.
Zum Schluß noch eine persönliche Einschätzung. Wer 34 € monatlich
von seinem Verdienten als VL anlegt, gehört regelmäßig nicht zu denen,
die lustig aus der Wäsche gucken, wenn der nächste Kellergang ansteht.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihre VL in eine Anlage
zu stecken, bei der es gar keinen Kellergang gibt ?
Gut gemeinte Grüße
Günther

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Schönen Guten Tag.

Wer 34 € monatlich von seinem Verdienten als VL anlegt, gehört regelmäßig nicht
zu denen, die lustig aus der Wäsche gucken, wenn der nächste Kellergang
ansteht.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihre VL in eine Anlage zu stecken, bei der es gar keinen Kellergang gibt ?

Ich will nur 34 Euro / Monat anlegen, da ich lediglich 400 Euro verdiene (bin Student und das wird vom Minijob abgezwackt).
Bei welchen Anlagen gibt es keinen Kellergang? Es gibt für VL das Fondssparen und das Bausparen. Meinen Sie das Bausparen mit der sicheren Anlage? Bausparen werde ich zusätzlich abschließen, da ich problemlos 80 Euro von 400 Euro abzwacken kann.

Ich bin gerne offen für Ihre gut gemeinten Ratschläge/Tipps.
Was würden Sie in meiner Lage tun, wenn ich etwas in jungen Jahren ansparen möchte?

Gruß -Fabian-

Guten Tag Fabian,
wie so oft, gibt es auch auf Ihre Frage eine Antwort oder die
Wahrheit.
Eine Antwort könnte lauten: „Nehmen Sie dieses, denn es wird
Ihnen
gut tun.“
Die Wahrheit lautet: Nach dem letzten großen Börsenkellergang
vor 5 Jahren hat sich der Großteil a l l e r Fonds im
Mülleimer wiedergefunden. Und es gab Tausende davon.
Nun kann man sagen: „Was kümmert mich die Dummheit der Leute
von
vor fünf Jahren ? Eben deswegen suche ich mir ja den besten
Fonds aus.“
Gemach, gemach. Nur, damals waren die Anleger genauso der
Meinung,
dass sie den besten Fonds ausgesucht haben. Und es gab
Millionen
davon.
Auch das ist kein Problem. Eher im Gegenteil. Nur wenn
Millionen
Unfug machen, funktioniert das Spiel für die wenigen, die
daran
verdienen.
Zum Schluß noch eine persönliche Einschätzung. Wer 34 €
monatlich
von seinem Verdienten als VL anlegt, gehört regelmäßig nicht
zu denen,
die lustig aus der Wäsche gucken, wenn der nächste Kellergang
ansteht.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihre VL in eine
Anlage
zu stecken, bei der es gar keinen Kellergang gibt ?
Gut gemeinte Grüße
Günther

Dieser Artikel trifft knallhart den Kern! Dafür hast du von mir eien Stern bekommen!

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Guten Tag Fabian,
der so oft geschmähte Bausparvertrag ist für Ihre Belange eine
Anlagemöglichkeit ohne Kellergang. Suchen Sie sich einen Anbieter,
der entweder hohe Guthabenzinsen herauslegt (derzeit in der Spitze 4 % mündelsicher als Bonustarif) oder aber, wenn Sie definitiv vorhaben, in den nächsten 10 Jahren Eigentum zu erwerben, einen Anbieter mit niedrigem Darlehenszins (derzeit ca. 2 %). Dann heißt es noch, die Abschlussgebühr bezahlen und munter drauflossparen.
P.S. Und bitte nicht aus Bequemlichkeit oder Schusseligkeit die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage vergessen - wie Millionen andere. So wächst die Sache und es wird - bei vernünftiger
Bausparsumme (max. 20 TE)zwar kein sogenanntes Vermögen daraus, aber
dennoch ein respektabler und sicherer Sparstrumpf.

Gruß
Günther

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Guten Tag Fabian,
der so oft geschmähte Bausparvertrag ist für Ihre Belange eine
Anlagemöglichkeit ohne Kellergang. Suchen Sie sich einen
Anbieter,
der entweder hohe Guthabenzinsen herauslegt (derzeit in der
Spitze 4 % mündelsicher als Bonustarif) oder aber, wenn Sie
definitiv vorhaben, in den nächsten 10 Jahren Eigentum zu
erwerben, einen Anbieter mit niedrigem Darlehenszins (derzeit
ca. 2 %). Dann heißt es noch, die Abschlussgebühr bezahlen und
munter drauflossparen.
P.S. Und bitte nicht aus Bequemlichkeit oder Schusseligkeit
die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage vergessen

  • wie Millionen andere. So wächst die Sache und es wird - bei
    vernünftiger
    Bausparsumme (max. 20 TE)zwar kein sogenanntes Vermögen
    daraus, aber
    dennoch ein respektabler und sicherer Sparstrumpf.

Gruß
Günther

Hallo.

Okay, ich werde definitiv einen bausparvertrag abschließen. Sicherlich vergesse ich dabei nicht die ANSpZ und die WOP. Die lasse ich mir doch nicht entgehen…

Haben Sie einen Tipp (ich habe nicht vor zu bauen), welcher Anbieter dann am Besten für mich geeignet wäre bei minimaler Bausparsumme?

Gruß -Fabian-

Guten Tag Fabian,
freut mich, dass Sie sich zu Ihrem Vorteil anders entscheiden.
Eine Empfehlung gebe ich nicht ab. Sie haben bitte Verständnis.
Das wäre nichts anderes als platte Werbung.
Aber da Sie ein ausgeschlafener Mensch sind, bin ich sicher, dass
Sie allein zurechtkommen. Gehen Sie unter „Bausparen“ oder „Bausparkasse“ in die Suchmaschine und Sie stoßen auf etliche - auch vergleichende - Anbieter. Dort suchen Sie die Option „Hochzins“ oder „hoher Sparzins“
und Sie stoßen immer wieder auf zwei, drei Kassen, die zur Zeit das
Feld anführen. Sie können gar nichts falsch machen.
Gruß
Günther

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Bausparen und kein Ende!
Hi,

ich kann echt nicht nachvollziehen wie man noch immer Bausparen als eine vernüftige sichere Sache ansehen kann. Der Herr möchte das Geld privat sparen und kann also auch auf andere Sparformen zurückgreifen als den Vl fähigen BSV. Wenn man die Abschlussgebühr, oft noch ne jährliche Kontoführungsgebühr zusammenrechnet hat man ganz fix nicht mehr allzuviel von einem sogenannten Superzins von 4%. Und wofür die ganzen Kosten? Man hat noch nicht mal die Chance auf nen überdurchschnittlichen Gewinn! Und bei der Frage nach dem Wunsch nach Eigentum musste ich mir dann endgültig das Lachen verkneifen! Da kommt man mit ner 5000 er BSV Summe bestimmt ganz weit mit. Aber immer getreu dem Motto man kann ja schon mal damit anfangen, nimmt nen niedrigen Zins in Kauf und löst das Ding dann nach der 2 BSV Summenerhöhung ( die natürlich kostet) doch wieder auf weil man sich lieber ne Küche oder nen Auto davon kauft. Mal ganz davon abgesehn das man sich ja durchaus die Frage stellen sollte ob man bei dem langen Zeithorizont mit einer anderen Anlageform das Geld vieleicht Bar auf der Hand hätte und es gar nicht nötig hat nen Kredit mit nem hohen Tigungssatz aufzunehmen. Ich will mich jetzt nicht darüber streiten ob es gar keine Vernüftige Verwendung für einen BSV gibt aber es sollte schon an der richtigen Stele und zum richtigen Zeitpunkt geschehen. Und vor allem sollte man wissen was man damit erreichen will!

MFG
Marcel

Hallo Phantom der VL-Anlage,

wie Du siehst, ist guter Rat hier zwar nicht teuer, aber zumindest vielschichtig… :wink:.

Also erstmal zu Deiner Frage, welcher der drei Fonds der richtige ist:
Es gibt eine Lehrmeinung die besagt, dass der „cost average“ bzw. „Durchschnittskosteneffekt“ bei einem Sparplan bewirkt, dass durch größere Schwankungen des Fondspreises der durchschnittliche Kaufpreis über die Laufzeit sinkt und somit der Ertrag höher ist. Als Student wirst Du sicher in der Lage sein, Infos zu diesem Phänomen zu finden und Dich damit vertraut zu machen.

Unter diesem Apsekt wäre der Fondak zu bevorzugen, da der deutsche Aktienmarkt zumindet aus heutiger Sicht stärker schwankt als breitere Märkte (Europa bzw. global).

Nun habe ich hier kürzlich gelesen, es gäbe eine Studie, welche den cost-average-effect widerlegt.
Ich persönlich habe mich damit nicht befasst, kann also dazu kein profundes statement abegeben.
Aber sicher kann man an allem solange rumstudieren, bis man Konstellationen findet, die das aussagen, was man aussagen möchte… (Daran erkennst Du auch, was ich zwar nicht weiß, aber glaube.)

Fazit: ich persönlich würde von den genannten den Fondak nehmen.
Um diese Aussage besser einordnen zu können: Meine VL fließen in einen Osteuropa-Fonds.

Zum Thema Bausparen:
Du konntest ja schon zwei sehr konträre Meinungen lesen. Richtig ist, dass Du beim Bausparen keine Kursverluste erleiden kannst.
Richtig ist auch, dass Du beim Fondssparen deutlich mehr verdienen kannst, wenn nicht gerade am Ende Deiner Investitionsphase drei Katastrophenjahre wie 2000 bis 2002 liegen.
Aber dieses Risiko ist der Preis, den Du für die Aussicht auf den höheren Gewinn zahlst. Ob Du das psychisch und monetär verkraften kannst musst Du wissen.
Mein Denkanstoß:
Wenn Du sowieso Bausparen außerhalb der VL machen willst, dann macht eine Streuung der Anlage wahrscheinlich Sinn und eine Fondssparplan könnte eine gute Ergänzung sein.

Noch Detailfragen?

Gruß vom Money-Schorsch

Hallo Money-Schorsch,

der cost average Effekt ist mir ein Begriff; ich denke, dass Volatilität dafür ein Index ist um den am Besten auszunutzen.
Da ich eigentlich gut abgesichert bin, würde es auch nicht schaden, wenn das nach 7 Jahren nicht so gut stehen würde. Ich bin auf dieses Geld dann auch nicht gleich angewiesen und kann es noch paar Jahre stehen lassen.

Fondak, okay. Für mich sind Fidelity und Fondak recht ähnlich von ihren Werten.

Osteuropa, etwas risikoreicher. Dann wird das wohl der DWS Osteuropa sein, oder?
Von meinem Depot her gesehen, habe ich BRIC und noch einen Chinesen.
Der DWS Osteuropa wäre auch interessant…

"Ob Du das psychisch und monetär

verkraften kannst musst Du wissen."

-> Kein Problem, wenn mein Depotwert sinkt, stört mich das auch nicht so. Ich bin noch recht jung (25 Jahre) und da sind Kursverluste noch gut zu verkraften und ggf. auszugleichen.

Wenn du den DWS Osteuropa nicht hast, findest du den „attraktiv“?

Gruß -Fabian-

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Das kann ich verstehen, man muss hier nicht aktiv für ein Produkt werben. Habe einen Vergleich bereits gefunden und man kann wählen ob man das Darlehen haben will oder nicht. Und es finden sich auch immer 1-2 Kandidaten dabei, die unter mehreren Vergleichsdiensten gefunden werden.
Ich kann nichts falsch machen, das ist mal eine Aussage, die ich gerne höre :smile:
Also man muss dabei nichts mehr beachten, außer natürlich wie bereits erwähnt ANSpZ und WOP?!

Danke + Gruß -Fabian-

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nice to meet you here! :wink:

Eben gefunden:
Bei http://www.test.de/themen/geldanlage-banken/test/-Ve…
(Finanztest von Stiftung Warentest) gibt es einen Vergleich.

unter http://www.test.de/suche/?q=verm%C3%B6genswirksame+L…
gibt es noch mehr Fundstellen

Gruß JoKu

Hallo Phantom,

Fondak, okay. Für mich sind Fidelity und Fondak recht ähnlich
von ihren Werten.

Kann es sein dass Du den relativ neuen Fondak Europa meinst?
Der Klassiker Fondak investiert vorrangig in deutsche Aktien. Dürfte deshalb volatiler sein, als der Fidelity.

Osteuropa, etwas risikoreicher. Dann wird das wohl der DWS
Osteuropa sein, oder?
Von meinem Depot her gesehen, habe ich BRIC und noch einen
Chinesen.
Der DWS Osteuropa wäre auch interessant…

"Ob Du das psychisch und monetär

verkraften kannst musst Du wissen."

-> Kein Problem, wenn mein Depotwert sinkt, stört mich das
auch nicht so. Ich bin noch recht jung (25 Jahre) und da sind
Kursverluste noch gut zu verkraften und ggf. auszugleichen.

Wenn du den DWS Osteuropa nicht hast, findest du den
„attraktiv“?

Bei mir ist es der Activest (jetzt Pioneer). Das liegt zum Einen daran, dass mein Anbieter den DWS nicht für VL anbot. Außerdem habe ich eine persönliche kleine Aversion gegen die Deutsche Bank und ihre Töchter.
Aber mal davon abgesehen macht der DWS Fond einen guten Eindruck.
Bei solchen Märkten finde ich dass es wichtiger ist, im Markt zu sein, als ständig nach dem besten Fonds zu suchen. Dass kann sich schnell ändern. Wenn z.B. in Russland mal ein ordentlicher Kursrutsch kommt, werden die ganzen Rankings ordentlich durchgeschüttelt, da so mancher Osteuropa-Fonds fast schon ein verkleideter Russland-Länderfonds ist.

Gruß vom Money-Schorsch

Hallo Money-Schorsch,

Hallo Phantom,

Fondak, okay. Für mich sind Fidelity und Fondak recht ähnlich
von ihren Werten.

Kann es sein dass Du den relativ neuen Fondak Europa meinst?
Der Klassiker Fondak investiert vorrangig in deutsche Aktien.
Dürfte deshalb volatiler sein, als der Fidelity.

Nein, ich meine den Fondak P, der Aktien-Urgestein-Fonds.

Osteuropa, etwas risikoreicher. Dann wird das wohl der DWS
Osteuropa sein, oder?
Von meinem Depot her gesehen, habe ich BRIC und noch einen
Chinesen.
Der DWS Osteuropa wäre auch interessant…

"Ob Du das psychisch und monetär

verkraften kannst musst Du wissen."

-> Kein Problem, wenn mein Depotwert sinkt, stört mich das
auch nicht so. Ich bin noch recht jung (25 Jahre) und da sind
Kursverluste noch gut zu verkraften und ggf. auszugleichen.

Wenn du den DWS Osteuropa nicht hast, findest du den
„attraktiv“?

Bei mir ist es der Activest (jetzt Pioneer). Das liegt zum
Einen daran, dass mein Anbieter den DWS nicht für VL anbot.
Außerdem habe ich eine persönliche kleine Aversion gegen die
Deutsche Bank und ihre Töchter.
Aber mal davon abgesehen macht der DWS Fond einen guten
Eindruck.

Ich kann zwischen drei Ost-Europäer wählen:

  • cominvest Fund European Emerging Market Equity P
  • DWS Osteuropa
  • Pioneer Funds - Eastern European Equity A EUR
    Haben alle eine gute Performance und hohe Volatilität.
    Ich denke, ich gehe mal die Fonds durch, die angeboten werden und schaue mich nochmal ein wenig um. Habe ja nun genug Anregungen erhalten.

Bei solchen Märkten finde ich dass es wichtiger ist, im Markt
zu sein, als ständig nach dem besten Fonds zu suchen. Dass
kann sich schnell ändern. Wenn z.B. in Russland mal ein
ordentlicher Kursrutsch kommt, werden die ganzen Rankings
ordentlich durchgeschüttelt, da so mancher Osteuropa-Fonds
fast schon ein verkleideter Russland-Länderfonds ist.

Okay, danke für die Info.

Gruß vom Money-Schorsch

Gruß -Fabian-

Hallo,

sehr schöne Test-Artikel, auch einer über Osteuropa-Aktienfonds mit drin und sogar recht aktuell. Werde ich auch noch etwas studieren, denn die Entscheidung sollte gut überlegt sein. Werde mir das WE die Zeit dafür nehmen und am Montag mich dann entscheiden.
Dann die Klausur, dann Bausparen, dann Tagesgeld.
Also irgendwie interessiere ich mich immer mehr dafür. macht irgendwie Spaß so zu gucken, sich zu informieren und schauen wie sich das dann entwickelt.

Danke Dir, Gruß -Fabian-

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

cost average - so ist das aber nicht !
Hallo Money-Schorsch,

da liegst du aber falsch.

Es gibt eine Lehrmeinung die besagt, dass der „cost average“
bzw. „Durchschnittskosteneffekt“ bei einem Sparplan bewirkt,
dass durch größere Schwankungen des Fondspreises der
durchschnittliche Kaufpreis über die Laufzeit sinkt und somit

so ist das nicht !!!

Du verwechselst da etwas. Nur weil ein Fonds stärker schwankt, also eine höhere Volatilität hat, wird der durchschnittliche Kaufpreis durch cost average nicht billiger.

Cost-Average-Effekt: Bei regelmäßigen Einzahlungen erreicht der Anleger, dass bei fallenden Kursen mehr, bei steigenden Kursen entsprechend weniger Fondsanteile erworben werden. Dies hat für den Anleger den Vorteil, dass er die Anteile bei unterschiedlichen Ausgabepreisen zu einem insgesamt günstigeren Durchschnittspreis kauft.

->Dies bezieht sich dann auf einen Fonds.

Der Cost-Average-Effekt ist nicht dazu geeigenet verschiedene Fonds miteinander zu vergleichen !

Gruss
Börsenfan1968

Hallo Börsenfan 1968,

bei einem Fondssparplan hat Money-Schorsch da doch völlig recht!?

Je stärker ein Fonds um seinen Mittelwert schwankt, desto ausgeprägter ist der cost-average-effect.
Schwankt der Fonds dagegen überhaupt nicht, bleibt natürlich auch der cost-average-effect aus.

Gruß Fritz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Nachtrag: cost average - so ist das aber nicht !
Hallo Fritz,

da wird etwas verwechselt.

bei einem Fondssparplan hat Money-Schorsch da doch völlig
recht!?

man kann aber Fonds nicht anhand des cost-avarage-Effekt vergleichen.

Zudem ist deine Aussage

Je stärker ein Fonds um seinen Mittelwert schwankt, desto
ausgeprägter ist der cost-average-effect.
Schwankt der Fonds dagegen überhaupt nicht, bleibt natürlich
auch der cost-average-effect aus.

so nicht richtig.

Er suggeriert, dass man bei einem stark schwankenden Fonds auf eine „günstigeren“ Durchschnittskurs kommt.
Dies ist nicht so, auch wenn man dies vielleicht zuerst vermutet.

Dazu noch eine Anmerkung, du schreibst von einem „Mittelwert“.
Aktienmärkte haben aber langsfristig einen „unterliegenden steigen Trend“, aber keinen Mittelwert. Das wäre fatal und würde letztendlich stagnierende Kurse bedeuten.

Schwankt der Fonds dagegen überhaupt nicht, bleibt natürlich
auch der cost-average-effect aus.

Stimmt, aber in diesem Fall wird der cost-average-effect auch garnicht benötigt.
Das wie du selbst schreibst , der Fonds garnicht schwankt.

Vielleicht ein Hinweis:
Mit dem cost-average-effect sollen Schankungen geglättet werden.
Ein volatiler Fonds wird mehr geglättet, ein ruhiger Fonds weniger.

Dies läßt keine Wertung zu, da sozusagen eine „volatiler Fonds“ auch mehr „Glättung“ benötigt.

Gruss
Börsenfan1968

Gruß Fritz