Völlegefühl / Übelkeit

hallo an alle,
seit fast einem jahr plagt mich ein unregelmäßiges völlegefühl, unwohlsein und übelkeit. gleich nachdem es vor ca. einem jahr das erste mal aufgetreten ist, habe ich sofort einen arztbesuch unternommen. der arzt hat mir eine gesundenuntersuchung empfohlen. alle werte waren bestens. anschließend wurde noch ein ultraschall durchgeführt (ohne auffälligkeiten).

der verdacht auf gastritis lag im raum, jedoch wollte ich mit einer gastroskopie noch abwarten (habe da irgendwie angst davor). auch dachte ich, ich könnte vielleicht ein muster im auftreten entdecken und meinen lebensstil entsprechend ändern oder anpassen.
leider muss ich aber jetzt nach einem jahr sagen: ich verstehe die
„krankheit“ immer noch nicht. vielleicht kann mir jemand helfen udn einen rat geben, wie ich die sache in den griff kriege. folgende beobachtungen habe ich angestellt:

  • symptome sind (abwechselnd oder auch zugleich) völlegefühl, unwohlsein oder übelkeit nach den mahlzeiten. oft aber auch irgendwann am tag, unabhängig von uhrzeit oder mahlzeiten. meistens so ein gefühl, knapp vor der übelkeit. also weit entfernt von brechreiz & co., aber doch äußerst unangenehm. manchmal kann man auch das unwohlsein gar nicht mehr vom (normalen) hungergefühl unterscheiden. meistens treten die symptome jedoch am abend auf.
  • symptome hängen überhaupt nicht mit art der mahlzeiten zusammen. nach dem ersten auftreten bin ich fast zwei monate auf schonkost (gemüse, salat, nudeln, reis, low-fat) umgestiegen - ohne erfolg. oft ist auch nach einer äußerst üppigen, fetten mahlzeit spät am abend überhaupt keine reaktion zu bemerken. auch unverträglichkeit auf bestimmte lebensmittel kann ich ausschließen.
  • ich bin nichtraucher und antialkoholiker (und zwar strikt, beides noch nie versucht).
  • thema stress: ist präsent, aber nicht überdurchschnittlich, halbwegs verantwortungsvoller job, aber auch viel ausgleich. „krankheit“ tritt auch in berufsmäßig ruhigeren zeiten auf.
  • sport: unregelmäßig bergtouren, skifahren, volleyball.
  • generell esse ich eher gesund (kein fast-food, sehr abwechslungsreich, viel fisch, viel bio), aber nicht übertrieben.
  • trinken: ich trinke (vermutlich) eher zu wenig, schaffe aber meistens schon die 2 liter pro tag. habe letzten herbst auch mal versucht, extrem viel (wasser) zu trinken - ohne erfolg, musste nur dauernd aufs klo.
  • medikamente: probiert habe ich auf verschreiben vom arzt „cynarix“ tabletten, die überhaupt keine veränderung bewirkt haben. falls die übelkeit mal stärker ist, nehme ich auch paspertin-tropfen, die (bilde ich mir zumindest ein) dann schon linderung bewirken.
  • allergie: nur pollen (heuschnupfen). denke nicht, dass die o.a. symptome resultat irgendeiner allergie auf lebensmittel sind.

bin also mit meiner weisheit am ende - ich weiß nicht mehr, was ich noch „umstellen“ oder versuchen soll, leider führen die symtome nicht gerade zu einem gesteigerten appetit, weswegen auch mein gewicht eher ein paar kg zu niedrig liegt. ganz zu schweigen vom psychischen faktor, dass ich mich abends fast nichts mehr zu essen traue oder auch - oft sogar unbewusst - im restaurant die dinge bestelle, von denen ich glaube, dass sie „leichter“ und verträglicher sind.

noch ein paar eckdaten zu mir:
männlich, 26 jahre, 68 kg, 184 cm, liiert, keine kinder.

hat jemand einen rat für mich?

Hi

der verdacht auf gastritis lag im raum, jedoch wollte ich mit
einer gastroskopie noch abwarten (habe da irgendwie angst
davor).

nun, hättste, dann wüsstest du jetzt mehr.

auch dachte ich, ich könnte vielleicht ein muster im
auftreten entdecken und meinen lebensstil entsprechend ändern
oder anpassen.

ich hab nen Bäcker… jedes mal wenn ich bei dem abends was mitnehme verbringe ich die Nacht höllen Blähungen, Sodbrand und Übelkeit zwischen Bett und klo… ich hab keine Ahnung was das auslöst, irgendwas in den aufgebackenen bfertigteilen was mich in eine Pressluftflasche verwandelt.

leider muss ich aber jetzt nach einem jahr sagen: ich verstehe
die
„krankheit“ immer noch nicht. vielleicht kann mir jemand
helfen udn einen rat geben, wie ich die sache in den griff
kriege. folgende beobachtungen habe ich angestellt:

  • symptome sind (abwechselnd oder auch zugleich) völlegefühl,
    unwohlsein oder übelkeit nach den mahlzeiten. oft aber auch
    irgendwann am tag, unabhängig von uhrzeit oder mahlzeiten.
    meistens so ein gefühl, knapp vor der übelkeit. also weit
    entfernt von brechreiz & co., aber doch äußerst unangenehm.
    manchmal kann man auch das unwohlsein gar nicht mehr vom
    (normalen) hungergefühl unterscheiden. meistens treten die
    symptome jedoch am abend auf.
  • symptome hängen überhaupt nicht mit art der mahlzeiten
    zusammen. nach dem ersten auftreten bin ich fast zwei monate
    auf schonkost (gemüse, salat, nudeln, reis, low-fat)
    umgestiegen - ohne erfolg.

wen schontz Salat?

oft ist auch nach einer äußerst
üppigen, fetten mahlzeit spät am abend überhaupt keine
reaktion zu bemerken. auch unverträglichkeit auf bestimmte
lebensmittel kann ich ausschließen.

  • ich bin nichtraucher und antialkoholiker (und zwar strikt,
    beides noch nie versucht).
  • thema stress: ist präsent, aber nicht überdurchschnittlich,
    halbwegs verantwortungsvoller job, aber auch viel ausgleich.
    „krankheit“ tritt auch in berufsmäßig ruhigeren zeiten auf.
  • sport: unregelmäßig bergtouren, skifahren, volleyball.
  • generell esse ich eher gesund (kein fast-food, sehr
    abwechslungsreich, viel fisch, viel bio), aber nicht
    übertrieben.
  • trinken: ich trinke (vermutlich) eher zu wenig, schaffe aber
    meistens schon die 2 liter pro tag. habe letzten herbst auch
    mal versucht, extrem viel (wasser) zu trinken - ohne erfolg,
    musste nur dauernd aufs klo.
  • medikamente: probiert habe ich auf verschreiben vom arzt
    „cynarix“ tabletten, die überhaupt keine veränderung bewirkt
    haben. falls die übelkeit mal stärker ist, nehme ich auch
    paspertin-tropfen, die (bilde ich mir zumindest ein) dann
    schon linderung bewirken.
  • allergie: nur pollen (heuschnupfen). denke nicht, dass die
    o.a. symptome resultat irgendeiner allergie auf lebensmittel
    sind.

bin also mit meiner weisheit am ende - ich weiß nicht mehr,
was ich noch „umstellen“ oder versuchen soll, leider führen
die symtome nicht gerade zu einem gesteigerten appetit,
weswegen auch mein gewicht eher ein paar kg zu niedrig liegt.
ganz zu schweigen vom psychischen faktor, dass ich mich abends
fast nichts mehr zu essen traue oder auch - oft sogar
unbewusst - im restaurant die dinge bestelle, von denen ich
glaube, dass sie „leichter“ und verträglicher sind.

noch ein paar eckdaten zu mir:
männlich, 26 jahre, 68 kg, 184 cm, liiert, keine kinder.

hat jemand einen rat für mich?

lass den Doc reingucken… es tut nicht weh, schlimmstenfalls biste vom kurzzeithypnotikum bissi ballaballa danach und etwas heiser, aber du weisst was in deinem Magen von der Speiseröhre bis zum 12-fingerdarm abgeht…

JS

hallo stevicon,

seit fast einem jahr plagt mich ein unregelmäßiges
völlegefühl, unwohlsein und übelkeit. gleich nachdem es vor
ca. einem jahr das erste mal aufgetreten ist, habe ich sofort
einen arztbesuch unternommen. der arzt hat mir eine
gesundenuntersuchung empfohlen. alle werte waren bestens.
anschließend wurde noch ein ultraschall durchgeführt (ohne
auffälligkeiten).

der verdacht auf gastritis lag im raum, jedoch wollte ich mit
einer gastroskopie noch abwarten (habe da irgendwie angst
davor). auch dachte ich, ich könnte vielleicht ein muster im
auftreten entdecken und meinen lebensstil entsprechend ändern
oder anpassen.
leider muss ich aber jetzt nach einem jahr sagen: ich verstehe
die
„krankheit“ immer noch nicht. vielleicht kann mir jemand
helfen udn einen rat geben, wie ich die sache in den griff
kriege.

ab hier kürze ich mal radikal …

eigene Erfahrungen zu diesem Thema:
generell trifft es mich,
-wenn ich schlinge

  • zu viel esse.
  • zu süße, zu stärkelastige Dinge esse
  • Oder Dinge aus Bäckerei und Fastfood esse.

mir hilft,

  • nur noch einen Teller voll zu essen, auch wenn ich Lust auf mehr hätte
  • langsam zu essen (nicht bloß 2 x kurz draufkauen, sondern gründlich einspeicheln)
  • unabhängig davon, dass ich nicht nach Ayurveda, Schonkoste, Trennkost oder sonstiger Diät lebe oder koche, finde ich Mahlzeiten sehr bekömmlich, die alle vier Grundgeschmacksrichtungen enthalten:
    süß, salzig, bitter, sauer.

Es ist bei mir übrigens egal, ob ich 2, 3 oder 5 Mahlzeiten am Tag esse.

Wer sich von wie-auch-immer Normalkost auf Rohkost, Frischkost, gemüsebetonte Kost oder Robberfänger-in-der-Arktis-Kost umstellt, muss damit rechnen, dass der Organismus das nächste Jahr erst einmal seltsam reagiert.

wenn organische Probleme ausgeschlossen sind, kann man das, was einem wirklich bekommt, nur durch relativ geduldiges Probieren für sich selbst finden.

Jeder Mensch ist ein ganz kleines bisschen anders gestrickt. Darum gibt es auch keine Patentrezepte.

viele Grüße
Geli

hallo stevicon,

geh zum gastroenterologen und vertraue dich jemanden an, der sich jahrelang das gesäß aufgerissen hat, dieses zu studieren. das bringt allemal mehr, als in internetforen zu fragen und nicht zu wissen, wie die antworten einzuordnen sind. denn es sind nicht nur ärzte hier (welche eh kaum eine ferndiagnose machen), sondern jede menge scharlatane mit obskuren therapien.
bei einer gastro biste sowieso im dschumm, da du dir eine spritze geben lässt.
und verabschiede dich von der idee, alle gesundheitlichen probleme mit essen und trinken behandeln zu wollen. auch sind essen und trinken nicht die einzige ursache für probleme im verdauungstrakt.

gute besserung

strubbel
§:open_mouth:)

vielleicht…
hi,

völlegefühl und übelkeit können einerseits durch falsche ernährung, andererseits auch durch körperliche probleme, vollständig zu verdauen, hervorgerufen werden.

etwas kommt hinzu, das die sichtweise des körperfunktionierens im sinne einer maschine ergänzt: verdauen und in-sich-aufnehmen hat eine wichtige psychische komponente, die man selbstverständlich bei einer magenspiegelung nicht sehen kann. (von wegen: „da siehst du alles, was abgeht…“). mach eine spiegelung, wenn der arzt dir dazu dringend rät, sonst nicht.

im bereich der sog. „funktionellen beschwerden“ liegt keine körper- oder organschädigung vor, sondern das funktionieren des organs oder des systems ist aus dem gleichgewicht geraten. das vermute ich bei dir. da du alleine nicht weiter weißt, rate ich dir, mit deinem besten freund ein bier trinken zu gehen und ihn zu fragen, was er meint, was bei dir im leben im ungleichgewicht ist (frag vor dem ersten bier :wink:

überlege auch, was auslöser der beschwerden war.
wann treten sie auf? was geht dann nicht mehr? welche funktion haben also die beschwerden?
regt dich innerlich etwas auf, das „im außen“ ist?
was ängstigt dich, das du noch niemandem gesagt oder dir bisher noch nicht eingestanden hast?
was findest du im übertragenen sinn „zum würgen“, macht dich also wütend?
hast du eine entscheidung aufgeschoben, z.b. beruflicher art oder im zusammenhang mit familienplanung?

nimm diese fragen als ergänzung zum ärtzlichen rat, der darauf abzielt, dich vor ernsten erkrankungen zu bewahren, der aber für die beantwortung dieser fragen keine zeit hat.