Hi Michael,
danke für deine Mühe und deine ausführliche Antwort 
Komm bitte nicht auf die Idee, ich wollte nur diskutieren; so ist es nicht. Würde dir ja gerne glauben, verstünde ich es nur 
Kleines Gedankenexperiment:
Wenn Du Recht hast, funktioniert das ja auch dann noch, wenn
Du ein Luftmolekül aus dem Auto entfernst, stimmt’s?
Solange die Dichte Medium gleich der Dichte schwebender Körper bleibt schon. Natürlich wird die mögliche Bremskraft durch die Luft auf den Körper (durch die Verzögerung an der Mauer) mit abnehmender Dichte auch immer geringer.
Dein Grenzfall „alle Luft entfernt“ würde also auch einen masselosen Flugkörper bedeuten.
Ja, weil seine Dichte nicht gleich groß ist wie die des
Mediums, sondern 1000mal höher. Ein toter Fisch schwimmt.
Fliegt ein toter Vogel?
Naja, eigentlich hatte ich ursprünglich auch die Idee mit dem Helium-Ballon posten wollen. Dieser hat ja die gleiche Dichte wie die Luft wenn er schwebt. Eben genauso wie ein Fisch.
Genau deshalb wollte ich das auch nicht einfach hinnehmen, dass das Fluid Luft sich vom Fluid Wasser auf einmal unterscheiden soll.
Man kann es auch immer noch komplizierter machen, aber bitte:
eigentlich hatte ich vor das System zu vereinfachen 
- Der Beobachter am Straßenrand sieht ein Auto mit der
Geschwindigkeit v(Auto). In ihm bewegt sich ein Segelflugzeug
mit der Geschwindigkeit v(Auto + IAS) (IAS = in air speed).
Sobald das Auto durch den Aufprall abrupt abgebremst wird (Die
Kraft hierfür wird von der Mauer aufgebracht), fliegt das
Flugzeug mit der nahezu unverminderten Geschwindigkeit v(Auto
- IAS) weiter, bis es auf die Windschutzscheibe knallt.
Ein Flugzeug fliegt IMHO genau dann mit konstanter Geschwindigkeit IAS, wenn F_Luftwiderstand gleich F_Vortrieb ist. F_Luftwiderstand hängt ursächlich mit der Relativgeschwindigkeit Flugzeug-Luft zusammen. Die ist ja vor dem Aufprall des Autos vIAS. Nach dem Autoaufprall ist die Relativgeschwindigkeit Flugzeug-Luft aber deiner Meinung nach
v(Auto + IAS) also höher geworden weswegen auch F_Luftwiderstand plötzlich HÖHER wird und das Flugzeug wird ABGEBREMST (bis wieder eine Kräftegleichgewicht herrscht also IAS so wie vorher).
Eben meiner Meinung nach wird die von außen auf das Auto eingeleitete Bremskraft über das Medium Luft auf den Flugkörper weitergereicht wenn sich die Luft nicht bewegen kann.
Mag sein, dass das beides falsch ist. Allerdings haben mich eure Erklärungen eben noch nicht davon überzeugen können 
So, ich habe jetzt eine Tu**erdose blasenfrei mit Wasser gefüllt und was reingelegt was sich frei bewegen kann. Das Gesamtsystem habe ich stark beschleunigt und dann stark verzögert (hab es mit den Händen über den Küchentisch gezogen und dann an die Spüle knallen lassen). Der Gegenstand hat sich relativ zur Dose nicht bewegt. Zweifellos habe ich ihn aber beschleunigt, da er nachher woanders im Raum war als vorher. Die Verzögerungskraft muss also vom Wasser an ihn weiter gereicht worden sein.
Doch dann wird der Flug
durch das Eintreffen der Windschutzscheibe gestoppt.
Naja klar, fragt sich nur ob das eher eintritt wenn die Wand auftaucht 
Vielen Dank und Grüße,
James