Vom Vegetarier zum Fleischesser?

Hallo,

ich würde gerne wissen, warum es ehemalige Vegetarier gibt, die wieder zum Fleischesser geworden sind. Welche Gründe gab es dafür?

Mir erschließt sich nämlich nicht, wieso man wieder damit anfängt, wenn man aus ethischen Gründen (keine Tiere töten) kein Fleisch isst.

hallo

in meiner Umgebung, in der es sehr viele Vegetarier gibt:

Es gibt Menschen, die haben mit nicht tiergerechter Tierhaltung Mühe, nicht aber mit dem Töten für Fleisch zum Essen an und für sich - das heisst, wenn man mit Herkunft und Haltung der Tiere vertraut ist und diese in Ordnung findet, isst man Fleisch von diesen Tieren.

Manche Menschen merken, dass sie mit fleischloser Kost über längere Zeit nicht klarkommen und haben das Gefühl, dass dem Körper was fehlt, vor allem bei Frauen habe ich das beobachtet - da kann es regelrechte Fressanfälle geben, was Fleisch betrifft.

Und vermutlich der häufigste Grund: Eine ganze Reihe junger Leute entscheidet sich dazu, fleischlos zu leben. Wie aber viele Ideen, die man in der Jugend hatte, werden diese mit den Jahren weniger wichtig und irgendwann hört die Phase „Vegetarier“ wieder auf, da man Tierrechten nicht mehr so einen hohe Wichtigkeit beimisst.

Gruss, sama

Weils schmeckt?!?
o.T.

Erstmal vielen Dank für die Antwort!

Es gibt Menschen, die haben mit nicht tiergerechter
Tierhaltung Mühe, nicht aber mit dem Töten für Fleisch zum
Essen an und für sich - das heisst, wenn man mit Herkunft und
Haltung der Tiere vertraut ist und diese in Ordnung findet,
isst man Fleisch von diesen Tieren.

Also gerade wenn man sich mit der Tierhaltung beschäftigt, isst man doch erst Recht kein Fleisch mehr(?), da 98% vom Fleisch aus Massentierhaltung kommt. Ich könnte mir eher denken, dass diejenigen sich nie wirklich damit beschäftigt haben.

Manche Menschen merken, dass sie mit fleischloser Kost über
längere Zeit nicht klarkommen und haben das Gefühl, dass dem
Körper was fehlt, vor allem bei Frauen habe ich das beobachtet

Es mag richtig sein, dass der Körper einen erhöhten Eisenbedarf hat und man sich deshalb schlapp fühlt. Viele Frauen (auch Fleischesserinnen) nehmen Eisentabletten oder Säfte mit Eisen zu sich. Warum soll das dann der Grund sein wieder Fleisch zu essen? Dieser geringe Aufwand sollte doch tragbar sein (meiner Meinung nach).

  • da kann es regelrechte Fressanfälle geben, was Fleisch
    betrifft.

So ein Verhalten zeigt doch nur, dass sie Fleisch genauso wenig zu schätzen wissen wie ,normale´´ Fleischesser. Das schlimme ist: es wär egal, wenn´s hier um Chips o.Ä. ginge, aber für Fleisch sterben schließlich Tiere und trotzdem soll es Fressanfälle geben?

Und vermutlich der häufigste Grund: Eine ganze Reihe junger
Leute entscheidet sich dazu, fleischlos zu leben. Wie aber
viele Ideen, die man in der Jugend hatte, werden diese mit den
Jahren weniger wichtig und irgendwann hört die Phase
„Vegetarier“ wieder auf, da man Tierrechten nicht mehr so
einen hohe Wichtigkeit beimisst.

Also entsteht der Vegetarismus deshalb, weil´s gerade ,in´´ ist, oder wie? Es geht hier doch um eine Lebenseinstellung oder/und um ethische Grundsätze, und nicht um einen Trend?

Ich kann mir schon denken, dass das tatsächlich ,Gründe´´ sein mögen, aber so richtig nachvollziehen kann ich´s in keinster Weise.

Wow, mit dieser qualifizierten Aussage hätten Sie bestimmt auch im Prozess des Kannibalen von Rothenburg für Verständnis bei den Richtern und anschließendem Freispruch des Angeklagten gesorgt.

Wow, mit dieser qualifizierten Aussage hätten Sie bestimmt
auch im Prozess des Kannibalen von Rothenburg für Verständnis
bei den Richtern und anschließendem Freispruch des Angeklagten
gesorgt.

…dieser superqualifizierte Vergleich ist hingegen angebracht und einleuchtend.
Wenn du nur Antworten akzeptierst, die deinen missionarischen Eifer bestärken, schreib dir die Antwort doch einfach selber.

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Hallo,

ich denke, wenn man konsequent „gegen Fleisch“ ist, muß daß auch auf andere Bereiche des Lebens ausdehnen: Kleidung, Taschen, Arbeitssicherheit usw.

Warum?

Kleidung aus Leder geht dann ebenso wenig wie die hübsche Ledertasche oder Arbeitshandschue aus Leder.

Es ist nicht nur das Essen des Fleisches, sondern auch der Gebrauch der „Nebenprodukte“.

Gruß Carmen

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hi

Erstmal vielen Dank für die Antwort!

Es gibt Menschen, die haben mit nicht tiergerechter
Tierhaltung Mühe, nicht aber mit dem Töten für Fleisch zum
Essen an und für sich - das heisst, wenn man mit Herkunft und
Haltung der Tiere vertraut ist und diese in Ordnung findet,
isst man Fleisch von diesen Tieren.

Also gerade wenn man sich mit der Tierhaltung beschäftigt,
isst man doch erst Recht kein Fleisch mehr(?), da 98% vom
Fleisch aus Massentierhaltung kommt. Ich könnte mir eher
denken, dass diejenigen sich nie wirklich damit beschäftigt
haben.

Wenn man Kontakte zu einem Bauern hat, dessen Tiere nicht in Massentierhaltung gehalten werden und weiss, das es den Tieren dort gut geht, dann kauft man das Fleisch von diesem Bauern - und verzichtet auf jegliches anderes Fleisch, vor allem auf solches unklarer Herkunft. Dabei darf man aber natürlich nicht absolut grundsätzlich gegen das Töten von Tieren sein.

Manche Menschen merken, dass sie mit fleischloser Kost über
längere Zeit nicht klarkommen und haben das Gefühl, dass dem
Körper was fehlt, vor allem bei Frauen habe ich das beobachtet

Es mag richtig sein, dass der Körper einen erhöhten
Eisenbedarf hat und man sich deshalb schlapp fühlt. Viele
Frauen (auch Fleischesserinnen) nehmen Eisentabletten oder
Säfte mit Eisen zu sich. Warum soll das dann der Grund sein
wieder Fleisch zu essen? Dieser geringe Aufwand sollte doch
tragbar sein (meiner Meinung nach).

Eine ganze Reihe von Menschen nehmen keine Nahrungsergänzungsmittel, da diese als unnatürlich empfunden werden - hören aber auf die Bedürfnisse des Körpers.

  • da kann es regelrechte Fressanfälle geben, was Fleisch
    betrifft.

So ein Verhalten zeigt doch nur, dass sie Fleisch genauso
wenig zu schätzen wissen wie ,normale´´ Fleischesser. Das
schlimme ist: es wär egal, wenn´s hier um Chips o.Ä. ginge,
aber für Fleisch sterben schließlich Tiere und trotzdem soll
es Fressanfälle geben?

Die Fressanfälle gibt es, sehr selten und mit einem furchtbar schlechtem Gewissen und sie sind natürlich heimlich, das heisst, die Umgebung bekommt das im Normalfall nicht mit.

Und vermutlich der häufigste Grund: Eine ganze Reihe junger
Leute entscheidet sich dazu, fleischlos zu leben. Wie aber
viele Ideen, die man in der Jugend hatte, werden diese mit den
Jahren weniger wichtig und irgendwann hört die Phase
„Vegetarier“ wieder auf, da man Tierrechten nicht mehr so
einen hohe Wichtigkeit beimisst.

Also entsteht der Vegetarismus deshalb, weil´s gerade ,in´´
ist, oder wie? Es geht hier doch um eine Lebenseinstellung
oder/und um ethische Grundsätze, und nicht um einen Trend?

nein, das hat nichts mit „in“ zu tun, sondern mit einer Lebenseinstellung, die viele junge Leute haben und schon immer hatten: Die Welt soll besser werden (man kämpft für Gerechtigkeit und eine bessere Welt, was auch immer man dafür hält, das können linke, rechte, religiöse Ansichten sein) - dies schleift sich bei den meisten irgendwann ab, weil anderes im Leben wichtiger wird.

Deshalb essen sehr viele, die mit 20 Vegetarier sind, mit 30 wieder Fleisch - die Interessen im Leben ändern sich genauso, wie die Einstellung zu Tieren. Vegetarismus wird dann genauso wie die Demo mit Steinewerfen zum Kapitel „Jugendsünden“ gezählt. (falls 89 dein Geburtsjahr ist: Du wirst erleben, wie deine Kumpel nach und nach, einer nach dem anderen „verbürgerlichen“, nicht alle, aber die allermeisten)

Ich kann mir schon denken, dass das tatsächlich ,Gründe´´
sein mögen, aber so richtig nachvollziehen kann ich´s in
keinster Weise.

Wenn Du das Töten von Tieren grundsätzlich ablehnst, wird es vermutlich nichts geben, was dich überzeugen kann - Fleischkonsum ist aus ernährungsphysiologischer Sicht nicht notwendig, also gibt es keinen zwingenden, dich überzeugenden Grund, wieder Fleisch zu essen.

Gruss, Sama

Hi,

Also entsteht der Vegetarismus deshalb, weil´s gerade ,in´´ ist, oder wie?

ja, das kommt öfters vor!

mfg
G

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Wenn man Kontakte zu einem Bauern hat, dessen Tiere nicht in
Massentierhaltung gehalten werden und weiss, das es den Tieren
dort gut geht, dann kauft man das Fleisch von diesem Bauern -
und verzichtet auf jegliches anderes Fleisch

Also wie gesagt, der Umsatz von oben genannten Tieren aus ,artgerechter´´ (aus Sicht des Menschen) Haltung beträgt leider nur 2 %, daher bezweifle ich, dass tatsächlich kein Fleisch aus Massentierhaltung gekauft wird.

Eine ganze Reihe von Menschen nehmen keine
Nahrungsergänzungsmittel, da diese als unnatürlich empfunden
werden - hören aber auf die Bedürfnisse des Körpers.

Das stimmt und entspricht grundsätzlich gegen meine Auffassung. Allerdings kann man selbst mit veganer Ernährung genügend Eisen aufnehmen, dazu müsste man sich zwar mit Ernährung genauer auseinandersetzen aber es ist auf jeden Fall umsetzbar. Außerdem nehme ich lieber Nahrungsergänzungsmittel als den Tod eines Lebewesens in Kauf zu nehmen.

  • da kann es regelrechte Fressanfälle geben, was Fleisch
    betrifft.

Deshalb essen sehr viele, die mit 20 Vegetarier sind, mit 30
wieder Fleisch - die Interessen im Leben ändern sich genauso,
wie die Einstellung zu Tieren. Vegetarismus wird dann genauso
wie die Demo mit Steinewerfen zum Kapitel „Jugendsünden“
gezählt.

Okay, das klingt auf jeden Fall nachvollziehbar, auch wenn ich der Meinung bin, dass man ethische Grundsätze (falls man denn welche hat) nicht einfach so aufgeben sollte.

falls 89 dein Geburtsjahr ist

exakt :wink:

Wenn Du das Töten von Tieren grundsätzlich ablehnst, wird es
vermutlich nichts geben, was dich überzeugen kann -

genau

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ich denke, wenn man konsequent „gegen Fleisch“ ist, muß daß
auch auf andere Bereiche des Lebens ausdehnen: Kleidung,
Taschen, Arbeitssicherheit usw.

Mal abgesehen davon, dass man nichts ,muss´´ und beim Vegetarismus keinen Vertrag unterschreibt, indem vorgegeben ist, was man darf und was man nicht darf: Man kann Tierleid nie ganz verhindern, aber man kann versuchen möglichst geringen Schaden anzurichten. Wenn einer nun Vegetarier ist, aber trotzdem Leder trägt, ist es dann nichts mehr wert, dass er durchschnittlich 1500 Tieren den Tod erspart? Ich finde schon.

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Berechtigter Einwand. Ich denke allerdings, dass Genuss keine angemessene Erklärung bietet, warum man Fleisch essen ,darf´´.

Natürlich hat der Vegetarier nichts unterschrieben und es gibt auch einige, die Fleisch nicht mögen und es deshalb nicht essen. Aber wie viele haben die Begründung der Tierhaltung? Und hier muß man auch auf die anderen Produkte schauen, die entstehen.
Das Tier, welches die Lederjacke lieferte, ist gestorben, wofür weiß man nicht. Die Jacke ist vllt ein Nebenprodukt? Oder das Fleisch ist das Nebenprodukt?

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Hi,

Also wie gesagt, der Umsatz von oben genannten Tieren aus ,artgerechter´´ (aus Sicht des Menschen) Haltung beträgt leider nur 2 %, daher bezweifle ich, dass tatsächlich kein Fleisch aus Massentierhaltung gekauft wird.

Lesen kannst Du schon? :wink: Leute, denen das wichtig ist, kaufgen das Fleisch vor Ort aus artgerechter Haltung. Und wenn sie alt genug sind und genug Geld verdienen, wird dann manchmal ein Vegetarier wieder zum Fleischesser.

Allerdings kann man selbst mit veganer Ernährung genügend Eisen aufnehmen, dazu müsste man sich zwar mit Ernährung genauer auseinandersetzen aber es ist auf jeden Fall umsetzbar.

Und es gibt eben Leute, denen der Aufwand zu groß ist, vor allem im Winter über vegetarische Nahrung ohne Nahrungsergänzungsmittel genug Eisen und andere Spurenelemente zu bekommen. Für mich wäre das zum Beispiel schwer: Ich hasse Hülsenfrüchte und Nüsse. (ich habe wiederum nichts gegen NEM, aber war ja eh nur ein Beispiel)

Okay, das klingt auf jeden Fall nachvollziehbar, auch wenn ich der Meinung bin, dass man ethische Grundsätze (falls man denn welche hat) nicht einfach so aufgeben sollte.

Ich meine das nicht böse, aber mir fällt es schwer, bei Teenagern von ethischen Grundsätzen zu reden. Das sind Moden, momentane Einfälle etc. Im Alter von ca. 14 - 18 findet man wahnsinngi viele Mädchen, die beim Gedanken an Fleischverzehr kreischen „Iiiiih wie kannst Du!! die sind doch so niiieeedlich!!!“. Fisch wird gegessen - der ist nicht niedlich. Jenseits dieser Altersgruppe normalisieren sich die Prozentzahlen: jüngere essen das, was die Eltern essen, und ältere sind durch den Niedlich-Faktor nicht mehr so zu beeinflusse. Und viele essen dann eben wieder Fleisch.

die Franzi

Lesen kannst Du schon? :wink:

Kein Grund beleidigend zu werden.

Leute, denen das wichtig ist,
kaufgen das Fleisch vor Ort aus artgerechter Haltung. Und wenn
sie alt genug sind und genug Geld verdienen, wird dann
manchmal ein Vegetarier wieder zum Fleischesser.

Ich bezweifle stark, dass ein ethisch motivierter Vegetarier nur des Geldes wegen vegetarisch lebt. Das würde wohl nur auf diejenigen zutreffen, die nur gegen die konventionelle Haltung sind oder aus gesundheitlichen Gründen auf Fleisch verzichten. Das mit ,Leuten denen das wichtig ist…´´ klingt so nach Verallgemeinerung und ich finde nicht, dass man 2 % verallgemeinern kann, da es ein sehr geringer Prozentsatz ist.

Ich meine das nicht böse, aber mir fällt es schwer, bei
Teenagern von ethischen Grundsätzen zu reden. Das sind Moden,
momentane Einfälle etc. Im Alter von ca. 14 - 18 findet man
wahnsinngi viele Mädchen, die beim Gedanken an Fleischverzehr
kreischen „Iiiiih wie kannst Du!! die sind doch so
niiieeedlich!!!“.

Die meisten Vegetarier, die ich kenne (mich eingeschlossen) haben erst mit etwa 17-20 aufgehört Fleisch zu essen, da sie zu dem Zeitpunkt unabhängiger vom Elternhaus sind als noch in der Adoleszenz. Man muss geistig ,reif´´ genug sein um über sein Verhalten zu reflektieren und wie du schon meintest, ethische Grundsätze zu entwickeln. Das fehlt den meisten vor dem Erwachsenenalter. Wie du schon meintest mit ,Iiiih, wie kannst du´´…das zeugt ja von einer gewissen Unreife. Deshalb vermute ich, dass es mehr Vegetarier im frühen Erwachsenenalter als in der Adoleszenz gibt.

Fisch wird gegessen - der ist nicht

niedlich.

Dann sind es eh keine Vegetarier.

Jenseits dieser Altersgruppe normalisieren sich die

Prozentzahlen: jüngere essen das, was die Eltern essen, und
ältere sind durch den Niedlich-Faktor nicht mehr so zu
beeinflusse.

Ich vermute, dass die meisten Vegetarier nicht deshalb auf Fleisch verzichten, weil die Tiere ,zu niedlich´´ sind, sondern weil sie nicht wollen, dass für sie ein Tier stirbt, egal wie es aussieht und egal ob sie Tiere mögen oder nicht. Jedenfalls wenn man ,Eating Animals´´ gelesen oder ,The Earthlings´´ gesehen hat.

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Mahlzeit,

Also entsteht der Vegetarismus deshalb, weil´s gerade ,in´´
ist, oder wie?

er entsteht auch weil es in bestimmten Kreisen ‚in‘ ist, genauso wie es bei einigen Mädels als hip gilt eine Lesbe zu sein (ohne lesbisch zu sein) oder was auch immer für Trends gerade angesagt sind.
Ja, das gibt es.

Es gibt auch Leutchen, die sind am Wochenende Veganer und in der Woche futern sie Fleisch. Es gibt da viele Ausprägungen.

Gandalf
Fleischfresser

Moin,

Ich denke allerdings, dass Genuss keine
angemessene Erklärung bietet, warum man Fleisch essen
,darf´´.

der Mensch ist nun mal ein Allesfresser.
Das kannst Du mit Deinem Eifer nicht ändern und wenn Du mit Argumenten wie ‚ethisch‘ kommst, musst Du Argumente wie ‚es schmeckt‘ akzeptieren, weil sie die gleiche Basis haben.

Gandalf

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Hallo,

im Juli 2009 war der Dalai Lama zu Gast in Frankfurt/Main. In dem Bereich, wo die First-Class-Buddhisten eincheckten, nahm der Dalai Lama sein Mittagessen ein. Die Leute staunten nicht schlecht, als der Koch ihm Hühnchen und Gemüse servierte. Er kommentierte die Fragen der Menge, dass ihm vegetarische Küche nicht bekommen ist.

Beste Grüsse,

texo

Hallo,

Mir erschließt sich nämlich nicht, wieso man wieder damit
anfängt, wenn man aus ethischen Gründen (keine Tiere töten)
kein Fleisch isst.

Ethik ist keine feste unveränderliche Größe/Eigenschaft über die Dauer eines Menschenlebens hinweg betrachtet.

Franz

Hi

Warum auch nicht`?
Buddhisten dürfen nur nicht Töten. Sie dürfen aber essen, was andere getötet haben, so nicht speziell für sie getötet wurde.

lg
Kate