Hallihallo!
ich kenne mich leider mit ernährung nicht so gut aus und find´s ganz schön schwierig, da durchzublicken, weil ich das gefühl habe, dass die Debatten um gesunde Ernährung ganz schön ideologisch aufgeldaen sind. Deshalb erhoffe ich mir hier von Euch etwas Hilfe…
Ich esse seit einigen Jahren immer wochentags in der Mensa und habe langsam das gefühl, dass ich da wirklich kaum Nährstoffe rausziehen kann. Steht ja auch ewig herum das essen und ist immer ganz gut verkocht und man mag meinen, die testen, wieviel Fett in einen Menschen reingeht ohne dass er sich auf der Stelle übergiebt…
nun habe ich mir vorgenommen, mir unter der Woche immer Salat mit in die Uni zu nehmen um so der Mensa aus dem Weg gehen zu können. Ah wichtig ist noch, dass ich Vegetarierin bin. Ich wüsste jetzt ganz gerne, ob mir irgendetwas fehlt, wenn ich mich außer an den Wochenenden ausschließlich von Brot, Käse und Salat ernähre? Ist also in Nudeln/Reis oder KArtoffel - mehr würde ja eigentlich nicht wirklich wegfallen - etwas enthalten, was der Körper benötigt? Wahrscheinlich muss ich dann darauf achten genug Hülsenfrüchte zu mir zu nehmen? Wie ist das mit dem berüchtigten Vitamin B12? kann man vielleicht sogar testen lassen, ob einem das fehlt? oder ob überhaupt was fehlt, also soetwas wie einen Nährstoff-Spiegel erstellen lassen? Den vergleich vorher (=ständig MEnsa) und nachher (gesünder oder doch gar nicht?) fänd ich ja wirklich ganz spannend!
nun habe ich mir vorgenommen, mir unter der Woche immer Salat
mit in die Uni zu nehmen um so der Mensa aus dem Weg gehen zu
können. Ah wichtig ist noch, dass ich Vegetarierin bin. Ich
wüsste jetzt ganz gerne, ob mir irgendetwas fehlt, wenn ich
mich außer an den Wochenenden ausschließlich von Brot, Käse
und Salat ernähre? Ist also in Nudeln/Reis oder KArtoffel -
mehr würde ja eigentlich nicht wirklich wegfallen - etwas
enthalten, was der Körper benötigt? Wahrscheinlich muss ich
dann darauf achten genug Hülsenfrüchte zu mir zu nehmen?
Moin moin,
sich Vegetarisch oder sogar Vegan zu ernähren ist zwar nicht sooo schwierig, aber man muss über Lebensmittel ganz schön viel wissen.
Viele glauben Vegetarisch wäre, Fleisch bzw. tierische Erzeugnisse wegzulassen und damit viele Kalorien und Fett zu sparen.
Es ist jedoch viel komplexer.
Viele vergessen, das nun fehlende Eiweiss durch pflanzliche Eiweisse zu ersetzen, das pflanzliche Eiweiss muss so ausgewählt werden, dass man alle 8 essentiellen Aminosäuren zu sich nimmt.
Eiweiss kann man auch nicht auf Vorrat esse.
Nur mit etwas Käse und Hülsenfrüchte am Wochenende wirst du dir und deinem Körper keinen Gefallen tun.
Du brauchts TÄGLICH ca. 1 g Eiweiss pro KG Körpergewicht.
Das fehlende Eiweiss kannst du mit Käse bzw. verschiedenen Milchprodukten (Kakao enthält alle 8 Essentiellen Aminosäuren!)decken, verschiedenen (!) Hülsenfrüchten wie Bohnen, Sojabohnen, Linsen, Kichererbsen, am besten als selbstgemachte Keimlinge, Brot, Ei, verschiedene Nüsse und Kräuter und natürlich Fleisch (was nicht das schlechteste sein muss: 100 g Putenbrust haben 107 kcal bei 24 gr Eiweiss, 100 g Gouda 256 kcal bei 26 gr Eiweiss)
Dazu gibt es so viele Seiten im Netz, dass man sich dort gut über eine gesunde Ernährung allumfassend informieren kann.
Wobei immer der Grundsatz gilt: „Es kann als gesichert angesehen werden, und dazu bedarf es keiner Aufklärung: Ernährung ist tödlich! Denn jeder, der sich lange genug ernährt hat, ist bislang gestorben. Wer hingegen aufhört sich zu ernähren, kann zumindest nicht an den Folgen der Ernährung sterben.“
Prof. Harald Förster, Universität Frankfurt
Wie
ist das mit dem berüchtigten Vitamin B12? kann man vielleicht
sogar testen lassen, ob einem das fehlt? oder ob überhaupt was
fehlt, also soetwas wie einen Nährstoff-Spiegel erstellen
lassen?
Ja, macht dein Doc, B12-Spritzen sind selbst zu zahlen, keine Kassenleistung
grüsse
dragonkidd
hallo olga,
ich bin kein spezialist aber vegetarier:wink: (seit ca. 17 jahren) esse aber gummibärchen, schokolade und trinke milch/buttermilch. was die puristen IMHO nicht tun täten. bei mir ist der hintergrund nicht gesundheit (bin ‚sogar‘ raucher…) sondern (nahrungs-)verteilungsgerechtigkeit. ich kümmerte mich also erst um die gesundhtl. komponente, als es nötig war, ich wg. eisenmangels seeeehr schlapp war. inzwischen nehme ich fe-brausetablos, seit 8 jahren ohne weitere symptome.
essen tu’ ich müsli, obst, salat, gemüse, rohkost. ‚eigtl.‘ kein brot (du kennst die geschichte mit dem chinesen-haar? - das hats mir abgewöhnt…). naja, und um die abweichung von den div. ratgeber-ernärhungesplänen komplett zu machen, ich trinke ca. 2 l buttermilch (mit kakao o.ä.) und im kaffe sicher auch noch’n liter milch am tag. die meisten hülsenfüchte machen mich speien. keine ahnung, was bei solcher ernährung die lehrmeinung ist, ich habe keine probleme damit, schwimme unter der woche ca. 4km, gehe laufen, radle unter der woche zur arbeit 20+kms einfach…ich würde es also schnell von meinem körper gemeldet bekommen, wenn da was nicht stimmt.
daher: probiers einfach aus, wenn du ein gutes gefühl für deinen körper hast, wenn nicht, dann probiers nicht einfach sondern kompliziert aus: lass’ dich anfangs regelmässig vom doc. checken, blutbild etc.
hth,
stefan
Hallo Olga!
ich kenne mich leider mit ernährung nicht so gut aus und
find´s ganz schön schwierig, da durchzublicken, weil ich das
gefühl habe, dass die Debatten um gesunde Ernährung ganz schön
ideologisch aufgeldaen sind. Deshalb erhoffe ich mir hier von
Euch etwas Hilfe…
Ich esse seit einigen Jahren immer wochentags in der Mensa und
habe langsam das gefühl, dass ich da wirklich kaum Nährstoffe
rausziehen kann. Steht ja auch ewig herum das essen und ist
immer ganz gut verkocht und man mag meinen, die testen,
wieviel Fett in einen Menschen reingeht ohne dass er sich auf
der Stelle übergiebt…
lach. An welcher Uni studierst Du denn?
Die bei uns bietet täglich 1 vegetarisches Gericht an, es gibt eine Salatbar und Du kannst Dir auch nur einzelne Komponenten nehmen. Also zum Beispiel nur ein Schälchen Suppe, nur Nudeln, nur eine Nachspeise (Quark mit Früchten)
Die Mensaküche achtet übrigens genau auf Kalorien, Fettgehalt, Nährwert.
nun habe ich mir vorgenommen, mir unter der Woche immer Salat
mit in die Uni zu nehmen um so der Mensa aus dem Weg gehen zu
können. Ah wichtig ist noch, dass ich Vegetarierin bin. Ich
wüsste jetzt ganz gerne, ob mir irgendetwas fehlt, wenn ich
mich außer an den Wochenenden ausschließlich von Brot, Käse
und Salat ernähre?
wenn Du unter Salat nicht ausschließlich Blattgrünzeugs verstehst?
Aber ich warne trotzdem - Salat vorbereiten, würzen und sicher verpacken (Du trägst doch bestimmt schwer an Büchern und Skripten?) ist nicht einfach. Außerdem hast Du bei hochsommerlichen Wetter immer die Gefahr von unerwünschten Mitbewohnern=Bakterien im Salat, wenn er einige Stunden steht. Auch wenn Du Mensa nicht magst, ist das Essen dort zumindest sicher.
Ist also in Nudeln/Reis oder KArtoffel -
mehr würde ja eigentlich nicht wirklich wegfallen - etwas
enthalten, was der Körper benötigt?
Klar! Alle Menschen sollten möglichst verschiedene Arten von Kohleydraten zu sich nehmen. Ebenso wie möglichst verschiedene Arten von Eiweißträgern.
Fleisch muss das nicht sein. Aber schon Nüsse, Bohnen, Milchprodukte, Eier.
Veganer bringen sich langfristig in Schwierigkeiten.
Wahrscheinlich muss ich
dann darauf achten genug Hülsenfrüchte zu mir zu nehmen?
ach was! Mein Mann ernährt sich seit 25 Jahren vegetarisch und ich koche für uns beide. Hülsenfrüchte sind ein eher selten gewählter Bestandteil unserer Mahlzeiten. Wir essen immer eine Sättigungsbeilage (Reis, kartoffeln, Nudeln) ein Gemüse und einen Blattsalat. Dazu gibt es Milchprodukte oder auch nicht. Wenn wir z.B. chinesisch kochen.
Mangelerscheinungen hat bei uns noch kein Arzt festgestellt.
Wie
ist das mit dem berüchtigten Vitamin B12?
normalerweise nimmst Du mit der Nahrung genug von der Vorstufe auf. Wichtiger ist, genügend Tageslicht zu kriegen. Das vergessen nämlich Viele.
kann man vielleicht
sogar testen lassen, ob einem das fehlt?
klar. Arzt fragen, Blutbild erstellen lassen.
oder ob überhaupt was
fehlt, also soetwas wie einen Nährstoff-Spiegel erstellen
lassen?
kannst Du. Das wird aber immer eine Momentaufnahme sein. Nicht umsonst müssen z.B. Diabetiker täglich mehrmals ihren Blutzuckerspiegel testen.
Je nachdem, was Du morgens, mittags, abends gegessen hast, wie Dein Tag verlief, mit oder ohne Sport, mit oder ohne Stress, ob Dein Körper gerade von Dir unbemerkt Viren eine Abwehrschlacht liefert, bist Du nährstofftechnisch anders drauf.
Den vergleich vorher (=ständig MEnsa) und nachher
(gesünder oder doch gar nicht?) fänd ich ja wirklich ganz
spannend!
das kannst Du auch ohne Arzt haben.
Wiege Dich, betrachte Dich ohne Schmincke im Spiegel, beobachte Deine Verdauung.
Fühlst Du Dich mit selbst zubereitetem Futter subjekt besser?
Dann bist Du auf dem richtigen Weg.
viele grüße
Geli
Hi Stefan, Ich bin auch schon ewig vegetarierin und fange jetzt eben an, mir um die Gesundheit gedanken zu machen. Den Tip mit dem Körpergefühl finde ich dabei ganz gut: ich hab mal ein Blutbild wg was ganz anderem erstellen lassen und meine Eisenwerte waren z.B. sehr hoch. Scheint also eigentlich alles ganz gut zu funktionieren aber mittlerweile signalisiert der Körper eben: Schluß mit Mensa! Das sonstige einfach mal ausprobieren ist wahrscheinich die beste Vorgehensweise. Aber ein interessiert mich noch:
kein brot (du kennst die geschichte mit dem chinesen-haar? -
das hats mir abgewöhnt…)
Ich kenn sie nicht, und bin sehr gespannt!
Liebe Grüße!
hallo olga,
also, man kann sich vegetarisch ernähren, ohne mangelerscheinungen zu haben. selbst vegan ist mit obacht möglich.
aber nicht von salat. denn dieser enthält eben nicht viele nährstoffe, sondern ist eher einem löschblatt gleich.
nur weile etwas grün ist, enthält es noch lange nicht eine größere menge nährstoffe.
in den anderen antworten liest du ja, was du bei vegetarischer ernährung beachten solltest.
gefühlter und tatsächlicher mangel sind übrigens zwei verschiedene dinge.
in versuchen wurden leute z.b. vitamin-c-frei ernährt. selbst nach 100 tagén konnte kein mangel nachgewiesen werden.
strubbel
C:open_mouth:)
Viele Dank schonmal für die Tips! Ich würde aber gerne noch mal genauer wissen, ob Nudeln KArtoffeln oder Reis wirklich täglich sein müssen? Kommen mir irgendwie gar nicht so vor, als wär da so toll was drin, dass man nicht auch drauf verzichten könnte…
Ständig Salat-fast nie Kochen:gesund?
Hallo!
An dieses Thema schließ ich mich doch gerne an!!
Ich habe mich nämlich auch schon oft gefragt, ob eine relativ einseitige Ernährung mit Hauptbestandteil Salat eventuell doch nicht soo gesund ist, wie man meinen könnte.
Ich esse fast täglich als Hauptmahlzeit (abends) Salat. Nicht nur Grün, auch mit Möhre,Tomate,Gurke,usw…Dazu meist Toast oder Brötchen mit Käse und oder Schinken.
Was ich mich nun aber vor allem frage: Ist es denn in irgendeiner Weise von Nachteil, ständig kalt zu essen, also nicht zu kochen? Ich schaffe es so gut wie nie, mich dazu aufzuraffen, für mich etwas zu kochen…
Fühlen tu ich mich prima, es geht hier auch nicht um Diät halten oder sonstiges.
Vielen Dank und viele Grüße,
Nicki
huhu,
Ich esse fast täglich als Hauptmahlzeit (abends) Salat. Nicht
nur Grün, auch mit Möhre,Tomate,Gurke,usw…Dazu meist Toast
oder Brötchen mit Käse und oder Schinken.
mmmh…ich hab hunger.
Was ich mich nun aber vor allem frage: Ist es denn in
irgendeiner Weise von Nachteil, ständig kalt zu essen, also
nicht zu kochen? Ich schaffe es so gut wie nie, mich dazu
aufzuraffen, für mich etwas zu kochen…
ich mache mir hin und wieder eine gemuesesuppe…da kauf ich mir brokoli, blumenkohl, moehren usw. und koche das. haue da noch kraeuter ran, meistens noch was von knorr oder so…etwas essig und zucker und salz…
das fress ich regelrecht rein…kcal-arm und gesund…koestlich und schnell…so ein topf haelt fuer mehrere tage.
und wer will, kann ja da noch brot oder semmel dazu essen…sich eier ranhaun oder was auch immer…
nudeln…kartoffeln…hefekloss…fleisch…gehacktes…ketchup
mach ich aber eigentlich nicht…
sowas geht auch ziemlich schnell…max. halbe stunde…kochen tuts ja von alleine…
mfg:smile:
rene
hallo olga,
Den Tip mit dem Körpergefühl finde ich dabei ganz gut: ich hab mal
ein Blutbild wg was ganz anderem erstellen lassen und meine
Eisenwerte waren z.B. sehr hoch.
ja, aber vergiss’ nicht, dass medizin keine naturwiss. ist; meint: nicht alles was man misst wird korrekt gemessen, nicht alles was man nicht messen kann, gibt es nicht; medizin hat - zum glück - ihren focus auf: hauptsache es wirkt.
ich erinnere mich, dass es hier auch schon diskussionn um die div. möglichkeiten der eisen-gehalt-bestimmung gab, dass es methoden gab, wo der stat. messfehler enorm war…
…soll dich aber nicht davon abhalten, dich mit deinen hohe fe-werten gut zu fühlen 
Scheint also eigentlich alles
ganz gut zu funktionieren aber mittlerweile signalisiert der
Körper eben: Schluß mit Mensa!
kann ich verstehen
selbst was da grün ist ist dann welk und grün, oder schlabberig…ausserdem vertrage ich es nicht, mittags so zu essen wie die anderen grossen jungs, ich werde dann müde und krieg’ keinen kreativen nachmittag mehr hin.
kein brot (du kennst die geschichte mit dem chinesen-haar? -
das hats mir abgewöhnt…)Ich kenn sie nicht, und bin sehr gespannt!
ok, guck, ob dus mit google o.ä. überprüfen kannst … aber kurz bevor ich zum studium (ich bin aaaalt, das war '92
in die staaten bin gabs hier den 241.526 nahrunsgmittelskandal von den inzwischen 3.452.987
hier war es die angebliche tatsache, dass das färbemittel, mit dem der brotteig so schön brotfarben wird aus dem haar von chinesen gewonnen wird. ob sich das inzwischen geändert hat (vielleicht nehmen sie jetzt altöl?) weiss ich nicht. für mich beginn der entscheidung für möglichst ‚scheinbar‘ unverarbeitete nahrungsmittel, wie reis oder müsli…diese umstellung war beim brotangebot in den us kein sooo grosses problem:wink: und weil ich so ein unflexibler und eingschränkter starrkopf bin habe ich das nicht geändert, als ich wieder hier war. und vermisse nix.
stefan
Viele Dank schonmal für die Tips! Ich würde aber gerne noch
mal genauer wissen, ob Nudeln KArtoffeln oder Reis wirklich
täglich sein müssen? Kommen mir irgendwie gar nicht so vor,
als wär da so toll was drin, dass man nicht auch drauf
verzichten könnte…
Wüßte auch nicht, wozu täglich Reis, Nudeln und Kartoffeln. Obst, Gemüse, Brot und Käse reichen völlig. Nüsse könntest Du noch hinzunehmen, sehr sehr wertvoll. Komme mir jetzt bitte keienr mit Fett, auch das ist sehr wertvoll. Ich rede hier von einer Hand voll, mehr nicht.
Das, was in Reis und Kartoffeln Gutes ist, wird sowieso mit dem Wasser weggeschüttet bzw. schon vorher abgeschält.
Barbara
Nüsse könntest Du noch hinzunehmen, sehr sehr wertvoll. Komme mir jetzt :bitte keienr mit Fett, auch das ist sehr wertvoll. Ich rede hier von
einer Hand voll, mehr nicht.
Hört sich ja gut an, ´n Paar Nüsse zwischendurch sind ja auch lecker. Was ist denn an denen so gesund?
Ich habe mich nämlich auch schon oft gefragt, ob eine relativ
einseitige Ernährung mit Hauptbestandteil Salat eventuell doch
nicht soo gesund ist, wie man meinen könnte.Ich esse fast täglich als Hauptmahlzeit (abends) Salat. Nicht
nur Grün, auch mit Möhre,Tomate,Gurke,usw…
Na, da haben wir ja fast die selben quälenden Fragen… Ich glaub kaum, dass es von Nachteil ist, die Sachen kalt zu essen. Da bleiben doch die Nährstoffe alle schön erhalten. Was ich aber auch befürchte ist, dass Salat ein wenig einseitig ist, weil man eben recht eingeschränkt ist in den Nahrungsmitteln. Broccoli soll z.B. unheimlich gesund sein, gerade für Vegetarier sollen da wohl wichtige Inhaltsstoffe drin sein. Den würd ich aber ungekocht nicht essen wollen. Ist bestimmt ganz gut jedenfalls solche wichtigen Nahrungsmittel dann zu sich zu nehmen, wenn man doch mal was kocht. Aber welche wären denn das wohL??? Sagen wir: grüner Salat, Möhre, Tomate, Gurke, Paprika, Radieschen, gekeimte Hülsenfrüchte, Joghurt,Olivenöl und Zitrone in der Soße, dazu Brot und Käse: fehlt da irgendetwas, was man dann noch dringend braucht? Und das dann täglich oder zumindest ein - zweimal in der Woche? Ach ja, dazu natürlich noch Aminosäuren-Kakao (hatte ich noch NIE gehört aber das ist ja schön einfach, fleischlose Kost über ´nen leckeren Kakao auszugleichen…)
Fragen über Fragen und ganz lieben Dank!
Abgesehen von den Vitaminen und Mineralien senkt das Fett der Nüsse das Risiko von Herz- Kreislauferkrankungen ganz erheblich, nach einer Studie der Harvard- Uni z.B. um 50%. Das Fett der Nüsse ist nicht vergleichbar mit z.B. Schweinefett, das genau gegenteilige Wirkung hat.
Ebenfalls sehr wertvoll sind Olivenöl und Fischfett, aber die Fragestellerin wollte sich ja vegetarisch ernähren, deshalb hab ich den Fisch weggelassen, der zudem noch viel wertvolles Protein enthält.
Wer keine Gewichtsproblem hat, kann getrost so viel Nüsse essen, wie er mag. Kalorienzähler kommen natürlich da leicht in Konflikte 
Barbara
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Was ich mich nun aber vor allem frage: Ist es denn in
irgendeiner Weise von Nachteil, ständig kalt zu essen, also
nicht zu kochen? Ich schaffe es so gut wie nie, mich dazu
aufzuraffen, für mich etwas zu kochen…
Hallo,
bei der Gelegenheit fällt mir eine (vielleicht etwas fragwürdige) Ansicht einer Bekannten ein. Sie meint, bei der Schöpfung wurde sicher nicht berücksichtigt, dass der Mensch das Feuer entdeckt und deshalb wäre der menschliche Organismus auch gar nicht darauf ausgelegt, gegartes zu sich zu nehmen.
Eure Kommentare dazu würden mich interessieren.
Grüße,
Sabine F.
Servus Sabine,
Sie meint, bei der
Schöpfung wurde sicher nicht berücksichtigt, dass der Mensch
das Feuer entdeckt und deshalb wäre der menschliche Organismus
auch gar nicht darauf ausgelegt, gegartes zu sich zu nehmen.
Das ist eine der abgefahreneren Schulen aus der frühen Esoterikwelle der 1970er Jahre. Rund 10.000 Jahre Erfahrung sprechen aber eine andere Sprache.
Was bedeutet „darauf ausgelegt“? Würde das bedeuten, dass z.B. Fleisch bloß roh verdaulich wäre, und ein Steak unverwertet ausgeschieden würde?
Schöne Grüße
MM
Hi!
Die Feststellung, dass der Körper erstmal nicht unbedingt für gekochtes gemacht wurde find ich erstmal nicht so erstaunlich, denn:
Was bedeutet „darauf ausgelegt“? Würde das bedeuten, dass z.B.
Fleisch bloß roh verdaulich wäre, und ein Steak unverwertet
ausgeschieden würde?
das heißt ja noch lange nicht, dass man sehr hoch erhitztes nicht mehr zu sich nehmen kann. Dass aber einiges an Nährstoffen bei der Erhitzung verloren geht, ist ja nun auch hinreichend bekannt. Da muss man ja keine Grabenkämpfe starten. Ich würde daraus lediglich ziehen wollen, dass nicht-erghitztes sicher nicht schädlich sein kann (außer natürlich es ist in für den Menschen giftig) und wohl auch mehr Nährstoffe enhält. Scheint ja aber auch mit kochen ganz gut zu klapen, die Lebenserwartung steigt schließlich stetig…
Servus Olga,
wenn man den sehr vage gefassten Begriff der „Nährstoffe“ mal wenigstens im allergröbsten gliedert:
Eiweiße
Kohlehydrate
Fette
Mineralien
Vitamine
und ferner
Rohfaser
Rohasche
kommt man schon ein bissel weiter. Die Grabenkriege werden im übrigen in der Regel von den Aposteln gestartet, die sicher sind, daß man durch Essen reich, gesund und glücklich werden kann und ferner die ewige Jugend erwirbt.
„La guerre du cru“ ist ein Buchtitel aus der erwähnten Zeit - ich hab ihn bloß zitiert. In dem Büchlein steht, daß Kriege, Neurosen und Armut alle vom gekochten Essen kommen, und es findet sich darin eine ausführliche Anleitung, wie man schrittweise zum Verzehr ausschließlich roher Nahrungsmittel einschließlich Fleisch und Fisch gelangen kann. Trotz der Auflage des Buches gibts immer noch Neurosen, Kriege und Armut.
Schöne Grüße
MM
hallo sabine,
die menschliche verdauung ist nicht darauf geeicht, alles roh zu konsumieren. getreide, kartoffeln, fleisch usw.
dann gibt es stoffe, z.b. in tomaten, welche erst durch kochen wirksam werden.
viele wundern sich beispielsweise, warum es ihnen nach einer ayurvedakur so gutgeht. das ganze nicht nur wegen des esoterischen krimskarma, nein, das hat schon einen interessanten hintergrund. der allergrößte anteil wird dort gegart. außer kräuter und sowas.
strubbel
§
)