Habe nun eine neue Firma gefunden, die mir auch das erste Ausbildungsjahr anerkennen würde (mußte Ausbildung abbrechen wegen zu großer Lücken aufgrund längerer Krankheit). Da es sich aber um eine gestreckte Ausbildung handelt, geht die Zwischenprüfung gleich in die Abschlussprüfung ein, ist also nicht nur eine „Übung“. Da ich nun schon 2 Jahre aus dem ersten Lehrjahr raus bin und momentan gar keine Berufsausbildung habe, mache ich mir Gedanken, ob es wirklich so gut ist, die Anerkennung zu haben und ins kalte Wasser zu springen, weil gleich bis ca. Mitte 2. Ausbildungsjahr die Zwischenprüfung ist. Vielleicht sollte ich lieber auf das Mehr an Geld verzichten und noch mal richtig von vorn anfangen.
Wer kann mir raten? Ich weiß, eine schwere Frage. Ich hatte im 1. Lehrjahr Durchschnitt Drei.
Hallo!
Wenn Du die Wahl hast, würde ich an Deiner Stelle neu anfangen. Statt einer 3 kannst Du dann die 1 anstreben und einen wirklich guten Abschluss machen. Wenn Du aber nach der Pause auf Deiner 3 aufbaust kann daraus schnell eine 4 werden. Und ob man mit so einem Abschluss danach dann später wirklich Geld verdient?
Wenn Du also wirklich das erste Jahr anerkennen lässt, würde ich Dir raten, ordentlich zu lernen, damit Du mindestens die 3 halten, wenn nicht verbessern kannst. Dabei spielt der Ausbildungsbetrieb natürlich eine große Rolle: Es gibt Betriebe, die jeden soweit bringen, dass eine 2 auf dem Prüfungszeugnis steht, andere setzen die Azubis lieber bei der täglichen Arbeit ein und überlassen es ihnen selbst, den Stoff in der Berufsschule oder sogar in der Freizeit zu lernen.
Hat also Dein zukünftiger Betrieb einen sehr guten Ruf in der Ausbildung (hängt da vielleicht sogar eine Auszeichnung an der Wand?), kannst Du es mit der Anerkennung versuchen. Dort wirst Du auf Ausbilder stoßen, die Dich in Deiner Situation unterstützen. Ist der Betrieb aber mehr an Deiner Arbeitskraft interessiert und überlässt die Theorie gänzlich der Berufsschule, dann fange lieber neu an.
Viele Grüße
Anne
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Hallo!
Wenn Du die Wahl hast, würde ich an Deiner Stelle neu
anfangen. Statt einer 3 kannst Du dann die 1 anstreben und
einen wirklich guten Abschluss machen. Wenn Du aber nach der
Pause auf Deiner 3 aufbaust kann daraus schnell eine 4 werden.
Und ob man mit so einem Abschluss danach dann später wirklich
Geld verdient?Wenn Du also wirklich das erste Jahr anerkennen lässt, würde
ich Dir raten, ordentlich zu lernen, damit Du mindestens die 3
halten, wenn nicht verbessern kannst. Dabei spielt der
Ausbildungsbetrieb natürlich eine große Rolle: Es gibt
Betriebe, die jeden soweit bringen, dass eine 2 auf dem
Prüfungszeugnis steht, andere setzen die Azubis lieber bei der
täglichen Arbeit ein und überlassen es ihnen selbst, den Stoff
in der Berufsschule oder sogar in der Freizeit zu lernen.Hat also Dein zukünftiger Betrieb einen sehr guten Ruf in der
Ausbildung (hängt da vielleicht sogar eine Auszeichnung an der
Wand?), kannst Du es mit der Anerkennung versuchen. Dort wirst
Du auf Ausbilder stoßen, die Dich in Deiner Situation
unterstützen. Ist der Betrieb aber mehr an Deiner Arbeitskraft
interessiert und überlässt die Theorie gänzlich der
Berufsschule, dann fange lieber neu an.Viele Grüße
Anne
Liebe Anne,
vielen Dank für Deinen Ratschlag. Ich habe auch schon gedacht, daß ich mit einem Neuanfang besser bedient bin, zumal ich dann schon ein Grundwissen habe und darauf gut aufbauen kann, um dann das zu verstehen, was mir bisher nicht gelungen war, denn von allein kommt ja keine „Drei“.
Jetzt bin ich in meiner Meinung bestärkt.
Liebe Grüße von der Miezekatze