daran sieht man mal das Eltern sich doch gründlichst überlegen sollten, welchen Namen man den Kindern gibt. Denn diese müssen sich ein Leben lang damit rumplagen.
Ein Nachbarskind von mir heisst Luc (gesprochen Lüg)…
…das arme Kind! Immer wenn er gerufen wird, wird er doch gezwungen zu lügen:wink: nenene
zwar würde ich deine Geschichte doch eher in die Kathegorie „urban legends“ einordnen, doch die Problematik deiner nicht gestellten Frage, was haltet ihr von Namen, die mehr von der Profilierungssucht von Eltern als von Vernunft zeugen, sehe ich durchaus.
Auch ich frage mich, was Eltern bewegen kann, ihre Tochter mit dem Namen Theodora-Globalia ins Leben zu schicken, oder den Sohn als Pjotr-Claude. Heißt es doch nichts anderes, seinem Sprössling selbstherrlich vorauszubestimmen, du hast ein avantgardistisches Leben zu führen. Ebensogut könnte man das Kind später im Raumanzug in Kindergarten oder Schule zu schicken. Beim Namen hat man nur das Problem, man wird ihn nicht mehr los.
Ich kam jüngst als hessische „U-Plus“ Lehrerin in ein erstes Schuljahr. Alle Kinder saßen schon auf ihren Stühlen bis auf einen, der lag unter dem Tisch.
Ich fragte die Kinder nach ihren Namen. Der unter dem Tisch erhob sich und sagte: „Ich heiße Lüssjän (Lucien)“ Ich sage freundlich: „Wie bitte, ich habe deinen Namen nicht verstanden?“ Er schiebt die Brust raus, guckt ganz stolz und sagt:" Ich heiß Lüssjän, aber man nennt mich Woody!!" Ich hätt mich wegschmeißen können.
Der Name Lucien ist übrigens fürs nordhessische Breitmaul schier unaussprechlich!!
dazu fällt mir einen Frage ein: Wenn jetzt nun wirklich jemand einen so ********* Namen hat, kann er diesen irgendwie ändern lassen und wenn ja, wie und ab welchem Alter?
dazu fällt mir einen Frage ein: Wenn jetzt nun wirklich jemand
einen so ********* Namen hat, kann er diesen irgendwie ändern
lassen und wenn ja, wie und ab welchem Alter?
Ab wann, weiß ich nicht.
Wenn der Name nicht regelrecht abnorm ist, dann kostet das aber eine ganze Menge.
Meistens wird man übrigens so genannt, wie man sich vorstellt, ob man nun wirklich so heißt oder nicht. - Ich denke, dass man auch bei den meisten Dienststellen, Schulen, usw. einfach seinen Wunsch(vor)namen eintragen kann, jedenfalls wenn er einem seiner Vornamen noch ähnlich ist. Man kann ja seine anderen Vornamen als Zweitnamen eintragen.
Bei der Krankenkasse ging das jedenfalls einmal. Der Wunschname steht auch auf der Karte. Es ist allerdings eine Abwandlung des zweiten Vornamens. Es steht jedoch kein anderer Name auf der Karte.
Na ja, wahrscheinlich ist das landschaftlich verschieden, ob das geht oder nicht.
nachfolgendes gehört NICHT INS WITZEBRETT. Ist tatsächlich
wahr:
Einschulung in einer Grundschule im Ruhrgebiet. Die Lehrerin
fragt die Kinder der Reihe nach nach ihren Vornamen.
Bis der kleine „ÜVÜS“ dran kommt. Die Lehrerin fragt nochmal
nach: „WIE heißt Du?“
Das Kind „ÜVÜS“
dazu ergänze ich „Püschelbär“ = Pierre Gilbert
allerdings hilft auch ein deutscher Name nichts.
Beispiel aus meinem Bekanntenkreis. Das ist nicht nur kein Witz, sondern wirklich so passiert:
Martha - aufgewachsen bis zum Kindergarten bei hochdeutsch sprechenden Eltern, kommt in Franken in den KiGA.
Wie man vielleicht weiß, haben wir Franken keine P’s, T’s, K’s in unserer Sprache. Wo R und T oder D aufeinandertreffen, wirds verschliffen.
Martha heißt also ab sofort „Madda“
Es kommt schlimmer, viel schlimmer.
eines Tages kommt Martha aus dem KiGa - da will sie NIE mehr hin.
Die Kinder wollen eine Madda-falle bauen! Sie lässt sich nicht einsperren!
Aufklärung: es gibt MARDER auf dem Dachboden des KiGA.
Ein Marder ist fränkisch ausgesprochen ein Madda.
Fazit: egal, wie ein Neugeborenes getauft wird, es gibt IMMER die Möglichkeit den mit viel Liebe ausgesuchten Namen zu verhunzen.
viele grüße
Geli
aus deren Langnamen Angelika fränkisch gern Angegerla wird = rückübersetzt ein Göckelchen = Hähnchen. Ich bin also genießbar ;
Wir hatten mit unserem Kind auch etwas Probleme einen Namen zu finden. Wir haben uns dann für etwas Kurzes und Einfaches entschieden. Die Namen im Amtsblatt unserer Gemeinde bewegen einen doch schon manchmal zum Kopfschütteln.
Platz 1:
Jason Leeroy
Platz 2:
Kiara Tamara
Platz 3:
Florian Walter Joseph
Die Namen sind alle aus dem Geburtsmonat Juli in einer Gemeinde im südlichen Bayrischen Wald. Wenn man bedenkt, dass alle 3 Kinder einen hier üblichen (niederbayrischen) Nachnamen tragen, wird es schon ein wenig absurd. Da hat es der Florian Walter Joseph ja noch einfach, aber müssen es denn wirklich 3 Vornamen sein?
Andererseits haben wir mehrere Monate lang die Geburtsnamen hier verfolgt und jeder 2 Bub heisst hier Jonas oder Luka(s), die Mädels Helena oder Lena. Ist sicher auch nicht so prikelnd, aber immer noch besser als die 3 Beispiele oben.
Ich würde diesen Namen nicht mal einem Hund antun, geschweige denn einem Kind.
Aber ich dachte, Standesämter akzeptieren Vornamen, auch fremdländische.
Ist ja nicht so, dass das Kind „Khan“ heißt.
Müssen nicht, aber bei uns und in der Familie ist es Tradition 3 Vornamen zu haben. Meine Mutter hat sogar 4. Natürlich ist nur einer der Rufname. Ich kenne sogar Leute mit 7-9 Vornamen und Nachnamen die eine Extra Seite im Pass erfordern.
Du findest es schön mit einem, wir mit dreien und andere eben anders. So what?
Andererseits haben wir mehrere Monate lang die Geburtsnamen
hier verfolgt und jeder 2 Bub heisst hier Jonas oder Luka(s),
Bei meinem zweiten in der Klasse heißt ein Mädchen Luca. Ich weiß nun schon ziemlich lange, daß es eine „sie“ ist, muß mich aber ständig wieder neu daran erinnern…
Und im Kindergarten hieß ein Junge „Thadée“.
Fremdsprachige Namen sind halt dann am interessantesten, wenn man keine Ahnung hat…
Müssen nicht, aber bei uns und in der Familie ist es Tradition
3 Vornamen zu haben. Meine Mutter hat sogar 4. Natürlich ist
nur einer der Rufname. Ich kenne sogar Leute mit 7-9 Vornamen
und Nachnamen die eine Extra Seite im Pass erfordern.
Du findest es schön mit einem, wir mit dreien und andere eben
anders. So what?
Ist vielleicht eine doofe Frage, aber wozu sollen 7-9 Vornamen gut sein?
2 oder vielleicht auch noch 3 Namen kann ich ja noch halbwegs nachvollziehen, aber 7 bis 9?
Ist vielleicht eine doofe Frage, aber wozu sollen 7-9 Vornamen
gut sein?
2 oder vielleicht auch noch 3 Namen kann ich ja noch halbwegs
nachvollziehen, aber 7 bis 9?
Alles Tradition. Wenn Du Katholisch bist, musst Du schon mal Maria heissen, egal ob Männlein oder Weiblein. Dann brauchst Du wenigstens den Namen der Grosseltern, des Vaters, des Familienoberhauptes (nicht notwendigerweise der Vater). Evt. ist er/sie auch noch ausländischer Titelträger/in, dann sollten noch Namen des jeweiligen Landes vertreten sein und dann vielleicht noch ein eigener. Wenn Du das alles berücksichtigst kommt schnell etwas heraus wie: Johannes Baptista de Jesus Maria Louis Miguel Friedrich Bonifazius Lamoral
Sein Vater z.B. hiess: Karl August Joseph Maria Maximilian Lamoral Antonius Ignatius Benediktus Valentin
Ungewöhnlich ist das tatsächlich nur in bürgerlichen Kreisen.
Ungewöhnlich ist das tatsächlich nur in bürgerlichen Kreisen.
Ich sollte meine Nachfragen nicht so kurz fassen
Daß es beim (Hoch)Adel üblich ist, die Vorfahren/Titel/Länder dadurch zu ehren, daß man den armen Kindern sämtliche, vorhandene Namen anhängt, ist mir aus der Geschichte bekannt.
Wozu das ganze allerdings bei Otto-Normalsterblicher dienen soll, bleibt mir verschlossen.
Hoffe, die Auskunft hilft.
Wenn nicht mir, dann mit Sicherheit andere Neugiernasen
dass es zu nix gut ist brauchen wir doch nicht extra noch zu betonen. Es würde auch ausreichen seinen Kinder nur einen Buchstaben als Namen zu geben. Immerhin kann man so zwei Fußballmannschaften plus Ersatzspieler zweifelsfrei identifizieren. Aber wer will das schon?
Nicht alles was man macht hat einen nachvollziehbaren Nutzen.
Übrigens sind diese grauenvollen Namen nicht aus dem Geschichtsbuch, sondern von noch lebenden und erst kürzlich verstorbenen Personen. Das Grauen lebt also noch unter uns!