Hallo zusammen,
keine Ahnung ob ich jetzt wirklich im zum Thema passenden Brett bin aber vielleicht kann mir hier doch jemand helfen.
…folgende Situation:
Nachdem ich von meinem Arbeitgeber die betriebsbedingte Kündigung erhalten habe war ich für einige Wochen arbeitslos, bin aber inzwischen durch Eigenbemühungen wieder beschäftigt. Ich habe zahlreiche Bewerbungen geschrieben, wobei auf eine davon bereits am darauffolgenden Tag reagiert wurde und ich nach 2 Tagen den Vertrag in der Tasche hatte. Dabei handelt es sich um einen auf ein halbes Jahr befristeten Vertrag mit wenig berauschender Entlohnung, aus der „Notlage Arbeitslosigkeit“ heraus habe ich natürlich sofort zugesagt.
Nun kommen so nach und nach die Reaktionen auf die übrigen Bewerbungen, zu größtenteils besseren Konditionen, natürlich allesamt weit entfernt von meinem derzeitigen Arbeitsort, teilweise im Ausland und teils auch mit der Bedingung einige Tage zur Probe zu arbeiten.
Mein Problem dabei:
Mein derzeitiges Arbeitsverhältnis besteht gerade mal 2 Wochen, womit sich die Frage nach freien Tagen bzw. Urlaub erübrigt. Wie kann ich also die Termine bzw. Tage, ohne einen „erschlichenen“ Krankenschein und ohne meine Absichten preis zu geben, wahrnehmen??
Im Nachhinein bin ich mir durchaus bewusst daß ich vorschnell gehandelt habe und mir eine gewisse Bedenkzeit hätten erbitten sollen aber die Aussicht einen sicheren und gut bezahlten Job wegen Terminproblemen sausen zu lassen bereitet mir doch arge Bauchschmerzen.
Was kann ich jetzt tun ohne eine Krankheit zu erfinden bzw. meinem Arbeitgeber vorschnell meine Absichten zu eröffnen??
So kurios das alles klingen mag, das macht mir echte Zukunftsängste.
Vielen Dank schon im Vorraus für alle brauchbaren Hinweise,
MfG, Peter
Aber dann wäre man ja auch tendenziell mal zufrieden mit Dir und gewährt Dir sicherlich auch den einen oder anderen Tag Urlaub oder Gleitzeit. Kommt natürlich drauf an, wie interessiert Scheffe ist. (Kleine Anekdote am Rande: Petzi hat über 4 Monate täglich von 8-22 Uhr gearbeitet und sich deshalb da und dort beworben. Es kam wie’s kommen musste zum Vorstellungsgespräch. Darum also Klein-Petzi zu Scheffe hin und wegen „persönlicher Dinge“ um einen Tag Zeitausgleich gebeten. Worauf Scheffe meinte „aber nicht dass Sie sich woanders bewerben“. Ich ahne bis heute nicht, ob er wirklich Lunte gerochen hat oder ob das nur dummes Geschwätz war. Von der Kündigung war er dann zumindest ordentlich überrascht