das ist absolut legitim, aber das können wir beide nicht nur für uns in Anspruch nehmen, sondern müssen das anderen auch zubilligen. Wenn andere keine Atomkraftwerke vor der Nase haben wollen und dennoch Strom aus selbigem beziehen, ist das genauso legitim, wie sich über den Fluglärm zu ärgern und trotzdem in Urlaub zu fliegen.
das ist absolut legitim, aber das können wir beide nicht nur
für uns in Anspruch nehmen, sondern müssen das anderen auch
zubilligen. Wenn andere keine Atomkraftwerke vor der Nase
haben wollen und dennoch Strom aus selbigem beziehen, ist das
genauso legitim, wie sich über den Fluglärm zu ärgern und
trotzdem in Urlaub zu fliegen.
das klang aber um 9:12 Uhr anders:
„ganz begreifen kann ich dieses Beispiel nicht. Wenn Du nach Brasilien fliegen willst, wie kannst Du dann guten Gewissens gegen einen Ausbau des Flughafens Frankfurt sein (und entsprechend wählen)?“
„ganz begreifen kann ich dieses Beispiel nicht. Wenn Du nach
Brasilien fliegen willst, wie kannst Du dann guten Gewissens
gegen einen Ausbau des Flughafens Frankfurt sein (und
entsprechend wählen)?“
Manchmal muß man über das Ziel hinausschiessen, um es zu erreichen. Will sagen: Ich wollte nur ein bißchen provozieren.
dieser § geht auf den Bundeskanzler ein, der in einem seiner
Geschäfte verhindert ist und dadurch jemand zur Vertretung
bestellen kann. Das heisst, es gibt einen Bundeskanzler, der
einen Minister, seinen Stellvertreter mit der Wahrnehmung der
Interessen des Bundeskanzlers beauftragt. Selbstverständlich
kann er Aufgaben delegieren, wenn er noch lebt.
Das ist aber gemäß $ 69 GG und Geschäftsordnung der Regierung
und $ 65 GG automatisch gesichert und gilt doch über den Tod
hinaus - sicher nur bis zur Neuwahl eines Kanzlers.
Er kann aber
aus der Natur der Sache heraus im Todesfall nichts delegieren.
Hier entscheidet der Bundespräsident, wer übergangsweise die
Aufgaben wahrzunehmen hat. Der „Vizekanzler“ ist nicht
gewählt, sondern ohne Parlament vom Kanzler als Vertreter
bestellt.
Ja, macht aber nichts. Fischer vertritt dann den Kanzler mit
allen Rechten und Pflichten, bis hin zum Verteidigungsfall…
Die Diskussion begann mit der Frage „kann ein Kanzler
zurücktreten ?“. Da sage ich nein, es sei denn, ein neuer
Kanzler wird gewählt.
Diese Meinung ist nicht richtig. Ein kanzler kann jederzeit zurücktreten, auch wenn es keinen Nachfolger gibt. Und hier kommt dann der Bundespräsident ins Spiel - bei Rücktritt des Kanzler - er muss für die Übergangszeit einen Minister aus dem Kabinett bestimmen, die Regierungsgeschäfte wahrzunehmen.
Erst dann ist der alte raus aus der
Verantwortung. Die Absichtserklärung zum Rücktritt mag
Schröder ja geben können. Die Koalition muss aber erst einen
Neuen Kandidatzen finden, wie lange das auch immer dauert.
Schröder bleibt solange Kanzler.
Nein, eben nicht.
Eine Kündigung, wie bei einem
Arbeitnehmer - zum nächsten 1. gehe ich - gibt es nicht.
Das ist richtig, der Bundeskanzler kann heute Mittag sagen, ich höre sofort auf und den Bundespräsidenten um seine Entlassung ersuchen. Und heute Abend hätten wir keinen Bundeskanzler mehr und der Bundespräsident müsste dann einen Minister mit der Wahrnehmung der Regierungsaufgaben bis zur Neuwahl eines Kanzlers bestimmen.
Der „Rücktritt“ ist im GG nicht explizit vorgesehen, oder ?
Das GG regelt nur, wa szu geschehen hat, wnen jemand zurückgetrteen ist. Das GG regelt nicht, dass jemand nicht zurücktreten kann. Wäre auch Blödsinn. Was will ein Kanzler, wenn er keine Mehrheit mehr hat oder in der eigenen Partei keine Unterstützung findet.
Mythos WAA…
Hi EXC
Die Sache mit dem „Geschlossenen Brennstoffkreislauf“ ist ein Mythos der WAA-Propagierer.
Eine WAA produziert unglaublich viel an Hoch- und Mittelaktivem Atommüll. (Min das 3 fache dessen, was reinkommt)
Das heisst: Durch die Extraktion des Plutoniums erhalte ich MEHR endzulagerndes Material…
Plutonium kann zwar auch in AKW´s verheizt werden, ist aber ungefähr 10 fach teurer als normales Uran. (Plutoniumbrennelemente müssen daneben auch viel sicherer gehandhabt werden als Uranbrennelemente, aber das nur nebenbei)
(Auch nur nebenbei: Uran reicht noch sicher bis in das nächste jahrhundert)
Es wäre billiger, einfacher und sicherer, die Abgebrannten Brennelemente direkt endzulagern.
Bei der Planung der WAA wurde derartig viel Unsinn verbreitet, dass es einem schlecht werden konnte (z.B. wurde ernsthaft in erwägung gezogen, die anfallenden radioaktiven Abwässer in der Süddeutschen Molasse über Bohrlöcher zu verpressen, was bei allen Geowissenschaftlern einen schweren Schüttelfrost auslöste wg Erdbebengefahren usw…). dann wurde sie auch noch „schöngerechnet“… etc. pp.
Die WAA scheiterte ja nicht am Bürgerprotest, sondern am Ausstieg der Chemischen Industrie aus dem Projekt, sowie am Tod von FJS… mit dem wurde gleich die WAA mitbeerdigt.
Eigentlich sollte sich die Atomindustrie bei den damaligen Protestieren bedanken…
Naja, das ist deutsch und hat was mit Physik zu tun
Falls es dir zu klein ist, : speichern unter und im Bildbetrachter einzoomen. Ich dachte mir, daß 100kb reichen.
Die Sache mit dem „Geschlossenen Brennstoffkreislauf“ ist ein
Mythos der WAA-Propagierer.
naja, zu denen gehöre ich nicht und denen glaube ich eigentlich auch nichts. Ich habe mich Anfang der 90er recht ausführlich mit dem Thema beschäftigt und da kam letztlich das bei raus, was ich schrieb.
Mir bleibt nichts anderes übrig als Deine Aussagen unwidersprochen stehen zu lassen, weil ich meine Literatur nicht wirklich neben mir stehen habe.
Allerdings hat mir in den letzten 10 Jahren kein Atomkraftgegner in dem genannten Punkt widersprochen, was aber auch einfach nur heißen kann, daß die von der Materie, gegen die sie waren, keine Ahnung hatten, was ich absolut nicht ausschließen will.
Zweistellige Verluste für die SPD, einmal die absolute Mehrheit und einmal selbige nur sehr knapp verfehlt im Falle der CDU.
Der Wähler hat gesprochen, Schröder hat es offenbar immer noch nicht verstanden. Der wollte doch gestern glatt noch Bedingungen stellen.
Ich denke, es ist nun an der Zeit, dem Bürger auf Bundesebene die Politik zu geben, für die er 1998 Schröder gewählt hat. Mehr verlangt doch eigentlich keiner.
Er muss nun die Entscheidung treffen, sich von den Linksaußen, den Gewerkschaften und den Berufsarbeitslosen zu verabschieden und eine Politik für den sich an der Gemeinschaft beteiligenden Bürger zu machen, indem er die vielgeschmähten neoliberalen Konzepte umsetzt, die sowieso unumgänglich sind.
Nur durch den Abbau staatlicher Einmischung in die Wirtschaft, den Abbau von Subventionen und mehr Fokus auf das Leistungsprinzip können Arbeitsplätze geschaffen werden. Und die braucht Schröder dringend, denn er wollte sich ja an ihnen messen lassen…
Applaus, deshalb möge der Müll doch auch bitte da eingelagert
werden, wo er entsteht, und das ist nunmal nicht
Niedersachsen.
Das ist zum einen sehr floriansprinzipiell und absolut nicht
sinnvoll. Der Müll soll dort eingelagert werden, wo er am
sichersten liegt. Und wenn das Schacht Konrad oder Gorleben
ist, dann soll er eben dahin.
Wenn die Castor-Behälter sicher sind, dann können die in jedem Keller stehen. Wenn sie es nicht sind, dann nutzt auch ein Schacht Konrad nichts. Zudem besteht die größte Gefahr während des Transports. Je nachdem wie häufig und über welche langen Stracken Castor-Behälter transportiert werden ist es nur eine Frage der Zeit, bis „was“ passiert.
Du wirst verstehen, dass ich in diesem Fall das Argument, dass Niedersachsen ausgewählt wurde, weil so dünn besiedelt, nicht gelten lasse
Wenn die Castor-Behälter sicher sind, dann können die in jedem
Keller stehen.
Wenn mein Keller groß genug wäre, und die entsprechende Atomrechtliche Genehmigung hätte … ))
Wenn sie es nicht sind, dann nutzt auch ein
Schacht Konrad nichts.
Der Schacht Konrad ist für Schwach- und Mittelaktiven Atommüll vorgesehen… also auch das ganze Zeugs aus der technischen Anwendung, Medizin usw usw usw… Da wird also kein Castor eingelagert, die sind für die Art Müll etwas überdimensioniert.
By the way, Niedersachsen hat die AKW Krümmel und Stade… Brokdorf ist auch nicht weit weg.
Zudem besteht die größte Gefahr während
des Transports. Je nachdem wie häufig und über welche langen
Stracken Castor-Behälter transportiert werden ist es nur eine
Frage der Zeit, bis „was“ passiert.