Wann ein Kind?

Hallo liebes Forum,

mich beschäftigt schon länger die Frage nach dem „besseren“ Zeitpunkt für ein Kind. Den richtigen Zeitpunkt dafür gibt es ohnehin nicht.
Ich bin 29, noch ca. 1,5 Jahre Studentin und somit ohne Verdienst, mein Partner Anfang 30 und arbeitet in Vollzeit. Da sich mein Partner beruflich langfristig verändern möchte, will er ein Fernstudium ab nächstem Jahr machen. Das kostet ziemlich viel Zeit und natürlich auch Geld.
Jetzt ist es so, dass ich doch gerne vor ca. 33 Jahren das 1.Kind haben möchte, sprich, direkt nach dem Studium. Dann wäre ich ungefähr 31 bei der Geburt und hätte eben die Ausbildung abgeschlossen. Natürlich ist es nicht das allerdollste direkt nach dem Studium ein Kind zu bekommen und ca. 2-3 Jahre zu Hause zu bleiben, um erst danach einzusteigen, doch auf Grund meines Alters sehe ich nicht groß eine andere Möglichkeit. Würde ich das Kind nach hinten schieben, so hätte ich einfach zu große Angst, dass es mit Mitte bis Ende 30ig nicht mehr funktionieren kann. Ich hätte einen sehr, sehr wichtigen Lebenswunsch somit nicht erfüllt, ist eine Karriere das wert?
Für mich eher nicht. Ich möchte natürlich schon, dass sich das Studium (dann 2. Ausbildung bei mir) irgendwo langfristig lohnt, strebe aber nicht eine Riesenkarriere an, sondern möchte einfach einen Job der mich Spaß macht und in dem ich mich verwirklichen kann.

Vorgestellt habe ich mir jetzt, dass wir ab Mitte / Ende 2008 mit dem Üben für ein Kind anfangen und ich es nach Beendigung des Studiums (voraussichtlich März 2009) bekomme.

Überlegt habe ich mir, dass wenn das Geld ausreicht, ich vielleicht noch ein Aufbaustudium anschließen könnte. Somit hätte ich mich weitergebildet und ein Kind erzogen.
Leider weiß ich erst Anfang nächsten Jahres eher darüber bescheid, ob mein Lebenspartner das alles als Alleinverdiener finanzieren kann.
Wir würden natürlich, wenn ich ein Kind bekommen würde und somit nicht wirklich arbeite, keine Luftsprünge machen können. Aber es würde schon irgendwie gehen.

Mir ist klar, dass viele jetzt sagen würden „wieso bekommst du direkt nach dem Studium ein Kind? Keine finanzielle Absicherung, keine Berufserfahrung ect.pp“, ich könnte es auch verstehen, wäre ich erst Mitte 20ig und würde sicherlich zuerst in den Beruf einsteigen wollen.

So aber muss ich wohl doch ziemliche Kompromisse schließen und schauen, wie ich alles auf die Reihe bekomme.

Mein Partner hält sich aus dem Thema Kinderwunsch noch relativ stark heraus. Er liebt Kinder und hätte gerne welche, doch meint er immmer wenn ich mit ihm darüber rede, dass es gut klingt, er aber zuerst die finanzielle Situation nächstes Jahr abwarten möchte. Was sein Fernstudium angeht, so könnte es evtl. sein, dass seine Firma einen Teil der monatlichen Kosten übernimmt. Doch wirklich wissen wir das erst im Frühjahr 2008.

Wie seht ihr meinen Plan?
Haltet ihr das Vorgehen von mir für verständlich, gut?
Könnt ihr mir mit euren persönlichen Erfahrungen etwas mehr sagen (gerne auch konstruktive Kritik)?

Lieben Dank schon mal!

Sorry, ich habe weitere Fragen an euch vergessen zu stellen.

Seht ihr es als machbar, ein Kleinkind zu haben und nebenbei noch ein Aufbaustudium zu absolvieren?
Wieviel Geld, wenn man relativ sparsam lebt, würde ein Kind die ersten 3 Lebensjahre kosten?

Hallo,
egal wie du es planst - es kommt, wann es will und nicht, wann du willst.

Eventuell könnte es sogar vorteilhaft sein, noch während des Studiums das Kind zu bekommen, um nach erfolgreichem Abschluss in das Berufsleben einsteigen zu können.

Beatrix

Seht ihr es als machbar, ein Kleinkind zu haben und nebenbei
noch ein Aufbaustudium zu absolvieren?

Es kommt darauf an, du kannst ein „stilles liebes, pflegeleichtes“ Kind haben oder ein „anstrengendes, aktives, nervendes“ (ich weiß, wovon ich rede, habe beide Typen zu Hause). Wieviel Energie hast du in dir, um eventuell Zweiteres mit einem Studium zu verbinden? Kannst du dich gut organisieren?

Wieviel Geld, wenn man relativ sparsam lebt, würde ein Kind
die ersten 3 Lebensjahre kosten?

Wenn man stillt und die Anfangsausstattung sich schenken lässt, Produktproben bei den Babyproduktanbieren anfordert, braucht man im ersten halben Jahr nur Windeln (oder wäscht ständig welche). Dann wird es aber immer teurer - Nahrung, Kleidung, Beschäftigung - man kann etwas sparen durch Einkauf im Second Hand. Oder man hat Bekannte/Verwandte mit etwas größeren Kindern, von denen man „erben“ kann.

Beatrix

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Hallo

egal wie du es planst - es kommt, wann es will und nicht, wann
du willst.

Eventuell könnte es sogar vorteilhaft sein, noch während des
Studiums das Kind zu bekommen, um nach erfolgreichem Abschluss
in das Berufsleben einsteigen zu können.

Würde ich auch sagen. Ein Abschluss, der Jahre zurückliegt, und keine Berufserfahrung, das kommt nicht so gut. - Oder nach dem Examen doch ein paar Jahre arbeiten, und dann erst das Kind - wenn es dann kommt. Mit 35 Mutter werden, darin sehe ich überhaupt kein Problem.

Viele Grüße
Simsy

Huhu,

erst einmal möchte ich Dir ein Kompliment machen. Immerhin machst Du Dir intensive Gedanken zu dem Thema.

Im Prinzip hast Du alles richtig erkannt. Entweder Dein Studium geht etwas den Bach runter da Du das Kind bekommst (evtl. ein Zweites?) oder Du wirst älter.

Ich denke, wenn Ihr gemeinsam ein Kind wirklich wollt, dann ist das Studium nicht sooo wichtig und finanziell kommt Ihr irgendwie auch über die Runden. Bei Männern ist allerdings das Sicherheitsdenken wesentlich stärker ausgeprägt wie bei Frauen (Beschützerrolle u.s.w.). Insofern könnte es Dich einige Mühe kosten, Deinen Freund zu überzeugen.

In wie weit sich ein Anschluss-Studium mit der Kindererziehung verträgt, kann ich nicht sagen. Du solltest Dir allerdings ehrlich die Frage stellen und beantworten, ob Du noch ein zweites Kind willst. Dann spar Dir und dem Staat den Aufwand lieber…

bye
Rolf

Hi,

ich mache mich jetzt glaube ich mal wieder ein kleines Bisschen unbeliebt aber ich halte von „wirtschaftlicher Kinderplanung“ nicht viel.

OK, eine Ausbildung etc. sollte schon im Vorwege bestehen damit sichergestellt ist, dass man sich bzw. der Familie auch im weiteren Lebensverlauf etwas aufbauen kann aber alle Eventualitäten in finanzieller Hinsicht durchzuplanen geht in meinen Augen nicht.

Nahezu alle Eltern haben im Laufe der Zeit nicht geplante zusätzlichen Ausgaben oder Mindereinahmen zu überbrücken und genau das macht ja auch ein Teil des Lebens aus, man kann nicht alles bis in letzte durchplanen.

Bei euch ist es das Studium bzw. die Weiterbildung, bei anderen ist es vielleicht ein größeres Auto, ein eignes Heim oder einfach der Wegfall eines Jobs der die vermeintliche Kalkulation über den Haufen wird.

Kinder zu bekommen sollte nicht primär von der finanzielle Seite her entschieden werden. Wichtiger finde ich eine intakte Beziehung, den beiderseitigen Kinderwunsch und vielleicht noch die Räumlichkeiten bzw. den Wohnort.

Ein Kind kommt nicht auf die Welt und stellt Ansprüche, es wächst in die Gegebenheiten hinein und bis es anfängt „teuer“ zu werden sind meist mehr als fünf Jahre vergangen. In der Zeit hat man aber meist schon die eine oder andere berufliche Weiterentwicklung (z.B. Gehaltserhöhung, etc.) bekommen, so dass mit den steigenden Ansprüchen (auch den eigenen) das Einkommen steigt.

Sollte man wider erwarten doch merken, dass das finanzielle beeinträchtigt ist kann man immer noch überlegen ob und wie man etwas dazu verdienen kann.

Wenn du mich jetzt also um Rat fragst, würde ich sagen, dass dein Studium schon abgeschlossen sein sollte damit du den Kopf frei hast und dich einem neuen Lebensabschnitt widmen kannst. Die vielen wenns und abers die eventuell aber noch im Raum stehen könnten nicht in den Vordergrund zu stellen. Ein Kind muss nicht in ein fertiges Nest fallen, vielmehr ist es eine ewige Baustelle die aber auch Spaß macht.

Viel Glück bei eurer Entscheidung
Me

PS: und by the way, das Geld langt nie, die Wohnung und das Auto könnten immer größer sein und ein Zoobesuch mehr im Jahr wäre auch immer toll. Zum Glück gibt es ja aber auch Omas, Opas, Brüder oder Schwestern, Freunde und Bekannte :wink:)

Hallo

Ich denke, wenn Ihr gemeinsam ein Kind wirklich wollt, dann
ist das Studium nicht sooo wichtig …

Es gibt noch ein Leben nach den Kindern. Was soll die Frau machen, wenn die Kinder erwachsen sind? Sich an die Kinder klammern? Den Mann betüddeln?

Du solltest Dir allerdings
ehrlich die Frage stellen und beantworten, ob Du noch ein
zweites Kind willst.

Das weiß man meistens erst so richtig, wenn das erste Kind schon da ist.

Viele Grüße
Simsy

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Hallo zusammen,

vielen Dank schon mal für eure schnellen Antworten.
Wie gesagt, wäre ich jünger, so würde ich nach dem Studium erst ein paar Jahre arbeiten bevor ich ein Kind bekomme (1. Kind sollte sein,ob noch ein 2. irgendwann ist noch kein Thema und für mich müssen es keine 2 oder mehr Kinder sein).
Persönlich habe ich auch kein Problem damit, wenn andere Frauen erst mit Mitte / Ende 30ig ein Kind bekommen. Ich hätte dabei nur die Angst, dass es bei mir dann nicht mehr klappt!
Ich verhüte mit der symptothermalen Methode und kenne meine Zyklen daher sehr gut, weiß auch, wie man trotzdem nicht wirklich schwanger werden kann, auch wenn evtl. die Zyklen super verlaufen und immer ein Eisprung vorhanden ist.
Es sind so viele Faktoren im Spiel, bei der Fruchtbarkeit, dass man nicht wirklich abschätzen kann, ob es mit Mitte / Ende 30ig überhaupt noch klappt.
Auch habe ich ein gutes Beispiel durch andere Frauen, bekanntlich nimmt nunmal die Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter ab.
Ein Kind gehört jedoch unbedingt in meine Lebensplanung und deshalb bin ich mir auch so unschlüssig, wann der Zeitpunkt gut wäre. Einen aufkeimenden Wunsch verspüre ich jetzt schon.
Das Risiko länger als noch ca. 4 Jahre zu warten ist mir persönlich etwas zu hoch.
Und momentan schaut es in der Branche, in welcher ich nach dem Studium einsteigen sollte / könnte, auch nicht so rosig aus. Ein Aufbaustudium wäre daher wahrscheinlich eher von Vorteil.
Jedoch würde es mir wohl auch wenig bringen, ca. 1 Jahr nach dem Studium zu arbeiten (von 31 - 32), um dann noch vor 33 ein Kind zu bekommen. Ich weiß nicht recht, ob sich das so auszahlt?!

Hallo Rainbow,

auf deine Frage habe ich eine kurze, präzise Antwort:
Es gibt keinen einzigen passenden Zeitpunkt für ein Kind!

Es ist m.M. nach das einzige, wirklich letzte „Abenteuer“ in unserer deutschen zivilisierten Welt. Keiner weiß vorher, ob es überhaupt „klappt“ mit der Zeugung, keiner weiß, ob es dann bleibt bis zur Geburt und dann weiß auch niemand, was für ein kleines Menschenkind da überhaupt entstehen wird.

Wenn ich nicht zufällig (unpassend natürlich, mit einem prima Job zu der Zeit…) schwanger geworden wäre, ohne Planung, hätte ich bis heute noch keine Kinder. Das zweite kam genauso hopplahopp ohne Bestellung. Beide sind heute 18 + 19 Jahre alt und es war das Beste, was mir passieren konnte.

Leben ist das, was passiert, während man noch am Planen ist…

Mehr Mut - oder eben auch nicht. Das Leben passt öfter nicht in die Excel-Spalten unserer Ziele, das merkt man, wenn man älter wird…

Viele Grüße von einer, die trotzdem wieder beruflich Fuß gefasst hat und noch eine „junge“ Mutter ist. (Alles hat seine Vor- und Nachteile)

Ulrike

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

Jedoch würde es mir wohl auch wenig bringen, ca. 1 Jahr nach
dem Studium zu arbeiten (von 31 - 32), um dann noch vor 33 ein
Kind zu bekommen. Ich weiß nicht recht, ob sich das so
auszahlt?!

Weiß ich nicht, ich weiß nur, dass bei den meisten Arbeitgebern die Berufserfahrung sehr wichtig ist. Ein 35-jährer Berufsanfänger hat meistens nicht so extrem gute Chancen. Und so hättest du wenigsten schon mal ein Arbeitszeugnis.

Viele grüße
Simsy

huhu Rainbow,

warum möchtet ihr denn jetzt kein Kind? Du könntest ein Semester pausieren und danach weiterstudieren. Es gibt viele studierende Mütter. Viele Unis haben dazu Kinderkrippen oder weiterhelfende Infos zu dem Thema. Dann könntest du nach dem Studium direkt nach einem Job weitersehen, dein Schatz wäre dann zu Hause (sein Aufbaustudium) und könnte dann nach eurem Kind sehen…

Ich würde mir auch nicht reinreden lassen, wann für euch der beste Zeitpunkt ist (weil du befürchtest, dass einige sagen „achgott, direkt nach dem Studium???“). Es gibt immer Leute die am Zeitpunkt, an der Ausführung, an der Erziehung, an deiner Art mit der Situation umzugehen (…) immer etwas auszusetzen haben. Als Mutter muss man lernen, dass es manchmal hilfreich ist, Tips anzunehmen, genauso wie es hilfreich ist, manchmal einfach nur „danke“ zu sagen und alles direkt wieder zu vergessen was man gehört hat. Man benötigt manchmal eine dicke Haut, weswegen ich mir an deiner Stelle keine Gedanken machden würde, was ANDERE für einen guten Zeitpunkt für euer Kind halten. Wichtig ist, dass dein Schatz und du bereit für das Kind seid. Vom Herzen scheint ihr es, Männer benötigen halt (wie du ja selbst schon schriebst) öfter als Frauen die finanziell bestmögliche Absicherung. Darum möchte er ja noch warten. Das ist aber eure Sache, wie ihr das miteinandern vereinbaren könnt. Irgendjemanden wirds immer stören ;o)

Das mal rein theoretisch.

Im studi-vz.net gibt es mehrere Gruppen „studierende Mamis mit Kind“. Und ich habe dort durchweg positive Sachen gelesen. Der durchgehende Tenor war, dass man gerade im größten Prüfungsstress mit den Kleinen entspannen kann. Dass es einfach ist, sagte keine. Aber keine der Mütter würde es jemals anders machen, wäre sich nochmal vor diese Entscheidung gestellt. Vielleicht meldest du dich da mal an und fragst dort mal nach Erfahrungen, was tatsächlich machbar ist, ob an deiner Uni evtl schon Mütter sind, wie diese das regeln.

Das wäre mein Vorschlag.

Ansonsten ist es selten, dass Kinderplanung in die Planung richtig reinpasst. Immer ist irgendwas weswegen man es am liebsten verschieben würde.

An Kosten:
Je nachdem wie groß eure Wohnung ist, werdet ihr vllt umziehen müssen - erhöhte Wohnungs- und Nebenkosten. Dann kommen

  • Windeln, Kleidung (nicht alles bekommt man immer passend geschenkt, außerdem findet man immer mal was „o Gott ist das süß *kauf*“), die
  • Möbel fürs Kind (Wickelkommode und Bettchen tuns am Anfang, je nachdem wieviel Kleidung euer Kind hat *zu Loussy zwinker*/ je nachdem wie eure Wohnsituation ist Babybadewanne). Stühlchen und etwas später dürfte man einen Spieleschrank fürs Kind dazurechnen *gg*
  • Ernährung (wenn du stillst, hast du diese Kosten ‚erstmal‘ nicht, aber nicht jede Mutter möchte oder kann stillen)
  • Kinderwagen, Schlafsäcke
  • Spielzeug (bekommt man aber eher geschenkt, dafür habe ich bisher am wenigsten ausgegeben)
  • Fläschchen, Schnullis, Breis (auch selbstgemachte), Zusatzbesteck…
  • Wohnungssicherungsutensilien (Laufstall, evtl Treppengitter oder Türgitter, Steckdosensicherungen, Siemens Lufthaken…)
  • Pflegeprodukte (fallen nicht so sehr ins Gewicht, braucht man eher selten kaufen)
  • je nach deiner Einstellung homöopatische Medikamente (werden nicht von der Kasse übernommen. Es gibt allerdings private Zusatzversicherungen für € 2,-/Monat, die dann die verschriebenen homöopatischen Mittel übernehmen)
  • dann so Kleinkram wie Wärmflasche, Kirschkernkissen, Schmusedecken, Lieblingstierchen, Spielzeugkiste, Kinderlampe, …

Vieles fällt erst später an, so mit nem 3/4 Jahr oder 1 Jahr. Aber die Grundausstattung will erstmal hergestellt sein und das summiert sich gerne, weil man immer wieder etwas findet, was man noch bräuchte, bzw. gerne hätte… Die Grundausrüstung tauscht sich dann regelmäßig aus. Die Flaschen tauschen mit Trinklernbechern, die Schnullis wechseln die Größe, von Milch steigt man auf Breie oder Gläschen um (bis auf die, die immer Lust und Zeit haben selbst zu kochen)…

Ansonsten habe ich durch das Kind monatlich ca. 300-400 Euro Mehrkosten (musste umziehen in eine größere Wohnung). Die Erstausstattung war das teuerste. Aber wie gesagt, es fällt immer was neues an. Wenn die Kleinen größer werden ändern sich ja die Ansprüche. Kein Fläschchen mehr, dann Trinklernbecher. Kein Trinklernbecher mehr, dann werden Plastikbecker gekauft, Kinderteller und Plastikschälchen.

dann wünsch ich euch mal noch viel Spaß beim Kinderplanen, mein Sohn wird wohl auch gleich wach und ich hab die Küche noch nicht gemacht *wegbin*

lg, Dany :o)

Hallo Rainbow,

mich beschäftigt schon länger die Frage nach dem „besseren“
Zeitpunkt für ein Kind. Den richtigen Zeitpunkt dafür gibt es
ohnehin nicht.
Ich bin 29, noch ca. 1,5 Jahre Studentin und somit ohne
Verdienst, mein Partner Anfang 30 und arbeitet in Vollzeit.

auch ich gehöre zur Fraktion der „machs doch gleich, wenn ihr euch einigen könnt“-Zuredner. Selber habe ich mein Elektrotechnik-Studium mit einer 3-jährigen Tochter absolviert, nachdem ich ein Wirtschaftswissenschaftsstudium an der FernUni in Hagen geschmissen habe. Das Kind war nur ein zeitlicher Zusammenfall dabei, auch wenn ich das gerne in Vorstellungsgesprächen anders darstelle.

Vorgestellt habe ich mir jetzt, dass wir ab Mitte / Ende 2008
mit dem Üben für ein Kind anfangen und ich es nach Beendigung
des Studiums (voraussichtlich März 2009) bekomme.

Also wäre die Ausführung so, dass Du jetzt aufhörtest „aufzupassen“.

So aber muss ich wohl doch ziemliche Kompromisse schließen und
schauen, wie ich alles auf die Reihe bekomme.

In meinen Augen wären die Kompromisse jetzt als Studentin am geringsten.

Mein Partner hält sich aus dem Thema Kinderwunsch noch relativ
stark heraus. Er liebt Kinder und hätte gerne welche, doch
meint er immmer wenn ich mit ihm darüber rede, dass es gut
klingt, er aber zuerst die finanzielle Situation nächstes Jahr
abwarten möchte.

Wie seht ihr meinen Plan?
Haltet ihr das Vorgehen von mir für verständlich, gut?
Könnt ihr mir mit euren persönlichen Erfahrungen etwas mehr
sagen (gerne auch konstruktive Kritik)?

Wie schon geschrieben, habe ich - übrigens als Alleinerziehende - Elektrotechnik studiert. Das ging mit Kinderbetreuung recht gut. Ich habe sogar meistens noch den Abholdienst für die Kinder meiner Schwester gemacht.

Und was das Finanzielle angeht: Man hat mit Kind sowieso nicht mehr soviel Zeit, Geld auszugeben :smile:

Gruß, Karin

Huhu,

Ich denke, wenn Ihr gemeinsam ein Kind wirklich wollt, dann
ist das Studium nicht sooo wichtig …

Es gibt noch ein Leben nach den Kindern. Was soll die Frau
machen, wenn die Kinder erwachsen sind? Sich an die Kinder
klammern? Den Mann betüddeln?

Und was wäre dann Dein Vorschlag?

bye
Rolf

Hallo

Ich denke, wenn Ihr gemeinsam ein Kind wirklich wollt, dann
ist das Studium nicht sooo wichtig …

Es gibt noch ein Leben nach den Kindern. Was soll die Frau
machen, wenn die Kinder erwachsen sind? Sich an die Kinder
klammern? Den Mann betüddeln?

Also wenn die Beziehung hinhaut, und nich das Gefühl der Abhängigkeit hochkommt, das Gehalt für beide machbar ist, warum nicht?
Also ich wüsste genug Beschäftigungen, ich auch ohne Job machen könnte :smiley:
Doch welche Frau ist heute gerne vom Mann abhängig, und welcher Mann verdient noch genug Geld? :smile:

Viele Grüße
Simsy

Liebe Grüsse Wölkchen

Hallo Rainbow!

Ich kann mich meinen Vorrednern im Grunde nur anschliessen:
Wichtig ist, dass Du und Dein Partner WIRKLICH ein Kind WOLLT!
Mein erstes Kind habe ich während der Schwangerschaft verloren, dann wollte ich natürlich wieder krampfhaft schwanger werden, was natürlich nicht klappte… Erst als ich meine Gedanken und mein Leben neu sortiert hatte (Weiterbildung, Umzug, Hochzeit, neuer Job) wurde ich plötzlich schwanger! Mein Kollege hat damals einen Spruch gesagt, den ich nie vergessen werde: Kinder fragen nicht nach dem Zeitpunkt, sie fallen einfach vom Himmel!
Einem Baby ist es egal, ob man einmal pro Jahr in den Urlaub fahren kann, oder ob Mama und Papa im Mercedes oder im Corsa durch die Gegend kurven! Wichtig ist, dass ihr euch beide auf das Kind freut! Das Geld wird nie reichen, aber a) hat man eh nicht mehr die Zeit, unterwegs zu gehen und Geld auszugeben und b) hat das Leben mit Kind einfach einen anderen Mittelpunkt! Was ich nicht planen würde ist, wie bringe ich mein Kind tagsüber unter, wenn es da ist. Es kann soviel dazwischenkommen (was ich keinem wünsche), also plane nicht soviel, sondern lasse es auf dich zukommen, dann fällst Du nicht aus allen Wolken, wenn irgendwas nicht so klappt, wie Ihr es geplant habt. Das Leben geht weiter und alles wird sich finden.

Hi

Ich denke, wenn Ihr gemeinsam ein Kind wirklich wollt, dann
ist das Studium nicht sooo wichtig …

Es gibt noch ein Leben nach den Kindern. Was soll die Frau
machen, wenn die Kinder erwachsen sind? Sich an die Kinder
klammern? Den Mann betüddeln?

Und was wäre dann Dein Vorschlag?

Na ja, halt gucken, dass man einen halbwegs vernünftigen Beruf hat und da nicht völlig rauskommt.

Viele grüße
Simsy

Hallo

Einem Baby ist es egal, ob man einmal pro Jahr in den Urlaub
fahren kann, oder ob Mama und Papa im Mercedes oder im Corsa
durch die Gegend kurven! Wichtig ist, dass ihr euch beide auf
das Kind freut! Das Geld wird nie reichen, aber a) hat man eh
nicht mehr die Zeit, unterwegs zu gehen und Geld auszugeben
und b) hat das Leben mit Kind einfach einen anderen
Mittelpunkt!

Das stimmt alles, aber das Baby bleibt nicht ein Baby, und dann ändert sich schon wieder alles.

Viele Grüße
Simsy

Das stimmt alles, aber das Baby bleibt nicht ein Baby, und
dann ändert sich schon wieder alles.

Viele Grüße
Simsy

Da gebe ich Dir Recht, aber man hat dann ein paar Jahre Zeit, sich der Situation anzupassen! Ganz ehrlich, wer von uns hat denn zum besten Zeitpunkt der Welt die Kinder bekommen und kann sich die WIRKLICH leisten? Wenn man nach dem Studium erstmal Geld verdienen will (was ja durchaus sinnvoll ist), dann hat man natürlich auch gleich einen anderen Standard. Als kleinen Ausgleich gibts ja seit neuestem das Elterngeld, was uns auf jeden Fall die Entscheidung für ein zweites Kind erleichtert. Aber ich denke, wenn es denn Bestandteil meines Lebens sein soll (wenn jemand keine Kinder will ist auch okay), dann kann man es so oder so schaffen.
Am Ende seines Lebens trauert man/frau wahrscheinlich eher den Kindern nach, die man nie gehabt hat, als einem chicen Auto, oder?

Hallo Rainbow,

Ich bin 29, noch ca. 1,5 Jahre Studentin und somit ohne
Verdienst, mein Partner Anfang 30 und arbeitet in Vollzeit.
Da sich mein Partner beruflich langfristig verändern möchte,
will er ein Fernstudium ab nächstem Jahr machen. Das kostet
ziemlich viel Zeit und natürlich auch Geld.

ich weiß ja nicht, was Du studiert hast und was man da Anfangs verdient, aber wenn’s reicht, könntest Du doch Dein Studium beenden, währenddessen schwanger sein und nach dem Abstillen in Deinen Beruf einsteigen, während dann Dein Mann als Student den Nachwuchs hütet.

Schöne Grüße
Yasmin