Hallo,
in unserem Garten sind mehrere Birken und Kiefern, zum Teil recht hoch. Das Alter kennen wir leider nicht. Nun ist bei einem Baum bei Sturm schonmal größerer ein Ast abgebrochen.
Dazu meine Frage: Eine Birke wird ja z.B. etwa 60 Jahre alt. Was passiert, wenn der Baum sein Alter erreicht hat? Stürzt er dann um? Wir wollen vermeiden, dass ein Baum wegen Altersschwäche auf das Haus stürzt. Aber wann muss man einen Baum fällen wenn man das Alter nicht kennt? Gibt es da irgendwelche Anhaltspunkte? Oder muss man tatsächlich warten, bis der nächste Sturm den Baum umwirft?
Guten Tag
also mit dem Fällen von Bäumen wäre ich vorsichtig, weil es schnell Ärger mit der Gemeinde, Stadt, oder was auch immer geben kann, die haben da meist ihre eigenen Regeln wann ein Baum gefällt werden darf. Wenn er allerdings eine Gefahr darstellt, weil er zum Beispiel faul ist, sollte man sie auf jeden Fall fällen oder so sichern das von dem Baum, bei einem Sturm keine Gefahr mehr ausgeht. Die Versicherungen übernehmen in so einem Fall keine Haftung wenn an dem Baum offensichliche Schäden waren und er dadurch umgekippt ist. Ich würde mich aber an deiner Stelle noch einmal genau bei deiner Gemeinde darüber informieren, weil das Fällen von Bäumen bei denen es nicht nötig wäre, schnell sehr empfindliche Strafen nach sich ziehen kann.
schönen Gruß
Sascha
Hallo Sascha,
eigentlich wollen wir ja auch gar keinen Baum fällen. Wir wollen nur vermeiden, dass uns bei Sturm einer aufs Haus knallt. Gibts da irgendwelche Anzeichen dafür, dass ein Baum morsch ist bzw. dem nächsten Sturm nicht mehr stand hält?
viele Grüße
Axelino
Hallo Axelino,
ruf bei der Regierung deines Bezirkes an und frage nach einem öffentlich bestellten und vereidigten Baumsachverständigen für eure Region.
Gruß
Johnny
Hallo Axelino,
es ist schon richtig, dass du dir einen Baumsachverständigen suchen sollst,
in NRW z.B. --> http://www.baeumeundrecht.de/vsp/inhalt.htm
der kann auch bei hohen Bäumen vom Boden aus feststellen, ob Gefahr besteht bzw. ob der Baum hohl, faul oder vom Pilz befallen ist.
Gruß Jukaido
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Achso
wir hatten zu Hause eine Birke bei der in einem Astloch ein Holunderbäumchen gewachsen ist, das war ein ziemlich eindeutiges Zeichen das der Stamm nicht in Ordnung ist, was sich nach dem Fällen auch herausgestellt hat. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen, da ist es sicher ratsam Fachleute aufzusuchen. Wenn allerdings viel Totholz an dem Baum zu sehen ist, sollte man sich in jedem Fall darum kümmern.
ein schönes WE
Sascha
versuch heraus zu finden,wer in deinem bekanntenkreis oder deiner nachbarschaft etwas mit garten am hut hat und sprich denjenigen an,ob er mal vorbei schaut–das wäre dann die preisgünstigste lösung.
falls der dann meint,dieser oder jener baum müsse gefällt werden,schau dich nach jemandem um,der holz zum heizen braucht,der ist dann auch bereit,die fällarbeiten kostenlos gegen mitnahme des holzes zu übernehmen.
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Hallo,
Bäume sind zwar etwas sehr schönes, besonders frei stehende.
Bei Nähe zu menschlichen Behausungen ist’s was anderes.
Denn grundsätzlich gilt : je länger ein Baum steht, je höher er ist,
- desto größer ist der potentielle Schaden durch ihn,
- desto höher sind Kosten und Aufwand, ihn loszuwerden.
Mein Schwiegervater hat damals vor gut 50 Jahren für seine kleine Tochter einen „winzigen“ Tannenbaum im Hinterhof gepflanzt. Heute ärgere ich mich, dass ich die mehr als dreissig Ehejahre nicht genutzt habe, das mittlerweile wohl über zwanzig Meter hohe Stück entfernen zu lassen. Da im Hinterhof, kommt man nicht mit „schweren“ Gerät an den Baum heran. Der müsste stückweise manuell abgetrennt werden und per Manneskraft zur Straße geschleppt werden.
Jedes Jahr, das der länger steht, wird das teurer. Schätze heute an die 2000 Euro, jedes Jahr 10 % mehr.
Lange Rede kurzer Sinn : Weg damit, solange das noch halbwegs vernünftig abwickelbar ist.
Gruß
Karl
Hallo Jukaido,
danke für den Link. Beantwortet wirklich ALLE Fragen. LG