Wann zum Arzt?

Das war in Teilen von mir missverständlich ausgedrückt (bzw. nicht genau genug). Wenn ein 6 Monate altes Baby 12 h nix bei sich behält, dann ist das ein Grund, den Arzt aufzusuchen. Je älter die Kinder werden, desto unproblematischer ist das.

Die Gefährlichkeit bezieht sich explizit auf den Punkt, dass es nicht zur erfolgreichen Flüssigkeitsaufnahme kommt…

LG Petra

Hallo Kate,

ohne dir zu nahe treten wollen:
Dein Beitrag liest sich realitätsfremd und im Grunde bastelst du selbst sehr persönlich gefärbte Regeln.
(Das kann man mal so machen… jenes muss man so machen.)

Die Frage von Ines war: „Wann handelt ihr?“ und nicht „Was mache ich falsch?“

Keine normale Mutter handelt nach Stoppuhr. Jede wird immer ein gewisses von dir gefordertes Bauchgefühl in ihre Entscheidungen einfließen lassen.

Es gibt notwendige und wichtige Regeln in der Kinderpflege und normalerweise handeln Mütter danach.
Die einen sind dabei gelassener, die anderen lassen sich leichter verunsichern.
Wieder andere fragen nach, was gut und richtig ist.

Mit Grüßen
Simone

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Bei einem Neugeborenen handelt man auch anders wie bei einem 7jährigen. Gehe mit meinem 2jährigen Sohn auch anders um wie mit meinem 7jährigen Sohn der sich ja auch schon ganz anders ausdrücken kann. Bei uns ist meistens so dass es ganz schnell ganz heftig zuschlägt und dann aber schon nach 1-2 Tagen wieder komplett vorbei ist. So dieses mal auch, er ist schon wieder so weit fit, isst und trinkt, hat noch etwas Temperatur und Halsweh.

LG Ines

Natürlich gehe auch schon früher zum Arzt wenn es notwenig ist, aber halt nur wenn es notwendig ist. Er hatte jetzt vor ca. 18 Stunden zum ersten mal gebrochen und ist jetzt schon wieder so fit dass er mit seinem Bruder spielen kann und hat auch gegessen und getrunken.

Eigentlich wollte ich in diesem Threat allgemeine Antworten von Euch haben, die Antworten auf die aktuelle Erkrankung von meinem Sohn bekomme ich ja im Medizinbrett.

LG Ines

Wenn Du meine Frage richtig gelesen hättest würde deine Antwort vermutlich anders aussehen.

Viele Erkrankungen gerade bei Kindern sind von ganz alleine in kürzester Zeit wieder weg, ohne Arztbesuch und Medizin. Außerdem habe ich geschrieben dass ich wenn die Situation es erfordert gleich zum Arzt gehe.

LG Ines

Wahrscheinlich wirklich nicht richtig gelesen, mich würde auch noch interessieren, ob sie als Studentin mit 23/24 schon Mutter ist.

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Schön geschrieben und genau meine Meinung!!!

LG Ines

Hallo,

ganz so streng würde ich den Beitrag nun auch wieder nicht werten.

Hier spricht doch keiner von „tagelang“!

48 Stunden sind exakt 2 Tage und 2 Nächte.

? Wieso hat es keine Chance?
Tja, das ist wohl die heutige Zeit, in der nichtmal mehr ein
Kind Zeit haben darf in Ruhe zu genesen.

Das ist die heutige Zeit in der viele Eltern beide Berufstätig sind und denen nicht mehr als 10 Tage bezahlte Betreuung bei ihrem kranken Kind zustehen. Ich habe schon erwachsene Menschen heulen sehen als sie nach der Diagnose „Influenza - zwei Wochen Bettruhe“ nicht wussten wie sie es dem Arbeitgeber klarmachen sollen.
Einerseits soll jeder den Anspruch auf die Zeit der Genesung haben - und dagegen stehen die beruflichen Verpflichtungen - aber in erster Linie sollte hier niemand unnötig lange mit Fieber oder starken Schmerzen ohne ärztliche Betreuung zu Hause im Bett liegen. Ich denke das hat sie damit gemeint - der Arzt kann u.U. dazu beitragen, dass die Krankheit schneller und erträglicher verläuft.

TIP: Für Notfälle gibt es den Kinderarzt-Wochenenddienst,
sowie Notfallaufnahmen in Kinderkrankenhäusern.

Ja, die gibt’s - aber mal ehrlich, da geh ich doch (wenn ich am Freitag noch die Möglichkeit dazu habe) zu „meinem“ Kinderarzt, der das Kind 1. bereits kennt und 2. das Kind ihm kennt.
Wenn mein Kind Am Freitag hohes Fieber bekommt, einen seltsam klingenden Husten oder Ohrenschmerzen - dann warte ich jedenfalls nicht mit dem Arztbesuch bis Samstag oder Sonntag um dann in die Klinik zu fahren - da fährt man hin wenn die Beschwerden erst Nachts oder am Wochenende auftreten.

Auch wenn wir ohne Medikation mit der Diagnose „leichter Infekt“ wieder nach Hause geschickt wurden: der Arzt sagt immer: lieber einmal zu viel kommen, als zu spät!

Hallo,

Fiebersaft gebe ich natürlich auch schon früher bei Bedarf.

Ich würde da eher Paracetamol für Kinder empfehlen.

Wie schon bei meiner Frage beschrieben gehe ich bei einer
ernsten Erkrankung natürlich auch sofort zum Arzt soweit man
sie erkennen kann.

…und das ist oft nicht so leicht.

Meine Frage bezog sich auf Erkältungen, Halsweh, Bauchweh,
Fieber usw.

„Erkältungen“, nun das kann alles mögliche sein. Eine Virusinfektion, eine bakterielle Infektion, beides in leichter oder schwerer Form. Gegen Halsweh und Schnupfen gibt es ja einige Hausmittelchen und da muss man nicht gleich zum Arzt. Ein Husten kann von dem entzündeten Rachen kommen oder von dem runter laufenden Schleim beim Schnupfen - es kann aber auch eine Bronchitis sein / werden. Wenn Kinder starken Husten haben sollten sie immer zum Arzt, damit er sich das mal anhört.
Und Fieber - ist ja keine Krankheit, sondern eine Reaktion des Körpers.
Eine Runde geschlafen - und ist das Fieber noch da - ab zum Arzt.

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Hi,

vielleicht sollten wir alle zu den Karenzzeiten auch das passende Alter dazu schreiben, dann entstehen keine Missverständnisse

Ich bin von 7 und 2 Jahre ausgegangen wie im Ursprungsposting – war dazu aber dann vielleicht doch schon bei meinen 5/7

Viele Grüsse
Siegmar

? Wieso hat es keine Chance?
Tja, das ist wohl die heutige Zeit, in der nichtmal mehr ein
Kind Zeit haben darf in Ruhe zu genesen.

Das ist die heutige Zeit in der viele Eltern beide Berufstätig
sind und denen nicht mehr als 10 Tage bezahlte Betreuung bei
ihrem kranken Kind zustehen. Ich habe schon erwachsene
Menschen heulen sehen als sie nach der Diagnose „Influenza -
zwei Wochen Bettruhe“ nicht wussten wie sie es dem Arbeitgeber
klarmachen sollen.

Darüber möchte ich hier jetzt in dem Zusammenhang der Ursprünglichen Frage nicht diskutieren.

Nur soviel: Wenn ein Kind ständig krank ist, kann es in manchen Fällen auch daran liegen, daß die Krankheiten von Klein auf medikamentös (aus Zeitgründen) unterdrückt wurden. Ohne dem Körper die Möglichkeit zu geben, sich selbst zu heilen.

TIP: Für Notfälle gibt es den Kinderarzt-Wochenenddienst,
sowie Notfallaufnahmen in Kinderkrankenhäusern.

Die Betonung liegt hier bei: NOTfall.

Dies ist natürlich wieder Ermessenssache, wann man in NOT ist.

Durch meine ehem. Arbeitskollegin, die jetzt bei einem Kinderarzt arbeitet, habe ich schon mehr als oft mitbekommen, daß überängstliche Mütter z.b. hinter jedem Husten gleich eine Lungenentzündung, Pseudokrupp, Hausstauballergie und was weiß ich noch alles vermuten.

Auch wenn wir ohne Medikation mit der Diagnose „leichter
Infekt“ wieder nach Hause geschickt wurden: der Arzt sagt
immer: lieber einmal zu viel kommen, als zu spät!

Klar, er verdient damit seinen Lebensunterhalt.

Hallo Ines,

nach 10 Jahren inzwischen reines Bauchgefühl.
Bis jetzt lag ich immer gut damit auch wenn Ompa oder sonst wer meinten ich solle doch zum Arzt.

Wie hört sich der Husten an? Wann wird gehustet? Wie läuft die Nase? Bekomm ich die Temperatur mit dem bewährten homöopath. Mittel in den Griff?
Hat das Kind einmal erbrochen oder mehrmals über einen längeren Zeitraum? usw usw.
und dann entscheide ich ob ich mit dem Kind zum Arzt fahre oder eben nicht und ob es der Hausarzt tut oder ein Kinderarzt sein sollte.

24 Stunden Fieber welches nur mit Fiebersaft runterzubekommen war: zum Arzt - Virusinfektion
eine Nacht lang seltsamer Husten: zum Arzt - Kehlkopfentzündung
einen Abend und eine Nacht Bauchschmerzen: zum Arzt - zur Klinik - Blinddarmentzündung.

Im 2. Lebensjahr hab ich übrigens mal den Kinderarzt gefragt ob ich nicht gleich einen Dauertermin Freitags machen soll…
da hat sie mitgenommen was mitzunehmen war.

Grüße
Bröselchen

Keine festen Kriterien
Hallo!

Ich denke, da kann es keine festen Kriterien geben. Jedes Kind ist anders und jeder Elter auch :smile:

Persönlich gehe ich dann zum Arzt, wenn ich meine, die Dinge nicht mehr allein im Griff zu haben. Grundlegende Kriterien sind:

  1. Wie fühlt sich das Kind.
  2. Wie fühle ich mich dabei, mit dem Kind allein zu sein.

1 Tag nicht zu lang hohes Fieber - kein Problem
2 oder mehr Tage oder höheres Fieber (über 39), da lass ich mal nachgucken. Einmal in die Ohren und Brust abhören, damit wir da nichts übersehen.
Ungeklärte Schmerzen über länger als einen kurzen Moment - ab zum Arzt.
Da ich es nicht einsehe, Medikamente für Kinder selbst zu kaufen, gehe ich manchmal auch deshalb zum Arzt. Das sag ich dem auch und entspr. kurz fällt der Besuch dann aus. Wir haben das Glück einen sehr kompetenten Kinderarzt zu haben. Er hört die Meinung von Kind und Eltern, nimmt sie ernst und äußert seine eigene ebenfalls deutlich und begründet. Seinen Rat nehme ich deshalb immer gern an.

Inzwischen weiß ich, wie mein Kind auf welche der gängigen Krankheiten reagiert und ob ich damit klar komme oder nicht. Er fiebert z.B. schnell und hoch, das löst bei mir inzwischen keine Panik mehr aus. Ein anderes Kind neigt vielleicht zu Krämpfen, da ist der Arztbesuch früher angesagt.

Hat mein Sohn einen festsitzenden Schnupfen, weiß ich aus Erfahrung, dass das eine Mittelohrentzündung werden kann. Ich versuche also, den Schnupfen „runter“ zu kriegen, bevor es soweit ist. Bekommt er aber Fieber, lasse ich die Ohren kontrollieren.

Jedes Kind hat so seine eigenen „Zipperlein“ und Krankheitsanzeichen und die müssen individuell gedeutet werden. So springt mein Sohn mit 39 Fieber munter durchs Haus, erst bei 39,5 wird er ein wenig schlapp :smile:. Ich muss ihn also rechtzeitig ruhig stellen…

Schöne Grüße
kernig

Ich werd immer lockerer. Denke aber es ist auch ne Frage des Alters (vom Kind)
Beim ersten Schnupfen, war ich voller Panik beim Arzt - Hilfe mein Kind erstickt :smile:)) Ich muß SOFORt drankommen.
Mittlerweile bin ich sogar entspannt bei Kotzerei verbunden mit Durchfall. Aber ich stille auch noch, daher ist die Angst vor Dehydrierung nicht existent.

Fieber ab zu 40°hin lasse ich immer noch abklären. Dafür würde ich nachts nicht den Notarzt rufen, aber am nächsten Tag zu unserem KA gehen.

Da ich berufstätig bin , bleibt mir auch gar nichts anderes übrig - ohne Krankschreibung ist doof.

Hi

Ich habe deinen Beitrag gelesen, und mich hat vor allem daran gestört, dass du diese „Regel“ von 48 Stunden hast.

Zum einen empfinde ich persönlich das als viel zu lang, zum anderen weiß ich ganz genau was stures an Regeln festhalten anrichten kann. Darum reagiere ich auch etwas empfindlich wenn jemand solche Maßstabregeln hinstellt.

Letztendlich weiß ich echt nicht was du eigentlich willst, nur du kannst gucken ob dein Kind schlimm krank oder geht-wieder-weg-krank ist.

Was anderes hat dir hier auch noch niemand hingeschrieben: Mal werden Kinder fix wieder gesund, wenn sie länger krank sind oder was ernsteres haben (Durchfall, Erbrechen etc) zum Arzt.

Da war ich keine Ausnahme, weiß also nicht was für ein Problem du hast.

lg
Kate

Hallo Mieze

Auch wenn es dich eigentlich überhaupt nichts angeht und ich nicht wüsste, warum man mit 23/24 KEIN Kind haben sollte (denn gut 1/3 meiner Kommilitoninnen haben eins):

a) Nein, ich bin nicht Mutter. Ich habe aber täglich meinen kleinen Großcousin hier rumfitschen und passe auch regelmäßig auf meine kleinen Cousinen auf. Auch wenn sie krank sind, eben weil Muttern nicht mal eben tagelang zuhause bleiben kann, um erstmal abzuwarten ob sie eventuell eine Behandlung durch den Arzt einleiten sollte damit das Kind mal gesund wird.

b) Als ich klein war HAT meine Mutter mal zu lange gewartet mit mir zum Arzt zu gehen und die Folgen davon waren äußerst unschön. Darum habe ich später aus Angst sehr viel gejammert und meine Mutter machte sich Vorwürfe.

Das muss natürlich nicht so schlimm sein, aber ich persönlich sehe auch nicht ein, warum ein Kind zwei Tage im Fieber liegen soll, wenn man etwas für die Genesung des Kindes tun könnte.

Zurück zum Punkt: Ich muss auch nicht erst einen Mann nehmen um yaoi zu schreiben und ich muss auch nicht von einer Brücke springen um mir über Selbstmord Gedanken zu machen.

Dieses „Ja bist du Mutter oder nicht?“ Argument wird nämlich immer nur dann rausgeholt, wenn einem die Argumentation des Gegenübers nicht schmeckt. Teilweise sogar bei Vätern („Du kannst das nicht wissen weil du nicht die Mutter bist“).

lg
Kate

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Hallo Kate!

Abschließend:

Auch wenn es dich eigentlich überhaupt nichts angeht und ich
nicht wüsste, warum man mit 23/24 KEIN Kind haben sollte (denn
gut 1/3 meiner Kommilitoninnen haben eins):

Die Frage von Ines war an „Mütter“ gerichtet, wie sie mit „Ihren“ Kindern vorgehen würden.
Ich habe im übrigen nichts gegen Mütter egal in welchem Alter, auch nicht mit 23/24 die studieren, sofern Sie sich noch um das Kind kümmern können. Was mich wundert ist, daß der Prozentsatz bei etwa 33,333 liegt.

a) Nein, ich bin nicht Mutter. Ich habe aber täglich meinen
kleinen Großcousin hier rumfitschen und passe auch regelmäßig
auf meine kleinen Cousinen auf. Auch wenn sie krank sind, eben
weil Muttern nicht mal eben tagelang zuhause bleiben kann, um
erstmal abzuwarten ob sie eventuell eine Behandlung durch den
Arzt einleiten sollte damit das Kind mal gesund wird.

Sorry, aber da bleibt Dir noch Zeit zu studieren?

b) Als ich klein war HAT meine Mutter mal zu lange gewartet
mit mir zum Arzt zu gehen und die Folgen davon waren äußerst
unschön. Darum habe ich später aus Angst sehr viel gejammert
und meine Mutter machte sich Vorwürfe.

Würde mich jetzt interessiern, wie lange Sie gewartet hat, zwischen … und, kann alles sein. Und ob die Folgen auch aus „normalen“ Kinderbeschwerden wie Sie andauern vorkommen , wie hier erwähnt entstanden sind wie Erkältung, gripp. Infekt, Magen-Darm-Grippe u.s.w.

Das muss natürlich nicht so schlimm sein, aber ich persönlich
sehe auch nicht ein, warum ein Kind zwei Tage im Fieber liegen
soll, wenn man etwas für die Genesung des Kindes tun könnte.

  1. Weil Fieber keine Krankheit ist, sondern eine „heilende“ Reaktion des Körpers und zur „Genesung“ beiträgt.
  2. Weil Krankheiten zur Entwicklung eines Kindes dazugehören wie das Amen in der Kirche. Krankheiten können auch mit einem „Entwicklungsschub“ des Kindes zusammenhängen, den der Körper einfach benötigt. Dies zu unterdrücken, würde genauso bedeuten die natürliche Entwicklung des Kindes zu bremsen.

Zurück zum Punkt: Ich muss auch nicht erst einen Mann nehmen
um yaoi zu schreiben und ich muss auch nicht von einer Brücke
springen um mir über Selbstmord Gedanken zu machen.

Was hat das jetzt mit Sexualität u. Suizid zu tun? … aber gut!

Dieses „Ja bist du Mutter oder nicht?“ Argument wird nämlich
immer nur dann rausgeholt, wenn einem die Argumentation des
Gegenübers nicht schmeckt.

Stimmt nicht.

Aber das stimmt wirklich: Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr Baby- u. Kindersitterin gewesen, habe außerdem viele meiner Nichten u. Neffen beherbergt u. betreut. Und seit ich selber 3 Kinder habe weiß ich definitiv eines: Beim eigenen Kind handelt u. reagiert man absolut anders als bei einem zwar sehr „nahestehenden, fast eigenen“.

Ich hoffe Du machst noch die Erfahrungen mit Deinen Kindern (man hört das ja nicht gerne von Älteren, ich weiß), aber dann kann man mitreden.

LG Motorradmieze

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Aber ich stille auch noch, daher ist die Angst
vor Dehydrierung nicht existent.

Verständnisfrage: Was hat das Stillen mit Dehydrierung zu tun? Wenn die Flüssigkeit nicht drin behalten wird, ist es völlig wurscht, ob sie durch Stillen, Flasche oder Glas (kurzfristig) in den Körper gelangt ist.

Kleine Story zu diesem Irrtum: Ich war ein Mal an einem Samstag Abend in der Ambulanz der Kinderklinik, nachdem mein Nachwuchs (etwa 4, 5 Monate alt) den ganzen Tag über nichts drin behalten hatte. (Kinderklinik klingt jetzt dramatisch. Aber das war in der Region, wo ich damals gewohnt habe, das Mittel der Wahl, wenn man am WE irgendetwas hatte und nicht darauf angewiesen war, dass wer nach Hause kommen muss.) Es wurde leichte Dehydrierung fest gestellt, ich bekam Elektrolytzeug mit nach Hause und gut war.

Im Untersuchungsraum nebenan lag ein etwa gleichaltiger Säugling auf dem Tisch, dem es ganz offensichtlich schlechter ging als meinem. Im Gespräch mit dem Arzt wies dieser dann noch einmal ausdrücklich auf das Problem der Dehydrierung hin - und verwies auf eben jenes Kind, dass hautmäßig deutlich „gealtert“ aussah. Die Mutter war viel zu spät gekommen - hatte knapp 2 Tage gewartet und als Argument gebracht: Aber ich stille doch… Sie war übrigens während dieser Zeit nicht im Raum anwesend. Weil sie gerade organisieren musste, dass sie und ihr Spross stationär aufgenommen wurden…

Stillen verringert zwar das Risiko, dass es zur Dehydrierung kommt, schließt dieses aber nicht aus! Man sollte sich also nicht in falscher Sicherheit wiegen.

LG Petra

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Nun, wenn Kind nicht stillt, ist klar, dass es keine Flüssigkeit bekommt. Allerdings hab ich ein Kind, dass wenn es ihm schlecht geht als Trost nichts anderes möchte als Mutters Brust. Ich kenne dieses Verhalten von einigen anderen Stillkindern auch.

Die Brust ist oft das einzige, was als Nahrung/Flüssigkeit ohne Zögern akzeptiert wird. So ist es bei uns und so gabs eben noch nie die Sorge vor Mangelversorgung.

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Noch ein Nachtrag:

Muttermilch ist schnell verdaulich und somit genügen oft schon kleine Aufenthaltsmengen im magen, um das kind zu versorgen. Interessant in dem Zusammenhang ist auch, dass in Muttermilch virushemmend wirkt.

Ich nutz nur mal wieder die Gelegenheit um fürs Stillen zu werben und insbesondere fürs längere Stillen :smile:))

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