Wann zum Arzt?

Huhu,

Ich nutz nur mal wieder die Gelegenheit um fürs Stillen zu
werben und insbesondere fürs längere Stillen :smile:))

Einen „Vorteil“ hatte Deine (auch m. E. nicht soooo gelungene Nickänderung): ich hab Dich zufällig in einem anderen Forum entdeckt, wo ich Dich auch so schon immer hingeordnet hätte. :wink:))

Fiel mir nur gerad so ein bei obigem Satz.

Gruß,
Christiane

Hallo Kate!

Abschließend:

Die Frage von Ines war an „Mütter“ gerichtet, wie sie mit
„Ihren“ Kindern vorgehen würden.

Gut, den Teil habe ich wohl überlesen. Da kam auch etwas Eigenperspektive zu, weil ich mich noch gut an den eigenen Fall erinnere.

Ich habe im übrigen nichts gegen Mütter egal in welchem Alter,
auch nicht mit 23/24 die studieren, sofern Sie sich noch um
das Kind kümmern können. Was mich wundert ist, daß der
Prozentsatz bei etwa 33,333 liegt.

Naja, neues Teilzeitstudium für Mütter hilft. Vielleicht liegts auch an den lockeren Dozenten, die es erlauben das mal Kinder mit in der Vorlesung oder im Seminar sitzen. Und wir haben die Uni-Zwerge, eine uninterne Kinderbetreuung.

Sorry, aber da bleibt Dir noch Zeit zu studieren?

Naja, die nicht freien Tage sind halt von 8-20 Uhr voll und meine Aufgaben und Vokabeln schaffe ich auch mit Großcousin. Die Betreuung der anderen beiden geht meist erst ab 16 Uhr aufwärts los.

Würde mich jetzt interessiern, wie lange Sie gewartet hat,
zwischen … und, kann alles sein. Und ob die Folgen auch aus
„normalen“ Kinderbeschwerden wie Sie andauern vorkommen , wie
hier erwähnt entstanden sind wie Erkältung, gripp. Infekt,
Magen-Darm-Grippe u.s.w.

Mir war schlecht, ich hatte Fieber, geschwitzt wie ein Schwein (und wohl auch mindestens so gestunken), mein Mund und die Zunge waren geschwollen, dazu Bauchschmerzen. Bis auf die Schwellung relativ normal und ich sah auch nicht aus wie ein Kugelfisch. Meine Mutter hat mich einen Tag so mit Tuch auf der Couch liegen lassen und dann abgewartet, aber den Arzt verpasst (war glaub ich ein Mittwoch?) und hat dann nochmal abgewartet. Am nächsten Nachmittag hatte ich dann 40° Fieber und der Arzt hat festgestellt, dass ich eine Art Pilz hatte zu dem noch irgendeine Art von Infektion kam (ich weiß leider nicht mehr, was das war. Ich kann mich nur noch gut an den Pilz erinnern, weil ich mich da geekelt habe. Habe dann anderthalb Wochen gebraucht, um mich zu erholen. Etwas früher los, und ich hätte nicht so lange leiden müssen. Ich kann mich heute noch an das Gefühl der vollkommen durchgeschwitzten Sachen auf der Haut, die auch an der Couch noch festklebten, erinnern. Weil ich mein Zeitgefühl verloren hatte (das passiert mir heute noch wenn ich krank bin) kam es mir wie ne Ewigkeit vor.

Der ganze Krankheitsverlauf wäre bei einer frühzeitigen Behandlung milder gewesen. Das glaube ich auch, weil der Kinderarzt (leider mittlerweile verstorben) sehr gut war.

Darum reagierte ich bei der 48-Stunden-Faustregel etwas empfindlich :confused: Denn als Laie kann man halt nicht immer sehen ob das jetzt böses oder gutes Fieber, böse oder nicht so schlimme Bauchschmerzen sind. Und was ich von meinem COusin weiß ist, dass Kinder nicht wirklich gut darin sind, die Stärke von Bauchschmerzen einzuschätzen und zu sagen „Du, das tut mehr weh als sonst!“ Aber das fällt auch vielen Erwachsenen schwer.

lg
Kate

Hallo Ines,

erst dachte ich, Du wolltest einen Rat für Dein eigenes Verhalten und da dacht ich halt ich mich lieber zurück, denn da kommt dann genau so eine Vielfalt heraus als wenn Du jetzt ne Impfumfrage hier startest.

würde mich mal interessieren wie schnell ihr mit
euren Kindern zum Arzt geht und wie schnell ihr Medikamente
gebt.

Aber das sieht ja eher nach ner Art Umfrage aus, von daher hier auch meine Antwort.

Wie handhabt ihr das und
vor allem wann bzw. wie schnell gebt ihr fiebersenkende
Mittel.

Ich hab keine Stunden- oder Tagesregel, ich geh da wirklich nach meinem Bauchgefühl. Aber vergleichsweise geh ich wohl eher sehr selten zum Arzt. Erstens weil ich nicht motorisiert bin und da fährt man halt nicht schnell mal in 5 Minuten beim Arzt vorbei, schon gar nicht bei den winterlichen Temperaturen. Zweitens weil man meistens ja gar keinen Arzt benötigt und ich es auch nicht so prickelnd finde einem angeschlagenem Imunsystem zusätzlich noch die Keime im Wartezimmer zuzumuten.

Fiebersenkende Mittel geb ich fast nie, da sich kleine Kinder ja meist noch glücklich schätzen ziemlich schnell und oft auch hoch zu fiebern, im Gegensatz zu manchem Erwachsenem. Das Fieber trägt ja entgegen irgendwo unten stehender Meinung sehr zur Genesung bei und nur wenn es dem Kind sehr, sehr schlecht geht, es z. B. überhaupt keinen Schlaf findet, dann senke ich ausnahmsweise. Generell halte ich wenig von Fiebersenkung, denn wenn man das mal beobachtet ist das ja äußerst anstrengend für den sowieso schon geschwächten Organismus. Meine Tochter hatte mehrere Tage bis 41 Fieber (Grippe), sie fand nachts überhaupt keinen Schlaf, quälte sich ziemlich und ich gab ihr Ibuprofensaft. Das Fieber schoß binnen Minuten runter auf 36,8C (zu meinem Entsetzen) und fing dann wieder an zu steigen mit noch unangenehmeren Beschwerden als zu dem Zeitpunkt wo es oben war (Schüttelfrost, frösteln und gleichzeitigem Schwitzen).

Mit dem äußerst üblichen Argument man müsse Fieber senken, weil es ja sonst zu einem „gefährlichen“ Fieberkrampf kommen könnte, kann ich gar nichts anfangen, denn dann müsse man ja IMMER Fieber senken. Ich kenne zwei Kinder, die einen Fieberkrampf hatten, das eine mit 38,6C das andere mit knapp 39C. Die Höhe scheint demzufolge wohl egal zu sein. Hohes Fieber ist ja nun auch nicht gefährlicher als weniger hohes Fieber…

Meine
Frage bezieht sich eher auf Fieber, Erkältung, Erbrechen,
Halsweh, Bauchweh usw.

Mit Erkältung würd ich bestimmt nicht zum Arzt gehen. Mit Erbrechen (wir reden ja nicht von Vergiftung oder so?), wenn ich ein MD-Infekt vermuten kann, auch nicht. Bei starkem Halsweh und einer sichtbaren Rötung würd ich auf jeden Fall zum HNO-Arzt, um ne Mandelentzündung zu vermeiden (und zudem die doch unerwünschte Gabe von Antibiotika). Bauchweh find ich schwierig. Viele kleine Kinder haben irgendwo Schmerzen und deuten dann aber auf den Bauch, weil sie den Schmerz nicht richtig orten können. Ich glaub, ich würd zum Arzt gehen, wenn mein Kind immer auf eine ganz bestimmte Stelle am Bauch deuten würde.

Seit dem Kindergartenbeginn bin ich eigentlich nur noch beim Arzt, wenn ich ne Gesundschreibung benötige. Sprich, der Arzt sieht mein Kind eigentlich erst nach der Erkrankung, was gestern der Fall war (Windpocken).

Bei Säuglingen und Babys im ersten Lebensjahr ist natürlich alles ganz anders, aber hier geht’s ja um Kinder ab 2?

Und sonst hängt’s natürlich auch sehr von der Konstitution des Kindes ab. Bei frühgeborenen Kindern und sehr zarten und leichten Kinder agiert man wohl anders als bei kräftigen Kindern.

Gruß,
Christiane

Es sind die Hormone …
jaja die Raben - so findet eins zum anderen. Hätteste mir vor 1,5 Jahren mal meine heutigen Posts vor die Nase gehalten, hätt ich sehr verständnislos geguckt. Und wenn Du mir gesagt hättest, dass ich www untreu werde, nie gegaubt hätt ich es.

Und ok, ich ändere es wieder

Jetzt sofort

Pat

Danke für die Antwort, das hast Du schön geschrieben.

Auch hattest Du damit recht dass ich mein Verhalten nicht beurteilt haben wollte sondern einfach andere Meinungen hören wollte. Rat habe ich ihm Medizinbrett gesucht und mein Sohn ist ohne Arztbesuch inzwischen wieder fit.

LG Ines

Noch mal Danke an Euch alle für eure Meinungen und Ratschläge!!!

LG Ines