was ist eigentlich dran an der Aussage, man solle täglich „was Warmes essen“ …hat nicht alles die gleiche Temperatur, wenn es im Magen ankommt? Was soll der Nutzen sein?
Mir erscheint es nicht gesünder, hungrig zu arbeiten und dann zu Hause quasi kurz vor dem Schlafengehen was Warmes zu essen statt auf der Arbeit was Kaltes, wenn ich Hunger habe.
Es ist wie immer alles relativ und kein muss.
Aber warme Speisen sind einfach anders aufgebaut als kalte, es geht dabei nicht um die Temperatur der Speisen sondern um die Beschaffenheit derselbigen.
Mal drei Beispiele:
Würdest du ein Ei roh Essen? Sollte man nicht, nach dem Kochen ist das Eiweiß aber denaturiert und essbar (und bekömmlich) ob du es dann warm oder kalt isst, ist egal.
Ich bin gegen viele Fischsorten allergisch, wenn sie gegart sind. Mit rohem Fisch habe ich keinerlei Probleme.
Rohkost ist für mich nicht so gesund bzw. nur manche Sachen. Bei meinem angeschlagenen Magen eignet sich gedünstetes Gemüse besonders gut, da es weich ist, ohne zuviel fett gegart und einfach bekömmlicher.
Beim Garprozess gibt es Veränderungen der Speisen - Eiweiß denaturiert, Cellulose wird gelöst oder verkleinert (da wir sie nicht verdauen können) und das Essen strukturell verändert. Versuch mal eine Kartoffel roh zu essen, das ist a) nicht so gesund und b) ziemlich schwierig Einige Sachen sind auch gesünder gegart, bei rohem Fleisch besteht immer die Gefahr einer Infektion.
Wichtig ist also das bestimmte Speisen gegart wurden, auch sind diese Regeln wie du sie genannt hast eher als generelle „es sollte mal was anderes als das übliche Käsebrot gegessen werden“ Regeln gedacht, genau wie bei einer gewissen Religion Freitags Fisch . Ob die Speisen jetzt wirklich warm oder kalt sind spielt mWn keine Rolle.
lg
Kate
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was ist eigentlich dran an der Aussage, man solle täglich „was
Warmes essen“ …
Nichts
Nein. Es ist völlig wurst, ob Sie Ihr Essen kalt oder warm zu sich nehmen, solange Sie dem Körper die richtigen Nährstoffe in der richtigen Mischung zuführen. Unsere keulenschwingenden Vorfahren, denen wir biologisch weitgehend gleichen, haben ja vor der Erfindung des Feuers auch meist kalte Snacks zu sich genommen.
was ist eigentlich dran an der Aussage, man solle täglich „was
Warmes essen“ …hat nicht alles die gleiche Temperatur, wenn
es im Magen ankommt? Was soll der Nutzen sein?
Es war noch nie gut, auf andere zu hören. Der Körper weiß am besten, was er braucht. Deshalb ist es richtig, dann zu essen, wenn man Hunger hat und NUR das zu essen, worauf man gerade Appetit hat. Das Leben ist so einfach, wenn man es sich nicht kompliziert macht. Gesundheit ist leider zum Geschäft geworden, das aber Krankheit nach sich zieht.
Gruß Lothar www.heilwelten.de
was ist eigentlich dran an der Aussage, man solle täglich „was
Warmes essen“ …hat nicht alles die gleiche Temperatur, wenn
es im Magen ankommt? Was soll der Nutzen sein?
Es ist sicherlich schwer zu objektivieren, aber ich persönlich (ganz subjektiv, wie es sich gehört *g*) fühle mich irgendwie nicht besonders gut, wenn ich den ganzen Tag nichts Warmes gegessen habe. Ich hab das schon öfters bemerkt. Oft fange ich an zu frieren, fröstele mir einen ab, denke: was issn jetz kos, da fällt mir ein: hast ja heute noch nichrs Warmes zu dir genommen!
Wenn ich mal z.B. aus vermeintlich gesunden Absichten nur Obst oder Rohkost gegessen habe, sdann gehts mir richtig schlecht. Meine Familie liebt es, abends warm zu essen. Ich esse aber am liebsten mittags warm. Außerdem habe ich bemerkt, dass es mir besser bekommt, wenn die Mahlzeiten nicht nur in punkto warm oder kalt abwechseln, sondern auch in punkto süß oder herb/herzhaft.
Ich „brauche“ normalerweise 4 Mahlzeiten täglich folgender Reihenfolge:
was ist eigentlich dran an der Aussage, man solle täglich „was
Warmes essen“ …
Was soll der Nutzen sein?
Bin kein Fachmann
und habe null Ahnung von Lebensmittelchemie o.ä., ich möchte aber trotzdem antworten
Es gibt ja auch Anderes, was wichtig ist…
Meiner Wahrnehmung nach, hat warmes Essen bei vielen Menschen eine wohltuende Wirkung auf „Körper und Geist“
Klingt vielleicht ein bisschen seltsam, aber ich glaube, es hat etwas mit seit Generationen/ „Urzeiten“ erworbenen Erfahrungen zu tun.
Nur so`n paar Gedanken dazu:
…Das Gefühl, etwas „Warmes“ im Bauch zu haben, gibt uns ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit
Es weckt postiv besetzte Assoziationen…
…Suppenküchen versorgen nicht umsonst Menschen in Not mit warmen Mahlzeiten, es muß Einiges positives dran sein…
…bei Verzehr warmen Essens breitet sich ein wohliges Gefühl im Bauch aus - *Wärmespender*
…es hat sich jemand für mich Mühe gemacht, Zeit und Arbeit auf sich genommen, um etwas für mich zu kochen…
…„wie bei Muttern“, positive Gefühle an schöne Kindheitserlebnisse am gemeinsamen Mittagstisch.
…warmes Essen war oft eine Art Luxus, man benötigte „Feuer“ zur Zubereitung, später dann irgendeine Art von anderer Energie…Die mußte man sich leisten können.
…beim Verzehr kalten Essens muß (meines Wissens)der Körper mehr Energie zur Verwertung aufbringen, als bei der Verwertung warmen Essens (vielleicht interessant, wenn man abnehmen zu müssen meint…und ebenso, wenn man nur wenig Reserven hat, da könnte ich mir vorstellen, dass eine warme Mahlzeit mehr bringt als eine kalte)
…viele Menschen vertragen Warmes besser, als Kaltes (sowohl Essen, als auch Getränke)
…oder denk nur an die Werbung „etwas Warmes braucht der Mensch“, die Werbemenschen werden sich was dabei gedacht haben
…wohltuende Wirkung eines warmen Tees oder der berühmten Hühnerbrühe bei Erkältungen (die Wärme und die Inhaltsstoffe sind vielleicht heilungsfördernd; aber auch, dass Oma/ Mama/ Papa/ Onkel Fritz…sich an den Herd gestellt hat, um für den Kranken etwas zu kochen
Wann man etwas warmes verzehren „sollte“, ist mir ehrlich gesagt schnuppe, es ist mir auch egal, obs am Mittag oder Abend aus irgendwelchen Gründen gesünder ist, da sollte man gucken, wann man sich selbst am wohlsten damit fühlt. Schmecken sollte es einem, egal, ob kalt oder warm!
Ich habe „einfach“ nur den Eindruck, es geht mir gut danach, und das macht es für mich wertvoll genug
und ich liebe auch Bütterkes und Rohkost
Es gibt bestimmt noch andere Ideen zum Thema…Das waren meine
Finjen
*Werdnachhermalwasleckereskochen*
Es gibt eine Ernährungslehre / Heilkunde, welche der Temperatur der NAhrung sehr große Bedeutung beimisst, hier sogar differenziert zwischen
der aktuellen (mit dem Thermometer messbaren) Temperatur
der dem Nahrungsmittel als Eigenschaft zugewiesenen Temperatur (schwarzer Pfeffer ist wärmer als Spinat)(nicht messbar!!)
den Temperaturwirkungen der Verarbeitung und Zubereitung: Ein großes Stück z. B. Fleisch ist kälter als Hack, Gegrilltes wärmer als Gedämpftes, ehemals Tiefgekühltes kälter als vom Garten weg Zubereitetes, Gebackenes wärmer als Gekochtes (nicht messbar!!)
Diese Heilkunde beobachtet das Temperaturempfinden der PAtienten sehr genau und bezieht in ihre diätetischen Ratschläge eben die o. g. Faktoren ein. Das geht soweit, dass bestimmte Krankheitserscheinungen sich bessern sollen, wenn 3 - 4 mal täglich warm gegessen wird über einige Wochen!
Oder, wenn fast alles kalt (im 3-fachen Sinne des Wortes s.o.) gegessen wird - je nach Syndrom.
Menschen mit funktionierendem Nahrungsinstinkt spüren sehr genau, was ihnen gut tut und essen danach. Man darf nicht verallgemeinern „eine warme Mahlzeit täglich muss ein“ - es ist durchaus möglich, dass derjenige mit Kaltem besser zurecht kommt, wenn er ein Hitzesyndrom hat. Oder auch, er hat einfach keinen Nahrungsinstinkt mehr oder achtet ihn nicht, weil tausenderlei Dinge „wichtig“ zu sein scheinen.
Kinder können z. B. ohne Schaden zu nehmen oder zu empfinden große Mengen Eis essen, da sie sich in einer „wärmeren Lebensphase“ befinden als Erwachsene.
Man sollte seinen Körper gut kennen, auf ihn hören und gut mit ihm umgehen. Hineinhören ist so ein Schlagwort.
Wen man allerdings den ganzen tag rund um die Uhr rennt, grad mal „kalorien“ sich zuführt - der kann vielleicht noch viel lernen. Im Spiegel online gibt es derzeit einen Artikel zum „Downshifting“ …´
Wenn man seinen Körper hören kann, kann man mit einer heißen Suppe zur rechten zeit eine Erkältung abwenden, dann weiß man, wann ein Eis gut tut, wann eine Tasse Kaffee, wann etwas Süßes, wann eine Bratwurst. Und dann…wird man auch nicht dick .