Warum eigentlich das Christentum?

Hallo.

Ich frage mich seit längerem, warum so viele Menschen Christen sind? Ich meine, was bringt diese Religion? Doch eigentlich nichts außer „Bestrafungen“. Ich meine, da gibt es einen etliche hundert bis tausend Seiten starken Wälzer, in dem im Grunde nur steht, was man nicht tun soll. Und wenn man dann doch gegen solch ein Gebot verstoßen hat (find’ ich besonders bescheuert: „unreine Gedanken“. Hätte die Menschheit keine „unreinen Gedanken“, würde sie schon längst nicht mehr existieren.), muß man erst mal ein paar Rosenkränze beten…
Aber wirklich belohnt wird man nie, nur mit der Hoffnung, irgendwann einmal eventuell, möglicherweise einmal in den Himmel zu kommen…
Außerdem müssen die „Hardcore-Christen“ am Wochenende um eine nachtschlafende Zeit vor Ihrer örtlichen Kirche stehen, das ist doch wohl auch nicht im Sinne des eigenen Wohlbefindens, oder?

Und überhaupt: Lautete die Botschaft Jesu nicht, daß Du, wirst Du geschlagen, auch die andere Wange hinhalten sollst? Aber wo gibt’s das schon? Selbst fiese Terroristen sind christlichen Glaubens, also nix mit Friede, Freude, Eierkuchen.

Dies war jetzt die krasse Schilderung eines Außenstehenden!

Aber so seh’ ich es. Also, warum nicht zum Beispiel zum Buddhismus wechseln? Ist doch viel besser da. Man muß gar nichts, man kann schön vor sich hin meditieren, es gibt (meines Wissens nach) keine „Strafen“, man wird auf jeden Fall wiedergeboren (so glaubt man ja zumindest…) und sowieso und überhaupt.

Gibt es denn wirklich irgendeinen guten Grund, sich dem Christentum anzuschließen? Bitte um erleuchtende Antworten…

Dav

Aber so seh’ ich es. Also, warum nicht zum Beispiel zum
Buddhismus wechseln? Ist doch viel besser da. Man muß gar
nichts, man kann schön vor sich hin meditieren, es gibt
(meines Wissens nach) keine „Strafen“, man wird auf jeden Fall
wiedergeboren (so glaubt man ja zumindest…) und sowieso und
überhaupt.

Hallo David,
welche „Strafen“ meinst Du denn? Meines Wissens sind im neuen Testament nicht allzuviele „angedroht“. Das Christentum beginnt dort ja erst !!!

Hallo David,
welche „Strafen“ meinst Du denn? Meines Wissens sind im neuen
Testament nicht allzuviele „angedroht“. Das Christentum
beginnt dort ja erst !!!

Wie schon gesagt, erstmal diese allgemeinen „Verbote“ (Du sollst nicht…) und wenn Du dann doch, dann erstmal z.B. 3 Mal den Rosenkranz und 2 Ave Maria. Das mag keine ersthafte Strafe sein, es ist aber eine Pflicht, die Du machen mußt, wenn Du etwas falsch gemacht hast. Und da frage ich mich, warum wird ein Mensch für eigentlich „natürliche“ Handlungen „bestraft“? (Wenn man nicht wirklich gerade jemanden umgebracht hat…)

Ich hoffe, Du verstehst, was ich zu sagen versuche…

Hallo David,

meiner Meinung nach ist das Christentum aus zwei Gründen so beliebt:

  1. weil es eine sehr simple Religionist - und zwar im Sinne von „wenn ich die Regeln einhalte, wird alles gut“,

  2. weil es missioniert wird bzw. vor allem wurde - auch mit Gewalt!

Punkt 2 konnte dabei nur wegen Punkt 1 so extrem erfolgreich sein.

Gerade Religionen wie der Buddismus und viele Neuheidnische Glaubensformen fordern einiges an selbst-Denken, was den meisten Leute einfach zu viel abverlangt ist.

Damit sage ich nicht, dass alle Christen dumm sind, sondern erkläre nur, warum das Christentum die Massen anzieht.

B*B
Michael

Tja, das wird’s wohl sein, aber is das nicht traurig bis merkwürdig?

Traurig, weil wir Menschen so wenig „frei denken“ können, daß wir immer einen brauchen, der uns das abnimmt.

Und merkwürdig, weil die Menschen sich dieser „Gewaltherrschaft“ freiwillig unterordnen?

Da bleib’ ich doch lieber „religionslos“…

Grübelnd,
Dav

Hi,
das, was Jesus gemeint und gesagt hat oder gesagt haben soll und das, was die Kirche in den drauffolgenden Jahrhunderten bis heute daraus gemacht hat, sind verschiedene Dinge.
Die Anregungen, die man aus dem Leben Jesu entnehmen kann und ganz besonders aus seinen Reden wie der Bergpredigt, haben einen sehr hohen moralischen Wert. Wenn dies alles von allen Menschen umgesetzt werden würde, hätten wir einen idealen Zustand auf der Welt ohne Krieg und Elend.
Das Christentum bei den Urchristen, also bei denen, die zu Lebzeiten von Petrus und Paulus zu dieser neuen Religion gekommen sind, hatte diesen Inhalt und deshalb auch diese Faszination, so dass sich diese Religionungalublich schnell und besonders bei den Armen, den Randgruppen und Unterdrückten ausbreitete. Denn zum ersten Mal sagte jemand, dass auch Arme, rechtlose, Sklaven und Kranke in den Himmel kommen könnten und dort alle gleich seien. Ist das nicht ein fantastischer Gedanke?

Heute wird das Christentum mit der Kirche gleichgesetzt. Und da passt dann nichts mehr zusammen. Jesus würde sich im Grabe umdrehen, wenn er in einem solchen läge und von dem erführe, was mit seiner Lehre geschehen ist.

Jesus hatte nichts gegen Frauen. Die Kirche läßt keine Frauen als Priester zu und begründet dies auch noch damit, Jesus habe das gewollt.
Wer eine andere Meinung in den 2000 Jahren der Kirche vertrat, wurde oft als Hexe verbrannt, verfolgt und vernichtet.
Dies hat Jesus nicht gewollt.

Das heutige Christentum ist ganz offensichtlich in eine Sackgasse geraten udn ich bin sicher, dass es da nicht mehr herauskommt. Eine Erneuerung würde der Idee, die Jesus inspiriert hat, gut tun.
Gruß,
Francesco

erneuertes Christentum!
Hallo Francesco,

Dein Artikel ist wirklich gut.

Das heutige Christentum ist ganz offensichtlich in eine
Sackgasse geraten udn ich bin sicher, dass es da nicht mehr
herauskommt. Eine Erneuerung würde der Idee, die Jesus
inspiriert hat, gut tun.

Diese Erneuerung gibt und gab es zu allen Zeiten.
Niemand hindert Dich, nach den Prinzipien Jesu zu leben.

Wenn Du dabei Rat und Hilfe brauchst, melde Dich.
Es gibt auch hier im Forum einige, die die Lehre Jesu auch wirklich leben.

Liebe Grüße
Harald

Hallo.

Ich frage mich seit längerem, warum so viele Menschen Christen
sind? Ich meine, was bringt diese Religion? Doch eigentlich
nichts außer „Bestrafungen“. Ich meine, da gibt es einen
etliche hundert bis tausend Seiten starken Wälzer, in dem im
Grunde nur steht, was man nicht tun soll. Und wenn man dann
doch gegen solch ein Gebot verstoßen hat (find’ ich besonders
bescheuert: „unreine Gedanken“. Hätte die Menschheit keine
„unreinen Gedanken“, würde sie schon längst nicht mehr
existieren.), muß man erst mal ein paar Rosenkränze beten…

Genauso verstehe ich es nicht, warum die Kirche die Sexualtität so verurteilt. Niemand ist dagegen gefeit, auch nicht die Geistlichen.

Aber wirklich belohnt wird man nie, nur mit der Hoffnung,
irgendwann einmal eventuell, möglicherweise einmal in den
Himmel zu kommen…

Und dazu müsste man auch wieder an ein Leben nach dem Tod glauben. Für mich ist das nur ein Versuch der Menschen doch noch irgendwie unsterblich zu werden. Was die Religion natürlich gut ausnutzen kann.

Außerdem müssen die „Hardcore-Christen“ am Wochenende um eine
nachtschlafende Zeit vor Ihrer örtlichen Kirche stehen, das
ist doch wohl auch nicht im Sinne des eigenen Wohlbefindens,
oder?

Und überhaupt: Lautete die Botschaft Jesu nicht, daß Du, wirst
Du geschlagen, auch die andere Wange hinhalten sollst? Aber wo
gibt’s das schon?

Diese Aussage ist gegen den natürlichen Selbsterhaltungstrieb. Ich will den Christen kennenlernen, den ich das Knie zertrümmern kann, der mich dafür nicht hasst und auch das andere hinhält.

Aber so seh’ ich es. Also, warum nicht zum Beispiel zum
Buddhismus wechseln? Ist doch viel besser da. Man muß gar
nichts, man kann schön vor sich hin meditieren, es gibt
(meines Wissens nach) keine „Strafen“, man wird auf jeden Fall
wiedergeboren (so glaubt man ja zumindest…) und sowieso und
überhaupt.

Buddhisten sind auch Anhänger des Pazifismus. Es gibt hier jedoch keine Sünden, nur „unheilsame Handlungen“, welche dein Karma beeinflussen. Und anhand deines Karmas wird „entschieden“, wie dein nächstes Leben sein wird.

Gibt es denn wirklich irgendeinen guten Grund, sich dem
Christentum anzuschließen? Bitte um erleuchtende Antworten…

Sorry, die werde ich dir nicht geben können. Vielleicht lohnt es für Masochisten, die sich gerne aufopfern. Aber auch wenn in einer Ausweglosen Situation ein Wunder geschieht heisst es immer gleich: „Gott half mir“. Wenn ein kleines Kind überfahren und verblutend im Strassengraben liegen gelassen wird, heisst vom Geistlichen immer: „Es war Gottes Wille“. Aber daran denkt dann auch niemand.

Zum Glück sind die Menschen aufgewacht, werden neugierig (die Kirche hat über Jahrhunderte die Neugier als teuflisch und blasphemisch verfolgt und Informationen zurückgehalten) und beginnen Fragen zu stellen. Fragen nach dem Grund der 10 Gebote und den anderen Vorschriften. So wie ich mich auch oft fragte, wieso ich meinen Feind lieben soll. Wenn ich jemanden liebe kann der doch nicht mein Feind sein.

mfg
Martin

Hallo David,
welche „Strafen“ meinst Du denn? Meines Wissens sind im neuen
Testament nicht allzuviele „angedroht“. Das Christentum
beginnt dort ja erst !!!

Ewige Verdammnis in der Hölle. Und natürlich kein Platz im Paradies. Oooohhhhh.

mfg
Martin

Hallo.

Hallo

Ich frage mich seit längerem, warum so viele Menschen Christen
sind?

Da fragst Du den falschen, frag diese Menschen!

Ich meine, was bringt diese Religion? Doch eigentlich
nichts außer „Bestrafungen“. Ich meine, da gibt es einen
etliche hundert bis tausend Seiten starken Wälzer, in dem im
Grunde nur steht, was man nicht tun soll.

Hast Du den ‚Waelzer‘ gelesen? Ein Kapitel vielleicht? Eine Seite?

Und wenn man dann
doch gegen solch ein Gebot verstoßen hat (find’ ich besonders
bescheuert: „unreine Gedanken“. Hätte die Menschheit keine
„unreinen Gedanken“, würde sie schon längst nicht mehr
existieren.),

Waere es nicht erstrebenswert, wenn niemand unreine Gedanken wie Hass, Neid oder Habgier haette? Oder verstehst Du unter unreinen Gedanken nur Gedanken an Sex?

muß man erst mal ein paar Rosenkränze beten…

Das steht nirgends.

Aber wirklich belohnt wird man nie, nur mit der Hoffnung,
irgendwann einmal eventuell, möglicherweise einmal in den
Himmel zu kommen…

Na, ist das nichts?

Außerdem müssen die „Hardcore-Christen“ am Wochenende um eine
nachtschlafende Zeit vor Ihrer örtlichen Kirche stehen, das
ist doch wohl auch nicht im Sinne des eigenen Wohlbefindens,
oder?

Bei uns ist die Kirche immer um zehn, da bin ich eigentlich sowieso wach. Du nicht? Dann verschlaefst Du Dein Leben, ob mit oder ohne Kirche.

Und überhaupt: Lautete die Botschaft Jesu nicht, daß Du, wirst
Du geschlagen, auch die andere Wange hinhalten sollst? Aber wo
gibt’s das schon? Selbst fiese Terroristen sind christlichen
Glaubens, also nix mit Friede, Freude, Eierkuchen.

Tja, das ist schade, nicht? Aber wahrscheinlich gefaellt Dir diese Welt so wie sie ist sowieso besser als die Welt, die sich die dummen, dummen Christen wuenschen …

Dies war jetzt die krasse Schilderung

wohl wahr

eines Aussßenstehenden!

wohl wahr, wohl wahr

Aber so seh’ ich es. Also, warum nicht zum Beispiel zum
Buddhismus wechseln? Ist doch viel besser da. Man muß gar
nichts, man kann schön vor sich hin meditieren, es gibt
(meines Wissens nach) keine „Strafen“, man wird auf jeden Fall
wiedergeboren (so glaubt man ja zumindest…) und sowieso und
überhaupt.

Hast Du dich denn mit dem Buddhismus beschaeftigt? Ein Buch darueber gelesen? Ein Kapitel vielleicht? Eine Seite? Ach so, das hatten wir schon…

Gibt es denn wirklich irgendeinen guten Grund, sich dem
Christentum anzuschließen? Bitte um erleuchtende Antworten…

Oh, es gibt viele! Aber die wirst Du selbst fuer Dich finden muessen, und das dauert ein Leben lang. Das wirst Du jetzt bestimmt als frommes Geschwaetz abtun, aber genau das ist Dein Problem! Mit einer Religion, egal welcher muss man sich erst einmal gruendlich auseinandersetzen und darueber nachdenken. Du scheinst aber lieber unueberlegte Hasstiraden an irgendwelche Bretter zu posten und kommst Dir wahrscheinlich sehr witzig dabei vor.
Wenn es Dir wirklich ernst damit ist, nach ‚erleuchtenden‘ Antworten zu suchen, dann fang einmal mit folgendem Gedanken an: Eine Idee, die Milliarden von Menschen (kluegeren und duemmeren als wir beide) zweitausend Jahre lang Mut und Kraft gegeben hat, eine Idee, fuer die sich viele dieser Menschen den Schaedel einschlagen liessen, eine Idee, deren Kernaussage letztlich die Liebe ist, eine solche Idee verdient sicherlich etwas respektvoller oder zumindest sachlicher behandelt zu werden als Du es getan hast. Das gilt auch dann, wenn Du Dich gegen diese Idee entscheidest, was Dein Recht ist und das gilt auch dann, wenn diese Idee oft missbraucht wurde.
Vielleicht solltest Du Dich auch mal fragen, warum Du so herablassend und aggressiv geschrieben hast? Bist Du vielleicht wuetend auf die Christen, weil sie etwas haben, das Du nicht hast? Das waere dann z.B. ein ‚unreiner Gedanke‘ …

In diesem Sinne

Ingo

Gott ist gnaedig!
Lieber David,

ich bezeichne mich selbst zwar immer als Agnostiker, habe aber fuer das Christentum dennoch einiges uebrig, auch wenn ich es vielleicht nur oberflaechlich kenne. Trotzdem moechte ich Deinen Blick doch ein wenig vom Alten auf das Neue Testament lenken und ein paar Gedanken dazu aeussern.

Die Geisteshaltung, die dem Alten Testament zugrundeliegt, kann man verkuerzt mit „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ wiedergeben. Dieses Prinzip erscheint uns aus heutiger Sicht zwar sehr brutal und archaisch, ist aber ein entscheidender Schritt weg von der Barbarei, in der die Rache und das Gesetz des Staerkeren gelten. Im Alten Testament wird die Rache durch die Vergeltung ersetzt; der Geschaedigte darf dem Schaediger zum Ausgleich nicht jeden beliebigen Schaden zufuegen, sondern muss sich dem Grundsatz der Verhaeltnismaessigkeit unterwerfen.
Zu diesem Grundsatz passt der gerecht strafende Gott, ausgedrueckt in den Zehn Geboten, ganz gut.

Ganz anders ist der neutestamentarische Gott, der nicht ein strafender, sondern ein gnaediger Gott ist. Das Verzeihen steht im Vordergrund, daher auch die Geschichte mit der linken und der rechten Backe. Was eigentlich dahinter steht, ist die Vorstellung, dass jeder Mensch sich staendig falsch verhaelt und somit an seinen Mitmenschen versuendigt, also gegen die Gebote verstoesst, die doch das Zusammenleben der Menschen regeln und ertraeglich machen sollen. Es ist prinzipiell unmoeglich, ein Leben ohne Suende zu fuehren, und zwar Suende im Sinne von Schaedignung von Mitmenschen. Was also braucht der Mensch am noetigsten? Das Verzeihen seiner Mitmenschen und die Gnade Gottes, um wenigstens im Jenseits frei von Suende sein zu koennen. Das bemerkenswerte am Christentum ist dabei, dass an die Erloessung keine unerfuellbaren Bedingungen geknupft sind. Was verlangt wird ist das Bekenntnis der Suenden und deren ehrliches Bereuen, dann sind die Sunden vergeben. (Dazu empfehle ich das Suendenbekenntnis z.B. der evangelisch-unierten Kirche zu lesen).

Darin unterscheidet sich das Christentum z.B. von Religionen mit Wiedergeburt. Dort wird man fuer seine Suenden mit einer Strafrunde auf Erden bestraft, eventuell um eine Klasse zurueckgestuft (vom Menschen zum Tier z.B.). Ich finde das noch wesentlich schlimmer, als „Auge um Auge…“! Das Ziel dieser Religionen ist die Erloesung vom irdischen Dasein, das Nirwana. Im Gegensatz zum Paradies ist dies jedoch gerade kein Ort, an dem man soetwas wie ein „Leben“ haben kann, das so schoen ist, dass man es ewig haben moechte (viele Choraele handeln davon: „Mit Dir (Gott) will ich endlich schweben, voller Freud, ohne Leid, dort im andern Leben“), sondern ein nirgendwo, die grosse Leere.

Gott ist wie ein Vater. Er nimmt den Bereuenden in Gnaden wieder auf und liebt jeden einzelnen ohnen jede Bedingung, wie gute Eltern ihte Kinder lieben.

Deute das bitte nicht als Bekehrungsversuch! Das ist lediglich eine Schilderung dessen, was ich ueber Religion gelernt habe.

Viele Gruesse,
Hartmut

Hallo Ingo

Hast Du den ‚Waelzer‘ gelesen? Ein Kapitel vielleicht? Eine
Seite?

Ja, ich habe ihn mal, na sagen wir, überflogen. Und ehrlich gesagt habe darin nichts gefunden, was auch nur annähernd sowas wie den Wunsch in mir weckte, mich dieser Religion anzuschließen. Außerdem lese ich andere Bücher, in denen das Ganze eher „von außen“ betrachtet wird.

Waere es nicht erstrebenswert, wenn niemand unreine Gedanken
wie Hass, Neid oder Habgier haette? Oder verstehst Du unter
unreinen Gedanken nur Gedanken an Sex?

Die ersten 3 Sachen abzuschaffen wäre schon nicht schlecht, aber ich denke, dann wäre die Menschheit nicht die Menschheit, die ich auch kenne…

Aber wirklich belohnt wird man nie, nur mit der Hoffnung,
irgendwann einmal eventuell, möglicherweise einmal in den
Himmel zu kommen…

Na, ist das nichts?

Ja gut, aber ich bin irgendwie zu wissenschaftlich denkend, um zu glauben, daß ich irgendwann mal in den Himmel komme. Ich denke, wenn ich sterbe hört mein Gehirn auf zu arbeiten und damit isses aus mit mir. Da kann meiner Meinung nach gar nichts mehr übrig bleiben, was in den Himmel kommen kann… (Ich weiß, ich weiß, ich armes seelenloses Würstchen)

Tja, das ist schade, nicht? Aber wahrscheinlich gefaellt Dir
diese Welt so wie sie ist sowieso besser als die Welt, die
sich die dummen, dummen Christen wuenschen …

Hey, wenn die Welt wirklich so wäre, wie es Jesus sich einmal gewünscht hat, dann wäre das toll, ehrlich! Aber wie ein anderer Kollege weiter unten schon mal schrieb (weiß nicht mehr wer’s war): Der christliche Glaube steckt momentan in einer tiefen Sackgasse, da es schon alles nicht mehr das ist, was sich besagter J. mal vorgestellt hat.

Hast Du dich denn mit dem Buddhismus beschaeftigt? Ein Buch
darueber gelesen? Ein Kapitel vielleicht? Eine Seite? Ach so,
das hatten wir schon… (haha, haha)

Bücher gelesen darüber nicht, aber ich beschäftige mich schon damit. Ich bin gerade dabei, in die Materie einzudringen, wie man so schön sagt. Und was ich bis jetzt darüber mitgekriegt hab’, klingt ziehmlich vernüftig.

Oh, es gibt viele! Aber die wirst Du selbst fuer Dich finden
muessen, und das dauert ein Leben lang.

Warum dann das Leben mit dem suchen nach selbigem vertun? Warum es nicht wirklich leben?!?

Du scheinst aber lieber unueberlegte Hasstiraden an
irgendwelche Bretter zu posten und kommst Dir wahrscheinlich
sehr witzig dabei vor.

Unüberlegt war mein Post weiß Gott (entschuldige das Sprichwort?!?) nicht und Hass wollte ich damit auch nicht rüberbringen, nur kann ich mit dieser Religion eben nichts anfangen und wollte von ein paar „Insidern“ wissen, was denn nun im Endeffekt so toll daran ist, um’s einfach zu sagen.
Und witzig wollte ich mir dabei auch nicht vorkommen.
Warum kommst Du Dir eigentlich gleich so extrem angegriffen vor, wenn so ein dummer kleiner Nicht-Christ an Deinem Glauben etwas herumkritisiert?

Wenn es Dir wirklich ernst damit ist, nach ‚erleuchtenden‘
Antworten zu suchen, dann fang einmal mit folgendem Gedanken
an: Eine Idee, die Milliarden von Menschen (kluegeren und
duemmeren als wir beide (haha, welch’ versteckter
Zynismus :wink: )) zweitausend Jahre lang Mut und Kraft
gegeben hat, eine Idee, fuer die sich viele dieser Menschen
den Schaedel einschlagen liessen, eine Idee, deren Kernaussage
letztlich die Liebe ist, eine solche Idee verdient sicherlich
etwas respektvoller oder zumindest sachlicher behandelt zu
werden als Du es getan hast.

Wenn Dir meine Meinung „gottesläßterlich“ erschien, entschuldige ich mich. Aber wie Du sagtes: Warum läßt man sich für einen Glauben den Schädel einschlagen?!? Laßt die Leute doch glauben, was sie wollen. Was nutzt es zu sagen „Glaube daran!“? Das ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum ich mit Religion allgemein nicht so recht klar komme. Wenn mal alle Religionen tollerant der anderen gegenüber wären…

Vielleicht solltest Du Dich auch mal fragen, warum Du so
herablassend und aggressiv geschrieben hast?

War eigentlich nicht meine Absicht, sorry. Aber vielleicht, weil ich in dem ganzen einfach keinen richtigen Nutzen erkennen kann…

Bist Du vielleicht wuetend auf die Christen, weil sie etwas
haben, das Du nicht hast? Das waere dann z.B. ein ‚unreiner
Gedanke‘ …

Also wütend kann man echt nicht sagen. Ich frage mich nur immer wieder: Warum? Wozu?

Gruß,
Dav

Moin Hartmut,

ich muß sagen, Deine Erläuterungen geben mir doch schon wesentlich mehr, als gewisse Äußerungen gewisser anderer Leute hier… :wink:

Also auf jeden Fall versteh’ ich jetzt, wie man den Grundgedanken gut heißen kann. Nur ist mir das ganze in Detailfragen immer noch etwas zuwider. Ich kann mit dem Gedanken eines „allgegenwärtigen Übervaters“ irgendwie nichts anfangen.

Bin da eher der Erich-von-Däniken-Anhänger. Der nimmt ja die Bibel bekanntlich von dem Gesichtspunkt her auseinander, daß Gott & Co. damals gewissermaßen Außerirdische waren. (Ja, wieder etwas völlig anderes über das sich streiten läßt) Und wenn man seinen Schilderungen mal folgt, ergibt es irgendwie mehr Sinn, als der „klassische Gott-Glauben“.

So meine Meinung…

Gruß,
Dav

Hallo.

Ich frage mich seit längerem, warum so viele Menschen Christen
sind?

Es sind so viele Leute Christen, weil diese Reiligion es über Jahrhunderte verstanden hat, sich mit einer ziemlichen Aggressivität auszubreiten. (Soll kein Vorwurf sein, ist aber eine Tatsache). In der neuen Welt wurden sehr viele Naturvölker mit Gewalt missioniert, und in der alten Welt war die Kirche ja derart mächtig, daß sie ihren Schäfchen niemals wirklich Gelegenheit zu Alternativen bot. Jeder Ausbruch aus dem System führte zu blutigen Kriegen, Verfolgungen, Repressalien. Davon abgesehen, fanden trotzdem sehr viele Menschen diese Religion als gut (aus persönlichem Glauben oder weil sie zu wenig Alternativen kennen, das ist egal).
Diese aggressiven Expansionspläne der Christen gibt es lange nicht mehr, aber bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts war man halt Christ aus Tradition, erst in den letzten Jahrzehnten beginnen sich die jüngeren Generationen - so wie du - zu fragen: Was bringt es?

Eine Frage, die sich in Bezug auf Religionen komisch anhört, ebenso deine Frage nach „Belohnungen“. Eine Religion hat nichts mit kaufmännischen Erträgen zu tun, wo man sofort Profit erwarten kann. Eine Religion sollte man intuitiv wählen, fühlen oder „sich berufen fühlen“. Ich empfehle Dir, Dich kritisch(!) mit allen Religionen zu beschäftigen, und selbst dann weiß man nicht so recht zu entscheiden vermute ich mal.

Aber das kann Dir ohnehin keiner abnehmen, ich wollte nur den ersten Teil deines Postings beantworten, warum es denn so viele Christen gibt.

Gibt es denn wirklich irgendeinen guten Grund, sich dem
Christentum anzuschließen? Bitte um erleuchtende Antworten…

Wenn Du selbst Dich nicht berufen fühlst, meiner Meinung nach nicht. Lieber ein guter Mensch und kein Christ als ein böser Mensch, der sich Christ nennt. Es könnte ohnehin auf jede Art von Religion verzichtet werden, wenn jeder danach strebt, den Mitmenschen ein angenehmeres Leben zu ermöglichen.

A’right

Wenn Du selbst Dich nicht berufen fühlst, meiner Meinung nach
nicht. Lieber ein guter Mensch und kein Christ als ein böser
Mensch, der sich Christ nennt. Es könnte ohnehin auf jede Art
von Religion verzichtet werden, wenn jeder danach strebt, den
Mitmenschen ein angenehmeres Leben zu ermöglichen.

Ganz meine Meinung!

Hallo David!

Ja, ich habe ihn mal, na sagen wir, üueberflogen.

Das wollte ich eigentlich sagen, man kann ein Buch, das vor zweitausend Jahren geschrieben wurde, nicht ueberfliegen. Wenn Du einfach mal die vier Evangelien, also das Herzstueck des neuen Testaments und Fundament des Christentums zwischen zwei Finger nimmst, hast Du nur ein winziges Stueck dieses Waelzers in der Hand. Und trotzdem haben sich Generationen mit diesen paar Seiten ein Leben lang beschaeftigt, wobei die wichtigste Frage immer ist: Was bedeutet der Inhalt fuer uns heute? Das steht nicht immer im Klartext drin, weil Klartext eben nur fuer die Menschen Klartext ist, fuer die es geschrieben wurde.

Die ersten 3 Sachen abzuschaffen wäre schon nicht schlecht,
aber ich denke, dann wäre die Menschheit nicht die
Menschheit, die ich auch kenne…

Aber kann man nicht nach einem Ideal streben, auch wenn man weiss, dass es wohl nie ganz verwirklicht sein wird? Es ist doch gut, z.B. fuer Gewaltlosigkeit einzutreten, auch wenn es wahrscheinlich nie eine Welt ohne Gewalt geben wird.

Ja gut, aber ich bin irgendwie zu wissenschaftlich denkend, um
zu glauben, daß ich irgendwann mal in den Himmel komme.
Ich denke, wenn ich sterbe hört mein Gehirn auf zu arbeiten
und damit isses aus mit mir. Da kann meiner Meinung nach gar
nichts mehr übrig bleiben, was in den Himmel kommen kann…

Vielleicht wirst Du diese Meinung einmal aendern, wenn nicht, dann brauchst Du natuerlich ueberhaupt keine Religion. Denn jede Religion ist nunmal dazu da, Antworten auf Fragen zu geben, die Du in diesem Fall gar nicht stellst.

(Ich weiß, ich weiß, ich armes seelenloses Wuerstchen

Das habe ich nicht gesagt :wink:

Warum dann das Leben mit dem suchen nach selbigem vertun?
Warum es nicht wirklich leben?!?

Erstens schliesst das eine das andere nicht aus und zweitens wuerde ich ein Leben, in dem man fuer sich ein paar Antworten auf gewisse Fragen gefunden hat, nie als vertan bezeichnen.

Warum kommst Du Dir eigentlich gleich so extrem angegriffen
vor, wenn so ein dummer kleiner Nicht-Christ an Deinem Glauben
etwas herumkritisiert?

Ich habe nicht gesagt, dass Du dumm bist. Aber wenn jemand christliche Werte als ‚bescheuert‘ bezeichnet, darf man sich als Christ doch angegriffen fuehlen, oder?

(haha, welch’ versteckter Zynismus :wink: ))

Danke, ich gebe mir Muehe.

Wenn Dir meine Meinung „gottesläßaesterlich“ erschien,
entschuldige ich mich.

Akzeptiert, ich habe mich ja auch nicht zurueckgehalten …

Aber wie Du sagtes: Warum läßt man sich

fueür einen Glauben den Schädel einschlagen?!?

Ich sagte nicht einschlagen, sondern einschlagen lassen! Ich rede nicht von denen, die gewaltsam missioniert haben, das verurteile ich auch, ich rede von denen, die wegen ihres Glaubens verfolgt und umgebracht wurden, aber denen ihr Glaube das wert war.

Lassßt die Leute doch glauben, was sie wollen.

Ganz meine Meinung! Es muss erlaubt sein ihren Glauben fuer den falschen zu halten, aber man muss ihn respektieren.

Was nutzt es zu
sagen „Glaube daran!“? Das ist wahrscheinlich einer der
Hauptgründe, warum ich mit Religion allgemein nicht so recht
klar komme. Wenn mal alle Religionen tollerant der anderen
gegenüber waeären…

Die Zeiten der gewaltsamen Missionierungen sind zumindest fuer das Christentum zum Glueck vorbei. Und was die Toleranz angeht, kein Papst vorher hat sich so um den Dialog der Religionen bemueht, wie der jetzige (Protestanten, russisch orthodoxe Christen, Juden, Moslems usw.). Das halte ich fuer eine gute Entwicklung.

Viele Gruesse

Ingo

Das wollte ich eigentlich sagen, man kann ein Buch, das vor
zweitausend Jahren geschrieben wurde, nicht ueberfliegen. Wenn
Du einfach mal die vier Evangelien, also das Herzstueck des
neuen Testaments und Fundament des Christentums zwischen zwei
Finger nimmst, hast Du nur ein winziges Stueck dieses Waelzers
in der Hand. Und trotzdem haben sich Generationen mit diesen
paar Seiten ein Leben lang beschaeftigt, wobei die wichtigste
Frage immer ist: Was bedeutet der Inhalt fuer uns heute? Das
steht nicht immer im Klartext drin, weil Klartext eben nur
fuer die Menschen Klartext ist, fuer die es geschrieben wurde.

Eben, warum „müssen“ wir unserer heutiges Leben nach Weisheiten richten, die vor 2000 Jahren verfasst wurden? Wie Du sagst, die Bibel kann man nur interpretieren, warum sich dann nicht gleich von Grund auf „einen eigenen Glauben“ basteln?

Aber kann man nicht nach einem Ideal streben, auch wenn man
weiss, dass es wohl nie ganz verwirklicht sein wird? Es ist
doch gut, z.B. fuer Gewaltlosigkeit einzutreten, auch wenn es
wahrscheinlich nie eine Welt ohne Gewalt geben wird.

Da stimm’ ich mal zu.

Vielleicht wirst Du diese Meinung einmal aendern, wenn nicht,
dann brauchst Du natuerlich ueberhaupt keine Religion. Denn
jede Religion ist nunmal dazu da, Antworten auf Fragen zu
geben, die Du in diesem Fall gar nicht stellst.

Entschuldige meine folgende Bemerkung, aber dann ist Religion eigentlich nur ein Zusammenschluß von Menschen, die Fragen über das Leben beantwortet haben wollen und sich mit „Fantasien“ zufrieden geben! Damit hat man Menschen vor etlichen 1000 Jahren abgespeist, weil sie es nicht besser wußten. Aber z.B. die Frage nach der Entstehung der Welt mit „Von Gott geschaffen“ zu beantworten ist mir irgendwie zu primitiv, sorry.

Damit will ich Dich nicht als Primitivling abstempeln oder Deinen Glauben ins wanken bringen!

Ich habe nicht gesagt, dass Du dumm bist.

Will ich ja wohl auch hoffen… :wink:))

Aber wenn jemand christliche Werte als ‚bescheuert‘ bezeichnet,
darf man sich als Christ doch angegriffen fuehlen, oder?

Du darfst schon, nur habe ich das nicht als bescheuert bezeichnet, sondern als „mir unverständlich“.

(haha, welch’ versteckter Zynismus :wink: ))

Danke, ich gebe mir Muehe.

Immer fleißig weiter üben. :smile:

…ich rede von denen, die wegen ihres
Glaubens verfolgt und umgebracht wurden, aber denen ihr Glaube
das wert war.

Bewundernswert…
Versteh’s trotzdem nicht…

Ganz meine Meinung! Es muss erlaubt sein ihren Glauben fuer
den falschen zu halten, aber man muss ihn respektieren.

Amen.

Die Zeiten der gewaltsamen Missionierungen sind zumindest fuer
das Christentum zum Glueck vorbei. Und was die Toleranz
angeht, kein Papst vorher hat sich so um den Dialog der
Religionen bemueht, wie der jetzige (Protestanten, russisch
orthodoxe Christen, Juden, Moslems usw.). Das halte ich fuer
eine gute Entwicklung.

Der Papst ist mir auch ein höchst sympathischer Mensch, zwar weniger wegen seines Glaubens, sondern mehr wegen seiner allgemeinen Aufopferung für das Verständnis der Menschen untereinander, aber na ja…

Viele Gruesse

Ingo

Ebenso,
Dav

Däniken…
Hallo David,

Bin da eher der Erich-von-Däniken-Anhänger. Der nimmt ja die
Bibel bekanntlich von dem Gesichtspunkt her auseinander, daß
Gott & Co. damals gewissermaßen Außerirdische waren. (Ja,
wieder etwas völlig anderes über das sich streiten läßt) Und
wenn man seinen Schilderungen mal folgt, ergibt es irgendwie
mehr Sinn, als der „klassische Gott-Glauben“.
So meine Meinung…

Die teile ich nicht. Ich habe früher auch viel Däniken gelesen und seinen Theorien angehangen, aber das hat sich deitdem völlig verflüchtigt. Wenn man das Ganze mal wissenschaftlich nüchtern untersucht, ist davon leider nicht mehr viel Brauchbares über…da kann man genauso gut an Gott glauben (was jetzt keine Aussage für oder wider den Glauben an Gott darstellen soll!).

Gruß, Kubi

Hallo David,

Die teile ich nicht. Ich habe früher auch viel Däniken gelesen
und seinen Theorien angehangen, aber das hat sich deitdem
völlig verflüchtigt. Wenn man das Ganze mal wissenschaftlich
nüchtern untersucht, ist davon leider nicht mehr viel
Brauchbares über…da kann man genauso gut an Gott glauben
(was jetzt keine Aussage für oder wider den Glauben an Gott
darstellen soll!).

Gruß, Kubi

Tja, wie schon öfters gesagt, jedem das seine… :smile:
Ich war zwar auch eine zeitlang etwas davon abgekommen, aber nachdem ich gerade „Das UFO Syndrom“ von Dr. Fiebag gelesen habe, überzeugt mich das ganze wieder… (sehr empfehlenswertes Buch, alle Interessierten mal reinschauen!)

Gruß,
Dav

Wie schon gesagt, erstmal diese allgemeinen „Verbote“ (Du
sollst nicht…) und wenn Du dann doch, dann erstmal z.B. 3
Mal den Rosenkranz und 2 Ave Maria. Das mag keine ersthafte
Strafe sein, es ist aber eine Pflicht, die Du machen mußt,
wenn Du etwas falsch gemacht hast. Und da frage ich mich,
warum wird ein Mensch für eigentlich „natürliche“ Handlungen
„bestraft“? (Wenn man nicht wirklich gerade jemanden
umgebracht hat…)

Ich hoffe, Du verstehst, was ich zu sagen versuche…

nicht ganz…
diese „Verbote“ kommen ja nicht aus dem „Christentum“ sondern sind die „Auslegungen“ (das sagt es nicht gerade) einer Kirche die christlich ist !? Wobei das Wort „christlich“ schon eine Abmilderung (wie Kind_lich) in sich ist. Diese Strafen kommen doch nicht von Christus oder gar von Gott.