Warum gibt es einen Gott?

Hallo Sascha!

Kann mir vielleicht jemand genau sagen, warum es einen Gott
geben soll? Warum glauben die Menschen heute noch an Gott?

Vielleicht weil Menschen in ihrem Leben eine Führung bzw. eine Fülle von „Zufällen“ erlebt haben, die sie nicht anders erklären können, als durch das Eingreifen eines höheren Wesens. Bei anderen war es möglicherweise eine spontane Heilung von Krankheit oder Behinderung nach einem Gebet, was sie an Gott glauben ließ.

Anderen wiederum ist klar geworden, daß über 3.500 erfüllte Prophetien, die wir in der Bibel finden, kein Zufall sein können und es menschenunmöglich ist, bei Vorhersagen eine Trefferquote von 100% zu erreichen.

Siehe hierzu:
http://www.uni-ulm.de/~whutter/ebz/inhalt.htm

Wieder andere haben sich mit der Auferstehung Jesu beschäftigt und sind aufgrund der historischen Belege zu dem Schluß gekommen, daß alle Fakten (leeres Grab trotz Bewachung, Verwandlung der Jünger, die Erscheinungen, Wandlung des Saulus etc.) nur durch seine Auferstehung zu erklären sind. Dadurch glauben sie dann auch an das, was Jesus lehrte, da alle anderen Propheten (Mohammed, Buddha usw.) und Philosophen keine derart überzeugenden Beweise für die Wahrheit ihrer Lehre erbringen konnten.

Natürlich sind auch Kombinationen der o.g. Punkte möglich. :wink:

Heute, wo doch eigentlich jeder wissen sollte, daß nicht Gott
die Erde und alles was darauf lebt und gedeiht erschaffen hat,
sondern der Urknall das Universum entstehen lassen hat.

Ts, ts, ts. :smile:
Ich empfehle doch mal vom Astrophysiker Norbert Pailer

„Geheimnisvolles Weltall - Hypothesen und Fakten zur Urknalltheorie“ (Hänssler-Verlag) sowie ggf.

„Neues aus der Planetenforschung - Unerwartete Ergebnisse durch Weltraumsonden“ (Hänssler-Verlag).

Die mittlerweile erforschten Daten bringen mehr Probleme für die Urknalltheorie als gut für sie ist.

Nach der Bibel hat Gott nach der Erschaffung der Erde Adam und :Eva auf diese gesetzt. Was ist denn dann bitte mit den
Dinosauriern? Die waren vorher schon da. Was ist mit der
Evolutionsgeschichte im Allgemeinen?

Wer daran glauben mag, soll es tun, aber es bleibt ein Glaube, da Makroevolution unbewiesen ist (Mikroevolution ist wiederum kein Problem für die Schöpfungsgeschichte).

Zu den Problemen der Evolutionstheorie sei das hervorragende Buch

„Evolution - Ein kritisches Lehrbuch“ von den Biologen Siegfried Scherer und Reinhard Junker empfohlen. Es erschien im Weyel Lehrmittelverlag 1998 eine völlig neu bearbeitete Auflage.

Klar! Wer wußte denn von den Sachen vor 2000 Jahren schon? Da
hat man sich das eben anders und vereinfacht vorgestellt. Und
Gott hat alles gemacht.

Damals gab es auch evolutive Vorstellungen und ich habe erst kürzlich in einem Buch gelesen, daß die Schöpfungsgeschichte eigentlich gar nicht so recht in das Weltbild des damaligen Kulturkreises paßte. Ich bin hier aber noch am recherchieren und habe momentan keine näheren Angaben dazu.

Glaubt eigentlich noch jemand an die „Erschaffung der Welt“,
wie es in der Bibel steht?

Ich schon.

So wie es aussieht wurde die Bibel von ganz normalen Menschen
geschrieben, die Erklärungen brauchten. Nicht Gott hat die
Menschen erschaffen, sondern die Menschen Gott.

Das sehe ich nicht so. Es ist völlig unglaubwürdig, daß ein Buch eine einheitliche Linie aufweist, obwohl es von 40 Autoren über Jahrhunderte hinweg auf drei verschiedenen Kontinenten entstanden ist. Dabei stammten die Autoren aus den unterschiedlichsten Bildungsschichten und haben unter den verschidensten Bedingungen (z.B. Gefangenschaft) geschrieben.

Was soll das? Die Bibel ist voller Widersprüche und der Sinn
des Textes wird dauernd umgestellt, nur weil zu viele Leute
nicht mehr daran glauben. Da heißt es dann: „Ja, das steht
zwar so da, aber gemeint ist das eigentlich so und so!“

Daß viele Leute uminterpretieren, um es dem jeweiligen Weltbild oder seinen eigenen Vorstellungen anzupassen, ist in der Tat ein Problem. Aber das ist kein Problem der Bibel an sich.

Und dann die faule Ausrede, Gott sei in einem. Jeder hat und
ist sein Gott. Was soll das denn? Warum gehen solche Leute
noch zur Kirche???

Das steht nicht in der Bibel. Gehört eher zu manch esoterischem Weltbild.

Da stimmen dann die ganzen Sprüche doch
nicht mehr:„Gott wacht über die Menschen“. Oder :„Du sollst
keine anderen Götter haben neben mir“ Besonders der letzte
Spruch ist doch komisch, wenn man bedenkt, was in der
Entstehungsgeschichte der Welt in der Bibel steht. Zitat:
"Dann sagte Gott:>>Nun wollen WIR den Menschen
machen…

Hallo Michael,

zwar eine sehr abenteuerliche, aber immerhin eine Antwort.

Gruß
roland

Ich denke, Du hast mich falsch verstanden. Ich will nichts widerlegen, ich wollte nur eine Antwort.
Denn wie gesagt, auf diese Frage konnten bisher auch die Pfarrer mit denen ich gesprochen habe, keine einleuchtende Erklärung geben.
Nicht das ich an das alles glaube, ich möchte nur wissen, wie sich die Gläubigen da rausreden.

Es ist ja so, ein cleverer Geschäftsmann (die gab es zu der Zeit wohl auch schon) hat nun mal diese Geschichte erfunden. Und wie es damals war, hat es keiner gewagt die Geschichte zu hinterfragen und berechtigte Zweifel vorzutragen. Heute ist es erlaubt, aber die Antworten, die man erhält, klingen manchmal sehr gereizt und militant, Deine eingeschlossen.

Aber die Frage hat Michael mit seinem Posting beantwortet, ob sie überzeugen kann, ist eine andere Sache, aber es ist wenigstens ein Versuch.

Hallo Roland!

zwar eine sehr abenteuerliche, aber immerhin eine Antwort.

Nun, es kommt halt darauf an, ob jemand die Schöpfungsgeschichte wörtlich nimmt oder sie nur als bildhafte Erzählung sieht. Falls letzteres, so stellt sich eigentlich Deine Frage gar nicht, da dann z.B. die Erschaffung von Adam und Eva einfach gleichnishaft für die Erschaffung der Menschheit gesehen werden kann.

Allerdings glaube ich an Schöpfung (da Evolution aus diversen theologischen Gründen mit der Bibel meines Erachtens unvereinbar ist) und an die Wahrheit der Bibel. Das hohe Alter der Menschen damals stellt kein Problem dar, da Adam und Eva unmittelbar von Gott biologisch perfekt geschaffen wurden und genetische Defekte, Krankheiten etc. erst durch den Sündefall in die Welt kamen und sich ausbreiteten. Schädliche Umwelteinflüsse waren damals auch noch kein Thema.

Zu den Problemen in der Evolutionstheorie und der Einordnung der Daten (Fossilienfunde etc.) in den Schöpfungsbericht sei das Buch „Evolution - Ein kritisches Lehrbuch“ (Weyel Verlag, 1998) von Prof. Scherer und Dr. Junker empfohlen, sowie die Seite von Wort + Wissen http://www.wort-und-wissen.de/

Viele Grüße
Michael

letzter Versuch!!!

Alles steht doch genau beschrieben in der Bibel, nirgends
steht, das Gott zwischendurch noch andere geschaffen hat.

und es steht auch nirgendwo, dass er es nicht getan hat!!!
Warum bist an dieser Stelle so verbohrt???

Wenn Du die Bibel liest, einfach nur den Text… ohne ihn gleich zu interpretieren!!!
dann ist er sehr faszinierend… und lässt eine Menge erfahren über die damaligen Lebensgewohnheiten …
Ayla, die inzwischen ihren eigenen Glauben hat… und die Bibel als „aussenstehende“ sieht!

Das wird wohl ein ewiges Thema bleiben. Auf einen Konsenz kommt man dabei nie.

Wie will man jemanden, der nie an die Bibel geglaubt hat, von dessen Lehren überzeugen ? Unmöglich!
Das heisst nicht, das ich nicht an Gott oder an ein höheres Wesen glaube. Aber darum muss man geschriebenes nicht damit in Verbindung bringen. Ich habe auch meinen eigenen Glauben, aber die Kirche mit ihren Lehren und Weisheiten kommt darin nicht vor.
Ich denke, die braucht man dazu auch nicht. Das gilt natürlich nur für mich persönlich. Wer in und mit der Kirche seine Ruhe und Frieden findet, dem sei es gegönnt.

Gruß
roland

Du vermischst da!!!

Wer in und mit der Kirche seine Ruhe
und Frieden findet, dem sei es gegönnt.

Gruß
roland

Die Kirche und die Bibel haben wohl nur wenig miteinander zu tun!!!
Ayla, die diese beiden Dinge gerne weit auseinander hält!!!

Alles steht doch genau beschrieben in der Bibel, nirgends
steht, das Gott zwischendurch noch andere geschaffen hat.

Hi Roland,

glaubst Du denn, die Bibel sei eine Biographie Gottes ??

Es ist so viel auf dieser Erde von Gott gemacht worden, das nicht in der Bibel steht. Gar nicht davon zu reden, was Gott alles gemacht hat, was mit unserem Planeten gar nichts zu tun hat.

Aber Deine ursprüngliche Frage hat damit auch gar nichts zu tun.
Du denkst, nur weil Abel erschlagen wurde, wäre die Menschheit ausgestorben. Kannst Du denn nicht lesen?

Ein paar Zeilen später steht doch, dass Adam noch viele andere Söhne und Töchter hatte.

Gruss Harald

Gegenfrage: Warum glaubst Du an die Liebe ? Das sind doch nur
biochemische Abläufe in deinem Körper. Warum sollte man sich also mit einer Frau einlassen, wenn man seinen Hormonhaushalt auch anders regulieren kann ?

Ich glaube an Gott, weil ich Ihn spüre. In mir und um mich herum. Das macht mich zu einem gläubigen Christen. Ich schöpfe Kraft aus diesem Gefühl, und dieses Gefühl lasse ich mir duch wissenschaftliche Erklärungen nicht kaputt erklären. Diese Empfindung ist in einer Kirche intensiver.

Für jemanden, der dieses Gefühl nicht kennt, ist es schwer zu verstehen. Erkläre jemanden mal die Liebe.

Gruß STefan

Heute, wo doch eigentlich jeder wissen sollte, daß nicht Gott
die Erde und alles was darauf lebt und gedeiht erschaffen hat,
sondern der Urknall das Universum entstehen lassen hat.

Was hat das bitte mit Gott als Erschaffer zu tun?
Du verwechselst da offensichtlich zwei Dinge miteinander:

Naturwissenschaft kann die Frage nach dem Wie beantworten, d.h. welcher Mechanismus oder Prozess ist nach den uns bekannten Gesetzmaessigkeiten denkbar, der zu dem von uns beobachteten Ergebnis geführt hat. Dabei sind zwei Dinge wichtig: erstens muss der so geschlussfolgerte Prozess nicht der historisch tatsächlich abgelaufene sein, es ist evtl. nur einer unter mehreren möglichen. Zweitens gibt es in der Wissenschaft keine endgültigen Wahrheiten. Das, was Du leichtgläubig als wissenschaftliche Wahrheit hinnimmst, kann morgen durch neue wissenschaftliche Beobachtungen und Theorien völlig über den Haufen geschmissen werden. Wenn Du Dich auch nur ein klitzekleines bisschen mit Astronomie beschäftigst, wirst Du bald merken, dass die Urknalltheorie von der wissenschaftlichen Fachwelt viel weniger heftig geglaubt wird, als von Otto Normalverbraucher. Wissenschaftliche Erkenntnis ist immer offen für Neuerungen, auch für solche, die das bestehende Gedankengebäude völlig umstürzen.

Die Frage nach dem letztendlichen Ursprung und dem Sinn eines Prozesses kann aber von Naturwissenschaft nicht beantwortet werden. Das ist überhaupt kein Feld, auf dem man mit dem Instrumentarium des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnes arbeiten kann. Frag mal einen Astronomen, warum es zum Urknall kam. Wozu, wofür? was ist der Ursprung der riesigen Energiemengen?

Wenn die Urknalltheorie stimmt, steht sie ausserdem nicht in Widerspruch zum christlichen Weltbild. Wie das „und Gott schuf Himmel und Erde“ aussieht, das kann dem Christen nämlich egal sein. Ob Gott das leise tat, oder mit einem kräftigen Big-Bang, ist völlig belanglos. Die biblischen Schöpfungsberichte sind kein Naturkunde-Lehrbuch, sondern die Kernaussage ist, das Gott der Ursprung von allem ist, meinetwegen auch, dass er der Initiator des Urknalls war, und Energie und Materie mit solchen Eigenschaften geschaffen hat, das sich daraus das von uns jetzt beobachtbare Universum entwickelte.

In deinen bisherigen Statements hier im Forum hast Du dich mehrmals als „denkenden Menschen“ dargestellt, der diesen rückständigen Gott-Glauben als unvernünftig entlarvt und sich davon abgewendet hat.
Denken ist eine sehr wichtige Sache, nur solltest Du auch bedenken, dass es sehr gefährlich sein kann, sich blindlings auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu verlassen und sein ganzes Weltbild darauf aufzubauen. Das kann man nach aussen vielleicht als Resultat eines nüchternen, rationalen Denkprozesses darstellen. Aber in Wirklichkeit ist es ein sehr naiver Glaube, alles das als unumstössliches Faktum hinzunehmen, was die aktuelle wissenschaftliche Literatur des Tages gerade sagt.
Denn wissenschaftliche Erkenntnis ist ein sehr schwankender Boden. Was Du heute als letzte Wahrheit glaubst, wird morgen als überholt und veraltet über Bord geworfen. Abgesehen davon „glaubt“ ein seriöser Wissenschaftler nicht in diesem Sinne an seine Ergebnisse und Hypothesen. Wer seine Erebnisse und Schlussfolgerungen als ultimative Wahrheit hinstellt, ist ein Scharlatan, kein Wissenschaftler.

Hasta Lavista

Also, warum glaubst Du an Gott?

Hallo Sascha

Ich dachte bis vor 15 Jahren genauso wie Du, damals war ich gerade mit meiner Diplomarbeit in Physik beschäftigt.

Auf Grund verschiedener Umstände aber kam ich ins Grübeln und es wurde mir wichtig, zu entscheiden, ob Gott nun tatsächlich existierte (wie mir einige Leute versicherten) oder nicht (wie ich glaubte). In einem harten und intensiven Ringen erlebte ich Veränderungen und Dinge, die ich nicht anders erklären konnte, als daß es tatsächlich diesen Gott gibt und ich tatsächlich mit ihm kommunizieren kann. Ich musste daher davon ausgehen, daß die Hypothese Gott auf der Wahrheit beruht.

Im nachhinein stellte ich verschiedene Dinge fest:

  • Das naturwissenschaftliche Weltbild, was Du als Beweis der Nichtexistenz Gottes verwendest, lässt sich recht gut mit einer Vorstellung eines handelnden und liebenden Gottes verbinden. Insbesondere vertrete ich die Meinung, daß Evolution durch Gott gelenkt tatsächlich geschehen ist. Dazu gibt es zwar nicht so viele schlaue Bücher, wie unten zitiert, dafür kann man diese Meinung mit voller wissenschaftlicher Ehrlichkeit vertreten.

  • Die sogenannten Widersprüche in der Bibel sind grösstenteil keine. Die von Dir zitierte Problematik, daß sich Interpretationen mit der Zeit ändern, bleibt zwar, aber das braucht Dich nicht zu verwundern, denn die Menschen ändern sich und Interpretationen haben immer was mit den Menschen zu tun. Die Wahrheit hinter den Interpretationen bleibt aber immer dieselbe.

  • Als jemand, der mit Gott redet, hast Du viele Vorteile, die Du nicht hast, wenn Dir Gott egal ist. Aber diese Vorteile habe ich erst im nachhinein festgestellt und waren für mich kein Grund, die Seiten zu wechseln.

Gruß
Thomas

Allerdings glaube ich an Schöpfung (da Evolution aus diversen
theologischen Gründen mit der Bibel meines Erachtens
unvereinbar ist) und an die Wahrheit der Bibel. Das hohe Alter
der Menschen damals stellt kein Problem dar, da Adam und Eva
unmittelbar von Gott biologisch perfekt geschaffen wurden und
genetische Defekte, Krankheiten etc. erst durch den Sündefall
in die Welt kamen und sich ausbreiteten. Schädliche
Umwelteinflüsse waren damals auch noch kein Thema.

Es gab keine Geländestufen höher als 1/2 Meter, von denen man herunterfallen und sich das Genick brechen konnte, größere und tiefe Wasserflächen in denen man ertrinken konnte, keinen Wind, der Äste vom Baum brach und die einem dann auf den Kopf fielen, keine Bakterien, die in Wunden eindringen konnten … ach nein, die Welt war ja noch vollkommen.
Also, Ironie beiseite, alles nur Gleichnisse.
Stucki

hallo, Michael,

Anderen wiederum ist klar geworden, daß über 3.500 erfüllte
Prophetien, die wir in der Bibel finden, kein Zufall sein
können und es menschenunmöglich ist, bei Vorhersagen eine
Trefferquote von 100% zu erreichen.

Das konnte auch Nostradamus. Man muss es nur vage genug schreiben, dann trifft alles ein! Außerdem, wwer sagt dir, dass die Vorhersage nicht nachträglich, nach dem Ereignis eingetragen wurde?

Wieder andere haben sich mit der Auferstehung Jesu beschäftigt
und sind aufgrund der historischen Belege zu dem Schluß
gekommen, daß alle Fakten (leeres Grab trotz Bewachung,
Verwandlung der Jünger, die Erscheinungen, Wandlung des Saulus
etc.) nur durch seine Auferstehung zu erklären sind. Dadurch
glauben sie dann auch an das, was Jesus lehrte, da alle
anderen Propheten (Mohammed, Buddha usw.) und Philosophen

Das sind unbewiesene Sagen. Es ist nichts bewiesen! Man muss sich hier auf die Aussage von Gläubigen verlassen. Das was ich bisher von Gläubigen gehört habe, waren alles schöne Märchen!
Es gibt auch absolut keinen Beweis, dass Jesus tatsächlich gelebt hat! Dass die Jünger und Paulus das schreiben, ist klar, sie lebten ja davon. Alle Ghurus und ähnliche Weltbeglücker haben bewiesene „Wahrheiten“! Auch die sagen genau das gleiche: „… keine derart überzeugenden Beweise für die Wahrheit ihrerLehre erbringen konnten.“ Für deren Logik hängen die Christen einer Irrlehre an. Frag mal einen Moslem! Oder einen Hindu! einen Buddhisten , der auch noch den vorteil ins Feld bringen kann, dass viele Christliche lehren aus dem Buddhismus stammen! Dass Paulus Christi Lehre kräftig abgewandelt hat. Falls es Christus tatsächlich gegeben haben sollte

Ich empfehle doch mal vom Astrophysiker Norbert Pailer

Ließ mal das zur Zeit größte Genie der Erde: Hawkins.
Es ist ein Trauerspiel, dass er so behindert ist. Aber vielleicht ist er gerade dasswegen so ein extrtem großer Geist! Und sage´ jetzt bitte nicht, die Behinderung ist die Strafe Gottes!

Wer daran glauben mag, soll es tun, aber es bleibt ein Glaube,
da Makroevolution unbewiesen ist

Sagen wir mal so: die Evolution ist bewiesener als der religöse Glaube.

Zu den Problemen der Evolutionstheorie sei das hervorragende
Buch

„Evolution - Ein kritisches Lehrbuch“ von den Biologen
Siegfried Scherer und Reinhard Junker empfohlen. Es erschien
im Weyel Lehrmittelverlag 1998 eine völlig neu bearbeitete
Auflage.

Hier sollte man mal hinterfragen, welcher Konfession sie angehören!
Die Evolution ist eines der genauesten Wissenschaften. Der Wissenschaft vorzuwerfen, dass sie sich ändern kann, ist das gleiche, als wenn ich meinem Säugling verbiete zu wachsen. Der Glaube ist allerdings etwas starres, da gebe ich Dir recht!

Da hast Du aber ein Buch eines Superchristen erwischt. Die Menschen vor 2000 Jahre waren bei weitem klüger, als allgemeín angenommen. Auch davor (die Bibel ist erst schlaffe 3.500 (2 Jahre mehr?)) Jahre alt. Ließ mal die Lehre des Erhabenen. Das Buch ist bei weitem älter! Das ist philosophisch um Längen der Bibel vorraus! Da trieft kein Blut! Da ergötzt sich kein gott an verbranntem Fleisch und verachtet den Brandgeruch von Feldfrüchten! Da gibt es keinen Gott, der befiehlt, ganze Völker zu ermorden (inklusive von Alten, Frauen, Kinder, Säuglinge!) DEr Gott des AT ist eine extrem blutrünstige Existenz! Genauso gerausam und blutgierig wie Baal. Stammt ja auch aus der gleichen Gegend.

So wie es aussieht wurde die Bibel von ganz normalen Menschen
geschrieben, die Erklärungen brauchten. Nicht Gott hat die
Menschen erschaffen, sondern die Menschen Gott.

Richtig!

Das sehe ich nicht so. Es ist völlig unglaubwürdig, daß ein
Buch eine einheitliche Linie aufweist, obwohl es von 40
Autoren über Jahrhunderte hinweg auf drei verschiedenen
Kontinenten entstanden ist. Dabei stammten die Autoren aus den
unterschiedlichsten Bildungsschichten und haben unter den
verschidensten Bedingungen (z.B. Gefangenschaft) geschrieben.

Hier machst Du einen Gedankenfehler: die Bibel besteht aus 2 Teilen: AT und NT. Der Gott des AT hat in keinster Weise etwas mit dem Gott des NT zu tun. Außerdem ist es überhaupt keine Problem, eine Geschichte die zum Dogma erhoben wurde und von den Schriftgelehrten auswendig auswendig gelernt werden musste, Wort für Wört uber extrem lange Zeit gleich zu erhalten. Siehe dazu die Lehre des Erhabenen, die noch weit älter als die Bibel ist und nie verändert wurde.
Außerdem: welche 3 (!) Kontinente sprichst Du an? Es gab nur maximal zwei Kontinente für das AT: Asien (Kleinasien: Palestina und Zweistromland) und N/O-Afrika! Also ein sehr kleiner Teil der Welt. Vergleiche mal dagegen das Verbreitungsgebiet der Buddhisten! Dagegen ist das Gebiet der Juden (und nur um die geht es gerade) ein Punkt auf der Landkarte.
Das NT dagegen wurde von Paulus geschaffen. Er sammelte die schönen, für das Volk (und seinem Geldbeutel) erbaulichen Geschichten und fasste sie zusammen. Daraus wurden dann die „Grimms Märchen des Altertums“.

Da stimmen dann die ganzen Sprüche doch
nicht mehr:„Gott wacht über die Menschen“.

Wenn er das machen würde, gäbe es nicht so viel Leid! Oder er ist Sadist (manche sagen, eigentlich heißt der wahre Gott nicht Gott oder Jawe, sondern Satan!)

Oder :"Du sollst

keine anderen Götter haben neben mir"

Es steht an mehreren Stellen in der Bibel, dass es mehrere Götter gibt! Deshalb ist er ja so eifer- und rachsüchtig! Eva hätte auch nicht eifersüchtig sein brauchen: auf wen denn! Welche andere Frau? Hier haben wir schon wieder ein Parodoxon der Bibel: Adam und Eva hatten 2 Kinder: Kain und Abel. Es steht aber in der Bibel, dass sie heirateten und Kinder hatten. Haben die sich gegenseitig geheiratet (waren also schwul)? Und wie zeugten die Kinder? Nach dem Geheimmnis suchen die meisten Homos seit Jahrtausenden!

Besonders der letzte

Spruch ist doch komisch, wenn man bedenkt, was in der
Entstehungsgeschichte der Welt in der Bibel steht. Zitat:
"Dann sagte Gott:>>Nun wollen WIR den Menschen
machen…

Kann mir vielleicht jemand genau sagen, warum es einen Gott geben soll? Warum glauben die Menschen heute noch an Gott?

>Weil es immer so war und weil man ja nie genau weiss, ob
es ihn nicht vielleicht doch gibt. Da ist’s besser, auf der
sicheren Seite zu liegen.

genau da liegt der Hase im Pfeffer! Warum kommen so viele Menschen im alter zum Glauben? Weil sie einen Handel eingehen wollen: „lieber Gott, sollte es Dich tasächlich geben, schau mal, wie oft ich in die Kirche gehe!“ Wie geht das Sprichwort: „Im Alter werden die Huren zu Betschwestern!“

Der wichtigste Grund für die Menschen an Gott zu glauben ist auch scheinbar der, daß die Menschen Angst haben, was mit ihnen passiert, wenn sie einmal sterben.

>Ja, das ist wohl richtig. Ist ja auch eine schwierige
Vorstellung, dass dann alles unwideruflich vorbei ist. Hast Du
keine Probleme damit? Sei ganz ehrlich!

Ich nicht! Ich bin glücklich bei dem Gedanken, dass es keine Ewigkeit für uns gibt! Für die Energie, die in unserer Materie steckt, ja. Energie kann nicht verloren gehen. Zumindest bis zum endgültigem „Aus“ des Weltalls. Aber auch da soll es ja nicht verloren gehen, sondern zu einem neuen Weltall werden.

Doch wenn man sich ansieht, daß das Gehirn eigentlich ein biochemischer Speicher ist,

>… woher weisst Du das?

Das ist inzwischen wohl eine Tatsache.

>Hmm, Du siehst das Ganze wirklich etwas technisch naiv
(Tschuldigung!).

Hat mit naiv nichts zu tun. Frag mal eine Physiker, dessen Spezialgebiet Computer ist.
Grüße
Raimund

Allerdings glaube ich an Schöpfung (da Evolution aus diversen
theologischen Gründen mit der Bibel meines Erachtens
unvereinbar ist) und an die Wahrheit der Bibel. Das hohe Alter
der Menschen damals stellt kein Problem dar, da Adam und Eva
unmittelbar von Gott biologisch perfekt geschaffen wurden und
genetische Defekte, Krankheiten etc. erst durch den Sündefall
in die Welt kamen und sich ausbreiteten. Schädliche
Umwelteinflüsse waren damals auch noch kein Thema.

Grins! Jetzt bekomme ich gleich das Lachen! wenn sie so perfekt gewesen wären, hätten sie nicht so viel Blödsin gemacht. Oder besser: sie haben erkannt, wer oder was Gott wirklich ist und wurden darum bestraft (Baum der Erkenntnis)

Zu den Problemen in der Evolutionstheorie und der Einordnung
der Daten (Fossilienfunde etc.) in den Schöpfungsbericht sei
das Buch „Evolution - Ein kritisches Lehrbuch“ (Weyel Verlag,
1998) von Prof. Scherer und Dr. Junker empfohlen, sowie die
Seite von Wort + Wissen http://www.wort-und-wissen.de/

Es ist richtig, dass die Kohlenstoff-Messung nicht das Gelbe vom Ei ist. Doch immerhin gibt es nur eine Abweichung um einige zig-Tausend Jahren. Das dann als Beweis der Unglaubhaftigkeit zu nehmen…!
Grüße
Raimund

Gott schuf Adam und Eva.

…als erste Menschen… aber wo steht, dass es die „einzigen“
waren???
Ayla, die in der Schöpfungs"geschichte" noch keine
Widersprüche gefunden hat!

Gott erschf Adam und Eva…
… und Adam und Eva zeugten Kain und Abel…
Genügt es?
Grüße
Raimund

Hi Roland, auch wenn dritte, vierte und fünfte Menschen
erschaffen werden…

hallo, ganz eine neue Bibel! Toll, was man alles aus so einem Schmöker herauslesen kann. Mal kucken, ob ich das mit Jerrys Cotton auch kann!
Grüße
Raimund

…ist der Speicher auch gelöscht und kommt nicht in

den Himmel.

Hi Sacha,

das hoffe ich aber doch sehr für mich. Wäre ja extremst furchtbar wenn ich nach meinem Tod nicht tot wäre. Da würde ich ja evtl. die gleichen Typen treffen die schon vorher genervt haben.
Ich wäre jedenfalls von der Existenz eines Gottes sehr verblüfft…-)

cu Hauser

hallo, Roland,
mit dem Versuch, eine Religiösen dazu zu bringen ja und Amen zu sagen, versuchst Du die Quadratur des kreises zu finden! Er wird immer wieder alle Möglichkeiten erfinden (wo steht den das Gott…) Andereseits, wenn es ihm in den Stiefel passt, wird die Bibel wieder wortwörtlich, Buchstabe für Buchstabe als Beweis dargelegt!
Grüße
Raimund

Natürlich wurde die Bibel von ganz normalen Menschen
geschrieben.

Das ist ein Denkfehler. Die Bibel wurde von sehr klugen Menschen geschrieben! allerdings für einfache menschen gedacht. Es wird ihnen genau erklärt, wie sie möglichst reibungslos zusammenleben können. Da der Mensch sich nicht von Logik leiten lässt, band man das ganze in eine Mystik. Mit dem Zusatz: wenn Du nicht folgst, wird ein Wesen, das haushoch und allmächtig überdir ist, Dich bestrafen. Und wie sahen die Strafen früher aus? Feuer, das war das grausamste, was man sich damals vorstellen konnte. Heute hätte man dafür weit diffizilere Methoden erfunden.

Man weiss heute z.B. (von der engstirnigen Schulwissenschaft
zwar noch nicht 100%-ig akzeptiert), dass es Jesus mit all
seinen Fähigkeiten wirklich gegeben haben könnte.

Wie Du schon sagst: könnte. Beweise gibt es nicht.

Es könnte
einen Menschen mit diesen Fähigkeiten auch heute wieder geben.
Man nennt solche Leute „Avatarg“ oder so ähnlich. Sie besitzen
die Fähigkeit das Magnetfeld ihres Körpers (jeder Mensch hat
eines) anders schwingen zu lassen, und dadurch ihre Umwelt zu
beinflussen. Wir haben uns nur so von uns selbst zu unserem
Ego hin entfernt, dass das nicht mehr einfach so geht.

Na, jetzt landen wir aber in der Esotherik.

Angenommen, daß was die Wissenschaft heute weiss, oder vorgibt
zu wissen, stimmt, stellt sich wieder die Frage wie denn aus
dem Nichts der Urknall enstehen konnte?!

Das wird wohl nie ganz geklärt werden. Die augenblickliche Erklärung: das Weltall pulsiert! Es breitet sich aus, fällt wieder zusammen, breitet sich wieder aus… Nächste Frage: und wann fing das ganze an? Mit unseren heutgen Gehirnen ist das wohl noch nicht zu verstehen. Ohne die 4. Dimension können wir nicht denken. Das Zusammenfallen und das Ende des Weltalls ist kein Bums! oder sso etwas. Es ist permanent. Wir haben den Tod nicht weit von uns. Im Spiralnebel Milchstraße gibt es ein schwarzes Loch. Es saugt alles an Energie ein. Es ist nur ein kleines. In anderen Teilen des Universums sind solche mit Millionenfacher Größe. Hawkings meint, dass das evtl. die „Staubsauger“ von Parallel-Universen sind.

Wenn alles Leben das wir heute kennen durch normale Evolution
und SELEKTION entstanden ist folgendes: Warum fand man noch
keine Beweise die auf diese Selektion hinweisen? Gäbe es diese
Seektion muesste es Vorfahren von uns geben, die bei dieser
Selektion durchgéfallen sind. Es muesste einen Urmenschen,
oder zumindest einen Primaten gegeben haben, der z.B. 3 Augen
hatte oder 6 Finger, du weisst was ich meine? Es hat immer
alles gleich geklappt!

Aber selbstverständlich kann man schon bis ca. 2,5 Millionen Jahre den Evolutionsweg des Menschen zurückverfolgen!
6 Finger? Kein Problem, gibt es auch heutzutage immer wieder! Bei den Phöniziern galten sie als heilig! Daher kommt auch das Rechnen im 12-System, das die Engländer heute noch haben.
3 Augen? Auch kein Problem! Frag mal in der Anatomie nach! Die Natur hat alles ausprobiert und probiert auch weiter. Die Menschen sind noch lange nicht das das Endprodukt! Auch wir werden aussterben und eine andere Spezies wird unsere Stelle einnehmen. Auch die werden so etwas wie eine Religion haben und sich in deren Namen abschlachten.

Man weiss heute ja, dass alles aus Energie besteht …
zumindest aber unser Bewusstsein. Energie geht nicht verloren
… was geschieht nach dem Tod mit dieser Energie?! Vielleicht
betreibt Gott ja sein Radio damit … warum nicht! Wir wissen
gar nichts.

Klasse Idee, Gott hört den Feinsender „Luzifer“! (Grins) Und als betriebsstoff verheizt er die Energie der Verstorbenen1 jetzt weiß ich endlich den Sinn unseres Daseins! (Zynismus!)

Der Tod ist absolut notwendig! Er schmerzt auch meist nicht. Zumindest behaupten das die Reanimierten. Ohne Tod gibt es kein Leben.

Grüße
Raimund