Hallo Sascha!
Kann mir vielleicht jemand genau sagen, warum es einen Gott
geben soll? Warum glauben die Menschen heute noch an Gott?
Vielleicht weil Menschen in ihrem Leben eine Führung bzw. eine Fülle von „Zufällen“ erlebt haben, die sie nicht anders erklären können, als durch das Eingreifen eines höheren Wesens. Bei anderen war es möglicherweise eine spontane Heilung von Krankheit oder Behinderung nach einem Gebet, was sie an Gott glauben ließ.
Anderen wiederum ist klar geworden, daß über 3.500 erfüllte Prophetien, die wir in der Bibel finden, kein Zufall sein können und es menschenunmöglich ist, bei Vorhersagen eine Trefferquote von 100% zu erreichen.
Siehe hierzu:
http://www.uni-ulm.de/~whutter/ebz/inhalt.htm
Wieder andere haben sich mit der Auferstehung Jesu beschäftigt und sind aufgrund der historischen Belege zu dem Schluß gekommen, daß alle Fakten (leeres Grab trotz Bewachung, Verwandlung der Jünger, die Erscheinungen, Wandlung des Saulus etc.) nur durch seine Auferstehung zu erklären sind. Dadurch glauben sie dann auch an das, was Jesus lehrte, da alle anderen Propheten (Mohammed, Buddha usw.) und Philosophen keine derart überzeugenden Beweise für die Wahrheit ihrer Lehre erbringen konnten.
Natürlich sind auch Kombinationen der o.g. Punkte möglich. 
Heute, wo doch eigentlich jeder wissen sollte, daß nicht Gott
die Erde und alles was darauf lebt und gedeiht erschaffen hat,
sondern der Urknall das Universum entstehen lassen hat.
Ts, ts, ts. 
Ich empfehle doch mal vom Astrophysiker Norbert Pailer
„Geheimnisvolles Weltall - Hypothesen und Fakten zur Urknalltheorie“ (Hänssler-Verlag) sowie ggf.
„Neues aus der Planetenforschung - Unerwartete Ergebnisse durch Weltraumsonden“ (Hänssler-Verlag).
Die mittlerweile erforschten Daten bringen mehr Probleme für die Urknalltheorie als gut für sie ist.
Nach der Bibel hat Gott nach der Erschaffung der Erde Adam und :Eva auf diese gesetzt. Was ist denn dann bitte mit den
Dinosauriern? Die waren vorher schon da. Was ist mit der
Evolutionsgeschichte im Allgemeinen?
Wer daran glauben mag, soll es tun, aber es bleibt ein Glaube, da Makroevolution unbewiesen ist (Mikroevolution ist wiederum kein Problem für die Schöpfungsgeschichte).
Zu den Problemen der Evolutionstheorie sei das hervorragende Buch
„Evolution - Ein kritisches Lehrbuch“ von den Biologen Siegfried Scherer und Reinhard Junker empfohlen. Es erschien im Weyel Lehrmittelverlag 1998 eine völlig neu bearbeitete Auflage.
Klar! Wer wußte denn von den Sachen vor 2000 Jahren schon? Da
hat man sich das eben anders und vereinfacht vorgestellt. Und
Gott hat alles gemacht.
Damals gab es auch evolutive Vorstellungen und ich habe erst kürzlich in einem Buch gelesen, daß die Schöpfungsgeschichte eigentlich gar nicht so recht in das Weltbild des damaligen Kulturkreises paßte. Ich bin hier aber noch am recherchieren und habe momentan keine näheren Angaben dazu.
Glaubt eigentlich noch jemand an die „Erschaffung der Welt“,
wie es in der Bibel steht?
Ich schon.
So wie es aussieht wurde die Bibel von ganz normalen Menschen
geschrieben, die Erklärungen brauchten. Nicht Gott hat die
Menschen erschaffen, sondern die Menschen Gott.
Das sehe ich nicht so. Es ist völlig unglaubwürdig, daß ein Buch eine einheitliche Linie aufweist, obwohl es von 40 Autoren über Jahrhunderte hinweg auf drei verschiedenen Kontinenten entstanden ist. Dabei stammten die Autoren aus den unterschiedlichsten Bildungsschichten und haben unter den verschidensten Bedingungen (z.B. Gefangenschaft) geschrieben.
Was soll das? Die Bibel ist voller Widersprüche und der Sinn
des Textes wird dauernd umgestellt, nur weil zu viele Leute
nicht mehr daran glauben. Da heißt es dann: „Ja, das steht
zwar so da, aber gemeint ist das eigentlich so und so!“
Daß viele Leute uminterpretieren, um es dem jeweiligen Weltbild oder seinen eigenen Vorstellungen anzupassen, ist in der Tat ein Problem. Aber das ist kein Problem der Bibel an sich.
Und dann die faule Ausrede, Gott sei in einem. Jeder hat und
ist sein Gott. Was soll das denn? Warum gehen solche Leute
noch zur Kirche???
Das steht nicht in der Bibel. Gehört eher zu manch esoterischem Weltbild.
Da stimmen dann die ganzen Sprüche doch
nicht mehr:„Gott wacht über die Menschen“. Oder :„Du sollst
keine anderen Götter haben neben mir“ Besonders der letzte
Spruch ist doch komisch, wenn man bedenkt, was in der
Entstehungsgeschichte der Welt in der Bibel steht. Zitat:
"Dann sagte Gott:>>Nun wollen WIR den Menschen
machen…