Warum haustiere

hallo an alle

warum halten sich menschen haustiere?

meiner auffassung nach werden die tiere gefangen gehalten und abhängig gemacht. und wozu das ganze. weil dem menschen langweilig ist. weil er einsam ist. weil er etwas unter sich möchte.

ein tier wird zum sklave.

der satz: kinder lernen verantwortung. rechtfertigt das ein tier einzusperren?

warum sollte ein tier beim menschen leben, anstatt in der natur?

deswegen bin ich auch gegen den zoo. ansehen kann ich sie mir doch im fernsehn. reicht das etwa nicht?

es geht einfach ums prinzip

gruss kevin

Hi Kevin,

als Erstes sollte man mal klar trennen:

1.Haustiere - d.h. seit Generationen gezüchtete, so in der Wildnis „von selbst“ niemals vorkommende, den menschlichen Bedürfnissen angepaßte Nutz- oder Streicheltiere.

2.Zootiere - Wildtiere auf die der Mensch genetisch/züchterisch keinen Einluß genommen hat, die aber in Gefangenschaft leben.

Zu den Ersteren sei zu sagen, daß man diese zu 99% nicht mehr „auswildern“ kann und diese Tiere das zum größten Teil auch als nicht besonders angenehm empfinden würden. Hunde, Hauskatzen, Pferde, Kühe, Schweine, Hühner etc. sind so weit von ihren wilden Vorfahren entfernt, daß sie meistens sowohl die Fähigkeit als auch die körperlichen Vorraussetzungen verloren haben, sich selbst durchzuschlagen (setz doch mal einen Chihuahua-Hund aus… *g*). Da haben unsere Vorfahren vor Jahrtausenden etwas angefangen - das können wir nicht mehr ungeschehen machen.

Zu den Zootieren sei gesagt, daß diese in aller Regel durchaus in der Lage wären, sich selbst durchzuschlagen. Leider sind aber - auch bedingt durch menschliche Unvernunft und Einflußnahme - viele Tierarten, die man im Zoo bewundern kann, in der freien Wildbahn vom Aussterben bedroht. Man könnte sagen „Na und - zu jeder Zeit sind Arten ausgestorben“ - aber seit der Industrialisierung der Welt nimmt die Rate ständig zu. Viele Arten sterben aus, bevor sie überhaupt entdeckt werden und ihre Funktion und Nutzen im biologischen Kreislauf erkannt werden kann. Durch jede ausgestorbene Art verliert die Welt etwas von ihrer Vielfalt. Daher sehe ich in jedem Zootier eine Art „Botschafter“ für seine Art. Um den Menschen im Bewußtsein zu bleiben. Orca-Wale in Gefangenschaft sind bestimmt nicht besonders glücklich - aber durch ihre Präsenz in Zoos und Shows ist viel vom Mythos des furchterregenden „Killerwals“ aufgeklärt worden. Die Menschen erkennen nun, das auch diese Tiere schützenswert sind. Und ohne das (finanzielle) Engagement und Interesse der breiten Öffentlichkeit ist nunmal keine Foschung möglich. Und nur durch Forschung kann das Aussterben der einen oder anderen Art verhindert und somit die Vielfalt unseres Planeten erhalten werden.

Viele Grüße
Tania

Hallo,

hallo an alle
warum halten sich menschen haustiere?
meiner auffassung nach werden die tiere gefangen gehalten und
abhängig gemacht. und wozu das ganze. weil dem menschen
langweilig ist. weil er einsam ist. weil er etwas unter sich
möchte.

Weil es der Gruppe, die das tut, nützt. Als der späte
Homo Erectus Südostasien besiedelte, hatte er schon Hunde
dabei (iirc).

Noch viel nützlicher ist aber das Halten von Menschen,
da diese vielseitiger zu verwenden sind. So gilt klar
und unbezweifelbar: Kultur ist immer Kultur der Sklaverei
(gewesen).

In unserer „Kultur“ wurde die Sklaverei erst nach der
„Aufklärung“ abgeschafft, in Manchen Staaten erst vor
ca. 100 Jahren. Man rechne das gegen eine (moderne) Mensch-
heitsgeschichte von mindestens 150,000 Jahren.

ein tier wird zum sklave.
der satz: kinder lernen verantwortung. rechtfertigt das ein
tier einzusperren?
warum sollte ein tier beim menschen leben, anstatt in der
natur?

Das Überleben des Menschen hing immer am seidenen Faden.
So etwas wie das moderne „easy living“ gab es nie und
solche Zeiten können auch erst zum „Bambi Syndrom“
(ISBN: 3499555662 Buch anschauen) führen.

deswegen bin ich auch gegen den zoo. ansehen kann ich sie mir
doch im fernsehn. reicht das etwa nicht?

Man tut immer das, was man nötig hat, zu tun. Ist die
Gruppe (die Sozietät) in der Lage, Tiere oder andere
Menschen in Ruhe zu lassen, kann sie dies tun.
Aber normalerweise gilt das eben nicht.

Grüße

CMБ

Hallo Kevin,

verstehe deine Sichtweise, halte auch nicht viel davon tiere in gefangenschaft zu halten.
auf der anderen seite schließen sich tiere indes freiwillig dem menschen an.
hab mal eine rabenkrähe wieder hochgepäppelt. das tier kam selbst nach freilassung immer wieder ins haus und brachte sogar „kumpels“ mit.

versuch mal eine katze im haus zu halten, wenn die nicht will! katzen bleiben nur bei dem menschen, bei dem sie auch bleiben wollen. versorge einige streuner vor meiner haustür, wenn ich die haustür offen halten würde, hätte ich nicht nur 1 katze sondern 10.

zur antwort von semjon: menschensklaverei ist immer noch nicht abgeschafft - du lebst selbst hier in deutschland als „freier Steuersklave“!
niemand ist unfreier als derjenige der sich für frei hält und es nicht ist!

liebe grüße
andrea

Moin,

ich kann jetzt zwar nicht für alle Tiere sprechen, aber zumindest kann ich dir sagen, warum isch mein Hund einen Menschen hält:

Er bekommt regelmäßig frisches Wasser und ausreichend Futter, wenn er krank ist, wird er zum Tierarzt gebracht, er hat einen kuscheligen, warmen, trockenen und sicheren Schlafplatz, sein Fell wird regelmäßig gepflegt, er kann nach Belieben mit seiner Hundefreundin im Garten rumtollen und wird regelmäßig ausgeführt, um andere Hunde kennenzulernen, interessante Gerüche zu entdecken und diesen nachzurennen und sich in Aasresten zu wälzen.

Ansonsten liegt er die meiste Zeit auf seinem Kissen oder in der Sonne und bellt ab und zu mal den Briefträger an.

Kein schlechtes Leben finde ich :smile:

Und warum ich das mit mir machen lasse ?
Nun ja, ich konnte vom ersten Augenblick als ich ihn sah, seinem Lächeln nicht wiederstehen :smile:

Gruß
Marion

Hallo Allayah,

zur antwort von semjon: menschensklaverei ist immer noch nicht
abgeschafft - du lebst selbst hier in deutschland als „freier
Steuersklave“!

so far so good …

niemand ist unfreier als derjenige der sich für frei hält und
es nicht ist!

Das ist falsch. Wenn sich die Wahrnehmung der Manipulation
aus dem Erleben des Manipulierten herausmanipulieren liess,
kann man streng genommen nicht mehr von Manipulation sprechen.

Und so ist es bei Sklaverei. In Deiner Auffassung sind die
ahängigen Mitglieder der Sozietät Sklaven, aber da das
nahezu „Alle“ betrifft, ist der Begriff „Sklave“ unsinnig.
Man würde dann den Begriff „Sklaverei“ für eine in der
Sozietät so empfundene „Normalität“ setzen.

Man kann auch sagen: Du bezahlst für Deine „Freiheit des Konjunktiv“.
(frei nach Günther Anders: Du könntest Alles machen,
kannst es aber praktisch nicht).

Grüße

CMБ

Tach,

ich kann jetzt zwar nicht für alle Tiere sprechen, aber
zumindest kann ich dir sagen, warum isch mein Hund einen
Menschen hält:

Er bekommt regelmäßig frisches Wasser und ausreichend Futter,
wenn er krank ist, wird er zum Tierarzt gebracht, er hat einen
kuscheligen, warmen, trockenen und sicheren Schlafplatz, sein
Fell wird regelmäßig gepflegt, er kann nach Belieben mit
seiner Hundefreundin im Garten rumtollen und wird regelmäßig
ausgeführt, um andere Hunde kennenzulernen, interessante
Gerüche zu entdecken und diesen nachzurennen und sich in
Aasresten zu wälzen.

Ansonsten liegt er die meiste Zeit auf seinem Kissen oder in
der Sonne und bellt ab und zu mal den Briefträger an.

So ähnlich gehts meiner Katze auch, nur das die nach belieben kommen und gehen kann. Trotzdem kommt sie öfter angeschmusst, einfach von sich aus.

Das ich mir aber ständig ihre Haare von den Sachen putzen kann grenzt schon fast an Menschenquälerei :wink:

Kein schlechtes Leben finde ich :smile:

Und warum ich das mit mir machen lasse ?
Nun ja, ich konnte vom ersten Augenblick als ich ihn sah,
seinem Lächeln nicht wiederstehen :smile:

Lächeln war das bei meiner Katze eher nicht, mehr Krallen und Zähne am Anfang. Aber ich mag Kratzbürsten und sie ist auch immer freiwillig zurück gekommen - wenn sie Hunger hatte :wink:

Gruss Jan

Hi,

unsere Hühner und Laufenten brauchen keine Marder, Füchse, usw. fürchten, haben viel Auslauf und überleben dank uns die eine oder andere Verletzung oder Krankheit.
Wenn es Nachwuchs gibt, dann überleben fast alle.
Im Winter haben sie es einigermassen warm.
Bei Bedarf werden sie gegen Milben usw. behandelt.
usw,usw.

Diese Tiere haben für uns keinerlei praktischen Nutzen, aber es geht ihnen sicherlich gut. Und uns damit auch.
Gruss,

Hallo, Kevin,
wie es der Zufall will, flatterte mir im heutigen Leonardo-Newsletter folgender Beitrag zu:

Hund und Katz halten fit
Wer sich ein Haustier hält, lebt gesünder und geht weniger oft zum Arzt. Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin haben 24 000 Menschen befragt und deren Alter, Geschlecht und ihr soziales Umfeld bei der Auswertung berücksichtigt. Das Ergebnis: Für alle galt: Menschen, die ohne Haustiere leben gehen deutlich häufiger zum Arzt, als Katzen oder Hundehalter. Am gesündesten sind Familien, die im eigenen Haus wohnen und dort mindestens fünf Jahre lang mit einem Tier leben.

Für die Studie wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragt, wie oft sie in den vergangenen drei Monaten zum Arzt gegangen sind. Haustierbesitzer taten dies im Durchschnitt 2,7 mal, Menschen ohne Haustier 3,2 mal. Dies gilt für Frauen und Männer, für Jüngere und Ältere, mit ihrem Leben Zufriedene und Unzufriedenere. Der Verlust des Haustiers führte dazu, dass die ehemaligen Halter soviel Arztbesuche machten wie die Gruppe ohne Haustiere.

Die Studie wurde auf der Basis von Daten des deutschen Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) gemacht. Gefördert durch das Bundesforschungsministerium und die Bundesländer werden im Rahmen des SOEP seit 1984 jedes Jahr Daten über die Bevölkerung in Deutschland erhoben. Das Besondere ist, dass möglichst immer wieder dieselben Personen befragt werden, so dass man anhand einer großen Bandbreite von Fragen die Veränderungen in den Lebensverhältnissen der einzelnen Menschen und Haushalte über die Zeit beobachten kann. Themenschwerpunkte sind unter anderem Haushaltszusammensetzung, Erwerbs- und Familienbiographie, Erwerbsbeteiligung und berufliche Mobilität, Einkommensverläufe, Gesundheit und Lebenszufriedenheit.

Links: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung: http://www.diw.de
Sozio-ökonomisches Panel (SOEP): http://www.diw.de/deutsch/sop/index.html
Haustier-Studie (pdf-Datei): http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/dis…

Quelle: SOEP, BMBF
Wissenschaft aktuell (Newsletter WDR5-Leonardo v. 12.8.04)

Hallo,

wenn Du gegen Zoos ect bist, wie kannst Du dann für Tierfilme sein???

Weißt Du wie die Tiere dort gestört werden? Und das schlimme ist, sie kennen
vorher keine Menschen. Sie werden mit Kameras ausgestattet, werden hochgehalten
oder sogar agressiv gemacht.
Das verstehe ich jetzt nicht.

Mit lieben Grüßen

Sandra

Weil es der Gruppe, die das tut, nützt. Als der späte
Homo Erectus Südostasien besiedelte, hatte er schon Hunde
dabei (iirc).

Noch viel nützlicher ist aber das Halten von Menschen,
da diese vielseitiger zu verwenden sind. So gilt klar
und unbezweifelbar: Kultur ist immer Kultur der Sklaverei
(gewesen).

Hallo Semjon / CBM
Das gefällt mir, was Du heute schreibst. Wenn es auch etwas sarkastisch daher zu kommen scheint, ist es doch auf den Punkt analysiert.
Gruss und Stern, Branden

Hallo,

wenn Du gegen Zoos ect bist, wie kannst Du dann für Tierfilme
sein???

weil da kein tier gefangen gehalten ist

Weißt Du wie die Tiere dort gestört werden? Und das schlimme
ist, sie kennen
vorher keine Menschen.

Sie werden mit Kameras ausgestattet,
werden hochgehalten
oder sogar agressiv gemacht.

dafür bin ich aber auch nicht. wie kommste darauf? reicht doch wenn die von weiten gefillmt werden und davon gibts genug dokumentationen.

sollte ich jetzt deswegen der meinung sein, das es besser ist lieber die tiere einzusperren. na, ich glaube nicht

Das verstehe ich jetzt nicht.

na jetzt wohl schon

Mit lieben Grüßen kevin

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hallo Eckard

das mag ja stimmen mit der bewegungstherapie.

ist jetzt der hund oder die katze nur mittel zum zweck?

ist das eine rechtfertigung ein tier von sich abhängig zu machen?

das wäre traurig.

gruss kevin

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Hi,

Diese Tiere haben für uns keinerlei praktischen Nutzen, aber
es geht ihnen sicherlich gut. Und uns damit auch.

also damit es uns besser gehen soll, suchen und nehmen wir tiere und halten sie.

so kommt es raus

Gruss kevin

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Tach,

Kein schlechtes Leben finde ich :smile:

darum gehts doch nicht. es geht nicht um die tiere, sondern warum menschen sich welche halten

und sie ist auch

immer freiwillig zurück gekommen - wenn sie Hunger hatte :wink:

das is ja klar. wenn ich was geschenkt bekomm, geh ich auch immer wieder hin.

Gruss kevin

Hi Tania,

Zu den Ersteren sei zu sagen, daß man diese zu 99% nicht mehr
„auswildern“ kann und diese Tiere das zum größten Teil auch
als nicht besonders angenehm empfinden würden. Hunde,
Hauskatzen, Pferde, Kühe, Schweine, Hühner etc. sind so weit
von ihren wilden Vorfahren entfernt, daß sie meistens sowohl
die Fähigkeit als auch die körperlichen Vorraussetzungen
verloren haben, sich selbst durchzuschlagen

hauskatzen kommen wunderbar zurecht, auch pferde, schweine und hühner. bei den kühen gehts nicht mehr, da wir menschen ja auch noch was zu essen brauchen und das muss eben fleisch sein. ausserdem würden die sehr schnell verenden, aufgrung das nicht mehr gemolken würde.

(setz doch mal
einen Chihuahua-Hund aus… *g*). Da haben unsere Vorfahren
vor Jahrtausenden etwas angefangen - das können wir nicht mehr
ungeschehen machen.

dennoch werden solche hunde gekauft, also wird es auch so bleiben.

Zu den Zootieren sei gesagt, daß diese in aller Regel durchaus
in der Lage wären, sich selbst durchzuschlagen. Leider sind
aber - auch bedingt durch menschliche Unvernunft und
Einflußnahme - viele Tierarten, die man im Zoo bewundern kann,
in der freien Wildbahn vom Aussterben bedroht.

besser in der freiheit sterben, als ewig gefangen.
oder willst du dein ganzes leben in dein zimmer eingesperrt werden, nur mit essen und trinken und das wars?

tolles leben

Man könnte

sagen „Na und - zu jeder Zeit sind Arten ausgestorben“ - aber
seit der Industrialisierung der Welt nimmt die Rate ständig
zu. Viele Arten sterben aus, bevor sie überhaupt entdeckt
werden und ihre Funktion und Nutzen im biologischen Kreislauf
erkannt werden kann. Durch jede ausgestorbene Art verliert die
Welt etwas von ihrer Vielfalt. Daher sehe ich in jedem Zootier
eine Art „Botschafter“ für seine Art. Um den Menschen im
Bewußtsein zu bleiben.

darauf kann ich verzichten

Orca-Wale in Gefangenschaft sind
bestimmt nicht besonders glücklich - aber durch ihre Präsenz
in Zoos und Shows ist viel vom Mythos des furchterregenden
„Killerwals“ aufgeklärt worden.

was will ich denn aufgeklärt werden. nicht um den preis.

Die Menschen erkennen nun, das

auch diese Tiere schützenswert sind.

welches tier ist das nicht?

Und ohne das
(finanzielle) Engagement und Interesse der breiten
Öffentlichkeit ist nunmal keine Foschung möglich. Und nur
durch Forschung kann das Aussterben der einen oder anderen Art
verhindert und somit die Vielfalt unseres Planeten erhalten
werden.

leben ist unabhängig von der form.

Viele Grüße
kevin

Hallo

das ist wohl wahr und zeigt deinen weitblick.

gruss kevin

Hi Kevin,

hauskatzen kommen wunderbar zurecht, auch pferde, schweine und
hühner.

Bei den (meisten) Hauskatzen magst Du recht haben - bei den Anderen kann ich nur sagen: Offenbar hast Du Dich nicht informiert. Die meisten Großpferderassen sind durch Zucht inzwischen auf menschliche Unterstützung wie Hufeisen, Kraftfutter, Hafer etc. angewiesen. Nur von trockenem Steppengras wie ihre Vorfahren können sich heutzutage nur noch ein paar Ponyrassen ernähren. Moderne Zuchtschweine, die als Fleischlieferant gezüchtet werden, sind - damit es mehr „Rippchen“ gibt - so unproportioniert (kurze Beine, viel zu langer Rücken), daß sie sich - ohne irgendetwas Besonderes zu tun - oftmals einfach das Rückgrat brechen. Hühner sind - aus ähnlichen Gründen - so fleischig gezüchtet, daß sie zu schwer sind für ihre Flügel - sie können nicht mehr richtig fliegen. Und flugunfähige Vögel haben inzwischen selbst in Neuseeland nichts mehr zu lachen…

viele Tierarten, die man im Zoo bewundern kann,
in der freien Wildbahn vom Aussterben bedroht.

besser in der freiheit sterben, als ewig gefangen.

Für das Individuum mag das ja stimmen - aber sterben und AUSSTERBEN ist schon noch ein Unterschied.

Daher sehe ich in jedem Zootier
eine Art „Botschafter“ für seine Art. Um den Menschen im
Bewußtsein zu bleiben.

darauf kann ich verzichten

Du vielleicht - die bedrohten Arten eher nicht.

in Zoos und Shows ist viel vom Mythos des furchterregenden
„Killerwals“ aufgeklärt worden.

was will ich denn aufgeklärt werden. nicht um den preis.

Aufklärung bringt Einsicht und Einsicht bringt die richtige Handlungsweise.

Die Menschen erkennen nun, das

auch diese Tiere schützenswert sind.

welches tier ist das nicht?

Das magst Du so sehen - aber bei weitem nicht jeder - manche müssen erst „draufstumpt“ werden

durch Forschung kann das Aussterben der einen oder anderen Art
verhindert und somit die Vielfalt unseres Planeten erhalten
werden.

leben ist unabhängig von der form.

… aber es ist in jeder Form abhängig von anderen Formen - daher sollten möglichst viele Formen erhalten werden.

Viele Grüße
Tania

Mein Vater sagt immer, Hundebesitzer führen ihre Psyche an der Leine spazieren. Wenn ich mir anschaue, was manche Menschen mit ihren Viechern so anstellen, kann ich dem nur zustimmen.

Haustiere sind in meinen Augen bemitleidenswerte Wesen, die dazu verdammt sind, für immer in Gefangenschaft gestörter Menschen zu leben, und nur der Unterhaltung von Menschen mit Kontakt- oder Beziehungsproblemen zu dienen. Oder als lebendiges Spielzeug für Kinder.
Ausgenommen sind natürlich Tiere, die auf dem Land in relativer Freiheit leben können.

Andreas, der Zyniker

hallo Andreas

da muss ich dir voll zustimmen

gruss kevin