Warum Helmpflicht innerorts?

…mist,das Wort Ignoranz ist mir die ganze Zeit nicht eingefallen :wink:

Hallo!

Für mich heißt das im Klartext aber, dass ein 90cm breiter,
brüchiger und laubverschmutzter Radweg nicht mehr
benutzungspflichtig ist - obwohl dort quasi widerrechtlich
noch ein Schild hängt.

Falsch:
…Allerdings gilt auch dann: Radwege, die als solche ausgeschildert sind, müssen benutzt werden, egal, ob diese die Mindestkriterien der Verwaltungsvorschrift (VwV) der StVO erfüllen oder nicht…
Quelle: http://www.adfc-oldenburg.de/presse/19970929.html

Ausserdem ist es lächerlich, einen laubverschmutzten Radweg nicht benutzen zu wollen.
Schließlich kann der Fahrer eines tiefergelegten verspoilerten Fahrzeuges auch nicht verlangen, dass sämtliche Fahrbahnen 100% eben sind und jeder Krümel beiseite geräumt wird *g*

Wenn jeder Verkehrsteilnehmer (ja, auch die Radfahrer) nur etwas Rücksicht auf den anderen nehmen würde, wäre es für alle bedeutend einfacher!

Gruß
Beowolf (der sowohl Auto, Motorrad als auch Fahrrad fährt)

Hi!

Wie oben schon erwähnt:

Wenn jeder Verkehrsteilnehmer (ja, auch die Radfahrer) nur etwas Rücksicht auf den anderen nehmen würde, wäre es für alle bedeutend einfacher!

Ansonsten stimme ich Roland (Raketenwurm) zu.

Gruß
Beowolf

Hi!

Ganz nebenbei: m.W. müssen Radfahrer den Radweg auch benutzen,
wenn ein solcher vorhanden ist.

Wär ja noch schöner! Nur wenn dieser mindestens 1,5m breit
ist,

muss ich mal nachmessen hier auf der Strecke, wo es mich am meisten stört.

durch Schilder gekennzeichnet

Klar.

und in gutem Zustand ist.

Das ist äußerst relativ. Ein Radler, der mir ernsthaft erzählt, den radweg nicht benutzen zu wollen, weil ein paar Blätter darauf liegen, kriegt den Rückspiegel in den Arsch! So! :wink:

Das trifft allerdings auf die wenigsten zu.

Hier wäre eine Statistik nach Bundesländern interessant.
Hier in München habe ich den Eindruck, dass die Radwege gut in Ordnung sind und zumeist auch genutzt werden. Die Autofahrer hier sind auch nichts anderes gewöhnt, ein „Kampfradler“ auf der Leopoldstraße würde es wohl nicht lange machen.
Als ich hingegen das erste mal durch Tübingen fuhr, wollten mich gleich drei Herren Ende 40 im typischen Geschichte-Lehrer-Look stellen und verhaften lassen, weil das Heck meines Wagens beim Einparken temporär ein Stück weit auf den Gehweg ragte und ich somit einen von ihnen, der mit (nach eigener Aussage) 30 Km/h auf dem Gehweg unterwegs war, fast erwischt hätte…
Ich dachte, das gibt´s nicht, aber der eine rief dann tatsächlich die 110 per Handy. Mir war´s recht, ich schloss den Wagen ab, drückte jedem von ihnen meine Visitenkarte in die Hand und ging in die Kneipe.
30 Minuten später kamen die Herren in Begleitung einer Polizistin und einem Polizisten in das Restaurant und mein Kollege und ich baten sie alle zu uns an den Tisch. Die Polizisten hörten sich den Fall an, den wir alle vier übereinstimmend darlegten und verwarnten darufhin den Radler kostenpflichtig wegen Fahrens auf dem Gehsteig.
Fand ich lustig…
Mit der Polizistin hatte ich dann noch einen sehr netten Abend in Tübingen. Falls sie das hier liest, liebe Grüße aus München…

Grüße,

Mathias

Hi!

man sieht, dass du höchstens zum Brötchenholen auf dem Radl
sitzt :wink:

Also ich fahre viel mit dem Rad. Allerdings mit dem MB und weniger auf der Landstraße. Da haben Radler m.E. sowieso nichts zu suchen, aber das steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Die einzige Möglichkeit nicht von der Straße gedrängt zu
werden, besteht darin sich nach rechts 1-1,50m Platz zu
lassen.

Kommentar hierzu weiter unten…

Sonst liegt man rubbeldiekatz im Straßengraben und
muss 2 verschwindenden Rücklichtern die Faust hinterherwerfen.

Ich fuhr bis vor kurzem pro Jahr ca. 45.000 - 50.000 Km, viel über Land, und habe noch klein einziges mal einen Fahrradfahrer vom Bock geholt. Ich habe auch noch nie einen solchen Fall unter Dritten beobachtet.

Nur durch das (halbwegs) auf der Straße fahren werden
Autofahrer gezwungen zivilisiert zu überholen

Findest Du es nicht etwas eigenartig wenn 120 Kg versuchen, zwei Tonnen zu etwas zu zwingen…?

Ich persönlich „zwinge“ Radfahrer durch behertztes Betätigen meiner Zweitonfanfahre zunächst einmal dazu, hintereinander zu fahren, nicht nebeneinander (s. dazu auch die StVO). Dann überhole ich, wenn gut ein Meter Luft ist und fertig.
Wer dann mosert, sind immer die komischen rennradfahrer in den Jan-Ullrich-Trikots, die Montag morgen wieder im Auto sitzen und andere Verkehrsteilnehmer zusammenhupen…

(motorradfahrer
passen ja leider auch durch kleinere Lücken).

Richtig. Mein Lenker als breitestes Teil am Mopped ist 1,05 Meter breit (inkl. Alu-Ochsenaugen. Die machen schöne, ovale Abdrücke im Kreuz von diesen doofen Radlern)…
Ab und an überhole ich dann schon mal Kampfradler wie Dich rechts, denn es gibt leider ausser Dir noch einige andere, welche die Strategie des optimalen Blockeierens der Fahrbahn mittels 40 cm breitem Fahrzeugs praktizieren. Die 1,5 Meter rechts sind zumeist ein Stück bestens nutzbare Fahrbahnressource, welche durch Radler oft genug sinnlos blockiert wird.

Denn nur so
sieht auch der letzte Heini: „Oh! Da komme ich nicht nu
wirklich nicht durch! Da muss ich warten!“

Du glaubst nicht, wo man überall durchpasst, wenn man es nur wirklich will…

Fährt man weit rechts quetscht sich jeder an einem vorbei.

Nicht jeder. Viele. Und das ist falsch. 1 - 1,5 Meter sollte beim Überholen auf der Landstraße schon Luft sein, um den radler nicht vor Schreck vom Bike zu holen.
In der Stadt ist es halt manchmal etwas enger, aber die Geschw. ist ja auch niedriger.

Das wird dir jeder Radfahrer, der mehr als 3000km im Jahr
macht ohne weiteres bestätigen.

Zumindest solche Landtstraßen-Rebellen wie Du einer bist.
Früher sind wir im freundeskreis sehr viel mit dem MB in Bayern undam Gardasee gefahren. Verunglückt sind wir nur ohne Beteiligung von Motorfahrzeugen, weil wir zu schnell oder unaufmerksam waren und auf die Schnauze gefallen sind.
Lag vermutlich daran, dass wir alle auch Auto und Motorrad gefahren sind und daher einen Blick für die anderen und ihre Nöte mit den Radlern hatten. Heute fahre ich nur noch hier an der Isar rum, längere Krankenhausaufenthalte kann ich mir beruflich nicht leisten.
Mit einem RR geht das aber natürlich nicht, da muss man schon auf die Straße, weil sonst die somit alltagsuntauglichen Reifelchen kaputt gehen.
Mein Tip: kaufe Dir ein MB und geh im Wald wurzeln. Das stört keinen und Dich fährt dabei keiner über den Haufen.

Find ich aber immer cool, dass Autofahrer seelenruhig 3
Kilometer hinter einem Bagger herfahren, aber einen 45km/h
schnellen Radfahrer nach 2 Sekunden sofort ans nächste
Scheunentor nageln wollen :wink:

Will ich das…?
Ich überhole alles, was auf der Landstraße unter 100 fährt, sobald Platz ist. Genau wie die meisten anderen. Und genau das solltest Du den Leuten ermöglichen und Deinen Hintern nach rechts schwingen.
Ist Dir das zu gefährlich, empfehle ich:

http://www.yamaha-motor.de/products/motorcycles/adve…

Damit geht´s auch im Straßengrabe noch weiter…

Viele Grüße und auf dass wir uns niemals auf der Straße begegnen mögen,

Mathias

hi,

Ausserdem ist es lächerlich, einen laubverschmutzten Radweg nicht benutzen zu wollen.
Schließlich kann der Fahrer eines tiefergelegten verspoilerten Fahrzeuges auch nicht verlangen, dass sämtliche Fahrbahnen 100% eben sind und jeder Krümel
beiseite geräumt wird *g*

Schonmal gemerkt, dass Fahrräder von naturaus nur 2 Räder haben? Viel beim Überfahren von matschigen Laub :wink:

Ein Autofahrer kann das selbstverständlich nicht verlangen. Aber er wird nicht gezwungen auf schlechten Straßen zu fahren und die guten zu meiden.

Schonmal gemerkt, dass Fahrräder von naturaus nur 2 Räder
haben? Viel beim Überfahren von matschigen Laub :wink:

Ein Autofahrer kann das selbstverständlich nicht verlangen.
Aber er wird nicht gezwungen auf schlechten Straßen zu fahren
und die guten zu meiden.

Jetzt wird´s langsam aber sicher kindisch (naja, bist ja noch in der Adoleszenz)!
Was verlangst Du eigentlich?
Soll vor dem Herrn Rennradfahrer eine Kehrmaschine fahren, damit ja kein matschiges Blättchen die Felge beschmutzt ? *g*

Sorry, völlig unrealistisch, überzogen und weltfremd.

Gruß
Beowolf

P.S.: Im übrigen ist damit die Diskussion für mich beendet.

Du bist noch kindischer als ich dachte (owT)

welche diskussion?

da ich mich im motorradbrett so wohl fühle wie in einer schwulendisco, ist die angelegenheit für mich beendet.
*aufkehrmaschinewart*

sportliche grüße von
m1d1, dem alten revoluzzer

du kennst mich ja auch garnicht (owT)

Volle Zustimmung!
Hi funr@cer!

Wie wahr, wie wahr!

Gruß und schönes WE

Beowolf


P.S.: Sorry für die OT Diskussion weiter unten. Konnte mich einfach nicht zurückhalten. Bei Löschung des OT-Threads brauche ich nicht extra benachrichtigt werden.

Hi,

Der war gut!! Wer als Rennradfahrer lebensmüde ist, der fährt
auf dem Radweg. Fußgänger, Hunde, Inlineskater, im Herbst
dickes matschiges Laub was nicht geräumt wird, im Winter
Schnee der nicht geräumt wird, sonst Dreck, Äste, Steine,
Scherben, Erde von angrenzenden Äckern, plötzliche Schlenker
im Verlauf (ich kann davon gerne mal coole Fotos posten!),
hochkommende Wurzeln vom dicken Bäumen.

ja holla, der war ja noch besser :wink:
Und anstatt den Fussgängern, Inlineskatern, Hunden und der Stadtverwaltung die Schuld zu geben, fährst Du lieber auf der Strasse (wo Du als Radfahrer nichts zu suchen hast) und mokierst Dich über die anderen Verkehrsteilnehmer, Bravo.
Das war ja mal wieder ein typischer Radfahrerbeitrag. Sich selbst einen sch**** um die StVO kümmern, aber von anderen die korrekte Einhaltung der Gesetze fordern.
Mein Tipp:
Erstens: werde volljährig
Zweitens: mache den Führerschein
Drittens: benutze Auto oder Motorrad
Viertens: werte nach ein paar Jahren Deine Erfahrungen aus und Du wirst den überwiegenden Teil der Radfahrer auf den Mondschiessen wollen.
Gruss Sebastian

Hi,

Wär ja noch schöner! Nur wenn dieser mindestens 1,5m breit
ist, durch Schilder gekennzeichnet und in gutem Zustand ist.
Das trifft allerdings auf die wenigsten zu.

Geiles Argument. Wenn ich das nächste mal mit dem LKW auf einer miserablen Strasse unterwegs bin und einen schönen Radweg sehe, wechsle ich einfach. Falls Du dann mal hinter Dir einen LKW hupen hörst, reg Dich nicht auf, denn ich bin es nur :wink:
Gruss Sebastian

Nur durch das (halbwegs) auf der Straße fahren werden
Autofahrer gezwungen zivilisiert zu überholen

Und nur durch überholen mit 5cm Abstand lernen Radfahrer, dass das Rechtsfahrgebot auch für sie gilt. Merkst Du was? Deine Argumentation hier schiesst ins leere.
Ich wiederhole mich gern nochmal:
Wer andere auffordert, sich an die Gesetze zu halten, sollte dies auch selbst tun.
Gruss Sebastian

dass RR-Fahrer in der Diskussion einfach einen Vorteil haben
und meistens Recht haben, liegt einfach daran, dass praktisch
alle RR-Fahrer auch Autofahrer sind! Aber nur wenige
Auto/motorradfahrer sind RR-Fahrer. Na? Wer kann die situation
besser einschätzen? :wink:

Mach erstmal die Pappe, bevor Du solche Töne spuckst. Vorher kannst nämlich ausgerechnet Du das am allerwenigsten beurteilen.
Gruss Sebastian

Jeder ist seines Glückes Schmid
Hallo Mathias,

Ich fand hier die vor der EU-Harmonisierung (was bitte ist
eigentlich an der EU „harmonisch“…?) in Italien gültige
Regelung ganz gut. Dort mussten Fahrer von Mopeds, also max.
50 ccm und 50 Km/h, bis zum 18. Lebensjahr einen Helm tragen.
Danach konnte man das frei entscheiden.
Diese Regelung, ausgeweitet auf Radfahrer, halte ich für
sinnvoll. Man muss dem Bürger nicht jeden Furz per legem
vorschreiben, Kinder jedoch müssen mit allen sinnvollen
Mitteln geschützt werden.

Alle die keinen Helm tragen wollen, ob auf dem Moped, beim radenln, Skaten oder sonstwo sollten vorher schriftlich auf die Kostenübernahme durch die Krankenkasse verzichten!

Wer bewußt Risiken eingeht, die nachher wieder die Allgemeinheit ausbadet, weil "…Man muss dem Bürger nicht jeden Furz per legem
vorschreiben,… ", der sollte sich auch über die Konsequenzen klar sein.

Ich bin der Meinung, dass alle die keinen Helm tragen wollen, den eh nicht brauchen - wo nichts drin ist, braucht man auch nichts schützen. Vielleicht wären dann auch durch eine darwinistische Auslese die Diskussionsthemen über Helmpflicht, Anschnallgurt und Kindersitze endlich vom Tisch.

Danke für Deine Aufmerksamkeit
Klaus

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…mist,das Wort Ignoranz ist mir die ganze Zeit nicht
eingefallen :wink:

Es sei Dir verziehen, schließlich hatte ich auch auf dem Duden geschlafen letzte Nacht *lol*

Hi!

Ich fand hier die vor der EU-Harmonisierung (was bitte ist
eigentlich an der EU „harmonisch“…?) in Italien gültige
Regelung ganz gut. Dort mussten Fahrer von Mopeds, also max.
50 ccm und 50 Km/h, bis zum 18. Lebensjahr einen Helm tragen.
Danach konnte man das frei entscheiden.
Diese Regelung, ausgeweitet auf Radfahrer, halte ich für
sinnvoll. Man muss dem Bürger nicht jeden Furz per legem
vorschreiben, Kinder jedoch müssen mit allen sinnvollen
Mitteln geschützt werden.

Alle die keinen Helm tragen wollen, ob auf dem Moped, beim
radenln, Skaten oder sonstwo sollten vorher schriftlich auf
die Kostenübernahme durch die Krankenkasse verzichten!

Wer bewußt Risiken eingeht, die nachher wieder die
Allgemeinheit ausbadet, weil "…Man muss dem Bürger nicht
jeden Furz per legem
vorschreiben,… ", der sollte sich auch über die Konsequenzen
klar sein.

Ich bin der Meinung, dass alle die keinen Helm tragen wollen,
den eh nicht brauchen - wo nichts drin ist, braucht man auch
nichts schützen. Vielleicht wären dann auch durch eine
darwinistische Auslese die Diskussionsthemen über Helmpflicht,
Anschnallgurt und Kindersitze endlich vom Tisch.

Zu diesem Thema hatte ich ja bereits geschrieben. Auch ich bin der Ansicht, dass die Allmgemeinheit nicht verantwortlich gemacht werden sollte für die Ignoranz einzelner. Auf der anderen Seite bringt ein Berg unsinniger Vorschriften auch nichts. 150 Jahre lang fahren die Menschen nun Fahrrad und kommen auch ohne Helme ganz gut klar. Weshalb also für Motorgefährte, die kaum schneller sind, so einen terz veranstalten? Insgesamt etwas mehr Eigenverantwortung würden dem deutschen Michel nicht schaden.
Dazu gehört auch die freie Wahl der Krankenkasse mit freier Verhandlung der Leistungen. Wer sich dann gegen Schäden durch Zweiradfahren ohne Helm versichern möchte, kann dies tun.

Grüße,

Mathias

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hi!

dass RR-Fahrer in der Diskussion einfach einen Vorteil haben
und meistens Recht haben, liegt einfach daran, dass praktisch
alle RR-Fahrer auch Autofahrer sind! Aber nur wenige
Auto/motorradfahrer sind RR-Fahrer. Na? Wer kann die situation
besser einschätzen? :wink:

Mach erstmal die Pappe, bevor Du solche Töne spuckst. Vorher
kannst nämlich ausgerechnet Du das am allerwenigsten
beurteilen.

Da schliesse ich mich an. Ich fuhr ca. von 1980 bis 1987 täglich Rennrad. Nach einer Pause fahre ich nun seit ca. 1996 Mountainbike, ca. 1.000 Km p.a. Seit 1988 fahre ich Motorrad (bis heute ca. 120.000 Km), seit 1990 Auto (bis heute ca. 550.000 km).
Und da soll ich mir von einem Teenie erzählen lassen, ich dürfte mangels Erfahrung im Straßenverkehr nicht mitdískutieren?

Man, if you can´t play with the big dogs, stay on the porch!!

Grüße,

Mathias

Hallo Klaus,
das finde ich aber jetzt doch recht drastisch. Immerhin fahre ich auch seit geraumer Zeit Fahrrad, und zwar ohne Helm. Ich werde auch keinen aufsetzen. Deiner Theorie nach, müsste man auch als Fussgänger in Ritterrüstung rumlaufen, beim heimwerken zuhause mindestens einen Helm tragen usw., usw.
Jeder gehört irgendwo zu einer Risikogruppe. Aber wo soll das Enden?
Darf ich zuhause mein Stück Fleisch noch ohne Kettenhemd schneiden?
M.E. nach ist es unsinnig, immer gleich alles zu reglementieren (siehe dazu mein Posting zu „Licht an oder aus“ im Vier- und Mehrräder-Brett.
Wer nach Helmpflicht schreit, muss auch nach Ellenbogen- und Knieschützern schreien. Aber fahr damit mal Fahrrad. Als ich damals Mofa fuhr, gabs für Mofas keine Helmpflicht. Darüber wurde gelacht.
Und das tue ich auch heute noch, wo mich jeder 12 jährige auf dem Mountainbike locker versägt während ich mit 25km/h rumtuckere :wink:
Fakt ist, das in Ländern mit weniger Reglementierung auch nicht mehr Leute zu Schaden kommen als hier.
In Griechenland fährt fast niemand mit Helm Motorrad, obwohl ich auf dem Motorrad einen Helm aufsetze (je schneller desto peng).
Gruss Sebastian

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