Hallo Gernot,
ich wollte gerne was dazu sagen.
Grundsätzlich ist es denkbar Gott hätte auch böse sein können so wie sich viele Menschen ihre Gottnichtse meistens machen.
Gott sei Dank er ist es nicht!
Dies ist ein Grund ihm zu danken daß er so ist wie er eben gerade ist, nämlich allbarmherzig und versöhnlich, mitleidig und verzeihend.
Um in den vollen Genuß zu kommen hat dies eine gewisse Voraussetzung, man muß sich ihm zuwenden.
#Herr nicht unbedingt nach unserem neuzeitlichen Demokratie- und Rechtsverständnis.
nein, er hat eigene Maßstäbe
#Denn geschichte mit Noah und seiner Arche - das hat es ihn nicht gestört, fast die gesamte Menschheit einfach zu ersäufen
er kann mit seinem alleinigen Eigentum tun was er will, erschaffen oder zerstören. allerdings hat er hierfür sehr klare und völlig gerechte Aspekte die meistens dem Mesnchen verhüllt bleiben.
Maßgebend ist daß er nie ungerecht handelt.
#Und in Sodom und Gomorrah war er auch nicht sonderlich zartbeseidet.
man bedenke die Zustände die im Gegensatz seiner Geheiße standen
#Er scheint es also gar nicht zu mögen, wenn man ihn nicht anbetet, das macht mich in Bezg auf seine Güte etwas skeptisch.
warum soll er übermäßige Güte zeigen wenn man ihn nicht respektiert? Ist schon korrekt so.
Dennoch ist immer noch barmherzig.
#. Lots Weib einfach zu Salzsäule zu machen, nur eil sie sich gegen seinen Willen umgedreht
es handelte sich hier nicht um den Akt des Umdrehens sondern nur um die Herzenseinstellung die sie hatte. Es lag Bedauern in ihrer Seele und Traurigkeit daß sie Sodom verlassen mußte. Nur deshalb sind ihr die Körperflüssigkeiten entzogen worden, die Verkristallisierung ihres Zellgewebes mit der Extraktion ihrer Salze geschah deshalb, um ein warnendes Beispiel zu setzen und ein Monument zu hinterlassen sonst verstehen die Menschen oft schlecht.
#daß er Adam und Eva wegen eines Apfels für immer aus dem paradies geworfen hat und noch dazu phne Bewährung
auch hier ging es nicht um den Apfel der im Übrigen gar nicht erwähnt wird im hebräischen Grundtext sondern nur von Frucht ist die Rede, sondern um die Widersätzlichkeit gegen seinen Willen, sie sollten nicht essen haben sich aber dafür entschieden hier zuwider zu handeln.
Doch das ganze überhaupt sollte zeigen das der Mensch einen freien Willen haben kann, denn ohne das Böse wäre kein freier Willensentscheid möglich wenn man nur das Gute kennen würde.
Es mag Gott dem Adam wohl vergeben haben aber er ließ sie trotzdem nicht mehr ins Paradies.
So muß dies nicht eine Folge der Sünde gewesen sein sondern ein Teil seines Planes.
#Aber nach der Theorie ist uns ja sein Wille unverständlich und unergründlich
sehr viel ist völlig klar und vor allem logisch
#Entweder Du glaubst an einen gütigen Gott, oder Du läßt es.
dies ist letzlich die einzige Auswahl
netten Gruß Stefan