Du kaufst keine Plakette, sondern lässt von einer dazu
berechtigten Institution prüfen, ob das Fahrzeug, für das die
Plakette gelten soll, überhaupt eine Plakette bekommen darf.
Wenn ja, sucht ein dazu nachweislich Befähigter die Farbe der
Plakette aus, schreibt das amtliche Kennzeichen hinein und
überreicht Dir das Ergebnis seiner Arbeit. Und für diese
Dienstleistung kassiert sein Scheffe 5,- €.
Welchen durchschnittlichen Zeitaufwand sollte man für diese Arbeit ansetzen?
5 Minuten? 15 Minuten?
Und mit welchem Stundenlohn könnte man rechenen?
30 Euro? 50 Euro?
(Irgendwo bin ich dann doch in der Dimension von 5,- Euronen.)
Und mit welchem Stundenlohn könnte man rechenen?
30 Euro? 50 Euro?
der Stundenlohn ist da nicht so interessant, Scheffe kalkuliert anders. Der sorgt nämlich für einen Arbeitsplatz, für den Urlaub und die Rente, und Briketts muss heute auch kein Angestellter mehr auf Arbeit mitbringen.
Und mit welchem Stundenlohn könnte man rechenen?
30 Euro? 50 Euro?
der Stundenlohn ist da nicht so interessant, Scheffe
kalkuliert anders. Der sorgt nämlich für einen Arbeitsplatz,
für den Urlaub und die Rente, und Briketts muss heute auch
kein Angestellter mehr auf Arbeit mitbringen.
Das ist mir schon klar. Trotzdem wird Scheffe einen Rechenansatz haben, ebenso wie er einen haben muss, wenn an irgendeinem Fahrzeug geschraubt wird. Da sind beim Stundenlohn auch die Nebenkosten und das „drumherum“ eingerechnet. Vom drauflegen kann keiner leben!
Es ging mir eher um die Überlegung, welche „Leistung“ ich im Gegenzug für 5 Euro erwarten kann.
Naja, ganz so hart würde ich es nicht ausdrücken, aber ich gebe Dir insofern Recht, dass ich der Meinung bin, dass das halt zu einem guten Teil auch Geld in die chronisch leeren Haushaltskassen der Städte spülen soll.
Dies stelle ich aber ausdrücklich wertneutral fest!
Und schließlich hätten die Kommunen ja auch so dreist sein können, für jede Umweltzonenstadt eine extra Plakette zu verlangen! (Schließlich leben wir im Schildbürgerland Deutschland…
Also man kann jetzt für oder gegen eine solche Plakette sein (in Österreich wird das ja gerade diskutiert), aber wenn es sie gibt, ist es auch normal, dass hiefür auch eine Abgabe eingehoben wird. So ungewöhnlich ist das nicht. Und dass man das nicht freiwillig macht hat ein Gesetz nunmal so an sich.
5,-- sind lächerlich und sicher keine Abzocke
Hallo,
merkt denn hier keiner mehr etwas?
Es geht einfach nur um Bürger-Abzocke.
ich weiß ja nicht, für was für einen Stundenlohn Du so arbeitest, aber hast Du Dir mal überlegt, wieviele Schritte und welche Kosten erforderlich sind um einen Antrag auf so eine Plakette zu bearbeiten? 5,-- Euro dürften da bestenfalls kostendeckend sein. Es ist mit Sicherheit nicht so, dass sich die öffentlichen Kassen daran sanieren.
Ich persönlich finde 5 Euro lächerlich wenig. Da gibt es ganz andere Gebühren, über die es sich aufzuregen lohnt.
Es ist wie überall, der Staat möchte kräftig verdienen.
Wie z.B. bei der Mineralölsteuer, Erbschaftssteuer, Finanzamt, Glücksspiele und Lotto, Taback, Alkohol etc.
ich habe gelesen dass eine Feinstaubplakette 5 bis 19 Euro
kostet.
Da das Stueck in der Produktion nicht mehr als einige Cent
kostet frage ich mich warum dies in der freien Wirtschaft
nicht billiger angeboten wird.
Gibt es spezielle Auflagen welche die Plakette so teuer machen
wie z.B. spezieller Stempel welcher 4,90 € Gebuehr kostet…
Weiss jemand wer an diesen Plaketten mitverdient?
Die Druckerei, der Staat und der Vertreiber.
Natuerlich sind 5 € nicht viel aber wenn man bedenkt dass man
dafuer nur einen Aufkleber kauft und dies nicht mal
freiwillig…
Naja, für das in der Herstellung ca. 10 Eur teure Typenschild eines Maybach 57 bezahlt man auch ca. 350.000 Eur. Ist halt der Maybach noch mit dabei…
Die Feinstaubplakette ist ja nur das sichtbare Zeichen, quasi die Spitze des Eisberges, einer unsäglich aufwädigen (und nebenbei erwähnt völlig nutzlosen) Verwaltungsorgie, welche natürlich Geld kostet. Die Refinanzierung erfolgt dann ein Stück weit über den Plakettenpreis.
Die Refinanzierung erfolgt dann ein
Stück weit über den Plakettenpreis.
Wohl nicht wirklich… Die Refinanzierung erfolgt ueber Bussgelder, derer die keine haben (z.B. Touristen) und in die Zonen fahren (z.B. Berlin in 2007 820.000 EUR) und ueber die Ausnahmegenehmigungen (z.B. 250 EUR/Jahr in Muenchen).