Warum stellen immer weniger Menschen Fragen bei w-w-w?

Die KI macht das, was sie soll: sie fasst das, was sie findet, zusammen. In diesem Fall Bewertungen auf den üblichen unmoderierten Plattformen, auf denen unkommentiert (sofern der Betreiber der kommentierten Plattform das nicht erledigt) jeder schreiben darf, was er will.

Wenn die KI wirklich wissen wollte, was hier los ist, würde sie die diversen Threads aus ALK und Plauderei lesen und zusammengefasst wiedergeben oder das ganze Forum durchsuchen, was sie halt nicht macht, weil sie doof ist bzw. weil man ihr die falsche Frage gestellt hat.

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hi,

da hätte ich nun wieder mehr Sorge, dass irgendwer etwas richtig dummes programmiert.
Nicht, weil sich eine KI verselbstständigen könnte und beginnt zu leben, oder etwas der Art.
Eher, dass ein Ziel vorgegeben wird - vermutlich nicht direkt sondern unbeabsichtigt - und das Ding dann einfach macht und Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend waren.

Beides liegt natürlich in einem Bereich, der ganz schrecklich unwahrscheinlich ist.

Hoffentlich! mit den Händen wedelnd und „wuuuuuhhhh“ rufend

Wird doch spannend.
grüße
lipi

Sagte ich ja. Das dürfte auf einem Querschnitt der geäußerten Meinungen beruhen. Hört sich aber plausibel an. Leute des Inneren Kreises fehlt logischerweise die Draufsicht. Betriebsblindheit führt vielleicht zu anderen Einschätzungen.

Und wie gesagt:

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Das ist kein Quer- und kein Durchschnitt, sondern die Zusammenfassung dessen, was auf Plattformen geschrieben wurde, die primär dazu dienen, negative Kritiken öffentlich ohne jegliche Kontrollinstanz zu äußern. Einzelne Aussagen kann man - hinreichende Erfahrung und gutes Gedächtnis vorausgesetzt - sogar einzelnen Personen bzw. Usertypen zuordnen.

Servus, schiebt das doch jetzt nicht wieder auf KI, falsche Statistiken oder sonst was.

Das hier ist nicht das Politikbrett, wo man sich 900 Posts lang einen regen und durchaus interessanten schlagabtausch liefert und man immer noch gerne mitliest.

Es geht einfach um die Frage, warum weniger Leute hier mitmachen wollen. Und das hat eben wahrscheinlich auch mit den Dingen zu tun die mir und anderen Usern unangenehm aufgefallen sind. Bitte jetzt nicht vom Thema ablenken. Fakt ist, dass der Umgangston hier manchmal sehr rauh ist und auch Neumitglieder, wie auch gestern wieder in einem thread, erstmal angegangen bzw. Lächerlich gemacht werden.

Trotzdem allen Frohe Ostern, Manu

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Die Antwort ist ein prima Beispiel für genau das gatekeeping, das im KI- Text kritisiert wird.
Du setzt dich nicht mit der Kritik und den Beispielen dafür auseinander, sondern wählst ein Strohmannargument.
Es wird die Quelle (KI) des Textes angegriffen, um die Auseinandersetzung mit der Kritik zu vermeiden.
Dass die KI die genannten Dynamiken so benennen kann liegt schlicht und einfach daran, dass sie das kollektive Erleben vieler (Ex-) Nutzer zusammenfasst.
Deine Antwort belegt diese Quelle mehr, als dass sie sie entkräftet: Belehrend, die Quelle abwertend und der eigentlichen Kritik ausweichend.

Es mag zwar einfacher sein, alles, was von dem die KI zitierenden user kommt irgendwie weg zu wischen, weil man leichter damit durch kommt, man sollte sich aber darüber im Klaren sein, wenn man es sich derart einfach machte und nicht die Inhalte ins Zentrum stellt sondern den user, dass so etwas nichts anderes wäre als ad hominem.

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Ich will jetzt gar nicht wieder einmal über Deinen Umgang mit Meinungen referieren, die Dir nicht gefallen, sondern einfach darauf verweisen, dass ich mich zu dieser Fragestellung schon wiederholt und sehr ausführlich geäußert habe (wenngleich nicht in dieser Diskussion).

Natürlich spielt der Umgangston eine Rolle, aber dem gehen mehrere Entwicklungen voraus, die diesen Umgangston bzw. die Bedeutung, den dieser gewonnen hat, überhaupt erst möglich gemacht haben.

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Das ist genau gar kein inhaltliches Argument und die Andeutung meines Umgangs mit Meinungen spielt hier inhaltlich nicht nur keine Rolle, sondern ist auch wieder eine Mischung aus Strohmann und ad hominem.
Auch der Verweis auf „Entwicklungen“ in der Vergangenheit ist keine inhaltlich relevante Aussage.
Was schade ist, denn die zitierte KI hat einige sehr diskussionswerte Kritik gut zusammen gefasst.

Darauf bezieht sich meine Angst nicht.

Sondern auf den zügigen Abbau von allem, was an Aufklärung seit dem 14. Jahrhundert erreicht worden ist und den Absturz in ein neues Mittelalter, dessen Folgen kaum prognostizierbar sind.

Einen Beitrag von vielen leistet zu dieser Zerstörung der Aufklärung die Verschwiemelung des Begriffs der Intelligenz, wenn man diese Maschinen zuspricht, die a priori kein Urteilsvermögen und keine Vernunft haben können.

Schöne Grüße

MM

Eine KI (bzw. deren Antworten) ist nur so gut wie derjenige, der sie bedient und die Quellen, die sie verwendet. Da gibt’s beispielsweise 10 negative Bewertungen auf Trustpilot, die über einen Zeitraum von vier Jahren abgegeben wurden. Die haben für mich persönlich keinerlei Werte in dieser Diskussion.

Und ja, es werden immer wieder User zu Unrecht schlecht behandelt. Das ist bedauerlich und sollte nicht vorkommen. Aber genauso gibt es Trolle, Rassisten und Sexisten, die sich bei solchen Diskussionen als Opfer gerieren und dann gerne beschweren. Sollte man diese Kommentare auch ernst nehmen?

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Ich schiebe es nicht auf die KI, sondern ich merkte an, dass die KI Quellen ausgewertet hat, die nicht objektiv bzw. ausgewogen sind. Natürlich hat sich der Umgangston hier verändert (was übrigens für alle Plattformen gilt, auf denen Leute ihre Meinung äußern können), aber auch das hat Gründe, die viel relevanter für die Entwicklung der Mitgliederzahlen sind als der Umgangston an sich.

Natürlich gibt es hier eine (zum Glück) sehr geringe Zahl von Mitgliedern, die meinen, sie müssten Neueinsteiger als erstes mal in ihre Schranken weisen, ihre Rechtschreibung und Grammatik kritisieren und die Art der Fragestellung. Die gleichen Personen sind es dann, die - wenn man sie auf diesen Tonfall hinweist bzw. die fraglichen Artikel löscht - stundenlange Diskussionen mit dem jeweiligen Moderator vom Zaun brechen, bis der sich im Zweifel dreimal überlegt, ob er sich das noch einmal antut.

Zum Tonfallproblem gehört aber auch, dass es durchaus nicht wenige aktive Mitglieder gibt, die hier ständig so auftreten, wie man es in einer Mensch-zu-Mensch-Diskussion niemals akzeptieren würde. Sie hören nicht zu, was der andere sagt, sie lügen, geben Sachverhalte falsch wieder, weichen aus, wenn man ihnen das erklärt oder entern einfach jedes Gespräch, indem sie irgendwas vor sich hinplappern, was mit dem Gesprächsverlauf nicht das geringste zu tun hat.

Leute, die sich so verhalten, gibt es hier im Grunde von Anfang an und das heißt seit 1999 als das Forum eingeführt wurde (www selber ist noch knapp drei Jahre älter), nur sind sie lange Jahre aus mehreren Gründen nie ins Gewicht gefallen.

Grund 1 ist ganz banal: die Zahl der aktiven Mitglieder ist zurückgegangen und das aus ganz anderen Gründen als dem Umgangston. Diese Gründe liegen vor allem (aber nicht nur) im Verhalten der damaligen Betreiber bzw. deren Wechsel begründet. Dazu habe ich schon oft und viel geschrieben, weswegen ich mir das jetzt mal spare. Dieser Rückgang führte wiederum zu ganz einfachen Effekten:

  1. Die wenigen, die sich schlecht benehmen, fallen viel stärker auf, weil sich ihr Anteil an den Antworten erhöht hat.

  2. Wenn sich die Zahl der Fragen bzw. Beiträge insgesamt reduziert, dann gewinnen diese an Aufmerksamkeit. Früher gab es täglich teilweise 20 Fragen und ein neues Mitglied am Tag. Heute gibt es vielleicht 2 Fragen am Tag und ein neues Mitglied pro Woche. So bleibt für diejenigen, die gerne neue Mitglieder zurechtweisen oder Fragen auseinanderpflücken, viel weniger Material, so dass sich die immer gleichen Leute, die sich an neuen Mitgliedern oder Fragen abarbeiten müssen, auf viel weniger Fragen und neue Mitglieder stürzen, was den Eindruck natürlich verstärkt, hier ginge es primär um das Verbeißen neuer Mitglieder und das Kritisieren von Fragestellungen.

  3. Durch den Weggang vieler Experten, die den Namen verdienten, hat sich die Qualität der Antworten verschlechtert. Gleichzeitig hat die Entwicklung der 2000er Jahre, als sich das Internet nicht nur für alle öffnete, sondern man auch an jeder Ecke dazu eingeladen wurde, seine Meinung zu äußern, dazu geführt, dass viele Menschen ihre Meinung zu Themen äußern, von denen sie keine Ahnung haben. Bei Amazon oder Facebook ist das nervig, aber in einem Expertenforum absolut störend und kontraproduktiv. Das hat dazu geführt, dass sich der Umgangston zwischen denen, die Ahnung haben und denen, die planlos rumschwafeln, rauer wurde. Und da sind wir bei einem Problem, das auch außerhalb des Internets auftritt: wer keine Ahnung hat, merkt das oftmals nicht und fühlt sich bei Korrekturen zu Unrecht angegriffen, was dann zu langen Diskussionen und einer gewissen Grundgereiztheit bei denen führt, die sich hier eigentlich vor allem mit Fragen befassen wollten und sich nun in der Rolle sahen, ständig falsche Antworten zu korrigieren. Das wiederum führte erneut zu Mitgliederschwund und damit in eine Art Kreislauf.

Grund 2 ist noch banaler: die Umstellung der Software - weg von der Baumstruktur, hin zu der linearen Darstellung, die Du nun siehst. Sie hat unmittelbar Mitglieder aus mehreren Gründen vergrault - auch dazu habe ich schon viel geschrieben (wie etliche andere auch, nebenbei bemerkt). Es gibt aber auch einen indirekten Effekt und der betrifft auch wieder die Moderation, allerdings technisch und nicht menschlich: früher konnte man Zweige von Unterhaltungen sperren. Das geht heute nicht mehr. Heute wird entweder die ganze Diskussion gesperrt oder gar nicht und da wird sich viel zu oft für „gar nicht“ entschieden.

Und dann gibt es noch Grund 3, der wieder mit Betreiber und Moderation zu tun hat. Seit etwa 2019 gibt es hier faktisch kein Community Management mehr - also quasi die Instanz über den Moderatoren. FutureTV hatte kein Geld mehr, Happy Story wollte keines ausgeben und der neue Betreiber hat anscheinend das Interesse am Forum verloren oder kümmert sich im Hintergrund um technische oder kaufmännische Aspekte. Keine Ahnung. Die Antwort vom Oktober ist m.W. eines der letzten Lebenszeichen gewesen. Der Wegfall des Community Managements hat wiederum auch mehrere Folgen:

  1. Moderatoren können keine Zeitsperren oder dauerhaften Sperren verhängen. Das führt dazu, dass Mitglieder, die das - zum Beispiel für ihren Umgangston - eigentlich verdient hätten, nicht ernsthaft gemaßregelt werden können.
  2. Die Voraussetzung für Moderation hier war vor allem häufige Präsenz und ein einigermaßen gesittetes Auftreten, aber nie der Nachweis von fundierten Fähigkeiten im kommunikativen Bereich bzw. im Konfliktmanagement. Wer sich diese nicht im beruflichen Kontext oder freiwillig privat angeeignet hat, hat dann in dem Bereich dann naturgemäß Schwächen. Dies wurde bis 2019 durch das Community Management ausgeglichen, was heute nicht mehr der Fall ist. Auch das hat Folgen für die Kommunikationskultur im Forum gehabt.
  3. Es fehlt die Eskalationsinstanz in den Fällen, in denen es Konflikten zwischen Mitgliedern und Moderatoren bzw. zwischen Moderatoren gibt. Auch das hat verschiedene Folgen für die Forumskultur (gehabt).

Der langen Rede kurzer Sinn: es gibt eine ganze Reihe von Ursachen dafür, warum hier weniger Betrieb herrscht als noch vor 20 oder 25 Jahren und die sind vielfältig und komplex und selbst wenn man es sich so einfach machen will und das auf den Umgangston schiebt: auch der hat eine Vielzahl von Ursachen. Ganz sicher sollte man aber nicht den Fehler machen, das, was man selber gerade doof findet, als die allgemeingültige Ursache auszumachen.

Gruß
C.

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Ich habe nicht ohne Grund „diskussionswerte Kritik“ geschrieben weil ich nämlich wahrnehme, dass die genannten Punkte durchaus nicht ganz wenigen auffallen, dabei auch nicht wenige, die einfach gar nichts (mehr) sagen, weil sie sich gar nicht mehr trauen etwas zu sagen. Abmeldungen gab es hier genug und nicht nur wegen der Trolle, Rassisten und Sexisten.
Meinem Empfindens nach ist es tatsächlich regelmäßig so, dass userInnen, oft auch neue userInnen von Alteingesessenen userInnen auf völlig unangemessen arrogante Weise begegnet wird und dass das allzu oft geduldet wird. Und dass es hier sehr wohl so etwas wie gatekeeping und gefühlte Hierarchien gibt.
Und dass das diskutiert werden darf und soll und nicht mit einer Herabsetzung der Quelle inhaltlich niedergebügelt werden darf.

Empfinde ich auch als eine ausweichliche Antwort, denn inhaltlich ist die Antwort der Ki, egal wer die Frage wie eingegeben hat durchaus nicht von der Hand zu weisen.

Dass es auch

gibt, ist wahr, und ihre rassistischen, sexistischen und trolligen Antworten dürfen als genau diese beantwortet werden.
Wenn aber jemand, den wir - nicht zu Unrecht- als Rassisten und Sexisten erkannt haben gerade einmal etwas an der Stelle möglicherweise Bedenkenswertes und nicht Rassistisches postet, sollten wir das dann niederbügeln mit „Bist doch ein Rassist“ oder sollten wir , die wir uns für die „Besseren“ halten nicht lieber inhaltlich beantworten?
Ich kann mir an dieser Stelle nur vorstellen, dass wir die Gelegenheit nutzen, uns nicht damit auseinander zu setzen, weil er eben die Kennzeichnung „Rassist“ hat mißbrauchen, es uns einfach machen und das für ein ad hominem nutzen.

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Das Thema wird inzwischen seit über einem halben Jahr in über 70 Beiträgen diskutiert. Mal abgesehen davon, dass Du das Bedürfnis, Dich in die Diskussion einzuschalten, aus geradezu unerklärlichen Gründen offensichtlich erst verspürt hast, nachdem Du einen Artikel von mir gelesen und auf die übliche Weise missinterpretiert hast, käme der Versuch, irgendetwas „niederzubügeln“ wohl doch offensichtlich etwas spät.

Hier kann jeder gerne über den Tonfall diskutieren, der hier von manchen an den Taq gelegt wird, aber - und das ist mein Punkt - das greift halt viel zu kurz, wenn man sich ernsthaft mit der Erosion der Zahl der aktiven Mitglieder und - damit einhergehend - der Zahl der hier veröffentlichten Beiträge bzw. den Ursachen dafür beschäftigen will.

Allerdings ist eben in diesen Diskussionen selten das Ziel, die Entwicklung wirklich objektiv zu analysieren oder gar - Gott bewahre - daraus mögliche Gegenmaßnahmen (die es tatsächlich gäbe) zu entwickeln. Vielmehr steht im Vordergrund, die Ursachen zu leugnen, die Unausweichlichkeit der Entwicklung hinzunehmen (beides Ansätze, die die Betreiber in den letzten 20 Jahren praktiziert haben) oder die eigene Wahrnehmung zu verallgemeinern. Das wiederum ist ein Grund dafür, dass wir nun da stehen, wo wir stehen.

Aber - wie gesagt - hier darf natürlich gerne über den Umgangston als wesentliche Ursache der Entwicklung diskutiert werden. Daraus wird man aber - nicht zuletzt angesichts der übrigen Umstände - keine Handlungsoptionen im Sinne der Verlangsamung oder gar Umkehr der Entwicklung ableiten können. Ganz sicher aber wird man darüber noch einige hundert Beiträge schreiben und sich - quasi als Beweis, dass die eigene These zutrifft - auch noch zünftig die Köppe einschlagen können.

Wenn man aber strukturiert und zielorientiert an die Sache herantreten will, dann muss man sich von der anekdotenbasierten bzw. gefühlsorientierten Betrachtung lösen, bei denen wahrgenommene Zusammenhänge am Beginn der Überlegung stehen, und zu einer Vorgehensweise übergehen, bei der eine emotionslose Analyse der Situation bzw. Entwicklung den ersten Schritt darstellt.

Dafür ist so ein Forum aber genauso wenig ein geeignetes Format wie eine Mitarbeiterversammlung, wenn es um die Frage geht, in welche Richtung man sich als Unternehmen strategisch weiterentwickeln will.

Aber bevor das wieder als eine Form von „niederbügeln“ verstanden wird: hier darf natürlich jeder jede Theorie über die Ursachen der Situation verbreiten und diskutieren.

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Es geht um diesen ganz konkreten Fall. Wir dürfen es gerne klein und übersichtlich halten und nicht weiter mit Totschlagargumenten („wird schon lange diskutiert“) den Inhalt wegballern.

Vielleicht nimmst du dich ein wenig zu wichtig und beziehst ein wenig zu viel auf dich. Ausserdem sind das unzulässige Vermutungen, was soll daran inhaltlich relevant sein?
Get your shit together!
Nein, ich habe geantwortet, weil die zitierte KI punktgenau ausgedrückt hat, was ich auch so erlebe und offensichtlich andere ebenso.

Mag sein, ich habe deine Argumentation in diese Richtung oben gelesen und all das spielt sicherlich auch eine Rolle. Das ändert aber nichts am hier und jetzt diskutierten Punkt des gatekeepings und der unangebrachten Hierarchien, der an dieser Stelle angeschaut werden darf.

Witzbold.Objektiv, aha.
Die Ursachen sind ganz bestimmt multifaktorell, hier an dieser Stelle geht es um eine davon. (Wie viele Strohmänner sollen noch aufgestellt werden?)

Ich beziehe mich weiter nur auf diesen einen Faktor. Warum sollte der nicht verändert werden können? Etwas zu benennen ist der erste Schritt, ein nicht ganz unwichtiger, daraus ergeben sich häufig Dynamiken.

Ja, nun bist du aber einer von denen, die sehr gerne emotionsgetrieben sprechen , Beispiel sihe gleich mal oben. Aber sei´s drum. Es ist ein Irrglaube, diese Ebene abtrennen zu können, sie spielt immer eine Rolle und sie zu entwirren kann helfen, zum sachlichen Diskurs zurück zu finden.
Dazu gehört, konkret, das gatekeeping und ähnliche hierarchische Strukturen kontraproduktiv sind. Um beim Thema zu bleiben.

Wo denn sonst, wenn die Unternehmensleitung keine Vorgaben mehr macht und sich abgemeldet hat während die Moderatorinnen teilweise auch nur userInnen mit allen userschwächen sind?

Das müssen diese guten Umgangsformen sein, die hier eingeführt werden sollen.

Weil einige derjenigen, die sich über die schlechten Umgangsformen beklagen, dazu beitragen, dass sie so sind, wie sie sind und sich bitterlich darüber beklagen, wenn dann seitens der Moderation dann doch mal eingegriffen wird und es dann in der Regel nicht beim Beklagen bleibt, sondern dann zur Schau gestellt wird, wie viel schlechter ihre Umgangsformen noch werden können.

Ich habe ja nicht gesagt, dass hier nicht diskutiert werden soll. Ich will nur darauf hinaus, dass es halt kein geeignetes Format ist - genauso wenig wie eben eine Mitarbeiterversammlung kein geeignetes Format ist, um strategische Unternehmensentscheidungen zu treffen. Aus dem Grunde gab es in der Vergangenheit auch bei wer-weiss-was andere Formate, in denen in kleineren Kreisen mit ausgewählten Leuten über bestimmte Themen diskutiert wurde und in denen auch Lösungsansätze für die verschiedenen Fragestellungen entwickelt wurden.

Nur gab es insbesondere zu Pro 7-Zeiten am Ende immer jemanden, der es besser wusste als die Leute, die nicht nur zu der Zeit schon gut zehn Jahre wer-weiss-was hinter sich hatten, sondern auch aus dem beruflichen Kontext heraus Expertise mitbrachten. Bei den Betreibern, die danach kamen, lag es dann eher an der fehlenden Bereitschaft, Zeit und Geld in die Hand zu nehmen.

Und das soll dann auch mein Beitrag zu dieser Diskussion gewesen sein. Die Langfassung der Entwicklung im Zeitablauf habe ich hier schon oft genug wiedergegeben und auch, wenn der Widerspruch irgendwie witzig ist, habe ich kein Interesse daran, mir hier anhand von persönlichen Angriffen erklären zu lassen, warum bzw. dass der Umgangston hier so schlecht ist.

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Für mich ist sie aus oben genannten Gründen problemlos von der Hand zu weisen. Meine KI spuckt zum Beispiel das hier aus:

wer-weiss-was.de ist eine langjährige, deutschsprachige Frage‑Antwort‑Community, die sich vor allem durch ihr solidarisches Wissensnetzwerk und eine erfahrene, hilfsbereite Nutzerbasis auszeichnet.

Kernvorteile der Plattform

Kostengünstiger, offener Wissensaustausch: Jeder kann unentgeltlich Fragen stellen und Antworten geben, unterstützt durch ein „Geben‑und‑Nehmen“‑Prinzip, das die Community gegenseitig trägt.

Thematische Breite und Tiefgang: Es gibt zahlreiche Themenbereiche (z.B. Computer, Gesundheit, Wirtschaft, Recht, Kultur), in denen bereits mehrere Millionen Beiträge archiviert wurden – viele Antworten sind sehr fundiert und können als Mini‑Nachschlagewerke dienen.

Experten‑ und FAQ‑Struktur: Registrierte Nutzer können sich als Experten einstufen, es gibt ein Experten‑Forum und ein FAQ‑Modul, das häufige Fragen bündelt und Wissen langfristig verfügbar macht.

Die gute Community

Hilfsbereitschaft und Fachwissen: Viele Nutzer bringen spezialisiertes Wissen ein und nehmen sich oft ausführlich Zeit, komplexe Fragen sachlich, verständlich und mit Quellen zu beantworten – das prägt den Ruf einer soliden Ratgeber‑Community.

Langjährige, „stabile“ Stammschaft: Da die Plattform seit 1996 besteht, hat sich eine eigene Community‑Kultur entwickelt, in der viele regelmäßige Teilnehmer eine gewisse Identität und Verantwortung gegenüber dem Forum empfinden.

Soziales Netzwerk‑Charakter: Neben den reinen Fragen gibt es ein moderiertes Forum, in dem Nutzer Kontakte knüpfen, über fachliche Themen diskutieren und ein Gefühl von gemeinsamer Wissensarbeit entsteht.

Und jetzt? Man sollte nicht den Fehler machen und den Wert einer KI Antwort daran bemessen, wie sehr sie die eigenen Wahrnehmung bestätigt. Die KI lernt von dir und ist trainiert, dir zu gefallen. Wobei wir aber lustigerweise bei einem der Kernprobleme von w-w-w in der heutigen Zeit sind.

Meine Aussage bezog sich auf die 10 anonymen Bewertungen auf Trustpilot. Soweit wir wissen, kann das 10 Mal dieselbe Person gewesen sein. Sollen wir wirklich darauf eine Diskussion aufbauen?

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Frage ich eine KI und zwar nach Kritik, kommt da durchaus eine Antwort, die weniger oberflächlich ist, als die von Dir zitierte.
Wo auch immer die her kommt, es könnte etwas dran sein.Ich denke, es ist etwas dran. Ob das nun 10 ehemalige user bei trustpilot geschrieben haben oder nicht.

Hältst Du mich für blöd? Natürlich nicht, aber man darf und sollte KI- Antworten prüfen kann durchaus zu dem Ergebnis kommen, dass die Antwort plausibel ist.
Es geht mir hier nicht um KI, sondern um den Punkt.

Und was genau ist falsch daran, der

einen Wert beizumessen?

Du hattest mir etwas unterstellt, vergessen?

Da bin ich ok mit.

Deine KI sollte dir die Quellen angeben.

Was für dich ‚plausibel‘ ist, kann für den anderen abwegig sein. Ab der Wahrheit ist man dadurch aber keinen Schritt näher.

Das habe ich nicht geschrieben:

Das was ich hier beschreibe ist ein Kernproblem gängiger LLMs. Die Hersteller wollen, dass möglichst viel damit interagiert wird und das passiert in einem höheren Ausmaß, wenn die KI nicht zu sehr widerspricht. Dann ergibt sich aber die Gefahr, dass man zunehmend in eine Bubble gerät.

Obiges KI Zitat ist objektiv gesehen wertlos und zwar aus drei Gründen:

  • Der User spielt selber gerne das Opfer und hat somit ein persönliches Interesse an der Richtung der Antwort.
  • Wir kennen den Prompt nicht.
  • Wir kennen die Quellen nicht.

Die beiden letzten gelten uneingeschränkt immer.

Mensch!
Auch ohne Quellen, innere Herkunft des Users und ohne alles andere:
Da ist was dran. Egal, ob das eine KI oder eine userin selber gesagt hat.
Wie wäre Deine Antwort ausgefallen, wenn der user - oder aber eine andere weniger berüchtigte userIn das so gesagt hätte?

KI ist doch völlig egal und sich darauf zu fixieren- auch wenn es, KI-immanent richtig sein mag, was Du erläuterst- ist doch auch eine Ablenkung vom Thema, das dort benannt wird:
Dass hier Kreise existieren, dass hier gatekeeping geschieht und dass es unangebrachte, destruktive Hierarchien gibt. Wie in vielen Gruppen. Gut ist es nie. Es lähmt ab einem gewissen Ausmaß die ganze Gruppe.

Und diese Ebene halte ich neben den von C. aufgeführten durchaus auch berechtigten Erläuterungen zu den Gründen für den Zustand des Forums auch für relevant.
Wobei ich die Art der Argumentation über die weiteren Gründe für den Zustand des Forums, der in der Überschrift benannt wird schwierig finde, nicht lösungsoroentiert, denn es wird ein Entweder/Oder draus gemacht.
KI hin oder her, mir geht es um den Inhalt.

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