Warum Taufe an Unmündigen?

Hallo Lisa,

für dich weniger relvant, aber für mich genauso ärgerlich ist, dass es lt. katholischer Kirche ja immer noch nur die eine Kirche gibt. irgendein Papst (war es Pius XII.?)meinte ja auch, Ökumene heiße, dass alle Schäfchen brav zurück in den Schoß der einen Kirche kämen. Und wenn ich das so lese, scheint mein armer Papa ja auch im sinne der KK immer noch katholisch zu sein, was in sicher nicht freut :frowning:
Deswegen heißt es ja auch im ev. Glaubensbekenntnis: „ich glaube an die eine christliche Kirche“ und bei den Katholiken „ich glaube an die eine katholische Kirche“.

Einig sind wir beide uns auf jedenfall darin, eine Trennung von Kirche und Staat ist schon eine feine Sache:smile:…

grüßle,

barbara

Hallo Barbara,

für dich weniger relvant, aber für mich genauso ärgerlich ist,
dass es lt. katholischer Kirche ja immer noch nur die eine
Kirche gibt. irgendein Papst (war es Pius XII.?)meinte ja
auch, Ökumene heiße, dass alle Schäfchen brav zurück in den
Schoß der einen Kirche kämen.

Doch, ich kann schon gut verstehen, dass dich das ärgert! Das ist ja genau die gleiche Haltung, die uns ungläubigen Ex-Katholen auch entgegengebracht wird. Es wird nicht akzeptiert und nicht respektiert, dass Menschen ihre eigenen Glaubensentscheidungen treffen können.

Einig sind wir beide uns auf jedenfall darin, eine Trennung
von Kirche und Staat ist schon eine feine Sache:smile:…

Ja, da haben wir auch beide großes Glück! Ich glaube nämlich nicht, dass die Inquistition einen großen Unterschied machen würde zwischen Protestanten, Heiden, Häretikern… Vielleicht werden die einen in kochendem Öl gesiedet und die anderen auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Aber sonst…

Viele Grüsse,
Lisa

Hallo Peter,

Es ist oft ein innerer Zwang (Gewissensfrage), man
will ja Gott gnädig stimmen.

Wieso muss man einen angeblich gütigen Gott gnädig stimmten?

das weiss ich nicht :wink:
Das müßtest Du jene fragen, denen ein kirchliches Begräbnis wichtig ist.

Die Verhältnisse auf unserem Globus sprechen eher für einen
hasserfüllten Gott - wenn es den überhaupt gibt.

Oberflächlich betrachtet magst Du Recht haben.
Aber wenn Du die christliche Lehre genau betrachtest, dann ist es nur eine logische Konsequenz, dass es auf unserer Erde so aussieht.
Das ist nämlich das Resultat daraus, dass der Mensch meint, er bräuchte Gottes Ratschläge nicht.

In deinem Erklärungsnotstand möchte ich nicht stecken, die
Bibelschwingerei bringt nichts, es sind die Realitäten, die
zählen.

Ich wüßte nicht, wo es einen Erklärungsnotstand gäbe.
Die Realität ist doch, dass die Not von Menschen verursacht wird und wurde, die sich nicht um Gottes Anweisungen kümmerten. Da kann man dann nicht mehr Gott dafür verantwortlich machen.

Es ist schon merkwürdig:
Die „Nicht-an-Gott-Glaubenden“ werfen den Gläubigen vor, sie würden sich aus der Verantwortung stehlen, weil sie an Gott glauben.
Aber hat schon einmal jemand die Verantwortung für die Zustände auf dieser Erde übernommen? Nein! Da soll ja dann Gott (auch wenn es ihn nicht gäbe) daran Schuld sein.

Gruss Harald