Warum überhaupt noch Rentenversicherung?

Hi,

Ist der mit Dir verwandt?

Nein, der hat nur den Vorteil, dass er sich beim Denken auch auf Realitäten stützt.

Gruß
Frank

Ist der mit Dir verwandt?

Nein, der hat nur den Vorteil, dass er sich beim Denken auch
auf Realitäten stützt.

Da kann ich ja nur lachen. Er stützt sich im Gegenteil auf Vermutungen, um schlußfolgern, daß die Realität ganz anders aussehen wird, als sie jetzt aussieht bzw. aussehen wird, wie alle Prognosen - außer seiner - vermuten lassen.

Irgendwie scheinen die einsamen Rufer in der Wüste auf Teufel komm raus zusammenzuhalten.

C.

Du willst anderen Leuten weissmachen, dass Leute, die nicht
für die Stabilität der Wirtschaft garantieren können, andere
Leute dazu bringen, diese durch Weggabe eines Teils ihres
Lohnes zu stabilisieren.

Wo habe ich mich zur Stabilität der Wirtschaft geäußert? Es geht hier um die Rente und nicht um Wirtschaftswachstum. Bei Beibehaltung des jetztigen Rentensystems (unter Verwirkluchung der angedachten „Reformen“) wird die Generation der heute 20jährigen weniger an Renten ausgezahlt bekommen als sie einzahlen wird. Damit wäre es wirtschaftlich sinnvoller, sie würde die Gelder für die Rentenzahlung unter der Matraze bunkern, als sie der Rentenkasse in den Rachen zu werfen.

Wie du siehst (oder auch nicht, weil das läuft ja deinem Glaubensbekenntnis zu wider), ist die umlagefinanzierte Rente unabhängig von irgendwelchen wirtschaftlichen Entwicklungen die schlechteste aller Rentenformen.

Da das aber kein Umsatz sondern
Kapital ist, welches bekanntlich Mehrwert vernichtet,

*lol*

Eventuell solltest du deinen Kreuzzug ins Reli- oder Eso-Brett verlegen? Da dürfte man spirituellen Argumenten eher zugeneigt sein.

Vermutlich steht auch deine Logik Kopf:
http://kds-nano.de/physik-live/physik/logik.htm

Anstatt mich mit Verweisen auf deinen linken Web-Müll zu langweilen, könntest du doch mal spaßeshalber auf mein Rechenbeispiel eingehen, um deine abstrusen Ideen von der umlagefinanzierten Rente zu belegen. Oder ist dir das auch zu hoch?

Anstatt mich mit Verweisen auf deinen linken Web-Müll zu
langweilen, könntest du doch mal spaßeshalber auf mein
Rechenbeispiel eingehen, um deine abstrusen Ideen von der
umlagefinanzierten Rente zu belegen. Oder ist dir das auch zu
hoch?

Nein, es ist unsinnig, sich mit Gläubigen zu unterhalten, die ihren Kopf nur zum lamentieren gebrauchen.
Seit wann kann man mit mathe was beweisen, ausser das sie in sich schlüssig ist?
wie berechnest du, wer in 20 jahren besser oder schlechter dasteht?
du hast politologie studiert? ich lese hiwer nur allerbilligste propaganda. dich interessiert ja nicht mal, dass die realität seit jahren das gegenteil belegt.

Arbeitszeiten und mehr
Hallo nochmal,

im Prinzip sind wir uns schon einig. Dass es bei uns an vielen
Stellen erheblichen Nachholbedarf gibt, ist völlig klar! Dass
z.B. der Druck auf die Mitarbeiter in den Firmen gestiegen
ist, war vorauszusehen - es wurde zwar gut, teils hart
gearbeitet, an manchen Stellen hat sich aber eine ganz schöne
Anspruchshaltung breit gemacht.

da sind wir uns ja schon einmal einig.

Dennoch meine ich, dass die Sitten mehr durch die Raffgier,
Unfähigkeit von Managern verfallen. Schau nur mal wieviel
Firmen, Konzerne in denletzten Jahren an die Wand gefahren
oder schwer geschädigt wurden:

zu jedem einzelnen Fall könnte ich (nicht unbedingt dürfte) Dir Geschichten erzählen, was aber nichts an der Tatsache ändert, daß Du grundsätzlichrecht hst.

Nur: Wollen wir die notwendigen Änderungen unterlassen, weil sich ein paar Leute unzulässigerweise bedienen? Glaubst Du, daß sich irgendjemand auf der Welt dafür interessiert, warum wir uns nicht anpassen?

Wenn ich einen Lösungsansatz hätte, wäre ich Politiker. Aber
ich glaube, darum geht es auch gar nicht. Politiker können da
nur sehr wenig machen, bestenfalls den Rahmen abstecken und
hoffen, dass es funktioniert. Den Takt gibt die Wirtschaft
vor, um nicht zu sagen die großen, multinationalen Konzerne.

Ich weiß gar nicht, was Ihr alle für Probleme mit multinationalen Konzernen habt. Aber egal. Die multinationalen Konzerne spielen bei den Entwicklungen kaum eine Rolle. Der wagemutige Pole, der an der Neiße seine Fräserei hinstellt und damit im Rheinland trotz der Transportkosten- und Dauer den alteingesessenen Betrieben das Wasser abgräbt, der findige Ungar, der in der Pußta Sochen nähen läßt und nicht zuletzt der Inhaber der Krabbenpulstation in Tunesien: Sie sind die Vorreiter, sie praktizieren Internationalisierung.

Die großen Konzerne kommen erst, wenn das Terrain sicher ist, d.h. Rechtssicherheit herrscht, die Märkte für bestimmte Produkte erschlossen sind usw.

Lösungsansätze? Habe ich nicht - du? Weiter diskutieren? Wir
lösen es ja doch nicht …

Stimmt, aber ich finde den Austausch wichtig, vor allem wenn er in geordneten Bahnen wie zwischen uns abläuft.

Einen hab ich noch: http://www.standortschweiz.ch/imperia/md/content/sec…

Über die Genauigkeit der Daten kann man streiten, die Tendenz stimmt aber mit Sicherheit. Wir haben also allein schon aus der Arbeitszeit einen Wettbewerbsnachteil von 10% bspw. ggü. der Schweiz, wo man ja wohl auch nicht deutlich weniger produktiv ist als bei uns. Wenn man die Differenzen mal in Wochen umrechnet, kommt man leicht auf mehrer Wochen im Jahr. Daß das einen Einfluß auf Investitionsentscheidungen hat, liegt wohl auf der Hand. Die Lohnkosten bewirken ein übriges.

Gruß,
Christian

Hi,

Was

aber, wenn der AG sagt: Reduzieren Sie Ihre Rentenversicherung
von 1000 auf 400 (200 für AN, 200 für AG), weil die
Lohnnebenkosten die Firma zu sehr belasten - oder wir müssten
uns von Ihnen trennen?

Um das zu vermeiden genügt es, den Arbeitgeberanteil komplett zu streichen und auf den Lohn aufzuschlagen. Für den AG macht das keinen Unterschied, da dieses Geld betriebswirtschaftlich zu den Lohnkosten gehört, bei denen es egal ist, ob sie dierkt an den AN oder an die gestzliche Rentenversicherung oder an eine private Rentenversicherung ausgezahlt werden.

In Deinem Beispiel würde der AN dann 3.300,- Gehalt bekommen und könnte eine Rentenversicherung nach seinen Bedürfnissen abschließen.

Das hätte u.a. Nebeneffekt, daß die Leute, die eine niedrigere Rentenversicherung benötigen (z.B. weil sie eine nennswerte Erbschaft erwarten) mehr Geld zum Verkonsumieren hätten, was wiederum die Binnennachfrage ankurbeln würde.

viele Grüße,

Ralf

Nein, es ist unsinnig, sich mit Gläubigen zu unterhalten, die
ihren Kopf nur zum lamentieren gebrauchen.

Eigentlich hast du recht, deswegen ist das auch meine letzte Antwort an dich.

Seit wann kann man mit mathe was beweisen, ausser das sie in
sich schlüssig ist?

Mit der Wissenschaft hast du es nicht so, oder? Klaro, für dich ist nur das Wissenschaft, was marxistisch „erwiesen“ ist.

wie berechnest du, wer in 20 jahren besser oder schlechter
dasteht?

Das habe ich oben schon getan. Aber ich weiß, DAS ist kein Beweis. Dass wir auf eine Revolution zusteuern, das ist erwiesen, nö woahr?

du hast politologie studiert? ich lese hiwer nur
allerbilligste propaganda.

Dann solltest mal aufhören, nur deine eigenen Beiträge zu lesen.

dich interessiert ja nicht mal,
dass die realität seit jahren das gegenteil belegt.

Die Realität (ich meine damit die echte Realität, da draußen im Lande. Nicht die „Realität“ deiner verquasten Weblinks) ist, daß die Rentenversicherung pleite ist. Das kann man wiederum durch dieses merkwürdige Mathedings belegen: kleiner Null ist negativ. Gut, für dich ist das dann wahrscheinlich positiv, weil der vernichtete Mehrwert einen positiven Betrag angenommen hat, oder was weiß ich denn, was in dir vorgeht.

BTW hast du noch immer nicht den Gegenbeweis zu meiner Rechnung erbracht. Aber das hatte ich auch nicht ernsthaft erwartet.

Seit wann kann man mit mathe was beweisen, ausser das sie in
sich schlüssig ist?

Mit der Wissenschaft hast du es nicht so, oder? Klaro, für
dich ist nur das Wissenschaft, was marxistisch „erwiesen“ ist.

Klar mit Wissenschaft, aber nicht mit Scholasterei. Seit wan kann man mit Mathe (Ohne boolsche Algebra gemeint) Bewegungsabläufe darstellen? Wir reden hier über dynamische Gebilde, da ist nix Mathe.

wie berechnest du, wer in 20 jahren besser oder schlechter
dasteht?

Das habe ich oben schon getan. Aber ich weiß, DAS ist kein
Beweis. Dass wir auf eine Revolution zusteuern, das ist
erwiesen, nö woahr?

Vermutlich. Ich weiss nicht, ob es dir so liegt, für 0,50 € die stunde zu arbeiten. Brauchst ja nicht mitzumachen - aber dahin steuern wir definitiv.

du hast politologie studiert? ich lese hiwer nur
allerbilligste propaganda.

Dann solltest mal aufhören, nur deine eigenen Beiträge zu
lesen.

Ich sprach von deinen. Ne Perspektive kannst du ja nicht aufbieten. Und das Grundproblem liegt hierzulande nunmal in der Austausch- und Aneignungsweise. Wie löst du das?
Es funktioniet nunmal nicht, dass einer arbeitet und acht davon leben wollen in saus und braus. So ist das Verhältnis in etwa hierzulande.

Hallo nochnochmal,

wir könnten natürlich noch beliebig hier weiter diskutieren, aber auch wenn ich Rentner :wink:) bin, muss ich mich doch auch mal um andere Dinge kümmern. Daher nur noch mal kurz.

Der wagemutige Pole, der an der Neiße seine Fräserei hinstellt und
damit im Rheinland trotz der Transportkosten- und Dauer den
alteingesessenen Betrieben das Wasser abgräbt, der findige
Ungar, der in der Pußta Sochen nähen läßt …

Zweifellos ist der Mittelstand, den du hiermit ansprichst, der wichtigste Teil unserer Wirtschaft. Aber du sprichst Kleinstbetriebe an, die wohl kaum eine ernst zu nehmende Gefahr für unsere hocheffizienten Betriebe sind.

… und nicht zuletzt
der Inhaber der Krabbenpulstation in Tunesien: …

Natürlich hilft man armen Menschen in Tunesien (Marokko ist da übrigens besser!), wenn wir sie unsere Krabben pulen lassen. Aber der Schwachsinn, der da passiert, indem man die Krabben in der Nordsee fängt, nach Tunesien fliegt, sie dort pulen lässt, sie wieder zurück fliegt und dann in Bremerhaven in einem Restaurant auf den Teller bringt, ist ein anderes Thema. Da gibt es mit der Joghurt nach Griechenland u.a. noch einige Beispiele. Auch in der Schweiz gibt es Textilbetriebe, die nur die maschinell machbaren Dinge an Blusen machen, das Zeugs dann nach Portugal fahren (mit dem Lastwagen), es dort nähen lassen, dann wieder zurück karren …
Übrigens hatte Roland Koch da eine hervorragende Idee: Warum die Krabben nach Marokko fliegen, hier gibt es ja auch Asylanten aus der Gegend. Denen könnte man statt Sozialhilfe ja auch den Lohn geben, der in seiner Heimat gezahlt wird (und nicht etwa mahr!). Das ist dann für (uns!) alle ein Gewinn. Durchaus ein Modell, das man dann vielleicht auch in der Autoindustrie usw. anwenden könnte …

Die multinationalen
Konzerne spielen bei den Entwicklungen kaum eine Rolle.
Die großen Konzerne kommen erst, wenn das Terrain sicher ist,
d.h. Rechtssicherheit herrscht, die Märkte für bestimmte
Produkte erschlossen sind usw.

In vielen Ländern herrscht heute schon eine genügende Rechtssicherheit, wie die Betriebsverlagerungen zeigen. Frage: Warum gehen die Konzerne dahin? Warum werden von Schrempp, Pierer usw. immer wieder die dort niedrigen Kosten vorgehalten. Weil sie den armen Menschen dort helfen wollen, sich zu entwickeln? Das ist bestenfalls ein nicht zu vermeidender Nebeneffekt.

Gruß, Stucki

Hallo stucki,

Der wagemutige Pole, der an der Neiße seine Fräserei hinstellt und
damit im Rheinland trotz der Transportkosten- und Dauer den
alteingesessenen Betrieben das Wasser abgräbt, der findige
Ungar, der in der Pußta Sochen nähen läßt …

Zweifellos ist der Mittelstand, den du hiermit ansprichst, der
wichtigste Teil unserer Wirtschaft. Aber du sprichst
Kleinstbetriebe an, die wohl kaum eine ernst zu nehmende
Gefahr für unsere hocheffizienten Betriebe sind.

nicht für die mittelständischen Unternehmen, aber für manche Arbeitsplätze oder gar Werke dieser Unternehmen. Bestimmte Tätigkeiten werden schlicht und ergreifend ausgelagert (outgesourct *uahhh*).

Die multinationalen
Konzerne spielen bei den Entwicklungen kaum eine Rolle.
Die großen Konzerne kommen erst, wenn das Terrain sicher ist,
d.h. Rechtssicherheit herrscht, die Märkte für bestimmte
Produkte erschlossen sind usw.

In vielen Ländern herrscht heute schon eine genügende
Rechtssicherheit,

Das täuscht erheblich. Versuch mal den chinesischen Geschäftsführer eines Joint-Ventures dazu zu bringen, einen Jahresabschluß nach Deutschland zu übermitteln. Versuche eine Verurteilung eines Leiters einer russischen Tochtergesellschaft wegen Unterschlagung zu erreich. Die Probleme sind praktisch überall außerhalb der OECD erheblich.

wie die Betriebsverlagerungen zeigen. Frage:
Warum gehen die Konzerne dahin?

Weil da irgendwelche Idioten nur gerechnet aber nicht gedacht haben. Außerdem werden diese Investitionen nur zu einem kleinen Teil aus den Taschen des Unternehmens bezahlt. Ein wesentlicher Teil kommt über Subventionen und Zuschüsse zustande, die der typische Mittelständler nicht oder nur teilweise erhält.

Warum werden von Schrempp,
Pierer usw. immer wieder die dort niedrigen Kosten
vorgehalten.

Von mir nicht. Wahrscheinlich machen das andere Idioten, die auch nur gerechnet aber nicht gedacht haben.

Gruß,
Christian