Was benötige ich wirklich?

Und ich habe gerade keine 4 Wochen in denen ich mich
intensivst mit dem Thema auseinandersetzen kann, denn hier bei
mir gibt es leider gerade viel wichtigere und größere
„Baustellen“.

Mal ganz ehrlich:
Prinzipiell ist es völlig egal, welches System Du einsetzt, sofern Du in der Lage bist, es zu administrieren, oder jemanden dafür zu bezahlen. Deine Ansprüche (hauptsächlich Internet) erfüllt praktisch jedes auf dem Markt befindliche System.

Deine Erfahrungen mit Windows (das man übrigens durchaus „sicher“ betreiben kann, wenn man weiß wie) zeigen aber, daß auch in diesem Fall einiges an mühsamem Lernen nötig ist (ob es sich um „4 Wochen“ oder mehr oder weniger handelt weiß ich nicht).

Meine Empfehlung: Investiere die Zeit (egal in welches System), verwende eine Live-CD (ist zwar langsam, dafür aber nach jedem Neustart wieder im Ursprungszustand), oder kauf Dir einen Mac (der aber wohl auch etwas (angeblich aber erheblich weniger) Einarbeitungszeit benötigt).

Ein „Fortfretten und Fortwurschteln“ mit einem System, das Du nicht beherrscht schadet Dir (verlorene Zeit) und dem Rest der Internetnutzer (Würmer, SPAM, Botnets,…).

LG
Stuffi

Hallo,

herzlichen Dank für dieses köstliche Posting. Es soll ja jeder mit dem Betriebssystem seiner Wahl glücklich werden, und ich habe auch schon mit diversen mehr oder weniger gut in bestimmten Einsatzszenarien gearbeitet. Aber dieses stumpfsinnige, gebetsmühlenartige LINUX-Missionieren ist einfach nicht mehr zu ertragen und zeugt üblicherweise davon, dass gewisse Leute offenbar mehr Interesse daran haben Ideologien zu verbreiten als konkrete Problem zu lösen. Ich habe ja überhaupt nichts gegen LINUX und habe selbst damit durchaus auch schon zufriedenstellend gearbeitet (wie mit Mac OS, TOS, VMS, SCO UNIX, OS/2, Windows, …), aber es ist einfach ein Zeichen mangelnder Reife, wenn hier immer wieder pauschal die LINUX-Litanei gesungen wird, nur weil jemand ein durchaus lösbares Problem unter einem anderen Betriebssystem hat.

  1. Wer massive Probleme mit einem modernen Betriebssystem hat, wird sie auch mit jedem anderen modernen Betriebssystem haben. Die Probleme mögen an anderen Stellen liegen, in Summe und Gewicht werden sie gleich sein. Das Problem sind weniger die Betriebssysteme selbst, als die Leute davor und nicht korrekt abgeschätzte Rahmenbedingungen. Wer sich ausreichend mit Windows, Mac OS, LINUX, … beschäftigt wird bei korrekter Einschätzung der Rahmenbedingungen mit dem jeweils passend gewählten Betriebssystem keine größeren Probleme haben.

  2. Die wichtigste Rahmenbedingung für den LINUX-Einsatz ist eine vorab zu klärende Frage nach einzusetzenden Programmen und einzuhaltenden Standards bei den Datenformaten. Wer nur für sich am heimischen PC seine privaten Briefe schreibt, kann mit LINUX und OO sicherlich gut klarkommen. Die Realität der überwiegenden Anwender sieht aber anders aus. Die Zahl installierter und genutzter Programme ist in den letzten Jahren massiv gestiegen und jenseits von OO und Browsern wird es bei LINUX im Bereich der dann noch so interessanten Programme schnell eng, insbesondere wenn Standarddatenformate weiterverarbeitet oder erzeugt werden müssen. Schon der Privatmann, der mal für den Verein CDR-Dateien, Photoshop, MS Publisher (furchtbares Programm, aber es wird nun mal in diesen Kreisen gerne eingesetzt), … bearbeiten muss, stößt da an Grenzen. Viel der kostenlos verteilten netten kleinen Dinge für Online-Banking, die Organisation von Bilderbestellungen bei Online-Fotodiensten, … sind ebenfalls nur für Windows verfügbar. Richtig kritisch wird es dann aber bei SOHO-Anwendern, die Branchenlösungen brauchen oder mit professionellen Standardanwendungen jenseits von Office-Lösungen arbeiten. Hier ohne Rückfrage platt LINUX zu empfehlen ist einfach nur dumm.

  3. Die angeblich ach so dramatische Sicherheitssituation bei Windows ist eigentlich eher eine dramatische Sicherheitssituation vieler Windows-Anwender, die mit großer Naivität vor dem Gerät sitzen. Fakt ist, dass die großen Probleme in den seltensten Fällen erfahrene Anwender oder professionell betriebene Installationen betreffen. Aufgrund der Minderheitensituation der LINUX-Installation auf dem Desktop trauen sich zudem hier kaum die gefährdeten Anfänger heran. D.h. der LINUX-Einsatz ist nicht unbedingt sicherer, LINUX wird einfach nur zu einen relativ höheren Anteil von erfahreneren Anwendern genutzt.

  4. Sobald der Anteil von LINUX auf dem Desktop im Markt steigen sollte, werden auch hier mehr Leute Spaß daran bekommen diese Installationen anzugreifen, und sie werden damit bei naiven Nutzern genau so viel Erfolg haben wie unter Windows oder jedem anderen Betriebssystem.

  5. Viele der angeblichen Vorteile einer LINUX-Installation auf dem heimischen Desktop sind ideologisch hochstilisiert und tatsächlich nicht vorhanden. Die Kostenfreiheit spielt für denjenigen, der seinen PC ohnehin mit einem Windows-Betriebssystem erworben hat keine Rolle. Die Quelloffenheit nützt dem durchschnittlichen Anwender überhaupt nichts, da er nicht einmal in der Lage wäre den Quelltext zu verstehen, geschweige denn zu ändern (die Versionsvielfalt wäre ja unendlich, wenn wirklich jeder an seiner Installation nach belieben herumschrauben könnte/würde - gute Nacht, was dass an Kompatibilitätsproblemen bedeuten würde). Schon heute sorgt die Vielfalt der Distributionen, Versionen und Oberflächen, … zu in der Windows-Welt weitgehend unbekannten Kompatibilitätsproblemen. Man mag sich darüber ärgern, wenn MS oder Apple einige Zeit bis zur Herausgabe eines bestimmten Patches brauchen, dort gibt es aber wenigstens die zentrale Stelle hierfür. Für den ambitionierten LINUX-Semiprofi mag es toll sein, wenn er in den Tiefen des Usenets kurzfristig von einem anderen privaten Bastler (über den er nichts weiß, und der ihm auch eine Backdoor unterschieben könnte) einen Patch bekommt, auch dies nützt aber dem durchschnittlichen reinen Anwender nichts.

Wie wäre es also mal mit etwas mehr Realitätssinn und etwas weniger Ideologie? BTW: Schärfstes Beispiel zum Thema in den letzten Wochen war der Hinweis doch einfach eine nicht mehr zu startende RS/6000 mit AIX und einer individuellen Anwendungssoftware durch eine LINUX-Büchse zu ersetzen, ohne auch nur eine Rückfrage nach der Möglichkeit der Portierung der Anwendung und der Daten zu stellen.

Gruß vom Wiz, der übrigens seit Windows 2 genau ein einziges Mal von einem Virus betroffen war (eine Bastlerversion, die von keinem Scanner erkannt wurde, mir selbst aber sofort auffiel) und sich einfach nur auf seinen Verstand verlässt und lediglich einen gängigen Virenscanner im Einsatz hat, der hin und wieder mal in einer ohnehin schon verworfenen Mail dann den ein oder anderen Fund anmeckert.

2 „Gefällt mir“

Hi Wiz,

ich glaube, Du hast da mit dem Falschen gemeckert. Stefen hat empfohlen, sich entweder mühsam in Linux einzuarbeiten oder doch besser Windows zu kaufen. Das war ein Statement gegen Linux. :smile:

Das eigentliche Problem war, daß praktisch gar kein BS vorhanden ist, dazu wenig Geld und der Rechner eigentlich nur für den privaten Internetzugang und mal einen Brief genutzt wird.

Gruß, Rainer

D.h. der LINUX-Einsatz ist nicht unbedingt sicherer,
LINUX wird einfach nur zu einen relativ höheren Anteil von
erfahreneren Anwendern genutzt.

Unter ansonsten gleichen Bedingungen dürfte Linux, von einem erfahrenen Benutzer betrieben, durchaus sicherer sein als eine von einem gleichermaßen erfahrenen Benutzer betriebene Windowsinstallation. Der unerfahrene Benutzer hingegen wird sich auch durch Linux kaum davon abschrecken lassen, seinen PC zu verseuchen.

Tatsächlich ist aber die hochgradige Integration verschiedenster Komponenten (wie etwa des IE, der Mediakomponenten et al.) in das eigentliche Betriebssystem wesentliche Quelle einer ganzen Reihe von Sicherheitsproblemen der letzten Jahre gewesen; Windows als hochintegrative Architektur ist per Natura erheblich anfälliger für Sicherheitslücken als ein modulares System wie Linux. Insbesondere lassen sich Sicherheitsprobleme bei modularen Systemen weitaus einfacher schlicht umgehen.

Für den sicherheitsbewussten Anwender, der einfach nur mit seinem Rechner arbeiten, diesen aber nicht administrieren möchte, kann man Linux dennoch allenfalls dann empfehlen, wenn er die Systemeinrichtung (und ggf. -wartung) von einem Profi machen lässt. Okayokay, für Windows gilt natürlich das gleiche. Allerdings tummelt sich auf dem Linux-Profi-Markt nicht annähernd so viel Schrott, wie einem auf dem Windows-Markt ständig über die Füsse latschen.

Gruss
Schorsch

Hallo !

Gruß vom Wiz, der übrigens seit Windows 2 genau ein einziges
Mal von einem Virus betroffen war (eine Bastlerversion, die
von keinem Scanner erkannt wurde, mir selbst aber sofort
auffiel) und sich einfach nur auf seinen Verstand verlässt und
lediglich einen gängigen Virenscanner im Einsatz hat, der hin
und wieder mal in einer ohnehin schon verworfenen Mail dann
den ein oder anderen Fund anmeckert.

Schön für dich.Und das oben so ausführlich beschriebene auch.Wäre nur mal gut gewesen,das Ausgangsposting richtig lesen.

Kein orginales XP.Sehr wenig Geld.Ein bischen Internet und was schreiben.Dazu dann kein Drucker oder Scanner vorhanden.

Wenn du dann immer noch so gegen Linux bei ihr als OS wetterst ist das kein Problem.
Du bist sicher dann auch so nett zu ihr zu fahren, ein Xp das du ihr natürlich schenkst zu installieren, und das schnell fachgerecht einzurichten.Wenn nicht würde ich mal all das schön aufgezählte vergessen.

Und wie ich ihrer Anfrage entnehmen konnte, hat sie wohl auch nicht Zeit erstmal Tage zu installieren um alles richtig abzuschotten.

Aber du wirst ja dann sicher so freundlich sein, das alles zu übernehmen:smile:

Und zu den Punkten die du aufzählst.Ich habe mittlerweile einige Bekannte, die ausser spielen nicht vermissen.Aber dafür gibt es ja Spielkonsolen.
Komischerweise hat keiner einen blassen Schimmer von Linux gehabt.Und die waren dann so dumm, das sie das sogar ohne Anleitung zum laufen brachten.
Irgendwie trotz ihrer fehlenden Intelligenz besassen sie sogar die Frechheit das ohne großen Zeitaufwand,auch noch multimediafähig zu bringen.Kinder spielen DVD und Musik ab.

Der IPod der Kinder funktioniert auch noch zu allem Unglück.
Papa verwaltet seine Konten bequem und erstellt die Lohnsteuer wie früher unter Windows.
Ich erfuhr,das Firmen käufliche Linux Software vetreiben.Und er setzte noch einen drauf.
Er bearbeitete sogar seine Filme mit Main Actor, das er schon unter Windows benutzte.
Das heftigste dabei war.Er holte sich per Download das von der HP und schaltete dann die Linuxversion mit der gleichen Seriennummer frei.Ich war total schockiert!

Da bekam ich fast Schweissausbrüche, denn der Mist lief auch noch in deutsch.

Was mich fast an den Rand des Wahnsinns brachte war allerdings dieser scheiß updater.Da wagen die es doch tatsächlich in einem Panel so ein blinkendes Button zu integrieren.

Das scheiss Ding blinkt jedesmal und er muss nur sein PW eingeben und zweimal klicken und dann die Oberfrechheit.
Alle Sicherheitspatches wurden erfolreich installliert.
Auch evtl. andere Software des Distributors wurde wieder auf den neuesten Stand gebracht.

Ich denke mal, die machen da ja dann irgendwas falsch:wink:Oder etwa doch nicht?

FG Insulin

1 „Gefällt mir“

Hallo Stefan,

aufgrund der "Experten"ratschläge hier also installiert hast
(falls dir das gelingt) und du dich mit der unvertrauten
Benutzeroberfläche vertraut gemacht hast (4 Wochen wird das
schon dauern), wirst du entweder voll zufrieden sein,

oder
eventuell das Gefühl haben, dass das irgendwie alles viel zu
kompliziert ist, der „Rest“ der Welt sich nicht mehr mit dir
über Computerthemen unterhalten mag

Naja, ich glaube nicht, dass Christiane sich mit der Welt überhaupt über Computerthemen unterhält ausser wenn es brennt wie jetzt.

Wem es nicht gelingt ein komfortables Linux wie Ubuntu oder Suse zu installieren, dem wird es auch in Zukunft nicht gelingen sein Windows zu warten.

und die Idee auf Linux
umzusteigen nicht gerade die beste war (wahlweise auch „voll
Scheisse“).

Dann
kannst du dich damit trösten, dass du ja nun zu einer 0,36 %
„Elite“ gehörst (0,36 % aller Internetnutzer sind mit Linux
unterwegs (Quelle: http://www.winfuture.de/news,26990.html
))
bei denen zwar tausende schicke Windowsprogramme nicht laufen
(wie z.B. das coole Skype mit Video …) aber der langweilige
komplizierte und gewöhnungsbedürftige Rest ja immerhin e i n i
g e r m a s s e n sicher.

Die Programme, die ich nutzen möchte und auch wirklich brauche, von Video, Office und Netz abgesehen, laufen unter Windows nicht oder äusserst eingeschränkt.

Auch an den Satz "Das läuft nicht auf meinem Rechner aber
dafür ist dieser „sicher“ kann man sich gewöhnen.

Welche Windows-Anwendungen sollen denn für einen Normalanwender unter Linux nicht laufen? Microsoft Office hat ein Büronachbar, den ich als naja ungeschickt beschreiben möchte im Umgang mit OS und IT, prima unter einem Linux zum laufen gebracht.

Oder
dir ein „richtiges“ XP besorgen, alle Sicherheitsupdates
regelmässig aktualisieren, AntiVir und Spybot installieren,
dir ne Meinung zu dingens.org bilden, ab und an mal sowas wie
hijackthis; Adaware und Asquared übers System laufen lassen
und ein glücklicher PC-User sein.

Ich stimme im Allgemeinen Dir voll zu. Es gibt Wechsler, die mit XP absolut nicht klarkamen und heulten wie Schlosshunde über Windows, denen ich in meiner Dummheit zu einem Linux mit erster Einleitung verhalf, die anschliessend noch mehr heulten. Trotz Erklärung auf die dumme Idee kamen, sich immer als Root einzuloggen unter einer SuSE, wild im Konquerer klickten und sich wunderten, weil total merkbefreit, warum ein exe-file sich nicht von automatisch installiert.

Gegenbeispiele gibt es aber auch: Freunde wurden ein PC mit nur einem Win98 auf der Platte, Scanner und Drucker vor 2 Jahren für 1000 EUR von einem Bastlerladen verkauft. Anschliessend fühlten sie sich von Telekom und Arcor auf dem Arm genommen, man muss dazu sagen, liebe Leute, aber haben kaum ein Buch zu Hause. Ich habe ihnen ein Linux eingerichtet, nach einem Jahr eine neue Version und XP parallel und sie letztens gefragt: Wie arbeitet es sich mit XP? Die Antwort: Haben wir nie ausprobiert, wozu auch? Die beiden könnten ein Windows nicht pflegen, man hätte ihnen XP aller halbe Jahre neu aufspielen - Image. Die Suse bekommen sie nicht kaputt und mit der Arbeit Office, Internet, Video, Musik und Bilder sind sie vollkommen zufrieden.

Mein Vater hingegen und eine befreundete Familie kannten bereits vorher XP und haben es doch teilweise seit Monaten nicht mehr gebootet.

Aber einige Deiner belegenden Beispiele stimmen mit der Realität nicht überein. Du malst genauso ideologisch schwarzweiss.

Wiz schrieb früher:

„…
Schon heute sorgt die Vielfalt der Distributionen, Versionen und Oberflächen, … zu in der Windows-Welt weitgehend unbekannten Kompatibilitätsproblemen.
…“

Nein, auch dies gilt nicht. Das ist genauso ideologisch schwarz-weiss, wie Du Wiz schon richtig bei vielen missionarischen Migrationsversuchen hinzu Linux ankreidest. Wer einerseits kein Profi aber auch kein Spieler, sondern nur Anwender ist, wird jahrelang mit einer Distri glücklich.

"…
Die Realität der überwiegenden Anwender sieht aber anders aus. Die Zahl installierter und genutzter Programme ist in den letzten Jahren massiv gestiegen und jenseits von OO und Browsern wird es bei LINUX im Bereich der dann noch so interessanten Programme schnell eng, insbesondere wenn Standarddatenformate weiterverarbeitet oder erzeugt werden müssen. Schon der Privatmann, der mal für den Verein CDR-Dateien, Photoshop, MS Publisher (furchtbares Programm, aber es wird nun mal in diesen Kreisen gerne eingesetzt), … bearbeiten muss, stößt da an Grenzen. Viel der kostenlos verteilten netten kleinen Dinge für Online-Banking, die Organisation von Bilderbestellungen bei Online-Fotodiensten, … sind ebenfalls nur für Windows verfügbar. Richtig kritisch wird es dann aber bei SOHO-Anwendern, die Branchenlösungen brauchen oder mit professionellen Standardanwendungen jenseits von Office-Lösungen arbeiten. Hier ohne Rückfrage platt LINUX zu empfehlen ist einfach nur dumm.

Die Kostenfreiheit spielt für denjenigen, der seinen PC ohnehin mit einem Windows-Betriebssystem erworben hat keine Rolle.

"

Ohne Rückfragen Linux zu empfehlen ist dumm, klar. Aber was soll eine Standartformat sein? Es gibt etliche Bildbearbeitungssoftware unter Windows, .cdr ist kein Standart und welcher „normale Mega-Markt-PC-Käufer“ hat damit Corel Draw oder Photoshop erworben? Mit Bilderbestellungen und Online-Banking dito, es laeuft genauso unter Linux, wenn es aber ein Spezialfeature ist, welches zu installieren ist unter Windows, mag, nein hat Wiz Recht. Aber wohin führt das? Millionen Fliegen können nicht irren, bleibt beim Marktführer „Bild“!

Kostenfreiheit? Ja, das ist natürlich bequem eine vorkonfigurierten PC zu kaufen inklusice OS. Richtig, wer hat schon die Zeit, Interesse und Veranlagung mehr zu wissen, um sich einen leiseren, konservativeren, stromsparenderen und aufrüstbareren PC selbst zusammen stellen zu lassen, wenn nicht gar im Eigenbau und bis zu 3 DVDs voll mit aktuellen Programmpaketen bis zum Abwinken zur steten und legalen Installation bereit zu halten. Die Kostenfreiheit ist trotzdem da. Der Unterschied bei einem gleichwertigen PC oder gar einem PC, der den tatsächlichen Ansprüchen genügt, kann bei 700 EUR Kaufpreis bei einer Kette schnell 300 EUR betragen.

Ansonsten werbt Ihr beide genauso ideologisch für propritäre Software für jedermann, also für die breite Masse, für Manager, Hausfrauen, Kinder, Schüler, Privatmann, noch mehr Manager, sprich für das „Unterschichtenbetriebssystem“ Windows, welches sich durchsetzte, weil es eben für die breite Masse geschrieben wurde. Für die Bild-Zeitung statt Blätter wie SZ, Welt, Zeit, FAZ, WAZ.

Ja, Ihr habt recht, völlig richtig, man kann als Privatanwender damit leben und arbeiten und es auch sicher konfigurieren. Ihr habt recht mit Eurer Kritik an manchem Missionsversuch, Ihr tappt dabei aber in die Falle es gleich zu machen zuzüglich Unwissen, ob bewusst Übertreibung in Unterschlagung oder tatsächlich Unwissen, was unter Linux läuft und was nicht.

Viele Grüsse, Peter

3 „Gefällt mir“

Hallo Christiane,

So gesehen ja, aber ich denke, ich hab Ärger mit XP, weil’s
eine Kopie ist und z. B. keine Updates (oder was in der
Richtung) zugelassen werden. Insofern bin ich natürlich auch
selbst Schuld an meinem unsicheren System. Ich frag mich halt,
ob ich wirklich mir deshalb ein XP kaufen soll. Auch mit
Schülerrabatt ist’s wohl nicht so billig?

Bzgl. der ill. Kopie und der Updates darf ich Dich korrigieren. Auch einer illegalen Kopie stellt Windows bis dato sämtliche sicherheitsrelevanten Updates zur Verfügung, automatisch, wenn man es nur einrichtet bzw. nicht bewusst abstellt.

Man kann XP sicher einrichten und betreiben. Bei Deinen Problemen mit XP und Deinem Bedarf als Privatanwender und Nichtspieler hast Du genauso lange zu tun Dich in Linux einzufinden wie zu lernen, wie man Windows pflegt, Linux würde genauso Deinen Ansprüchen genügen, wäre in jedem Fall sicherer, wäre im Gegensatz zu Deinem jetztigen System legal. Nachteil wäre die eine oder andere Spezialanwendung und Du seltener einen Ratgeber unter Deinen Bekannten finden wirst.

mfg peter

Hallo,

Schön für dich.Und das oben so ausführlich beschriebene
auch.Wäre nur mal gut gewesen,das Ausgangsposting richtig
lesen.

Wäre mal gut gewesen, mein Posting richtig zu lesen, das bezog sich auf die darüber stehende Antwort und bezog sich auch ganz klar in diesem Statement nicht auf diesen konkreten Fall, sondern auf die grundsätzliche Aussage, dass man durch ein kostenloses LINUX einen Preisvorteil hätte. Und dies ist eben regelmäßig nicht der Fall, weil Leute ihr Windows mit dem Rechner geliefert bekommen und es legal einsetzen. Spricht ja überhaupt nichts dagegen, dass es in diesem Fall anders ist.

Kein orginales XP.Sehr wenig Geld.Ein bischen Internet und was
schreiben.Dazu dann kein Drucker oder Scanner vorhanden.

Wenn du dann immer noch so gegen Linux bei ihr als OS wetterst
ist das kein Problem.

Du fühlst dich offenbar in großer LINUX-Verherrlichung angegriffen. Noch einmal: Es ging um grundsätzliches, nicht hinterfragtes Missionarstum. Ich wettere weder gegen LINUX noch gegen ein anderes OS. Es geht einfach nur in Bezug zur entsprechenden Antwort darum, dass man nicht immer wieder gleich pauschal behaupten sollte, dass es eine Universalwaffe geben würde, die jeden glücklich machen würde. Die Rahmenbedingungen für den erfolgreichen LINUX-Einsatz habe ich doch beschrieben. Wenn die Fragestellerin sich darin wiedererkennt spricht doch überhaupt nichts dagegen, dass sie LINUX einsetzt. Deine Herangehensweise ist aber genau die typische Art eines Ideologen: In allem, was auch nur am Rande des Weges steht gleich eine Bedrohung erkennen, sich persönlich angegriffen fühlen und drauf! Nochmal: Ich wettere nicht gegen LINUX (warum auch, ist doch ein gutes OS), sondern gegen die Art und Weise bestimmter Leute es jedem ungefragt und insbesondere ohne die Rahmenbedingungen zu klären als Allheilmittel verkaufen zu wollen.

Der Rest deines Postings sollte damit wohl obsolet sein.

Gruß vom Wiz

1 „Gefällt mir“

Nur momentan benötige ich einfach wieder ein sauberes System
für den ganz normalen Internetalltag.

Und Windows soll es dir verschaffen? Wenn das so einfach wäre, dann
hättest du bereits ein sauberes System.

Die netten Ratschläge
der Linuxbegeisterten waren bestimmt sehr gut gemeint, aber
nach einer Nacht drüber schlafen trau ich mir das tatsächlich
nicht zu.

So wie ich dir auch kein sauberes XP-System zutraue.

Stefan

Hallo,

ich glaube, Du hast da mit dem Falschen gemeckert. Stefen hat
empfohlen, sich entweder mühsam in Linux einzuarbeiten oder
doch besser Windows zu kaufen. Das war ein Statement
gegen Linux. :smile:

ich glaube, Du hast die Einführung meines Postings überlesen :wink: Ich wollte obiges Posting nicht angreifen sondern das was da sehr blumig und nett beschrieben worden ist, noch mal auf einer sachlichen Schiene darzustellen. Dabei habe ich gar nichts gegen LINUX. Und da liegt vermutlich auch der Hauptunterschied zwischen einem Großteil der Windows-Anwender und einem Großteil der LINUX-Anwender. Die Windows-Anwender nutzen ihr OS, ärgern sich mal über die ein oder andere Macke, wollen diese konkreten Probleme lösen und lassen ansonsten jeden nach seiner Fasson glücklich werden. Ein leider deutlicher Anteil der LINUX-Anwender sieht darin so etwas wie eine Religion, stilisiert die Nutzung eines OS ideologisch hoch und meint die ganze Welt missionieren zu müssen. Dabei stellen sie sich dann aber oft ziemlich dumm an, weil sie gar nicht die Rahmenbedingungen klären und keinerlei Interesse daran haben, jemand das für ihn passende OS zu empfehlen, sondern einfach mit vorgefasster Meinung meinen ein Allheilmittel zu besitzen.

Wie schon gesagt, dabei passieren dann eben so Schoten wie die Ablösung der RS/6000 durch „irgendeine LINUX-Büchse“, ohne auch mal nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sich die bislang eingesetzte Individualsoftware wohl kaum mit dem Einlegen einer CD von AIX auf LINUX portieren lassen dürfte.

Gruß vom Wiz

1 „Gefällt mir“

und du dich mit der unvertrauten
Benutzeroberfläche vertraut gemacht hast (4 Wochen wird das
schon dauern),

Das ist interessant. Ich habe vier Minuten gebraucht, um einen
Browser und ein Mailprogramm zu starten - und das halte ich schon für
langsam.

eventuell das Gefühl haben, dass das irgendwie alles viel zu
kompliziert ist,

Zumindest ist es nicht komplizierter als Windows mit seiner Registry
und den Schadsoftwareabwehrprogrammen.

der „Rest“ der Welt sich nicht mehr mit dir

über Computerthemen unterhalten mag und die Idee auf Linux
umzusteigen nicht gerade die beste war

Ich für meinen Teil bin ganz zufrieden, dass mich die PC-Welt mit
ihren „Computerthemen“ zufrieden lässt - es dreht sich ja doch meist
nur um die Frage, ob das WLAN nun kaputt ist oder Viren am Werke
waren.

(wahlweise auch „voll Scheisse“).

Wahlweise.

Dann
kannst du dich damit trösten, dass du ja nun zu einer 0,36 %
„Elite“ gehörst (0,36 % aller Internetnutzer sind mit Linux
unterwegs (Quelle: http://www.winfuture.de/news,26990.html
))

Welch ätzender Spott und eisige Verachtung aus dir sprechen.

Wahlweise Hass.

bei denen zwar tausende schicke Windowsprogramme nicht laufen
(wie z.B. das coole Skype mit Video …)

Ach das coole Skype mit Video läuft nicht? Dass das coole iChat auf
dem Mac schon seit Jahren mit Video läuft, hat dich damals nicht
gestört, als du noch kein Skype mit Video hattest. War dann offenbar
doch nicht so wichtig mit dem Video.

aber der langweilige
komplizierte und gewöhnungsbedürftige Rest ja immerhin e i n i
g e r m a s s e n sicher.

Immerhin muss man sich nicht des Öfteren mit so einem komplizierten
und gewöhnungsbedürftigen Rest wie „das Diskimage zurückspielen“
auseinandersetzen.

Auch an den Satz "Das läuft nicht auf meinem Rechner aber
dafür ist dieser „sicher“ kann man sich gewöhnen.

Auf meinem Mac laufen eine Menge Programme nicht, die man unter
Windows findet, aber nicht wirklich vermisst. Auf einem Linux-System
ist das genauso.

Oder
dir ein „richtiges“ XP besorgen, alle Sicherheitsupdates
regelmässig aktualisieren, AntiVir und Spybot installieren,
dir ne Meinung zu dingens.org bilden, ab und an mal sowas wie
hijackthis; Adaware und Asquared übers System laufen lassen
und ein glücklicher PC-User sein.

Das Rezept lautet also:

  1. ein „richtiges XP“
  2. alle Sicherheitsupdates
  3. Antivir
  4. Spybot
  5. Hijackthis
  6. Adaware
  7. Asquared

Bitte dabei nicht vergessen, diese Dinge auch alle zu beherrschen,
denn von alleine tun die das nicht. Das bedeutet Zeitaufwand, und ich
darf zitieren: „… und du dich mit der unvertrauten
Benutzeroberfläche vertraut gemacht hast (4 Wochen wird das schon
dauern)…“

Dann noch eine Meinung zu Dingens.org bilden. Das wird ein normaler
Anwender nicht schaffen, zumindest nicht ohne einen enormen
Zeitaufwand.

Also entweder Geld reinstecken und einen Mac kaufen, oder aber viel
Zeitaufwand und mit XP weitermachen. Beides ist nicht vorhanden, also
bleibt in meinen Augen nur noch Linux. Es kostet wenig oder nichts
und der Zeitaufwand hält sich in Grenzen. Hier geht es um Surfen mit
Firefox und Mail schreiben und nicht um Kernelmodule kompilieren oder
Skripte schreiben.

Stefan

3 „Gefällt mir“
  1. Wer massive Probleme mit einem modernen Betriebssystem hat,
    wird sie auch mit jedem anderen modernen Betriebssystem haben.

So weit, so richtig.

  1. Schon der
    Privatmann, der mal für den Verein CDR-Dateien, Photoshop, MS
    Publisher (furchtbares Programm, aber es wird nun mal in
    diesen Kreisen gerne eingesetzt), … bearbeiten muss, stößt
    da an Grenzen.

Alle brauchbaren Programme bieten Exportfunktionen in wohldokumentierte Formate an, oder sie gehören nicht zu dieser Gruppe.

Viel der kostenlos verteilten netten kleinen
Dinge für Online-Banking, die Organisation von
Bilderbestellungen bei Online-Fotodiensten, … sind ebenfalls
nur für Windows verfügbar.

Will man das wirklich?
Eines der Hauptprobleme von Windows sehe ich genau darin: Hinz und Kunz veröffentlicht ein eigenes Programm um eine absolute Standardaufgabe zu „lösen“, die zB über ein Webinterface oder mit dem Betriebssystem mitgelieferte Software mindestens ebensogut funktionieren würde. Diese Programme zeichnen sich allzuoft durch wunderschöne Splashscreens, hübsche aber kryptische Userinterfaces, ungefragte Autostarteintragungen und selbst den Fachmann verwundernde Inkompatibilitäten aus.

Irgendwann steht dann das ganze System, weil vor lauter unausgegorenem und undokumentiertem Müll einfach nichts mehr läuft.

Auch unter Windows gilt für mich: Installiert wird nur, was ich zuvor für gut und notwendig befunden habe, nicht was auf irgendeiner CD oder hinter einem Downloadbutton steckt. Bis jetzt bin ich gut mit dieser Maxime gefahren.
Eine Digitalkamera sollte out-of-the-box funktionieren und solange es Bilderbelichter gibt, die brauchbare Webinterfaces bieten muß ich kein obskures Stück Software, das vermutlich ein Ferialpraktikant in VB zusammengeschustert hat auf meinem System installieren.

Professionelle Programme, die es uU nur unter Windows gibt sind ein anderes Problem - aber davon war im OP keine Rede.

  1. D.h. der LINUX-Einsatz ist nicht unbedingt sicherer,
    LINUX wird einfach nur zu einen relativ höheren Anteil von
    erfahreneren Anwendern genutzt.

Naja - das Konzept der Rechtetrennung ist einem standardmäßig installiertem XP-home IMHO immer noch fremd…

Sicher ist in der ganzen Diskussion viel Ideologie im Spiel, aber beileibe nicht nur auf der Seite der Linux-Befürworter. Leute, die beide Systeme gut genug kennen sind rar, und von denen, die einmal eine SUSE ausprobiert haben, nicht damit zurechtgekommen sind und nun meinen Linux sei per se scheisse werden später mindestens 50% zu Anti-Linux Ideologen.

LG
Stuffi

1 „Gefällt mir“

Und täglich grüßt mein Angebot…
Hallo,

Wer sich ausreichend mit
Windows, Mac OS, LINUX, … beschäftigt wird bei korrekter
Einschätzung der Rahmenbedingungen mit dem jeweils passend
gewählten Betriebssystem keine größeren Probleme haben.

Nun, auch für Dich widerhole ich gebetsmühlenartig mein Angebot. Ich habe es schon mehrfach auf solche Postings wie das Deinige gemacht:

Du darfst mir ein Mail-Attachment schicken und ich klicke drauf. In allen hier installierrten Maail-Programmen.

Ich habe hier Linux ohne Virus-Scanner und mit einer Reihe installierter Mail-Programe, die in Punkto Sicherheit in der Default-Konfiguration sind.

Ich betrachte das als DAU-Test, weil das das Vorgehen des unerfahrenen Nutzers gut simuliert. Ich vermute, daß Dir kaum jenand dieses Vorgehen unter Windows anbieren wird. Warum nur?

  1. Die wichtigste Rahmenbedingung für den LINUX-Einsatz ist
    eine vorab zu klärende Frage nach einzusetzenden Programmen
    und einzuhaltenden Standards bei den Datenformaten.

Gut. „Standards“ sind OpenDocument Format, HTML und Open XML. FÜr OpenDocument gibt es wohl mehr Programme unter Linux als unter Windows, für Open XML sieht es dagagen in unbestimmter Zukunft wohl für Windows besser aus.

MS-Word (AKA ‚DOC‘) sind keine Standards. Das nur nebenbei.

Richtig kritisch wird es dann aber
bei SOHO-Anwendern, die Branchenlösungen brauchen oder mit
professionellen Standardanwendungen jenseits von
Office-Lösungen arbeiten. Hier ohne Rückfrage platt LINUX zu
empfehlen ist einfach nur dumm.

Naja, die Fragerin klang nun wirklich nicht so, als wenn sie Branchenlösungen einsetzen will.

  1. Die angeblich ach so dramatische Sicherheitssituation bei
    Windows ist eigentlich eher eine dramatische
    Sicherheitssituation vieler Windows-Anwender, die mit großer
    Naivität vor dem Gerät sitzen. Fakt ist, dass die großen
    Probleme in den seltensten Fällen erfahrene Anwender oder
    professionell betriebene Installationen betreffen.

Siehe mein Angbot oben. Nochmal: ich rede von den Default-Installationen der Mailprograme ohne Virenscanner. Und Du darfst extra eine Schadsoftware für mich bauen. Muß nix raffiniertes sein, wenn es eine Mail mit „Sebastin ist ein Idiot“ verschickt - gerne auch an ein Usenetgateway, damit jeder was von hat - hst Du Deine kleine Herausforderung schon bestanden. Nochmal: ich klicke einfach drauf. Einfach so.

Aufgrund
der Minderheitensituation der LINUX-Installation auf dem
Desktop trauen sich zudem hier kaum die gefährdeten Anfänger
heran.

Meine Eltern trauen sich übrigens sehr wohl an ihren Rechner (Debian Default-Installation). Ja, ich habe ihnen die Kiste eingerichtet.

Die nutzen sie angstfrei.

  1. Sobald der Anteil von LINUX auf dem Desktop im Markt
    steigen sollte, werden auch hier mehr Leute Spaß daran
    bekommen diese Installationen anzugreifen, und sie werden
    damit bei naiven Nutzern genau so viel Erfolg haben wie unter
    Windows oder jedem anderen Betriebssystem.

Nein. Linux kommt aus einem bereich, wo Sicherheit von Anfang an im Konzept „eingabeut“ war: den Mehrbenutzersystemen. Unter Windows ist eben das nachträglich mehr oder weniger glücklich hereingebastelt worden.

Und ich verweise nochmal auf mein Angebot: Dein Programm muß nix Dolles machen. Und ich klicke auf alles. Und ja, ich habe die Default-Konfiguration.

  1. Viele der angeblichen Vorteile einer LINUX-Installation auf
    dem heimischen Desktop sind ideologisch hochstilisiert und
    tatsächlich nicht vorhanden. Die Kostenfreiheit spielt für
    denjenigen, der seinen PC ohnehin mit einem
    Windows-Betriebssystem erworben hat keine Rolle.

Falsch.

Erstens: Unter Linux bekommt man kostenlos Upgrades. Mein alter Rechner ist zu Zeiten von Win 95 gekauft: Welches legale betriebssystem sollte ich mit dem Deiner Meinung nach nutzen?

Zweitens: Mit „Windows“ kann man recht wenig machen. Meistens werden weitere Programme benutzt (Du hast sie oben aufgeführt: Graphikverarbeitung. Textverarbeitung. …) Zumindest von Microsoft gibt es da wenig kostenloses, zumindest wenn man mit dem vielleicht mitgelieferten Works nicht zufrieden ist.

Die
Quelloffenheit nützt dem durchschnittlichen Anwender überhaupt
nichts, da er nicht einmal in der Lage wäre den Quelltext zu
verstehen,

Ich lese in der Regel keinen Quelltext, manchmal ist es aber extrem hilfreich, ihn doch zur Verfügung zu haben.

geschweige denn zu ändern (die Versionsvielfalt
wäre ja unendlich, wenn wirklich jeder an seiner Installation
nach belieben herumschrauben könnte/würde - gute Nacht,

Es gsht eben nicht darum, daß jeder an seinem Quelltext herumschraubt und Inkompatibilitäte einbaut. Daß Inkompatibilitäten auch mit Closed Source bestens funktionieren, demonstriert doch ein großer Softwarehersteller aus den USA blendend…

was
dass an Kompatibilitätsproblemen bedeuten würde). Schon heute
sorgt die Vielfalt der Distributionen, Versionen und
Oberflächen, … zu in der Windows-Welt weitgehend unbekannten
Kompatibilitätsproblemen.

Möglicherweise hast Du - sorry, wenn ich das jetzt so sage - das Konzet nicht verstanden. Ich weiß nicht genau, was für Kompatibilitätsprobleme Du so in Deinem Rundumschlag meinst.

Aber das „Konzept“ unter Windows ist nun mal anders als das unter Linux (und ich finde das unter Linux wesentlich angenehmer).

Es gibt Programme, die eine Windows-ähnliche Instalation unter Linux anbieren (Google Earth, Picasa), funktioniert auch, ich mag das aber nicht.

Man mag sich darüber ärgern, wenn MS
oder Apple einige Zeit bis zur Herausgabe eines bestimmten
Patches brauchen, dort gibt es aber wenigstens die zentrale
Stelle hierfür. Für den ambitionierten LINUX-Semiprofi mag es
toll sein, wenn er in den Tiefen des Usenets kurzfristig von
einem anderen privaten Bastler (über den er nichts weiß, und
der ihm auch eine Backdoor unterschieben könnte) einen Patch
bekommt, auch dies nützt aber dem durchschnittlichen reinen
Anwender nichts.

Wiz, jetzt zeigst Du aber, daß Du wirklich ohne einen Hauch einer Ahnung daherredest. Das ist so wie Du es sagst vollkommener Unsinn und eine Meisterleistung an FUD.

Wie wäre es also mal mit etwas mehr Realitätssinn und etwas
weniger Ideologie? BTW: Schärfstes Beispiel zum Thema in den
letzten Wochen war der Hinweis doch einfach eine nicht mehr zu
startende RS/6000 mit AIX und einer individuellen
Anwendungssoftware durch eine LINUX-Büchse zu ersetzen, ohne
auch nur eine Rückfrage nach der Möglichkeit der Portierung
der Anwendung und der Daten zu stellen.

Naja, das ist natürlich Murx. Ausgesprochener Müll. Wo war das noch?

Gruß,

Sebastian

2 „Gefällt mir“

Hallo,

Und dies ist eben
regelmäßig nicht der Fall, weil Leute ihr Windows mit dem
Rechner geliefert bekommen und es legal einsetzen. Spricht ja
überhaupt nichts dagegen, dass es in diesem Fall anders ist.

„Vermutlich wird mir geraten XP zu kaufen“ klingt nicht so, als hätte sie bereits ein legales Windows.

Sebastian

Bis hierhin stimme ich dir zu.

  1. Viele der angeblichen Vorteile einer LINUX-Installation auf
    dem heimischen Desktop sind ideologisch hochstilisiert und
    tatsächlich nicht vorhanden.

Ich sehe nur zwei Vorteile in einer Linux-Installation.

  1. Sicherheit. Allerdings braucht ein Linux-System genauso viel
    Pflege wie jedes andere System dazu. Natürlich kann man ein Windows-
    System genauso sicher machen, aber das überlassen wir dann mal den
    bereits erfahrenen Anwendern - ich selber traue es mir nicht ohne
    weiteres zu (benutze aber Windows seit 17 Jahren hin und wieder).

Ich halte ein Linux-System für sicherer, wenn es gerade aus der Box
kommt - und seien wir ehrlich: die meisten Anwender nehmen das Zeugs
so, wie es aus der Box kommt und machen nix weiter (gilt für Winnies
und Macies gleichermaßen, aber auch für viele Solaris-, Linux-, AIX-
oder was weiß ich-Installationen).

  1. Datenfreiheit. Hört sich lustig an, ist aber für mich immens
    wichtig: ich traue es MS eiskalt zu, dass ich eines Tages meine
    eigenen Daten nur noch mit ihren Programmen verarbeiten kann -
    teilweise ist das ja schon heute so. Ich möchte aber gerne selber
    Herr über den Verabeitungsweg sein, und MS kann mir den leider nicht
    garantieren.

Wenn du das für ideologisch hochstlisiert hälst, dann wird es wohl so
sein.

Gruß vom Wiz, der übrigens seit Windows 2 genau ein einziges
Mal von einem Virus betroffen war

Gruß vom Stefan, der übrigens seit Windows 2 mehrmals von einem Virus
betroffen war, einmal auf den Disketten des Atari ST, einmal auf
MacOS7 und einmal unter DOS/Win3.1

1 „Gefällt mir“

Den Tipp kenn ich, hab auch nichts dagegen, nur, wenn ich dann
mal jemanden brauch, der mir weiterhilft ist’s noch schwerer
jemanden zu finden.

Du kannst mich jederzeit anrufen. Tag und Nacht. An Feiertagen, auf
Partys und im Urlaub. Egal wann und wo.

Das habe ich auch allen anderen, die auf mein Anraten einen Mac gekauft
haben, angeboten. Gemeldet allerdings hat sich in den letzten fünf
Jahren keiner.

Stefan

Ach, der grosse Experte ist wieder da…
unten findest du deine eigene Texte vom März 2006. Passt irgendwie…

Mit Verlaub,
was ist denn dein Problem ?

Wenn ich deine Antworten hier und weiter unten so lese, drängt sich mir verstärkt der Eindruck auf, du möchtest hier mit deinem Viertelwissen den Eindruck erwecken, du hättest wirklich was zu sagen.
Mein guter (und gutgemeinter)Rat:
Halte dich doch mal (zu aller Nutzen) mit deinen Antworen zurück, solange du dir nicht wirklich sicher bist.

Stefan

Ich meine du wärest im Plauder-Brett (oder einem der anderen Bretter unter „Leute“) sicherlich besser aufgehoben als ausgerechnet bei der „Hardware“, solange dein Wissen nicht fundiert ist und du dich aber trotzdem mit jemandem austauschen möchtest.

Stefan

Das kann ja wohl nicht wahr sein.
Nix für ungut, aber schau doch einfach selber nach und vergleiche deine Antworten selbstkritisch mit denen Anderer.

Wenn du dann immer noch nicht verstanden hast was ich meine, dann kann mans dir sowieso nicht erklären (jedenfalls ich nicht)

Stefan

(der zu derartige Auseinandersetzungen überhaupt keine Lust hat)

Was soll das ?
Was willst du denn gerade, wenn nicht dich profilieren?
Was hast du denn eigentlich mitbekommen ?
Nichts, wie mir scheint.

Die Frau gibt hier reihenweise Kommentare ab obwohl sie von der Sache an sich gar keine Ahnung hat (das schreibt sie selbst!!! und auch noch mehrfach !!! und nicht nur hier!!!) und macht dann auch noch Leute an, die sie zart darauf hinweisen.
Ich muss den ganzen Mist den sie hier verzapft lesen und verschwende damit lediglich meine Zeit, die ich bedeutend lieber in die Lösung echter Hardware-Probleme investieren würde.

Das hat überhaupt nix damit zu tun, dass ich mich hier profilieren möchte.
Es geht mir glatt am Arsch vorbei, ob mich hier einer für nen Mega-Wissenden hält oder nicht.
Mir geht es darum, hier Leuten mit Problemen zu helfen, bei denen ich weiss, dass ich helfen kann.

Barbaras Kommentare hier sind so überflüssig wie ein Kropf und tragen zur Beantwortung der Ausgangsfrage nichts, aber auch gar nichts bei.

Das hier ist nach wie vor das Hardware-Brett und nicht das Plauder-Brett und ich bin verdammt noch mal der Meinung dass Leute die keine Ahnung haben, hier auch nix schreiben sollten.

Kapier das, oder kapiers halt nicht

Gute Besserung
Stefan

Hä ???

unten findest du deine eigene Texte vom März 2006. Passt
irgendwie…

Na du bist ja ein lustiges Kerlchen!

Schon damals hattest du völlig unrecht und nun versuchst dus wieder durch Inhaltsleere (sachbezogen) und dämliche Anmache ähm…was ? zu erreichen ?

Was haben meine Kommentare zu einem Hardwarethema mit diesem Beitrag hier zu tun ??

Brauchst du Hilfe ?

Stefan

Mit Verlaub,
was ist denn dein Problem ?

Wenn ich deine Antworten hier und weiter unten so lese, drängt
sich mir verstärkt der Eindruck auf, du möchtest hier mit
deinem Viertelwissen den Eindruck erwecken, du hättest
wirklich was zu sagen.
Mein guter (und gutgemeinter)Rat:
Halte dich doch mal (zu aller Nutzen) mit deinen Antworen
zurück, solange du dir nicht wirklich sicher bist.

Stefan

Ich meine du wärest im Plauder-Brett (oder einem der anderen
Bretter unter „Leute“) sicherlich besser aufgehoben als
ausgerechnet bei der „Hardware“, solange dein Wissen nicht
fundiert ist und du dich aber trotzdem mit jemandem
austauschen möchtest.

Stefan

Das kann ja wohl nicht wahr sein.
Nix für ungut, aber schau doch einfach selber nach und
vergleiche deine Antworten selbstkritisch mit denen Anderer.

Wenn du dann immer noch nicht verstanden hast was ich meine,
dann kann mans dir sowieso nicht erklären (jedenfalls ich
nicht)

Stefan

(der zu derartige Auseinandersetzungen überhaupt keine Lust
hat)

Was soll das ?
Was willst du denn gerade, wenn nicht dich profilieren?
Was hast du denn eigentlich mitbekommen ?
Nichts, wie mir scheint.

Die Frau gibt hier reihenweise Kommentare ab obwohl sie von
der Sache an sich gar keine Ahnung hat (das schreibt sie
selbst!!! und auch noch mehrfach !!! und nicht nur hier!!!)
und macht dann auch noch Leute an, die sie zart darauf
hinweisen.
Ich muss den ganzen Mist den sie hier verzapft lesen und
verschwende damit lediglich meine Zeit, die ich bedeutend
lieber in die Lösung echter Hardware-Probleme investieren
würde.

Das hat überhaupt nix damit zu tun, dass ich mich hier
profilieren möchte.
Es geht mir glatt am Arsch vorbei, ob mich hier einer für nen
Mega-Wissenden hält oder nicht.
Mir geht es darum, hier Leuten mit Problemen zu helfen, bei
denen ich weiss, dass ich helfen kann.

Barbaras Kommentare hier sind so überflüssig wie ein Kropf und
tragen zur Beantwortung der Ausgangsfrage nichts, aber auch
gar nichts bei.

Das hier ist nach wie vor das Hardware-Brett und nicht das
Plauder-Brett und ich bin verdammt noch mal der Meinung dass
Leute die keine Ahnung haben, hier auch nix schreiben sollten.

Kapier das, oder kapiers halt nicht

Gute Besserung
Stefan

Hallo,

Auch Hallo,

ich will es kurz machen.
Du solltest keine Kommentare oder Aussagen zu Sachen machen wenn
du offensichtlich davon keine Ahnung hast.
Komm wieder und diskutier über Unixoide Betriebssysteme wenn du weißt
wovon du redest oder nur Ansatzweise die Konzepte verstanden hast.

Danke

Norbert

P.S. Zum Ausgangsposting der Fragestellerin ist zu sagen,daß für Internet und Briefe schreiben jede Linux Distribution,selbst in seinen
Default Einstellungen,besser geeignet ist als jedes Windows.

Hi,

Wäre mal gut gewesen, mein Posting richtig zu lesen, das bezog
sich auf die darüber stehende Antwort und bezog sich auch ganz
klar in diesem Statement nicht auf diesen konkreten Fall,
[snip].

Ich stimme Dir zu: Dein Gewaesch hat ueberhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Danke, dass Du das klargestellt hast.

Und dies ist eben
regelmäßig nicht der Fall, weil Leute ihr Windows mit dem
Rechner geliefert bekommen und es legal einsetzen.

Und dabei wollte ich gar keins… Raubritter.

Gruss vom Frank.