Was bringen Gewichte beim Joggen?

Guten Morgen,

ich jogge gerne und regelmäßig, mache aber bis dato keinerlei Kraftsport als Ausgleich, was ich aber gerne ändern möchte. Nachdem ich aber eine Aversion gegen Fitnessstudios habe, bin ich auf folgenden Gedanken gekommen um trotzdem etwas Muskelmasse aufzubauen, zu dem ich gern eure Meinung gehört hätte:

Es gibt ja „Gewichtsbänder“, die man sich um die Arme und Beine schnallen kann - ich kenne den Fachausdruck für diese Dinger nicht, aber ich hoffe, ihr wisst was für Teile ich meine.

Nun, meine Frage: Wenn ich mir jeweils ein solches Gewicht zu ein oder zwei kg auf meine Oberarme schnalle und damit jogge, was passiert dann?

Macht es mich einfach nur schwerer und somit das Laufen schwieriger, quasi so, wie wenn ich bergauf laufen müsste?
Oder aber bewirkt es einen Muskelaufbau in den Oberarmen weil die jetzt mehr Gewicht tragen müssen?

Wenn letzteres der Fall wäre, würd ich mir einfach solche Bänder umschnallen … aber bringt es wirklich den von mir zusammengereimten Effekt?

Vielen Dank für eure Hilfe

Jerry

Hallo,
natürlich werden dadurch Deine Arme und dort insbesondere der Bizeps auf Kraftausdauer getrimmt. Ob es optisch etwas bringt ist allerdings fraglich. Muskelmasse baut man durch Kraftausdauertraining nur sehr bedingt auf.

Gruss
Enno

Moin Jerry,

Lass es lieber sein, bringt nichts, versaut auch den Laufstil.
Wenn Du unbedingt was für die Arme tun willst, dann trainiere das speziell mit Geräten, aber nicht beim Laufen.
Ich persönlich kenne keinen, auch von den recht schnellen,Marathon

Hi Jerry,
durch Gewichtsmanschetten an Hand- bzw. Fußgelenke, weißt du während des Joggens in erste Linie, wie es sich anfühlt, wenn du ein paar Kilos durch zu viel Futtern zugenommen hättest :wink:

Ansonsten bringen die Manschetten beim Laufen mehr Nachteile als Vorteile: die Sehnen und Bänder werden überstrapaziert, die Gelenke mehr belastet - deshalb empfiehlt man ja u.a. auch den Übergewichtigen abzunehmen. Für deine Armmuskulatur ist der Effekt gleich Null.

Kauf dir lieber ein paar Hanteln und mach entsprechende Übungen zu Hause. Aber auch hier bringt es nicht viel, wenn du ein Paar schwere Hanteln nur 10x auf und ab bewegen kannst. Ein Hanteltraining sollte mindestens ca. 15 Minuten dauern.
Ich weiß zwar nicht wie stark du bist, doch empfehle ich dir Hanteln von max. 4 - 5 kg/Stück.
Solltest du an entsprechenden Übungen interssiert sein, kann ich dir auch gern weiter helfen.

Gruß Gabi

Hallo,

Ich weiß zwar nicht wie stark du bist, doch empfehle ich dir
Hanteln von max. 4 - 5 kg/Stück.

na ja der Fragesteller ist ca. 20 und männlich. Ein paar Kilos mehr könnten es dann schon sein. Sinnvoller wäre zu überlegen, ob er statt der Hantelinvestition nicht lieber gleich vernünftige Trainingsbedingungen schafft und den ganzen Körper mit Gewichten trainiert (dicke Arme & schmaler Oberkörper sehen reichlich lächerlich aus).

Gruss
Enno

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Hallo Enno,
da der Fragesteller ja regelmäßig joggt, gehe ich davon aus, dass die Beine ziemlich gut trainiert sind. Außerdem ist es beim Hanteltraining zwangsläufig so, dass die Armmuskeln nicht isoliert trainiert werden können. Rücken-, Brust-, Nacken- und je nach Übung auch die Bauchmuskulatur werden mit gestählt. Deine Besorgnis ist deshalb unbegründet.
Ich erteile regelmäßig Hanteltraining. Spätestens nach 10 Minuten werfen „Neulinge“ die 5 kg-Hanteln in Ecke und nehmen die 3(!) kg-Hanteln. Es kommt also immer a) auf die Übungen an und b) auf die Intensität. Lieber erst einmal mit weniger Gewicht anfangen, bei spürbarem Erfolg kann man sich dann immer noch steigern.

Gruß Gabi

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Hallo,
was soll das für die Optik bringen 10min mit 3kg oder 5kg Bizepscurls zu machen ? Ich wäre sicher nach 2min tot bzw. mein Arm, trainiere einarmige Bizeps-Curls aber oberhalb der 40kg Grenze - also mit Fokus auf Kraft-/Massezuwachs. Sicher kann man mit Kurzhanteln auch andere Übungen absolvieren aber bei den geringen Gewichten wird er keinen nennenswerten optischen Gewinn erzielen. Und das scheint mir ja durchaus sein Ziel zu sein. Wenn er ein bisschen mit Gewichten hampeln will liegt er mit Deinem Vorschlag richtig, ansonsten soll er in ein Fitness-/BB-Studio gehen und mit richtigen Widerstand trainieren.

Gruss
Enno

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Hallo Enno,
bei allem Respekt - Enno - da du mein Training nicht kennst, kannst du dir auch kein Urteil darüber anmaßen (…von wegen „hampeln“).
Wie viele Laien, glaubst auch du, Hanteln seien nur zu Bizeps-Curls erschaffen worden. Der Arm besteht bezüglich seiner Muskulatur nicht nur aus dem biceps brachil.
Wenn dir von Natur aus große schlanke Muskeln mitgegeben wurden, wirst du - egal welches Training du absolvierst - keine kurzen dicken Muskel daraus machen können. Umgekehrt gilt das Gleiche.

Gabi

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Hallo,
bei wie vielen Menschen sind die Muskelfasertypen derart extrem ungleichverteilt ? Unabhängig davon, mag die individuelle Veranlagung ein notwendiges Kriterium zum optisch erkennbaren Muskelaufbau sein aber ohne ein Training, daß diese Veranlagung gezielt fördert, tut sich rein gar nichts. Ich habe selbst einige Sportarten durch (div. Kampfsportarten, Laufen & jetzt Kraftsport) und mein Körperform hat sich jedesmal der Sportart angepaßt.
Ich weiß nicht, welche Übungen im Detail bei Deinem Trainings absolviert werden, Fakt bleibt aber, daß hier mit einer niedriger Intensität (bzgl. der Maximalkraft) über längere Zeit trainiert wird. Und die ist nach aktuellen sportmedizinischen Kenntnisstand nicht optimal um Muskelmasse aufzubauen.

da du mein Training nicht kennst, kannst du dir auch kein Urteil darüber anmaßen (…von wegen „hampeln“).

Natürlich - ich wüßte keine Verrenkung, die man mit 5kg Hanteln machen kann, um einen nennenswerten Muskelreiz zu setzen. Es sei denn man bindet mehrere Hanteln zusammen.

Wie viele Laien, glaubst auch du, Hanteln seien nur zu Bizeps-Curls erschaffen worden

Steht das irgendwo ? BTW welche Qualifikation hast _Du_ ? Bis jetzt lese ich nur Dünnschiss.

Der Arm besteht bezüglich seiner Muskulatur nicht nur aus dem biceps brachil

D.h. biceps brachii oder biceps brachialis.

Wenn dir von Natur aus große schlanke Muskeln mitgegeben wurden, wirst du -
egal welches Training du absolvierst - keine kurzen dicken Muskel daraus
machen können. Umgekehrt gilt das Gleiche.

Und das erkennt man a-priori (neben obigen Kritikpunkten) beim Blick in die Kristallkugel ?

Enno

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Hallo Jerry,

also wenn Du Fitness-Studios nicht magst, was ich durchaus sehr gut verstehen kann, dann könntest Du als Ausgleich vielleicht auch schwimmen. Das schafft für den oberen Körperteil auch einen guten Ausgleich zum Laufen (siehe bspw. Triathleten).

Sonst könntest Du für den Oberkörper und die Arme vielleicht auch „einfache“ Übungen machen, wie Liegestütze, Klimmzüge, Beugestütze… Das könntest Du vielleicht auch in Dein Lauftraining einbauen… Ich habe bspw. eine günstige Laufstrecke durch den Wald. Auf der Hälfte der Strecke bietet sich ein Plätzchen dafür an. Da mach ich dann an frischer Luft und gut erwärmt noch ein bisschen Training für das „Oberteil“, bevor ich mich zum Heimweg aufmache - gefällt mir z. B. auch besser, als ein muffiges Studio.

Dann gäbe es noch das Thera-Band, mit dem auch ganz gut trainieren kann und das man sich auch überall mit hinnehmen kann – ist einfach praktisch. Doch dafür muss man schon ein paar Übungen kennen (sollte man sich mal zeigen lassen), sonst wird es schnell langweilig. Aber man kann damit prima Muskelkater, selbst in den entlegensten Körperstellen, produzieren, obwohl es anfangs so lächerlich wirkt… :wink: Ein echtes „Terror-Band“ *ggg* .

Wenn Du Dir für zu Hause ein paar Kurzhanteln zulegen willst, dann nimm am besten welche, die man aufstocken kann, da kann man das Gewicht gut anpassen. Fange lieber mit leichten Gewichten an und hohen Wiederholungszahlen, dadurch verbessert sich die intramuskuläre Koordination und die muskuläre Ausdauer. Ein besonders großer Massezuwachs wird allerdings dadurch nicht erreicht, was Du vielleicht ja auch gar nicht in größerem Umfange als Läufer möchtest, aber zumindest einen leistungsfähigeren Muskel. Aber der größte Vorteil ist, dass man mit kleinen Gewichten die Übungen sauberer ausführen kann und man Muskeln, Sehnen und Bänder nicht so leicht überlastet. Falls Du dann enormen Spaß daran entwickelst, kannst Du ja immer noch von einem Trainer Deine Übungen und Technik überprüfen lassen und später auf höhere Gewichte und Muskelzuwachs trainieren… Dann hast Du Deinen Muskel darauf schon perfekt vorbereitet.
Vielleicht kannst Du Dir ja auch vorübergehend, also ein paar Wochen, im Studio die Bewegungsabläufe beibringen lassen, um die Übungen ordentlich auszuführen und dann zu Hause allein weiterzumachen. Aber wie gesagt, bei kleinen Gewichten ist auch eine nicht ganz so ordentlich ausgeführte Bewegung nicht so sehr dramatisch, dann wird eben der eigentlich zu trainierende Muskel nicht so isoliert trainiert. Bei Kurzhanteltraining ist das isolierte Training eines Muskels sowieso nicht so genau möglich, wie an speziellen Maschinen.

Diese Armmanschetten halte ich für ein Oberkörper-Training beim Laufen für ziemlich ungeeignet. Da müsstest Du beim Laufen dann schon irgendwelche Übungen gleichzeitig mit den Armen und den Manschetten dran machen. Das stelle ich mir ein bisschen schwierig zu koordinieren vor…
Das höhere Gewicht, was Du damit rumträgst, verbessert sicher noch Deine Kondition und Deine Beinmuskulatur, sicherlich aber am wenigsten die Muskeln an Deinem Oberkörper.

Es gibt sicher viele Möglichkeiten und Du musst natürlich wissen, was Du möchtest, große Muskeln mit hoher Maximalkraft, nicht so große Muskeln mit großer Ausdauerleistung, oder doch nur einen ganz gemäßigten Ausgleich zum Laufen.
Ich kenne ja nicht Deine Laufleistung und Deine Motivation. Aber trotzdem solltest Du überlegen, was Du wirklich willst. Denn mit viel Muskelmasse musst Du auch viel Gewicht beim Laufen tragen und ich habe noch nie einen Bodybuilder Marathon laufen sehen… :wink:

Vielleicht ist ja was dabei, was zu Dir und dem was Du wirklich möchtest passt…
lg nanofussel

If you want big arms …
… don’t train arms ! (Bill Piche)

Servus Gabi, Enno & Jerry !

Muß mich einfach 'mal einmischen.
@ Jerry: Daß zusätzliche Gewichte beim Joggen für Masseaufbau nix bringen, hast Du vermutlich schon herausgelesen. Hierzu ist Gewichtstraining notwendig.
@ Gabi: Da habe ich 2 Fragen: Was meinst Du mit dem Satz: „Ein Hanteltraining sollte mindestens 15 Minuten dauern“ ? Es gibt viele Übungen, die man mit Kurzhanteln durchführen kann (Flachbank, Schränbank, Fliegende, Rudern vorgebeugt, Rudern Schrägbank, Frontdrücken, Arnold-Press, Frontheben, Seitheben, Shrugs, Kickbacks undweißderBäckerwasnochalles). Meinst du damit „ein Hanteltraining“? Dann muß man sich aber ziemlich beeilen. Deshalb die zweite Frage: Wie sieht Dein Training aus, bei dem die Teilnehmer lieber auf leichteres Gewicht wechseln? Würde mich wirklich interessieren (Wauns wüist, auch gerne per Mail). Jedenfalls für mich wirkt das, was Du ge- und beschrieben hast, eher wie ein Training zur Steigerung der Kraftausdauer. Aber ich lasse mich gerne korrigieren.
Wenn dem jedoch so ist, dann hat Enno (wie eigentlich immer in diesem Zusammenhang) Recht und das wird Dir auch jeder erfahrene Bodybuilder / Kraftsportler bestätigen (s.a. Stuart McRobert: Beyond Brawn). Um Masse aufzubauen (was immer Jerry auch mit ‚ein wenig mehr‘ meint), ist es notwendig, den ganzen Körper einer intensiven (= hohes Gewicht mit wenig Wiederholungen) Muskelbelastung auszusetzen. Hierzu wärmstens empfohlen die klassischen Grundübungen (Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, angereichert durch Klimmzüge, Langhantelrudern und Military-Press). Eine positive Kalorien- bzw. Stickstoffbilanz sowie angemessene Regenerationsphasen sorgen dann dafür, daß es zu entsprechender Superkompensation und damit zum Wachstum der gesamten Muskulatur kommt.
Drei Kilo Zuwachs in 4 Monaten bei mieser Ernährung und ungesundem Lebenswandel sind für mich am eigenen Körper Erfahrung satt.

Grüße aus Wien
Helmut

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Hallo Helmut,

ich habe irgendwie den Eindruck, dass wir hier aneinander vorbei reden … Deshalb noch mal kurz eine - hoffentlich richtige - Zusammenfassung von mir:
Jerry joggt gern, er ist weder Bodybuilder noch Kraftsportler und möchte das auch nicht werden. Er möchte lediglich seine Muskelmasse an den Armen „etwas aufbauen“ (ich zitiere wörtlich) und überlegt, sich hierfür 2 kg (!)Gewichtsmanschetten umzulegen; Fitness-Studios lehnt er ab.

Ich riet ihm von den Manschetten ab und empfahl stattdessen ein - wie du richtig erkannt hast - Kraftausdauertraining mit 4 -5 kg Hanteln, was durchaus einen „etwas aufbauenden“ Effekt hat. Ideal wäre für ihn auch ein zusätzliches Boxtraining.
Davon ausgehend, dass Jerry 20 Jahre alt ist, können sich bei ihm eh keine neuen Muskeln mehr bilden, sondern er kann nur mit der bereits vorhandenen Muskelmasse arbeiten und diese bedingt formen. Für sein Lauftraining braucht Jerry einen langen, schnellen Muskel und nicht den langsamen dicken - schaut euch doch mal die Langstreckenläufer an!
Jerry muss sich ganz einfach entscheiden: will er weiterhin Ausdauersport betreiben und nebenbei ein bisschen was für die Arme tun, oder will er mit seinen vorhanden Muskeln auf Zuwachs gehen. Ich hatte sein Anliegen so verstanden, dass er auf jeden Fall das Joggen beibehalten möchte und damit ist m.E. das reine Kraftsporttraining tabu, zumal dieses auch sehr zeitintensiv und quasi eine (sehr anstrengende) Sportart für sich ist, die man nicht nur so „nebenbei“ betreiben sollte.
P.S.:
Zeiteinteilung meiner Hantelstunden: ca. 10 Min. Aufwärmtraining, ca. 40 Min. Kraftausdauertraining (incl. Bein- und Bauchübungen), ca. 10 Min. Dehnen/Relaxation.
… aber die Übung „Weissderbäckerwasnochalles“ kenne ich noch nicht, vielleicht kannst du sie mir mal erklären :wink:?

Gruß Gabi

Hallo Enno,

eigentlich wollte ich ja jetzt den „Dünnschiss“ mit „hirnamputierten Muskelprotz“ kontern, aber: ich hisse die weiße Flagge. Ich habe dich mit meinem Beitrag wahrscheinlich so gekränkt (was ich wirklich nicht wollte), dass du so verärgert reagiert hast.
Ich habe nur den Eindruck, dass du aus Jerry einen Langstrecken laufenden Bodybuilder machen möchtest und die sind meines Wissens eher im Reich der Utopie zu finden. Deshalb empfahl ich ein Kraftausdauertraining.
Also - Kriegsbeil begraben? Wir können ja ruhig unterschiedlicher Meinung sein, aber lass uns die Nettiquette beibehalten. OK?
Be fair - keep cool!

Gabi

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Hi Pantherchen!
Ich kann mich meinen beiden Vorrednern N. und G. nur anchließen und ein Kraftausdauertraining empfehlen.
Ich selbst habe vor ca. 1 Jahr neben dem Joggen mit Schwimmen angefangen - primär Kraul in Rücken- und Bauchlage. Dazu nutze ich einen sogenannten „Pullboy“ den man sich zwischen die Oberschenkel klemmt, damit die Beine „ruhig gestellt“ werden und die Arme die Hauptarbeit übernehmen müssen.
Zudem setze ich im Wasser Handpaddels und Gewichtsgürtel ein. Inzwischen sind Arme und Schultern gut modelliert, und ich bin mit meiner Figur zufrieden.
Mein wasserscheuer Laufkollege hat sich einen Crosstrainer zugelegt, den er im Nu „freihändig“ beherrschte. Jetzt zieht er ihn immer vor den Fernseher, hat so ca. 5 kg Gewichtsmanschetten um die Handgelenke gebunden und macht mit den Armen diverse Kräftigungsübungen, während seine Beine fleißig treten. Auch bei ihm ist inzwischen ein optischer Erfolg sichtbar.
In Anbetracht des zu erwartenden verregneten Sommers verbunden mit matschigen und glitschigen Waldwegen, überlege ich, mir auch so ein Ding nebst Manschetten oder Hanteln zuzulegen.

Gruß
Pegasus

Hmm,

Ich habe nur den Eindruck, dass du aus Jerry einen
Langstrecken laufenden Bodybuilder machen möchtest und die
sind meines Wissens eher im Reich der Utopie zu finden.

In den leichteren BB-Klassen (z.B. Fitnessklasse) ist die Kombination aus extensiven Cardio- und Krafttraining nicht unüblich. Zehnkämpfer wären ein Bsp. aus dem Profisport. Nun ist er vermutlich weder Profisportler, noch hat er Ambitionen irgendwelche Medaillen einzusammeln. Der Vorteil der Kombination Joggen und einem auf Kraft- und Massezuwachs fokusierten Gewichtstrainings ist kurz gefaßt die bessere Kontrolle über die Optik. Man kann leichter den Körperfettgehalt kontrollieren als ein reiner Kraftsportler und man hat eine athletischere Figur als ein Langstreckenläufer. Er hat es selbst in der Hand, wieviel „Muckis“ er aufbauen will.

Gruss
Enno

PS: Selbst ich als jmd. deutlich jenseits des Normalgewichts jogge 3-4mal die Woche - ohne Probleme. Es ist einfach eine Frage, ob man solche Sportarten beim Massezuwachs beibehält und sich der Bewegungsapperat und Herz-/Kreislaufsystem anpassen können.

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Der Interpretation sind keine Grenzen gesetzt
Servus Gabi !

Wie schon im Betreff geschrieben, würde ich weniger von „aneinander vorbeireden“ sprechen, sondern mehr von unterschiedlichen Interpretationen. Wenn jemand wie Jerry schreibt, er mache keinerlei „Kraftsport als Ausgleich, was ich aber gerne ändern möchte“ deute ich das als den Willen, Kraftsport zu betreiben. Ja un’ nu hab’ ich eine ganz bestimmte Vorstellung von Kraftsport. Wenn es dann weiter heißt, es geht ihm darum „etwas Muskelmasse aufzubauen“ (what ever it means), verbinde ich diese beiden Begriffe aufgrund meiner Erfahrung mit diesem Metier und denke mir so für mich hin: „Hm, ein Training hinsichtlich Kraftausdauer wird ihn vermutlich nicht zu seinem Ziel führen:“ Du siehst mehr den Aspekt, die Figur des Langstreckenläufers zu erhalten, nur die Arme etwas „definierter“ erscheinen zu lassen. Nun ja, und jetzt wird Jerry sich aus den vielen Hinweisen das beste herauspicken, und wenn dann eines Tages beim Marathon ein muskelbepackter Fleischberg an mir vorrüberrennt, weiß ich, wer’s ist.
Und jetzt geh’ ich meinen Bäcker fragen, wasdernochallesweiß.

Grüße aus Wien
Helmut

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