Was du nicht willst, was man dir tu

… das füg auch keinem andern zu.

Hi Leute,

genau dieses war mal wieder Thema in Diskussionen.

Gesetzter Fall:
Pärchen hat ständig Zoff. Der eine macht immer
das, was er will. Die Freundin motzt weil sie
sich zurückgesetzt fühlt. Nimmt aber, gezwungener-
maßen sein Verhalten hin.
Irgendwann reicht es ihr, sie dreht den Spieß
um und geht ihrer eigenen Wege. Räumt ihm genauso
viel Platz ein, wie sie vorher von ihm eingeräumt
bekam.
Nun motzt er. Er findet nicht ok, dass sie sein
Verhalten übernommen hat. Sie will nicht die
Beziehung so führen, wie sie vorher war, ist
eher bereit, sich zu trennen. Er kann es nicht
verstehen.

Wie denkt ihr über sie/ihn?
Was würdet ihr ihr raten, was ihm?

*interessiert*
LG
D

Hallo deceem

mir fällt schwer zu glauben, dass der eine immer gerade das Gleiche braucht wie der andere.

Gewiss, man kann einander kurzzeitig aufzeigen, was einem angetan worden ist, indem man die Rollen tauscht.

Nun gibt es aber gewisse Rollen, in denen gewisse Eigenschaften wichtiger sind als in anderen. Ein Bergführer kann nun einmal kurz vor dem Gewitter keine Ratsversammlung abhalten; ein Psychiater darf seinen Patienten nicht in eine Krankengeschichte eintragen, bevor er ihn nicht wenigstens gehört hat; ein Dirigent hat seinem Orchester nun einmal Befehle zu erteilen, auch dann, wenn der erste Klarinettist gerne selber im Leben regieren möchte.

Der langen Rede kurzer Sinn: Gleiches kann man nur mit gleichen Ellen messen, wenn es eine wirklich gleiche Optik hat, und eine Beziehung kann es durchaus mit sich bringen, dass der eine etwas mehr Rechte beanspruchen kann als der andere, sei es, weil auf der einen Seite mehr Lasten zu tragen sind, sei es aus anderen Gründen, welche von Fall zu Fall zu beurteilen sind. Ein Machtkampf ist zwar möglich, aber weder in jedem Falle notwendig noch in jedem Falle indiziert.

Gruss
Mike

grüss dich,

also zum einen glaube ich nicht, dass es viel bringt wenn man sich genauso verhält wie das gegenüber - schon gar nicht wenn man ja unter dem verhalten des gegenübers leidet. als demonstration aus der verzweilfung heraus - aus mangel an ideen in sachen kommunikation und zum zwecke der aussprache oder konfrontation kann ichs nachvollziehen.

(dann wäre aber nun der zeitpunkt da, sich zu besprechen, auszutauschen und neue wege zu finden die für beide ok sind. wieso findet das nicht statt? gings darum nie? - dann stelle ich nämlich die motive in frage - klingt wie rache…nicht sonderlich konstruktiv und äh… beziehungsfördernd. - aber da ich nicht weiss um was es geht, kann ich auch falsch liegen - mangels beispiel von dir)

aber wieso man dann grundlegend so sein will - das tut was man so scheisse fand - das ist doch auch ein stück eine art selbstverstümmelung oder nicht? kann man man selbst bleiben oder verstellt man sich?

ich frage mich, um was geht es denn konkret, gibts zumindest ein beispiel? so total allgemein wie du fragst, wirds schwer eine nicht genauso allgemeine antwort zu geben - würde dir aber kaum viel bringen.

mach doch mal…:wink:

LG
nina

hi deceem,

was ich spontan denke:

über ihn: er ist relativ egoistisch veranlagt und gewohnt, dass sein partner sich ihm anpasst. sein eigenes wohlergehen ist ihm wichtiger, als dasjenige seines partners.

über sie: sie ist (oder war) zuwenig durchsetzungskräftig und nimmt/nahm ihre bedürfnisse ihm zuliebe zurück. mir kommt der typus ‚zänkisches weib‘ in den sinn.

über beide: sie scheinen grundsätzliche verschiedene bedürfnisse zu haben und schafften es nicht, einen kompromiss zu finden, der für beide stimmt.

jetzt hat sie die nase voll und hält ihm den spiegel vor. seine reaktion finde ich eine logische folge seines vorigen verhaltens. nur ein weiterer aspekt seines egoismus.

ihr würde ich raten, konsequent zu sein. entweder er geht auf ihre bedürfnisse ein, oder sie verlässt ihn.

ihm würde ich raten, sein gehirn anzuschalten und darüber nachdenken, dass sein partner auch bedürfnisse hat.

gruss
coco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Daggi,

das hört sich nach einem Machtkampf an und so was geht selten gut aus.
Die beiden sind keine Partner mehr, sondern Gegner geworden.

Eigentlich ist es für erwachsenen Menschen normal dass sie
tun was sie wollen, auch in einer Beziehung.

Wenn sich aber das Verhalten den Einen massiv gegen den Partner richtet, dann ist der einzige Ausweg entweder drüber zu reden und Kompromisse zu schließen, die für beide lebbar sind, oder eben sich zu trennen.

Ich denke dass die Frau eigene Wege geht, nur um ihm was zu zeigen, nicht weil sie sich das wirklich wünscht?

Wenn jeder von den beiden begreift dass es in einer Beziehung ein ICH und ein WIR gibt, dass es geradezu notwendig und sehr wichtig ist auch Freiräume für sich zu haben, eigenständig zu bleiben UND dass es notwendig ist ein WIR zu pflegen (gemeinsamen Interessen nachgehen und Unternehmungen), dann gibt es vielleicht eine Chance.

Ohne Fleiß, kein Preis…

Gruß,
Maja

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo deceem,

eine ideale Beziehung ist getragen sowohl von Toleranz als auch von Solidarität, von Respekt und von Akzeptanz. Akzeptanz ist die grundlegenste Stufe. Hierin scheint bei beiden schon das Problem zu liegen. Sie werden sich dem nur unzureichend bewusst, obwohl jeder dies instinktiv erahnen mag. Es fehlt das Vertrauen in die Beständigkeit der Beziehung und der wechselseitige Respekt. Wenn beide sich dessen bewusst werden könnten und daran interessiert wären, mehr Vertrauen zu zulassen, wäre beiden schon geholfen.

Oft entsteht fehlendes Vertrauen aus Enttäuschungen in der Vergangenheit. Vertrauen setzt daher Verständnis voraus.

guvo

Mahlzeit -

ich habe die anderen Antworten nicht gelesen und würde folgendes sagen:

Generell kann ich nachvollziehen, dass man in so einer Situation den Spieß mal umdreht, aber ebenso generell würd ich davon aber nicht allzu viel erwarten… drüber sprechen, wäre sicherlich sinnvoller und wenn dabei nüscht raus kommt… dann sollte man/frau Konsequenzen ziehen. Vielleicht hat sie genau dies auch unbewusst getan.

SIE hat durch ihr „Spieß-umdrehen“ für meine Begriffe sich von ihm gelöst. Es wäre naiv von ihr gewesen, zu denken, er würde sich dadurch ändern. Also musste sie zumindest annehmen, dass ihr Verhalten auf eine Trennung (durchaus auch von seiner Seite) hinaus laufen könnte.

Ganz laienhaft würde ich also mal vermuten, sie hat sich nach und nach von ihm gelöst und ist jetzt durchaus so weit, auch den letzten Schritt zu tun. Was meiner Meinung nach wohl auch das beste wäre, da ich davon ausgehe, es wäre ihr immer noch wichtig, bei ihm mehr „Raum“ einzunehmen.

Dass ER das nicht verstehen kann, ist klar. SIE hat sich ja über einen längeren Zeitraum mit dem Thema beschäftigt, während sie IHN jetzt vor - nicht ganz - vollendete, für ihn nicht nachvollziehbare Tatsachen stellt.

Ohne zu wissen, wie lange die beiden es bisher miteinander ausgehalten haben, muss ich doch wiedermal verwundert feststellen, dass es offenbar Leute gibt, die zusammen sind, obwohl sie sich irgendwie gar nicht leiden können… warum nur? Das klingt zwar etwas überspitzt… aber was will Frau mit einem Mann, dessen Verhalten ihr derart widerstrebt (und „gezwungen“ wurde sie doch wohl nicht, dies auzuhalten?) und was will Mann mit einer Frau, an der er dauernd rummeckert?

So - und nu les ich mal die anderen Antworten.

Liebe Grüße und schönen TAch noch -
Demenzia

Hallo Daggi,
die beiden sollten erwachsen werden. Sowas ist Kindergarten.
Wenn man nicht in der Lage ist, in einer Partnerschaft zu kommunizieren, sondern solche Spielchen spielt, dann kann man es doch gleich lasssen.
Grüße
Almut

Zwischenbericht-1
Hi ihrs,

ich konnte die Geschichte der beiden über 2 Jahre mitverfolgen.
Sie hatte immer wieder versucht, ihm klarzumachen, was sie will.
Hatte ihre Wünsche immer seinen Wünschen untergeordnet, aber
auch immer wieder deutlich gemacht, dass dies nur ausnahms-
weise sein würde und sie erwarte, dass auch er Rücksicht auf
ihr Bedürfnis nimmt. Er versprach ihr immer wieder, das er
sein Verhalten bald ändern würde, sie solle solange Verständis
für ihn haben, er sei nicht gewohnt, eine feste Beziehung
zu führen.
Sie ist jetzt vor kurzem endgültig so weit gewesen, dass sie
sich von ihm trennte, ging aus, wollte sich neu orientieren.
Sie mag ihn als Kumpel immer noch, will ihn als Partner nicht
zurück. Er kann das nicht verstehen.
Er erwartet von ihr Verständnis, dass er sich nicht „sofort“
ändern könne. Sie sagt sich, wenn er es 2 Jahre nicht schafft,
Kompromisse zu schließen, dann kann niemand von ihr erwarten,
dass sie das noch länger durchzieht.
Mein Fazit war, dass beide zwar Recht haben, was ihr Anspruch
an eine Beziehung angeht, aber eben nicht mit dem des andern
konform ist. Jeder erwartete, dass der andere die eigenen
Bedürfnisse denen des anderen unterordnet.
Er sitzt jetzt zu Hause, fühlt sich elend, macht ihr trotzdem
noch Vorwürfe. Sie genießt das wiedergefühlte Begehrtsein,
die Kompromissbereitschaft anderer.
Sie sagt: er ist ok, wie er ist. Als Kumpel hätte ich auch
sein Verhalten akzpetiert. Er ist nur böse, dass ich sein
Verhalten als Partnerin nicht akzeptieren kann. Er ist es
gewohnt, dass er jederzeit nur seine Interessen wahrnimmt
und keinem Rechenschaft geben braucht bzw er brauchte nie
Kompromisse eingehen.
Sie nahm sein Verhalten eben jahrelang hin. Irgendwann hatte
sie keine Lust mehr, auf sein Bedürfnis nach Entscheidungs-
freiheit Rücksicht zu nehmen. Sie setzte ihm ein Ultimatum,
tat ihm in dieser Zeit gleich. Als er dann anfing zu motzen
war sie weg…

Meines Erachtens haben beide Recht, nur passts halt nicht.

*interessiert-weiterles*

LG
D

hm -
Hi Daggi,

widerspricht dies

Hatte ihre Wünsche immer seinen Wünschen untergeordnet,

nicht dem

auch immer wieder deutlich gemacht, dass dies nur ausnahms-
weise
sein würde und sie erwarte, dass auch er Rücksicht auf
ihr Bedürfnis nimmt.

??? (ja, sie klemmt)…

Ich finde nach wie vor nicht, dass man einem anderen Menschen „vorwerfen“ kann, wie er ist. Irgendwo liebe ich jemanden so wie er ist. Wenn er mir zu Liebe etwas ändert, dann ist das toll - aber ich kann eine Änderung nicht fordern oder gar „erpressen“ und schon gar nicht erwarten.

Meine persönliche Einstellung…

LG
Demenzia

Hallo Maik,
ich versuch mal, dir zu antworten

Hallo deceem
mir fällt schwer zu glauben, dass der eine immer gerade das
Gleiche braucht wie der andere.

davon war nie die Rede.

Gewiss, man kann einander kurzzeitig aufzeigen, was einem
angetan worden ist, indem man die Rollen tauscht.

was sie auch kurzzeitig tat. Aber er merkte halt,
dass er so, wie er es ihr vorlebte, keine Beziehung
führen könnte, wenn sie sich die gleichen Rechte rausnehmen
würde.

Nun gibt es aber gewisse Rollen, in denen gewisse
Eigenschaften wichtiger sind als in anderen. Ein Bergführer
kann nun einmal kurz vor dem Gewitter keine Ratsversammlung
abhalten; ein Psychiater darf seinen Patienten nicht in eine
Krankengeschichte eintragen, bevor er ihn nicht wenigstens
gehört hat; ein Dirigent hat seinem Orchester nun einmal
Befehle zu erteilen, auch dann, wenn der erste Klarinettist
gerne selber im Leben regieren möchte.

Dagegen sag ich auch nix. Dagegen sagt sie auch nix.
Nur hat sie dann für sich entschieden, dass -im übertragenen
Sinn- sich für einen anderen „Vorgesetzten“ entschieden
hätte bzw im Falle von Hobbie eingesehen hätte, dass ihr
das nix bringt.

Der langen Rede kurzer Sinn: Gleiches kann man nur mit
gleichen Ellen messen, wenn es eine wirklich gleiche Optik
hat, und eine Beziehung kann es durchaus mit sich bringen,
dass der eine etwas mehr Rechte beanspruchen kann als der
andere, sei es, weil auf der einen Seite mehr Lasten zu tragen
sind, sei es aus anderen Gründen, welche von Fall zu Fall zu
beurteilen sind. Ein Machtkampf ist zwar möglich, aber weder
in jedem Falle notwendig noch in jedem Falle indiziert.

beruflich mag das sein. Da er keine Kinder hat bzw nicht
verheiratet ist, sieht sie nicht ein, dass sie auf alles
und jeden Rücksicht nehmen soll, wenn er denkt, dass es
wichtiger ist (Freunde/Hobbies gehen vor; erst danach, wenn
mal Zeit ist, ist sie dran und dann erwartet er, dass sie
sich Zeit nimmt).

Gruss

retour

Mike

D

Hi Demenzia,

Hi Daggi,
Ich finde nach wie vor nicht, dass man einem anderen Menschen
„vorwerfen“ kann, wie er ist. Irgendwo liebe ich jemanden so
wie er ist. Wenn er mir zu Liebe etwas ändert, dann ist das
toll - aber ich kann eine Änderung nicht fordern oder gar
„erpressen“ und schon gar nicht erwarten.

eben, genau deshalb ging sie. Weil sie nicht mehr wollte,
dass er sich ändert. Aber sie auch nichtmehr ihm zuliebe
auf etwas verzichten wollte, was sie braucht (ihm reicht wohl
eine Fernbeziehung mit 4 Tage Kontakt im Monat, sie will
nen Partner öfter bei sich haben. Er wollte sein Recht,
seine Termine so zu verplanen, wie er wollte und sie dann
nicht dabei haben; sie wollte, dass er auch Rücksicht darauf
nimmt, dass sie auch mal Mitspracherecht hat und sich nicht
immer nach seinem -privaten- Terminplan richten muss).

Meine persönliche Einstellung…

ich widersprech dir ja nicht. Ich hätte dem Typ schon längst
den Laufpass gegeben. Sie wollte ihn nicht verliern. Irgenwann
war sie so fertig dass selbst sie einsah, dass es so nicht
geht und ihr die Streiterei und Nachgeberei nicht gut tat.
Sie ging dann halt. Meinte, wenns mit dem nicht klappt,
vielleicht komm ich mit nem andern auf nen gemeinsamen
Nenner. Er wirft ihr jetzt vor, dass sie fremdging (was definitiv
nicht war, weil sie nen Schlussstrich gezogen hatte) und keine
Rücksicht auf sein Bedürfnis nach persönlichem Freiraum hätte.
Sie ging, weil sie ganz einfach nicht mehr kämpfen wollte
aber ihn auch nicht mehr bedrängen wollte, dass er sich bzw
seine Einstellung ändern möge. Er kann jetzt genau das machen,
was er immer tat. Nur ist sie halt nicht mehr in seiner Rechnung,
was ihm halt auch nicht passt.

LG

retour

Demenzia

D

Hallo,

das kann ich gar nicht nachvollziehen. Nach meiner Erfahrung machen Frauen sowieso, was sie wollen. Demzufolge ist jegliches Bemühen zwecklos.
Mein erster Satz in ner neuen Beziehung: erwarte nichts von mir!
Wetten, dass diese so am besten klappt?

Grüsse

Rehi Nina,

grüss dich,

ja, war etwas verwirrend.
Es gab zahllose Gespräche. Dann kam das Demonstriern. Dann
sein Gemotze. Dann war sie weg. Erst dann wollte er Kompro-
misse eingehen. Sie sagte, es ist zu spät. Bleib wie du
bist, du bist ok, aber für mich der falsche.

LG
nina

rehi Coco,
ja, das mit dem zänkischen Weib kam, als sie mit ner
Freundin mal die Beziehung durchspielte. Sie wollte das
nicht werden. Mit ein Grund damals, zu gehen.
LG
D

Rehi Maja,

Hallo Daggi,

denkst wie ich über die Sache.

Ich denke dass die Frau eigene Wege geht, nur um ihm was zu
zeigen, nicht weil sie sich das wirklich wünscht?

sie probierte aus, wie das ist, gebunden und trotzdem frei
zu sein. Als er das nicht akzeptieren wollte, ging sie.
Redeversuche ihrerseits gabs schon monatelang vorher.
Ihrer Meinung nach gabs kaum ein „Wir“. Jeder tat, was
er wollte bzw er wollte es so. Ihr war das „wir“ zuwenig
gelebt.

Gruß,

retour

Maja

D

du armer wurm (o.w.t.)
.

rehi guvo,

Hallo deceem,
Oft entsteht fehlendes Vertrauen aus Enttäuschungen in der
Vergangenheit. Vertrauen setzt daher Verständnis voraus.

Eben, oder wie sie in letzter Zeit singt:
„Mach, was du willst, aber nicht mit mir…“

guvo

D

.)

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rehi Demenzia,

Mahlzeit -
Generell kann ich nachvollziehen, dass man in so einer
Situation den Spieß mal umdreht, aber ebenso generell würd ich
davon aber nicht allzu viel erwarten… drüber sprechen, wäre
sicherlich sinnvoller und wenn dabei nüscht raus kommt… dann
sollte man/frau Konsequenzen ziehen. Vielleicht hat sie genau
dies auch unbewusst getan.
SIE hat durch ihr „Spieß-umdrehen“ für meine Begriffe sich von
ihm gelöst. Es wäre naiv von ihr gewesen, zu denken, er würde
sich dadurch ändern. Also musste sie zumindest annehmen, dass
ihr Verhalten auf eine Trennung (durchaus auch von seiner
Seite) hinaus laufen könnte.

sie war sich im klaren darüber, dass er sich aufregen würde,
aber es war ihr -im nachhinein betrachtet- damals schon egal
obs knallt oder nicht.

Ganz laienhaft würde ich also mal vermuten, sie hat sich nach
und nach von ihm gelöst und ist jetzt durchaus so weit, auch
den letzten Schritt zu tun. Was meiner Meinung nach wohl auch
das beste wäre, da ich davon ausgehe, es wäre ihr immer noch
wichtig, bei ihm mehr „Raum“ einzunehmen.

Sie sagt jetzt auch, dass es die richtige Entscheidung war,
zu gehen. Er kann es nicht nachvollziehen…

Dass ER das nicht verstehen kann, ist klar. SIE hat sich ja
über einen längeren Zeitraum mit dem Thema beschäftigt,
während sie IHN jetzt vor - nicht ganz - vollendete, für ihn
nicht nachvollziehbare Tatsachen stellt.

Sie ist bereit, mit ihm zu reden, aber ist im Moment nicht
bereit zurückzukommen bzw sonstwie Kompromisse einzugehen,
was ihn angeht.

Ohne zu wissen, wie lange die beiden es bisher miteinander
ausgehalten haben, muss ich doch wiedermal verwundert
feststellen, dass es offenbar Leute gibt, die zusammen sind,
obwohl sie sich irgendwie gar nicht leiden können… warum
nur? Das klingt zwar etwas überspitzt… aber was will Frau
mit einem Mann, dessen Verhalten ihr derart widerstrebt (und
„gezwungen“ wurde sie doch wohl nicht, dies auzuhalten?) und
was will Mann mit einer Frau, an der er dauernd rummeckert?

wie ich schon sagte: es geht nicht mit und es geht nicht ohne
den andern. „gezwungen“ fühlte sie sich, weil sie ihn ansonsten
schon viel früher verloren hätte. Lange fühlte sie sich mies,
ihr gehts jetzt -gefühlsmäßig- sehr gut. Er leidet jetzt.

So - und nu les ich mal die anderen Antworten.

darfst gern noch mitreden. Ich les dich zu gern.
*sfg* würde dich gern mal mit der Dame auf Tour schicken,
ich glaube, du würdest ihrem gefühlsmäßigen Höhenflug noch
mehr Auftrieb geben.

Liebe Grüße und schönen TAch noch -

danke, dir auch

Demenzia

D