Guten Tag
Nun ich denke es ist zeit sich mal mit der Religion anders zu beschäftigen. Und zwar auf die Richtigkeit zu prüfen. Mit den Heutigen Wissen was wir besitzen, hat die Religion keine Konstante. Die Sachlage ist jetzt anders als vor Jahrhunderte von Jahren. Es kann nicht sein und sollte doch verhindert werden, die Menschen weiter in dir Irre zu führen. Es muss doch jeden einleuchten das Glauben an Gott oder Götter älter ist als die heutigen letzten Religionen es würde in der Antike schon praktiziert.
Deswegen schon allein hat es an Glaubwürdigkeit verloren das die Herren Moses Jesus oder Mohamet im Namen eines Gottes sprachen, wir wollen doch nicht die andren Tausend vergessen die schon vor ihrer zeit von sich behauptet haben mit ein Gott verfand zu schein oder von ihn irgendwelche Botschaften bekommen zu haben. Ein gutes Beispiel wären die Ägypter, Römer, Griechen, Makedonier und noch so viele andren auf allen Kontinente.
Ich verweise drauf das die Menschen sich früher durch ihr Unwissen leichter leiten lassen haben. Aber wir wissen doch das früher die Phantasie des Menschen Intensiver war wir können es ja auch an der Hexenverfolgung sehr gut sehen oder an die ganzen Menschenopfer die in andren Religionen Praktiziert würden. Damit will ich zu aus druck bringen das die Menschen früher an Dämonen Hexen Drachen und ach wie viel verschiedene Götterkulte es schon gab und so weiter intensiv geglaubt haben. Und bedenken wir das die Religionsgesichten schon viel älter waren und die Phantasie noch ausgeprägter war. Nun es sagen viele lass doch den Menschen ihr glauben, aber diese Einstellung wäre falsch. Mann muss doch die Menschen auf die Fehler verweisen, stellen sie sich doch vor man hätte die Menschen nicht darauf verwiesen das es falsch ist an hexen zu glauben, dann hätten wir heute noch Hexenverbrennung.
Das schlimme ist noch das man Menschen die es verstanden haben das die Religion nicht wahr sein kann als Menschen bezeichnet die auf den Falschen weg sind. Oder versucht auf ihn einzureden doch es gibt ein Gott und ihn dann noch zu sagen wie dieser angebliche Gott denkt. Schon alleine da muss man doch merken wie gelogen es doch ist.
Man kann doch nicht an Schulen den Kindern so ein Märchen bei bringen. Und wenn dann sollte man doch auch die Wiedersprüche im Unterricht erwähnen.
Gott so wir er erwähnt wird ist eine Sache die nicht beweisbar ist und zu sagen es stände doch alles in den Bücher die sogenannten Heiligen Bücher. Nun wissen sie auf wie vielen Rollen oder Schriften angebliche Religionen niedergelegt worden sind. Wie können sie also sagen die Götter der Griechen Ägypter oder Römer waren falsch. Weil genau so falsch ist auch ihr Gott. Und vergessen sie nicht das sie früher genau so ein Kult aufgebaut hatten um ihre Götter genau so verbissen dran geglaubt haben wie die heutigen Gläubigen. Die hätten auch vielleicht genau so reagiert als die meisten heute wenn man die aufklären wollte.
Und ich persönlich werde genau so drum kämpfen die Menschen darüber aufzuklären wie die Religion versucht ihre Lugen zu verbreiten. Bloß mit den unterschied das ich versuche denn Menschen die Augen so zu öffnen das sie es von allein verstehen und nachvollziehen können. Was man ja von der Religion nicht behauten kann das man es Nachvollziehen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri
Hallo,
als Atheist finde ich es garnicht so schlecht, das die Menschen an irgendetwas glauben. Dabei ist es mir egal was es ist, hauptsache es gibt etwas, das den Menschen hilft ihre Krisen zu bestehen. Manche schaffen es eben halt nur mit Gott. Na und? Die paar Lügen um dieses ganze Märchen (sorry, nur meine Ansicht) tut doch keinem Weh, zumindest heutzutage nicht mehr.
Also lass den Gläubigen ihren Glauben, auch du wirst irgendwas haben, an das du glaubst.
Gruß
roland
Hai, Hicham,
ich schwanke ja: zwischen Bewunderung wegen Deiner Hartnäckigkeit und Entsetzen über Deine Sturheit - aber ich versuch trotzdem mal, Dir aus der Zwickmühle zu helfen:
Wahrheit
Du versuchst die ganze Zeit, ein naturwissenschaftliches Denken auf den Glauben anzuwenden. Das kann aber überhaupt nicht klappen. In der Naturwissenschaft gibt es keine Wahrheit! Es gibt Thesen, Theorien, Fakten und Beweise. Man kann all das falsifizieren, indem man eine mittels der These oder Theorie aufgestellte Behauptung als Fakt widerlegt, oder verifizieren, indem man eine Behauptung belegt. Aber damit wird keine Wahrheit postuliert, denn im Hintergrund steht bei aller Wissenschaft immer ein unausgesprochenes „…soweit wir das mit unserem aktuellen Wissenstand sagen können…“
Wahrheit hat aber einen Absolutheitsanspruch und damit wird sie zur philosophischen oder eben zur Glaubensfrage. Wenn Wahrheit aber eine Glaubensfrage ist, dann ist alles wahr, woran auch nur eine einzige Person glaubt. Und damit ist Gott wahr, jeder Gott, solange er (oder sie, oder es) mindestens einen Gläubigen hat.
Das Problem ist hier zum großen Teil die Sprache. Die NaWis (Naturwissenschaftler) und die Gläubigen benutzen die selben Worte. Gläubige sprechen z.B. oft davon, daß sie den Beweis für Gott haben, meinen damit aber etwas ganz anderes, als ein NaWi versteht. Sie haben kein Faktum gefunden, das Gott unabhängig belegt, sie haben ihn erlebt. „Beweis“ wird also einmal als vom Beobachter unabhängiges, jederzeit wiederholbares Experiment verstanden und einmal als überzeugendes Erlebnis. Hätten wir für dieses Wort zwei präzisere (und auch noch für einige andere), gäbe es mit Sicherheit weniger Probleme - zumindest hier im Board…
Wenn Du also sagst „Gott ist nicht wahr, weil er nicht naturwissenschaftlich bewiesen ist“, dann ist das, genaugenommen, sinnloses Kauderwelsch. Das ist ungefähr, als würdest Du sagen „Das ist weder rot noch grün, sondern heiß“
Und dann kommt noch etwas verschärfend hinzu: es gibt weder NaWis noch Gläubige in Reinform. Jeder Naturwissenschaftler, und sei er noch so fern jeder Religion und jeden offensichtlichen Glaubens, glaubt doch an irgendetwas, hat in seinem Kopf irgendetwas, was er einfach als Wahrheit ansieht. Niemand kann alles, was er weiß, auch tatsächlich beweisen (z.B. glaube ich an Australien…). Und jeder Gläubige, und wenn er noch so gläubig ist, hat Dinge die er nicht einfach glaubt.
Auch Du glaubst. Du glaubst nämlich, daß Gott nicht existiert. Das kannst Du aber genausowenig naturwissenschaftlich beweisen, wie ein Gläubiger seine Existenz naturwissenschaftlich beweisen kann - es ist Dein Glaube!
Religion
Religion ist organisierter Glaube, d.h. die Summe aus den Gläubigen, den Teilen ihres individuellen Glaubens, in dem sie übereinstimmen, den Lebensregeln, den Ritualen und einem oder mehrere Götter. Und ja, Du hast Recht, in so fern sind alle Religionen aller Menschen und Zeiten gleich.
Und mit Religionen ist es nicht anders, als mit anderen Gruppen von Menschen (z.B. Völkern, oder Cliquen) auch: es besteht die Möglichkeit, daß solche Gruppen von Einzelnen oder kleinen Seilschaften mißbraucht werden. Mißbraucht für Taten, die weder den eigentlichen Zielen der Gruppe, noch denen des größten Teils der Angehörigen dieser Gruppe entspricht. Eine Ausbildung in wissenschaftlicher Denkungsweise erschwert es zwar, aber macht solchen Mißbrauch nicht unmöglich.
Aber weder die Tatsache, daß es schon immer und beinahe überall Religion gab, noch, daß im Namen der verschiedensten Religionen übelste Greueltaten verrichtet wurden, ja nicht mal, daß es der Inhalt einiger Religionen ist, Greultaten zu begehen, läßt irgendeinen Schluß über die (philosophische) Wahrheit des Glaubens, oder gar die (naturwissenschaftliche) Existenz eines oder mehrerer Götter zu.
Gruß
Sibylle
Hallo
Nun du sagst lass den Menschen ihren glauben, nun sie können glauben an das was sie wollen aber müssen doch der Wahrheit ins Auge sehen.
Wenn einer glauben will dann soll er es für sich tun und nicht es versuchen weiter zu verbreiten und das ist der springende Punkt nicht Menschen die wissen das es falsch ist als fehlgeleitet ansehen, denn der fehler im denken ist nicht bei mir sondern bei der Religion. Was ich gar nicht verstehe ist warum muss man an was glauben den selbst du sagst zu mir ich würde bestimmt auch an was glauben. Nun ich sehe mehr nachteile an Religion als ihre Vorteile.
Und habe ich nicht das selbe recht wie ein Religiöser von mir verlangst du das ich sie doch lassen soll. Sie dürfen die Unwahrheit verbreiten aber ich soll schweigen damit ich sie nicht bei ihren Werk störe. Nein
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri
Hallo, Hicham
aber müssen doch der Wahrheit ins Auge sehen.
Welcher Wahrheit; und vor allem: wessen Wahrheit?
Gerade im Bereich der Weltanschauung ist eine objektive Wahrheit eine Illusion.
Wenn einer glauben will dann soll er es für sich tun und nicht
es versuchen weiter zu verbreiten und das ist der springende
Punkt
Was soll ich im Lichte dieser Äußerung von deinem nun schon über Monate geführten Feldzug gegen Religionen aller Couleur halten?
Denn ganz unübersehbar betreibst Du doch hier genau das Gleiche, was du den Religionen vorwirfst.
Eckard
Hallo
Das will ich auch nicht bestreiten das ich zur Zeit das Gleiche mach, aber ich sehe das aus einen andren Blickfeld. Denn ich versuche nicht etwas zu verbreiten sonder beschäftige mich mit dem was verbreitet würde und wird.
Das ist was andres. Und ich sehe nicht eine oder halte es für nicht zumutbar das man weiter die Illusion weiter gibt besser gesagt die Lüge
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri
Nun ich will gerne mal eine frage stellen die gegen eine These spricht die mit Religion zutun hat spricht. Nun man sagt wenn man sich nach der Religion hält man ins Paradies kommt. Findet ihr es nicht merkwürdig das es doch eine Welt gibt die Gott angeblicher erschaffen haben soll in den es Kein unrecht gibt warum hat er es denn nicht sofort in dieser gemacht.
Es stellt sich auch die Frage und da Zitiere ich mal Wolfgang von Goethe „ Es ist erbärmlich anzusehen, wie die Menschen nach Wunder schnappen, um nur in ihrem Unsinn und Albernheiten beharren zu dürfen und sich gegen die Obermacht des Menschenverstandes und der Vernunft weheren zu können“
Und damit ein guten Nacht bis Morgen
Hicham Bekouri
Hallo,
Denn ich versuche nicht etwas zu verbreiten sonder beschäftige
mich mit dem was verbreitet würde und wird.
Das ist was andres. Und ich sehe nicht eine oder halte es für
nicht zumutbar das man weiter die Illusion weiter gibt besser
gesagt die Lüge
denkst du nicht, das die Menschen sich heutzutage ein eigenens Bild machen können?
Glaubst du, sie nennen immer noch irgendwelchen Trugbildern hinterher?
Nein, sie wollen ihren Glauben bewahren, weil es ihnen irgendwas nützt.
Gruß
roland
ungefähr so isses. ( fast off)
In der Naturwissenschaft gibt es keine
Wahrheit! Es gibt Thesen, Theorien, Fakten und Beweise. Man
kann all das falsifizieren, indem man eine mittels der These
oder Theorie aufgestellte Behauptung als Fakt widerlegt, oder
verifizieren, indem man eine Behauptung belegt. Aber damit
wird keine Wahrheit postuliert
…für manche ist dies schwer nachzuvollziehen, insbesondere eben
weil es keine objektive wahrheit gibt, die manche gern für sich in
anspruch nehmen würden.
es tut immer so gut, subjektives empfinden mit objektiver weltsicht
gleichzusetzen oder zu verwechseln. das erleichtert auch die
sinnfrage.
die resultierenden scharmützel erleben wir im kleinen hier ständig.
nun ja,
gruß,
frank
Hallo Sybille,
Wahrheit
Du versuchst die ganze Zeit, ein naturwissenschaftliches
Denken auf den Glauben anzuwenden. Das kann aber überhaupt
nicht klappen. In der Naturwissenschaft gibt es keine
Wahrheit!
Hier irren Sie Sybille. Es gibt Wahrheit, man kann nur nie sicher sein, dass man die Wahrheit auch erkannt hat, in den Händen hält. Der Unterschied mag marginal erscheinen, aber er hat große Konsequenzen. Gäbe es keine Wahrheit, könnte man sich ihr auch nicht annähern beispielsweise. Alle Gerichtsurteile müßte man im Nachhinein aufheben … denn es gibt ja keine Wahrheit. Verleugnet man die Wahrheit … verleugnet man die Realität.
Es gibt Thesen, Theorien, Fakten und Beweise. Man
kann all das falsifizieren, indem man eine mittels der These
oder Theorie aufgestellte Behauptung als Fakt widerlegt, oder
verifizieren, indem man eine Behauptung belegt. Aber damit
wird keine Wahrheit postuliert, denn im Hintergrund steht bei
aller Wissenschaft immer ein unausgesprochenes „…soweit wir
das mit unserem aktuellen Wissenstand sagen können…“
Das ist nur die halbe Wahrheit Sybille. Richtig ist, dass man eine Theorie nicht beweisen kann.
Aber man kann beweisen, daß eine Theorie falsch ist. Man kann eine Theorie falsifizieren. Verifizieren kann man eine Theorie nicht, aber falsifizieren kann man sie.
Wahrheit hat aber einen Absolutheitsanspruch und damit wird
sie zur philosophischen oder eben zur Glaubensfrage.
Siehe oben … auch die Naturwissenschaften haben bezüglich der Wahrheit den gleichen Absolutheitsanspruch : Es gibt die Wahrheit.
Wenn Wahrheit aber eine Glaubensfrage ist, dann ist alles wahr,
woran auch nur eine einzige Person glaubt.
Das kann nicht sein … das darf nicht sein … damit hätte ein jeder das Recht alles zu tun um … was er für richtig hält, denn er wäre ja im Besitz der Wahrheit.
Was für Verrücktheiten dabei rauskommen … ist (auch aus diversen Kriegen) hinlänglich bekannt … es sei nur dran erinnert, dass ein ganzes Volk die Aussage ‚Juden seien Untermenschen‘ für wahr hielt.
Wenn Du also sagst „Gott ist nicht wahr, weil er nicht
naturwissenschaftlich bewiesen ist“, dann ist das,
genaugenommen, sinnloses Kauderwelsch.
Richtig … denn die Sache mit dem Beweisen geht sowieso nicht.
Auch Du glaubst. Du glaubst nämlich, daß Gott nicht existiert.
Das kannst Du aber genausowenig naturwissenschaftlich
beweisen, wie ein Gläubiger seine Existenz
naturwissenschaftlich beweisen kann - es ist Dein Glaube!
Ebenfalls richtig.
***************************
Wenn wir aber einen Weg haben Unwahrheit zu erkennen … und den haben wir seit der Philosoph Popper den kritischen Rationalismus formulierte, können wir natürlich, auch über die Naturwissenschaften hinaus, vorläufig Wahres von Unwahrem trennen. Und da kann ich überhaupt nicht sehen, sofern muß ich Hicham Bekouri teilweise Recht geben, dass man Religionen davon ausnimmt.
Man glaubt ja nicht nur an Gott … zu einem Glauben, einer Religion gehören viele ganz konkrete und nachprüfbare Angaben über die Wirklichkeit dazu. Nach jüdischen Kalender schreiben wir beispielsweise heuer das Jahr 5768 … weil im Jahre 0 Gott die Welt erschuf … Christen und Muslime glauben das Gleiche.
Diese Aussage steht aber in Widerspruch zu allem was wir kennen.
So gibt es unglaublich viele Fakten die im völligen Widerspruch zu den Religionen stehen. Sieht man mal vom lieben Gott ab, ist doch damit der eigentliche Religionsinhalt aber eindeutig falsifiziert worden … denn was bleibt von einer Religion schon noch übrig … striche man eiligst all die Aussagen heraus, die im eklatanten Widerspruch zur Wirklichkeit stehen.
Reduziert man aber Gott auf ein Wesen … welches den Urknall bewirkte und alles so wunderbar berechnete, dass auf einem Staubkörnchen 13 Milliarden Jahre später der Mensch schließlich aus dem Affen enstand … was bleibt dann von der Religion … vom Gott des alten Testaments noch übrig ? Nichts … denn der war ein sehr persönlicher, ein sehr menschenzugewandter Gott … der dauernd zu den Menschen sprach.
Wahrheit
Hallo Bell,
Aber man kann beweisen, daß eine Theorie falsch ist. Man kann
eine Theorie falsifizieren. Verifizieren kann man eine Theorie
nicht, aber falsifizieren kann man sie.
ganz recht
Man glaubt ja nicht nur an Gott … zu einem Glauben, einer
Religion gehören viele ganz konkrete und nachprüfbare Angaben
über die Wirklichkeit dazu. Nach jüdischen Kalender schreiben
wir beispielsweise heuer das Jahr 5768 … weil im Jahre 0
Gott die Welt erschuf … Christen und Muslime glauben das
Gleiche.
Ich bin Christ, ich glaube, dass Gott das Universum und auch den Menschen erschaffen hat, ich bin also Kreationist.
Aber dass Gott die Welt vor 5768 Jahren erschaffen haben soll, glaube ich nicht!
Damit wäre Deine Theorie falsifiziert 
Diese Aussage steht aber in Widerspruch zu allem was wir
kennen.
Und welche „Wahrheit“ kennst Du?
Gruss Harald
Hai, Hicham,
Nun man sagt wenn
man sich nach der Religion hält man ins Paradies kommt. Findet
ihr es nicht merkwürdig das es doch eine Welt gibt die Gott
angeblicher erschaffen haben soll in den es Kein unrecht gibt
warum hat er es denn nicht sofort in dieser gemacht.
Du machst schon wieder den gleichen Fehler; das Paradies ist ein Glaubensinhalt. Du kannst einen Gläubigen die Frage stellen, warum er (oder sie) persönlich an das Paradies glaubt, was nach seinem Glauben der Sinn dieser realen Welt ist - Du kannst auf diese Konstruktion aber keine naturwissenschaftlicher Logik anwenden und einen Glauben mit wissenschaftlicher Logik widerlegen, geht überhaupt nicht.
Eine der Grundregeln der Wissenschaft ist es, daß Beweise völlig unabhängig vom Glauben sein müssen - eine der Grundregeln der Religionen ist es, zu glauben.
Ich versuchs mal nochmal mit einem Vergleich: jemand sagt „Das Bildnis der Mona Lisa ist schön“ und Du schleppst Waage, Lineal und Microskop an, um diese Aussage zu widerlegen. Was immer Du ausmisst, und wiegst und untersuchst, wie immer Deine Ergebnisse aussehen, der andere lässt sich einfach nicht davon abbringen, daß das Bild schön ist - „Das Bild wiegt nur 1,358 kg“ „Aber es ist schön“ „Das sind folgende chemische Stoffe…“ „Aber schön“ …
Und so ist es auch mit Glauben: man kann ihn nicht messen oder wiegen, er passt nicht in ein Reagenzglas und auch nicht unters Microskop. Du benutzt einfach untaugliche Werkzeuge.
Es stellt sich auch die Frage und da Zitiere ich mal Wolfgang
von Goethe „ Es ist erbärmlich anzusehen, wie die Menschen
nach Wunder schnappen, um nur in ihrem Unsinn und Albernheiten
beharren zu dürfen und sich gegen die Obermacht des
Menschenverstandes und der Vernunft weheren zu können“
Ja, ja, Goethe konnte schon gut Sprüche klopfen
Gruß
Sibylle
Hai, Bell,
Hier irren Sie Sybille.
Huch - wieso werd ich denn plötzlich gesiezt?
Es gibt Wahrheit,
*giggel* schreib das mal ins Philosophie-Brett - Du wirst staunen…
man kann nur nie
sicher sein, dass man die Wahrheit auch erkannt hat, in den
Händen hält. Der Unterschied mag marginal erscheinen, aber er
hat große Konsequenzen. Gäbe es keine Wahrheit, könnte man
sich ihr auch nicht annähern beispielsweise.
Nähert sich denn irgendwer der „Wahrheit“???
Alle
Gerichtsurteile müßte man im Nachhinein aufheben … denn es
gibt ja keine Wahrheit.
Nanana, keinen Obstsalat anrichten hier: das Rechtswesen hat einen anderen „Wahrheits“-Begriff, als Religion. Auch Gerichte befinden nicht über Wahrheit - nur darüber, ob Taten nachgewiesen sind und ob sie gegen aktuell geltendes Gesetz verstoßen…
Verleugnet man die Wahrheit …
verleugnet man die Realität.
Ist Wahrheit eine Realität? Gibt es überhaupt irgendeine Aussage, die zu jeder Zeit und an jedem Ort zutrifft, also die Wahrheit ist? Oder ist die Wahrheit doch nur ein Konstrukt, weil der menschliche Verstand mit der Unsicherheit, die mit der Aussage „Es gibt keine Wahrheit“ verbunden ist, nicht klar kommt?
Siehe oben … auch die Naturwissenschaften haben bezüglich
der Wahrheit den gleichen Absolutheitsanspruch : Es gibt die
Wahrheit.
Nöö, die meisten Wissenschaftler hoffen, daß da irgendwo eine Wahrheit ist, manche glauben auch daran und ebenso hoffen sie darauf und glauben daran, daß sie sich der Wahrheit nähern - sobald aber ein Wissenschaftler sich dazu hinreißen lässt, zu behaupten, daß Wahrheit existiert, postuliert er einen Glauben…
Das kann nicht sein … das darf nicht sein … damit hätte
ein jeder das Recht alles zu tun um … was er für richtig
hält, denn er wäre ja im Besitz der Wahrheit.
Nee, nee, genau das ist ja der Punkt, wo wir das Mittelalter hinter uns gelassen haben (naja, versuchen, das Mittelalter hinter uns zu lassen) - „die Wahrheit zu kennen“ gibt niemanden das Recht, jemand anderen diese Wahrheit aufzuzwingen - darum urteilen ja unsere Gerichte nach Gesetzen und nicht nach Wahrheit.
Was für Verrücktheiten dabei rauskommen … ist (auch aus
diversen Kriegen) hinlänglich bekannt … es sei nur dran
erinnert, dass ein ganzes Volk die Aussage ‚Juden seien
Untermenschen‘ für wahr hielt.
„„die Wahrheit zu kennen“ gibt niemanden das Recht…“
Wahrheit ist eine ganz persönliche Glaubensangelegenheit und das kann und darf nicht auf andere übertragen werden - andererseits kann sich aber kein Mensch von seinem persönlichen Wahrheitsbegriff vollständig lösen, darum ist es ja so schwer, gerechte Gesetze zu machen, darum werden sie geändert, darum postulieren Gesetze keine Wahrheiten, sondern Spielregeln des Zusammenlebens.
Wenn wir aber einen Weg haben Unwahrheit zu erkennen … und
den haben wir seit der Philosoph Popper den kritischen
Rationalismus formulierte, können wir natürlich, auch über die
Naturwissenschaften hinaus, vorläufig Wahres von Unwahrem
trennen.
(Hervorhebung durch mich)
Vorläufig Wahres - „die Wahrheit“ impliziert aber den Anspruch, überall und zu allen Zeiten gleich wahr zu sein…
Auch der kritische Rationalismus kann doch, so verstanden, nur ein Weg sein, den eigenen Glauben, die eigene Wahrheit mit einem logischen Konstrukt zu untermauern. Ist ein Mensch der Meinung, er könne mit kritischem Rationalismus die Wahrheit finden, dann glaubt er - glaubt er nicht, dann liegt die Betonung auf dem „vorläufig“, er wird eher von richtig und falsch sprechen und den Wahrheitsbegriff möglichst vermeiden.
Und da kann ich überhaupt nicht sehen, sofern muß ich
Hicham Bekouri teilweise Recht geben, dass man Religionen
davon ausnimmt.
Was ja an sich richtig ist - auch der kritische Rationalismus bietet kein taugliches Werkzeug, um über die Wahrheit zu befinden.
Wissenschaft und Religion stehen nebeneinander - die Wissenschaft bietet keine Instrumente, um Begriffe des Glaubens zu beurteilen, die Religion bietet keine Instrumente, die Begriffe der Wissenschaft zu beurteilen und da Wahrheit den Anspruch der Zeit- und Orts-unabhängigkeit hat, ist es ein Glaubens-Begriff, der mit wissenschaftlichen Aussagen, die ja immer die Einschränkung des „es ist hier und jetzt so“ haben, nicht fassbar ist.
Man glaubt ja nicht nur an Gott … zu einem Glauben, einer
Religion gehören viele ganz konkrete und nachprüfbare Angaben
über die Wirklichkeit dazu. Nach jüdischen Kalender schreiben
wir beispielsweise heuer das Jahr 5768 … weil im Jahre 0
Gott die Welt erschuf … Christen und Muslime glauben das
Gleiche.
Dazu hat sich Harald schon geäußert. Man kann nur Beweisen, daß bestimmte Behauptungen falsch sind - damit kann man aber weder einen Glauben, noch Gott widerlegen…
So gibt es unglaublich viele Fakten die im völligen
Widerspruch zu den Religionen stehen. Sieht man mal vom lieben
Gott ab, ist doch damit der eigentliche Religionsinhalt aber
eindeutig falsifiziert worden … denn was bleibt von einer
Religion schon noch übrig … striche man eiligst all die
Aussagen heraus, die im eklatanten Widerspruch zur
Wirklichkeit stehen.
Es bleibt ganz offensichtlich genug übrig, um weiter zu glauben. Denn die zentralen Aussagen der Religionen sind weder beweis- noch widerlegbar…
Reduziert man aber Gott auf ein Wesen … welches den Urknall
bewirkte und alles so wunderbar berechnete, dass auf einem
Staubkörnchen 13 Milliarden Jahre später der Mensch
schließlich aus dem Affen enstand … was bleibt dann von der
Religion … vom Gott des alten Testaments noch übrig ? Nichts
… denn der war ein sehr persönlicher, ein sehr
menschenzugewandter Gott … der dauernd zu den Menschen
sprach.
Kannst Du beweisen, daß der Urknall, das Universum und der ganze Rest nicht ausschließlich von Gott dazu geschaffen wurden, damit der Mensch hier auf dem Staubkörnchen rumlatschen kann? Kannst Du beweisen, daß niemals irgendein Gott persönlich mit irgendeinem Menschen gesprochen hat? Ich nicht.
Warum Gott so ein riesiges Universum erschaffen haben soll, um in irgendeiner „gottverlassenen“ *SCNR* Ecke eine verschwindend kleine Menge Zweibeiner anzusiedeln und dann auch noch mit einer Handvoll dieser Wesen in direkte Konversation zu treten, weiß ich nicht - das ist eine Frage, die Gläubige mit sich, ihrem Gott und ihrem Glauben alleine klären müssen…
Gruß
Sibylle
Hallo.
Nun ich denke es ist zeit sich mal mit der Religion anders zu
beschäftigen. Und zwar auf die Richtigkeit zu prüfen.
Schon wieder?
Mit den Heutigen Wissen was wir besitzen, hat die Religion keine
Konstante.
Ich hoffe das heutige Wissen ist für diesen Satz nicht verantwortlich.
Die Sachlage ist jetzt anders als vor Jahrhunderte
von Jahren. Es kann nicht sein und sollte doch verhindert
werden, die Menschen weiter in dir Irre zu führen. Es muss
doch jeden einleuchten das Glauben an Gott oder Götter älter
ist als die heutigen letzten Religionen es würde in der Antike
schon praktiziert.
Ich finde es eigentlich immer wieder amüsant, wenn jemand kommt und meint alleine aufgrund des Alters eine Sache diese abschaffen zu müssen. Warum eigentlich laufen wir noch auf zwei Beinen, dass wurde doch auch schon in der Aktike praktiziert? Einfach Antwort auf beides kann also sein, dass es sinnvoll und bewährt ist.
Deswegen schon allein hat es an Glaubwürdigkeit verloren das
die Herren Moses Jesus oder Mohamet im Namen eines Gottes
sprachen, wir wollen doch nicht die andren Tausend vergessen
die schon vor ihrer zeit von sich behauptet haben mit ein Gott
verfand zu schein oder von ihn irgendwelche Botschaften
bekommen zu haben.
Eigentlich belegt das erst einmal nur, dass diese Sache weitverbreitet ist und normalerweise schließt man daraus, dass mehr dahinter steckt.
Ich verweise drauf das die Menschen sich früher durch ihr
Unwissen leichter leiten lassen haben. Aber wir wissen doch
das früher die Phantasie des Menschen Intensiver war wir
können es ja auch an der Hexenverfolgung sehr gut sehen oder
an die ganzen Menschenopfer die in andren Religionen
Praktiziert würden.
Folgt daraus, dass nun sämtliches Wissen von früher heute keine Geltung mehr hat?
Damit will ich zu aus druck bringen das
die Menschen früher an Dämonen Hexen Drachen und ach wie viel
verschiedene Götterkulte es schon gab und so weiter intensiv
geglaubt haben.
Nu, da dieses auch heute noch viele Menschen machen, folgt daraus, dass die Wissenschaft eigentlich alles Irrlehren sind?
Schon alleine da muss man
doch merken wie gelogen es doch ist.
Ich weiß, dass ich nichts weiß. Auch so ein Satz aus der Antike, welche ich dir hier einmal mitgeben will, denn der hat sich hier noch nicht als Irrlehre herausgestellt.
Man kann doch nicht an Schulen den Kindern so ein Märchen bei
bringen. Und wenn dann sollte man doch auch die Wiedersprüche
im Unterricht erwähnen.
Welche Widersprüche?
Gott so wir er erwähnt wird ist eine Sache die nicht beweisbar
ist und zu sagen es stände doch alles in den Bücher die
sogenannten Heiligen Bücher.
Nu, wenn er nicht beweisbar ist, warum verhälst Du dich dann hier nicht entsprechend?
Und ich persönlich werde genau so drum kämpfen die Menschen
darüber aufzuklären wie die Religion versucht ihre Lugen zu
verbreiten.
Nu, dann mach das einmal. Bislang hast Du hier eigentlich in schöner Regelmässigkeit immer nur Thesen ohne Beweis aufgestellt. Nicht gerade sehr wissenschaftlich was du hier betreibst oder?
Bloß mit den unterschied das ich versuche denn
Menschen die Augen so zu öffnen das sie es von allein
verstehen und nachvollziehen können. Was man ja von der
Religion nicht behauten kann das man es Nachvollziehen kann.
Nu, ich versuche erst gar nicht, dich hier aufzuklären, dass man alles innerhalb meiner Religion nachvollziehenkann und hierzu sogar die Pflicht besteht und dieses den wahren Frommen ausmacht.
Allerdings möchte ich dennoch anmerken, dass ich trotz all’ dem Unsinn auf den ich vertraue und praktiziere, dennoch erkenne, wann ein Argument in sich schlüssig ist oder eben so wie deines hier nur aus unbelegten Annahmen besteht.
Schönen Tag nach,
Eli
Hallo Hicham,
woher willst du wissen, dass der subjektive Glaube der Gläubigen die Unwahrheit ist? Für sie ist es vielleicht die Wahrheit für dich nicht. Für dich ist die Wahrheit, dass es keinen Gott gibt. Aber woher willst du wissen, dass du wirklich die Wahrheit glaubst. Ja, du hast richtig gelesen. Ich habe das Wort „glaubst“ benutzt. Denn auch du glaubst. Du glaubst, dass es keinen Gott gibt, denn du weißt es nicht. Wie in diesem Thread schon beschrieben wurde lässt sich die Existenz von Gott naturwissenschaftlich nicht beweisen, genauso wenig wie die Nichtexistenz.
Viele Grüße
Phoebe
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo ihr beiden.
Ich bin Christ, ich glaube, dass Gott das Universum und auch
den Menschen erschaffen hat, ich bin also Kreationist.
Aber dass Gott die Welt vor 5768 Jahren erschaffen haben soll,
glaube ich nicht!
Nu, ich als Jude vertraue sehr wohl darauf, dass G’tt die Welt vor 5765(!) Jahren erschaffen hat.
Diese Aussage steht aber in Widerspruch zu allem was wir
kennen.
Nu, deine Mutter behauptet auch dich geboren zu haben und diese Aussage steht aber im Widerspruch zu allem was du kennst.
Scholem,
Eli
Hallo
Nun du sagtest in den Naturgesetzen steck keine Wahrheit. Was sind Naturgesetze? Es sind keine Menschlichen Gesetze sonder es sind aus der Natur abgeleitete Regeln, nach denen die Natur, soweit wir wissen, zu funktionieren scheinen. Ab und zu wird irgendwo auf der Welt eine Beobachtung gemacht, die nicht mit uns bekannten Naturgesetze in Einklang zu bringen ist, wird die Beobachtung verifiziert, dann werden die Naturgesetze an dieser neune Beobachtung angepasst. Naturgesetzte reflektieren also stets einen momentanen Kenntnisstand über die Natur.
So ist deine Aussage falsch das die in den Naturgesetze keine Wahrheit steckt. Das tut es auf jeden fall bloß wir können nicht sagen das ist die Endgültige Wahrheit den sie kann sich immer wieder verändern. Aber nicht in der Hinsicht das man sagen muss wir haben total falsch gelegen sondern das man sich mehr erklären kann, aber dazu haben auch die alten Naturgesetze beigeholfen. Um es in einen andren Wort zu nennen Aktualisierung.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri
Hallo
Ich bitte dich dieses steht doch nicht in frage das die aussage Gott hätte die Welt vor 5765 erschaffen haben soll. Das ist ja gerade zu Lächerlich und Beweisbar was heißt beweisbar es ist erwissen das es nicht wahr ist.
Aber nun stellt sich doch die frage wenn das also die Behauptung aus den Alten Testament ist kann man schon wieder sehen, das die Bücher gegen die Realität sprechen. Was muss passieren bis man es endlich einsieht das es falsch ist. Man könnte als Beispiel das ganze Buch wieder legen außer einen Satz die Menschen würden immer noch glauben weil da ja noch dieser eine Satz ist der nicht wiederlegt ist. Und das Wiederlegt biegt man sich so zu recht das es passt. Habe ich kein Verständnis für.
Wo bleiben den eure Beweise für Gottes. In form eines Beweis das heißt nachvollziehbar.
Wenn man beachtet wie viele Beweise es für die Falschheit der Bücher gibt wo kommt mal was zurück als beweis für sein Dasein.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Herzlichen Glückwunsch!
Hallo Hicham,
auch wenn ich den Inhalten deiner Postings nach wie vor nicht folgen will oder kann, möchte ich dich beglückwünschen.
Deine sprachliche Ausdrucksfähigkeit hat sich seit deinem Auftauchen hier massiv verbessert.
Das Verständnis scheitert also nur noch am Inhalt, nicht mehr am Text.
Gruß Ivo
Hallo Sibylle
Nun ein gutes Beispiel muss ich dir schon lassen. Aber es gibt ein keinen denkfehler ich kann das Bild ja auch sehen. Ob ich es schon finde oder nicht ob ich es vermessen will oder nicht ich kann es sehen.
Glaube entzieht sich jeder Logik deswegen lässt es sich nicht mit Logik beweisen.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri