Was erlaubt sich die Religion

Hallo Hicham!

Also als allererstes beziehst du dich ja vorallem aufs Christentum und nicht auf Religion algemein. Wenn du dich mit allen reliogionen der Welt ausseinandersetzen möchtes viel Spass!

Und dann bin ich immer noch der Meinung jeder sucht seinen eigenen Weg und genau das ist auch der richtige. Die Menschen sollen als erstes sich selber überzeugen! Ob sie nun an keinen, einen, zwei oder tausend Götter glauben ist dabei doch egal!

Letzt ändlich sollte aber jeder an etwas glauben an sich an die Wissenschaft oder an Gott!!! Von mir aus auch an alles woran man so glauben kann! Diejenigen die an nichts glauben sind armselig weil sie sich nicht eingestehen an was sie glauben den wer an nichts glaubt springt von der nächsten Brücke.

Also akzeptiere die Menschen so wie sie sind und an was sie glauben und du wirst sehen du kommst viel besser mit ihnen aus und man wir auch dich und deinen Glauben akzeptieren!

Gruss Isa

Hallo ihr beiden.

Ich bin Christ, ich glaube, dass Gott das Universum und auch
den Menschen erschaffen hat, ich bin also Kreationist.
Aber dass Gott die Welt vor 5768 Jahren erschaffen haben soll,
glaube ich nicht!

Nu, ich als Jude vertraue sehr wohl darauf, dass G’tt die Welt
vor 5765(!) Jahren erschaffen hat.

Hallo Elimelech,

ja natürlich, 5765 … sorry , aber als Nichtjude verzählt man sich da natürlich ab und an.

Vermutlich wirst also auch Du, die Frage danach, wie es denn angehen könne, daß man 10.000 Jahre alte Knochen fände, damit beantworten … dass es Gott eben gefallen habe eine alte Welt zu schaffen.

Und ich weiß auch, dass viele Juden tatsächlich so denken, wie Du Deine eigene Denke in dem Punkt beschreibst … allerdings kapiere ich es nicht.

Ich meine tiefst in Deinem Innersten wirst Du doch wissen, dass hier Dein Glaube im Widerspruch steht zu dem, was man so findet … und tiefst in Deinem Innersten … wird Dich die Antwort … Gott habe es halt gefallen eine ‚alte Welt zu schaffen‘ doch auch nicht wirklich befriedigen.

Ich verstehe da die Denke vieler Juden nicht.

Hallo Hicham.

Ich bitte dich dieses steht doch nicht in frage das die
aussage Gott hätte die Welt vor 5765 erschaffen haben soll.

Genau, das steht für mich nicht zur Frage.

Das ist ja gerade zu Lächerlich und Beweisbar was heißt
beweisbar es ist erwissen das es nicht wahr ist.

Nu, dann beweise mir das einmal :wink:

Aber nun stellt sich doch die frage wenn das also die
Behauptung aus den Alten Testament ist kann man schon wieder
sehen, das die Bücher gegen die Realität sprechen.

Die Realität gibt es für uns erfahrbar nur im jetzt, somit können wir bezogen auf die Realität auch nur Aussagen über das heute mache (wenn man einmal die Geschwindigkeit von Licht etc.) ausser acht lässt. Somit wissen wir eben nicht mehr, was eben noch Realität war.

Was muss passieren bis man es endlich einsieht das es falsch ist.

Ich habe kein Problem damit, dass es hier verschiedene Theorien(!) gibt. Deine sind aus wissenschaftlicher Sicht für dich schlüssiger, meine aus Sicht der Lehren meiner Väter.

Man
könnte als Beispiel das ganze Buch wieder legen außer einen
Satz die Menschen würden immer noch glauben weil da ja noch
dieser eine Satz ist der nicht wiederlegt ist.

Bislang wurde nich ein Satz wiederlegt, somit warte ich gespannt was da kommt :smile:

Und das Wiederlegt biegt man sich so zu recht das es passt.

Ich beziehe mich dabei in aller Regel auf unsere Schriften, somit war der Bogen schon vor der Wiederlegung dar.

Wo bleiben den eure Beweise für Gottes. In form eines Beweis
das heißt nachvollziehbar.

Der Beweis wird kommen :smile:))

Wenn man beachtet wie viele Beweise es für die Falschheit der
Bücher gibt wo kommt mal was zurück als beweis für sein
Dasein.

Nicht das es mir hier ums beweisen ginge, denn beweisen können wir eigentlich fast nichts, vor allem wenn es um die Komplexität der Welt oder menschliches Zusammenleben geht, wird es sehr dünn mit den Beweisen. Dennoch und das kann ich dir wiederum beweisen, bauen wir hierauf unsere ganze Existenz auf. Wir leben mir dieser völligen Unsicherheit und wir leben gut damit, warum also sollte ich ausgerechnet hier in dieser Frage einen Beweis liefern?

Aber gut, mache ich einmal einen Beweis:
Unsere Lehre wird uns von unseren Vätern vermittelt und wir waren immer ein Volk, weswegen es immer zahlreiche parallele Vermittlungen geben musste, welche sich nicht widersprechen durften. Entweder diese Vermittlung endet in einem Grossereignis, dann stehen wir am Sinai oder es hat einmal ein Vater oder eine Gruppe geschafft, seinen Kindern diese Geschichte in all’ ihrer Komplexität zu erzählen. Gegen einen Vater spricht hier, dass sich dann diese nicht in der Form ausbreiten hätte können, womit wir bei einer Gruppe sind. Diese hätte sich absprechen müssen und gleichzeitig dieses Wissen verbergen müssen. Und da ich kein Anhänger von Verschwörungstheorien bin, lande ich halt mit meinem Volk am Sinai. Viel Spaß nun meim Gegenbeweis :wink:))

Scholem,
Eli

Hallo
Nun es ist nicht Richtig das man ein Armseliger Mensch ist wenn man an nichts glaubt.
Nun ich finde das Wort Glauben ist zu Mehrdeutig angewendet. Ich selber würde von mir behaupten das ich ein Skeptiker bin. Und da passt das Wort glaube nicht gerade sehr gut rein.
Bei den Wissenschaftler pass es ja auch nicht gut rein den wenn sie eine Vermutung haben nennen sie das nicht glaube sonder Theorie. Ziel einer Theorie ist sie zu beweisen.
Wenn ein Mensch Selbstbewusst ist glaubt er zwar an sich aber nicht zu vergleichen mit dem Wort Glauben an Gott.
Glauben an einen Gott heiß etwas aneignen ohne feste Anhaltspunkte und das kann ein Skeptiker nun mal nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Erschaffung vor 5768 Jahren
Schalom Elimelech,

gut und schön, aber was ist mit den Funden die nachweislich viele Millionen Jahre alt sind?

Wie sollen wir die einordnen?

Nette Grüße Dash Elia

Hallo Hicham.

Ich bitte dich dieses steht doch nicht in frage das die
aussage Gott hätte die Welt vor 5765 erschaffen haben soll.

Genau, das steht für mich nicht zur Frage.

Das ist ja gerade zu Lächerlich und Beweisbar was heißt
beweisbar es ist erwissen das es nicht wahr ist.

Nu, dann beweise mir das einmal :wink:

Hallo,

Das ist ganz leicht zu beweisen z.B. mit Knochenfunden, die deutlich älter sind.

Wie kommt es, dass Juden sich so genau auf diesen Zeitraum von 5765 Jahren festlegen?

Die Christen „wissen“ inzwischen wenigstens, dass die Zeitangaben in der Bibel nicht real sind. So sind z.B., wenn in der Bibel steht, dass Gott die Welt in 6 Tagen erschuff, nicht wirklich 6 Tage gemeint. Es ist eher eine Metapher oder ein Bildnis.

Viele Grüße

Phoebe

Aber nun stellt sich doch die frage wenn das also die
Behauptung aus den Alten Testament ist kann man schon wieder
sehen, das die Bücher gegen die Realität sprechen.

Die Realität gibt es für uns erfahrbar nur im jetzt, somit
können wir bezogen auf die Realität auch nur Aussagen über das
heute mache (wenn man einmal die Geschwindigkeit von Licht
etc.) ausser acht lässt. Somit wissen wir eben nicht mehr, was
eben noch Realität war.

Was muss passieren bis man es endlich einsieht das es falsch ist.

Ich habe kein Problem damit, dass es hier verschiedene
Theorien(!) gibt. Deine sind aus wissenschaftlicher Sicht für
dich schlüssiger, meine aus Sicht der Lehren meiner Väter.

Man
könnte als Beispiel das ganze Buch wieder legen außer einen
Satz die Menschen würden immer noch glauben weil da ja noch
dieser eine Satz ist der nicht wiederlegt ist.

Bislang wurde nich ein Satz wiederlegt, somit warte ich
gespannt was da kommt :smile:

Und das Wiederlegt biegt man sich so zu recht das es passt.

Ich beziehe mich dabei in aller Regel auf unsere Schriften,
somit war der Bogen schon vor der Wiederlegung dar.

Wo bleiben den eure Beweise für Gottes. In form eines Beweis
das heißt nachvollziehbar.

Der Beweis wird kommen :smile:))

Wenn man beachtet wie viele Beweise es für die Falschheit der
Bücher gibt wo kommt mal was zurück als beweis für sein
Dasein.

Nicht das es mir hier ums beweisen ginge, denn beweisen können
wir eigentlich fast nichts, vor allem wenn es um die
Komplexität der Welt oder menschliches Zusammenleben geht,
wird es sehr dünn mit den Beweisen. Dennoch und das kann ich
dir wiederum beweisen, bauen wir hierauf unsere ganze Existenz
auf. Wir leben mir dieser völligen Unsicherheit und wir leben
gut damit, warum also sollte ich ausgerechnet hier in dieser
Frage einen Beweis liefern?

Aber gut, mache ich einmal einen Beweis:
Unsere Lehre wird uns von unseren Vätern vermittelt und wir
waren immer ein Volk, weswegen es immer zahlreiche parallele
Vermittlungen geben musste, welche sich nicht widersprechen
durften. Entweder diese Vermittlung endet in einem
Grossereignis, dann stehen wir am Sinai oder es hat einmal ein
Vater oder eine Gruppe geschafft, seinen Kindern diese
Geschichte in all’ ihrer Komplexität zu erzählen. Gegen einen
Vater spricht hier, dass sich dann diese nicht in der Form
ausbreiten hätte können, womit wir bei einer Gruppe sind.
Diese hätte sich absprechen müssen und gleichzeitig dieses
Wissen verbergen müssen. Und da ich kein Anhänger von
Verschwörungstheorien bin, lande ich halt mit meinem Volk am
Sinai. Viel Spaß nun meim Gegenbeweis :wink:))

Scholem,
Eli

Hallo alle
Nun ich will gerne noch mal den Unterschied zwischen Wissenschaft und Theologie
Die Wissenschaft irrt häufig, ja aber im Gegensatz zur Theologie ist jeder, entdeckter fehler ein Triumph der Wissenschaft. Irrtümer sind der Motor, der Wissenschaft Antreiber, daher ist die Theologie zum Stillstand verurteilt.
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Hai, Hicham,

Nun ein gutes Beispiel muss ich dir schon lassen.

Ja, nicht? *gg*

Aber es gibt
ein keinen denkfehler ich kann das Bild ja auch sehen. Ob ich
es schon finde oder nicht ob ich es vermessen will oder nicht
ich kann es sehen.

Kein Denkfehler; natürlich kannst Du es auch sehen und Du kannst mit dem anderen stundenlang darüber diskutieren, daß Du das Bild aber nicht schön findest - Du kannst dem anderen aber mit nichts beweisen, daß er Unrecht hat und Du Recht. Genau das ist es aber, was Du die ganze Zeit mit Gläubigen versuchst, Du versuchst ihnen zu beweisen, daß ihr Glaube falsch ist - das kann niemals funktionieren. So, wie Schönheit im Auge des Betrachters liegt, liegt der Glaube im Herzen des Glaubenden - absolut un-objektiv, reine Geschmackssache…

Glaube entzieht sich jeder Logik deswegen lässt es sich nicht
mit Logik beweisen.

Na, eben…

Gruß
Sibylle

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Hallo
Nun ich finde es zwar schon mal gut das du zugibst das die Gesichte mit den 6 tagen nicht seine kann, und das es Falsch war. Doch ich finde es schade das du versuchst es dir jetzt zu recht zu biegen wie du es brauchst.
Es würde in einer Zeitspanne gesprochen und der Verfasser benutzt das Wort Tage nicht stunden oder Jahre wenn er es doch anders gemeint hätte dann hätte er es anders verfasst.
Die aussage des Verfasser hat sich als falsch ergeben und nur er hätte das recht es zu ändern oder zu erklären wie er es gemeint hat. Kanntest du den Verfasser wüsstest du wie er es gemeint hat. Man hat ihn lange Wortwörtlich genommen und jetzt wo es sich nicht als Real ergibt kannst du es nicht mehr ändern. Weil dann müsstest du das ganze Buch in frage stellen
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri
Es ist ja das worauf eure Religion Basiert

Hai, Hicham,

nochmal: Wahrheit ist etwas, daß immer, überall und ohne Einschränkung gültig ist.
Und nun Deine Aussage:

Nun du sagtest in den Naturgesetzen steck keine Wahrheit. Was
sind Naturgesetze? Es sind keine Menschlichen Gesetze sonder
es sind aus der Natur abgeleitete Regeln, nach denen die
Natur, soweit wir wissen , zu funktionieren scheinen. Ab und zu
wird irgendwo auf der Welt eine Beobachtung gemacht, die nicht
mit uns bekannten Naturgesetze in Einklang zu bringen ist,
wird die Beobachtung verifiziert, dann werden die Naturgesetze
an dieser neune Beobachtung angepasst
. Naturgesetzte
reflektieren also stets einen momentanen Kenntnisstand über
die Natur.

So ist deine Aussage falsch das die in den Naturgesetze keine
Wahrheit steckt. Das tut es auf jeden fall bloß wir können
nicht sagen das ist die Endgültige Wahrheit den sie kann sich
immer wieder verändern.

Die Wahrheit ist ja endgültig. Die Wahrheit kann sich eben nicht ändern. Unser Glaube, was die Wahrheit ist, kann sich ändern…

Aber nicht in der Hinsicht das man
sagen muss wir haben total falsch gelegen sondern das man sich
mehr erklären kann, aber dazu haben auch die alten
Naturgesetze beigeholfen. Um es in einen andren Wort zu nennen
Aktualisierung.

Die Wahrheit ist aber per Definitionem nicht aktualisierbar - wenn Naturgesetze angepasst werden müssen, dann, weil sie eben nicht wahr waren. Ja, es ist sogar möglich, daß unser ganzes Gebäude aus Naturgesetzen total falsch ist und irgendwann komplett umgeworfen und neu konstruiert werden muß - weil sie eben keine Wahrheiten sind, sondern von Menschen gemachte Erklärungen und Formeln, die uns ermöglichen für hier und jetzt Voraussagen zu treffen. Ob diese Regeln und Voraussagen auch in anderen Galaxien oder in 100 000 Jahren zutreffen, werden wir merken, wenn wir da mal hinkommen…

Gruß
Sibylle

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Hallo
Nun will ich wissen ob du deinen glauben als Wahrheit siehst? Oder besser gefragt ist Gott Wahrheit
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Hallo Hicham,

ich bitte dich, diskutiere doch nicht über Dinge von denen du keine Ahnung hast. Hast du dich schonmal richtig intensiv mit dem Christentum befasst. Wenn nicht, dann betrachte ich deine Antwort als irrelevant.

Hallo
Nun ich finde es zwar schon mal gut das du zugibst das die
Gesichte mit den 6 tagen nicht seine kann, und das es Falsch
war. Doch ich finde es schade das du versuchst es dir jetzt zu
recht zu biegen wie du es brauchst.

Ich habe nichts zugegeben. Es ist jedem Christen hinlänglich bekannt, dass die Zeitangaben in der Bibel oft nicht real sind. Die Begründung woraus dieses resultiert überlasse ich lieber richtigen Experten.

Es würde in einer Zeitspanne gesprochen und der Verfasser
benutzt das Wort Tage nicht stunden oder Jahre wenn er es doch
anders gemeint hätte dann hätte er es anders verfasst.

Woher willst du das wissen? Kanntest du ihn?

Die aussage des Verfasser hat sich als falsch ergeben und nur
er hätte das recht es zu ändern oder zu erklären wie er es
gemeint hat.

Wieso nimmst du dir das Recht heraus das zu behaupten? Hast du schonmal etwas von verschiedenen Schreibstilen in verschiedenen Epochen oder z.B. von Gedichtsinterpretationen oder Bilderinterpretationen usw. gehört? Weißt du etwas über den damaligen Schreibstil und wie die Worte wirklich gemeint waren?

Kanntest du den Verfasser wüsstest du wie er es
gemeint hat.

Ich kannte ihn nicht und du kanntest ihn nicht. Deswegen weiß ich bis heute nicht wie die Verfasser der Bibel ihre Erzählungen wirklich gemeint haben. Was vor allem aber daran liegt, dass die heutige „moderne“ Bibel einige Übersetzungsfehler aufweist und nicht an der Tatsache, dass ich die Verfasser nicht kannte.

Man hat ihn lange Wortwörtlich genommen

Wer hat wen lange wortwörtlich genommen? Ich habe so langsam das Gefühl, dass du dich mit der Bibel nicht wirklich auskennst, denn sonst würdest du, wenn es um DIE Verfasser geht nicht immer im Singular schreiben. Die Bibel hat nicht eine einzige Person geschrieben.

und jetzt
wo es sich nicht als Real ergibt kannst du es nicht mehr
ändern.

Wovon um Himmels willen redest du? Für mich war die Bibel noch nie wortwörtlich zu nehmen. Ich habe viele Teile in ihr immer als eine Art Gleichnis gesehen. Dies tun übrigens einige Christen.

Weil dann müsstest du das ganze Buch in frage stellen

Warum sollte ich?

Gruß

Phoebe

Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri
Es ist ja das worauf eure Religion Basiert

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Hai,

Nun will ich wissen ob du deinen glauben als Wahrheit siehst?

Ja…

Oder besser gefragt ist Gott Wahrheit

Du stellst die Frage der falschen Person, ich glaube an keinen Gott… meine Antwortet lautet also: Nein.

Ist meine Wahrheit auch für andere gültig? Nein…

Gruß
Sibylle

Etwas OT - Matrix
Hallo Hicham,

wer weiß schon, was die wirkliche Wahrheit ist. Kannst du mit aller Sicherheit behaupten, dass das Leben auf diesem Planet wirklich so ist wie du es dir vorstellst? Oder kann es nicht plötzlich sein, dass sich heraustellt, wir leben alle in einer großen Matrix und sind nur hilflose Wesen in einem Programm. Wer weiß das schon.

Phoebe

PS: Glauben ist nicht objektive Wahrheit, sondern subjektive Wahrheit

Hallo
Nun will ich wissen ob du deinen glauben als Wahrheit siehst?
Oder besser gefragt ist Gott Wahrheit
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Hallo Hicham,

wer weiß schon, was die wirkliche Wahrheit ist. Kannst du mit
aller Sicherheit behaupten, dass das Leben auf diesem Planet
wirklich so ist wie du es dir vorstellst? Oder kann es nicht
plötzlich sein, dass sich heraustellt, wir leben alle in einer
großen Matrix und sind nur hilflose Wesen in einem Programm.
Wer weiß das schon.

Phoebe

PS: Glauben ist nicht objektive Wahrheit, sondern subjektive
Wahrheit

Hallo
Es gibt viel Sachen die wir uns nicht erklären können weil uns die Anhaltspunkte fehlen. Was man aber nicht andauernd mit der Frage Religion verbinden sollte, den dort haben wir Anhaltspunkte wo wir die Forschung anfangen können. So wie schon öfters erwähn ist die Religion widerlegbar in ihren Wurzel. Immer hin seht ihr in euren Schriften als den beweis das es ihn gibt. Nun euren Beweis sehe ich als Anhaltspunkt meiner Forschung und da spielt es einen große Rolle ist es Richtig oder nicht, wenn man in einer Hinsicht sagt Wahrheit gibt es nicht in der Wissenschaft dann kann es ja auch keine Wahrheit in der Bibel geben oder Koran
Mit freundlichen Grüßen
Hicham Bekouri

Hai, Bell,

Hier irren Sie Sybille.

Huch - wieso werd ich denn plötzlich gesiezt?

Eine Gewohnheit aus anderen Foren … aber wenn Sie gerne geduzt werden möchetn …

Es gibt Wahrheit,

*giggel* schreib das mal ins Philosophie-Brett - Du wirst
staunen…

man kann nur nie
sicher sein, dass man die Wahrheit auch erkannt hat, in den
Händen hält. Der Unterschied mag marginal erscheinen, aber er
hat große Konsequenzen. Gäbe es keine Wahrheit, könnte man
sich ihr auch nicht annähern beispielsweise.

Nähert sich denn irgendwer der „Wahrheit“???

Ja, natürlich … es würden sonst keine Flugzeuge fliegen … Compis nicht funktionieren … lägen die Theorien fernab von der Wahrheit/Realität.

Alle
Gerichtsurteile müßte man im Nachhinein aufheben … denn es
gibt ja keine Wahrheit.

Nanana, keinen Obstsalat anrichten hier: das Rechtswesen hat
einen anderen „Wahrheits“-Begriff, als Religion.

Inwiefern ?

Auch Gerichte
befinden nicht über Wahrheit - nur darüber, ob Taten
nachgewiesen sind und ob sie gegen aktuell geltendes Gesetz
verstoßen…

Aber das genau ist es doch ‚der Nachweis der Tat‘ … Dass Herr A Frau B umgebracht habe … ist zunächst ja auch nur eine Theorie.
Jedes Gericht versucht doch den Tathergang nachzuvollziehen. Gibt es für diesen Tathergang Belege einerseits … andererseits keine Belege dafür díe dem Tathergang widersprechen … so wird die Theorie Herr A habe FRau B umgebracht als wahr angeséhen und Herr A verurteilt.

Auch diese Theorie ist natürlich nur eine vorläufige Wahrheit … es kann durch entsprechendes Alibi jederzeit die Unschuld des Herrn A nachgewiesen werden.

Verleugnet man die Wahrheit …
verleugnet man die Realität.

Ist Wahrheit eine Realität? Gibt es überhaupt irgendeine
Aussage, die zu jeder Zeit und an jedem Ort zutrifft, also die
Wahrheit ist?

Ja natürlich. Frau B wurde ermordet, das ist die traurige Realität, die zu jeder Zeit an jedem Ort zutrifft. Es gibt also einen Mörder.

Ob wir je erfahren wer der Mörder wirklich war, steht auf einem anderem Blatt Papier. Können wir aber eines Tages ausschließen, daß Herr A der Mörder war, hätten wir uns der Wahrheit wieder angenähert.

Oder ist die Wahrheit doch nur ein Konstrukt,
weil der menschliche Verstand mit der Unsicherheit, die mit
der Aussage „Es gibt keine Wahrheit“ verbunden ist, nicht klar
kommt?

Dann gäbe es ja keine Realität … keinen Tathergang. Dann könnte man sich nicht mal mehr einig werden ob Frau B nun lebt oder nicht.

Siehe oben … auch die Naturwissenschaften haben bezüglich
der Wahrheit den gleichen Absolutheitsanspruch : Es gibt die
Wahrheit.

Nöö, die meisten Wissenschaftler hoffen, daß da irgendwo eine
Wahrheit ist, manche glauben auch daran und ebenso hoffen sie
darauf und glauben daran, daß sie sich der Wahrheit nähern -
sobald aber ein Wissenschaftler sich dazu hinreißen lässt, zu
behaupten, daß Wahrheit existiert, postuliert er einen
Glauben…

Nein … Naturwissenschaftler wissen ja, dass Ihnen die Realität auf die gleiche Frage immer die gleiche Antwort liefert … ob diese Antwort denen nun ins Konzept (Theorie) passt oder nicht.

Die Welt war bereits vollständig erklärt (Newtonweltbild) … es gab nur eine Kleinigkeit, die nicht ins Weltbild passte … wie oft man auch das Licht befragte, mit welcher Geschwindigkeit es denn flöge … es kam immer die gleiche Antwort … mit Lichtgeschwindigkeit … dies aber passte nicht ins damalige Weltbild … dass Licht hätte nämlich, je nachdem von wem es kam … eine andere Geschwindigkeit haben müssen.

Will sagen : Es gibt eine Realität, die uns immer gleiche Antworten gibt … so verworren die auch erscheinen mögen. Diese Realität ist, wenn Sie wollen die Wahrheit, die zu erkennen Naturwissenschaftler bestrebt sind … gäbe es diese nicht (würden wir auf unsere Fragen imer andere Antworten erhalten) … könnten wir keine Weltbilder/Theorien bauen.

Das kann nicht sein … das darf nicht sein … damit hätte
ein jeder das Recht alles zu tun um … was er für richtig
hält, denn er wäre ja im Besitz der Wahrheit.

Nee, nee, genau das ist ja der Punkt, wo wir das Mittelalter
hinter uns gelassen haben (naja, versuchen, das Mittelalter
hinter uns zu lassen) - „die Wahrheit zu kennen“ gibt
niemanden das Recht, jemand anderen diese Wahrheit
aufzuzwingen - darum urteilen ja unsere Gerichte nach Gesetzen
und nicht nach Wahrheit.

Gerichte müßen einen Tathergang doch als wahr erkannt haben … hätte ein Gericht Zweifel an der Wahrheit/der Theorie des Tathergangs … dürfte es nicht verurteilen.

Und Wahrheit gehört schon ans Licht und ist nicht beliebig. Es steht beispielsweise unter Strafe den Holocaust zu leugnen.

Was für Verrücktheiten dabei rauskommen … ist (auch aus
diversen Kriegen) hinlänglich bekannt … es sei nur dran
erinnert, dass ein ganzes Volk die Aussage ‚Juden seien
Untermenschen‘ für wahr hielt.

„„die Wahrheit zu kennen“ gibt niemanden das Recht…“
Wahrheit ist eine ganz persönliche Glaubensangelegenheit und
das kann und darf nicht auf andere übertragen werden -
andererseits kann sich aber kein Mensch von seinem
persönlichen Wahrheitsbegriff vollständig lösen, darum ist es
ja so schwer, gerechte Gesetze zu machen, darum werden sie
geändert, darum postulieren Gesetze keine Wahrheiten, sondern
Spielregeln des Zusammenlebens.´

Juristische Gesetze haben ja nun auch nichts mit Wahrheit zu tun … sie definieren, wie Sie ja selber sagen, die Regeln des Zusammenlebens. Wenn überhaupt haben sie etwas mit Gerechtigkeit zu tun …das aber ist doch ein völlig anderer Begriff.

Wenn wir aber einen Weg haben Unwahrheit zu erkennen … und
den haben wir seit der Philosoph Popper den kritischen
Rationalismus formulierte, können wir natürlich, auch über die
Naturwissenschaften hinaus, vorläufig Wahres von Unwahrem
trennen.

(Hervorhebung durch mich)

Vorläufig Wahres - „die Wahrheit“ impliziert aber den
Anspruch, überall und zu allen Zeiten gleich wahr zu sein…

Ja, sicher … das Blöde ist eben nur : wir können nie sicher sein die Wahrheit zu kennen. Von daher müßen wir jede Theorie und zwar selbst dann, wenn diese Theorie mit der Wirklichkeit übereinstimmte, als vorläufige Wahrheit betrachten.

Auch der kritische Rationalismus kann doch, so verstanden, nur
ein Weg sein, den eigenen Glauben, die eigene Wahrheit mit
einem logischen Konstrukt zu untermauern.

Nein … es geht nicht darum Theorien zu beweisen, sondern darum Theorien zu widerlegen … darin liegt der Weg des kritischen Rationalismus, der Annäherung an die Wahrheit (an die Realität) bzw. ein Weltbild mit der Welt in Einklang zu bringen.

Ist ein Mensch der
Meinung, er könne mit kritischem Rationalismus die Wahrheit
finden, dann glaubt er -

Wieso das denn ? … es ist in diesem Falle eine Frage der Logik … nicht des Glaubens.

glaubt er nicht, dann liegt die
Betonung auf dem „vorläufig“, er wird eher von richtig und
falsch sprechen und den Wahrheitsbegriff möglichst vermeiden.

Und da kann ich überhaupt nicht sehen, sofern muß ich
Hicham Bekouri teilweise Recht geben, dass man Religionen
davon ausnimmt.

Was ja an sich richtig ist - auch der kritische Rationalismus
bietet kein taugliches Werkzeug, um über die Wahrheit zu
befinden.

Die Wahrheit nicht … aber die Unwahrheit kann doch heraus gefunden werden. Weiß man aber was unwahr ist … ist man der Wahrheit doch näher als vorher.

Wissenschaft und Religion stehen nebeneinander

Religion hat doch in Ihrem Ursprung doch aber die Funktion, den Menschen ein Bild von der Welt zu vermitteln.

Keine andere Aufgabe hat die Wissenschaft.

  • die
    Wissenschaft bietet keine Instrumente, um Begriffe des
    Glaubens zu beurteilen,

Sobald eine Religion Aussagen über die Wirklichkeit macht, bietet Wissenschaft doch aber sehr wohl die Möglichkeit diese Aussagen zu überprüfen und ggf. zu falsifizieren.

die Religion bietet keine Instrumente,
die Begriffe der Wissenschaft zu beurteilen und da Wahrheit
den Anspruch der Zeit- und Orts-unabhängigkeit hat, ist es ein
Glaubens-Begriff, der mit wissenschaftlichen Aussagen, die ja
immer die Einschränkung des „es ist hier und jetzt so“ haben,
nicht fassbar ist.

Seit wann haben die denn so eine Einschränkung? ‚Frau B wurde geboren‘ ist eine Aussage, die auch in 100.000 Jahren noch gültig ist.

Man glaubt ja nicht nur an Gott … zu einem Glauben, einer
Religion gehören viele ganz konkrete und nachprüfbare Angaben
über die Wirklichkeit dazu. Nach jüdischen Kalender schreiben
wir beispielsweise heuer das Jahr 5768 … weil im Jahre 0
Gott die Welt erschuf … Christen und Muslime glauben das
Gleiche.

Dazu hat sich Harald schon geäußert. Man kann nur Beweisen,
daß bestimmte Behauptungen falsch sind - damit kann man aber
weder einen Glauben, noch Gott widerlegen…

Das die Welt 5765 Jahre alt ist, ist sehr wohl widerlegbar …m.A. damit auch die Grundlage aller drei Religionen (Judentum,Christentum, Islam)

So gibt es unglaublich viele Fakten die im völligen
Widerspruch zu den Religionen stehen. Sieht man mal vom lieben
Gott ab, ist doch damit der eigentliche Religionsinhalt aber
eindeutig falsifiziert worden … denn was bleibt von einer
Religion schon noch übrig … striche man eiligst all die
Aussagen heraus, die im eklatanten Widerspruch zur
Wirklichkeit stehen.

Es bleibt ganz offensichtlich genug übrig, um weiter zu
glauben. Denn die zentralen Aussagen der Religionen sind weder
beweis- noch widerlegbar…

Was sind denn die zentralen Aussagen ?

Das es einen Gott gibt ? … worin unterscheiden sich dann die Religionen noch voneinander ?

Reduziert man aber Gott auf ein Wesen … welches den Urknall
bewirkte und alles so wunderbar berechnete, dass auf einem
Staubkörnchen 13 Milliarden Jahre später der Mensch
schließlich aus dem Affen enstand … was bleibt dann von der
Religion … vom Gott des alten Testaments noch übrig ? Nichts
… denn der war ein sehr persönlicher, ein sehr
menschenzugewandter Gott … der dauernd zu den Menschen
sprach.

Kannst Du beweisen, daß der Urknall, das Universum und der
ganze Rest nicht ausschließlich von Gott dazu geschaffen
wurden, damit der Mensch hier auf dem Staubkörnchen
rumlatschen kann? Kannst Du beweisen, daß niemals irgendein
Gott persönlich mit irgendeinem Menschen gesprochen hat? Ich
nicht.
Warum Gott so ein riesiges Universum erschaffen haben soll, um
in irgendeiner „gottverlassenen“ *SCNR* Ecke eine
verschwindend kleine Menge Zweibeiner anzusiedeln und dann
auch noch mit einer Handvoll dieser Wesen in direkte
Konversation zu treten, weiß ich nicht - das ist eine Frage,
die Gläubige mit sich, ihrem Gott und ihrem Glauben alleine
klären müssen…

All das ist möglich und vielleicht auch nicht widerkegbar.

Das Gott aber die Erde vor exact 5765 Jahren erschaffen haben soll … das ist wiederlegbar.

Steht irgendwas davon in der Bibel das Gott vor 13 Milliarden Jahren den Urkanll machte ? … Nein, es geht aus ihr hervor, dass er vor 5765 Jahren die Welt erschuf und Adam und Eva hineinsetzte.

Dass im Gegensatz zu den Juden die Christen Ihren Gott (bzw. die Bibel) vorsichtshalber leugnen … in dem sie erklären, dass sei in der Bibel alles gar nicht so gemeint, wie es da geschrieben steht … in Wirklichkeit habe der liebe Gott den Urknall gemacht … zeugt nicht unbedingt von der Glaubenstiefe des Christentums

Hi,

bei Deinem Urteilsvermögen setze ich voraus, Du hast die hauptsächlichen Schriften zumindest der Weltreligionen studiert?

Wenn nein, ist dein Posting etwas vermessen.

Deine Argumentation ist folgende:
->ALLES ist heute wissenschaftlich erklärbar
->Religion ist folglich Blödsinn
-> man muss Blödsinn nicht näher studieren
-> jeder der religiös/gläubig ist ist irgendwie nicht ganz zurechnungsfähig und muss von der „Wahrheit“ überzeugt werden.
-> im Gegensatz dazu bist DU im Besitz der absoluten Wahrheit

Meiner unmaßgeblichen Meinung nach redest Du hier über Sachen, mit denen Du dich nicht ausreichend beschäftigt hast und kommst so zu selbst unter logischen Gesichtspunkten unhaltbaren Aussagen.

z.B. aus der relativ langen Dauer, die es Religion/Glauben gibt zu schließen dass es heute überflüssig ist.
Man könnte dagegensetzen, dass etwas sich nicht einige Jahrtausende hält, wenn es nicht einen tieferen Sinn hat.

A.

Hai, Bell,

Ja, natürlich … es würden sonst keine Flugzeuge fliegen …
Compis nicht funktionieren … lägen die Theorien fernab von
der Wahrheit/Realität.

Aerodynamic - wunderbares Beispiel! Man hat wunderschöne Theorien und Formeln entwickelt und anhand dieser wunderbar fliegende Flugzeuge gebaut - und dann hat doch irgend so ein Kamel diese Formeln auf die Hummel angewandt und dabei festgestellt, daß das dumme Vieh gar nicht fliegen kann…
Die Lösung ist natürlich, daß die Theorien so einfach nicht stimmten. Sie haben zwar für einen Teilbereich passende Ergebnisse geliefert - die Flugzeuge sind ja geflogen - aber sie lagen trotdem „fernab von der Wahrheit“ und dann wurden sie eben angepasst. Die Folge: „Mit teilweise sehr hohem Rechenaufwand lassen sich theoretische Resultate erreichen, die den realen Beobachtungen recht nahekommen“
aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Aerodynamik

Daraus schließe ich, daß Theorien zwar gut funktionieren können, mich aber der Wahrheit auch nicht unbedingt näher bringen.

Und nochwas: Wahrheit und Realität sind nicht das Gleiche - auch, wenn da umgangssprachlich üblicherweise geschludert wird.

Aber das genau ist es doch ‚der Nachweis der Tat‘ … Dass
Herr A Frau B umgebracht habe … ist zunächst ja auch nur
eine Theorie.
Jedes Gericht versucht doch den Tathergang nachzuvollziehen.
Gibt es für diesen Tathergang Belege einerseits …
andererseits keine Belege dafür díe dem Tathergang
widersprechen … so wird die Theorie Herr A habe FRau B
umgebracht als wahr angeséhen und Herr A verurteilt.

Umgangssprachlich! wahr… im Sinne von „die Realität wird wohl so stattgefunden haben“ - die Wahrheit kann aber auch sein, daß der Urknall nur stattgefunden hat, damit Herr A verurteilt werden kann - und ihn in Wahrheit gar keine Schuld trifft - er musste ja Frau B töten, um den Zweck des Universums zu erfüllen…

Irreal? Eben! Ist aber unter Umständen trotzdem die Wahrheit - nämlich der Grund, die Absicht, der totale Durchblick für alle Zusammenhänge aller Dinge…

Ja natürlich. Frau B wurde ermordet, das ist die traurige
Realität, die zu jeder Zeit an jedem Ort zutrifft.

Realität - ja! … die Wahrheit? Wenn der Tot nun doch nicht das Ende, sondern ein Übergang in eine bessere Welt wäre???

Es gibt also einen Mörder.

…oder einen Erlöser…

Dann gäbe es ja keine Realität … keinen Tathergang. Dann

Nicht richtig…

könnte man sich nicht mal mehr einig werden ob Frau B nun lebt
oder nicht.

Richtig…

…und darum wird bei Gericht zwar von "Wahrheits"findung gesprochen, man meint aber nicht diese Wahrheit, sondern die Realität. Ein Gericht befindet nicht über die Wahrheit („Gott hat mich gesandt, zu reinigen…“), sondern über die Realität („jaja - verurteilt wegen…“)

Nein … Naturwissenschaftler wissen ja, dass Ihnen die

Diese Realität ist, wenn Sie wollen die Wahrheit, die zu
erkennen Naturwissenschaftler bestrebt sind …

Neinnein - die Wahrheit steht wenn, dann hinter der Realität, ist ihr Grund, ihre Erklärung. Die - genauer: unsere - Realität ist ein kleiner Ausschnitt der Auswirkungen dieser Wahrheit - wenn es sie überhaupt gibt. Wenn nicht, ist unsere Realität nur ein kleiner Ausschnitt aus einem gigantischen Chaos, in dem unsere Theorien nur Abbildungen zufälliger Rhythmen sind…

erhalten) … könnten wir keine Weltbilder/Theorien bauen.

dochdoch - siehe Aerodynamik

steht beispielsweise unter Strafe den Holocaust zu leugnen.

??? Was hat das mit dem hier diskutierten Wahrheitsbegriff zu tun?

Ja, sicher … das Blöde ist eben nur : wir können nie
sicher sein die Wahrheit zu kennen. Von daher müßen wir jede
Theorie und zwar selbst dann, wenn diese Theorie mit der
Wirklichkeit übereinstimmte, als vorläufige Wahrheit
betrachten.

Wenn Du jetzt noch einsiehst, warum „vorläufige Wahrheit“ für mich sowas wie ein „schwarzer Schimmel“ ist und wir den Begriff gegen „vorläufig passend“ austauschen können, dann sind wir uns einig :smile:

Nein … es geht nicht darum Theorien zu beweisen, sondern
darum Theorien zu widerlegen … darin liegt der Weg des
kritischen Rationalismus, der Annäherung an die Wahrheit (an
die Realität ) bzw. ein Weltbild mit der Welt in Einklang zu
bringen.

Betonungen von mir

Ist ein Mensch der
Meinung, er könne mit kritischem Rationalismus die Wahrheit
finden, dann glaubt er -

Wieso das denn ? … es ist in diesem Falle eine Frage der
Logik … nicht des Glaubens.

Mach Dir mal bewußt, daß ich die Erklärung aus Deinem vorherigen Absatz kenne und dann lies mal noch mal meinen Absatz - na? Gemerkt?
Ein Hinweis aus der Mathematik: egal, wie lange Du (ich, irgendwer) mittels kritischem Rationalismus aus der unendlichen Menge der Theorien falsche aussortierst - es bleiben unendlich viele übrig und Du bist immer noch unendlich weit von der Wahrheit weg - es sei denn, Du glaubst, daß Du irgendwann zufällig auf die Wahrheit stößt. Glasklare Logik!

Sobald eine Religion Aussagen über die Wirklichkeit macht,
bietet Wissenschaft doch aber sehr wohl die Möglichkeit diese
Aussagen zu überprüfen und ggf. zu falsifizieren.

Aber nur diese Aussagen! (Hummeln können nicht fliegen - ist jetzt die komplette Wissenschaft falsch?)

Das die Welt 5765 Jahre alt ist, ist sehr wohl widerlegbar
…m.A. damit auch die Grundlage aller drei Religionen
(Judentum,Christentum, Islam)

s.o.

Das es einen Gott gibt ? … worin unterscheiden sich dann die
Religionen noch voneinander ?

DAS musste nun wieder jemand anders fragen…

All das ist möglich und vielleicht auch nicht widerkegbar.

Das Gott aber die Erde vor exact 5765 Jahren erschaffen haben
soll … das ist wiederlegbar.

Und? s.o.

Steht irgendwas davon in der Bibel das Gott vor 13 Milliarden
Jahren den Urkanll machte ? … Nein, es geht aus ihr hervor,
dass er vor 5765 Jahren die Welt erschuf und Adam und Eva
hineinsetzte.

Gott könnte eine andere Zeitrechnung haben…
Die Bibel könnte falsch sein…
Die Bibel ist komplett in Gleichnissen geschrieben…
s.o.

Bringt uns alles der Wahrheit nicht näher - nicht mal der Antwort auf die Frage, ob eine Wahrheit außerhalb des Glaubens existiert

Gruß
Sibylle

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Hi Hicham!

Ich hatte nie erwähnt das ich nur den Glauben an Gott meinte ich hatte gedacht das ich den begriff Glauben und Religion (glauben an Gott) getrennt hatte!

Insofern glauben wissen schaftler schon an die Wissenschaft. Sie glauben eine Theorie beweisen zu können und wissen zu finden ein Wissenschaftler der nicht an die Wissenschaft glaubt hat eindeutig seinen Beruf verfehlt!

Gruss Isa

Hallo Phoebe.

Das ist ganz leicht zu beweisen z.B. mit Knochenfunden, die
deutlich älter sind.

Dieses ist ein Beleg, welche für eine Theorie spricht. Es spricht aber genauso wenig gegen die Annahme, dass eben auch diese Knoche nur 5765 Jahre alt sind. Das Problem dabei ist nur, welches Axiom wir annehmen.

Wie kommt es, dass Juden sich so genau auf diesen Zeitraum von
5765 Jahren festlegen?

Dieses wurde aufgrund der Angaben im Tanach errechnet und nein, ich selber habe dieses nie überprüft, aber genauso wenig wird hier jemand die Theorie zur Altersberechnung von obigen Knochen einmal überprüft haben. Auch hier vertrauen die Nutzer von w-w-w alleine auf die Richtigkeit von Texten und Überlieferungen.

Die Christen „wissen“ inzwischen wenigstens, dass die
Zeitangaben in der Bibel nicht real sind. So sind z.B., wenn
in der Bibel steht, dass Gott die Welt in 6 Tagen erschuff,
nicht wirklich 6 Tage gemeint. Es ist eher eine Metapher oder
ein Bildnis.

Nu, es spricht ja nichts gegen weitere Theorien, zeigt es nur, dass wir hier eigentlich eben nichts wissen.

Scholem,
Eli

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